Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist für Groß und Klein kostenfrei.
Ab März wird einmal im Monat ein Vortrag mit jeweils einem anderen Themenschwerpunkt stattfinden. Referenten werden einerseits renommierte Wissenschaftler sein. Andererseits möchte der Europäische Kulturpark mit dieser Vortragsreihe auch dem archäologischen Nachwuchs eine Plattform bieten, um ihre Forschungsprojekte vorzustellen.
Folgende Vorträge können angehört werden:
04.03.2012 "Die Besiedlung im Umland von Bliesbruck-Reinheim in römischer Zeit", Referent Andreas Stinsky (Europäischer Kulturpark)
29.04.2012 "Galgenberge - Richtplätze des Mittelalters und der frühen Neuzeit", Referentin Judith Keßler (Mainz)
25.05.2012 "Die Entdeckung der Vergangenheit - die Geschichte der Archäologie", Referent Michael Ecker M.A. (Europäischer Kulturpark)
24.06.2012 "Die Kulturlandschaft der Römerzeit um Bliesbruck-Reinheim", Referent Dr. habil. Peter Haupt (Uni Mainz)
29.07.2012 "Die gallo-römische Großvilla von Borg - eines der größten antiken Landgüter im Saar-Mosel-Raum", Referentin Dr. Bettina Birkenhagen (Römische Villa Borg)
26.08.2012 "Das keltische Fürstinnengrab von Reinhiem und andere prunkvolle Frauengräber der Eisenzeit", Referent Prof. Dr. Rudolf Echt (Uni Saarland)
25.11.2012 "Reicher - Schöner - Größer! Römische Villen und Grabarchitektur im Umland von Trier", Referent Dr. Peter Henrich (Uni Köln, Deutsche Limeskommission)
Die Vorträge beginnen jeweils um 16 Uhr im Museum Jean Schaub und können kostenfrei besucht werden. Ausnahme ist der Termin am Freitag, den 25.05., der um 19 Uhr beginnt.
Das alljährliche Kinderfest, beginnt um 10 Uhr. An diesem Tag haben Kinder und Jugendliche die spannende Gelegenheit, in das Leben der Kelten und Römer einzutauchen.
Um 11 Uhr startet eine Familienmatinee mit dem Märchenerzähler Dirk Nowakowski, der Jung und Alt in die Welt der Märchen und Mythen entführt und sich gemeinsam mit den Zuhören auf eine Reise zu Heldinnen und Helden, Gänsemägden und Schweinehirten begibt.
Ein weiteres Highlight wird das Bungee Trampolin sein, das nicht nur bei den kleinen Gästen für ein Kribbeln im Bauch sorgen wird. Selbstverständlich wird das Trampolin von geschultem Personal betreut, sodass es auch für körperlich beeinträchtigte Gäste möglich ist, sich dem „Sprung in die Höhe“ hinzugeben.
Darüber hinaus haben die Kinder und Jugendlichen an dem Tag die Möglichkeit, selbst bei verschiedenen Aktiviäten kreativ zu sein und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen. Zum Beispiel legen sie kunstvolle, bunte Mosaike oder basteln Lederbeutel, so wie sie die römischen Bewohner Reinheims bei sich trugen. Nebenan können die Kinder Schwerter und Schilde nach römischen oder keltischen Vorlagen basteln.
Handwerklich Begabte versuchen sich als Steinmetz und lernen, wie man ganz ohne elektrischen Strom Löcher in Stein bohren kann.
Auch an diesem Tag werden wie gewohnt um 15 Uhr Besucherführungen auf Deutsch oder Französischen durch den Europäischen Kulturpark angeboten. Führungen in französischer Sprache beginnen am accueil Bliesbruck, die Frührungen auf Deutsch am Museum Jean Schaub.
Zusätzlich wird eine ausführliche Führung durch den Europäischen Kulturpark (Römische Klein-stadt und Villa, Fürstinnengrab sowie Museen) angeboten.
Die erste Grabung findet vom 21. bis 25. Mai statt.
Weitere Termine (voraussichtlich):
18. bis 22. Juni 2012
Die Teilnahme an dem Projekt kostet 90,00 € pro Person. Im Preis sind Mittagessen, Getränke, Führungen durch den Park sowie Anleitung und Betreuung während der Grabung enthalten. Werkzeuge stellen wir ebenfalls zur Verfügung!
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Archäologen Herrn Michael Ecker.
Eine Märchenerzählerin sorgt für spannende Unterhaltung und um 15:00 Uhr sind Sie herzlich zu einem binationalen, ökumenischen Friedensgottesdienst eingeladen.
Im Anschluss an den Gottesdienst führt Sie Lentulus Batiatus - Hausherr der römischen Villa zu Reinheim - durch sein herrschaftliches Anwesen. Eine Führung der etwas anderen Art, bei der Sie aus der Sicht eines gallo-römischen Gutsbesitzers etwas über das Leben und Treiben der damaligen Zeit erfahren und Anekdoten aus der Zeit der Kelten und Römer zu hören bekommen. Bei Vorlage einer gültigen Eintrittskarte ist die Führung kostenlos.
Der Eintritt ist frei, lediglich die Fackeln können zu einem kleinen Unkostenbeitrag von 1,50 € erstanden werden.
Wanderführer Hans-Jürgen Hillen, von Beruf Grabungs- und Archäotechniker führt Interessierte auf einer Keltenwanderung rund um Rubenheim und Wolfersheim. Das hallstattzeitliche Grabhügelfeld (800-480 v. Chr.) im „Schorn- und Kappelwald“, beidseits der Gemarkungsgrenze zwischen Rubenheim und Wolfersheim, gehört zu den besterforschten im pfälzisch-saarländischen Raum. Das idyllisch gelegene Bauerndorf Wolfersheim weist einen in der Region einzigartigen Bestand an alter Bausubstanz auf und vermittelt dadurch den ursprünglichen Charakter der Dörfer im Bliesgau, wie er andernorts meist schon verloren ging.
Die Wanderung dauert etwa zwei bis drei Stunden. Start ist um 14 Uhr am Golfplatz Katharinenhof in Rubenheim. Die Teilnahme kostet 3,50 € pro Person. Die Mindesteilnehmerzahl beträgt 10 Personen. Bei weniger Teilnehmern muss die Wanderung leider entfallen. Anmeldungen nimmt der Europäische Kulturpark entgegen unter Telefon (0 68 43) 90 02 11 sowie per E-Mail.
An folgenden Terminen findet die Keltenwanderung rund um Rubenheim und Wolfersheim statt:
17. März 2012
28. April 2012
26. Mai 2012
30. Juni 2012
Bei der fachkundig geführten zweiten Keltenwanderung können die Teilnehmer Fundplätze und Sehenswertes rund um Reinheim und den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim entdecken. Auf dem Höhenrücken zwischen Bebelsheim und Reinheim befinden sich im "Mandelbachtaler Wald" und "Hochwald" zwei Grabhügel aus der mittleren Bronzezeit (1600-1330 v.Chr.) Weiter führt die Wanderung vorbei an der Pfarrkirche St. Martin in Reinheim. Diese Kirche prägt zusammen mit dem Pfarrhaus die Dorfmitte des Ortes. Während das Kirchenschiff 1790/91 errichtet wurde, stammt der romanische Rundturm vermutlich aus dem 12. Jahrhundert und könnte einst als Wehrturm gedient haben. Im Europäischen Kulturpark werden zum Einen das keltische Fürstinnengrab und zum Anderen die gallo-römische Großvilla besichtigt. Die Rekonstruktion des Fürstinnengrabes von Reinheim (370 v.Chr.), auf dessen Originale man 1954 stieß, beinhaltet eine überreiche Beigabenausstattung, welche unter anderem aus einem tordierten Halsring aus Gold, zwei goldenen Armringen, einem bronzenen Handspiegel, sowie einer 51 cm hohen Röhrenkanne mit meisterhafter Gavierung. Die gallo-römische Großvila zählt mit einer Gesamtausdehung von knapp 7 ha zu den größten Landgütern aus römischer Zeit (1.-4. Jh. n.Chr.) nördlich der Alpen. Die Bauform scheint auf keltische Traditionen zurückzugehen - vielleicht waren die Besitzer gar Nachfahren der keltischen Fürsten vom Bliestal.
Abschließend wird ein keltisches Kinderdoppelgrab (4. Jh. v.Chr.) erwandert, auf welches man unerwartet im Jahr 2005 stieß. Die reiche Schmuckausstattung des etwa zwölf Jahre altenMädchens und des zehn- bis elfjährigen Jungen sprechen für eine gesellschaftlich höhere Stellung der Bestatteten.
Diese Wanderung dauert ebenfalls ca. drei bis vier Stunden. Start ist um 14 Uhr am Museum Jean Schaub, im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Die Teilnahme kostet 6,50 € pro Person, inklusive Eintritt ins Fürstinnengrab. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10 Personen, bei weniger Teilnehmern muss die Wanderung leider ausfallen. Anmedlungen nimmt der Europäische Kulturpark entgegen unter Telefon (0 68 43) 90 02 11 sowie per E-Mail.
An folgenden Terminen findet die Keltenwanderung rund Reinheim und den Europäischen Kulturpark statt:
31. März 2012
14. April 2012
12. Mai 2012
16. Juni 2012
Anmeldeschluss für beide Wanderungen ist jeweils zwei Tage vor dem Termin. Weitere Informationen und die Beschreibung der Wanderwege sind erhältlich im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Reinheim,
per Telefon (0 68 43) 90 02 11 sowie per E-Mail.
Buchen Sie das Tourismuspaket zum Lauf:
Leistungen
- 3 Übernachtungen im Einzel- oder Doppelzimmer in einem von Ihnen zu wählenden Mittelklassehotel im Biosphärenreservat Bliesgau
- Frühstücksbüffet
- Eintritt in das Freizeitbad „das blau“
- Startgebühr für den Biosphärenlauf
- Biosphärenlauf-Funktionsshirt
- Infopaket
Termin
Buchbar vom 17. – 20. Mai 2011
Preise
Alfa Hotel in St. Ingbert
199 Euro pro Person im Doppelzimmer
232 Euro pro Person im Einzelzimmer
Hotel Euler in Homburg
199 Euro pro Person im Doppelzimmer
229 Euro pro Person im Einzelzimmer
Hotel garni Zum Dom in Kleinblittersdorf
143 Euro pro Person im Doppelzimmer
219 Euro pro Person im Einzelzimmer
Buchbar bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel,
Tel.: (0 68 41) 104 71 74, Fax: (0 68 41) 104 71 75, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Am 16. März spielt im Haus der Jugend in Kusel das Mike Reinhardt Trio. Mike Reinhard, Nachfahre aus der berühmten Musikerfamilie zeigt den Begriff Zigeunerjazz von einer absolut neuen Seite. Zusammen mit Thierry Elliez (Hammondorgel) und Nico Viccaro, Schlagzeug präsentiert Reinhardt modernen Gitarrenjazz à la George Benson vom Feinsten.
Falk Zenker, unter den Gitarristen seiner Zeit ein Individualist, ist mit den herkömmlichen Schubladenbegriffen der Musik nicht zu fassen. Sein Thema ist nicht die Interpretation schon existierender, sondern das spontane Erschaffen neuer Klänge aus dem unversiegbaren Fundus der Gitarre. Als Filmkomponist und Klangkünstler ist er in vielen Musiksprachen zuhause. In seinem Streifzug GEDANKENREISE improvisiert er sich durch Musikstile von der mittelalterlichen Musik bis zur aktuellen Filmmusik. Am 17.März steht er auf der Bühne des St.Wendeler Museums Mia-Münster-Haus.
Hopkinson Smith ist eine Legende. Der amerikanische Saitenkünstler hat sich den historischen Instrumenten Laute, Theorbe, Vihuela und Barockgitarre verschrieben und hat in den Jahrzehnten seiner internationalen Laufbahn den Hörern wie kein Anderer Einblicke in die Welt der historischen Musik vermittelt. In immer neuen Blickwinkeln beleuchtet er die Musik seit dem 16.Jahrhundert und besitzt dabei die einmalige künstlerische Gabe, sie als lebendige Sprache unserer Zeit erscheinen zu lassen. Am 13. April wird Smith in der Zehntscheune der Burg Lichtenberg in Thallichtenberg konzertieren.
Vladimir Gorbach, der junge russische Gitarrenvirtuose, stammt aus dem fernen Sibirien, wo er das Gitarrespiel erlernte und zur Meisterschaft brachte. Die Perfektion seiner Ausbildung erhielt er bei dem argentinischen Gitarristen Roberto Aussel an der Kölner Musikhochschule. Seither hat er sich bei zahlreichen internationalen Wettbewerben vorgestellt und ist als Sieger daraus hervor gegangen. Zuletzt beim Wettbewerb der Guitar Foundation of America, einem der renommiertesten und schwierigsten Wettbewerbe. In der Folge erhielt er Konzerteinladungen in die ganze Welt. Am 14.April gastiert Gorbach mit seinem Programm, gewidmet dem Altmeister Andrès Segovia im Edelhaus in Homburg Schwarzenacker.
Schon im ersten GITARRENLAND Festival 2010 machte das 4tissimo guitar quartet in seinem Auftritt in Homburg Furore. Die vier jungen Künstlerinnen und Künstler zeigten eine bis dahin unbekannte Seite der Gitarrenkunst: mit Virtuosität, Eleganz, Humor und Leichtigkeit bewegen sie sich mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen musikalischen Stilen von der Oper bis zur Popmusik. In gekonnten Arrangements präsentieren Sie einen bunten Bilderbogen der musikalischen Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau. Dabei gelingt es ihnen, niemals ins seichte Fahrwasser musikalischer Banalität abzugleiten. Die drei Gitarrenkünstlerinnen Nadja Kossynskaya, Oksana Shelyashenko und Yuliya Lonskaya, sowie der international gefeierte junge Virtuose Dimitri Illarionow sind als Solisten Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe und bilden mit ihrem Ensemble eine einmalige Erscheinung auf den internationalen Podien. Am 24. April werden sie das Publikum im Christian von Mannlich Gymnasium in Homburg erneut begeistern.
Das Abschlusskonzert des diesjährigen Festivals gestalten zwei Ausnahmekünstler aus der modernen Jazzszene: Susan Weinert (Gitarre) und Martin Weinert (Bass) sind als Duo auf den internationalen Podien zu Gast und gehören zu den innovativsten Erscheinungen, die die moderne Musik zu bieten hat. Größte Virtuosität, gepaart mit einer tiefen seelischen Übereinstimmung zaubern sie durch ihre Songs Klangwelten von berauschender Schönheit und berühren damit ihr Publikum. Welches Privileg hat das Saarland, diese „Weltkünstler“ zu seinen Mitbürgern zählen zu können und sie als einen der exzellentesten Exportartikel betrachten zu dürfen. Das SYNERGY Duo beschließt das GITARRENLAND Festival mit seinem Konzert am 28.April in der ehemaligen Synagoge in Meisenheim.
Neu in diesem Jahr ist die Preisgestaltung: Einzelkarten kosten zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro. Der Festivalpass für alle Konzerte ist mit 30 Euro veranschlagt. Und als besonderes Angebot gibt es einen Familien-Festivalpass, der für 50 Euro einer Familie (zwei Erwachsene, zwei Kinder) den Eintritt für alle Konzerte ermöglicht.
01. Mai 2012 Familienmatinée
Dirk Nowakowski erzählt Märchen, Mythen und kleine Geschichten, überall dort, wo es Raum und Zeit zum Zuhören gibt - für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Die erzählten Märchen lassen teilhaben am Lebensabenteuer mit allen Höhen und Tiefen und wollen mit dem Erzähler zu einem lebensbejahenden, optimistischen Ende kommen.
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03. Juni 2012 Französische Matinée
Marcel Adam, der sympathische Lieder- und Comédieschreiber, Mundartdichter, Sänger, Komponist und Entertainer feierte letztes Jahr sein 30-jähriges Bühenjubiläum und ist auch dieses Jahr wieder zu Gast im Europäischen Kulturpark. ZurMatinée kommt er im Trio mit dem virtuosen Akkordeonist, Signore Christian Di Fantauzzi und seinem Sohn Yann Loup an der Gitarre. Ein paar Chansons mehr als sonst, Lieder von Piaf, Aznavour, Moustaki, aber auch alle Standards von Marcel in Deutsch und Mundart mit einer kräftigen Prise Humor.
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08. Juli 2012 Polnische Matinée
Die polnische Gruppe Biesiada wurde 1997 in Krakau gegründet. Die MusikerInnen um Dorota Bebenek, die der Gruppe mit ihrer warmen, voulominösen Stimme ihren ganz charakteristischen Klang gibt, sind alles professionelle Musiker, die seit Jahren in unterschiedlichen Ensembles gespielt haben. Die Gruppe mit der typischen Besetzung für osteuropäische Folklore (Akkordeon: Krysztof Wegrzyn, Geige: Elzbieta Zarbeska, Klarinette, Gitarre: Antoni Majerski) beherrscht ein breites Repertoire an Liedern unterschiedlicher regionaler Herkunft. Bereits 1998 waren Besiada bei der Kulturreihe "Begegnungen auf der Grenze - Rencontres à la frontière - Spotkania na graicy" im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim zu Gast.
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05. August 2012 Mitsingmatinée
Diese Matinée ist etwas anders aufgebaut. An diesem Tag ist die Gruppe Liedstöckel zu Gast, ein saarländisches Gewächs aus der Folk- und Liedermacherszene. Das Besondere: heute sind die Gäste selbst gefragt, sich aktiv am Konzert zu beteiligen. Lassen Sie sich von dieser Matinée überraschen und trauen Sie sich... auf unserer Mitsingamtinée mit Liedstöckel!
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09. September 2012 Italienische Matinée
Der Tenor Vincenzo die Rosa profitiert als leidenschaftlicher Chansonnier französischer und italienischer Balladen von seiner Herkunft als Italo-Franzose. Es ist ihm gelungen, mit einer Mischung aus klassischen Elementen und den typischen Chansons einen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil zu entwicklen, für welchen er im In- und Ausland bekannt ist.
Der „Freundeskreis“ und die KSK Saarpfalz laden alle Interessierten zu dieser Veranstaltung ein und freuen sich auf eine rege Diskussion. Weitere Informationen erteilt Dr. Bernhard Becker, Siebenpfeiffer-Stiftung, unter Telefon 0 68 41 / 1 04 - 84 18.
Am Sonntag werden um 13 und 15 Uhr Stadtrundfahrten zu den Sehenswürdigkeiten St. Ingberts durchgeführt. Am Sonntag bietet die Initiative Alte Schmelz um 16 Uhr eine Führung auf der Alten Schmelz an. Treffpunkt ist das Konsumgebäude auf der Alten Schmelz. Die Teilnahmegebühr beträgt 4,50 €. Zeitgleich lädt der Biosphärenmarkt in den Kuppelsaal des Rathauses in unmittelbarer Nachbarschaft der Messe zu kulinarischen Genüssen aus der Region ein. Abgerundet wird das Erlebniswochenende in der Biosphärenstadt St. Ingbert mit dem verkaufsoffenen Sonntag mit Autoschau von 13 bis 18 Uhr in der Innenstadt.
Die 16. Saar-Lor-Lux Tourismusbörse ist am Samstag, 17. März 2012 und Sonn-tag, 18. März 2012 jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Wei-tere Informationen erhalten Sie bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel; Telefon: 06841 / 104-7174; Fax: 06841 / 104-7175; per Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de oder im Internet: www.saarpfalz-kreis.de
Für Mittwoch, 7. März, lädt das Frauenbüro gemeinsam mit dem Verein „Frau und Gesellschaft e.V.“ um 19.00 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung
„Dandelion und Feenwald – das Patch entfesselt“ der Künstlerin Christiane Kühr ins Café Frauenzimmer am Homburger Scheffelplatz ein. Gezeigt wird eine Auswahl an Collagen und Quilts, vereint zu kleinen Kunstwerken, die unkonventionell und voll Mut zum Experiment verschiedene Materialien und Techniken verbinden. Bei einem kleinen Umtrunk besteht Gelegenheit, sich mit der Künstlerin auszutauschen.
Dass „fleißige Frauen arbeiten“, schlaue hingegen aufsteigen oder wie Frauen es anstellen können, in Führung zu gehen, ist beim traditionellen großen Karrierefrühstück am Sonntag, 11. März im großen Saal des Homburger Forums zu erfahren. Die erfolgreiche Marketingexpertin und Autorin Dr. Barbara Schneider liest aus ihrem gleichnamigen Buch und fragt, „wo Germany’s next Topmanagerinnen“ bleiben. Frauen haben gegenüber Männern in Sachen Qualifikation enorm aufgeholt – sie teilweise sogar überholt. Trotzdem bleiben Männer in den obersten Chefetagen nahezu unter sich. Beim großen Karrierefrühstück der Koordinierungsstelle Frau & Beruf und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz macht Barbara Schneider praxisnah und unterhaltsam deutlich, dass fachliche Kompetenz und Know-how bei weitem nicht ausreichen. Wer nach oben will, muss die eigenen Leistungen ins rechte Licht rücken: „Im stillen Kämmerlein hat noch niemand Karriere gemacht.“ Karten gibt es im Vorverkauf beim Frauenbüro zum Preis von 12 Euro (erm. 10 Euro) inklusive Frühstücksbuffet und Vortrag, Kinder bis 10 Jahre sind frei.
Den krönenden Abschluss der Frauen-Kultur-Aktionswochen bildet am Freitag, 16. März im großen Saal des Homburger Forums um 19.00 Uhr, ein Interkultureller Abend mit Musik, exotischen Speisen sowie orientalischem und russischem Tanz. Bei der Vorbereitung und Ausgestaltung des festlichen Abends bringen sich die Teilnehmerinnen des neuen Projekts „Vielfalt im Dialog’“ und die Mitglieder des Vereins „Frau und Gesellschaft“ mit ein. Eintrittskarten für 12 Euro inklusive internationalem Buffet und Unterhaltungsprogramm sind im Vorverkauf beim Frauenbüro zu erwerben.
Infos zu allen Veranstaltungen, Kartenreservierung und Kartenvorverkauf ausschließlich:
• Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Scheffelplatz 1, 66424 Homburg,
Tel. 0 68 41 / 1 04 71 38.
Kartenabholung im Frauenbüro:
• montags durchgehend, 8 – 16 Uhr
• mittwochs durchgehend, 8 – 18 Uhr
Kein Kartenvorverkauf in der Kreisverwaltung!
Wann immer der 67-jährige Ormesheimer Rainer Barth im Bliesgau spazieren geht, trägt er eine Kamera mit sich. Beim Fotografieren nimmt er den Bliesgau richtig wahr, die Düfte der Blumen, der blühenden Hecken und Bäume, das frisch gemähte Gras, den Staub, die frische Luft nach einem Regenguss und vieles mehr. Krönung seiner Bilder sind die zarten, filigranen Geschöpfe: Libellen, Falter, Spinnen, Käfer, Raupen, Bienen, Wespen und Hummeln. Rainer Barth zeigt mit seinen Bildern wie reichhaltig an Schönheiten der Bliesgau ist. Er sensibilisiert den Betrachter und spornt an zum Schauen, Bewahren und Schützen der Lebensräume.
Gäste sind herzlich zur Vernissage und zu den weiteren Öffnungszeiten, jeweils mittwochs und sonntags während der Öffnungszeiten des Kiosks von 14 bis 18 Uhr, eingeladen. Die Ausstellung dauert bis zum 1. April 2012.
Da die Parkmöglichkeiten am Kulturlandschaftszentrum begrenzt sind, wird gebeten zur Ausstellungseröffnung den Ausweichparkplatz an der Kläranlage zwischen Wittersheim und Bebelsheim zu nutzen. Von diesem Parkplatz aus ist Haus Lochfeld in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zur Ausstellung und zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums gibt es bei der Kreisverwaltung in Homburg und zwar bei Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nr. 06841/104-7228.
Natürlich sind wieder "alte Bekannte" dabei. Nils Landgren beispielsweise. Der Starposaunist ließ es sich auch bei der 26. Ausgabe des Festivals nicht nehmen, die Reise nach Sankt Ingbert anzutreten, wo er sich sehr wohl fühlt und viele Freunde gefunden hat. Allerdings wäre "Mr. Redhorn" nicht er selbst, wenn er sich nicht etwas völlig Neues hätte einfallen lassen. Dieses Mal bringt er aus Finnland die UMO-Bigband mit, unterstützt von Dichter-Urururenkelin Victoria Tolstoy und Ausnahmebassist Magnum Coltrane Price. Dass das Projekt am Sonntag, 1. April in der Industriekathedrale auf der Alten Schmelz mit "Supermusic" überschrieben ist, macht verständlicherweise neugierig.
Die Mehrheit der Künstler der vier Jazztage ist allerdings erstmals in der Ingobertusstadt. So beispielsweise zwei spannende Projekte aus der deutschen Hauptstadt. Zum einen die vier Jungs von "Mo' Blow". Deutschland ein Hort von Soul und Funk? Mo’ Blow beweisen es am Freitag, 30. März, denn das von der Presse als "eine der heißesten Club-Bands Europas" bezeichnete Quartett hat den schwarzen Groove im Blut. „For Those About to Funk“ heißt denn auch folgerichtig ihr aktuelles Album beim renommierten Plattenlabel ACT. Mo’ Blow firmieren dort unter „Young German Jazz“ – erfrischend anders sind sie, unkonventionell, mit dem gewissen Etwas und von internationalem Format. Endlich dürfen sich die Besucher des Internationalen Jazzfestivals Sankt Ingbert auch in der "Jazzkantine" verköstigen. Die neunköpfige Kultruppe kommt am Samstag, 31. März in die Industriekathedrale und hat – man glaubt es kaum – deutsche Volkslieder im Gepäck.
Was erwartet sonst noch in Sankt Ingbert? Musik aus der Großregion mit Pascal Schumacher und seiner Band zum Beispiel. Oder ein Wiedersehen mit dem Tingval Trio. Man trifft den Norweger Mathias Eick und sein Quartett. Nicht zu vergessen die Formationen der beiden Schwedinnen Ida Sand und Karin Hammar. Für Abwechslung und spannende Stunden dürfte also reichlich gesorgt sein.
Besonders günstig kommt man mit dem Abonnement zum 26. Internationalen Jazzfestival Sankt Ingbert vom 28. März bis 1. April im Kulturzentrum Alte Schmelz. Das Komplettangebot kostet in Kategorie 1 112 €, in Kategorie 2 88 € und in Kategorie 3 68 € (ermäßigt 90, 70 und 50 €). Einzelkarten gibt es für den 28. März für 24 € auf allen Plätzen des Eventhauses.. Freitag, 30. März und Sonntag, 1. April kosten 42 € - 32 € - 22 €. Der Samstag, 31. März kann für 56 € - 46 € - 36 € besucht werden.
Karten gibt es im Internet unter www.proticket.de, telefonisch bei der Ticket Hotline 0 18 03 / 77 68 42 (9ct / Minute) und bei allen ProTicket-Vorverkaufsstellen in Deutschland. Unter anderem bei den Geschäftsstellen der Saarbrücker Zeitung und des Wochenspiegel, dem Infocenter im Rathaus Sankt Ingbert und bei SR am Markt in Saarbrücken.
Aktuelle Programminformationen unter www.experience-jazz.de und www.facebook.com/jazzfestivalsanktinbgert.
Infos auch bei der Stadt Sankt Ingbert, Geschäftsbereich 4 – Kultur, Bildung und Familie, Rickertstr. 30, 66386 Sankt Ingbert, www.sanktingbert.de (Stefan Folz Telefon: 06894/13-517; E-Mail: sfolz@st-ingbert.de oder Patrick Bohrer Telefon 06894/13-523, E-Mail: pbohrer@st-ingbert.de).
Der „Tag der offenen Tür“ bietet in der Zeit von 9 Uhr bis 13 Uhr die Gelegenheit, die Paul-Weber-Schule in ihrem Schulprofil kennenzulernen und sich über die zahlreichen Bildungswege und die angebotenen Schulformen zu informieren. Das BBZ Homburg verfügt über eine kaufmännische, eine technisch-gewerbliche und eine hauswirtschaftlich-sozialpflegerische Abteilung und stellt sich somit als facettenreiche Bildungseinrichtung vor, die verschiedene Interessengebiete abdeckt. Am BBZ ist ein hohes Maß an Durchlässigkeit gewährleistet, vom Hauptschulabschluss über den Mittleren Bildungsabschluss, zur Fachhochschulreife bis hin zum allgemeinen Abitur werden alle Schulabschlüsse angeboten. Ein Wechsel innerhalb der Fachrichtungen „kaufmännisch“, „technisch-gewerblich“ und „sozialpflegerisch“ ist möglich. Diese horizontale und vertikale Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Schulformen, die didaktische Ausrichtung auf die Anforderungen der Wirtschaft und die Kombination aus Theorie und Praxis bieten die Möglichkeit, sich Stufe für Stufe zu höheren Schulabschlüssen emporzuarbeiten und so, an den eigenen Interessen ausgerichtet, eine optimale Schullaufbahn zu gestalten.
Die Erfüllung der Berufsschulpflicht ermöglichen das Berufsvorbereitungsjahr, das Berufliche Grundbildungsjahr und die Berufsgrundschule.
Schüler mit Hauptschulabschluss (mit Berechtigungsvermerk) können an Gewerbeschule, Handelsschule und Sozialpflegeschule den Mittleren Bildungsabschluss erreichen.
Mit dem Mittleren Bildungsabschluss als Eingangsvoraussetzung führen die Fachoberschule Wirtschaft, Fachoberschule Wirtschaftsinformatik, Fachoberschule Ingenieurwissenschaften und die Fachoberschule Sozialwesen zur Fachhochschulreife.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, nach dem Mittleren Bildungsabschluss die allgemeine Hochschulreife (Abitur) zu erwerben. Das Oberstufengymnasium (OSG) mit den Schwerpunkten „Wirtschaft“ bzw. „Gesundheit und Soziales“ wurde als G9-Gymnasium konzipiert, was ein großer Vorteil darstellt. Neben den Fächern Mathematik, Deutsch, Fremdsprachen gehören dann die Fächer Betriebs- und Volkswirtschaftslehre im OSG Fachbereich Wirtschaft und die Fächer Gesundheit sowie Pädagogik und Psychologie im OSG für Gesundheit und Soziales zur Abiturprüfung. Ein weiterer Vorteil am Gymnasium des BBZ Homburg liegt darin, dass die aufgenommenen Schüler nicht in vorhandene Klassen gesteckt werden, sondern einheitliche Klassenverbände bilden.
Am Tag der offenen Tür wird die Möglichkeit geboten, sich umfangreich zu informieren, beispielsweise über Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen der einzelnen Schulformen, Einzelheiten der Schulausbildung und der Unterrichtsfächer oder aber auch über weitere Bildungsperspektiven nach einem erfolgreichen Schulabschluss.
Interessenten können in individuellen Beratungsgesprächen mit Lehrern und Fachkräften so einen unmittelbaren Eindruck von der qualitätsorientierten Ausrichtung der Paul-Weber-Schule gewinnen. Als zertifiziertes BBZ legt die berufsbildende Schule größten Wert auf Qualität. Dies gilt sowohl für die Ausbildung selbst als auch für die technische Ausstattung. Jeder ist herzlich einladen, sich im Rahmen von Präsentationen zu modernen Steuerungen, Maschinen sowie Computerprogrammen davon zu überzeugen, dass Qualität am BBZ Homburg groß geschrieben wird. Sämtliche Funktions- und Unterrichtsräume, z. B. die Metallwerkstatt und die EDV-Räume, stehen zur Besichtigung offen. Ob Berufsgrundbildungsjahr, Berufsvorbereitungsjahr, Berufsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule oder Gymnasium, das BBZ Homburg vereinigt unterschiedlichste Schulformen unter einem Dach, deren Details im Rahmen von Vorträgen und persönlichen Gesprächen erläutert werden. Schulleiter Christoph Schwarz und sein Team freuen sich schon darauf, den Besuchern am Tag der offenen Tür am 4. Februar 2012 in Bildungsfragen Rede und Antwort zu stehen und die Paul-Weber-Schule vorzustellen.
Es besteht ab dem Tag der offenen Tür die Möglichkeit, sich für das kommende Schuljahr 2012/2012 anzumelden. Zur Anmeldung wird eine Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses benötigt, später muss eine beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses nachgereicht werden.
Für jeden Geschmack etwas
Die Kunsthandwerker präsentieren auf dem Markt wieder die ganze Bandbreite der Keramik: von nützlicher, zeitgemäßer Gebrauchskeramik über Gartenobjekte bis hin zu edler und außergewöhnlicher Keramikkunst. Die Palette der angebotenen Kunstobjekte ist vielfältig: Schmuck aus verschiedenen Tonmaterialien, Keramikobjekte, Raku- und Kunstskulpturen, Gartentische aus Keramik-Mosaik und vieles mehr. Auch für das bevorstehende Osterfest werden die verschiedensten Artikel als Dekoration angeboten. Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim präsentiert verschiedene Ausgrabungsfunde und töpfert mit Kindern.
Jeder Anbieter zeichnet sich durch eine gewisse individuelle Note aus, so dass die Besucher in Homburg einen Überblick über das gesamte Repertoire an zeitgemäßer Keramikkunst bekommen.
Die Veranstalter legen Wert darauf, dass nur Produzenten von Keramikware am Markt teilnehmen. Hier wird für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas angeboten - ob Groß oder Klein: Jeder findet eine passende Keramik!
Homburg – Stadt der Märkte
Aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht ist der Homburger Keramikmarkt ein wichtiges Zugpferd, um Besucher auch weit über die Grenzen des Kreises hinaus nach Homburg zu locken. Gerade die Konzentration auf das Produkt Keramik stellt natürlich für Homburg ein „Alleinstellungsmerkmal“ in der Region dar, das sich werblich und touristisch gut vermarkten lässt. Ein Besuch auf dem Keramikmarkt kann ideal mit einer Stippvisite zu den Homburger Sehenswürdigkeiten, z. B. den Schloßberghöhlen, dem Römermuseum in Schwarzenacker oder mit einem Einkaufsbummel in der Innenstadt kombiniert werden. Die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing wollen Homburg als „Stadt der Märkte“ in der Region positionieren. Neben dem Keramikmarkt organisiert die Saarpfalz-Touristik zusammen mit dem Stadtmarketing auch den Landmarkt im Herbst. Diese Veranstaltungen ergänzen in idealer Art und Weise den weit über die Grenzen Homburgs hinaus bekannten Flohmarkt und den Homburger Nostalgiemarkt.
Gastronomen verwöhnen Besucher
Für die Bewirtung sorgen die zahlreichen Gastronomiebetriebe und Cafés, die mit ihrem attraktiven Angebot den Besuch in Homburg zum Erlebnis werden lassen. Die Besucherinnen und Besucher sollen die Möglichkeit haben, sich in Ruhe über das Angebot zu informieren. Sie können sich beraten lassen, vergleichen und gezielt kaufen.
Verkaufsoffener Sonntag
Wie im vergangenen Jahr kann der Marktbesuch mit einem Einkaufsbummel in den Homburger Geschäften verbunden werden, da die Einzelhändler in der Innenstadt am 25. April 2012 von 13 bis 18 Uhr einen verkaufsoffenen Sonntag veranstalten. An beiden Tagen ist auch wieder das Parkhaus in der Innenstadt geöffnet.
Übersichtsplan erleichtert Orientierung
Zum 14. Keramikmarkt wird wieder eine Broschüre mit allen Anbietern inklusive Lageplan mit freundlicher Unterstützung der Saarland Versicherung und der Stadtwerke Homburg publiziert. Die Broschüre liegt in zahlreichen Geschäften in der Innenstadt Homburg und beim Kulturamt der Stadt Homburg aus. Sie kann auch bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4 in Blieskastel, Telefon: (0 68 41) 1 04 – 7174; Fax: (0 68 41) 1 04 – 7175, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de bestellt werden.
Für die Grundschüler der vierten Klassen werden am 17., 18., 19., 20., 23. und 24. Januar Schnuppertage angeboten. Jeweils an einem Tag werden die Grundschüler in den laufenden Unterricht der Eingangsklassen eingebunden, Die Schule bittet interessierte Eltern um Voranmeldung über die Grundschulen oder über das Sekretariat der Schule, das per Telefon: 06842 – 923760, Fax 06842-923766 und Email: ers-blk@t-online.de) zu erreichen ist.
Schließlich findet am Samstag, 28. Januar 2012 in der Zeit von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr der Tag der offenen Tür statt. An diesem Tag besteht die Möglichkeit Unterricht in den Klassenstufen 5 bis 7 sowie Präsentationen aus verschiedenen Fachbereichen mit zu erleben und bei einer Führung die Schule kennen zu lernen. Neben Informationen über die Gemeinschaftsschule, das pädagogische Konzept der Schule und die Möglichkeit das Abitur in 9 Jahren zu erwerben, bieten die Nachmittagsbetreuung, der Schulförderverein, der Schulsanitätsdienst und verschiedene Arbeitsgemeinschaften einen Einblick in ihre Arbeit.
