BarockStraße SaarPfalz
Die länderübergreifende Themenroute, die sich auf die barocken Zentren der Region und die Zeit zwischen 1650 und 1800 konzentriert, verläuft dabei auf ausgewählten Strecken durch Städte, Dörfer und Landschaften des heutigen Saarlandes, der Westpfalz und Lothringens und verbindet über willkürlich gezogene Grenzen hinweg uralte, historisch gewachsene Kulturlandschaften.
Es folgt eine Liste von Anreissertexten zu Themen aus dem Bereich BarockStraße SaarPfalz
Mit einer eigens konzipierten Erlebnisroute – der „Barockstraße SaarPfalz“ – wollen der Landkreis Neunkirchen, der Saarpfalz-Kreis, der Stadtverband Saarbrücken, die Stadt Zweibrücken sowie engagierte Partner und Privatpersonen das reiche barocke Erbe der Region im wahrsten Sinne erfahrbar machen.
Sie werden überrascht sein, was unsere Region an Barockem zu bieten hat. Besuchen Sie vier lebendige Städte: Ottweiler, Zweibrücken, Blieskastel und Saarbrücken – die früheren Residenzen der Fürsten von Nassau-Saarbrücken, der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken und der Grafen von der Leyen, drei einander eng verbundene Herrscherhäuser mit ihren kleinen Reichen nahe dem großen Frankreich.
Vornehmlich als Jagddomizil genutzt, war die Burg Keimzelle der von 1752 an errichteten, weitläufigen Schlossanlage, die während der Französischen Revolution 1793 völlig zerstört wurde. Im Innern der Gustavsburg befindet sich heute eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Jägersburger Bauwerke.
Karl II. August, der 1775 die Nachfolge seines Onkels Christian IV. als Herzog von Pfalz-Zweibrücken antrat, ließ östlich von Homburg ein Prunkschloss errichten, das in der Endphase des Ancien Regime seinesgleichen suchte.
Eine Radwanderung rund um den Karlsberg - Entdecken Sie die Relikte des ehemaligen Schloß Karlsberg.
Im barocken Edelhaus in Schwarzenacker befindet sich nun eine Galerie mit edelen Exponaten. Die Gemälde sind Dauerleihgaben der Alten Pinakothek in München, deren Grundstock die Gemäldesammlung von Schloss Karlsberg ist.
Die von der Leyen hatten ihren Architekten: Peter Reheis. Der Schüler von Friedrich Joachim Stengel war ein tüchtiger und manchmal eigenwilliger Architekt mit eigener Handschrift. Das gilt vor allem für seine wichtigste Schöpfung, die Schlosskirche in Blieskastel.
Als Höhepunkt der Stadtgeschichte von Blieskastel wird die nur zwanzig Jahre dauernde Ära der Residenzzeit der Grafen von der Leyen während der Jahre 1773-1793 angesehen. Auch heute noch wird das Gesicht der Altstadt von den Gebäuden aus der damaligen Zeit geprägt.
In einem der schönsten Täler des Saarpfalz-Kreises liegt Niederwürzbach vor den Toren der Barockstadt Blieskastel. Reichsgräfin Marianne von der Leyen erklärte Niederwürzbach zur Sommerresidenz und erbaute zusammen mit ihrem Sohn Phillipp ein repräsentatives Landschloss und einige kleinere Land- bzw. Lustbauten rund um den Weiher.
1755 wurde die Engelbertkirche in St. Ingbert von den Grafen von der Leyen errichtet. Sie gehört zu den barocken Schätzen unserer Region.
Die Alte Schmelz, Werk und Siedlung des ehemaligen St. Ingberter Eisenwerks, ist ein einzigartiges Ensemble der Industriekultur und für die Sozial - und Industriegeschichte unserer Region genauso wichtig wie die Alte Völklinger Hütte.
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