Ebenfalls an diesem Tag wird der Verein Saarländische Kinderhilfe – Leben nach Tschernobyl, der mit der Schule zusammen verschiedene Projekte gestaltet, sich vorstellen und über seine Arbeit informieren.
In der Cafeteria besteht die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen mit Lehrkräften, Mitgliedern des Schulfördervereins, Mitarbeitern der freiwilligen Ganztagsschule und der Schülervertretung ins Gespräch zu kommen.
Anmeldungen für die kommenden Klassen 5 sind möglich im Zeitraum 08. bis 14. Februar und zwar von Montag bis Freitag zwischen 08.00 Uhr und 12.00 Uhr, zusätzlich am Dienstag und Donnerstag bis 14.00 Uhr und am Samstag, 11. Februar zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr. Bei der Anmeldung sind das Originalzeugnis der Grundschule und Geburtsurkunde oder Stammbuch vorzulegen.
Weitere Informationen über die Schule finden sich im Internet unter http://www.ers-blieskastel.de.
„LAKONIA“ lautet der Titel der Ausstellung, aber auch eine Reihe von handverlesenen Büchern, die Thorsten John Wolf in den vergangenen Jahren gemacht hat. Bücher, deren Bilder „aus dem Wunsch heraus entstanden, keine Konzeptarbeiten mehr zu machen. Die Reihe sollte sich rein dem einzelnen Foto ohne weiteren Kontext widmen.“ Mit der Zeit veränderte sich dieser Ansatz leicht. Was aber blieb sind Bilder, deren Sprache einfach als „lakonisch“ bezeichnet werden muss: von knapper, aber treffender, trockener, schmuckloser Ausdrucksweise.
Thorsten John Wolf ist ein Fotokünstler, der im Alltäglichen das Besondere findet. Und er übersetzt diese Suche mit Bildern, die nicht durch komplexe Kompositionen oder Lichtführungen auf sich aufmerksam machen. Die Bilder sprechen eine klare Sprache.
Rund 30 dieser Arbeiten werden ab kommenden Donnerstag, 12. Januar 2012, in der Galerie im Forum in der Kreisverwaltung in Homburg ausgestellt. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr. Nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann wird Udo Steigner in das Werk von Thorsten John Wolf einführen.
Zu sehen sind die Arbeiten in der Galerie im Forum dann bis 24. Februar 2012, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Die Ausstellung ist bis zum Jahresende montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr in der Galerie im Forum in der Kreisverwaltung zu sehen.
Das hallstattzeitliche Grabhügelfeld (800-480 v. Chr.) im „Schorn- und Kappelwald“, beidseits der Gemarkungsgrenze zwischen Rubenheim und Wolfersheim, gehört zu den besterforschten im pfälzisch-saarländischen Raum. Neben den interessantesten Gräbern sind Infotafeln angebracht. Das idyllisch gelegene Bauerndorf Wolfersheim weist einen in der Region einzigartigen Bestand an alter Bausubstanz auf und vermittelt dadurch den ursprünglichen Charakter der Dörfer im Bliesgau, wie er andernorts meist schon verloren ging.
Die Wanderung dauert etwa drei bis vier Stunden.
Die Teilnahme kostet 3,50 € pro Person. Die Mindesteilnehmerzahl beträgt 10 Personen. Bei Nichterreichen kann die Wanderung leider nicht stattfinden.
Anmeldungen nimmt der Europäischen Kulturpark bis zum 27. Oktober entgegen unter Telefon (0 68 43) 90 02 11 sowie per E-Mail.
Die nächste Keltenwanderung findet statt am Samstag, den 12. November um 14 Uhr. Wanderführer Andreas Stinsky führt die Teilnehmer um Fundplätze und Sehenswertes rund um Reinheim und den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim.
Beide Rundwanderwege haben jeweils einen gemeinsamen Start- und Zielpunkt, an dem ausreichend Parkmöglichkeiten bestehen. Die Wege sind gut ausgebaut und verlaufen entlang der malerischen Wiesenhänge des Bliestals oder auf den bewaldeten Höhenrücken. Jeder Wanderweg führt an keltischen Grabhügeln und anderen Sehenswürdigkeiten vorbei. Kurz vor dem Zielpunkt jeder Strecke besteht die Möglichkeit, in einer Gaststätte für das leibliche Wohl zu sorgen.
Die Sehenswürdigkeiten der Wanderung:
Bronzezeitliche Grabhügel
Auf dem Höhenrücken zwischen Bebelsheim und Reinheim befinden sich im „Mandelbachtaler Wald“ und „Hochwald“ zwei Grabhügel aus der mittleren Bronzezeit (1600-1330 v. Chr.).
Pfarrkirche St. Markus
Die Kirche prägt zusammen mit dem Pfarrhaus die Dorfmitte von Reinheim. Während das Kirchenschiff 1790/91 errichtet wurde, stammt der romanische Rundturm vermutlich aus dem 12. Jahrhundert und könnte einst als Wehrturm gedient haben.
Keltisches Fürstinnengrab
Die Rekonstruktion des Fürstinnengrabes von Reinheim (370 v. Chr.), auf dessen Originale man 1954 stieß, ist heute in den Europäischen Kulturpark integriert. Die überreiche Beigabenausstattung setzt sich u.a. aus einem tordierten Halsring aus Gold, zwei goldenen Armringen, einem bronzenen Handspiegel sowie einer 51 cm hohen Röhrenkanne mit meisterhafter Gravierung zusammen.
Gallo-römische Großvilla
Mit einer Gesamtausdehnung von knapp 7 ha zählt sie zu den größten Landgütern aus römischer Zeit (1.-4. Jh. n. Chr.) nördlich der Alpen. Die Bauform scheint auf kelti-sche Traditionen zurückzugehen - vielleicht waren die Besitzer gar Nachfahren der keltischen Fürsten.
Keltisches Kinderdoppelgrab
2005 stieß man unerwartet auf ein keltisches Kinderdoppelgrab (4. Jh. v. Chr.). Die reiche Schmuckausstattung des etwa zwölf Jahre alten Mädchens und des zehn- bis elfjährigen Jungen sprechen für eine gesellschaftlich höhere Stellung der Bestatteten.
Die Wanderung beginnt um 14:00 Uhr am Parkplatz des Europäischen Kulturparks in Reinheim. Die Teilnahmegebühr beträgt 6,50 € pro Person, darin enthalten ist auch der Eintrittspreis für die Besichtigung des Fürstinnengrabes im Europäischen Kulturpark. Die Wanderung dauert etwa drei bis vier Stunden.
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen. Bei weniger Teilnehmern muss die Wanderung leider entfallen.
Anmeldungen nimmt der Europäische Kulturpark bis zum 10. November entgegen unter Telefon (0 68 43 90 02 11 oder per E-Mail.
Wer Lentulus Batiatus nicht verpassen möchte, findet sich einfach sonntags um 15 Uhr im Museum Jean Schaub in Gersheim- Reinheim, Robert -Schuman - Straße 2 ein.
Bei Vorlage einer gültigen Eintrittskarte ist die Führung kostenlos.
Der Schwerpunkt des Angebots liegt dabei auf den saisonalen heimischen Produkten aus der ökologischen Landwirtschaft und dem Obst- und Gartenbau. Vor allem frisches Wild, Äpfel und Kürbisse zum Halloween-Fest werden wieder besonders gefragt sein.
Zu den Besonderheiten des Landmarktes gehören neben jahreszeitlichem Obst und Gemüse auch Erzeugnisse vom Wild und der Ziege in vielen Variationen, wie z.B. Ziegenkäse, gegrillt oder natur, Fleisch- und Wurstwaren. Vielfältige und besondere Produkte aus dem Biosphärenreservat Bliesgau und der Region Saar-Pfalz, wie Honig und Met vom Imker, leckere Vollkornbackwaren oder selbstgemachte Liköre, Marmeladen, Apfelsaft und Speiseöle aus der Region verführen die Verbraucher zum Kauf. Die passenden Getränke zu all diesen Köstlichkeiten bieten die Obsthändler mit Säften und Schnäpsen. Herbstliche Dekorationsartikel, Blumen und Zierpflanzen dürfen aber selbstverständlich auch nicht fehlen.
Die Jäger des Saarpfalz-Kreises sind auch in diesem Jahr mit dem Lernort-Natur-Mobil vor Ort und geben interessante Informationen und Einblicke zur heimischen Flora und Fauna.
Auf dem Marktplatz gibt es Tiere zum "Anfassen". Ziegen vom Ziegenhof am Grumbeerkeller aus Brüchmühlbach-Miesau, der auch mit einem Verkaufsstand auf dem Landmarkt vertreten ist, werden Groß und Klein begeistern. Als spezielles Angebot können die Kinder mit einer Kutsche, gezogen von Esel Anton von Maltiz, von 11 bis 15 Uhr durch die Innenstadt fahren.
Die Saarpfalz-Touristik, das Stadtmarketing Homburg und der Biosphärenzweckverband Biesgau sind ebenfalls mit einem gemeinsamen Stand auf dem Marktplatz vertreten und informieren die Besucher über den Saarpfalz-Kreis und das Biosphärenreservat Bliesgau.
Unterstützt wird der Landmarkt von den Stadtwerken Homburg.
Parkraum steht am 8. Oktober u.a. im städtischen Parkhaus von 7 bis 18 Uhr und in der gesamten Innenstadt zur Verfügung. Der La-Baule-Platz ist an diesem Samstag von 6 bis 16 Uhr als Abstellfläche für die Händler reserviert.
Die Ausstellerverzeichnisse zum Landmarkt Saar-Pfalz liegen in den Homburger Geschäften, an den Infos von Rathaus, Kreisverwaltung und Banken aus.
Weitere Informationen bei:
Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Telefon: (0 68 41) 1 04 – 71 74, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de oder Stadtmarketing Homburg, Telefon: (0 68 41) 1 01 – 2 06, E-Mail: stadtmarketing@homburg.de
Ab 16 Uhr wird im Keltendorf „Taradunum“ gefeiert. Kreativität ist bei den kleinen Besuchern beim „Rummelbooze“ aushöhlen und beim Verzieren mit furchterregenden Gesichtern gefragt. Ein alter regionaler Brauch, der durch die amerikanisierten Halloween-Kürbisse fast in Vergessenheit geraten ist. An einer großen Feuerstelle können die Besucher Stockbrote backen oder sich vor der Kälte schützen. Kinder wie auch Erwachsene lassen sich immer wieder vom Spiel des Feuers, seiner Wärme und Kraft fasziniert. Im behaglichen Ambiente des Keltenhauses bei flackerndem Licht aus den Öllaternen können die Besucher einer Märchenerzählerin lauschen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Es wird nachvollziehbar, wie es zu den zahlreichen Geistern und Fabelwesen in der keltischen Mythologie kommen konnte.
In der Abenddämmerung gegen 19 Uhr geht es in einem Fackelzug vom Keltendorf „Taradunum“ zum Grab der Fürstin von Reinheim. In der mit Schwedenfeuer mystisch in Szene gesetzten Kulisse rund um das Fürstinnengrab werden in einer festlichen Zeremonie die Ahnen gewürdigt und der Gabentisch gedeckt. Ab 20 Uhr wird Peter Wucherpfennig mit irischer Harfenmusik und Geschichten aus der keltischen Sagenwelt die Zuhörer auf eine faszinierende (Traum-)Reise begleiten.
Die Vorliebe für gutes, reichhaltiges Essen im Winter hat wahrhaftig die Jahrhunderte überlebt und ist auch heute vorhanden. Deshalb ist für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Zum Schutz gegen die Kälte werden heiße Getränke angeboten.
Für Kinder bis 16 Jahre ist die Veranstaltung frei. Erwachsene zahlen den ermäßigten Eintritt von 3,50 €. Im Eintrittspreis enthalten ist eine Fackel für Groß und Klein.
Am Tag des Denkmals werden Führungen auf Deutsch und Französisch angeboten:
Führungen in deutscher Sprache:
Treffpunkt: Museum Jean Schaub /Reinheim (Deutschland)
Visites guidées (en français):
Rendez-vous à l’accueil du Centre d’exposition/Bliesbruck (France)
Eintritt und Teilnahme an den Führungen sind kostenlos.
Die Matinée mit Erledanz am Sonntag, den 11. September beginnt um 11:30 Uhr an der römischen Villa im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Der Eintritt ist frei.
Für alle Besucher mit gültiger Eintrittskarte wird sonntags um 15 Uhr eine kostenlose Führung durch den Europäischen Kulturpark angeboten.
Ein weiterer Höhepunkt ist der originalgetreue Nachbau eines römischen Katapultes, das im Vorfeld der Vita Romana von Studenten der Universität Augsburg im Gutshof der römischen Villa Reinheim rekonstruiert wurde und während des Römerfestes in Betrieb genommen wird. Zahlreiche Vorträge und Führungen bieten darüber hinaus interessante Informationen aus Archäologie und Antike. Der Autor Michael Kuhn liest aus seiner Romantrilogie um den römischen Offizier Marcus Junius Maximus und nimmt seine Zuhörer auf eine Zeitreise durch Mainz, Köln, Trier bis Straßburg im vierten Jahrhundert nach Christus mit.
Spannende Unterhaltung wartet auch auf die kleinen Besucher: Für Kinder werden zahlreiche Mitmachaktionen angeboten, in denen sie sich der Welt der Römer spielerisch nähern, unter anderem beim Katapultschießen, beim Legen kunstvoller Mosaike oder auch in der römischen Schule, wo sie römische Schriftzeichen und Zahlen in Wachstäfelchen ritzen können.
Vita Romana findet von Samstag, dem 13. August bis Montag, den 15. August 2010, jeweils von 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt kostet fünf Euro pro Person, ermäßigt 3,50 Euro (gilt auch für Besucher, die römisch gewandet kommen sowie für die Besucher des Römerfestes Schwarzenacker, das am gleichen Wochenende stattfindet). In diesem Preis inbegriffen ist der Zutritt zu dem gesamten Park (Museum Jean Schaub, Fürstinnengrab, Thermen) sowie der Sonderausstellung „Merkur & Co“. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. An beiden Tagen werden für die Besucher kostenlose Führungen durch den Europäischen Kulturpark und die Sonderausstellung angeboten.
Im Downloadbereich am Ende dieser Seite finden Sie das ausführliche Programm der VITA ROMANA.
Ein wichtiger Hinweis für die Besucher der VITA ROMANA:
Am Sonntag, den 14. August findet das Radrennen Trofeo Karlsberg in und um Reinheim statt. Von etwa 10 Uhr bis 13:30 Uhr muss bei der Anfahrt nach Reinheim teilweise mit Behinderungen gerechnet werden. Die Strecke kann während dieser Zeit nur in der Rennrichtung befahren werden. Bitte beachten Sie die örtlichen Anweisungen und Umleitungsempfehlungen.
Einen Streckenplan finden Sie weiter unten in unserem Downloadbereich.
Max Gutapfel aus Blieskastel, kam mit elf Jahren zum ersten mal zu Meister CHUNG in den Kalligrafie-Kurs an der Sommerakademie. Er ist Linkshänder und zeigte weder besonderes Interesse noch Leistung. Es gefiel ihm trotzdem gut und mit 12 Jahren kam er wieder. Diesmal machte er sich mit herausragendem Erfolg an die Darstellung von Drachen der 5 Elemente in deren Farben. Alle - und besonders er selbst - waren von seinem Talent überrascht. Seither besucht er jedes Jahr diesen Kurs malte mit Leichtigkeit Tiere im Stil der chinesischen Pinselmalerei.
Sein Traum, ein Jahr lang nach China zu gehen, erfüllte sich als er 16 war. In Shanghai lebte er bei einer Familie, besuchte ein Gymnasium und lernte Chinesisch. Jetzt mit 17 besucht er das Wirtschaftsgymnasium in Saarbrücken und übt weiterhin chinesische Pinselmalerei und -schrift.
Der Tanz des Pinsels auf dem Papier fasziniert die Designerin Claudia Gutapfel. Sie ist begeistert von den Möglichkeiten des weichen, chinesischen Pinsels, der den Strichen so viel Lebendigkeit verleiht. Linien und Striche erhalten vielfältigen Ausdruck und erstaunliche Farbigkeit der schwarzen Tusche, die variiert in Grisette-Abstufungen erscheinen. Bilder von Blüten und Bambus, die mit wenigen Strichen entstehen. Stundenlang steht sie konzentriert und doch ganz entspannt am Tisch und ihre Hand lässt den Pinsel ganz locker über das Papier tanzen, wobei zauberhafte Gebilde entstehen.
Weitere Schüler von Meister Chung, allesamt im Teenager-Alter, zeigen ihre Arbeiten in der Galerie. Es sind Helena Riewer, Finn Todorovic, Kyra Todorovic, Amelie Heckel und Jonas Münch.
Die Ausstellung „Chinesische Kalligrafie und Pinsel-Malerei“ in der Galerie im Forum in Homburg geht in die zweite Runde: Nicht nur, dass die Ausstellung bis 16. September verlängert wurde; auch sind am 11. und 17. August, jeweils ab 17.30 Uhr Führungen durch die Ausstellung geplant.
Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Meister CHUNG Wei Jie und seinen Schülern Max Gutapfel und Claudia Gutapfel von der Saarpfälzischen Sommerakademie in Blieskastel.
Dr. Helga Werle, Sinologin und Max Gutapfel führen die Teilnehmer in die Kulturwelt Chinas ein.
Chinesische Schriftzeichen wirken für europäische Augen meist sehr abstrakt, wie kleine Bilder. In China selbst gilt die Schönschrift als Kunst.
Die Führungen durch die Ausstellung im Homburger Forum sind kurzweilig, exotisch und interessant. Helga Werle ist eine ausgezeichnete Asien-Kennerin und spannende Erzählerin; Max Gutapfel, seit seinem 11. Lebensjahr Schüler von CHUNG Wei Ji, berichtet von seinen Erlebnissen mit der chinesischen Kalligrafie und als Austauschschüler (AFS) in Shanghai.
Die Führungen sind kostenlos. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Eine Besucherführung in deutscher Sprache durch den Europäischen Kulturpark beginnt am Sonntag um 15 Uhr am Museum Jean Schaub in Reinheim.
Für englischsprachige Besucher wird am Sonntag, den 17. Juli auch eine Besucherführung in Englisch angeboten. Die Führung beginnt um 14 Uhr am Museum Jean Schaub in Reinheim
Beide Führungen sind kostenlos für alle Besucher mit gültiger Eintrittskarte.
Das Keltenfest im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim findet am Samstag, 3., und Sonntag, 4. September, jeweils von 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintrittpreis beträgt fünf Euro, ermäßigt (auch für Besucher, die keltisch gewandet kommen) 3,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Das Eintrittsticket gilt sowohl für das Keltenfest als auch für die Museen und Ausstellungen im Parkgelände.
Die Ausstellung ist bis 16. Oktober 2011 täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen im Centre de Ressources et d'Exposition im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim.
Der normale Eintrittspreis beträgt 5,- Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
Die Ausstellung kann ohne zusätzlichen Eintritt besichtigt werden.
Kostenlose Führungen durch den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim in deutscher und französischer Sprache werden für Besucher mit gültiger Eintrittskarte an allen Sonn- und Feiertagen angeboten. Führungen in französischer Sprache starten am Accueil in Bliesbruck, deutsche Führungen am Museum Jean Schaub in Reinheim.
Die Führungen beginnen jeweils um 15 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Los geht es ab 13.30 Uhr an der Freizeitanlage Philippslust am Niederwürzbacher Weiher, wo der Nachmittag mit einen Human Table Soccer–Match mit Landrat Clemens Lindemann eröffnet wird.
Von dort aus kann man zwischen drei Wanderstrecken mit unterschiedlicher Länge wählen: barrierefreie Runde um den Weiher, eine 5 Kilometer-Runde mit vielen Überraschungen (ausgeschildert) und eine 8 Kilometer-Strecke (Pläne vorhanden).
Ab 16 Uhr treffen sich alle wieder an der Freizeitanlage, wo es mit Beachvolleyball, Human Table Soccer, Bewegung zu Musik und Zumba bis 18 Uhr weiter geht. Alle Angebote sind kostenlos.
Unterwegs bieten sich Wiesen und Plätze zum Picknick an. Auch die vielfältigen gastronomischen Einrichtungen rund um den Weiher laden zur Einkehr ein.
Für Zugreisende wichtig: Am Niederwürzbacher Bahnhof halten die Züge aus Richtung Saarbrücken und aus Richtung Homburg alle Stunde. Bei Anreise mit dem eigenen PKW stehen rund um den Weiher und im Ort Parkplätze zur Verfügung.
Veranstalter ist die AG Bewegung des Netzwerks “Saarpfalz mit peb“, sie ist Partner eines vom Bund geförderten Programms „Regionen mit peb“, der Plattform Ernährung und Bewegung e. V. Dem Netzwerk gehören viele Institutionen, Vereine, Kommunen, Firmen und Privatpersonen an, die sich gemeinsam für mehr Bewegung und ausgewogene Ernährung bei Kindern und Jugendlichen einsetzten. Die Gesamtkoordination liegt beim Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises.
Das Schreiben mit dem Pinsel wurde in China als die höchste Kunst angesehen und wird auch heute wieder fleißig geübt. Die Technik der Pinselschrift ist die Basis für die Pinselmalerei. Deshalb erlernen die Schüler bei Meister CHUNG beides gleichzeitig. Die chinesische Sprache und Schrift verbreitet sich zur Zeit schnell in der westlichen Welt zusammen mit deren Aufwertung als künstlerische Ausdrucksform.
Max Gutapfel , geb. 1993, aus Blieskastel, kam mit 11 zum ersten mal zu Meister CHUNG in den Kalligrafie-Kurs an der Sommerakademie. Er ist Linkshänder und zeigte weder besonderes Interesse noch Leistung. Es gefiel ihm trotzdem gut und mit 12 Jahren kam er wieder. Diesmal machte er sich mit herausragendem Erfolg an die Darstellung von Drachen der 5 Elemente in deren Farben. Alle und besonders er selbst waren von seinem Talent überrascht. Seither besucht er jedes Jahr diesen Kurs malte mit Leichtigkeit Tiere im Stil der chinesischen Pinselmalerei.
Sein Traum ein Jahr lang nach China zu gehen erfüllte sich als er 16 war. In Shanghai lebte er bei einer Familie, besuchte ein Gymnasium und lernte Chinesisch. Jetzt mit 17 besucht er das Wirtschaftsgymnasium in Saarbrücken und übt weiterhin chinesische Pinselmalerei und -schrift.
Der Tanz des Pinsels auf dem Papier fasziniert die Designerin Claudia Gutapfel, geb. 1967. Sie ist begeistert von den Möglichkeiten des weichen, chinesischen Pinsels, der den Strichen so viel Lebendigkeit verleiht. Linien und Striche erhalten vielfältigen Ausdruck und erstaunliche Farbigkeit der schwarzen Tusche, die variiert in Grisette-Abstufungen erscheinen. Bilder von Blüten und Bambus, die mit wenigen Strichen entstehen. Stundenlang steht sie konzentriert und doch ganz entspannt am Tisch und ihre Hand lässt den Pinsel ganz locker über das Papier tanzen, wobei zauberhafte Gebilde entstehen.
Unterstützt werden Oku & Reggearockers beim Open Air Bliesbruck-Reinheim von den saarländischen Nachwuchsbands Dark Night und Function LP, den Gewinnern des saarländischen Jugendbandfestivals. Im Anschluss an das Konzert geht die gute Stimmung bei der After-Show-Party mit „Unser-Ding“-DJ Eric Dessloch weiter. Für ihre Fans in Reinheim haben sich die drei Bands einiges vorgenommen. Sie wollen eine tobende, springende und kreischende Menge vor der Bühne sehen. „Ein außergewöhnliches FESTIVAL!“, so Lars Langholz von Oku & The Reggaerockers.
Mit dem diesjährigen Open Air FESTIVAL, das in Kooperation mit dem Kreisjugendamt des Saarpfalz-Kreises, der Gemeinde Gersheim und dem Verein Begegnung auf der Grenze statt findet, knüpft der Kulturpark an den großen Erfolg des Open Air FESTIVALS des Vorjahres an. „Das Ziel der Veranstaltung“, so Miriam Heinrich vom Europäischen Kulturpark „sind Musik und Partystimmung für Jung und Alt vor der tollen Kulisse der antiken Villa von Reinheim.“ Großzügig unterstützt werden die Veranstalter von der Kreissparkasse Saarpfalz, die einen kostenlosen Bus-Shuttle für die sichere Heimfahrt der Festival-Besucher finanziert. Um 1 Uhr werden die Shuttle-Busse am Kulturpark in Richtung Homburg – Bexbach sowie in Richtung St. Ingbert abfahren. Der genaue Fahrplan ist im Internet unter www.europaeischer-kulturpark.de erhältlich. Die Busfahrt ist im Eintrittspreis enthalten.
Das Open Air FESTIVAL Bliesbruck-Reinheim findet am Samstag, den 11. Juni 2011 an der römischen Villa von Reinheim statt. Einlass zum Open Air Festival ist ab 18 Uhr. Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Der Vorverkauf beginnt am 6. Juni im Museum Europäischer Kulturpark, Robert-Schuman-Straße 2 in Gersheim-Reinheim. Der Eintritt kostet im Vorverkauf vier Euro, an der Abendkasse sieben Euro. Im Eintrittspreis enthalten ist die Nutzung des Bus-Shuttles.
Weitere Informationen gibt’s beim Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Gersheim-Reinheim, per
Telefon (0 68 43) 90 02 11 oder im Internet unter www.europaeischer-kulturpark.de
Auch in der 34. Auflage des Traditionsfestes hat das „Kulturamt“ der Stadt Blieskastel wieder ein sehr attraktives Unterhaltungsprogramm – mit vielen neuen Musikformationen - zusammengestellt.
Eröffnet wird das Fest am Freitag um 19.00 Uhr durch Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener mit einem Fassanstich auf dem Paradeplatz und Salutschüssen des Schützenverein Blieskastel. Im Anschluss daran beginnt auf allen Bühnen das Musikprogramm.
Zum Auftakt wird auf dem Paradeplatz die bekannte Formation „Happy Sound“ aufspielen, daneben gibt es Rock und Pop mit der saarl. Band „Foolin’ around“ sowie ein Auftritt der Band „Purple Haze“.
Auch am Samstag und Sonntag stehen Rock und Pop mit „Six and the City“, Chart-Hits mit „Changes“, Musicalmelodien mit „Sue Lehmann und Band“, Swing-Music mit den „Beer River Baskets“ sowie Oldies und Blasmusik uvam. auf dem Programm. Auch der Bundessieger „Jugend musiziert“ und „DSDS 2010 + 2011“-Teilnehmer Philipp Allar wird in der Formation „Songs for you“ mit Nikolas Kunz mit Rock, Pop und Musicalmelodien zu hören sein. Ganztägig wird der Komödiant Peter Trabner als "Herr Richtig" mit Straßenacts unterwegs sein.
Im Rahmen des 34. Blieskasteler Altstadtfestes wird auch ein speziell auf Familien mit Kindern angepasstes Programm angeboten:
Am Sonntag, 19.06., werden zum Auftakt auf der Bühne am Schlangenbrunnen von 14 bis 14.30 Uhr die Kinder des Kindergarten Ballweiler das Publikum mit Darbietungen erfreuen. Im Anschluss daran wird bis 16 Uhr Eddi Zauberfinger mit seinem Mitmachmusical die Zuschauer begeistern. Als Abschluss wird dann den Kindern der Kindertagesstätte Webenheim Gelegenheit geboten, sich mit einem kleinen Programm zu präsentieren.
Zeitgleich zum Bühnenprogramm wird in unmittelbarer Nähe in der „Alten Marktstraße“ der Verein „Blieskasteler Freunde und Helfer – Schutzengel für Kinder e. V.“ ein buntes Programm mit Kinderschminken, Glücksraddrehen und anderen Attraktionen anbieten.
Das Musikprogramm auf den Bühnen und an den Ständen läuft freitags und samstags bis 1.00 Uhr, sonntags endet die musikalische Unterhaltung um 23.00 Uhr. Programmhefte liegen über die Festtage im Eingangsbereich des Rathauses 1 und an den Ständen aus.
Alle Besucher werden darauf hingewiesen, dass die Sperrstunde freitags und samstags auf 3.00 Uhr festgelegt wurde, sonntags endet das Blieskasteler Altstadtfest um 1.00 Uhr.
Auch in diesem Jahr wird beim Altstadtfest auf die strikte Einhaltung des Jugendschutzgesetzes achten. Bei Verstoß dagegen wird von der Stadtverwaltung im öffentlichen Interesse Sofortvollzug angeordnet und die Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von bis zu 5.000,- Euro geahndet. Weiterhin sorgt ein Securitydienst für die Einhaltung der Nachtruhe.
Für die Besucher des Blieskasteler Altstadtfestes, die die Festtage ohne Parkplatz- und Führerscheinsorgen genießen wollen, setzt die Stadt Blieskastel wieder Sonderbusse ein. Es werden alle Blieskasteler Stadtteile angebunden. Zwei bis drei Hinfahrten freitags und samstags, sonntags bis zu sechs Fahrten zum Altstadtfest und bis zu vier Rückfahrten im Stundentakt bis spät in die Nacht, sorgen für ein optimales Angebot über die Festtage. In den Sonderbussen gelten die üblichen Fahrpreise. Zeitkarten werden anerkannt. Ortsteilbezogene Fahrpläne werden rechtzeitig veröffentlicht.
Ganz im Zeichen der Jugend steht der Samstagvormittag mit einer Dorfrallye der Jugendwehren. Mit Spiel und Spaß kann an den einzelnen Stationen der Dorfrallye das bisher erlernte Feuerwehrwissen, aber auch der Teamgeist gestärkt werden - denn nur im Team können Extremsituationen bewältigt werden. Nicht mehr ganz so aktiv wie bei den Jugendlichen geht es am Samstagnachmittag mit dem Treffen der Alterswehren im Programm weiter. In geselliger Runde können die ehemaligen Aktiven auf die alte Zeiten zurückblicken, aber auch über aktuelle Situationen diskutieren.
Am Abend sorgt die weithin bekannte Showband „Midnight Ladies“ aus Bayreuth für Party-Stimmung pur. Dass die sieben Ladies ein Festzelt zum Beben bringen, beweisen sie seit einigen Jahren auf dem Wurstmarkt in Kirkel.
Eher traditionell geht es am Sonntag mit einem großen Festumzug weiter. Dazu haben viele Feuerwehren aus der Region ihre Teilnahme zugesagt. Für den Höhepunkt des dreitägigen Festprogramms sorgt der Auftritt der BIG BAND der Bundeswehr der Bundesrepublik Deutschland am Sonntag, den 29. Mai um 19. Uhr. Unter Bandleader Oberstleutnant C. Lieder präsentieren die Profimusiker eine musikalische Show der Extraklasse. Das Bühnenprogramm reicht von Swing, aktuellen Hits bis zu Evergreens.
„Dass wir die BIG BAND der Bundeswehr für unseren Kreisfeuerwehrtag gewinnen konnten, ist ein großer Zufall. Die BIG Band der Bundeswehr hat am selben Tag einen Auftritt im ZDF Fernsehgarten in Mainz und konnte damit den Aufenthalt in Kirrberg verbinden. Ohne diesen Auftritt in Mainz hätten wir die Big Band der Bundeswehr nie engagieren können, so Manuel Diehl“. Normalerweise sorgt die Big Band für den musikalischen Rahmen bei Staatsbesuchen, Kanzler – und Bundespräsidentenempfängen, TV Auftritten oder wie in diesem Jahr auf einem Kreisfeuerwehrtag im Saarland.
Der Eintritt für die Midnight Ladies beträgt 6 Euro, der Eintritt für die Big Band der Bundeswehr beträgt 18 Euro im VVK und 20 Euro an der Abendkasse. Der Kartenvorverkauf findet ab sofort bei Schreibwaren Zott in Homburg Kirrberg oder bei den aktiven Feuerwehrleuten des Löschbezirks Kirrberg statt.
Das dreitägige Fest steht unter Schirmherrschaft von Landrat Lindemann und Oberbürgermeister Schöner, worauf die Organisatoren sehr stolz sind.
Die Tagesetappen finden vom 02. Bis 05. Juni 2011 statt, jede der vier Etappen ist zwischen 7 und 12 Kilometer lang.
Die erste Etappe ist etwa 10 km lang und findet in Sankt Ingbert am 02. Juni um 16 Uhr mit Start und Ziel in der Gustav-Clauss-Anlage statt.
Etappe 2 startet am 03. Juni um 18 Uhr in Blieskastel-Niederwürzbach an der Freizeitanlage und beträgt circa 11 km.
Am Samstag, den 4. Juni, geht es um 18 Uhr mit der dritten Etappe in Gersheim weiter. Die rund 8 km-lange Strecke hat Start und Ziel am Kindergarten in Niedergailbach.
Die Abschlussetappe bildet am 5. Juni um 10 Uhr die etwa 9 km-lange Strecke ab Kleinblittersdorf-Rilchingen.
Auch für Zuschauer wird einiges geboten: Jede Etappe wird von einem Rahmenprogramm mit Essens- und Getränkeständen begleitet. Zusätzlich bietet jede Etappe individuelle Highlights wie Live-Musik, Kochshows und einen Biosphärenmarkt.
Den zeitlichen Ablauf und die Highlights im Rahmenprogramm finden Sie in den nächsten Wochen im Internet unter www.biosphaerenlauf.de.
Sollten Sie noch Freunde, Familie oder Arbeitskollegen zur Teilnahme motivieren wollen und dafür Flyer oder eine Pressemitteilung für Ihre Mitarbeiterzeitung benötigen, stehen wir Ihnen unter biosphaerenlauf@niedermeierplus.de oder telefonisch unter 0681/968538-25 gerne zur Verfügung.
Verknüpfen Sie die Teilnahme am Biosphärenlauf mit einem Kurzurlaub im Saarland: Ein Tourismuspaket mit 3 Übernachtungen, Frühstücksbüffet, Startgebühr sowie Eintritt in das Freizeitbad „das blau“ und einem Biosphärenlauf-Funktionsshirt ist buchbar bei der Saarpfalz-Touristik (Tel. 06841-1047174, Fax: 06841-1047175, Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de).
Die Online-Anmeldung ist bereits möglich, nutzen Sie die Gelegenheit Natur und Sport auf einzigartige Weise zu verbinden und melden Sie sich an. Sichern Sie sich mit Ihrer Anmeldung für alle vier Etappen einen SR 3 Biosphärenlauf-Becher und einen Schwimmbadgutschein für „das blau – die Wasserwelt in Sankt Ingbert“. Beachten Sie den Anmeldeschluss am 30. Mai 2011. Nachmeldungen vor Ort sind für alle Etappen bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start möglich.
Wir freuen uns auf Sie beim 2. SR 3 Biosphärenlauf Sankt Ingbert & Bliesgau!
Kontakt:
niedermeier+ Marketing PR Events GmbH
Großherzog-Friedrich-Str. 100
66121 Saarbrücken
Tel. 0681/968538-25
Fax. 0681/968538-18
Email: biosphaerenlauf@niedermeierplus.de
Der Biosphärenlauf St.Ingbert & Bliesgau 2011 wird unterstützt von: Stadt St.Ingbert, SR 3, Stadtwerke St.Ingbert, Kreissparkasse Saarpfalz, IGS mbh Immobilien- und VersicherungsCenter, Stadtwerke Bliestal, Projektgesellschaft Thermalbad Rilchingen mbH und aquabasilea AG.
Die Seniorenmesse bietet Dienstleistern, Reiseanbietern bis zur Volkshochschule, von der Apotheke bis zur Physiotherapie, vom ambulanten Pflegedienst bis zur Rehaklinik, außerdem Vereinen, Verbänden und anderen Insitutionen aus Homburg und Umgebung ein Forum, ihre Angebote für Senioren vor- und auszustellen.
Sie würde gerne am Meer sitzen und Wein trinken, von der Sonne geküsst. Er bekommt einen Kulturschock, wenn er mehr als 20 Kilometer von zu Hause entfernt ist. Früher haben sie zusammen gelacht.
Zwischen Herd und Kühlschrank zieht Shirley Valentine Bilanz. Sie, alias Margret Gampper, erzählt von Spiegeleiern mit Fritten, von Einkaufsritualen und Regengüssen, den Kindern und Ehemann Joe. Sehr komisch und zugleich berührend erzählt das bejubelte Stück von Willy Russell die Geschichte einer Frau, die mit viel Mut einen lang gehegten Traum verwirklicht und sich wieder verliebt – in ihr eigenes Leben.
Veranstalterin: Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises
Ort: Forum, Homburg, Großer Saal
Eintritt: Vorverkauf: 8,-/6,- (erm.) Euro, Abendkasse: 10,-/8,- (erm.) Euro,
Mittwoch, 23. März 2011, 19 Uhr
Ausstellungseröffnung: „Menschenbilder“
Zeichnungen, experimentelle Drucke, Collagen der Künstlerin Christel Hartz
Die Modelleurin und Bildhauerin Christel Hartz stellt ihre Arbeiten vor. Sie arbeitet seit dreißig Jahren in verschie-denen Stilrichtungen wie Naturalismus, Stilisierung, Karikatur, Abstraktion, Objektkunst. In Zeichnungen und Druckgrafiken spricht sie bildlich zu ihrem zentralen Thema Mensch. Die Ausstellung ist bis zum 06. Mai 2011 im Café Frauenzimmer zu sehen.
Veranstalterinnen: Café Frauenzimmer, IDA - Integration Dialog Akzeptanz und das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises
Ort: Café Frauenzimmer im FrauenForum, Scheffelplatz 1, Homburg
Entgelt: frei
Freitag, 25. März 2011, 19 Uhr
Vortrag: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Utopie?
Praktische Tipps für Einstellungsgespräche und Gehaltsverhandlungen
Der Aktionstag „Equal Pay Day“ findet jährlich statt und markiert den Entgeltunterschied zwischen den Geschlechtern in Deutschland als den Zeitraum, den Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssten, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen. In diesem Jahr fällt er in Deutschland auf den 25. März. Die Gründe dafür sind vielfältig, Tatsache ist jedoch, dass Frauen oft bereits im Einstellungsgespräch weniger Gehalt verlangen als ihre männlichen Kollegen, und sich später auch schwer tun damit, Gehaltserhöhungen durch zu setzen. Aus diesem Grund bietet der BPW (Business und Professional Women) Club Homburg-SaarPfalz in Kooperation mit dem Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises einen Vortrag an, der sowohl informiert, als auch konkrete Hilfestellung bietet.
Christine Meßner-Buri, Betriebswirtin (WA-Dipl. Inh.), ist Personalreferentin im Bereich Führungskräfte/Ausbildung der Evonik Power Saar GmbH sowie der Evonik New Energies GmbH und täglich mit Personalfragen befasst.
Veranstalterinnen: BPW Club Homburg-SaarPfalz
Ort: FrauenForum, Scheffelplatz 1, Homburg, Seminarraum II
Entgelt: frei
Freitag, 25. März 2011, 19.30 Uhr
Frauendisco
Lust zu tanzen oder in netter Gesellschaft bei guter Musik und einem Cocktail das Wochenende einläuten? Von 19.30 bis 22 Uhr wird in der Frauendisco im Café Frauenzimmer in netter Atmosphäre zu Musik aus den 70ern und 80ern getanzt und gelacht. Eigene Musik kann gerne mitgebracht werden.
Veranstalterin: Café Frauenzimmer, Sabine Ullrich
Ort: Café Frauenzimmer im FrauenForum, Scheffelplatz 1, Homburg
Entgelt: frei
Mittwoch, 30. März 2011, 19 Uhr
Filmabend im Café Frauenzimmer: Kalender Girls
Kalender Girls (Originaltitel: Calendar Girls) ist eine britisch-US-amerikanische Filmkomödie von Nigel Cole aus dem Jahr 2003. Elf Frauen im Alter von 45 bis 60 aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Yorkshire posieren nackt für den Jahreskalender des örtlichen Fraueninstituts, der bisher nur mit Naturbildern gefüllt war. Sie wollen Geld für medizinische Forschungen sammeln, da der Ehemann eines Mitglieds an Leukämie verstorben ist. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit.
Veranstalterinnen: Café Frauenzimmer und das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises
Ort: Café Frauenzimmer im FrauenForum, Scheffelplatz 1, Homburg
Entgelt: Euro 3,- / 2,- (erm.)
Sonntag, 3. April 2011, 10 Uhr
10 Uhr
Frühstück mit Frühstücksbuffet
11 Uhr
Vortrag mit Cornelia Schneider:
Work-Life-Balance: Zeit, der Stoff aus dem das Leben ist - Frauen im Spannungsfeld zwischen Beruf und Privatleben
Frauen füllen häufig viele Rollen gleichzeitig aus: Mutter, Ehefrau, Tochter, Freundin, Geschäftsfrau, Mitarbeiterin oder auch Vorgesetzte. Nicht selten führen die unterschiedlichen Anforderungen zu Konflikten, in der „Frau“ das Gefühl hat, keiner dieser Rollen mehr wirklich gerecht zu werden.
Frauen möchten heute beruflich erfolgreich sein, sich um ihre Familien kümmern und auch noch Zeit für sich selbst und ihre ganz privaten Bedürfnisse finden. Erwarten sie zuviel vom Leben? Nein, das tun sie nicht.
Wenn Frauen die Dichte eines ausgefüllten Lebens in vollen Zügen genießen möchten, so müssen sie allerdings mentale Bemühungen in Kauf nehmen, die sie zweifellos dafür erbringen müssen.
Der Vortrag wird aufzeigen, welche Formen der Selbstorganisation und des Selbstmanagements dazu beitragen können, damit Frauen berufliches Engagement und private Interessen erfolgreich in Einklang bringen können.
Referentin: Cornelia Schneider, Dipl. Psychologin und Physiotherapeutin, system. Coach, Autorin des Buches „Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz - Nebenwirkung Gesundheit“
Veranstalterinnen: Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Koordinierungsstelle Frau & Beruf und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz, gefördert aus Mitteln der EU, Europäischer Sozialfonds und Landesmitteln
Ort: Forum, Homburg, Großer Saal
Entgelt: Vortrag mit Frühstücksbuffet; Vorverkauf: 12,-/10,- (erm.) Euro, Kinder bis 10 Jahre frei
In der Zeit von 10 bis ca. 13 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten. Zur besseren Organisation bitten wir möglichst um Anmeldung unter 0 68 41 /1 04-71 38.
Mittwoch, 6. April 2011, 19 Uhr
Vortrag: „Zerbrochene Frauen -
Das weibliche Burn-Out-Syndrom“
Viele Frauen leiden heutzutage an der Tatsache, auf verschiedenen Ebenen, also multimodal, funktionieren zu müssen - dies aus z. T. krankmachenden Überzeugungen heraus, die einem übersteigerten Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein entspringen. Die Folge der Mehrfachbelastung in Familie, Haushalt und Beruf ist eine psychische Erkrankung: Die depressive Reaktion, die sich als Anpassungsstörung - eine akute Belastungsreaktion, im Volksmund auch „Burn-Out-Syndrom“ genannt - manifestiert. Die Referentin zeigt neue Wege in der Behandlung des Burn-Out-Syndroms mittels einer modernen psychotherapeutischen Methode: der Hypnotherapie.
Referentin: Sabine Bacher, Ärztin
Veranstalterinnen: Café Frauenzimmer und das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises
Ort: Café Frauenzimmer im FrauenForum, Scheffelplatz 1, Homburg
Entgelt: frei
Freitag, 8. April 2011, 19 Uhr
Forum, Homburg, Großer Saal
Abschlussabend zu den Frauen-Kultur-Aktionswochen
Das Homburger Frauenkabarett - Jubiläumsausgabe
Der Internationale Frauentag existiert seit 1911, also seit genau 100 Jahren. Das Homburger Frauenkabarett in seiner jetzigen Formation existiert seit 2001, also nach Adam und Eva Riese seit genau 10 Jahren. Wenn das kein Grund zum Jubilieren ist. 10 Jahre hat sich das Homburger Frauenkabarett lustvoll für sein Publikum verausgabt. Ein guter Grund, das neue Best-of-Programm „Jubiläumsausgabe“ zu nennen. Frisch, frech, frivol, selten fromm und keineswegs frustrierend, anregend, aufregend, erregend – keineswegs abregend – auch bei Regen trockenen Humors.
Veranstalterin: Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises
Ort: Forum, Homburg, Großer Saal
Eintritt: Vorverkauf: 12,-/10,- (erm.) Euro, Galerie 14,-/12,- Euro, Abendkasse: 14,-/12,- (erm.) Euro, Galerie 16,-/14,- Euro
Da die Parkmöglichkeiten am Kulturlandschaftszentrum begrenzt sind, wird gebeten zur Ausstellungseröffnung den Ausweichparkplatz an der Kläranlage zwischen Wittersheim und Bebelsheim zu nutzen. Von diesem Parkplatz aus ist Haus Lochfeld in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zur Ausstellung und zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums gibt es bei der Kreisverwaltung in Homburg und zwar bei Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nummer 0 68 41 / 1 04-72 28.
Das BBZ Homburg verfügt über eine kaufmännische, eine technisch-gewerbliche und eine hauswirtschaftlich-sozialpflegerische Abteilung und stellt sich somit als facettenreiche Bildungseinrichtung vor, die verschiedene Interessengebiete abdeckt. Am BBZ ist ein hohes Maß an Durchlässigkeit gewährleistet, vom Hauptschulabschluss über den Mittleren Bildungsabschluss, zur Fachhochschulreife bis hin zum allgemeinen Abitur werden alle Schulabschlüsse angeboten. Ein Wechsel innerhalb der Fachrichtungen „kaufmännisch“, „technisch-gewerblich“ und „sozialpflegerisch“ ist möglich. Diese horizontale und vertikale Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Schulformen, die didaktische Ausrichtung auf die Anforderungen der Wirtschaft und die Kombination von Theorie und Praxis bieten die Möglichkeit, sich Stufe für Stufe zu höheren Schulabschlüssen emporzuarbeiten und so an den eigenen Interessen ausgerichtet eine optimale Schullaufbahn zu gestalten. Diese Praxisnähe und die Ausrichtung an die Anforderungen der Wirtschaft ziehen sich als „Roter Faden“ durch das berufliche Schulsystem. Die Praxisorientierung motiviert die Schüler und bringt auch bei späteren Bewerbungen große Vorteile mit sich. Wichtig ist bei allen beruflichen Schulformen, dass es zu den verschiedenen Abschlüssen ein „Plus“ durch die zusätzlichen Qualifikationen in wirtschaftlichen, sozialpflegerischen und technischen Bereichen gibt.
Die Erfüllung der Berufsschulpflicht ermöglichen das Berufsvorbereitungsjahr, das Berufliche Grundbildungsjahr und die Berufsgrundschule. Schüler mit Hauptschulabschluss und Berechtigungsvermerk können an Gewerbeschule, Handelsschule und Sozialpflegeschule den Mittleren Bildungsabschluss erreichen. Mit dem Mittleren Bildungsabschluss als Eingangsvoraussetzung führen die Fachoberschule Wirtschaft, Fachoberschule Wirtschaftsinformatik, Fachoberschule Ingenieurwissenschaften und die Fachoberschule Sozialwesen zur Fachhochschulreife.
Außerdem bietet die Paul-Weber-Schule die Möglichkeit für Schüler mit Mittlerem Bildungsabschluss die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur, zu erwerben. Dieses so genannte Oberstufengymnasium mit den Schwerpunkten „Wirtschaft“ bzw. „Gesundheit und Soziales“ wurde als klassisches G9-Gymnasium konzipiert. Nach der zehnten Klasse wechseln die Schüler nahtlos ans BBZ in die elfte Klasse des Gymnasiums und schließen nach drei Jahren mit dem Abitur ab. Neben den Fächern Mathematik, Deutsch und den Fremdsprachen gehören die Fächer Betriebs- und Volkswirtschaftslehre im Bereich „Wirtschaft“ und die Fächer Gesundheit sowie Pädagogik und Psychologie im Bereich „Gesundheit und Soziales“ zur Abiturprüfung. Ein weiterer Vorteil am Oberstufengymnasium des BBZ Homburg liegt darin, dass die aufgenommenen Schüler nicht – wie häufig an klassischen Gymnasien – in vorhandene Klassen gesteckt werden. Es werden neue Klassenverbände gebildet, um den Schülern zu ermöglichen, sich einzuleben.
Am Beratungs- und Informationstag wird die Möglichkeit geboten, sich umfangreich zu informieren, beispielsweise über Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen der einzelnen Schulformen, Einzelheiten der Schulausbildung und der Unterrichtsfächer oder aber auch über weitere Bildungsperspektiven nach einem erfolgreichen Schulabschluss.
Interessenten können sich in individuellen Beratungsgesprächen mit Lehrern und Fachkräften über Einzelheiten der Schulausbildung informieren und so einen unmittelbaren Eindruck von der qualitätsorientierten Ausrichtung der Paul-Weber-Schule gewinnen. Als zertifiziertes BBZ legt die berufsbildende Schule größten Wert auf Qualität. Dies gilt sowohl für die Ausbildung selbst als auch für die technische Ausstattung. Jeder ist herzlich einladen, sich im Rahmen von Präsentationen zu modernen Steuerungen, Maschinen sowie Computerprogrammen davon zu überzeugen, dass Qualität am BBZ Homburg groß geschrieben wird. Sämtliche Funktions- und Unterrichtsräume, z. B. die Metallwerkstatt und die EDV-Räume, stehen zur Besichtigung offen. Ob Berufsgrundbildungsjahr, Berufsvorbereitungsjahr, Berufsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule oder Gymnasium, das BBZ Homburg vereinigt unterschiedlichste Schulformen unter einem Dach, deren Details im Rahmen von Vorträgen und persönlichen Gesprächen erläutert werden. Schulleiter Christoph Schwarz und sein Team freuen sich schon darauf, den Besuchern an diesem Tag in Bildungsfragen Rede und Antwort zu stehen und die Paul-Weber-Schule vorzustellen.
Es besteht ab dem 29. Januar 2011 die Möglichkeit sich für das kommende Schuljahr 2011/2012 anzumelden. Zur Anmeldung wird eine Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses benötigt, im Sommer muss eine beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses nachgereicht werden.
Weiter Informationen können über www.bbz-hom.de abgerufen werden.
Für jeden Geschmack etwas
Die Kunsthandwerker präsentieren auf dem Markt wieder die ganze Bandbreite der Keramik: von nützlicher, zeitgemäßer Gebrauchskeramik über Gartenobjekte bis hin zu edler und außergewöhnlicher Keramikkunst. Die Palette der angebotenen Kunstobjekte ist vielfältig: Schmuck aus verschiedenen Tonmaterialien, Keramikobjekte, Raku- und Kunstskulpturen, Gartentische aus Keramik-Mosaik und vieles mehr. Auch für das bevorstehende Osterfest werden die verschiedensten Artikel als Dekoration angeboten. Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim präsentiert verschiedene Ausgrabungsfunde und töpfert mit Kindern.
Jeder Anbieter zeichnet sich durch eine gewisse individuelle Note aus, so dass die Besucher in Homburg einen Überblick über das gesamte Repertoire an zeitgemäßer Keramikkunst bekommen.
Die Veranstalter legen Wert darauf, dass nur Produzenten von Keramikware am Markt teilnehmen. Hier wird für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas angeboten - ob Groß oder Klein: Jeder findet eine passende Keramik!
Homburg – Stadt der Märkte
Aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht ist der Homburger Keramikmarkt ein wichtiges Zugpferd, um Besucher auch weit über die Grenzen des Kreises hinaus nach Homburg zu locken. Gerade die Konzentration auf das Produkt Keramik stellt natürlich für Homburg ein „Alleinstellungsmerkmal“ in der Region dar, das sich werblich und touristisch gut vermarkten lässt. Ein Besuch auf dem Keramikmarkt kann ideal mit einer Stippvisite zu den Homburger Sehenswürdigkeiten, z. B. den Schloßberghöhlen, dem Römermuseum in Schwarzenacker oder mit einem Einkaufsbummel in der Innenstadt kombiniert werden. Die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing wollen Homburg als „Stadt der Märkte“ in der Region positionieren. Neben dem Keramikmarkt organisiert die Saarpfalz-Touristik zusammen mit dem Stadtmarketing auch den Landmarkt im Herbst. Diese Veranstaltungen ergänzen in idealer Art und Weise den weit über die Grenzen Homburgs hinaus bekannten Flohmarkt und den Homburger Nostalgiemarkt.
Gastronomen verwöhnen Besucher
Für die Bewirtung sorgen die zahlreichen Gastronomiebetriebe und Cafés, die mit ihrem attraktiven Angebot den Besuch in Homburg zum Erlebnis werden lassen. Die Besucherinnen und Besucher sollen die Möglichkeit haben, sich in Ruhe über das Angebot zu informieren. Sie können sich beraten lassen, vergleichen und gezielt kaufen.
Verkaufsoffener Sonntag
Wie im vergangenen Jahr kann der Marktbesuch mit einem Einkaufsbummel in den Homburger Geschäften verbunden werden, da die Einzelhändler in der Innenstadt am 10. April 2011 von 13 bis 18 Uhr einen verkaufsoffenen Sonntag veranstalten. An beiden Tagen ist auch wieder das Parkhaus in der Innenstadt geöffnet.
Übersichtsplan erleichtert Orientierung
Zum 13. Keramikmarkt wird wieder eine Broschüre mit allen Anbietern inklusive Lageplan mit freundlicher Unterstützung der Saarland Versicherung und der Stadtwerke Homburg publiziert. Die Broschüre liegt in zahlreichen Geschäften in der Innenstadt Homburg und beim Kulturamt der Stadt Homburg aus. Sie kann auch bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4 in Blieskastel, Telefon: (0 68 41) 1 04 – 7174; Fax: (0 68 41) 1 04 – 7175, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de bestellt werden.
Auch die Festivalleiter wechselten. Nach dem leider 2006 verstorbenen Festivalgründer Jörg Jacob übernahmen Franz-Josef Zimmer, Klemens Bott und Hartmut Oßwald die Zügel. 1999 kam schließlich Peter Kleiß ins Boot. Zusammen mit dem hauptberuflichen Jazzredakteur beim Saarländischen Rundfunk entwickelte man in Sankt Ingbert das ursprüngliche Konzept immer weiter. Und damit auch das Renommee des Festivals. Von anfangs regionaler Bedeutung zählen die Sankt Ingberter Jazztage heute zu den wichtigen Festivals in Deutschland. Kein Wunder also, dass so mancher Abend in Sankt Ingbert mittlerweile durch die EBU – die Vereinigung öffentlich-rechtlicher Rundfunksender in Europa - live auf dem ganzen Kontinent ausgestrahlt wird.
Für das Jubiläum 2011 haben sich Peter Kleiß und sein Festivalteam etwas ausgedacht: der Schwerpunkt der Festivaltage wird auf großen Formationen liegen. Da gibt es beispielsweise eine interessante Kooperation zwischen der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, dem Jazzschlagzeuger Oliver Strauch und dem US-Startrompeter Roy Hargrove. Zusammen stellen sie als Welturaufführung die Komposition "Bird on Fire" vor.
Auch Weltstar Nils Landgren, dem Festival seit Jahren freundschaftlich und beratend verbunden, ist wieder dabei. Dieses Mal hat er sein eigenes Orchester mitgebracht, so dass die 20 Schweden der Bohuslän Big Band für grandiose Stimmung in der Industriekathedrale sorgen werden. Der Tuba widmen sich schließlich Jon Sass und die hr-Bigband.
Natürlich haben auch kleinere Formationen eine Chance in Sankt Ingbert. Als Höhepunkt und Abschluss wird man die mitreißende Musik von Maceo Parker erleben, nachdem Roy Hargrove zwei Tage zuvor mit seinem Quintett die hohe Kunst der Blue Notes zelebriert haben wird. Am ersten Wochenende stehen im Eventhaus auf der Alten Schmelz junge Künstler im Mittelpunkt, die neue und erfrischende Aspekte des Jazz vorstellen werden. Nach allen Abenden gibt es noch einen Festivalclub mit Livemusik. Dort kann man in gemütlicher Runde den Abend ausklingen lassen.
Der Kartenverkauf zum 25. Internationalen Jazz Festival Sankt Ingbert hat begonnen.
Aktuelle Informationen im Internet unter http://www.experience-jazz.de.
Ein sonderbares Gesamtkunstwerk aus Anarchie und Schlager, das Schweizer und Hemmen offenkundig großen Spaß bereitet - und beim Publikum bestens ankommt. Die beiden spulen nicht einfach nur ein Programm ab, sondern gestalten einen ganzen Abend im Sinne von bestem Entertainment. Nach einjähriger Auszeit wurde beiden Akteuren einmal mehr bewusst, dass ihre musikalische Zusammengehörigkeit etwas von Schloss und Schlüssel oder von Topf und Deckel haben muss. So heißt das neu erarbeitete Programm bezeichnenderweise „The Show must go on“ und so wird es sein.
Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Saarpfalz.
Karten zum Preis von 8,- Euro (ermäßigt 6,- Euro) sind beim Verkehrsamt Blieskastel, Zweibrücker Straße 1, Tel. 0 68 42 / 926-1314, der Kreissparkasse Saarpfalz, Direktion Blieskastel oder an der Abendkasse erhältlich.
Die vier Jungs zeigen, wie echt eine Band dieser Güte sein kann, ohne dabei die Selbstironie zu verlieren. Eben ganz anders als die gemachten DSDS-Stars, die morgen schon jeder vergessen hat. Spätestens nach dem dritten Stück nimmt man ihnen einfach alles ab und nichts mehr übel. Ihr Stil ist dabei so leichtfüßig, so kurzweilig, dass sich die Konzertbesucher nach einem Abend mit MAYBEBOP einig sind, noch nie kürzere zwei Stunden erlebt zu haben. MAYBEBOP singt überwiegend deutsche, poppige Eigenkompositionen. Bekannte Alltagsthemen, feiste Ideen und liebe Grenzgänger werden thematisch urkomisch, subtil, schräg oder gar bitter musikalisch geschickt aufbereitet.
Eine Brücke schlagen sie auch mit ihren schon fast legendären Cover-Versionen, bei denen MAYBEBOP den Charakter bekannter Stücke neu definiert; sie kombinieren, sie experimentieren, sie machen Lust auf mehr.
Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Saarpfalz.
Karten zum Preis von 15,- Euro (erm. 12,- Euro) sind im Vorverkauf beim Verkehrsamt Blieskastel, Zweibrücker Straße 1, Tel. 06842-926 1314 sowie bei der Kreissparkasse Saarpfalz, Direktion Blieskastel oder an der Abendkasse zum Preis von 18,- Euro (erm. 15,- Euro) erhältlich.
Karten zum Preis von 8,- Euro (erm. 6,- Euro) sind beim Verkehrsamt Blieskastel, Zweibrücker Straße 1, Tel. 06842-926-1314 oder an der Abendkasse erhältlich.
Abenteuerlich begann das Leben des Barden am 27. Dezember 1943 in Shanghai. Seine Eltern waren als Juden aus Berlin vor den Nationalsozialisten nach China geflohen. 1949 wollte die Familie nach Deutschland zurück, doch der Vater starb plötzlich, und seine Mutter heiratete in der Schweiz, sodass Stephan hauptsächlich dort aufwuchs. Gelegentlich kam er zu den Großeltern nach Berlin und auch in die USA. Ende der 60er-Jahre begann die Gesangskarriere, zunächst unter Pseudonym, dann ab 1974 unter richtigem Namen. Sein Talent als Songschreiber nutzten andere Künstler wie Erika Pluhar, Katja Epstein oder Herbert Grönemeyer. Sulke selbst erlebte mit der legendären "Uschi" 1982 den größten Erfolg seiner Laufbahn. Ende der 80er-Jahre zog er sich für mehr als zehn Jahre von der Bühne zurück. Erst 1999 erschien eine neue CD und ein Jahr später folgten wieder viel bejubelte Live-Auftritte.
In Sankt Ingbert wird Stephan Sulke neben den Hits aus der Vergangenheit Lieder aus seinem neuesten Album "Mensch, ging das aber schnell" vorstellen. Wunderbar selbstironisch staunt er darüber, wie schnell die Zeit und damit auch das eigene Leben vergeht. Ein Phänomen, das so mancher Zuschauer an diesem Abend im Kulturzentrum Alte Schmelz sicher nachvollziehen kann.
Karten zum Abend mit Stephan Sulke am Freitag, 4. März, im Kulturzentrum Alte Schmelz kosten im Vorverkauf 21 Euro, ermäßigt 18 Euro. Erhältlich sind sie bei allen ProTicket-Vorverkaufsstellen (u. a. SR am Markt, Bürgerservicecenter im Rathaus Sankt Ingbert und alle Geschäftsstellen der Saarbrücker Zeitung) oder unter www.proticket.de.
Vernissage ist am Donnerstag, 27. Januar 2011 um 19 Uhr in der Galerie im Forum. Nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann spricht Dr. Sabine Graf über das Werk von Norbert Weber.
Zu diesen Fragen bietet der Vortrag "Blazing Guns on the Legend Trail! - Die Erfindung des Wilden Westens" von Dr. Heribert Leonardy am Dienstag, 16. November 2010, 19 Uhr, in der Kreisvolkshochschule Blieskastel, Ehem. Internatsgebäude, Am Schloss 11, Antworten. Der Vortrag legt Schwerpunkte auf der Darstellung der weißen und auch der indigenen Geschichte des Wilden Westens. Die Vorträge sind eine Gemeinschaftsveranstaltung der Volkshochschule des Saarpfalz-Kreises in Blieskastel sowie des DAF Saar-Pfalz und kostenfrei. Anmeldung bitte bis 15. November bei der Volkshochschule in Blieskastel (0 68 42) 92 43 10 oder (0 68 42) 94 63 91 oder eMail wolfgang.brebeck@saarpfalz-kreis.de
Nachdem Vilde Frang bei ihrem Konzert in der letzten Spielzeit gehandicapt war, möchte sie dem Homburger Publikum ihr Können noch einmal in seiner ganzen Bandbreite präsentieren.
1986 geboren, debütierte sie im Alter von 10 Jahren mit dem Norwegischen Rundfunkorchester und ein Jahr später mit dem Oslo Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Mariss Jansons. Seit dem Jahr 2003 ist Vilde Frang Stipendiatin der Anne Sophie Mutter Stiftung. Im November 2007 gab sie ihr Debüt mit dem London Philharmonic Orchestra in Eastbourne und wurde sofort für Konzerte 2008/2009 in der Royal Festival Hall und in der Wigmore Hall verpflichtet.. Auch ihr Debüt im Herkulessaal München in 2008 war ein großer Erfolg. Sie musizierte zusammen mit Martha Argerich, Renaud und Gautier Capucon bei dem Festival Chambery und war mit Anne Sophie Mutter und der Camerata Salzburg auf USA-Tournee.
Ihre erste CD für die EMI Classics "Debut" Serie mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Thomas Sondergard wird im Frühjahr 2010 in verschiedenen Ländern erscheinen.
Begleitet wird sie wieder von ihrer kongenialen, international preisgekrönten Klavierpartnerin Milana Chernyavska. Die gebürtige Ukrainerin Milana Chernyavska ist eine der gefragtesten Kammermusikerinnen unserer Zeit und musiziert mit Julia Fischer, Lisa Batiashvili, Maximilian Hornung, Daniel Müller–Schott, Susanna Yoko Henkel, Arabella Steinbacher und mit dem Vogler Quartett. Sie hat CDs bei EMI, Naxos, Claves, Avie Records und Ars Musici eingespielt. Mit dem Milander Quartett hat sie ein eigenes Ensemble gegründet, das europaweit auftritt.
Info und Kartenvorverkauf: Amt für Kultur und Tourismus, Tel.: 06841-101166, Ticket Hotline: 0231-9172290, www.proticket.de, www.homburg.de sowie bei allen Pro Ticket Vorvekaufsstellen. Preise: 21,50 € und 19,50 €. Schüler, Studenten, Schwerbehinderte erhalten Ermäßigung.
Zielgruppe der Veranstaltung sind alle haupt- und ehrenamtlichen Fachkräfte, die mit ihren Arbeitsfeldern die Themen Bewegung, Ernährung oder gesundheitliche Chancengleichheit berühren bzw. die verantwortlich für Institutionen der Kinderbetreuung und -bildung sind: von der Erzieherin über Träger- und Elternvertreter bis zur Fachverwaltung, von der Lehrerin über den Schulkoch zum Vereinsvorstand, vom Stadtplaner über den Verkehrserzieher, vom Krankenkassenvertreter bis zum Integrationsbeauftragten.
Anbei das Programm zur Tagung
14.00 Uhr Ankommen, Anmelden, Imbiss
14.30 Uhr Begrüßung Dr. Sigrid Thomé-Granz, Leiterin des Gesundheitsamtes im Saarpfalz-Kreis; Grußwort des Landrats Clemens Lindemann
14.45 Uhr „Saarpfalz mit peb – ein Landkreis macht sich fit“ – Stand des Projekts und ers-te Planungen, Dipl. Biologin Eva Schwerdtfeger, Leiterin der KUG
15.00 Uhr Impulsvortrag zum Thema Netzwerkgründung und Vorstellung des Projektes „Vöklingen lebt gesund“, Margit Kallenborn, Gesundheitsamt des Regionalver-band Saarbrücken Einladung
15.45 Uhr Gründungstreffen der Arbeitgruppen:
• AG Ernährung: Moderation Frau Heid - Schuck, Gesundheitsamt Homburg/ Herr Bier, LAGS
• AG Bewegung: Moderation Frau Paulus, LAGS/ Frau Raskopp, CJD Homburg
• AG : Gesundheitschancen: Moderation Frau Dr. Thönnes, Adipositas -Netzwerk Saar/ Frau Wettern, peb Berlin
17.30 Uhr Vorstellung der Ergebnisse im Plenum
18.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Ideen. Bitte melden Sie sich zur Teilnahme unter regionen@pebonline.de an.
● Die Gesamtheit der irdischen Organismen mitsamt dem Raum, den sie bewohnen, mit dem sie wechselwirken und den sie formen.
Dieser sogenannte ökologische Biosphärenbegriff hat sich heute weitgehend durchgesetzt. Da das Angesicht der Erde seit Jahrhunderten durch den Eingriff des Menschen mitgeformt wird, beziehen sich die Biosphärenreservate der UNESCO nicht ausschließlich auf reine Naturlandschaften und Naturschutzgebiete, sondern, wie im Beispiel des Bliesgaus, auf eine Kulturlandschaft.
Die Biosphäre Bliesgau ist geprägt durch die Kombination unverbauter Fluss- und Bachläufe von Blies, Bickenalb, Mandelbach und anderen Gewässern mit alten Wäldern, Naturschutzgebieten wie dem Gersheimer Orchideengebiet und einer Kulturlandschaft, die durch Jahrhunderte extensiver Landwirtschaft geformt wurde.
Der Fundus an kulturhistorisch wertvollen Bestandteilen der Region erstreckt sich von uralten Kultstätten wie dem Gollenstein und den Stiefeler Felsen über bedeutende Siedlungsreste aus keltischer, römischer, gallorömischer und merowingischer Zeit, den sakralen Bauwerken als Sinnbilder der christlichen Tradition bis hin zu den Denkmälern der industriellen Revolution wie der Alten Schmelz in St. Ingbert. Letztere sind beredte Zeugen einer jahrhundertealten Industrialisierung, welche spätestens seit dem Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie der Geschichte angehört. Sie haben dem Bild des Saarlandes einen Stempel aufgedrückt, der bis in die heutige Zeit dessen Außenwirkung maßgeblich bestimmt.
Die Ausstellung zeigt, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, einen künstlerischen Querschnitt durch diese Aspekte. Naturbilder aus dem Landschafts- und Makrobereich wechseln ab mit Eindrücken verfallender Industriekultur, Impressionen aus heimatlichen Bauerngärten und Momentaufnahmen, die durch Einsatz digitaler Bildbearbeitung die gewohnte Sicht auf die Natur verändern.
Als jemand, der seit fast fünf Jahrzehnten in dieser Region lebt und dessen Sichtweise von den Jahreszeiten, vom Werden und Vergehen und allen natürlichen Rhythmen geprägt wird, möchte ich den Betrachter gerne einladen, in die bunten Facetten dieser Region einzutauchen und deren Flair in aller Ruhe auf sich einwirken zu lassen.
Vernissage ist am Sonntag, den 17.10 um 11.00 Uhr.
Abseits von Jazz, U-Musik und jeglichem saxophonistischen Mainstream vereinen hier Nicole Schillings, Monika Leufgen, Michael Ruf und Katharina Stashik eine Vielfalt an musikalischer Kompetenz.
Ihre künstlerische Ausbildung absolvierten sie an führenden europäischen Hochschulen in den renommierten Klassen von Daniel Gauthier, Iwan Roth und Johann van der Linden. Die Mitglieder sind 1. Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe wie z.B. dem CONCOURS DE LA RADIO SUISSE ROMANDE, dem TORNEO INTERNAZIONALE DI MUSICA Rom 2002 sowie dem BUNDESWETTBEWERB "Jugend musiziert" und wurden unter anderen mit Stipendien des DEUTSCHEN MUSIKRATS ausgezeichnet.
Neben ihrer umfangreichen kammermusikalischen Tätigkeit gastierten sie bei deutschen Bühnen und Orchestern wie den BERLINER PHILHARMONIKERN, dem GÜRZENICH ORCHESTER KÖLN, den großen Rundfunkorchestern sowie dem TONHALLEORCHESTER ZÜRICH unter so namhaften Dirigenten wie Lorin Maazel, Erich Leinsdorf, Michael Gielen, Andre Previn, Herbert Blomstedt, Marc Soustrot und Jonathan Nott.
Das Deutsche Saxophon Ensemble hat sich längst als eines der führenden Saxophonquartette im Konzertbetrieb etabliert. Seine außergewöhnliche Ensemblephilosophie gepaart mit entsprechenden Programmkonzepten, fundierten Moderationen und einer sympathischen Bühnenpräsenz, begeistern sowohl Publikum als auch Rezensenten immer wieder aufs Neue.
Der Schwerpunkt des Angebots liegt dabei auf den saisonalen heimischen Produkten aus der ökologischen Landwirtschaft und dem Obst- und Gartenbau. Vor allem frisches Wild, Äpfel und Kürbisse zum Halloween-Fest, werden am 9. Oktober wieder besonders gefragt sein.
Zu den Besonderheiten des Landmarktes gehören neben jahreszeitlichem Obst und Gemüse auch Erzeugnisse vom Wild und der Ziege in vielen Variationen, wie z.B. Ziegenkäse, gegrillt oder natur, Fleisch- und Wurstwaren. Vielfältige und besondere Produkte aus dem Biosphärenreservat Bliesgau und der Region Saar-Pfalz, wie Honig und Met vom Imker, leckere Vollkornbackwaren oder selbstgemachte Liköre, Marmeladen, Apfelsaft, Nudelwaren und Speiseöle aus der Region verführen die Verbraucher zum Kauf. Die passenden Getränke zu all diesen Köstlichkeiten bieten die Obsthändler mit Säften und Schnäpsen. Herbstliche Dekorationsartikel, Blumen und Zierpflanzen dürfen aber selbstverständlich auch nicht fehlen.
Die Jäger des Saarpfalz-Kreises sind in diesem Jahr mit dem Lernort-Natur-Mobil vor Ort und geben interessante Informationen und Einblicke zur heimischen Flora und Fauna.
Als weitere Attraktion warten auf dem Marktplatz Tiere zum "Anfassen". Ziegen vom Ziegenhof am Grumbeerkeller aus Brüchmühlbach-Miesau, der auch mit einem Verkaufsstand auf dem Landmarkt vertreten ist, und Schafe von Schäferei Uhl aus Blieskastel-Webenheim werden Groß und Klein begeistern.
Die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing Homburg sind ebenfalls mit einem gemeinsamen Informationsstand auf dem Marktplatz vertreten.
Auch in diesem Jahr wird der Landmarkt sowohl auf dem Historischen Marktplatz als auch im Bereich der Eisenbahnstraße stattfinden.
Unterstützt wird der Landmarkt von den Stadtwerken Homburg.
Parkraum steht am 9. Oktober u.a. im städtischen Parkhaus von 7 bis 18 Uhr und in der gesamten Innenstadt zur Verfügung. Der La-Baule-Platz ist an diesem Samstag von 6 bis 16 Uhr als Abstellfläche für die Händler reserviert.
Die Ausstellerverzeichnisse zum Landmarkt Saar-Pfalz liegen in den Homburger Geschäften, an den Infos von Rathaus, Kreisverwaltung und Banken aus.
Weitere Informationen bei:
Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Telefon: (0 68 41) 1 04 – 71 74, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
oder Stadtmarketing Homburg, Telefon: (0 68 41) 1 01 – 2 06, E-Mail: stadtmarketing@homburg.de
Die Ausstellung zeigt eine interessante Sammlung des Schaffens der beiden Ommersheimer Künstlerinnen. Beate Bubel legt dabei überwiegend den Schwerpunkt auf Aquarellmalerei, Brigitte Allgayer malt fast ausschließlich in Acryl und bevorzugt großformatige Bilder.
Gäste sind herzlich zur Vernissage und zu den weiteren Öffnungszeiten, jeweils mittwochs und sonntags während der Öffnungszeiten des Kiosks von 14 bis 18 Uhr, eingeladen. Die Ausstellung dauert bis zum 31. Oktober 2010.
Da die Parkmöglichkeiten am Kulturlandschaftszentrum begrenzt sind, wird gebeten zur Ausstellungseröffnung den Ausweichparkplatz an der Kläranlage zwischen Wittersheim und Bebelsheim zu nutzen. Von diesem Parkplatz aus ist Haus Lochfeld in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zur Ausstellung und zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums gibt es bei der Kreisverwaltung in Homburg und zwar bei Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nr. 06841/104-7228.
Am Samstag sind alle Kinder zum Brezelumzug eingeladen. Ausgabe der kostenlosen Brezeln ist um 14°° Uhr am Feuerwehrgerätehaus. Begleitet wird der Umzug, der über die Eckstraße in Richtung Grohbachtal führt, durch den Fanfarenzug der Bierbacher Feuerwehr.
Der Sonntag beginnt um 10°° Uhr mit einem geselligen Frühschoppen und dem anschließenden Mittagessen, am Nachmittag ist ab 15°° Uhr mit Live-Musik, von den Whisky-Boys, für Kurzweil gesorgt.
An allen Tagen lockt der Fischerverein mit seinen heißbegehrten Fisch- und Grillspezialitäten. Darüber hinaus werden die Fischerfrauen, mit ihren selbstgebackenen Kuchen, die Gäste verwöhnen.
Für die kleinen Gäste ist auf dem angrenzenden Kinderspielplatz für Abwechslung gesorgt.
Parkmöglichkeiten sind in der Eckstraße und auf dem Waldparkplatz reichlich vorhanden!
Merino-Landschafe liefern nachweislich rassebedingt die beste Lammfleischqualität. Die artgerechte Haltung sowie eine bedarfsgerechte Fütterung der Schafe werden durch den überwiegend ganzjährigen ausgedehnten Weidegang im Biosphärenreservat Bliesgau erreicht. So erlangen die Tiere ihr Gewicht und ihre exzellente Fleischqualität ohne jegliche Intensivmast. Dies ist eine wichtige Voraussetzungen für die herausragende Qualität der Bliesgau-Weidelämmer. Ein weiterer Vorteil der Merino-Land¬schafe ge¬genüber allen anderen Schafrassen ist ihre sogenannte A-saisonalität, die ein ganzjähriges Angebot von frischem Lammfleisch für den Verbraucher und die Gastronomie ermöglicht.
Mit der BIO-Schäferei der Familie Ernst in Blieskastel-Seelbach und der Schäferei Steffen Uhl in Blieskastel-Webenheim (beide mit Selbstvermarktung), stehen der Bliesgau-Lammwoche zwei Partner zur Seite, die mit ihrer Arbeit einen hervorragenden Beitrag zur Landschaftspflege und zum Natur¬schutz im Biosphärenreservat Bliesgau leisten. Die ökologisch abgestimmte Beweidung der landwirt¬schaftlichen Kulturflächen durch die Schafhaltung ist aktiver Naturschutz und erhält die artenrei¬chen Streuobstwiesen und Hanglagen des Bliesgaus. So trägt sie dazu bei, die charakteristische Schönheit der Bliesgaulandschaft zu unserer aller Nutzen zu bewahren. In ihrer Ge¬samtheit hat diese einmalige Landschaft nur eine Überlebenschance, wenn wir einen durch den Alltag geprägten und praktizierten Naturschutz mit unserem Handeln unterstützen.
Rudolf Schwarz, KunstSchäfer und Begründer die Bliesgau-Lammwoche, versteht die Bliesgau-Lammwoche als ein regionales Gesamtkunstwerk. Er bezieht sich dabei auf den Wiener Künstler
Pe¬ter Kubelka, der an der Städel Kunsthochschule in Frankfurt/a.M. Filmen und Kochen als eigene Kunstgattung lehrte. Für Peter Kubelka ist Kochen ein „kommunizierendes Medium“ und die „älteste Bildende Kunst der Menschheit“. „Kochen und Essen sind Botschaften, die im Munde gelesen werden. Der Genuss prägt sich unvergesslich ein“.
Der Bonner Kulturanthropologe Dr. Gunther Hirschfelder teilt ebenfalls diesen Anspruch. In einem Bei¬trag in der Broschüre zur Bliesgau-Lammwoche schreibt er: „Ess-Kultur, das ist, wenn die Esser, die Kreationen der Küche und die Geschichten, die die Produkte erzählen, zu einem sinnlichen Erlebnis verschmelzen“.
Kontakt und Website Bliesgau-Lammwoche 2010:
Rudolf Schwarz
Kunstschäfer
Erfweilertraße 6
66440 Ballweiler
06842 – 1693
www.kunstschaefer.de
Bei den nachfolgenden Partnern kann ganzjährig Bliesgau-Weidelamm bezogen werden:
BIO-Schäferei Familie Ernst
Ommersheimer Weg 5
66440 Blieskastel-Seelbach
Tel.: 06803 - 546
Mobil: 0175 - 1840197
Schäferei Steffen Uhl
Bliesgaustrasse 68
66440 Blieskastel-Webenheim
Tel.: 06842 – 536496
Mobil: 0175 – 5462022
Bliesgau-Lammwoche 2010: Die Restaurants und ihre Köche
Restaurant Goldener Stern
Ludwig Braun
Ludwigstraße 37, 66386 St. Ingbert, Tel.: 06894 / 92 62 0
www.hotel-goldenerstern.de
Die Alte Brauerei
Eric Dauphin, Bib Gourmand
Kaiserstraße 101, 66386 St. Ingbert, Tel.: 06894 / 92 86 0
www.diealtebrauerei.com
Gästehaus Erfort
Klaus Erfort, 3 Michelin Sterne
Mainzerstraße 95, 66121 Saarbrücken, Tel.: 0681 / 95 82 682
www.gaestehaus-erfort.de
Romantik Hotel Landschloss Fasanerie
Jörg Glauben, 1 Michelin Stern, Bib Gourmand
Fasanerie 1, 66482 Zweibrücken, Tel.: 06332 / 97 30
www.landschloss-fasanerie.de
Hämmerles Restaurant
Cliff Hämmerle, Bib Gourmand
Bliestalerstraße 110a, 66440 Webenheim, Tel.: 06842 / 52 14 2
www.haemmerles-restaurant.com
Restaurant Le Strasbourg
Lutz Janisch, 1 Michelin Stern
24, rue Teyssier, F-57230 Bitche, Tel.: 0033 (0)38 / 79 60 044
www.le-strasbourg.fr
Restaurant Kunz
Alexander Kunz, 1 Michelin Stern, Bib Gourmand
Kirchstraße 22, 66606 St. Wendel-Bliesen, Tel.: 06854 / 81 45
www.restaurant-kunz.de
Restaurant Gräfinthaler Hof
Jörg Künzer, Eurotoques-Chefkoch
Gräfinthal 6, 66399 Bliesmengen-Bolchen, Tel.: 06804 / 91 100
www.graefinthaler-hof.de
Restaurant Villa Weismüller
Wolfgang Quack, Bib Gourmand, Eurotoques-Chefkoch
Gersweiler Straße 43a, 66117 Saarbrücken, Tel.: 0681 / 52 15 3
www.weismueller-restaurant-quack.de
Auberge Saint-Walfrid
Stéphan Schneider, 1 Michelin Stern
58, rue Grosbliederstroff, F-57200 Sarreguemines-Welferding, Tel.: 0033 (0)38 / 79 84 375
www.stwalfrid.fr
Hostellerie Bacher
Hermann Wögerbauer
Limbacher Straße 2, 66539 Neunkirchen, Tel.: 06821 / 3 13 14
www.hostellerie-bacher.de
Schwerpunkt werden die Ausgrabungen an der Orangerie sein. Die Orangerie des Schlosses Karlsberg beherbergte in ihren riesigen Gewölben seltene Pflanzen und Tiere. Der Durchmesser des angebauten Theaters entsprach mit 43,20 m dem des Pantheons in Rom
Treffpunkt für die kostenfreie Wanderung ist um 14.00 Uhr der Karlsberger Hof in Homburg-Sanddorf.
Anmeldungen sind noch möglich bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel Telefon 0 68 41/ 104-7174 bzw. Fax. 104-17175, E-mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Die gebürtige Thüringerin erhielt bereits im Alter von fünf Jahren Klavierunterricht, besuchte die "Spezialschule" für Musik in Halle/Saale und studierte in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Ulrich Urban. Sie war Stipendiatin der Meisterklasse, legte ihr Examen ab und nahm danach ergänzend an den Meisterkursen von Paul Badura-Skoda und Bernhard Ringeisen teil.
Bei Wettbewerben auf nationaler und internationaler Ebene gewann Oehler Auszeichnungen und Diplome - so etwa beim 1. Franz-Liszt-Wettbewerb in Weimar, bei dem sie den 1. Preis gewann. Alexandra Oehler wirkte danach mit bei zahlreichen hochkarätigen Musik-Events, so etwa beim Budapester Frühlingsfestival, dem Schleswig-Holstein-Musik-Festival, beim MDR-Musiksommer, Heidelberger-Frühlingsfestival sowie den Mendelssohn-Festtagen in Leipzig. Im Bonner Beethoven-Haus trat sie ebenso auf wie in der Frauenkirche in Dresden. Auch in den USA war sie bereits auf Tournee.
Als Pianistin hat sie sich in ihren Konzerten und Einspielungen über das gängige Repertoire hinaus Verdienste um die Aufführung zu Unrecht vernachlässigter Werke erworben. Für Rundfunk- und CD-Produktionen spielte sie Werke von Bach, Haydn, Kraus, van Beethoven, Ries, Schubert, Liszt, Brahms, Brüll, d'Albert, MacDowell, Carreno und von Bose ein. Für Fernsehproduktionen interpretierte Oehler Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy. Zuletzt leitete sie die Musikpädagogik des "forum thomanum" in Leipzig. An der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelsohn Bartholdy" in Leipzig erteilt die Künstlerin inzwischen selbst Unterricht.
In Verbundenheit zur Musikszene der USA hat Alexandra Oehler Stücke amerikanischer Komponisten und Pianisten von der Romantik bis zur Blues-Ära in ihr Repertoire aufgenommen. Bei der Soiree am 23. April werden Stücke von Maria Teresa Carreno sowie deren Schüler Edward Alexander MacDowell, aber auch von George Rosey, Kerry Mills, S.R. Henry, Cecil Macklin und Scott Joplin zu Gehör gebracht.
Karten für das Konzert, das von der Kreissparkasse Saarpfalz gesponsert wird, sind an der Abendkasse zu 10 Euro/ ermäßigt 6 Euro erhältlich. Weitere Informationen gibt es beim DAI Saarbrücken, Tel. 0681/31160 und beim DAF Saarpfalz, Tel. 06841/104-8215.
Datum: Freitag, 26.03.2010 – 12 bis 18 Uhr
Veranstaltungsort: Kreisverwaltung Saarpfalz-Kreis, Forum 1, 66424 Homburg
Es wird kein Teilnahmebeitrag erhoben.
Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung unter www.regionen-mit-peb.de sowie unter regionen@ernaehrung-und-bewegung.de
Kein Wunder, dass die Europäische Rundfunkunion (EBU), der Dachverband aller öffentlich-rechtlichen Radiosender in Europa, auf das St. Ingberter Festival aufmerksam geworden ist. Zwei Mal werden die Klänge aus der Alten Schmelz europaweit über den Äther gehen. Am 19. März mit einer Formation, die der Schlagzeuger Oliver Strauch aus den Dozenten und Professoren der Musikhochschulen Nancy, Luxemburg und Saarbrücken zusammen stellen wird. „Das Projekt nennen wir Go! und es wird den Klang der Großregion Saarl-Lor-Lux im Jazzidiom auf den Punkt bringen.“ kommentiert Festivalleiter und Jazzredakteur beim Saarländischen Rundfunk Dr. Peter Kleiß.
Das zweite Projekt wird am 23. März übertragen. Die WDR Big Band Köln kommt mit der Italienischen Sängerin Diana Torto und Songs des britischen Pianisten John Taylor.
Die Handschrift des Festivalleiters Dr. Peter Kleiß ist auch 2010 deutlich und unüberhörbar. Kleiß wählt fast ausnahmslos Musiker aus, die sich direkt und unmittelbar ans Publikum wenden, die zu kommunizieren verstehen. Der Schwerpunkt wird auf dem jungen Klang im Jazz liegen. Eine koreanische Sängerin kommt mit einem schwedischen Gitarristen, ein deutscher Schlagzeuger mit einem kubanischen Bassisten und einem Pianisten aus Schweden. Stars wie Till Brönner treten auf neben Neuentdeckungen wie die junge norwegische Saxophonistin Froy Aagre. Schließlich gibt sich auch Nils Landgren die Ehre, dieses Mal mit seiner Erfolgsformation Funk Unit, die nach sieben Jahren zum zweiten Mal nach St. Ingbert kommen werden.
Karten für das 24. Internationale Jazz Festival St. Ingbert sind ab sofort an allen ProTicket-Vorverkaufsstellen und unter www.proticket. de erhältlich.
Eintrittspreise im Vorverkauf:
Einzelkarte pro Festivaltag
19., 20. und 26. März
15 €, ermäßigt 10 €)
27. März (Nils Landgren & Funk Unit)
Kategorie 1: 38€ (erm. 30 €)
Kategorie 2: 28€ (erm. 20 €)
Kategorie 3: 23€ (erm. 15 €)
28. März (Till Brönner)
Kategorie 1: 48€ (erm. 40 €)
Kategorie 2: 38€ (erm. 30 €)
Kategorie 3: 28€ (erm. 20 €)
Festivalpass für alle Tage:
Kategorie 1: 110 € (erm. 95 €)
Kategorie 2: 85 € (erm. 70 €)
Kategorie 3: 65 € (erm. 50 €)
Es gilt freie Platzwahl im jeweiligen Bereich.
Ermäßigte Karten erhalten Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sowie Inhaber des Jugendleiterpasses.
24. Internationales Jazz Festival St. Ingbert 2010
„Begegnungen – Encounters 12“
Fr, 19.03.2010
18:00 Uhr: Youn Sun Nah & Ulf Wakenius
20:00 Uhr: Verleihung des 3. St. Ingberter Jazz Förderpreises an den Pianisten Manuel Krass, Konzert des Preisträgers
20:30 Uhr: Julian & Roman Wasserfuhr Quartett
22:30 Uhr: Festival Band GO! - Liveübertragung durch die Europäische Rundfunkunion (EBU)
Sa, 20.03.2010
18:00 Uhr: Froy Aagre Quartett
20:00 Uhr: Tingval Trio
22:00 Uhr: Jacob Karlzon Quartett
Fr, 26.03.2010
18:00 Uhr: Sebastian Studnitzky Trio
20:00 Uhr: Oddjob Quintett
22.30 Uhr: WDR Bigband meets John Taylor & Diana Torto
Liveübertragung EBU)
Sa, 27.03.2010
18:00 Uhr: Dieter Ilg Trio
20:00 Uhr Auftakt der Welttournee zum Projekt „Ärzte ohne Grenzen“mit Nils Landgren & Funk Unit.
So, 28.03.2010
ab 11 Uhr: jazz4everybody (Eintritt frei): u. a. Projekte der Hochschule für Musik des Saarlandes, Conservatoire national de région de Nancy, Conservatoire de musique de la Ville de Luxembourg, Städtische Musikschulen St. Ingbert und Homburg,
18:00 Uhr: Magnus Lindgren: Batacuda
20:00 Uhr Till Brönner Band.
Alle Veranstaltungen in den Häusern des Kulturzentrums Alte Schmelz.
Für jeden Geschmack etwas
Die Kunsthandwerker präsentieren auf dem Markt wieder die ganze Bandbreite der Keramik: von nützlicher, zeitgemäßer Gebrauchskeramik über Gartenobjekte bis hin zu edler und außergewöhnlicher Keramikkunst. Die Palette der angebotenen Kunstobjekte ist vielfältig: Schmuck aus verschiedenen Tonmaterialien, Keramikobjekte, Raku- und Kunstskulpturen, Gartentische aus Keramik-Mosaik und vieles mehr. Auch für das bevorstehende Osterfest werden die verschiedensten Artikel als Dekoration angeboten. Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim präsentiert verschiedene Ausgrabungsfunde und töpfert mit Kindern.
Jeder Anbieter zeichnet sich durch eine gewisse individuelle Note aus, so dass die Besucher in Homburg einen Überblick über das gesamte Repertoire an zeitgemäßer Keramikkunst bekommen.
Die Veranstalter legen Wert darauf, dass nur Produzenten von Keramikware am Markt teilnehmen. Hier wird für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas angeboten - ob Groß oder Klein: Jeder findet eine passende Keramik!
Homburg – Stadt der Märkte
Aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht ist der Homburger Keramikmarkt ein wichtiges Zugpferd, um Besucher auch weit über die Grenzen des Kreises hinaus nach Homburg zu locken. Gerade die Konzentration auf das Produkt Keramik stellt natürlich für Homburg ein „Alleinstellungsmerkmal“ in der Region dar, das sich werblich und touristisch gut vermarkten lässt. Ein Besuch auf dem Keramikmarkt kann ideal mit einer Stippvisite zu den Homburger Sehenswürdigkeiten, z. B. den Schloßberghöhlen, dem Römermuseum in Schwarzenacker oder mit einem Einkaufsbummel in der Innenstadt kombiniert werden. Die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing wollen Homburg als „Stadt der Märkte“ in der Region positionieren. Neben dem Keramikmarkt organisiert die Saarpfalz-Touristik zusammen mit dem Stadtmarketing auch den Landmarkt im Herbst. Diese Veranstaltungen ergänzen in idealer Art und Weise den weit über die Grenzen Homburgs hinaus bekannten Flohmarkt und den Homburger Nostalgiemarkt.
Gastronomen verwöhnen Besucher
Für die Bewirtung sorgen die zahlreichen Gastronomiebetriebe und Cafés, die mit ihrem attraktiven Angebot den Besuch in Homburg zum Erlebnis werden lassen. Die Besucherinnen und Besucher sollen die Möglichkeit haben, sich in Ruhe über das Angebot zu informieren. Sie können sich beraten lassen, vergleichen und gezielt kaufen.
Verkaufsoffener Sonntag
Wie im vergangenen Jahr kann der Marktbesuch mit einem Einkaufsbummel in den Homburger Geschäften verbunden werden, da die Einzelhändler in der Innenstadt am 21. März 2010 von 13 bis 18 Uhr einen verkaufsoffenen Sonntag veranstalten. An beiden Tagen ist auch wieder das Parkhaus in der Innenstadt geöffnet.
Übersichtsplan erleichtert Orientierung
Zum 12. Keramikmarkt wird wieder eine Broschüre mit allen Anbietern inklusive Lageplan mit freundlicher Unterstützung der Saarland Versicherung und der Stadtwerke Homburg publiziert. Die Broschüre liegt in zahlreichen Geschäften in der Innenstadt Homburg und beim Kulturamt der Stadt Homburg aus. Sie kann auch bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz in Blieskastel, Telefon: (0 68 41) 1 04 – 7174; Fax: (0 68 41) 1 04 – 7175, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de bestellt werden.
„Was bewegt die Welt in diesen Tagen und Wochen? Die Riesen – Krise mitsamt allen GrieskrämerInnen. Folglich lautet der Titel des neuen Programms des Homburger Frauenkabaretts: „IM SCHÖNSTEN KRISENGRUNDE.“ Wie immer wird frech, sarkastisch und hart an der Grenze des schlechten Ge-schmacks Stellung bezogen, wie immer – aber doch ganz anders. Weltpolitik, Biochemie, Individualschicksale, Gene-tik, Alter, Tod und Macht werden thematisiert. Da ist viel auch viel Schönes und Herzerweichendes dabei. Kommen Sie und sehen Sie, bevor Sie die nächste Krise in die nächste Depression, oder die nächste Depression in die nächste Rezession, oder die nächste Rezession in die nächste Krise stürzt. Wegsehen hilft nicht. Weglachen schon eher.
Veranstalterin: Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises
Ort: Kulturzentrum Saalbau, Homburg
Eintritt: Vorverkauf: 12,-/10,- (erm.) Euro, Abendkasse: 14,-/12,- (erm.) Euro
Montag, 8 März 2010, 19.00 Uhr
Herrlich! Weiblich! Ein lustvoller Geschlechterkampf
Und Gott der Herr sprach:Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei, ich will ihm eine Gehilfin schaffen, die um ihn sei ...
Was aus der schönen und fatalen Begegnung zwischen Mann und Frau wurde, noch ist und sein wird, untersuchen die Schauspieler Hannelore Bähr und Rainer Furch, heiter frech und nachdenklich in der szenischen Lesung mit Texten von: B. Brecht, TH.W, Adorno, Shakespeare, Erich Kästner, Etgar Keret, Robert Gernhardt, Loriot und vielen Anderen.
Veranstalterinnen: Ingrid Braun, Frauenbeauftragte der Stadt Homburg zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Saarpfalz-Kreis.
Ort: Stadtcafé am Historischen Markplatz in Homburg
Eintritt: 3,- Euro
Mittwoch, 10. März 2010, 19.00 Uhr
Ein Tanzsaal für Frau Esebeck – ein Ball bei Herzogin Maria Amalie – Leben wie im Märchen?
Die Frauen von Schloss Karlsberg - Vortrag
Referentin: Dr. Jutta Schwan
Wenn von einem Schloss die Rede ist, bekommen kleine Mädchen glänzende Augen und träumen von einem Leben wie im Märchen. Wenn von Schloss Karlsberg die Rede ist, wird im gleichen Atemzug stets von Herzog Carl II. August gesprochen, der sich dieses Schloss ab 1777 in Homburg errichten ließ. Von den Frauen, die in seinem Leben eine entscheidende Rolle spielten, sind dagegen schon nicht einmal mehr die Namen geläufig. Im Rahmen dieses Vortrags sollen erstmals die wichtigen Frauen im Mittelpunkt stehen, die sein Leben teilten: Maria Amalie, seine Ehefrau und die Obristhofmeisterin Freifrau von Esebeck, seine Maitresse. Ihre Biographien sollen kurz beleuchtet werden sowie die Ämter, die sie bei Hof bekleideten. Welche Erwartungen musste eine Herzogin erfüllen und was ist eigentlich eine Obristhofmeisterin? Es soll auch ein Blick auf die jeweiligen Anwesen in Homburg geworfen werden, von denen kaum mehr etwas bekannt ist. Dabei wird deutlich werden, wie sich das Leben der Frauen bei Hof im 18. Jahrhundert gestaltete.
Jutta Schwan, Kunsthistorikerin, promovierte über die Baugeschichte von Schloss Karlsberg. Sie ist als Autorin und Referentin zu Themen rund um den Karlsberg und die Gartenkunst tätig.
Veranstalterin: Deutscher Frauenring, Homburg
Ort: Café Frauenzimmer im FrauenForum, Scheffeplatz 1 (ehem. Gesundheitsamt), Homburg
Eintritt: 3,- Euro, für Mitglieder des Frauenrings 1,50 Euro
Sonntag, 14. März 2010, 10.00 Uhr
Forum, Homburg, Großer Saal
10 Uhr
Frühstück mit Frühstücksbüffet
11 Uhr
Autorinnen-Lesung mit Edit Schlaffer, Wien
zu ihrem Buch „Emotionsfalle“
Veranstalterinnen: Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Frauenbeauftragte Stadt Homburg, Wirtschaftsförderungsge-sellschaft Saarpfalz und Koordinierungsstelle Frau & Beruf des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises, gefördert aus Mitteln der EU, Europäischer Sozialfonds und der Saarland Sporttoto GmbH
Ort: Kulturzentrum Saalbau, Homburg
Entgelt: Vortrag mit Frühstücksbüffet Vorverkauf: 8,- Euro, Kinder bis 10 Jahre frei
Kartenreservierung 0 68 41 / 1 04 – 84 64 und 1 04 – 84 62
In der Zeit von 10 bis ca. 13 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten. Zur besseren Organisation bitten wir mög-lichst um Anmeldung unter 0 68 41 /1 04 – 8464.
Mittwoch, 17. März 2010, 16.00 Uhr
Ausstellungseröffnung: „Festgehaltene Momente in der Natur“
Mit Bildern der Homburger Hobby-Künstlerin Karin Nalbach.
Karin Nalbach hat im Alter von 17 Jahren mit dem Malen begonnen und nie einen Malkurs besucht. Die Inspiration für ihre Bilder findet die Künstlerin in der Natur. Sie sieht die Natur als Urkraft, als Quelle ihres Schaffens und ent-wickelt dabei mit ihrem Farbspiel eine emotional ansprechende Bilderwelt.
Veranstalterinnen: Café Frauenzimmer, Interkultureller Frauentreff und das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises
Ort: Café Frauenzimmer im FrauenForum, Scheffelplatz 1 (ehem. Gesundheitsamt), Homburg
Entgelt: frei
Freitag, 19. März 20010, 19.00 Uhr
Forum, Homburg, Großer Saal
Abschluss-Abend zu den Frauen-Kultur-Aktionswochen
„Diamonds are a girl’s best friends“ Marilyn Monroe – Mythos und Mensch
Marilyn jazzt und swingt mit Sängerin Heike Sutor und der Achim Schneider – Band
Norma Jean Baker erzählt dazu aus ihrem Leben: Originaltexte gelesen von Dieter Meier Marilyn Monroe war das Sexsymbol der 50er Jahre und gilt auch heute noch als eine der schönsten Frauen der Welt.
Eine Frau mit zwei Gesichtern. Nach außen verkörperte sie die erotische Leinwandgöttin in Perfektion. In ihrem Innern blieb sie jedoch Zeit ihres Lebens ein unsicherer Mensch auf der Suche nach Liebe und Anerkennung.
Die Sängerin Heike Sutor lässt die glamouröse Marilyn in zahlreichen Songs wieder aufleben. Den original swingend jazzigen Sound liefert der saarländische Pianist, Komponist und Arrangeur Achim Schneider mit seiner Band.
Mit unvergessenen Hits, wie „Diamonds are a girl’s best friends“, „ My heart belongs to daddy“ oder „Little Girl from Little Rock“ wird an die Monroe erinnert, wie Millionen sie liebten und kannten – und wie sie sich selbst gerne sah.
Doch was verbarg sich hinter der Fassade? Sorgfältig eingestreut in den musikalischen Ablauf liest der Schauspieler Dieter Meier Selbstzeugnisse Marilyns aus dem Buch von Guus Luijters. Hier kommt Norma Jean Baker zu Wort. Sie spricht über Intimes, wie ihre Jugend, Schauspielerei, Hollywood, Männer, ihr Leben und ihre Lieben. Die teilweise belustigend naiven, aber auch nachdenklichen und von kritischer Selbstreflexion geprägten Äußerungen malen ein neues, interessantes Bild der Sängerin und Schauspielerin. Der Zuhörer wird im Laufe des Programms eine Marilyn Monroe treffen, die er so vorher nicht wahrnehmen konnte. Er wird mitgerissen durch die einzigartigen Songs, die nahe am Original wiedergegeben werden, und gleichzeitig erhält er einen Blick in die Gedankenwelt des Superstars.
Ein Treffen mit Marilyn Monroe in ihrer Ganzheit!
Veranstalterinnen: Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises in Kooperation mit den teilnehmenden Organisationen der Frauen-Kultur-Aktionswochen
Ort: Forum, Homburg, Großer Saal
Eintritt: Vorverkauf: 10,-/8,- (erm.) Euro, Abendkasse: 12,-/10,- (erm.) Euro
In der Pause wir ein Büffet angeboten. Das Büffet kostet 8,- Euro und sind ebenfalls bereits im Vorverkauf erhältlich.
Das Theremin, 1917 vom russischen Physikprofessor Lev Sergejewitsch Termen (1896 -1993) erfunden, wandelt mit Hilfe von Oszillatoren Bewegung in Klang um. Mit dem Abstand ihrer beiden Hände zu zwei Antennen, beeinflusst Carolina Eyck Tonhöhe und Lautstärke. Sein Klang machte das Theremin zum beliebten Effekt-Instrument für Filmmusiken. Schostakowitsch setzte es für den sowjetischen Film „Odna“ ein und Hollywood-Komponisten wie Miklós Rósza nutzten es, um extreme psychische Zustände musikalisch auszudrücken und zur Vertonung von Science-Fiction-Filmen.
Mit dem Homburger KammerSinfonie Orchester wird Carolina Eyck die berühmte Rossini-Arie Una voce poco fa und zwei Uraufführungen für das Theremin spielen. Fortgesetzt wird der Streifzug durch die magische Märchenwelt dann mit dem Phönix-Schwingen-Walzer von Johann Strauss, Franz Léhars Märchen aus 1001 Nacht und Franz Schuberts einmaliger Ouvertüre Der Teufel als Hydraulicus.
Auch im rationalen 20. Jahrhundert spielte das Übersinnliche noch eine Rolle, wie Edward Elgars Feen und Riesen eindrucksvoll unter Beweis stellt. Was wären Märchen ohne das große Motiv der Liebe? Sergej Prokofiew thematisiert es in der Liebe zu den drei Orangen. Und auch Elisabeth Wiles, Sopran, und Algirdas Drevinskas, Tenor, wissen in den Arien, die sie vortragen werden, ein Lied davon zu singen. Die beiden auch international gefeierten Stars des Staatstheaters Saarbrücken sind übrigens auch privat ein unzertrennliches Paar.
Der Vorverkauf im Kultur- und Verkehrsamt der Kreisstadt Homburg beginnt am Dienstag, 1. Dezember 2009, ab 8 Uhr. Telefonische Reservierungen sind aus organisatorischen Gründen erst ab Mittwoch, 2. Dezember 2009, 8 Uhr, unter der Telefonnummer 06841 – 101 166 möglich. Die weiteren Vorverkaufszeiten sind: montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 15:45 Uhr sowie freitags von 7 bis 12 Uhr. Eintrittspreis inkl. Sektempfang: 18 Euro.
Herr Altenkirch wird vor Ort erläutern, wie es zu der jeweiligen Sage kam und was die volkskundlichen und mythologischen Hintergründe der Sagen sind.
Treffpunkt für die Wanderung ist um 14 Uhr der Wanderparkplatz Schonwaldhütte bei Erfweiler-Ehlingen.
Die Teilnahme kostet pro Person 3 Euro. Anmeldungen und weitere Informationen: Saarpfalz-Touristik, Am Forum 3, 664242 Homburg, Telefon (0 68 41) 1 04 – 1 90 bzw. Fax 1 04 - 1 95 und E-Mail touristik@saarpfalz-kreis.de
Wie viele Paare ihres Alters stellen auch Lotte und Rudi plötzlich fest, dass die Kinder flügge geworden sind. Während sich Lotte mit der neuen Situation arrangiert, aufblüht und die neu gewonnene Freiheit nutzt, einen Job annimmt und aus dem gemeinsamen Schlafgemach in Bärbels leer stehendes Zimmer umzieht, jammert Rudi über den Lauf der Welt und verteidigt zäh und unbeirrbar seine Gewohnheiten. Am Tiefpunkt angekommen, kündigt der Kraftfahrzeugmeister, der nun auch noch fürchten muss, seine Frau zu verlieren, seine ungeliebte Arbeit, emanzipiert sich von seinen überholten Vorstellungen und lässt sich vom Lebensmut seiner Lotte anstecken.
Wunderbar macht Ursula Haucke in dieser Beziehungskomödie deutlich, dass Selbstverwirklichung sich nicht gegen den anderen richten muss, sondern sich aus einer öden Ehe eine echte Partnerschaft entwickeln kann.
Als Sonderheft der „Saarpfalz. Blätter für Geschichte und Volkskunde“ mit dem Titel 'Die Zeit bringt Frucht' erschienen, wird dieses Kompendium der einheimischen Schriftsteller und ihrer Werke am Donnerstag, 12. November, 19 Uhr, im Kulturlandschaftszentrum „Haus Lochfeld“ in Wittersheim von seinem Bearbeiter, dem Literaturwissenschaftler Dr. Reiner Marx, vorgestellt. „Das Lexikon versteht sich als Vorarbeit für eine Literaturgeschichte der Region und stellt den ersten Versuch einer systematischen Erfassung der wichtigsten saarpfälzischen Verfasser vom ausgehenden 16. Jahrundert bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts dar“. skizziert der Herausgeber den Zweck der Veröffentlichung.
Bei seinen Recherchen entdeckte Reiner Marx die Vielfalt und Qualität einer Literatur, die weitgehend unbekannt ist. Das Ergebnis ist ein alphabetisch angelegtes, über 200 Seiten starkes Buch, das rund 80 Autoren erfasst, die einen eindeutigen lebens- und werkgeschichtlichen Bezug zur Saarpfalz haben. Von lokal wirkenden Mundartdichtern wie dem bekannten Theo Schwalb (Blieskastel) bis hin zu Romanautoren wie etwa Nikolaus Lauer („Das Schloss an der Blies“) aus Lautzkirchen wird ein breites literarisches Spektrum abgedeckt.
Das Buch eignet sich sowohl als wissenschaftliches Nachschlagewerk wie auch als unterhaltsames Lesebuch zum Blättern und Stöbern. Der Verfasser wird das Lexikon anhand von lokalen und regionalen Beispielen erläutern. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es bei der Kreisverwaltung in Homburg und zwar bei Julia Vogel unter der Telefonnummer (06841) 104-480. Dort gibt es auf Wunsch auch eine Anfahrtsbeschreibung zum Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld.
Mittlerweile haben die musikalischen Saubermänner ein paar Jahre Bühnenerfahrung. Dadurch sind sie weiser geworden und haben eine unwiderstehliche Philosphie entwickelt: "Lachen muss auch Spaß machen dürfen" lautet die Devise der vier Düsseldorfer Peter Moslener, Peter Phillip, Immo Blumhoff und Ansgar Machalicky. Ihre Auftritte sind somit nichts anderes als gelebte Philsophie.
Das Waschkraft-Repertoire besteht aus Liedern, die immer wieder verblüffen. Musikalisch, textlich und choreographisch ist alles möglich: ob Pop, Heavy Metal, Folklore, Klassik oder Crossover - Waschkraft lotet die Grenzen des Singbaren stets aufs Neue aus.
Genauso unvorhersehbar bleibt Waschkraft in seinen Texten, die mit erstaunlicher Sicherheit auf dem Grat zwischen Comedy, Kabarett und Kalauer spazieren, ohne es jemals an Tiefgründigkeit missen zu lassen.
Nur eines steht an diesem Abend in St. Ingbert fest: alles ist garantiert selbst komponiert, selbst arrangiert und selbst getextet. Als Ergebnis hört man Lieder, die stilistisch einfach nicht festzulegen sind, denn Waschkraft bleibt immer überraschend.
Karten zum Abend mit der A-Capella-Formation Waschkraft am Donnerstag, 12. November, 20 Uhr in der Stadthalle St. Ingbert gibt es zum Preis von 11,50 Euro (ermäßigt 8.50 Euro) bei allen ProTicket-Vorverkaufsstellen, unter der zentralen Telefon-Hotline (01803/776842) oder im Internet (www.proticket.de). Weitere Informationen auch unter www.sanktingbert.de oder unter Telefon 06894/13517.
Die Kelten feierten ihr Neujahrsfest bzw. den Beginn der dunklen Jahreszeit am 1. November. Es war kein Fest der Götter, sondern das der tapferen Helden und der Gemeinschaft der auf der Welt Lebenden und der in die Anderswelt Verschiedenen. In der Nacht zwischen dem alten und dem neuen Jahr war das Tor zur Anderswelt offen und somit die Begegnung mit den Ahnen möglich. Es wurde in geselliger Runde getafelt, getrunken und ausgiebig gefeiert, wobei auch den Toten Essen und Getränke gebracht wurden.
Wer wäre besser geeignet, dieses Fest wieder in das Bewusstsein zu holen, es wieder zu beleben als der Europäischen Kulturpark, der Ort wo vor rund 2400 Jahren die „keltische Fürstin von Reinheim“ in einem der reichsten Frauengräber in ganz Mitteleuropa bestattet wurde. So wird auch sie im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.
Die kleinen Besucher erwartet ab 16 Uhr ein abwechslungsreiches Kinderprogramm. Mit Sagen und Geschichten wird die Keltenwelt von einer Märchenerzählerin zum Leben erweckt. Rummelboozen schnitzen, Weidenkränze flechten, Gebild- und Stockbrote backen u. ä. stehen weiter auf dem Programm. Selbstverständlich wird auch an diesem Fest für das leibliche Wohl der Gäste mit Köstlichem aus Lehmbackofen und Feuertopf gesorgt sein!
In der Abenddämmerung ab ca. 19 Uhr startet ein Fackelzug vom Keltendorf „Taradunum“ zum Grab der Fürstin von Reinheim. In der mit Schwedenfeuern mystisch in Szene gesetzten Kulisse rund um das Fürstinnengrab werden in einer festlichen Zeremonie die Ahnen gewürdigt und der Gabentisch gedeckt.
Höhepunkt des Abends wird die mit Klängen einer alten irischen Harfe untermalte Erzählkunst von Peter Wucherpfennig sein, der die Besucher des Kulturparks bereits zweimal in seinen Bann ziehen konnte.
Fackeln für den Fackelzug erhalten alle frei, Erwachsene müssen jedoch den ermäßigten Eintrittspreis von 3,50 € für die Veranstaltung zahlen.
Die Trilogie über einen römischen Legionär, von welcher nun der zweite Band erschienen ist, spielt im Rheinland des 4. Jh. und erzählt die Geschichte des Centurio Marcus Junius Maximus, der sich im ersten Band schwer verwundet mit einer wichtigen Botschaft aus dem brennenden Kastell Gelduba rettet und mit wenigen Getreuen nach Aachen durchschlägt. Durch ärztliche Heilkunst gerettet und endlich genesen, kann er den gefahrvollen Heimweg durch die unwegsamen Wälder der Eifel in seine Heimat an der Mosel bei Trier antreten. Im zweiten Band schließt er sich dem Wiedereroberungszug des Caesar Julius an, mit dem er u. a. in die Mainzer Gegend kommt und im Herbst 356 n. Chr. Köln für das Imperium zurück gewinnt; unter welchen Umständen verrät der Autor am Sonntag im Europäischen Kulturpark. Der dritte Band, an dem Herr Kuhn aktuell schreibt, führt Marcus auch durch die Gegend des Bliesgaus Richtung Straßburg, wo er 357 n. Chr. in der großen Entscheidungsschlacht gegen die Alamannen mitkämpft.
Michael Kuhn lädt sein Publikum auf eine spannende und dank einer pfiffigen Idee gleich zweifache Zeitreise ein, denn neben der Romanhandlung werden in einem zweiten Teil jeden Bandes die historischen Orte der Handlung in der Art eines Reiseführers vorgestellt. Der geneigte Leser kann sich also jederzeit auf die realen Spuren des fiktiven Legionärs begeben. Es ist also eine gute Gelegenheit, sich mit einer reizvollen Winterlektüre vertraut zu machen und zugleich ein paar Ausflugsziele für das kommende Frühjahr näher kennenzulernen.
Für das passende Ambiente ist mit einem anschließenden dreigängigen römischen Menü gesorgt, an welchem man für eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 12 € teilnehmen kann. Zur besseren Vorbereitung wird hier jedoch um Voranmeldung bis 16. Oktober gebeten.
Interessierte können den Besuch der literarischen Sonntagsmatinee mit einer Besichtigung des Fürstinnengrabes, der römischen Thermen und der neuesten archäologischen Ausgrabungen verbinden. Auch die diesjährige Sonderausstellung „Geschenke der Vergangenheit - Funde der Archäologie“ hat für die Besucher noch bis zum 1. November die Tore offen. Der Eintritt zur 90-minütigen literarische Sonntagsmatinee ist frei.
Eine Woche lang können Mädchen und Jungen in die Welt der Kelten eintauchen und den Alltag unserer Vorfahren kennen lernen. Das Keltendorf „Taradunum“, in dem die Kinder die abwechslungsreiche Woche verbringen, befindet sich im Tal der Keltenfürstin von Reinheim, direkt neben der römischen villa rustica inmitten des Unesco Biosphärenreservat Bliesgau. Kein Ort eignet sich besser die gallorömische Welt kennenzulernen.
Unter Anleitung des geschulten Personals des Kulturparks können die Kinder z. B. nach verborgenen Schätzen graben, ihre gefundenen Objekte restaurieren, Lederbeutel und –schuhe anfertigen, Bögen oder Lanzen bauen, Glas zu Perlen schmelzen u. v. m. Die gefertigten Gegenstände können als Souvenir mit nach Hause genommen werden und erinnern somit noch lange an diese „Keltenwoche“.
Einen Eindruck vom Alltagsleben unserer Vorfahren bekommen die Kinder beim Kochen und Backen, beim Feuer machen mit Zunder und Feuerstein und beim Getreide mahlen. Sie erfahren dabei, wie mühsam und zeitaufwändig allein die Essenszubereitung war. Das gemeinsam zubereitete Essen wird dann aber auch gemeinsam gegessen und schmeckt so doppelt gut.
Die Kindererlebnistage finden vom 19. bis 23. Oktober jeweils von 10 bis 17 Uhr im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim statt. Die Erlebnistage richten sich an Kinder im Alter von acht bis vierzehn Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt pro Kind 75 Euro. Im Preis enthalten sind Mittagessen, Getränke und Arbeitsmaterialien für die Kinder.
Der Schwerpunkt des Angebots liegt dabei auf den saisonalen heimischen Produkten aus Garten, Feld und Wald. Vor allem frisches Wild, Wein, Äpfel und Kürbisse zum Halloween-Fest, werden am 10. Oktober wieder besonders gefragt sein. Der Landmarkt fügt sich hervorragend in die Reihe der Homburger Märkte ein, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, seien es der Flohmarkt, der Nostalgiemarkt oder der Keramikmarkt, um nur einige weitere zu nennen.
Zu den Besonderheiten des Landmarktes gehören neben jahreszeitlichem Obst und Gemüse auch Wilderzeugnisse wie z.B. Wildsalami und -schinken. Am Stand von Ziegenzüchtern gibt es gegrillten Ziegenkäse, Ziegenbratwurst und -salami. Vielfältige und besondere Produkte aus dem Biosphärenreservat Bliesgau und der Region Saar-Pfalz, wie Honig und Met vom Imker, leckere Vollkornbackwaren oder selbstgemachte Liköre, Marmeladen Apfelsaft und Speiseöle aus der Region verführen die Verbraucher zum Kauf. Die passenden Getränke zu all diesen Köstlichkeiten bieten die Weingüter aus Rheinland-Pfalz und die Obsthändler mit Obstsäften und Schnäpsen. Deko aus Heu, herbstliche Dekoartikel, Blumen und Zierpflanzen dürfen aber selbstverständlich auch nicht fehlen.
Für die Kinder gibt es einen kleinen Streichelzoo mit Ziegen und Hasen, an dem sie sich erfreuen können.
Die Verbraucherzentrale des Saarlandes e.V. informiert über Klimaschutz im Alltag.
Neben den Verkaufs- und Imbissständen sind die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing Homburg mit einem Informationsstand auf dem Marktplatz vertreten.
Auch in diesem Jahr wird der Landmarkt sowohl auf dem Historischen Marktplatz als auch im Bereich der Eisenbahnstraße bis zur Talstraße stattfinden. Unterstützt wird der Landmarkt von den Stadtwerken Homburg.
Parkraum steht am 10. Oktober u.a. im städtischen Parkhaus von 7 bis 18 Uhr und in der gesamten Innenstadt zur Verfügung. Der La-Baule-Platz ist an diesem Samstag von 6 bis 16 Uhr als Abstellfläche für die Händler reserviert. Nähere Informationen zum Landmarkt Saar-Pfalz liegen in den Homburger Geschäften, an den Infos von Rathaus, Kreisverwaltung und Banken aus.
Weitere Informationen bei:
Saarpfalz-Touristik, Am Forum 3, 66424 Homburg, Telefon: (0 68 41) 1 04 – 1 90, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de oder Stadtmarketing Homburg, Telefon: (0 68 41) 1 01 – 2 06, E-Mail: stadtmarketing@homburg.de
Interessenten werden um Voranmeldung gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Sollten allerdings zu Beginn noch Plätze frei sein, sind auch spontane Teilnehmer herzlich willkommen.
Preis:
60,00 Euro pro Person
Die Kursgebühr beinhaltet die Arbeitsmaterialien, die Unterlagen sowie eine Gästeführung durch den Europäischen Kulturpark
Termine:
Freitag, 25. September 2009
um 10:00 Uhr
Anmeldung und Information unter:
Tel.: 0 671 8961286 oder E-Mail: rigana@gmx.de
Start ist am 16. September 2009 im Seminarraum des Europäischen Kulturparks im Maison Jean Schaub, Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Gersheim-Reinheim.
Telefon: 0 6843 / 900211
Es werden 15 Termine von jeweils 19:30 bis 21:00 Uhr stattfinden.
Dokumentiert wird diese Wanderung in einer Broschüre, die unter anderem in den 11 Restaurants, die die BGLW gestalten (im Einzelnen bitte der Broschüre entnehmen), angeboten wird. Die BGLW erweitert den oft reduzierten Begriff „Lebensmittel “ um vielfältige Merkmale, indem sie die unterschiedlichsten Arbeits- und Lebensbereiche beispielhaft verbindet. Sie ermöglicht, über den scheinbar profanen Zwang der Nahrungsaufnahme, den Zugang zur Bildenden Kunst lustvoll zu erleben. Die BGLW ist auch eine Themen übergreifende Impulsgeberin für die kulturelle und wirtschaftliche Regionalentwicklung, sie ist ein hervorragendes Forum, wichtige Inhalte der Biosphärenidee bedeutsam darzustellen.
Der durch seine kommentierte Speisenfolgen international bekannte Düsseldorfer Künstler Arpad Dobriban ist Partner der BGLW, er belegt mit seinem künstlerischen Schaffen neben Peter Kubelka ( Kochen - die älteste Bildende Kunst der Menschheit) den Anspruch „BLIESGAU - LAMMWOCHE ein GESAMTKUNSTWERK.“ Diesen Anspruch teilt auch der Kulturanthropologe Dr. Gunter Hirschfelder von der Universität Bonn in einem Textbeitrag der Broschüre.
Begleitend zur BGLW zeigt die K4-Galerie in Saarbrücken Arbeiten des Künstlers Arpad Dobriban. Ausstellungseröffnung ist der 9. Oktober 2009 mit dem Beginn der BGLW.
Liebe Leser, Sie sind schon heute eingeladen im Oktober dieses sinnliche Gesamtkunstwerk, dessen Botschaften nach Peter Kubelka im Mund gelesen werden, genussvoll zu erleben.
Rudolf Schwarz, KunstSchäfer
Am Samstag, 5. September 2009, findet auf dem Gelände die 1. Biosphären-Fledermausnacht. statt. Sie ist die einzige Veranstaltung im Saarland im Rahmen der Europäischen Fledermausnacht (European Bat Night). Oberhalb des Dorfes Gersheim, auf dem weitläufigen ehemaligen Industriegelände, das mittlerweile sukzessive von der Natur zurückerobert wird, warten zahlreiche attraktive Programmpunkte auf die Besucher. Spezielle Exkursionen für Kinder führen in die geheinisvolle Welt der Fledermäuse ein.
So finden von 17 bis 19 Uhr zu jeder vollen Stunde naturkundliche Führungen zu den Themen (Schmetterlinge, Heuschrecken und Pflanzen statt.
Kinder können unter fachkundiger Anleitung Fledermauskästen basteln und diese auch mit nach Hause nehmen. Um 17.30 Uhr und 19.30 Uhr Uhr wird jeweils das Fledermaushörspiel „Cecilia Pipistrellus….und das Geheimnis der hellen Welt“ aufgeführt.
Richtig spannend wird es gegen 21 Uhr. Mit modernster Infrarot-Technik wird den Besuchern das Schwärmen der Fledermäuse vor einem Stolleneingang auf Großbildleinwand projeziert und damit vergrößert sichtbar gemacht. Die beiden Fledermausexperten Dr. Christine Harbusch und Markus Utesch weden die Geschehnisse erklären und auch über die Lebendweise dieser bedrohten Säigetiere informieren.
Um 22 Uhr beginnt die Vorstellung im ganz großen Open-Air-Kino: gezeigt wird die spektakuläre Naturdokumentation „Unsere Erde“, bei dem das Publikum die Reise eines Filmteams vom Nordpol zum Südpol begleitet und dabei die atemberaubende Schönheit und bedrohte Artenvielfalt unseres Planeten entdecken kann, die in einzigartiger Weise auf die sechs Meter breite Leinwand gebannt wird. Daneben kann man sich an Pavillons über verschiedene Themen informieren, Die Produktpalette des „Bliesgau-Regals“ gehört ebenfalls zum Angebotsspektrum.
Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl mit regionalen Produkten bestens gesorgt. Das Kalkbergwerksgelände ist in Gersheim ausgeschildert. Die Veranstaltung, die von der Gemeinde Gersheim, dem Saarpfalz-Kreis, dem Zweckverband auf der Lohe sowie dem Biosphärenzweckverband Bliesgau organisiert wird, ist kostenlos zu besuchen!
Die Fledermausnacht im Überblick:
Verschiedenen „Reenactment-Gruppen“ – darunter u. a. die Gruppen „Treveromagos-Keltenland“ aus dem Saarland, die Keltenfamilie „Arduina“ aus Schwaben und die „Mediomatrici“ aus Straßburg veranschaulichen das Alltagsleben und die Kunstfertigkeit keltischer Handwerker und freuen sich über ein neu- und wissbegieriges Publikum.
Die mit Stoffzelten und Holzkarren ausgestatteten Keltengruppen beleben für zwei Tage und eine Nacht das Keltendorf des Parks „Taradunum“ und demonstrieren alte keltische Handwerkskunst wie Bronzeguss, Spinnen und Weben, Schnitzen und das Schmieden von Waffen. Auch wird Wissenswertes aus dem Altagsleben erläutert, so werden z. B. Getreide und Speisen aus der Zeit der Antike gezeigt und zubereitet.
Auf der französischen Parkseite hinter den Termen präsentiert sich die Keltengruppe „Ambiani„ mit zwei Pferden inklusive Reiter sowie zahlreichen Kriegern. Ein Höhepunkt des Tages wird der Einritt der keltischen Reiter sein, die gegen die Krieger kämpfen.
Besonders für die kleinen Besucher des Keltenfestes wird ein umfangreiches Mitmachprogramm angeboten. Sie können sich in den verschiedensten Handwerken selbst üben und so ein bisschen in das Leben ihrer keltischen Vorfahren eintauchen.
Für das leibliche Wohl ist unter anderem mit einem Wildschweinbraten nach keltischem Rezept, im Lehmbackofen und am Grill gebraten und mit Metbier gesorgt. Auch das selbst gebackene Brot aus dem Lehmbackofen wird die Gäste wieder erfreuen.
An beiden Tagen werden kostenlose Besucherführungen in deutscher, französischer und englischer Sprache durch den Europäischen Kulturpark für die Inhaber einer Eintrittskarte angeboten.
Das Keltenfest findet am Samstag den 5. und Sonntag den 6. September jeweils von 10 - 18 Uhr statt. Der gemeinsame Eintritt für das Keltenfest und die Ausstellungsbereiche Museum, Sonderausstellung, Grab und Thermen kostet 5€, ermäßigt 3,50€ Kinder und Jugendliche bis 16. Jahre haben freien Eintritt.
Wer zum diesjährigen Keltenfest als Kelte/in gewandet kommt, erhält den ermäßigten Eintrittspreis.
Der gesamte Park wird sich in seinem Erscheinungsbild verändern, Kulissen und Bühnenbilder werden das Auge der Gäste prägen. Seien Sie gespannt und lassen Sie sich überraschen!
Mit Können und Intuition entlocken sie den Saiten Töne, die abseits von jeglichen Entertainment- Klischees liegen. Walter Krennrich hat sich als Gitarrist, Komponist und Arrangeur bereits einen Namen gemacht und schreibt durch zahlreiche Auftritte in Skandinavien, England, Russland und der Schweiz mit der Gruppe Espe ein Stück Musikgeschichte. Auf dem Programm stehen u. a. Kompositionen für zwei Gitarren von Stefanie Finkler von beeindruckender Ausdrucksstärke.
Fast ein Muss ist es, einen Spaziergang oder eine Radtour auf dem Freizeitweg mit diesem musikalischen Genuss zu verbinden und im Anschluss an das Konzert den Gaumen mit leckerem Wildschweinbraten aus der Region, zubereitet von der Metzgerei Schwarz in Reinheim, zu verwöhnen.
Am Nachmittag um 15:00 Uhr findet des Weiteren eine kostenlose Führung durch den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim für die Inhaber einer Eintrittskarte statt. Interessierte können den Besuch des Konzertes mit der Besichtigung des Fürstinnengrabes, der römischen Thermen und der neuesten archäologischen Ausgrabungen verbinden. Auch die diesjährige Sonderausstellung „Geschenke der Vergangenheit - Funde der Archäologie“ hat für die Besucher die Tore offen. Der Eintritt zum 90-minütigen Konzert ist frei.
Weitere Informationen:
Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Gersheim-Reinheim
Telefon: 0 6843 900211, Fax: 0 6843 900225
E-Mail: info@europaeischer-kulturpark.de
Internet: www.europaeischer-kulturpark.de
www.finkler-krennrich.de
Öffnungszeiten:
15. März bis 31. Oktober täglich 10 bis 18 Uhr.
Gruppenführungen während des ganzen Jahres nach Voranmeldung.
Jeden Sonntag um 15 Uhr kostenlose Führungen zu regulärem Eintrittspreis:
Treffpunkt Informationszentrum Reinheim (deutsch) und Accueil Bliesbruck (französisch).
Nachdem wir alle Argumente und Möglichkeiten diskutiert haben, sehen wir keine realistische Chance, mit unserem kleinen Team den Umwelt- und Friedenstag in diesem Jahr in seiner bisherigen Form professionell und zur Zufriedenheit der Aussteller und Besucher zu organisieren. Wir wollen aber keine halben Sachen riskieren. Der Umwelt- und Friedenstag soll nicht unter der halben Kraft aller Beteiligten leiden.
Wir wollen aber auch nicht ganz auf dieses wichtige Veranstaltungsforum verzichten, weil die Themen des Umwelt- und Friedenstages viel zu wichtig sind und immer mehr an Bedeutung gewinnen. Deshalb geben wir dem Umwelt- und Friedenstag in diesem Jahr ein anderes Gesicht. Wir verzichten auf die "Ökomesse", für deren enormen logistischen und organisatorischen Aufwand uns in diesem Jahr einfach die Kapazitäten fehlen. Aber wir organisieren stattdessen vom 11. bis 20. September in Homburg eine "Umwelt- und Friedenswoche" mit einigen interessanten Einzelveranstaltungen – Vorträgen, Diskussionen, Ausstellungen, Kinowochenende, Exkursionen … Das sind Veranstaltungen, die wir bisher in Ansätzen bereits im Rahmenprogramm des Umwelt- und Friedenstages angeboten haben, die aber im Umfeld der Messe nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie verdient gehabt hätten – weder von uns als den Veranstaltern noch von den Medien.
Es ist also nie etwas so schlecht, dass es nicht auch für etwas gut wäre. Dass wir uns in diesem Jahr nun stärker auf die Inhalte konzentrieren (müssen), ist auch eine Chance. Wir bitten um Ihr und Euer Verständnis und sind offen für Anregungen.
In 2010 findet der Umwelt- und Friedenstag dann wieder mit ganzer Kraft in seiner gewohnten und beliebten Form als Ökomesse und Plattform für nahezu 200 Aussteller in Homburg statt. Der Termin steht auch schon fest: Es wird voraussichtlich der 26. September 2010 sein. Bitte schon mal vormerken.
Wir hoffen, wir sehen uns spätestens im September während der Umwelt- und Friedenswoche.
Bis dahin viele umweltfreundliche Grüße
Astrid Klug, Bi Umwelt und Frieden
Clemens Lindemann, Landrat und Schirmherr
Karlheinz Schöner, Oberbürgermeister
Wie vielen der damals zeitgenössisch arbeitenden Künstler wurde auch Karl Kunz 1933 ein Malverbot erteilt. Er wurde kurzfristig verhaftet und seine Arbeiten mit dem Etikett der „Entarteten Kunst“ versehen. Heimlich arbeitete er weiter und trat 1945 als reifer, der Moderne verpflichteter Künstler an die Öffentlichkeit, wo er gleich durch seine ungewöhnliche Formgebung auffiel.
In seinen ersten Jahren nach dem Krieg leitete er als Lehrbeauftragter an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken Meisterklassen für Malerei und Grundlehreklassen. Daraus entstand 1948 die Wanderausstellung „Junge Menschen lernen Malen, Lehrmethoden heutiger Bildgestaltung unter der Leitung von Karl Kunz“.
Im Anschluss seiner Tätigkeit in Saarbrücken übersiedelte Kunz nach Hessen. 1954 war er mit vier Gemälden im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig vertreten. Seit 1957 unterhielt er ein Atelier in Frankfurt am Main. In den Jahren 1959 und 1960 kehrte er für eine kurzfristige Lehrtätigkeit an der Werkkunstschule nochmals nach Saarbrücken zurück.
Es folgten Studienreisen nach Frankreich, Italien und Spanien. 1969 war Karl Kunz Ehrengast der Villa Massimo in Rom.
Als er 1971 in Frankfurt am Main starb, hinterließ er 560 großformatige Ölgemälde und zahlreiche Zeichnungen, u.a. die einundsechzig Illustrationen zu Dantes Inferno. Zahlreiche Bilder von Kunz befinden sich heute im Saarland in privater und öffentlicher Hand. Seine figurativ bestimmte Malerei verbindet manieristische Linienführung mit komplizierter Raumgestaltung und lässt so eine reichhaltige, ornamentale Bildwelt entstehen, in deren Kulissen er sein „Welttheater“ inszenierte. Bild bedeutete ihm „Fülle des Inhalts plus Formgebung“. Was und Wie sollten eine selbstverständliche Einheit bilden.
Die Werkauswahl, die in Saarbrücken zu sehen ist, wurde von Wolfgang Kunz, Fotograf und Sohn von Karl Kunz, zusammengestellt. Sie zeigt Gemälde, Zeichnungen und Wandbildentwürfe aus den Jahren, in denen er in Saarbrücken lehrte.
Die Ausstellung in der Hochschule der Bildenden Künste wurde initiiert von den Machern der „Classic Photography 2009 “, bei der auch die fotografischen Arbeiten von Wolfgang Kunz in Homburg gezeigt wurden, die er während der Jahre, die er mit seinem Vater in Frankfurt zusammen lebte und beide sich gegenseitig in ihrem künstlerischen Schaffen inspirierten, schuf.
Eröffnung: Freitag, 28. August 2009, 18 Uhr
Ausstellung: 28. August bis 25. September 2009
Öffnungszeiten: Mo – Fr, 10 – 18 Uhr
Das Jubiläumsjahr und diese aktuellen Bezüge sind der Anlass, sich mit Abraham Lincoln und den Men¬schen seiner Zeit näher zu befassen. Der Deutsch-Amerikanische Freundeskreis (DAF) Saar-Pfalz widmet sich an verschiedenen Thementagen der Biographie Lincolns genauso wie den Lebensgeschichten von Aus¬wanderern unserer Region im Kontext zu ihm.
Szenischer Themenrundgang:
„Ubi libertas, ibi patria - Wo die Freiheit ist, dort ist auch mein Vaterland“, so lautete das Motto zehntausender deutscher Auswanderer, die nach der Niederschlagung der bürgerlich-demokratischen Märzrevolution von 1848/49 in den Vereinigten Staaten eine - auch politische -neue Heimat fanden. Dabei waren es engagierte „Forty-eighters“ („Achtundvierziger“) wie Carl Schurz, die Abraham Lincoln unter¬stützten,1860 maßgeblich zu dessen Wahlsieg beitrugen und zudem bereit waren, die politischen Ziele der Union auch mit Waffengewalt zu vertreten. Entlang eines szenischen Themenrundgangs zeigen Peter Weiser und Klaus Friedrich in der Homburger Altstadt markante Stationen dieses spannenden Kapitels deutsch-amerikanischer Geschichte auf, die zugleich ungewöhnliche Blickwinkel auf Lincoln und seine Zeit eröffnen. Dabei wird Reenactment-Akteur Peter Weiser aus der Perspektive eines deutschstämmigen Sergeants des Regiments „14th Brooklyn New York State Militia“ Lebenswelten aus der Zeit des Sezessions¬krieges vermitteln und zugleich die ebenso bedeutende wie weitgehend unbekannte Rolle politisch enga¬gierter Turnvereine aufzeigen. Ein weiteres Thema wird die Märzrevolution und der damit verbundene Auf¬enthalt von Carl Schurz in Homburg sein.
Die Teilnahme ist kostenlos. Der Themenrundgang findet in deutscher Sprache statt, der szenische Vortrag wird simultan ins Englische übersetzt.
Information und Anmeldung beim DAF Saar-Pfalz bis 20. August 2009 unter Tel. 06841/104-8215 oder E-Mail beate.ruffing@saarpfalz-kreis.de
Kooperationsveranstaltung mit der Siebenpfeiffer-Stiftung und dem DAF Saar-Pfalz
Wer Lust hat, an diesem Sonntagmittag einen Spaziergang oder eine Radtour auf dem Freizeitweg mit dieser musikalischen Impression aus Griechenland zu verknüpfen, wird auch kulinarisch belohnt: eine griechische Spezialitäten erwarten die Gäste im Anschluss an die Matinee. Der Eintritt zur Veranstaltung in der Kulisse der gallo-römischen Sehenswürdigkeiten ist frei.
Auch Kinder kommen im Anschluss an die Matinee zwischen 13 und 18 Uhr auf ihre Kosten, indem sie sich bei einem Mitmachprogramm Spiegel oder Fliesen mit Mosaik- oder Kieselsteinen verzieren können, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.
Wie jeden Sonntag finden um 13 Uhr eine englische und um 15 Uhr jeweils eine französische und eine deutsche kostenlose Führung zum normalen Eintrittspreis durch den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim statt. Der Besuch des Konzertes kann also gut und günstig mit der Besichtigung des Kulturparks mit all seinen Sehenswürdigkeiten sowie der diesjährigen Sonderausstellung „Geschenke der Vergangenheit - Funde der Archäologie, spannende Geschichten“ verbunden werden.
Jeder Besucher des Kulturparks hat die Möglichkeit, sich abwechslungsreiche Stunden in einer schönen landschaftlichen Umgebung inmitten des „Unesco Biosphärenreservats Bliesgau“ zu gestalten.
Weitere Informationen:
Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Gersheim-Reinheim
Telefon: 0 6843 900 211, Fax: 0 6843 900 225
info@europaeischer-kulturpark.de
www.europaeischer-kulturpark.de
Öffnungszeiten:
15. März bis 01. November täglich 10 bis 18 Uhr
Gruppenführungen während des ganzen Jahres nach Voranmeldung
Jeden Sonntag um 15 Uhr kostenlose Führungen zu regulärem Eintrittspreis:
Treffpunkt Informationszentrum Reinheim (deutschsprachig) und Accueil Bliesbruck (französischsprachig)
Dieses Jahr steht in den vier Wochen, in denen die Studenten zu Gast im Europäischen Kulturpark sind, die Erforschung eines weiteren Nebengebäudes (B 8) nahe der Villa auf dem Programm. Bereits seit Jahren wird im Bereich der villa rustica von den TeilnehmerInnen des Camps gegraben: Die alten Grabungsflächen wurden geputzt, um die Strukturen für das Auge wieder klar hervor treten zu lassen und man begann, innerhalb und außerhalb der Gebäude die antiken Reste freizulegen. Da jüngere Kultur- und Naturschichten sich auf älteren Schichten ablagern, beginnen die Archäologen dementsprechend bei den jüngeren Schichten und arbeiten sich langsam zu den älteren vor.
Für die Archäologen gibt es noch viele Fragen über das unmittelbar am Torhaus liegende Nebengebäude, in dem nach ersten Deutungen eine Person wohnte, die in der Sozialstruktur der Villa eine besondere Rolle spielte. Das Rätsel dieses Nebengebäudes soll im Verlauf der diesjährigen Grabungskampagne gelöst werden.
Im Rahmen des Grabungscamps wird Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und an Freitagen von 8 bis 14 Uhr gearbeitet. Während dieser Zeit können die Besucher des Kulturparks den Archäologen über die Schulter gucken und sie befragen. So wird interessierten Besuchern Einblick in die Arbeit der Archäologen im Allgemeinen und im Besonderen geboten.
Das von der Stiftung Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim zur weiteren Erforschung der gallo-römischen Villenanlage organisierte Camp, bietet den 14 Studentinnen und Studenten aus Deutschland und Frankreich eine gute Möglichkeit, praktische Erfahrungen während einer archäologischen Ausgrabung zu sammeln. So wird die Theorie von der Universität mit der Praxis bei der archäologischen Arbeit verbunden. Angeleitet wird die Arbeit von Florian Müller, Grabungsleiter des Kulturparks. Neben den Grabungsarbeiten finden Einführungskurse in den Bereichen Vermessung, Befunddokumentation, Fundzeichnung und Bestimmung der römischen Keramik statt.
Die Villenanlage mit einer Gesamtfläche von über 6 ha besteht aus dem Hauptgebäude, dem Torhaus, 12 Nebengebäuden und einem großen Hofareal. Ihre Besiedlung ist zwischen der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts und der des 4. Jahrhunderts n. Chr. einzuordnen. Die Villa von Reinheim ist eine der wenigen, fast vollständig untersuchten Villenkomplexe im Rhein-Mosel-Raum.
Weitere Informationen:
Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Gersheim-Reinheim
Telefon: 0 68 43- 90 02 11, Fax: 0 68 43 90 02 25
E-Mail: info@europaeischer-kulturpark.de
Internet: www.europaeischer-kulturpark.de
Öffnungszeiten:
15. März bis 01. November täglich 10 bis 18 Uhr.
Gruppenführungen während des ganzen Jahres nach Voranmeldung.
Jeden Sonntag um 15 Uhr kostenlose Führungen zu regulärem Eintrittspreis:
Treffpunkt Informationszentrum Reinheim (deutschsprachig) und Accueil Bliesbruck (französischsprachig).
Start ist um 15 Uhr am Strandbad in Niederwürzbach im Biergarten "Philippslust" (Parkplätze sind in der Würzbachhallenstraße vorhanden). Dort begrüßen die Gastgeber, Ministerpräsident Peter Müller, Landrat Clemens Lindemann und der erste Beigeordnete der Stadt Blieskastel, Georg Wilhelm, die Wanderer. Vom Biergarten "Philippslust" aus, der direkt neben dem historischen Annahof liegt, führt die Wanderung durch das idyllische Geißbachtal zum Sägeweiher bis zum Geistkircher Hof. Am Geistkircher Hof bei Familie Beck erwartet den Wanderer Erfrischendes aus dem Biosphärenreservat Bliesgau, zum Beispiel der Bliesgau-Apfelsaft, den man auch als Schorle genießen kann. Der Landwirtschaftsbetrieb von Familie Beck bietet Brote mit regionalen Belägen aus der Region an und auch Gründel`s fresh von der Karlsberg-Brauerei. Sein fruchtiger Geschmack und die isotonischen Eigenschaften machen Gründel´s fresh zum idealen Durstlöscher bei einer Wanderung. Hier am Hof spielen zur kleinen musikalischen Umrahmung die "Saarpfalz-Parforcehorn-Bläser" auf.
Nun geht es über den Triebscheider Hof zurück zum Niederwürzbacher Weiher, wo im Biergarten "Philippslust" der offizielle Abschluss mit einem Fassbieranstich duch Gräfin Marianne von der Leyen und Ministerpräsident Peter Müller vorgesehen ist. Ab 18 Uhr findet hier am Ufer der Weiheranlage Niederwürzbach der gemütliche Ausklang mit musikalischer Unterhaltung statt. Dabei wird in Zusammenarbeit mit örtlichen Partnern für das leibliche Wohl mit Getränken und Speisen bestens gesorgt sein.
Die Teilnahme an der Wanderung ist für alle Saarländerinnen und Saarländer kostenfrei. Am Ende der Wanderung steht ein gemütliches Beisammensein. Anmeldungen werden erbeten unter Telefon: 06841-104-190, gerne auch per mail: touristik@saarpfalz-kreis.de oder per Fax: 06841-104-195.
Für zwei Tage lagern Legionäre von der Gruppe „Legio III Italica“ der Universität Regensburg, die sich zum Teil spektakulär mit experimenteller Archäologie beschäftigt, auf der deutschen Seite des Kulturparks. Sie bieten großen und kleinen „Hobby Römern“ einen interessanten Einblick in das Leben der Römer vor fast 2000 Jahren im idyllischen Tal der Blies. Die Besucher erleben beim Rundgang durch das offene Lager der Römergruppe vor der Kulisse der rekonstruierten Nebengebäude der villa von Reinheim römischen Lebensstil hautnah. Sie können viele Fragen stellen und Waffen und andere Gerätschaften anfassen und ausprobieren.
Mit „Brot und Spielen“ wurde in der Antike das Volk bei Laune gehalten – auch im Tal der Blies werden die Kampfdarbietungen der furchtlosen Gladiatoren der Gruppe „Ludis Nemesis“ die Höhepunkte an den Tagen der Vita Romana sein. Zwischen den Auftritten wird die Gruppe auch eine „Gladiatorenschule“ betreuen, in der Kinder in die Kunst des Kämpfens eingewiesen werden. Weitere Mitmachprogramme für Kinder sind u. a. eine römische Schule, die Herstellung von Schwertern und Schilden und die Arbeit als Steinmetz. Das Programm wird am Samstagabend, 18.00 Uhr, um einen Festvortrag von Herrn Prof. Dr. Herz der Uni Regensburg zum Thema „Römische Wirtschaft im Zusammenhang der Region Bliesbruck-Reinheim“ bereichert.
Auf der französischen Parkseite beginnt das Programm mit dem Auszug der Legionäre der Bitburger Gruppe „LEG XXII Primigenia“ aus ihrem Lager und dem pompösen Parademarsch. Auch die wohl bekanntesten Szenen des alten Roms, die Olympischen Spiele, stehen auf dem umfangreichen Veranstaltungsprogramm. Neben dem Fünfkampf (Diskus, Speerwurf, Weitsprung, 200 Meter Rennen und Kampf) gibt es noch drei weitere Disziplinen: Faustkampf, eine Verknüpfung von Kämpfen und Boxen und der berüchtigte Waffenkampf mit Schutzschild und Helm.
Das zweitägige Fest Vita Romana findet jeweils von 10 bis 18 Uhr statt. An beiden Tagen werden kostenlose Besucherführungen in deutscher, französischer und englischer Sprache durch den Europäischen Kulturpark für die Inhaber einer Eintrittskarte angeboten. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Die Besucher verbringen abwechslungsreiche Stunden inmitten des Unesco Biosphärenreservats Bliesgau.
Ab 18.00 Uhr wird es dann italienisch: "Caprisonne - unser Italien der 50er" heißt die Abschlussarbeit aus der Theaterpädagogik von Veronika Kiesel, anschließend "Commedia del Blieskastel" (Klasse Improvisationstheater Ltg. Jens Clausen) am Schlangenbrunnen. Der Zug der Zuschauer zieht - motiviert und vorwärts getrieben durch Trommler, Gaukler und Artisten aus dem Zirkusteam - den Schlossberg hoch in Richtung Wallfahrtskloster. Dort erwartet den Zuschauer die Darbietung einer Tarantella, im Anschluss begibt man sich in die Kirche des Klosters, wo als offizieller Abschluss und Höhepunkt der Sommerakademie die MESSA DI GLORIA von Puccini unter der Leitung von Martin Folz dargeboten wird.
Nach der Messe ist Party für alle im Klosterhof mit italienischer Gastronomie. Für gute Stimmung sorgt das Trio Finale mit italienischen Hits von gestern und heute zum Mitsingen und Tanzen.
Alle Veranstaltungen sind frei - lediglich nach dem Konzert wird eine Spende zur Finanzierung des Orchesters erbeten.
Diese kostenlose Teilnahme ist nur möglich durch die großzügige Spende der Kreissparkasse Saarpfalz sowie zahlreicher Sponsoren aus Blieskastel. Allen sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.
Weitere Info: 06842-538364.
Etappe 1:
Samstag, 11. Juli 2009
Wanderung von Hornbach nach Medelsheim
Vom Ausgangspunkt des Klosters in Hornbach führt de Wanderung nach Altheim, Böckweiler, über die Duser Straße nach Medelsheim. Wir wandern auf den Spuren jener großen Zeit der Jakobspilger im Mittelalter, vorbei an idyllischen Plätzen auf den Spuren einer fast tausendjährigen Geschichte.
In Altheim können wir die Kirche St. Andreas mit dem Chorturm aus dem 13. Jahrhundert
besichtigen. Die Pilgerrast halten wir im Landcafè.
Über Böckweiler mit seiner Benediktinerpriorat-Kirche aus dem 12. Jahrhundert geht
es nach Medelsheim weiter, wo Kaffee und Kuchen im Pfarrheim an der Kirche auf uns
warten. Der Abschluss ist gegen 18 Uhr an der Kreuzkapelle in Medelsheim vorgesehen.
Es begleitet Sie: Elke Birkelbach
Treffpunkt und Start:
Bus 9.30 Uhr in Medelsheim, Kreuzkapelle (am
Friedhof Hornbach, von hier Bustransfer zum Start)
Start Wanderung:
10 Uhr Benediktiner-Kloster Hornbach
Kosten: 25 Euro inkl. Bustransfer, Pilgermahlzeit, Kaffee und Kuchen, Flyer
Wanderstrecke: 16 km
Etappe 2:
Samstag, 15. August 2009
Wanderung von Medelsheim nach Gräfinthal
Nach einem kurzen Innehalten in der Kreuzkapelle Medelsheim brechen wir auf zur 2.
Etappe im Zeichen der Muschel. Ein kurzes Stück führt uns die Wegstrecke über die “Duser
Straße”, dann weiter durch den Klosterwald nach Walsheim. Von hier geht es zur Pilgerrast
im Hotel Bliesbrück in Herbitzheim, anschließend zum alten Kirchturm nach
Rubenheim. Nach dem nächsten Höhenrücken erwartet uns Bebelsheim mit seinem signifikanten römischen Rundturm aus dem 12. Jahrhundert. Die Legende um die Madonna
mit den Pfeilen berichtet im Brudermannsfeld über die geschichtlichen
Hintergründe und die Entstehung des Klosters Gräfinthal im 13. Jahrhundert, unseres Etappenzieles.
Es begleiten Sie: Peter Lupp und Elke Birkelbach
Treffpunkt und Start:
Bus 9.30 Uhr in Gräfinthal, Parkplatz
(von hier Bustransfer nach Medelsheim zum Start)
Start Wanderung:
10 Uhr Kreuzkapelle Medelsheim
Kosten: 25 Euro
inkl. Bustransfer, Pilgermahlzeit, Kaffee und Kuchen, Flyer
Wanderstrecke: 15 km
Etappe 3:
Samstag, 12. September 2009
Wanderung von Gräfinthal nach Rilchingen
Wir starten in Gräfinthal mit der Besichtigung der Klosterruine und werden beim Wintringer Hof die Möglichkeit haben, uns im Bioladen mit einem Pilgerpaket zum Mitnehmen zu verpflegen. Die Besichtigung der Wintringer Kapelle aus dem 15. Jahrhundert ist möglich. Dann geht es Richtung Auersmacher weiter,wo wir das “alte Bauernhaus” kennen lernen und dort auch Kaffee und Kuchen genießen. Die Wanderung endet im “Park der Barmherzigen Brüder” in Rilchingen-Hanweiler gegen 17 Uhr.
Es begleiten Sie: Peter Lupp und Elke Birkelbach
Treffpunkt und Start:
Bus 9.30 Uhr in Rilchingen-Hanweiler
Parkplatz Peter-Friedhofen-Str. 1
(Einrichtung der Barmherzigen Brüder),
(von hier Bustransfer nach Gräfinthal zum Start)
Start Wanderung:
10 Uhr in Gräfinthal
Kosten: 25 Euro inkl. Bustransfer, Pilger-Lunchpaket, Kaffee und Kuchen, Flyer
Wanderstrecke: 12 km
Am Samstag sind alle Kinder zum Brezelumzug eingeladen. Ausgabe der *kostenlosen Brezeln* ist um 14°° Uhr am Feuerwehrgerätehaus. Begleitet wird der Umzug über die Eckstraße in Richtung Grohbachtal durch den Fanfarenzug der Bierbacher Feuerwehr.
Der Sonntag beginnt um 10°° Uhr mit einem geselligen Frühschoppen und anschließendem Mittagessen, am Nachmittag ist für Live-Musik mit den Whisky-Boys gesorgt. An allen Tagen lockt der Fischerverein mit seinen heißbegehrten Fisch- und Grillspezialitäten. Darüber hinaus werden die Fischerfrauen mit ihren selbstgebackenen Kuchen die Gäste verwöhnen.
Für die kleinen Gäste ist auf dem angrenzenden Kinderspielplatz für Abwechslung gesorgt.
Parkmöglichkeiten sind in der Eckstraße und auf dem Waldparkplatz reichlich vorhanden!
Treffpunkt: 11 Uhr, Historisches Waschhaus in Oberwürzbach, Talstraße
Wanderstrecke ca. 10 km
Profil/Schwierigkeit: mittelschwere Tour, meist auf Wald- und Wiesenpfaden mit einigen Anstiegen.
Es begleitet Sie: Wolfgang Henn, Saarpfalz-Touristik
Kosten entstehen keine.
Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen beschränkt.
Treffpunkt:14 Uhr Karlsberger Hof, Homburg-Sanddorf (kein Bus-Transfer)
Es begleitet Sie: Sybille Weber
Kosten entstehen keine.
Das Keltendorf „Taradunum“, in dem die Kinder die Woche verbringen, befindet sich im Tal der Keltenfürstin von Reinheim, direkt neben der römischen villa rustica. Die Atmosphäre des Ortes eignet sich besonders gut zum Eintauchen in die gallo-römische Welt.
Der Tag fängt mit einem selbst gemachten „Keltenmüsli“ an. Bei der Zubereitung der Mahlzeiten - Getreide mahlen, kochen auf offenem Feuer oder im Lehmbackofen - erfahren die Kinder, wie zeitaufwendig und oft auch mühsam die Essenszubereitung in „alten Zeiten“ war. Des Weiteren werden verschiedene handwerkliche Fähigkeiten wie z. B. Anfertigen von Lederbeuteln und -schuhen, Bogenbauen, Schnitzen oder Brettchenweben, erworben. Die gefertigten Gegenstände können als Souvenir mit nach Hause genommen werden und erinnern somit noch lange an diese „Keltenwoche“.
Natürlich wird auch wieder das beliebte Grabungsspiel stattfinden, bei dem die jungen „Archäologen“ Münzen, Ringe und Scherben finden, die zusammengesetzt wieder einen kompletten Krug ergeben.
Ziel dieser Erlebniswoche ist es, den Kindern eine unvergessliche Woche mit viel Spaß und vielen Aktivitäten an der frischen Luft zu gewähren und dabei spielerisch ihr Interesse für unsere Vergangenheit und Ursprünge zu wecken.
Die Ferienfreizeit findet vom 10. bis 14. August jeweils von 10 bis 17 Uhr statt. Pro Kind werden für fünf Tage inklusive Verpflegung und Material 75,00 € berechnet. Wer bei dieser spannenden Ferienfreizeit dabei sein will, kann sich bis 30. Juli anmelden.
Programm St. Ingberter Pfanne 2009
Freitag, 4. September 2009
1. Wettbewerbstag
• Alfred Mittermeier: 19:30 Uhr
„Zuckerschlecken“ - Solokabarett
• Magic Udo: 20:30 Uhr
„Unseeable Powers“ - Magische-Comedy
• Stenzel & Kivits: 21:30 Uhr
„The Perfect Concert“ - Musikkabarett
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Samstag, 5. September 2009
2. Wettbewerbstag
• Thomas Schreckenberger: 19:30 Uhr
„(K)Eine Zeit für Helden“ - Solokabarett
• Jens Heinrich Claassen: 20:30 Uhr
„Lass uns Freunde bleiben“ - Musikalisches Kabarett
• Creme Double: 21:30 Uhr
„“Striptease AG“ - Multimediakabarett
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Sonntag, 6. September 2009
3. Wettbewerbstag
• Tilman Birr: 19:30 Uhr
„Das war früher hier alles Feld“ - Poetry Slam Comedy
• Holger Edmaier: 20:30 Uhr
„Spielwiese - ein Eldorado für Bekloppte“ - Kabarett mit Musik
• Fönfieber: 21:30 Uhr
„Ein Agent taut auf“ - Musikalisches Kabarett
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Dienstag, 8. September 2009
4. Wettbewerbstag
• Peter Vollmer: 19:30 Uhr
„Wenn Männer zu sehr 40 werden“ - Solokabarett
• Linne & Riesling: 20:30 Uhr
„Linne & Riesling pur“ - Visual Comedy
• Mistcapala: 21:30 Uhr
„“Mistcapala - ein Herrenquartett“ - A Capella und mehr
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Mittwoch, 9. September 2009
5. Wettbewerbstag
• Max Uthoff: 19:30 Uhr
„“Sie befinden sich hier“ - Solokabarett
• Kai Spitzl: 20:30 Uhr
„Spitzl Kabarett“ - Kabarett mit Musik
• Sven Ratzke: 21:30 Uhr
„Gigolos & Germans“ - Chansonkabarett
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Freitag, 11. September 2009
• Abschlussparty: 19:00 Uhr
Preisverleihung
Auftritt der vier Preisträger (zwei gleichwertige Preise der Jury, Publikumspreis, Extrapreis der Sparda-Bank)
Moderation: Florian Schroeder
(Änderungen vorbehalten)
Eintrittspreise:
Gesamt-Abonnement
gültig für alle fünf Wettbewerbsabende und die Preisverleihung, ab 13. Juli 2009 erhältlich:
Kategorie Vorverkauf
A 52 Euro - A ermäßigt 45 Euro
B 42 Euro - B ermäßigt 35 Euro
C 32 Euro - C ermäßigt 25 Euro
Einzelkarten
gültig pro Wettbewerbsabend bzw. für die Preisverleihung
Einzelkarten sind ab dem 10. August 2009 erhältlich!
Kategorie
A 14 Euro ermäßigt 12 Euro
B 12 Euro - B ermäßigt 10 Euro
C 10 Euro - C ermäßigt9 Euro
Ermäßigte Karten erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger.
Ein entsprechender Nachweis ist erforderlich
Vorverkaufsstellen
Zentraler Vorverkauf und Postversand:
Ticket-Hotline: 01803-776842 (9 Ct pro Minute)
Montag bis Freitag 09.00 - 20.00 Uhr, Samstag 09.00 - 16.00 Uhr
Ticket-Bestellung per Internet: http://www.proticket.de
So wie an 300 Proticket-Vorverkaufsstellen in Deutschland. Unter anderem in
Dudweiler:
• Buchhandlung am Markt - Saarbrücker Str. 260,
Tel. 06897 / 97 20 07; alban.sunde@t-online.de
• Papier Meiser, Saarbrücker Straße 254
Tel. 06897/972346;.papier-meiser@t-online.de
Ensheim:
• Vogelgesang Audio Video
Hauptstr. 42
Tel.06893/6553; info@vogelgesang-av.de
Homburg:
• Kreis-Anzeiger Reisebüro GmbH, Talstraße 36,
Tel. 06841 / 6 02 74; kareisen@aol.com
• Verkehrsverein Homburg, Rathaus am Forum 5
Tel. 06841/101166; ruth.auernhammer@homburg.de
• SWV Wochenspiegel Homburg - Verlagsbüro Homburg (Filiale), Talstrasse 40
Tel. 06841/92470
Illingen
• KLEIN Buch+Papier GmbH Hauptstr. 20
Tel. 06825/4060020; j.klein@klein-papier.de
• Gemeinde Illingen, Hauptstr. 86
Tel. 06825/4061710; Kulturbuero@illingen.de
Kaiserslautern:
• GONDROM GmbH & Co. KG Buchhandlung; Kerststraße 9-15,
Tel. 0631 / 3 62 19 34; kaiserslautern@gondrom.de
• Pop Shop, Spittelstraße 8
Tel. 0631/64725; popshop@gmx.de
Landstuhl:
• Stadthalle Landstuhl, Kaiserstraße 39
Tel. 06371/9234-0; stadthalle@landstuhl.de
Merzig:
• TUI ReiseCenter Montclair Reisebüro GmbH, Schankstr. 1
Tel. 06861/939800; 06861939800@tui-reisecenter24.de
Neunkirchen:
• Tabakwaren Ettelbrück, Oberer Markt 9,
Tel. 06821 / 179 179 ; Tabakisa@aol.com
Ottweiler
• Werner Schulz GMBH, Hauptstr.22
Tel. 06824-700500; Frankmzw@aol.com
Pirmasens:
• Pertsch Reisen und Kartenservice, Höfelsgasse 6,
Tel. 06331 / 7 68 78; konzertkarten@t-online.de
Saarbrücken:
• SR Am Markt - St. Johanner Markt 22,
Tel. 0681/93 69 97; mail@srshop.de
Saarlouis:
• Phonac Music, Galerie Kleiner Markt
Tel. 06831/122191; phonac@gmx.de
St. Ingbert:
• Zigarren Bennung, Kaiserstr. 41, Tel. 06894 /2340; info@bennung.de
• Rathaus - Bürgerservicecenter Info-Theke im Foyer,
Tel. 06894/13-891; sfolz@st-ingbert.de
• Wochenspiegel - Rickertstr. 38,
Tel. 06894/9 26 40; nicole.edinger@swvgmbh.de
Trier:
• Kartenvorverkauf Trier, Nagelstraße 4-5, 54290 Trier;
Tel. 0651-9941188 0651-9941189;
info@kartenvorverkauf-trier.de
• Shock- Ticket Service im Cinemaxx-Foyer, Moselstr. 17, 54290 Trier; Tel. 0651 412 53; hartmudo@shock.de
Überherrn:
• Reise Franzen GmbH, Alleestr.11
Tel. 06836/990000; Reise.Franzen@t-online.de
Zweibrücken:
• Buchhandlung Bäuerle & Vogt, 66482 Zweibrücken, Ritterstr. 4, Tel. 06332/90 79 01; hj@zweibrueckerbuchhandlung.de
Einleitende Worte spricht Landrat Clemens Lindemann.
Die Laudatio hält Udo Steigner.
Zu sehen sind die Bilder bis 21. August 2009, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Das sind einige der Fragen, auf die Sie in diesem Vortrag, den wir in Kooperation mit dem Marketingclub Saar e.V. anbieten, Antworten erhalten. Die Referenten Rudi Gorius, MVB Marketing- und Vertriebsbegleitung und Bettina Wikarski, freiberufliche Marketingberaterin, sind Profis in Sachen Marketing und Vertrieb und in der Initiative Existenzgründer Marketing des Marketingclub Saar e.V. engagiert.
Wenn Sie kürzlich ein Unternehmen gegründet haben oder noch überlegen, ob eine selbständige Tätigkeit für Sie das Richtige ist, sind Sie bei dieser Veranstaltung sicherlich richtig. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen und Anmeldung:
Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Saarpfalz mbH, Saarpfalz-Park 1
66450 Bexbach
Telefon 06826 / 52 02-0, Telefax 06826 / 52 02-28
info@wfg-saarpfalz.de, www.wfg-saarpfalz.de
Schwerpunkt werden die Ausgrabungen an der Orangerie sein. Die Orangerie des Schlosses Karlsberg beherbergte in ihren riesigen Gewölben seltene Pflanzen und Tiere. Der Durchmesser des angebauten Theaters entsprach mit 43,20 m dem des Pantheons in Rom.
Treffpunkt für die Wanderung ist um 14 Uhr der Karlsberger Hof in Homburg-Sanddorf.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen sind möglich bei der Saarpfalz-Touristik, Am Forum 3, 66424 Homburg, Telefon (0 68 41) 1 04 - 1 90 bzw. Fax 1 04 - 1 95, E-mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Der Kurs richtet sich an Personen, die den richtigen Umgang mit der Sense erlernen wollen. Sie erhalten in zwei Tagen eine Fülle von Tipps, Tricks und Hilfestellungen.
Kursbeginn ist am 27. Mai um 15 Uhr. Am ersten Tag werden die Teilnehmer in der Sensenwerkstatt mit der Theorie des Sensens vertraut gemacht und lernen die Technik des Schärfens der Schneiden mit dem Wetzstein. Bernhard Lehnert zeigt außerdem in seiner Werkstatt verschiedene Sensen und Dengelapparate von früher und heute.
Am zweiten Tag geht es am frühen Morgen zum Praxisteil in die Natur. Dort erlernen die Teilnehmer das leichte Mähen mit der Sense. Auch die Schärfung der Sense auf dem Dengel-Amboss mit dem Dengelhammer steht auf dem Programm. Der Kurs endet gegen 12 Uhr.
Eigene Sense zum Einstellen oder für kleine Reparaturen können mitgebracht werden.
Der Kurs kostet 40 Euro pro Person. Ein weiterer Kurs findet vom 12. bis 13. August 2009 statt.
Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim ist am Samstag, den 16. Mai geöffnet von 10 bis 24 Uhr.
Von Freitag 15. Mai bis Sonntag 17. Mai ist der Eintritt im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim frei!
Besonders abwechslungsreich für kleine Besucher ist das Angebot am Gallo-römischen Kinderfest. Mit Spiel und Spaß lernen die Kinder viel über das Leben ihrer keltischen und römischen Vorfahren.
Zu tun gibt es Einiges: Handwerklich Begabte lernen, wie man auch ohne elektrische Schlagbohrmaschine Löcher in Steine bohren kann. Beim Schreiben auf römischen Wachstäfelchen, welche sie selbst herstellen können, erhalten die Kinder eine Ahnung vom römischen Schulalltag. Dagegen steht Geselligkeit beim gemeinsamen Spiel römischer Spiele im Vordergrund.
Kreative Kids basteln nach antiken Vorbildern ihren eigenen Lederbeutel und römische Kleidung. Auch Schwerter und Schilder können die kleinen Besucher zusammenbauen und bemalen. Einen Eindruck von der alltäglichen Arbeit der Archäologen erhalten die Kinder auf der Suche nach alten Münzen und Keramikfunden beim Graben mit den eigenen Händen.
Kinderführungen durch den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim finden regelmäßig über den Tag statt.
Extra für „kleine Besucher“ kommt der Clown Pa Püff als Gast in den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Natürlich kommen an diesem Tag auch die „Großen“ nicht zu kurz, denn für Unterhaltung und das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Der Eintritt ist frei!
Mit dem Musical-Klassiker „Der kleine Horrorladen“ ist es dem Westfälischen Landestheater gelungen, seinem Publikum einen musikalischen Knüller zu präsentieren. Seit der Uraufführung 1982 und der deutschen Erstaufführung im Mai 1986 hat dieses Musical einen beispiellosen Erfolg in der Theaterwelt erlebt. Das liegt nicht nur an der Geschichte, sondern vor allem auch an der grandiosen Musik, der sich wirklich niemand entziehen kann.
Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06894/13 521 oder www.st-ingbert.de. Karten zu den Veranstaltungen erhalten Sie an der Infotheke unter der Telefonnummer 06894/13 891.
Vernissage:
Montag, 04. Mai 2009, um 18.30 Uhr
Öffentliche Führung mit Sibylle Spiess-Deckert:
Samstag, 09. Mai 2009, um 15.00 Uhr
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag von 11 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr
- Eintritt frei -
Der Auftakt zur Jugendbegegnungswoche ist die Eröffnung der Ausstellung "Wege zur Freundschaft – Drogi ku przyjazni" mit Hans Bollinger, dem Leiter von Spohns Haus, Landrat Clemens Lindemann und Vizekonsul Jakub Wawrzyniak vom Generalkonsulat der Republik Polen in Köln. Die beiden SchülerInnengruppen sorgen für die musikalische Umrahmung.
Über vierhundert Städtepartnerschaften, das dreifache an Schulpartnerschaften und über tausend Jugendbegegnungen jährlich verdeutlichen, dass die deutsch-polnische Verständigung bei den Menschen in beiden Ländern "angekommen" ist, ganz besonders bei der jungen Generation.
Die Ausstellung zeigt Beispiele deutsch-polnischer Zusammenarbeit, die seit vier Jahren von Stadt zu Stadt wandert, in zwei gleichen Fassungen und in beiden Ländern. Es geht um Inhalte und Programme von Städtepartnerschaften, Schüleraustausch, Jugendbegegnungen und besonderen Projekten auf 56 Tafeln. Dazu gehören sicherlich die Anne-Frank-Friedenstage, zu denen jährlich die niedersächsische Stadt Bergen einlädt, oder die eher politischen Jugendwochen in Krzyżowa (Kreisau), die mit Zeitzeugengesprächen verbunden sind. Das Motto "Vorwärts - doch nicht vergessen" ist den Verantwortlichen für jeden Austausch wichtig.
Aber die Vergangenheit wird auch aufgearbeitet: So besuchen ehemalige Zwangsarbeiter aus Chodzież das westfälische Nottuln, mit dem jetzt eine Partnerschaft besteht, und pflanzen gemeinsam einen "Baum der Verständigung", Jugendliche aus Wesendorf in Niedersachsen erarbeiten mit Polen und Franzosen gemeinsam eine Ausstellung, die der Aufarbeitung von Auschwitz und dem Warschauer Ghetto gewidmet ist und der Frage nachgeht "Was können wir tun, um so etwas in Zukunft zu verhindern?" Kinder und Jugendliche aus dem sächsischen Grünau führten jetzt in Auschwitz die Oper "Brundibár" auf, die 1943 illegal im tschechischen Lager Theresienstadt entstanden war.
Die Partnerschaften und Jugendbegegnungen drehen sich wie bei anderen Partnerländern um kulturelle Begegnungen, Musik und Sport, Naturschutz-Workshops. Aber etwas ist doch anders: Schüler aus Stawiguda und Wallenhorst haben erstmals die Gelegenheit, das Europaparlament in Straßburg gemeinsam zu besuchen; in Guben vereint die Europaschule junge Leute aus beiden Ländern im gemeinsamen Unterricht oder schafft das Projekt "Translokal" Möglichkeiten der Bildungszusammenarbeit über die Grenze. Oder die Idee jenes Bürgermeisters aus Chojnice, der bei Besuchen in der Partnerstadt Emsdetten stets die Kamera dabei hatte, um Ideen für neue Gebäude und Straßen in seine Stadt mitzunehmen, die dann dank EU-Geldern auch gebaut werden konnten...
Im Landkreis Schönebeck (Sachsen-Anhalt) haben Kooperationen mit Krankenhäusern in Jarosław begonnen und zwischen Unternehmen - sogar eine gemeinsame deutsch-polnische Firma wurde gegründet, die neue Arbeitsplätze für Polen und Deutsche bietet.
Die Ausstellung informiert auch auf zwanzig Tafeln über Institutionen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Da steht an herausragender Stelle das Deutsch-Polnische Jugendwerk, das tausende von Begegnungen gefördert hat, daneben Sprachkurse und Seminare.
Und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau, die viele bilaterale Kulturprojekte überhaupt erst ermöglichte. Beide Einrichtungen haben auch die Erstellung dieser Ausstellung gefördert, in der über sechshundert Einzelbeiträge gesichtet, zugeordnet und montiert werden mussten. Ein kleines Team deutscher und polnischer Werkstudenten hat die Tafeln in vier Monaten zusammengestellt. Sie soll auch für bereits bestehende Partnerschaften neue Ideen und Anregungen vermitteln, zu Neukontakten ermutigen und dazu, Land und Sprache der Partner (weiter) kennenzulernen.
Die Ausstellung ist für die Öffentlichkeit vom 23. bis 30. März 2009, montags bis freitags vom 8 bis 18 Uhr zu sehen.
Vier Ausstellungen parallel im Forum
Das Tagungsprogramm der CP startet am 23. Mai um 10 Uhr mit der Eröffnung von vier Ausstellungen, die an beiden Tagen gleichzeitig in Homburg zu sehen sind. Zum einen zeigen die Mitglieder der Schwarz/Weiß-Arbeitsgemeinschaft Süd, die schon zweimal in Homburg zu Gast waren und immer wieder durch ihre erstklassigen Arbeiten überzeugen, einige ihrer neusten Werke. Die zweite Ausstellung, die – wie die anderen Ausstellungen auch – im Sitzungstrakt des Forums präsentiert werden, zeigt Arbeiten aus dem Pinhole-Projekt (Lochkamera) aus Bayern. Die ausgestellten Exponate sind allesamt mit einer Lochkamera aufgenommen. Durch die minuten- oder stundenlangen Belichtungszeiten bei solchen Kameras, die ohne Objektiv und nur mit kleinsten Blendenöffnungen das Licht einfangen, entstehen wundervolle Aufnahme, die der Zeit entrückt scheinen.
Ausstellung Nummer drei zeigt Arbeiten der Gesellschaft für Edeldruckverfahren. Diese Gesellschaft wurde 1995 in Köln mit dem Ziel gegründet, die Verbreitung und Nutzung der klassischen photographischen Verfahren zu fördern. Die verschiedenen Edeldruckverfahren unterscheiden sich erheblich. Gemeinsam ist ihnen allerdings die Tatsache, dass sie zwar eine höhere Bearbeitungszeit erfordern, dafür aber einen erheblichen Gewinn an gestalterischen Freiräumen und bildlicher Aussagekraft gewähren. Mitglieder der Gesellschaft zeigen einige ihrer eindrucksvollen Werke und erklären deren Entstehung.
Die vierte Ausstellung, die an diesem Tag kollektiv eröffnet wird, zeigt Bilder der Bunkeranlage Valentin in Bremen. Rüdiger Lubricht, der in der Galerie im Forum schon Bilder aus Tschernobyl präsentierte, zeigt diesmal in klassischen schwarz-weiß Aufnahmen Eindrücke aus der Bunkeranlage, die 1943 bei Bremen errichtet wurde. Auf mehr als vierhundert Metern Länge ragen die Mauern aus Stahl und Beton dreißig Meter hoch auf – geplant für die Ewigkeit und heute wirklich nicht mehr sprengbar. Hier sollten einst U-Boote gebaut werden. Unter größtem Zeitdruck und ohne Rücksicht auf Menschenleben wurde an dieser Anlage gearbeitet. 4 000 Menschen, größtenteils Häftlinge aus Zwangsarbeiter- und Konzentrationslagern, starben auf der Baustelle. Rüdiger Lubricht: „Übrig geblieben ist ein Relikt, das bei der Betrachtung die widersprüchlichsten Gefühle auslöst. Die Monumentalität der erstarrten Allmachtsphantasien bricht sich an der Rohheit der nicht mehr vollendeten Mauern, und die schiere Größe der verbunkerten Werft kann den Schecken des Krieges nicht verdrängen.“ Mit dieser Ausstellung wird das Projekt „Vestiges“ von Martin Blume und Douglas Isaac Busch, die Burg- und Bunkeranlagen in der Pfalz und im Südwesten der Vereinigten Staaten photographierten, konsequent bei der CP weiter geführt.
Vorträge von Experten
Doch nicht nur die Ausstellungen stehen im Mittelpunkt des ersten Veranstaltungstages. Um die Bilder der Edeldrucker besser verstehen zu können und ihre technischen Spezifikationen zu erfahren, werden Torsten Grüne und Andreas Emmel von der Gesellschaft für Photographische Edeldruckverfahren einen Vortrag halten. Die drei folgenden Vorträge befassen sich auch mit photographischen Techniken: So wird Jürgen Heiland neue Materialien für die Dunkelkammer vorstellen; Erich Baier referiert aus seinen neusten Buch, in dem analoge und digitale Techniken im Mittelpunkt stehen; und schließlich wird Wolfgang Moersch aus seinem unendlich scheinenden Erfahrungsschatz plaudern und altbekannte wie neue Entwickler und Photopapiere kritisch beleuchten.
Mit dem letzten Vortrag des ersten Veranstaltungstages leitet Franz Toth zu einem Museumsbesuch über. Franz Toth, den Besuchern der CP 2006 als Photograph bekannt, zeigt sich diesmal als Photohistoriker. Seiner Recherche-Arbeit ist es zu verdanken, dass die Brüder Hilsdorf in der Photogeschichte einen festen Platz bekamen. Der Photograf Theodor Hilsdorf brachte die Münchner Gesellschaft um 1900 ins Bild, wobei sich die V.I.P.s, die Honoratioren wie die bunten Vögel die Klinke in die Hand gaben: Vom Prinzregenten Luitpold über den Musiker Max Reger und den Mediziner Ferdinand Sauerbruch bis hin zu dem Dichter Stefan George und vielen anderen mehr. Das Atelier Friedrich Müller / Theodor Hilsdorf in der Amalienstraße gehörte bis in die 20er Jahre zu den renommiertesten Porträtstudios der Stadt, und Hilsdorf trug den Ruf gar über Bayern hinaus. Geboren in Bingen, gehörte er zu einer Photographen- und Künstlerfamilie. Bereits der Vater Johann Baptist Hilsdorf (1835–1918) baute ein Atelier aus; von seinen sechs Söhnen folgten Theodor (1868–1944), Jacob (1872–1916) und Hans (1882–1954) dem Photographenberuf. Franz Toth hat eine Reihe Originalaufnahmen gefunden und zu einer eindrucksvollen Ausstellung zusammengetragen, die ab dem 15. Mai im Stadtmuseum in Zweibrücken im Rahmen der CP gezeigt wird. Im Anschluss an seinen Vortrag ist deshalb ein Besuch der Ausstellung in Zweibrücken eingeplant, womit auch der erste Tag der Classic ausklingen wird.
Ursprüngliches Photographieren
Am Sonntag geht es schon um 10 Uhr weiter im Programm. Fritz Saller wird den Teilnehmern das Pinhole-Projekt vorstellen. Die Arbeit mit der Lochkamera hat mittlerweile weltweit Freunde gefunden. Bei diesem Projekt aus dem Bayerischen geht es auch darum, Menschen für diese Art der Photographie zu begeistern. Deshalb steht neben der Theorie auch die Praxis im Vordergrund: Interessierte können sich eine Lochkamera ausleihen und ein Bild belichten, das dann im Pinhole-Projekt Aufnahme finden kann.
Einen hoch spannenden Vortrag wird zum Abschluss der CP 2009 Mirko Boeddecker halten. Er beleuchtet das Thema „Gibt es noch einen analogen Markt?“ Und so geht er auf die Zukunft der industriellen Produktion von Photomaterialien ein, zeigt auf, was es Neues gibt und wo Altes wieder aufgelegt wird. Die CP 2009 endet dann gegen Mittag.
Ergänzend zu den Vorträgen, Diskussionen und Ausstellungen sind an beiden Tagen Infostände der Firmen Heiland, Moersch und Foto Impex aufgebaut, die gerade für die klassische analoge Photographie viel Interessantes bieten.
Wolfgang Kunz in Homburg
Neben den Ausstellungen, die über die zwei Veranstaltungstage laufen, sind noch weitere Ausstellungen im Rahmen der CP in den nächsten Wochen und Monaten in der Region zu sehen. Bereits am 2. April läuft die Ausstellung „Wolfgang Kunz – Fotografien 1960 bis 1965“ in der Galerie im Forum in Homburg an.
Wolfgang Kunz wird 1942 in Augsburg als drittes Kind des Malers Karl Kunz und der Historikerin Ilse Kunz geboren. Die Familie zieht 1953 nach Weilburg an der Lahn. 1959, nach der Schule, geht er nach Frankfurt am Main und wohnt bei seinem Vater, der dort seit 1957 ein Atelier gemietet hat. Sein Berufsziel ist Gebrauchsgraphiker und er sucht sich eine Stelle als Schriftsetzerlehrling. In dieser Zeit besucht er die Abendschule der Städelschule, zeichnet Akte und Stillleben und beginnt mit seiner neu erworbenen Kamera zu photographieren. Dieses für ihn völlig neue Medium begeistert ihn sofort, gibt es ihm doch die Möglichkeit, sich in seiner künstlerischen Entwicklung vom übermächtigen Vater zu befreien. ohne sich seinem Einfluss entziehen zu müssen. Es folgen vier gemeinsame fruchtbare Jahre, in denen der Sohn sich Anregung und gestalterische Korrektur beim Vater holt und dieser seine Photographien in seine Ölgemälde eincollagiert und als Vorlage für seine großen Tafelbilder nutzt.
Wolfgang Kunz führt seine dreijährige Schriftsetzerlehre zu Ende, geht aber in seiner Freizeit ganz in der Photographie auf. Das Mansardenzimmer, das er in der Merianstraße bewohnt, wird zu einer Dunkelkammer mit Schlafgelegenheit. Er trampt nach Paris, in die Bretagne und nach Irland, um dort mit seiner einfachen Voigtländer die Bilder zu fotografieren, die er im Kopf hat. Seine Vorbilder findet er außer in den Werken seines Vaters in dem Bildband >>subjektive2<< von Otto Steinert, einem Freund von Karl Kunz, der gelegentlich in seinem Atelier vorbeischaut. Wolfgang Kunz hat in diesen Jahren erste Ausstellungen in Frankfurt und Wiesbaden bei Christa Möhring. Der Kunstkritiker Hanno Reuter wird auf ihn aufmerksam, veröffentlicht seine Bilder und schreibt über ihn in der Frankfurter Rundschau.
Als die Lehre zu Ende ist, geht Wolfgang Kunz zu Otto Steinert an die Folkwangschule in Essen. Da aber Steinert inzwischen den Schwerpunkt in seiner Lehre auf Gebrauchs- und Illustrationsphotographie legt, wechselt er nach einem Jahr nach Darmstadt zu Kilian Breier, dem ersten Assistenten von Otto Steinert und vorher 1947/1948 Schüler von Karl Kunz in Saarbrücken. Aber auch die Werkkunstschule in Darmstadt wird ihm zu eng und die Zielsetzung von Kilian Breiers Unterricht zu sehr der Grundlehre verpflichtet. Wieder wechselt er die Schule und suchte diesmal keinen >>Lehrer<<, sondern einen Ort, wo man ihn in Ruhe arbeiten lässt, den er an der HDK Lerchenfeld in Hamburg findet. Hier widmet er sich immer mehr einem für ihn neuen Thema: Dem Menschen. Darin unterstützt wird er durch den „stern“-Photographen Thomas Höpker, den er 1965 in Hamburg kennen lernt und in dessen Labor er arbeitet. Wolfgang Kunz beschließt, sich ganz der Reportagephotographie zuzuwenden und geht 1966 mit seiner neu erworbenen Leica zuerst nach Holland und dann für ein Jahr nach London.
Auf Grund seiner Bilder aus „swinging London“ nimmt ihn 1967 Rolf Gillhausen in seine Photographen-Crew des „stern“ auf. Es folgen zahlreiche Reisen und Reportagen, vom Dorf in Niedersachsen bis zum Krieg in Vietnam. Aber auch hier wird es ihm bald zu eng und 1970 verlässt er den „stern“ und arbeitet seitdem als freischaffender Photograph, der klassischen Reportage verpflichtet. 1983 gründet er zusammen mit 14 Kollegen in Hamburg nach dem Vorbild von „magnum“ die Agentur „Bilderberg“. Seit 1995 lebt Wolfgang Kunz in Berlin.
Alle Arbeiten in dieser Ausstellung stammen aus den Jahren 1960 bis 1965 und werden hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Vernissage ist am Donnerstag, 2. April 2009, um 19 Uhr in der Galerie im Forum der Kreisverwaltung in Homburg.
Photographie zur Zeit des Jugendstils
Die zweite große Ausstellung im Rahmen der CP ist die bereits erwähnte Ausstellung „Photographie zur Zeit des Jugendstils – die Gebrüder Hilsdorf“, die ab dem 15. Mai 2009 im Stadtmuseum in Zweibrücken gezeigt wird. Die „Welt“ schrieb über die Ausstellung, die zuvor in anderer Zusammenstellung in München zu sehen war:
„Man musste schon einigermaßen berühmt sein, damit die Münchner Stadtväter den eigenen Namen in einem Straßennamen verewigten. Nicht minder prominent musste man sein, um von Theodor Hilsdorf (1868 bis 1944) fotografiert zu werden. So verwundert es nicht, dass exakt 115 Straßen in München nach Persönlichkeiten benannt sind, die dem königlich-bayerischen Hoffotografen Modell standen.
Wie umfangreich Hilsdorfs berühmte Klientel war, lässt sich nur noch erahnen, denn bei einem Bombenangriff Anfang 1945 wurden sein Atelier und Archiv mit 100 000 Negativen in der Schwabinger Amalienstraße zerstört. Nach mehrjährigen Recherchen (vor allem durch Franz Toth) konnte das Münchner Stadtmuseum dennoch rund 600 Originalabzüge zusammentragen…
Schon ihr Titel "Münchner Kreise" verdeutlicht, dass Hilsdorfs Kunst sich der guten Gesellschaft widmete: Prominenten aus Adel, Kultur, Politik und Wissenschaft. So ist im ersten Stock des Hauses am Jakobsplatz das Who's who einer untergehenden Epoche kurz vor der Revolution zu sehen. In erster Linie sind es Porträts männlicher Stützen der Gesellschaft, großbürgerliche Charakterköpfe und Geistesgrößen; nur ein paar Damen aus dem Geschlecht der Wittelsbacher und Künstlerinnen wie Margarethe von Brauchitsch fanden den Weg vor die Kamera des erfolgreichen Fotografen.
Sein Geld verdiente Hilsdorf sicherlich mit seiner Prominenten-Fotografie. Umso erstaunlicher sind ein paar Serien, die ihn als Dokumentaristen ausweisen. So hielt er den mühsamen Bau der Zahnradbahn auf den Wendelstein fest, gab mit Impressionen aus der Tabakmanufaktur Dall'Armi Einblick in ein mittelständisches Unternehmen der Gründerzeit und versuchte sich an Landschaftsstudien.
Seine Blütezeit erlebte das Schwabinger Fotoatelier um 1900, also in der Prinzregentenzeit. Theodor Hilsdorf war 1890 aus Bingen am Rhein nach München gekommen, hatte die Tochter des bekannten Fotografen Müller geheiratet und die "Photographische Kunstanstalt" unter dem Namen "Müller-Hilsdorf" übernommen. Schon bald war seine Lichtbildwerkstatt erste Adresse der führenden Kreise; freilich akquirierte Hilsdorf auch gründlich, indem er begann, Berühmtheiten gezielt anzuschreiben, Bildproben beizulegen und um einen Porträttermin zu bitten. Schon bald florierte das elegante Studio mit Salonatmosphäre, und es gehörte zum guten Ton, dem Meister Modell zu sitzen.“
Soweit die „Welt“ über die Hilsdorfer. Vernissage dieser Ausstellung im Zweibrücker Stadtmuseum ist am Freitag, 15. Mai 2009, um 18 Uhr.
Epilog in der HBK
Als Epilog zur CP ist die Ausstellung mit Arbeiten des Malers Karl Kunz zu zählen, die Ende August in der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken gezeigt wird. Diese Ausstellung steht im direkten Kontext zur Ausstellung seines Sohnes Wolfgang Kunz in Homburg. Ein gemeinsamer Katalog zeigt, wie sehr die Malerei des Vaters Karl Kunz die Photographie des Sohnes Wolfgang Kunz – und umgekehrt – beeinflusst hat. Karl Kunz war Dozent an der Werkkunstschule in Saarbrücken und ein enger Freund von Otto Steinert, dessen subjektiver Fotografie die CP 2006 gewidmet war. Wolfgang Kunz studierte kurze Zeit bei Steinert, womit der Kreis zur Classic Photography geschlossen ist. In der Ausstellung mit großformatigen Wandgemälden und Zeichnungen in der HBK in Saarbrücken sind unter anderem zwei Entwürfe zu sehen, die Karl Kunz für die Universitätskliniken in Homburg geschaffen hatte, die aber leider nie umgesetzt wurden und nun erst durch diese Ausstellung den Weg zurück ins Saarland finden.
Ein Besuch der CP 2009 in Homburg lohnt also auf jeden Fall.
Kooperation mit den Pirmasenser Fototagen
Zudem kooperiert die Classic Photography in diesem Jahr mit den von 29. Mai bis 21. Juni 2009 stattfindenden Pirmasenser Fototagen, die mit zahlreichen Ausstellungen, Workshops und Events rund um die Photographie sicherlich wieder viele Photofreunde in West- und Saarpfalz locken wird.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Wildschwein vom Spieß, Bliesaue Saibling frisch geräuchert, Flammkuchen so wie Würste vom Grill, Kaffee und selbstgebackener Kuchen.
Mehr Information unter: Schlosserei Siegrist 06803-2711 www.Wohn-Stahl.de
Wie man sicher durchs digitale Kaufhaus kommt, erfahren Interessierte von 9.00 – 11.00 Uhr. Von 11.30 – 13.00 Uhr geht es dann um das Thema „Online auf der Bank“. Nachmittags klären „Vorsicht: Fallen!“ (14.00 – 15.30 Uhr) und „Internet – mit Sicherheit!“ (16.00 – 18.00 Uhr) über die Tricks der Internetbetrüger auf und zeigen, wie man sich mit einfachen Änderungen der Standard-Einstellungen von PC und Browser sowie der Installation von Sicherheitssoftware vor Angriffen schützen kann. Die Veranstaltungen finden im Landratsamt in Homburg, Am Forum1, statt.
Das Programm am Aktionstag wird durch eine eigenes Angebot für Schulen ergänzt. Bei „Extremismus und Internet“ erfahren Schülerinnen und Schüler am Saarpfalz-Gymnasium, wie extremistische Gruppierungen und Parteien das Internet für ihre Zwecke missbrauchen.
Auch in diesem Jahr erhalten alle Saarländerinnen und Saarländer am Aktionstag Rat und Hilfe bei der Telefon-Hotline (0681/3 89 88 12 und 0681/4005 212). Von 8.00 – 17.00 Uhr stehen Experten der Landesmedienanstalt und der Arbeitskammer bei persönlichen Fragen zur Internetsicherheit zur Verfügung.
Die Teilnahme an allen Programmteilen des Aktionstages ist kostenlos. Anmeldungen sind wegen der begrenzten Zahl der Teilnehmerplätze zu empfehlen (Tel.: 0681/3 89 88 12 und 0681/4005 212).
Nähere Informationen zum Programm und den im Laufe des Jahres in den anderen Landkreisen stattfindenden Aktionstagen „Internet: mit Sicherheit!“ finden Sie im Internet unter www.onlinerland-saar.de und www.arbeitskammer.de.
.Die Eintrittsgelder fließen in voller Höhe der Aktion "Rettet die Schlosskirche" zu und tragen damit zur Restaurierung des ernsthaft in seinem Bestand bedrohten Bauwerks bei. Die Schlosskirche ist eines der markantesten Wahrzeichen des Saarlandes.
Das diesjährige Jazz-Konzert ist die vierte Benefiz-Veranstaltung dieser Art in der Schlosskirche, nachdem Prof. August-Wilhelm Scheer dort bereits im Herbst 2002, im Dezember 2004 und im November 2006 vor ausverkauftem Haus zum Saxophon gegriffen hatte.
Nach dem Konzert sind die Besucher zu einem Benefiz-Empfang in den benachbarten Pfarrsaal, im ehemaligen Franziskanerkloster, gebeten. Außerdem wird an diesem Abend die meist verschlossene Krypta unter der Schlosskirche zur Besichtigung geöffnet sein.
Eintrittskarten für 10,- Euro können an der Abendkasse erworben werden sowie im Vorverkauf beim Verkehrsamt der Stadt Blieskastel, Zweibrücker Str. 1, Telefon (0 68 42) 926 1314, Telefax (0 68 42) 926 2315.
Ziel der Veranstaltung ist es, Kunst in den öffentlichen Raum zu tragen, Interessierten sozusagen beim Vorübergehen die Gelegenheit zu geben, Kunst zu „konsumieren“. Damit sollen neben Kunstinteressierten auch Zielgruppen angesprochen werden, die normalerweise keine Ausstellungen oder Museen besuchen.
Rückblick Fototage 2008
Die Pirmasenser Fototage fanden erstmals vom 28. März bis 20. April 2008 statt. Über 40 Fotografen stellten an 13 Orten in der Stadt aus. Eine zentrale Ausstellung im Rheinberger zeigte Bilder aller Fotografen. Die Fototage fanden schon vor der Eröffnung große Resonanz in den Fachmedien wie Fotozeitungen und vor allem Internetplattformen, was einen regen Zuspruch aus Fachkreisen nach sich zog. Nach der Eröffnung berichteten auch die sonstigen Printmedien und der Hörfunk intensiv über die Veranstaltung.
Nach einem größeren Bericht im SWR-Fernsehen, wurde die Veranstaltung überregional wahrgenommen, was einen Zuspruch an Besuchern aus ganz Rheinland-Pfalz nach sich zog. Der durchgeführte Modelcontest führte auch zu überregionaler Beachtung in der Modelscene. Die Veranstalter hatten eine solche Medienresonanz und den danach folgenden überregionalen Zuspruch der Besucher nicht erwartet. Die teilnehmenden Fotografen waren von der Veranstaltung begeistert. Die positive überregionale Ausstrahlung der Veranstaltung ist für die Stadt Pirmasens sehr hoch einzuschätzen, weshalb die Veranstaltung mit erweiterten Angeboten in diesem Jahr erneut stattfinden soll.
Teilnehmende Fotografen und Vereine
Bis jetzt feststehende Fotografen:
Mathias van der Ahe, Sandra Bartocha, Ralf Becker, Ralph Benz, Thomas Block, Gabi Dilly, Nadine Dilly, Alexandra Donges, Monika Eichert, Martin Eisenhawer, Sebastian Erras, Christian Fickinger, Michael Fischer, Stefan Gesell, Sergey Gorshov, Wolfgang Graser, Feisel Grombali, Martin Höhne, Sascha Hüttenhain, Jürgen Isberner, Axl Klein, Marko König, Harald Kröher, Manfred Marx, Helmut Maurer, Hans Peter Moehlig, Harald Mielke, Ariane Müller, Elli Nast, Jan-Eric Nord, Volkmar Simon Paal, Laila Ramona Pregizer, Wolfgang Prummer, Andreas Schieler, Uwe Schmida, Helmut Schüle, Dieter Schumann, Richard Stöbener, Winfried Wisniewski, Fred Zimmermann.
Bis jetzt feststehende Vereine:
Fotofreunde Homburg Zweibrücken, Kunstprozesse Pirmasens,
Photo Scene Pirmasens, Studiocommunity, Wasgau Fotokreis
Ausstellungsorte
Amtsgericht, Arbeitsagentur, Banana Building, Bella Vitalis Fitnessstudio, BMW Euler, Campus Wellnes & Sports, Dynamikum, FH Pirmasens, Häusel des Historischen Vereins Pirmasens e.V., Kaffemühle, Katasteramt, Krankenhaus, Neuffer's, Rathaus am Exe, Rheinberger, Rheinpfalz, Sparkasse Südwestpfalz, Stadtwerke Pirmasens, VR-Bank.
Konzept 2009
Auch bei den Fototagen 2009 sollen Fotografen aus möglichst vielen Bereichen der Fotografie an unterschiedlichen Stellen in der Stadt ausstellen. Wie 2008 soll ein Modelcontest durchgeführt werden und es sind Workshops für Laien und Fachleute geplant. Sascha Hüttenhain und Stefan Gesell haben bereits zugesagt, Workshops zu verschiedenen Bereichen der Fotografie anzubieten. Nach dem jetzigen Planungsstand sind folgende Veranstaltungen vorgesehen:
Modelcontest
Der Modelcontest 2009 wird wieder in Zusammenarbeit mit der Pirmasenser Zeitung durchgeführt. Von den eingereichten Bildern werden die zehn interessantesten Models von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Sascha Hüttenhain fotografiert die ausgewählten Models am 30. Mai 2009 live im Atrium des Rheinberger. Danach erfolgt eine Wahl über Internet und Pirmasenser Zeitung. Um sicherzustellen, dass es auch für Models, die nicht aus der Region kommen interessant ist, sich an dem Contest zu beteiligen wird das Verfahren in diesem Jahr modifiziert: die abgegebenen Stimmen werden mit 40% das Endergebnis beeinflussen. 60% werden von einer unabhängigen Jury vergeben werden, die die Models bei der Abschlussveranstaltung im Rahmen eines Wettbewerbs beurteilt. Die besten sechs Models kommen in die Endrunde am 20. Juni, dort präsentieren sie unter dem Motto 'Schuhe und Strümpfe' in einer Modenschau Schuhe verschiedener Pirmasenser Schuhfabriken und Strümpfe der Fa. Triumpf. Die Endauswertung wird während der Veranstaltung erfolgen und die Gewinnerinnen des Contests prämiert.
City-Event in der Fußgängerzone mit dem Schwerpunkt Fotografie (6.6.2009)
Eine breite Öffentlichkeit kann durch ein City-Event in der Fußgängerzone erreicht werden, bei der das Thema Fotografie im Mittelpunkt steht. Es ist angedacht, ein interessantes Straßentheater auf dem Schloßplatz mit einem Fotowettbewerb zu kombinieren. Der Fotograf der das schönste oder originellste Foto vor Ort macht wird während der Veranstaltung prämiert. Auch für die Passanten sind Aktionen rund um das „Foto“ vorgesehen.
Spezielle Veranstaltung beim MoGugge-Jugendevent
Während der Fototage 2009 findet das Jugendevent MoGugge im Strecktal statt. Diese Veranstaltung soll mit Programmpunkten rund um das Thema Fotografie bereichert werden. Angedacht sind ein Modelworkshop mit einem Profimodel, beim Kinoabend könnte ein Film mit dem Thema Fotografie gezeigt werden und Profifotografen könnten Jugendlichen, zum Beispiel aus den FotoAGs der Schulen Tipps geben und gemeinsam mit ihnen einige Stunden arbeiten.
‚Vorlesungen’ und mehr an der Fachhochschule (5.6.2009 und 7.6.2009)
Am Freitag, 5. 6. 2009, und am Sonntag, 7.06 2009, werden an der Fachhochschule verschiedene Programmpunkte im Zusammenhang mit den Fototagen angeboten. Theoretische Aspekte der Fotografie und weitergehende Multimedientechniken, wie PC-Satellitenfernsehempfang und Videoweiterbearbeitung, werden mittels Vorträgen und in anwendungsbezogenen Seminarbeiträgen präsentiert. Diese Themenvielfalt soll neben Freizeitfotografen und Multimedia-Anwender auch ein überregionales Fachpublikum ansprechen.
Fotomesse im Rheinbergergebäude (30. - 31.5.2009)
Geplant ist eine kleine Verbrauchermesse rund um das Thema Fotografie. Ihre Teilnahme an der Messe haben bisher zugesagt: Media-Markt, Nicon (Clean Station), Pentax, Cannon. Die Bühne, die am Eröffnungsabend gebraucht wird, kann auch bei der Fotomesse zum Einsatz kommen. Dort soll ein Programm stattfinden, welches von den Standbeschickern organisiert wird. Weiterhin sollen auf der Bühne verschiedene kleine Workshops stattfinden. An dem Wochenende finden im Rheinberger bis zu 17 kostenpflichtige Workshops statt. Die anwesenden Fotografen werden auf der Bühne kleinere Angebote kostenfrei machen.
Workshops (30.5 - 1.6.2009)
Die Studiocommunity wird ein dreitägiges Workshopprogramm durchführen. Die Workshops können teilweise auf die große Leinwand im Atrium übertragen werden. Damit kann das Programm der Fotomesse bereichert werden. Als Workshopräume stehen der Sitzungssaal und das Klassenzimmer im Dynamikum, das Fotostudio von Herrn Kröher, der Turbinenraum und der Schulungsraum der Fa. Kömmerling zur Verfügung. Auf der Internetseite www.pirmasenser-fototage.de werden die Workshops ausgeschrieben. Nachfolgend eine kleine Auswahl an Themen der Workshops: Tierfotografie im Studio, Aktfotografie mit Stefan Gesell, Fotowanderung mit Kameraerklärung im Strecktal, Makrofotografie im Studio…
Wanderausstellung mit den 100 interessantesten Bildern der Fototage
Geplant ist, die 100 interessantesten Bilder der Fototage 2009 von einer Fachjury auswählen zu lassen und in einer Wanderausstellung zusammenzufassen. Diese Ausstellung kann überregional und international in anderen Städten und Kreisen gezeigt werden und macht auch nach Abschluss der Veranstaltung in Pirmasens auf die Fototage aufmerksam. Bedeutendere Fotografen können besonders durch diese Ausstellung für eine Teilnahme an den Fototagen in Pirmasens interessiert werden, da sie Überregionalität garantiert.
Fotomeile
Mit der Fotomeile soll der zentrale Ausstellungsort Rheinberger mit der Innenstadt visuell verbunden werden. Auf der Straße oder an Gebäuden können dabei groß ausgeplottete Fotos auf die Fototage aufmerksam machen. Ladenbesitzer sollen darauf angesprochen werden, ihre Fenster während der Fototage passend zu dekorieren. Der Media-Markt stellt zehn Großbildschirme zur Verfügung, die in Schaufenstern entlang der Fotomeile ausgestellt werden und auf denen Präsentationen mit Bildern der Fototage ablaufen. Die Route verläuft vom Rheinberger durch die Schäferstraße, über die Brückengasse in die Fußgängerzone zum Schloßplatz, über die Bahnhofstraße zurück zum Rheinberger. Durch die Fotomeile wird die Veranstaltung noch mehr als bisher in den öffentlichen Raum gebracht.
Abend über Landschaftsfotografie in der BBS
Die Berufsbildende Schule Pirmasens, Adlerstraße, plant einen Abend zum Thema Landschaftsfotografie. Die Schulleiterin Lieselotte Jung lädt hierzu in die Aula ein. Herr Kröher gestaltet zusammen mit den Vereinen einen Abend mit Beamershow über Landschaften der Welt, insbesondere über die Pfalz. Der Termin steht noch nicht fest.
Gemeinsamer offener Sonntag (Wahlsonntag!)
Am Sonntag, 7. Juni 2009 sollen möglichst viele Ausstellungorte ihre Pforten für Besucher von außerhalb öffnen. Im Flyer und im Internet werden alle Ausstellungsorte, die an dem gemeinsamen offenen Sonntag teilnehmen gekennzeichnet werden.
Zusammenarbeit mit der Veranstaltung „Classic Photography“
Im Saarpfalz-Kreis findet vom 23. bis 24. Mai 2009 die „Classic Photography“ statt. Diese Veranstaltung verbindet Ausstellungen und Fachvorträge, wobei ein Schwerpunkt auf analoger Schwarz-Weiß-Fotografie liegt. Rund um das Wochenende herum werden insgesamt vier Ausstellungen renommierter Fotografen gezeigt. Am 23. und 24. Mai 2009 werden Fachvorträge über Fototechnik und Fotogeschichte zu hören sein. Die Fototage Pirmasens und die „Classic Photography“ bewerben sich gegenseitig, ergänzen sich mit Fotos und führen die geplante Wanderausstellung gemeinsam durch.
Termine und Programm
Nicht zu vergessen das Sun Ra Arkestra. Sun Ra war einer der umstrittensten Jazzmusiker überhaupt. Er war avantgardistischer Jazzkomponist, Pianist, Poet und Philosoph, Wegbereiter des Free Jazz. Seine Mitmusiker führen heute Sun Ras Ideen und Musik mit sehr viel Lebens- und Spielfreude weiter.
„Überhaupt sollten wir das Spielen beim Musik-Spielen nicht vergessen“, meint Peter Kleiß. Am Sonntag, den 22. März, ist genau das das Thema des Tages, wenn es heißt „Jazz4everybody“. Der Tag beginnt bereits um 10.30 Uhr mit der Sendung „Fragen an den Autor“ (Gast: der Abtprimas des Benediktinerordens Dr. Notker Wolf), setzt sich mit Konzerten der Musikhochschulen Nancy, Luxembourg und Saarbrücken fort, bietet eine spannende Podiumsdiskussion und endet mit dem musikalischen Projekt „Die Redner“. Kulinarisch soll niemand zu kurz kommen. Der Eintritt zu diesem Sonntag ist frei.
Alle anderen Abende (außer Jacques Louissier am 29. März) kosten im Vorverkauf 22 Euro (ermäßigt 17 Euro). Jacques Louissier 28 Euro (ermäßigt 23 Euro). Ein Abonnement für alle Tag kostet im Vorverkauf 95 Euro (ermäßigt 75 Euro).
Karten gibt es bei allen ProTicket-Vorverkaufsstellen (zum Beispiel SR am Markt, Infocenter im Rathaus St. Ingbert), zentraler telefonischer Verkauf 01803/776842 oder unter www.proticket.de.
Das Programm:
23. Internationales Jazz Festival St. Ingbert 2009 „Begegnungen – Encounters 11“
Fr, 20.03.2009, ab 20 Uhr
Sa, 21.03.2009, ab 20 Uhr
So, 22.03.2009, ab 10:30 Uhr
Do, 26.03.2009, ab 20 Uhr
Fr, 27.03.2009 , ab 20 Uhr
Sa, 28.03.2009, ab 20 Uhr
So, 29.03.2009, ab 20 Uhr
Alle Veranstaltungen in der Mechanischen Werkstatt auf der Alten Schmelz.
Kartenvorverkauf:
Zentraler Vorverkauf und Postversand:
Ticket-Hotline: 01803-776842 (9 Ct pro Minute)
Montag bis Freitag 09.00 - 20.00 Uhr
Samstag 09.00 - 16.00 Uhr
Ticket-Bestellung per Internet: http://www.proticket.de
Bei allen ProTicket-Vorverkaufsstellen in Deutschland, unter anderem in
Dudweiler:
• Buchhandlung am Markt - Saarbrücker Str. 260,
Tel. 06897 / 97 20 07; alban.sunde@t-online.de
Homburg:
• Kreis-Anzeiger Reisebüro GmbH, Talstraße 36,
Tel. 06841 / 6 02 74; kareisen@aol.com
• SWV Wochenspiegel Homburg - Verlagsbüro Homburg (Filiale); Talstrasse 40, 66424 Homburg; Tel. 06841-92470
Illingen
• KLEIN Buch+Papier GmbH Hauptstr. 20
Tel. 06825/4060020; j.klein@klein-papier.de
Kaiserslautern:
• GONDROM GmbH & Co. KG Buchhandlung; Kerststraße 9-15,
Tel. 0631 / 3 62 19 34; kaiserslautern@gondrom.de
• Pop Shop; Spittelstraße 8 ,67655 Kaiserslautern; Tel. 0631-/ 64725 ; popshop@gmx.de
Merzig
• TUI ReiseCenter Montclair Reisebüro GmbH; Schankstr. 1, 66663 Merzig; Tel. 06861 /-939800; 06861939800@tui-reisecenter24.de
Neunkirchen:
• Tabakwaren Ettelbrück, Oberer Markt 9,
Tel. 06821 / 179 179 ; Tabakisa@aol.com
Ottweiler
• Werner Schulz GMBH, Hauptstr.22
Tel. 06824-700500; Frankmzw@aol.com
Pirmasens:
• Pertsch Reisen und Kartenservice, Höfelsgasse 6,
Tel. 06331 / 7 68 78; konzertkarten@t-online.de
Saarlouis
• Phonac Music Galerie Kleiner Markt 66740 Saarlouis, Telefon 06831-122191; phonac@gmx.de
Saarbrücken:
• SR Am Markt - St. Johanner Markt 22,
Tel. 0681 /-93 69 90; weitzel@werbefunk-saar.de
St. Ingbert:
• Zigarren Bennung, Kaiserstr. 41, Tel. 06894 /2340; info@bennung.de
• Bürgerservicecenter im Rathaus, Am Markt 12,
Tel. 06894/13-0; kulturamt@st-ingbert.de
• Wochenspiegel - Rickertstr. 38, 66386 St. Ingbert; Telefon 06894/9 26 40
Trier:
• Kartenvorverkauf Trier, Nagelstraße 4-5, 54290 Trier;
Tel. 0651-9941188 0651-9941189;
info@kartenvorverkauf-trier.de
• Shock- Ticket Service im Cinemaxx-Foyer, Moselstr. 17, 54290 Trier; Tel. 0651 412 53; hartmudo@shock.de
Zweibrücken:
• Buchhandlung Bäuerle & Vogt, 66482 Zweibrücken, Ritterstr. 4, Tel. 06332/90 79 01; hj@zweibrueckerbuchhandlung.de
Für jeden Geschmack etwas
Die Kunsthandwerker präsentieren auf dem Markt wieder die ganze Bandbreite der Keramik: von nützlicher, zeitgemäßer Gebrauchskeramik über Gartenobjekte bis hin zu edler und außergewöhnlicher Keramikkunst. Die Palette der angebotenen Kunstobjekte ist vielfältig: Schmuck aus verschiedenen Tonmaterialien, Keramikobjekte, Raku- und Kunstskulpturen, Gartentische aus Keramik-Mosaik und vieles mehr. Auch für das bevorstehende Osterfest werden die verschiedensten Artikel als Dekoration angeboten. Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim präsentiert verschiedene Ausgrabungsfunde und töpfert mit Kindern.
Jeder Anbieter zeichnet sich durch eine gewisse individuelle Note aus, so dass die Besucher in Homburg einen Überblick über das gesamte Repertoire an zeitgemäßer Keramikkunst bekommen.
Die Veranstalter legen Wert darauf, dass nur Produzenten von Keramikware am Markt teilnehmen. Hier wird für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas angeboten - ob Groß oder Klein: Jeder findet eine passende Keramik!
Homburg – Stadt der Märkte
Aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht ist der Homburger Keramikmarkt ein wichtiges Zugpferd, um Besucher auch weit über die Grenzen des Kreises hinaus nach Homburg zu locken. Gerade die Konzentration auf das Produkt Keramik stellt natürlich für Homburg ein „Alleinstellungsmerkmal“ in der Region dar, das sich werblich und touristisch gut vermarkten lässt. Ein Besuch auf dem Keramikmarkt kann ideal mit einer Stippvisite zu den Homburger Sehenswürdigkeiten, z. B. den Schloßberghöhlen, dem Römermuseum in Schwarzenacker oder mit einem Einkaufsbummel in der Innenstadt kombiniert werden. Die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing wollen Homburg als „Stadt der Märkte“ in der Region positionieren. Neben dem Keramikmarkt organisiert die Saarpfalz-Touristik zusammen mit dem Stadtmarketing auch den Landmarkt im Herbst. Diese Veranstaltungen ergänzen in idealer Art und Weise den weit über die Grenzen Homburgs hinaus bekannten Flohmarkt und den Homburger Nostalgiemarkt.
Gastronomen verwöhnen Besucher
Für die Bewirtung sorgen die zahlreichen Gastronomiebetriebe und Cafés, die mit ihrem attraktiven Angebot den Besuch in Homburg zum Erlebnis werden lassen. Die Besucherinnen und Besucher sollen die Möglichkeit haben, sich in Ruhe über das Angebot zu informieren. Sie können sich beraten lassen, vergleichen und gezielt kaufen.
Verkaufsoffener Sonntag
Wie im vergangenen Jahr kann der Marktbesuch mit einem Einkaufsbummel in den Homburger Geschäften verbunden werden, da die Einzelhändler in der Innenstadt am 29. März 2009 von 13 bis 18 Uhr einen verkaufsoffenen Sonntag veranstalten. An beiden Tagen ist auch wieder das Parkhaus in der Innenstadt geöffnet.
Übersichtsplan erleichtert Orientierung
Zum 11. Keramikmarkt wird wieder eine Broschüre mit allen Anbietern inklusive Lageplan mit freundlicher Unterstützung der Saarland Versicherung und der Stadtwerke Homburg publiziert. Die Broschüre liegt in zahlreichen Geschäften in der Innenstadt aus. Sie kann auch bei der Saarpfalz-Touristik, Am Forum 3 in Homburg, Telefon: (0 68 41) 1 04 – 1 90; Fax: (0 68 41) 1 04 – 1 95, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de bestellt werden.
Das Fest wird seitens der Organisatoren als eine Generalprobe zur Eröffnungsveranstaltung am 14. März 2009 betrachtet und wer sich die neuartigen Aktionen schon jetzt nicht entgehen lassen möchte ist zum Mitmachen oder einfach Zuschauen herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten:
15. März bis 31. Oktober täglich 10 bis 18 Uhr.
Gruppenführungen während des ganzen Jahres nach Voranmeldung.
Jeden Sonntag um 15 Uhr kostenlose Führungen zu regulärem Eintrittspreis:
Treffpunkt Informationszentrum Reinheim (deutschsprachig) und Accueil Bliesbruck (französischsprachig).
Die Messe ist an beiden Tagen wieder von 10 bis 17 Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei.
Vernissage ist am Donnerstag, 15. Januar 2009 um 19 Uhr.
Die Begrüßung übernimmt Landrat Clemens Lindemann, die Laudatio wird von Gunther Altenkirch vorgetragen.
An außergewöhnlichen Erlebnissen und interessanten Eindrücken dürfte es ihm jedenfalls nicht mangeln. Immerhin hat er schon an allen großen Opernhäusern der Welt gesungen, war zu Gast an der Metropolitan Opera in New York, dem Londoner Covent Garden, der Wiener Staatsoper und der Mailänder Scala, um nur einige zu nennen. Selbst den „Grünen Hügel“ von Bayreuth hat er vier Jahre lang als Göttervater Wotan regiert. Doch das ist noch lange nicht alles, was der 1940 in St. Wendel geborene Opernstar erlebt hat. Er unterrichtete nicht nur an der Saarbrücker Musikhochschule, sondern auch am renommierten Salzburger Mozarteum. Und wie es im Aufnahmestudio zugeht, weiß kaum jemand besser wie Siegmund Nimsgern, von dem zahlreiche Tonträger im Handel erhältlich sind. Von denen wird am 10. Dezember auch so manches in der Stadtbücherei zu hören sein.
Man kann sicher sein, dass das Publikum in den Opernhäusern kaum wirtschaftliche Not leiden muss. Trotzdem beschäftigt sich Siegmund Nimsgern sehr mit denen, denen es nicht so gut geht. Als ehreamtlicher UNICEF-Repräsentant bittet er daher statt Eintritt um eine Spende für die Kinderhilfsorganisation.
Der Eintritt zu der vom St. Ingberter Literaturforum organisierten Lesung mit Siegmund Nimsgern am Mittwoch, 10. Dezember, 19 Uhr in der Stadtbücherei St. Ingbert, ist frei.
Elisabeth Seitenberger (Klarinette) wurde 1982 in Landshut geboren. Unterricht ab 1991, von 1996 an bei Prof. Karl-Heinz Steffens in München, davon 1999-2001 am Spezialgymnasium für Musik „Schloss Belvedere“ Weimar und als Jungstudentin der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Seit 2001 Studium bei Prof. François Benda an der Universität der Künste Berlin, seit 2006 im Konzertexamen.
Beim "Deutschen Musikwettbewerb Solisten 2003" in Berlin erreichte sie die dritte Runde. Zusätzliche Auszeichnung durch Stipendium und Aufnahme in die 48. und 49. Bundesauswahl "Konzerte junger Künstler". 2003 gewann sie beim „Kurt-Alten-Wettbewerb“ für Klarinette in Hannover den 1. Preis. Beim Hochschulwettbewerb der Rektorenkonferenz 2007 in Stuttgart wurde sie mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Als Kammermusikerin spielte Elisabeth Seitenberger im Rahmen der Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ mit dem „Trio Aurora“ und dem „Trio Arundo“ mehr als 60 Konzerte in Deutschland. Schon früh sammelte sie Orchestererfahrung im Bundesjugendorchester. Es folgten Aushilfen u.a. bei den Berliner Philharmonikern, dem Berliner Sinfonieorchester und der Kammerphilharmonie Bremen.
Mehrfach Auftritte als Solistin, u.a. mit dem Staatsorchester Brandenburg, dem Orchester des NDR Hannover unter Stefan Sanderling, dem Detmolder Kammerorchester, dem Folkwang Kammerorchester Essen, den Thüringer Sinfonikern, dem Theater Vorpommern und dem Orchestra Normalista Puebla, Mexico.
Elisabeth Seitenberger war von 2000-2002 Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung. Von 2003-05 war sie Stipendiatin der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Konzertreisen führten sie u.a. in die Schweiz, nach Österreich, Italien, England, Mexico und in die USA.
Seit März 2008 Solo-Klarinettistin der Bayerischen Staatsoper München.
Das Programm des Meisterkonzerts:
Herr Altenkirch wird vor Ort erläuterm, wie es zu der jeweiligen Sage kam und was die volkskundlichen und mythologischen Hintergründe der Sagen sind.
Treffpunkt für die Wanderung ist um 15 Uhr der Wanderparkplatz Schornwaldhütte bei Erfweiler-Ehlingen.
Die Teilnahme kostet pro Person 3 Euro.
Anmeldungen und weitere Informationen bei der Saarpfalz-Touristik, Am Forum 3, 66424 Homburg, Telefon (0 68 41) 1 04 - 1 90 bzw. Fax 1 04 - 1 95, E-mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Kranken-, Berufsunfähigkeits-, Unfallversicherung – Wie versichere ich mich richtig?
Immobilien, Rentenversicherungen, Aktien - Was taugt wirklich zur Altersvorsorge?
Partner und Kinder – Wie sichere ich als Unternehmer m! eine Familie?
Antworten auf diese Fragen und praktische Tipps für Gründer und Jungunternehmer wird Ihnen unser Referent Herr Hans-Joachim Lorenz, Lorenz-Experten-Gruppe, St. Wendel, geben. Wir laden Sie herzlich ein zu unserem "IHK-Aktionstag – Ohne Netz und doppelten Boden? Sozial gesichert starten!".
Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 18. November 2008, von 15.30 – 17.30 Uhr, in Raum 1-3, Saalgebäude, bei der IHK Saarland in der Franz-Josef-Röder-Straße 9, 66119 Saarbrücken.
Bitte melden Sie sich bis zum 17. November 2008 an unter E-Mail: sabine.lorscheider@saarland.ihk.de.
Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit verwischen auch die Grenzen zwischen dem Dies- und dem Jenseits, das Tor zur Anderswelt wird geöffnet. Fortan wandeln die verstorbenen Ahnen bis zum Sonnenaufgang auf Erden, um nach den im Diesseits Weilenden zu schauen. Die Nachfahren versuchen sie durch Opfergaben gnädig zu stimmen und bitten gleichzeitig um eine reiche Ernte.
Im Zuge der Christianisierung wandelte sich das Fest zum heute bekannten „Allerheiligen“. Der Ausdruck „All Hallows Eve“ stammt aus dem Englischen, bedeutet soviel wie „Abend vor Allerheiligen“ und entwickelte sich später zu „Halloween“.
Noch heute wird Samhain in Schottland, Irland und Wales, überhaupt im gesamten keltischen Siedlungsraum, am 31. Oktober gefeiert.
Was läge da näher, als dieses Fest auch im Europäischen Kulturpark, im Bliesgau zu feiern, wo eines der größten und prunkvollsten Keltengräber in ganz Westeuropa entdeckt wurde. Ausgehend davon kann man vermuten, dass auch eine größere keltische Siedlung im näheren Umfeld des Fürstinnengrabes existiert haben muss.
Der Europäische Kulturpark will dieses uralte Brauchtum, was als eines der wichtigsten keltischen Feste gilt, mit seinen Gästen zusammen pflegen und dem amerikanischen „Halloween“ eine in unserer Kultur verankerte Tradition entgegen setzten.
Das Fest beginnt um 15 Uhr im Infocenter des Museums Jean Schaub in Reinheim. Für den ermäßigten Eintrittspreis von 3,50 € erhalten die großen Kelten eine Fackel, mit der später die Prozession erleuchtet werden kann. Die kleinen Kelten müssen keinen Eintritt zahlen und können sich später im Keltendorf „Taradunum“ neben einer eigenen Fackel auch diverse Utensilien anfertigen, die für einen „echten“ Kelten unerlässlich sind. Im Dorf wird selbstverständlich für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt sein! Diesmal gibt es den Lammbraten aus dem Lehmbackofen nach keltischem Rezept. Bei Einbruch der Dämmerung werden endlich die Fackeln entzündet und es beginnt der Marsch in Richtung Fürstinnengrab. Geschichten rund um die Anderswelt und die Bräuche der Kelten werden hier in passendem Ambiente von der Keltengruppe „Treveri Primantiani“ aus Otzenhausen dem interessierten Zuhörer vorgetragen.
Anschließend werden den Ahnen in einer festlichen Zeremonie vor der magischen Kulisse des Fürstinnengrabs die lang ersehnten Opfer dargebracht.
Der Schwerpunkt des Angebots liegt dabei auf den saisonalen heimischen Produkten aus Garten, Feld und Wald. Vor allem frisches Wild, Wein, Äpfel und Kürbisse zum Halloween-Fest, werden am 11. Oktober wieder besonders gefragt sein. Der Landmarkt fügt sich erneut hervorragend in die Reihe der Märkte ein, die immer beliebter werden, sei es nun der Flohmarkt, der Nostalgiemarkt oder der Keramikmarkt, um nur die wichtigsten zu nennen.
Zu den Besonderheiten des Landmarktes gehören neben Obst und Gemüse Wilderzeugnisse wie z.B. Wildsalami und -schinken. Am Stand von verschiedenen Ziegenzüchtern gibt es gegrillten Ziegenkäse, Ziegenbratwurst und -salami. Seltene Produkte aus dem Biosphärenreservat Bliesgau und der Region Saar-Pfalz, wie Honig und Met vom Imker, leckere Vollkornbackwaren oder selbstgemachte Liköre, Marmeladen Apfelsaft und Speiseöle aus der Region verführen die Verbraucher zum Kauf. Die passenden Getränke zu all diesen Köstlichkeiten bieten die Weingüter aus Rheinland-Pfalz und die Obsthändler mit Obstsäften und Schnäpsen. Deko aus Heu, herbstliche Dekoartikel, Blumen und Zierpflanzen dürfen nicht fehlen. Auch das Bliesgau-Regal des Biosphärenreservates Bliesgau wird in diesem Jahr wieder aufgebaut.
Die Kinder werden sich an einem kleinen Streichelzoo mit Ziegen und Hasen erfreuen können.
Neben den Verkaufs- und Imbisständen mit Obst und Gemüse, Wurst, Fleisch und Käse sind die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing Homburg mit einem Informationsstand auf dem Marktplatz vertreten.
Auch in diesem Jahr wird der Landmarkt wegen der abgegrenzten Fläche zum Alten Rathaus teilweise in die Eisenbahnstraße in Richtung Talstraße verlegt.
Parkraum steht am 11. Oktober u.a. im städtischen Parkhaus von 7 bis 18 Uhr und in der gesamten Innenstadt zur Verfügung. Der La-Baule-Platz ist an diesem Samstag von 6 bis 16 Uhr als Abstellfläche für die Händler reserviert.
Nähere Informationen zum Landmarkt Saar-Pfalz liegen in den Homburger Geschäften, an den Infos von Rathaus, Kreisverwaltung und Banken aus.
Schwerpunkt werden die Ausgrabungen an der Orangerie sein. Die Orangerie des Schlosses Karlsberg beherbergte in ihren riesigen Gewölben seltene Pflanzen und Tiere. Der Durchmesser des angebauten Theaters entsprach mit 43,20 m dem des Pantheons in Rom.
Treffpunkt für die Wanderung ist um 14 Uhr der Karlsberger Hof in Homburg-Sanddorf. Die Teilnahme ist kostenlos.
Der Bliesgau, eine alte Kulturlandschaft, ist geprägt von einem kleinräumigen Wechsel landschaftlicher und dörflicher Strukturen. Schwerpunkt dieses Teils des Workshops ist die Architektur charakteristischer Bauwerke in den Siedlungen, welche den ländlichen Charakter dieser Kulturregion prägen, wie z. B. alte Gehöfte, die charakteristischen Rundtürme der Kirchen, die Burg von Frauenberg sowie Motive des keltischen Dorfes im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Vor dieser Kulisse werden Techniken der Architekturfotografie sowie generelle Grundlagen der Fotografie praktisch erlernt und umgesetzt wie z. B. die Wirkung verschiedener Brennweiten und Bildausschnitte sowie der Einfluss von stürzenden Linien und perspektivischer Verzerrung auf die Bildaussage. In der sich anschließenden Bildbesprechung sollen die Ergebnisse erörtert und analysiert werden. Auch auf weitergehende Möglichkeiten der EBV (elektronische Bildverarbeitung) wie die Korrektur von Objektivfehlern (Distorsion) sowie von perspektivischen Verzerrungen soll eingegangen werden.
Benötigt werden eine Spiegelreflexkamera und Objektive vom Weitwinkel bis in den kurzen Telebereich bzw. eine All-In-One-Kamera mit großem Zoombereich. Ein Stativ und festes Schuhwerk sind empfehlenswert.
Während der „Sichtweisen II“ mit Michael Schmitt folgen die theoretische und praktische Umsetzung von Architektur-Fotografie in Museen und deren Außengelände sowie theoretische und praktische Arbeit im Umgang mit Licht und Belichtung (analoge und digitale Fotografie). Dabei werden weitere Inhalte vermittelt, wie eine sinnvolle Anwendung von Brennweiten in Bezug auf Objekte im musealen Bereich, das Arbeiten mit Filter zur Minimierung von Lichtreflexen und Farbsättigung, die Bildgestaltung mit Licht (Einfangen von Licht mit Hilfsmitteln) und Blitz im Innenbereich sowie Tricks und Kniffe zur besseren Ausleuchtung von Objekten.
Der Europäische Kulturpark bietet eine Vielzahl von Motiven im Innen- und Außenbereich, deren praktische Umsetzung in der angewandten Fotografie oftmals nur ein wenig Überlegung in der Ausführung bedarf. Dem ambitionierten Amateur soll eine umfassende Einführung in die Grundlagen der Bildgestaltung gegeben werden.
Die Kursteilnehmer sollten eine analoge bzw. digitale Kamera zur Verfügung haben, ferner sollte ein stabiles Stativ dazugehören. (Die analog fotografierenden Teilnehmer sollten genügend Filmmaterial mitbringen.)
Der Kurs findet ab sechs TeilnehmerInnen statt, Höchstteilnehmerzahl liegt bei 15 Personen.
Kosten: 80 € pro Person inklusive einer zweistündigen Führung und einem römischen Imbiss am Samstagabend.
Termin: Freitag, 31. Oktober 2008 von 15:00 bis 20:00 Uhr und
Samstag, 01. November 2008 von 10:00 bis 17:00 Uhr
Anmeldung im Infozentrum des Kulturparks unter Tel. 06843 900211 oder per E-Mail info@europaeischer-kulturpark.de.
Diese Vereinigung von engagierten Fotografen stellt ein ausgezeichnetes Forum dar, um im gegenseitigen Gedankenaustausch die eigene Fotografie wesentlich weiterzuentwickeln. Diese Fotografen bringen auf ihrem eigenen Motiv- und Arbeitsgebiet vertieftes Wissen und erprobte Erfahrung mit sich, die sie bereitwillig an die übrigen Gruppenmitglieder weitergeben. Der oft mühevolle Anmarschweg zu neuen Techniken kann dadurch im Einzelnen wesentlichverkürzt werden. Darüber hinaus steht jedem Mitglied der gesamte Sachverstand der Gruppe unterstützend zur Seite.
Bei der Vernissage am 25. September um 19 Uhr wird nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann Norbert Weber einführende Worte sprechen. Im Anschluss werden die Fotografen ihre Werke im Einzelnen erläutern.
Das Keltendorf befindet sich im Tal der Keltenfürstin von Reinheim, direkt neben der römischen villa rustica. Die Atmosphäre hier ist perfekt, um so richtig in die gallo-römische Welt einzutauchen. Natürlich wird auch wieder das beliebte Grabungsspiel stattfinden, bei dem die jungen Abenteurer Münzen, Ringe und Scherben finden, die zusammengesetzt wieder einen kompletten Krug ergeben.
Ziel der Erlebniswochen ist es, spielerisch das Interesse der jungen Teilnehmer für unsere Vergangenheit und Ursprünge zu erwecken.
Die Ferienfreizeiten finden vom 6.10. bis 10.10. sowie vom 13.10. bis 17.10. jeweils montags bis freitags, von 10:00 bis 17:00 Uhr statt. Organisiert werden sie unter fachlicher Betreuung des geschulten Personals des Kulturparks. Pro Teilnehmer werden 75,00 € pro Woche, inklusive Mahlzeiten und Materialkosten, berechnet. Wer dabei sein will, kann sich von Montag bis Freitag zwischen 10:00–18:00 Uhr im Infozentrum des Kulturparks unter Telefonnummer 06843 900211 oder per E-Mail info@europaeischer-kulturpark.de anmelden. Anmelderschluss ist der 2. Oktober.
Seit Anfang 2006 spielen die drei Musiker als Ensemble „Lieder der Poesie“. Voll der Begeisterung sind die Kritiker für die bisherigen Live-Konzerte und die auf einer CD veröffentlichten Musikstücke.
Fast ein Muss ist es, einen Spaziergang oder eine Radtour auf dem Freizeitweg mit diesem musikalischen Genuss zu verbinden und im Anschluss an das Konzert den Gaumen mit leckerem Wildschweinbraten aus der Region zu verwöhnen.
Am Nachmittag um 15:00 Uhr findet des Weiteren eine kostenlose Führung durch den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim für die Inhaber einer Eintrittskarte statt. Interessierte können den Besuch des Konzertes mit der Besichtigung des Fürstinnengrabes, der römischen Thermen und der neuesten archäologischen Ausgrabungen verbinden. Auch die diesjährige Sonderausstellung „Der Barbarenschatz“, die den Hortfund von Neupotz mit dem bedeutendsten jemals in Europa entdeckten Ensemble römischer Metallgegenstände präsentiert, hat für Besucher die Tore offen. Der Eintritt zum knapp 90-minütigen Konzert ist frei.
Weitere Informationen:
Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Gersheim-Reinheim
Telefon: 0 6843 900211, Fax: 0 6843 900225
E-Mail: info@europaeischer-kulturpark.de
Internet: www.europaeischer-kulturpark.de
Öffnungszeiten:
15. März bis 31. Oktober täglich 10 bis 18 Uhr
Gruppenführungen während des ganzen Jahres nach Voranmeldung
Jeden Sonntag um 15 Uhr Gruppenführungen im regulärem Eintrittspreis inbegriffen:
Treffpunkt Informationszentrum Reinheim (deutsch) und Accueil Bliesbruck (französisch)
Auch anderes Wissenswertes wird angeboten: Getreide und Speisen aus der Zeit der Antike werden erläutert und anhand von Anschauungsobjekten verdeutlicht. Schmiedekunst und Bronzeguss erfahren originalgetreue Vorführung und Erklärung. Das Prägen von Münzen und Herstellen von Kettenhemden sowie der Bogenbau werden gleichermaßen interessant dargeboten.
Nur wenige Schritte entfernt, auf französischer Seite des archäologischen Parks, werden die Besucher in die musikalische Keltenwelt versetzt. In regelmäßigen Abständen präsentiert dort eine keltische Musikgruppe, die sowohl mit antiken als auch mit modernen Instrumenten ausgestattet ist, originelle Lieder und Instrumentalstücke. Umrahmt werden die Konzerte von den Handwerksdarstellungen, Waffenpräsentationen und Kampfvorführungen.
Dank der Schauküchen stellt das Keltenfest eine interessante, originalgetreue, kulinarische Reise in die Welt der Antike dar. Im Übrigen ist aber auch für das leibliche Wohl beiderseits der Grenze bestens gesorgt. Schon traditionell werden im Keltendorf der leckere Wildschweinbraten aus dem Lehmbackofen sowie Linsensuppe, Fleisch und Würste vom Grill wie auch Kaffee und Kuchen den Besuchern serviert. Ein kleiner Imbiss steht den Gästen in Bliesbruck ebenfalls zur Verfügung.
Für die kleinen Besucher werden an den beiden Tagen im keltischen Lager zahlreiche Mitmachaktionen angeboten, in denen sie sich die Welt der Kelten spielerisch erobern können, wie zum Beispiel beim Herstellen von Lederbeuteln, Schilden und Schwertern sowie beim Filzen von Schmuck.
Das Keltenfest findet am Samstag von 10 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr im Keltendorf Reinheim und vor dem neuen Ausstellungsgebäude in Bliesbruck statt. Der Eintritt kostet 3,50 Euro pro Person und gilt für die beiden Tage. Wer Lust hat, kann für den regulären Eintrittspreis (6,00 Euro und 4,50 Euro ermäßigt) neben dem Keltenfest auch den gesamten Park (Museum Jean Schaub, Fürstinnengrab, Thermen) sowie die Sonderausstellung „Der Barbarenschatz“ besichtigen. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. An den zwei Tagen werden des Weiteren kostenlose Besucherführungen auf Deutsch und Französisch durch den Europäischen Kulturpark für die Inhaber einer Eintrittskarte angeboten.
Wiederum erzählt diese Ausstellung Stadtgeschichte. Denn sie zeigt die Stadt aus der Sicht eines in ihr gelebt habenden Malers. Damit bleibt die Reihe „Rückblicke – Ausblicke“ auch 2008 ihrem Anspruch treu, die Geschichte der Kunst in Homburg im 20. Jahrhundert freizulegen und in ihren Darstellungsformen zu vergegenwärtigen.
Eröffnung der Ausstellung ist am Donnerstag, den 21. August um 17.30 Uhr in der Galerie im Kulturzentrum Saalbau Homburg.
Begrüßung: Oberbürgermeister Karl-Heinz Schöner
Hermann Theophil Juncker: Der Maler Franz Juncker und sein Werk
Dr. Sabine Graf: „Meines Lebens kleine Stadt“ – Der Dichter Franz Juncker und die Stadt Homburg
Öffnungszeiten der Ausstellung: Mittwoch bis Freitag von 11 bis 17 Uhr. Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr.
Führung mit Hermann Theophil Juncker am Sonntag, den 24. August um 15 Uhr
Inzwischen sind daraus 68 Mitglieder geworden, die sich über ganz Deutschland bis hin nach Österreich verteilen. Schwerpunkt dieser “AG” ist der schwarz/weisse “ Fine-Art-Print “ auf Baryt-Papier und die daraus resultierende Theorie und Praxis. Analoge Kamerasysteme von Kleinbild bis hin zum “königlichen” Großformat finden Verwendung. Die überlieferte alte, klassische Vorgehensweise wird praktiziert und neue Erfahrungen fließen ein. Zur Unterstützung werden u.A. auch Profis zu den verschiedenen Treffen im Jahr eingeladen. So wurden inzwischen Theorie- und Dunkelkammerseminare mit Andreas Weidner, Martin Blume, Werner Kumpf, Helmut Hirler und Wolfgang Moersch durchgeführt.
Workshops im Tessin, in der Bretagne und den Dolomiten folgten; Fototermine in Frankfurt zum Thema “Hochhäuser und Spiegelungen”; Fotopraxis im Spessart und in einem Lokmuseum in Tuttlingen sowie der gemeinsame Besuch von Fotoausstellungen standen auf dem Programm. So war die Gruppe im Herbst 2002 in Berlin und besuchte die Ausstellung “Ansel-Adams-at-100”, dem amerikanischen Großmeister der Fotografie. Er ist einer ihrer großen Vorbilder.
Workshops zum Thema “Portraitfotografie” und “Aktfotografie” wurden in Studios oder in den Räumen des SKF Fotokreises abgehalten. Ein “Highlight” war hier das Seminar mit dem tschechischen Meister der künstlerischen Fotografie und Hochschulprofessor Paed. Dr. Miloslav Stibor. Auch das Thema “Infrarotfotografie” wurde in Theorie und Praxis behandelt.
Unter dem Motto “Exercitium” wurde eine Woche lang im Fränkischen fotografiert und gefachsimpelt. Alte photographische Drucktechniken finden wieder ihre Anwendung bzw. werden aktiviert: z.B. Platin/Palladium-Druck, Kallitypie, Cyanotypie und Albumindruck. Gummidruck und Öldruck stehen seminarmäßig an. Negativ- und Bildbesprechungen finden statt - auch im Austausch über den Postweg. Über Fotofachbücher oder Foto-Bildbände wird informiert bzw. rege diskutiert.
In der Galerie im Forum zeigen die Mitglieder der AG einen Querschnitt aus ihrem Schaffen. Und die Besucher können sich sicher sein: gezeigt werden schwarz-weiße Kunstwerke, die mit viel Liebe entstanden sind - von Amateuren, die - im wahrsten Sinne des Wortes - das lieben, was sie schaffen.
Vernissage ist am Donnerstag, 14. August 2008 um 19 Uhr. Nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann wird der Fotohistoriker und Fotograf Franz Toth aus Bingen in das Schaffen der Gruppe einführen.
Den Besuchern und Gästen der Classic Photography 2006 in Homburg ist die Gruppe bekannt. Sie stellte bei dieser Veranstaltung im kleinen Rahmen bereits aus.
In der Saison 2007/2008 konzertiert Johannes Moser mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem MDR Sinfonieorchester unter Jun Märkl, dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Moest, sowie erneut mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Lorin Maazel, diesmal in New York.
Er ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals, u. a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Kissinger Sommer, dem Rheingau Musik Festival sowie den Festivals in Montreux, Gstaad, Moritzburg und Verbier. Gemeinsam mit Paul Rivinius gibt er regelmäßig von Presse und Publikum viel beachtete Recitale.
Johannes Moser, geboren 1979 in München als Sohn einer angesehenen Musikerfamilie, begann mit seinem Studium bei Prof. David Geringas an der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin, das er 2005 mit Auszeichnung abschloss. Bereits während des Studiums errang er erste Preise beim "Internationalen Karl Davidoff Wettbewerb 2000" in Riga und beim "Mendelssohn-Wettbewerb Berlin 2001", außerdem wurde ihm der Förderpreis des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2001 zugesprochen. Im Jahr 2003 wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet, zudem war er Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes".
Paul Rivinius, Jahrgang 1970, bekam seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Seine Lehrer waren zunächst Gustaf Grosch in München sowie Alexander Sellier, Walter Blankenheim und Nerine Barrett an der Musikhochschule Saarbrücken. Nach dem Abitur studierte er zusätzlich Horn bei Marie-Luise Neunecker an der Frankfurter Musikhochschule und setzte sein Klavierstudium bei Raymund Havenith fort. 1994 belegte er die Meisterklasse von Gerhard Oppitz an der Musikhochschule München, die er 1998 mit Auszeichnung abschloss.
Paul Rivinius war langjähriges Mitglied im Bundesjugendorchester und im „Gustav-Mahler-Jugendorchester. Darüber hinaus feierte er beachtliche Erfolge mit dem 1986 gegründeten Clemente Trio, das nach mehreren Auszeichnungen 1998 den renommierten ARD-Wettbewerb in München gewann und anschließend als ausgewähltes „Rising Star“-Ensemble in den zehn wichtigsten Konzertsälen der Welt gastierte, so u. a. in der New Yorker Carnegie Hall und in der Wigmore Hall London. Außerdem spielt Paul Rivinius mit seinen Brüdern Benjamin, Gustav und Siegfried im „Rivinius Klavier-Quartett“ sowie zusammen mit Musikern des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin im Akanthus Ensemble. Seit 2004 ist er Pianist des Mozart Piano Quartet.
Paul Rivinius unterrichtet als Professor für Kammermusik an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin.
Peter ist bezaubert und betört, aber mit der erotischen Weihe wird es lange nichts. Dafür mit der Liebe. In Schweden verleben sie heitere Urlaubstage, lassen die Seele baumeln, erfinden ihre eigene Sprache und genießen ihre Zweisamkeit. Doch damit ist es bald vorbei. Peter erhält einen Brief von seinem Freund. "Schreibe mir bitte, wie ich zu Euch fahre... Ich freue mich sehr, Euch zu sehen und bin Euer gutes Karlchen." Eine Absage ist unmöglich. Zumal er schon im Anmarsch ist. Prinzessin befindet, Abwechslung ist immer gut. Karlchen kommt und ist bezaubert. Doch die Freundin des Anderen ist tabu. Fortan durchstreifen sie zu dritt die Idylle, einer im Zauber des anderen gefangen, ohne je wirklich in Gefahr zu sein. Offen gehen sie durch die Welt. Voll des Staunens und des Mitgefühls. Sie erkennen das Leid der kleinen Ada.
Das Mächen ist im Internat, fern von der Mutter, geplagt von Heimweh, gepeinigt von der tyrannischen Leiterin. Kurzentschlossen greifen die Liebenden ein. In ihrem Universum sollen alle glücklich sein. Karlchen muss zurück nach Deutschland. Dafür kommt Billie, die eigentlich Sibylle heißt. Sie ist für Prinzessin das, was Karlchen für Peter ist. Ein bester Freund, allwissend, allverstehend, allverzeihend. Das Wunder beginnt erneut. Die Dreisamkeit ist nicht störend. Peter und Billie sehen einander an, verstehend und angezogen.
Eines Abends liegen sie zu dritt beieinander, wohlig im Zusammensein, froh, geborgen. Am nächsten Morgen reist Billie ab - leise, heiter. Es gibt keinen Schatten, nur Glück. Alle Wünsche sind erfüllbar: das ungezwungene Beisammensein mit wahren Freunden, das erotisch-intellektuelle Spiel, die Rettung des Kindes. Die Erde ist ein bewohnbarer Ort und rückt dem Himmel zum Greifen nah. Es ist ein Abend für Verliebte, für Sommer-Sehnsuchtsvolle und Tucholsky-Verehrer und die, die noch Hoffnung in sich tragen - nie sentimental, oft ironisch und immer lustvoll.
Die circa dreistündige Tour führt ab 15.00 Uhr über rund acht Kilometer vom Parkplatz an der Burghalle in Kirkel-Neuhäusel zunächst durch den Ort bis zum Einstieg Tafeltour im Kohlroter Weg und von dort weiter zum Kletterfelsen am Felsenpfad. Nach einer Rast am Frauenbrunnen mit Getränken und Obst für die Wanderer geht es vorbei am Waldklassenzimmer und dem Wasserfelsen zum Zielpunkt Kirkeler Burg, wo der gesellige Abschluss vorgesehen ist.
Interessenten werden gebeten, sich bei einer Teilnahme an der Wanderung anzu-melden: E-Mail touristik@saarpfalz-kreis.de oder per Fax 06841-104-195. Eine Teilnahme ist jedoch auch ohne Anmeldung möglich.
„Wanderland Saarland“
Mit 21 Premium-Wanderwegen bzw. Tafeltouren und dem Fernwanderweg „Saar-Hunsrück-Steig“ hat das Saarland sowohl qualitativ als auch quantitativ ein hervorragendes Angebot. Alle Wanderwege wurden mit dem „Deutschen Wandersiegel“ ausgezeichnet, so dass das Saarland heute das beste Extratourennetz in Deutschland aufweisen kann. Im Jahr 2005 wurde der Losheimer Felsenweg, 2006 der Losheimer Schluchtenpfad und 2007 die Litermont Gipfeltour als „Wanderweg des Jahres“ ausgezeichnet. Neues Flaggschiff für den Wandertourismus im Saarland ist der Saar-Hunsrück-Steig. Er wurde zum besten Fernwanderweg Deutschlands gekürt und verläuft über 70 km durch das Saarland.
Das Wandern erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist deutschlandweit zu einem Markt mit einem Umsatz-Volumen von über zehn Milliarden Euro geworden. Mit rund zwei Milliarden Euro Umsatz und circa 20.000 Arbeitsplätzen ist der Tourismus heute auch ein wichtiger Bestandteil der saarländischen Wirtschaft. Die saarländische Landesregierung unterstützt diese Entwicklung und hat in den letzten Jahren die finanzielle Förderung kontinuierlich erhöht. 1999 förderte sie das Tourismusangebot noch mit 7,66 Millionen Euro. In diesem Jahr wird es mit 13,6 Millionen Euro knapp das Doppelte sein.
Programm St. Ingberter Pfanne 2008
Freitag, 5. September 2008
1. Wettbewerbstag
• Lothar Bölk 19:30 Uhr
„Macht los! oder: Aus und dabei“
Solokabarett
• Michael Schönen 20:30 Uhr
„Die Jambensau - Reimtime“
Poetry Slam-Comedy
• Queens of Spleens: 21:30 Uhr
„“Im Rausch der Sinne“
Musikkabarett
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Samstag, 6. September 2008
2. Wettbewerbstag
• Serhat Dogan 19:30 Uhr
„Danke Deutschland
- ein Türke zwischen Kebab und Käsekuchen“
Solocomedy
• Toni Bartel 20:30 Uhr
„RecySchrott“ Musik aus Schrott
Musikkabarett
• Wortfront: 21:30 Uhr
„“Von vorn mit Anlauf“
Chansonkabarett
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Sonntag, 7. September 2008
3. Wettbewerbstag
• Jens Neutag: 19:30 Uhr
„Totalschaden“
Solokabarett
• Sebastian 23 20:30 Uhr
„Gude Laune hier!“
Poetry-Slam-Comedy
• Tom Haydn: 21:30 Uhr
„Pikanterien“
Chansonkabarett
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Dienstag, 9. September 2008
4. Wettbewerbstag
• Heino Trusheim: 19:30 Uhr
„Früher war alles besser“
Solocomedy
• Annette Kruhl 20:30 Uhr
„Hilfe, ich bin glücklich!“
Solocomedy
• Bidla Buh: 21:30 Uhr
„Tierisch gut“
Musikkabarett
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Mittwoch, 10. September 2008
5. Wettbewerbstag
• Frank Fischer 19:30 Uhr
„“Deutsch als Fremdsprache“
Solocomedy
• Sascha Bendiks: 20:30 Uhr
„Hard-Rock-Variationen in es-Moll“
Hardrockkabarett
• Gogol & Mäx 21:30 Uhr
„Salto Musikale“
Musikalische Clownerie
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Freitag, 12. September 2008
• Abschlussparty 19:00 Uhr
Preisverleihung
Auftritt der Preisträger
Moderation: Florian Schroeder
(Änderungen vorbehalten)
Preisverleihung und Festivalstimmung
Auch beim Höhepunkt der Woche, der Preisverleihung am Freitag, 12. September gibt es eine Neuerung. Denn alle Preisträger bleiben entgegen bisheriger Gewohnheiten bis zum Schlussabend geheim. Die Überraschung wird also groß sein, wenn zwei Jurypreisträger, die Gewinner der Publikumsauszeichnung und die Sieger des Extra-Preises der Sparda-Bank ab 19 Uhr auf der Bühne der Stadthalle stehen werden.
Natürlich gibt es nach den Veranstaltungen wieder den beliebten Festivalclub mit Livemusik und Talkrunden mit den Künstlern.
Abokarten gib es ab Montag, 14. Juli, unter anderem im Bürgerservicecenter der Stadt St. Ingbert und bei SR am Markt.
Eintrittspreise:
Abonnement gültig für alle fünf Wettbewerbsabende: 42/ 35 / 27 Euro.
Abonnement inklusive Preisverleihung: 52 / 42 / 32 Euro
Gesamt-Abonnement
gültig für alle fünf Wettbewerbsabende und die Preisverleihung, ab 14. Juli 2008 erhältlich:
Kategorie Vorverkauf inkl. Vorverkaufsgebühr Abendkasse
A 52 Euro 53 Euro
A ermäßigt 45 Euro 44 Euro
B 42 Euro 44 Euro
B ermäßigt 35 Euro 38 Euro
C 32 Euro 34 Euro
C ermäßigt 25 Euro 27 Euro
Einzelkarten
gültig pro Wettbewerbsabend bzw. für die Abschlussparty
Einzelkarten sind ab dem 4. August 2008 erhältlich!
Kategorie Abendkasse
A 14 Euro
A ermäßigt 12 Euro
B 12 Euro
B ermäßigt 10 Euro
C 10 Euro
C ermäßigt 9 Euro
Ermäßigte Karten erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger.
Ein entsprechender Nachweis ist erforderlich.
Vorverkauf
Zentraler Vorverkauf und Postversand:
Ticket-Hotline: 01803-776842 (9 Ct pro Minute)
Montag bis Freitag 09.00 - 20.00 Uhr, Samstag 09.00 - 16.00 Uhr
Ticket-Bestellung per Internet: http://www.proticket.de
Dudweiler:
• Buchhandlung am Markt - Saarbrücker Str. 260,
Tel. 06897 / 97 20 07; alban.sunde@t-online.de
Homburg:
• Kreis-Anzeiger Reisebüro GmbH, Talstraße 36,
Tel. 06841 / 6 02 74; kareisen@aol.com
Illingen
• KLEIN Buch+Papier GmbH Hauptstr. 20
Tel. 06825/4060020; j.klein@klein-papier.de
Kaiserslautern:
• GONDROM GmbH & Co. KG Buchhandlung; Kerststraße 9-15,
Tel. 0631 / 3 62 19 34; kaiserslautern@gondrom.de
Neunkirchen:
• Tabakwaren Ettelbrück, Oberer Markt 9,
Tel. 06821 / 179 179 ; Tabakisa@aol.com
Ottweiler
• Werner Schulz GMBH, Hauptstr.22
Tel. 06824-700500; Frankmzw@aol.com
Pirmasens:
• Pertsch Reisen und Kartenservice, Höfelsgasse 6,
Tel. 06331 / 7 68 78; konzertkarten@t-online.de
Saarbrücken:
• SR Am Markt - St. Johanner Markt 22,
Tel. 0681 /-93 69 90; weitzel@werbefunk-saar.de
St. Ingbert:
• Zigarren Bennung, Kaiserstr. 41, Tel. 06894 /2340; info@bennung.de
• Museum/Kulturamt Sankt Ingbert, Am Markt 7,
Tel. 06894/13-358; kulturamt@st-ingbert.de
• Wochenspiegel - Rickertstr. 38, 66386 St. Ingbert; Telefon 06894/9 26 40
Trier:
• Kartenvorverkauf Trier, Nagelstraße 4-5, 54290 Trier;
Tel. 0651-9941188 0651-9941189;
info@kartenvorverkauf-trier.de
• Shock- Ticket Service im Cinemaxx-Foyer, Moselstr. 17, 54290 Trier; Tel. 0651 412 53; hartmudo@shock.de
Zweibrücken:
• Buchhandlung Bäuerle & Vogt, 66482 Zweibrücken, Ritterstr. 4, Tel. 06332/90 79 01; hj@zweibrueckerbuchhandlung.de
Durch neue Anbieter konnte die Angebotspalette in diesem Jahr deutlich erweitert werden.
An zahlreichen Ständen (50 Stände) können Produkte der konventionellen Landwirtschaft aber auch Bioprodukte erworben werden. Bauernbrot, Teigwaren, Obstsäfte - aus dem für den Bliesgau typischen Streuobstbau -, Gemüse, Kartoffeln, Honig, Rind-, Schweine-, sowie Straußen- oder Wildfleisch aber auch Bauernmalerei, Schafwollprodukte oder Gewürz- und Heilpflanzen werden angeboten.
Hufschmied, Korbflechter und Drechsler zeigen ihr Handwerk, Imker und Kleintierzüchter informieren über ihr Hobby und Schaf- und Ziegenhalter wetteifern bei einer Tier-bewertung um die besten Zuchttiere. Das Marktgeschehen wird immer wieder übertönt vom tiefen, gleichmäßigen Tuckern alter Traktoren, einer vorzüglich organisierten Traktoroldtimerschau mit Ausstellung alter Geräte.
Der Bauern- und Handwerkermarkt und die gerade bei Kindern beliebte Tierschau ist jährlich das Ziel von mehreren Tausend Besuchern, wobei für das leibliche Wohl bei zünftiger Blasmusik im angrenzenden Festzelt gesorgt ist.
Parkplätze stehen auf der Festwiese in ausreichender Zahl zur Verfügung.
Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Festwoche sind:
Wie immer ist „regional“ auch erste Wahl, wenn sich die Freunde des Bio-sphärenreservates zum Feiern treffen. Streng achten die Veranstalter darauf, dass auch die Zutaten für die angebotenen Speisen möglichst aus dem Blies-gau stammen. Das ortsansässige Restaurant beispielsweise wird an diesem besonderen Tag seine Gäste mit Spezialitäten aus den Gärten und Teichen des Bliesgaus verwöhnen. Natürlich lockt auch das Angebot der regionalen Kultur. Da singt der Kinder- und Jugendchor „Quer Beat“ aus Erfweiler-Ehlingen, dort wird die Theatergruppe Erfweiler-Ehlingen spontan und unverhofft auf-treten, und der Musikverein „Frohsinn“ bereichert das Programm mit einem traditionellen Frühschoppenkonzert. Erstmalig in diesem Jahr wird die Fest-meile in der Ortslage durch ein attraktives Angebot auf einem Bauernhof er-gänzt. Der Demeter-Ziegenhof „Hof am Römerturm“, der entsprechende För-derverein und weitere Initiativen bieten neben einem Essensangebot aus ei-gener Herstellung auch ein kurzweiliges Programm für Kinder und Erwachse-ne.
Das Biosphärenfest 2008 findet am 29. Juni von 09.30 Uhr bis 20.00 Uhr in Erfweiler-Ehlingen statt. Die Schirmherrschaft hat Landrat Clemens Linde-mann übernommen. Zusammen mit dem Freunde der Biosphärenregion Bliesgau e.V. und der Dorfgemeinschaft Erfweiler-Ehlingen ist der Biosphä-renzweckverband Bliesgau Veranstalter des Festes.
Bei weiteren Fragen steht Ihnen Pia Schramm in der Geschäftsstelle des Bio-sphärenzweckverbandes Bliesgau gerne zur Verfügung:
Tel (0 68 42) 9 60 09-11, E-Mail: p.schramm@biosphaere-bliesgau.eu.
Auch das Ausstellungskonzept folgt dem Blick fürs Dokumentarische: „Wir legen die Ergebnisse und die Spuren der Arbeit, vom Klebestift bis zur Zange, auf Holzplatten auf dem Boden aus“, sagt Sabine Graf. „Auch der von der Gesellschaft für Staatsbürgerliche Bildung geförderte Katalog verzichtet weitgehend auf Text, sondern dokumentiert wie die Ausstellung Ansichten einer Arbeitsnacht“, so Carola Stahl. Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Camera Obscura-Aufnahmen sowie Objekte aus Holz, Papier und Sand kamen zusammen. Darunter sind auch Beiträge, die sich mit dem zeitlichen Verlauf befassen. Das geschah in Form eines Stunden- und eines Nachtbuches sowie in einer Serie von 48 Zeichnungen, von denen jeweils vier in einer Stunde entstanden.
Einige Teilnehmer suchten dabei den Bezug zur Anne Frank-Ausstellung. „Allerdings war das keine Bedingung. Wir wollten das nicht vorgeben, weil uns ein Vergleich mit der Lebens- und Leidengeschichte der Anne Frank uns frivol erschien. Diese steht für sich.“, sagen die beiden und stellen klar, woran ihnen liegt: „Worauf wir uns beziehen, ist der Umstand des Arbeitens im Verborgenen. Für Anne Frank war es das Schreiben eines Tagebuchs in ihrem Versteck. Diesen Moment des kreativen Schaffens haben wir isoliert und daraus unser Projekt entwickelt. Daher läuft „Aus dem Verborgenen“ auch bewusst parallel zur Anne Frank-Ausstellung.“
Die Kinderakademie in der Grundschule Wittersheim bietet Workshops zu Zirkus, Theater und Gestalten sowie Sport, Tanz, Musik und Naturpädagogik für Kinder von 6 bis 13.
Anmeldungen sind bis Juli möglich. Nähere Informationen sowie Prospekte mit Kursbeschreibungen und Anmeldeformularen erhalten Sie bei der Kreisvolkshochschule des Saarpfalz-Kreises unter der Telefonnummer 0 68 42 / 92 43 10.
Bisher haben mehr als 2700 Kinder in Kooperation mit 55 Kindergärten und Sportvereinen wöchentliche Bewegungsprogramme in Kindergärten durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die umfassende Förderung der motorischen Fähigkeiten der „Kids“ – wissenschaftlich begleitet vom sportwissenschaftlichen Institut der Universität des Saarlandes. Das Projekt im Landkreis Neunkirchen läuft noch bis Oktober.
Die offizielle Bewerbungsphase für das Modellprojekt über ein Jahr im Saarpfalz-Kreis beginnt mit der Unterzeichnung der Ausschreibung am Mittwoch, 4. Juni, 11 Uhr, in Raum 201 in der Kreisverwaltung, Am Forum, 66424 Homburg durch LSVS-Präsident Gerd Meyer, Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath aus dem Kultusministerium und Landrat Clemens Lindemann.
Die Bewerbungsfrist für die zehn Kindergärten und Sportvereine als Kooperationspartner endet am 25. Juli 2008.
Um den Zuhörerinnen diese interessante Region sowie die aktuelle Situation im Niger und die Hintergründe näher zu bringen, wird Ine Stolz einen kurzen Vortrag halten sowie eine aktuelle Reportage von Arte einspielen.
Gäste sind herzlich zur Vernissage und zu den weiteren Öffnungszeiten, jeweils mittwochs, und sonntags während der Öffnungszeiten des Kiosks von 14 Uhr - 18 Uhr, eingeladen. Die Ausstellung dauert bis zum 27. Juli 2008.
Da die Parkmöglichkeiten am Kulturlandschaftszentrum begrenzt sind, wird gebeten zur Ausstellungseröffnung den Ausweichparkplatz an der Kläranlage zwischen Wittersheim und Bebelsheim zu nutzen. Von diesem Parkplatz aus ist Haus Lochfeld in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Nähere Informationen zur Ausstellung und zum Kulturlandschaftszentrum Lochfeld gibt es unter der Telefonnummer 06841/104-8411 bei der Kreisverwaltung in Homburg.
Bienen, Hummeln, Wildbienen, Schmetterlinge und viele andere Blüten besuchende Insekten sind in den letzten Jahrzehnten in Not gekommen, weil wichtige Nahrungspflanzen aus unserer Kulturlandschaft verschwunden sind. Vor allem Wildbienen, aber auch Honigbienen und Schmetterlinge sind dadurch in ihrem Überleben bedroht.
Das Netzwerk Blühende Landschaft wurde von Menschen aus dem Bereich Imkerei, Landwirtschaft und Naturschutz gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, das Nahrungsangebot für Blüten bestäubende Insekten zu verbessern. Um diese Ziele zu erreichen, erfasst und entwickelt das Netzwerk insektenfreundliche Konzepte, initiiert Modellprojekte und sucht den Dialog mit allen betroffenen Interessenverbänden.
Um Blühflächen zu schaffen, können gemeinsam mit Landwirten die Möglichkeiten genutzt werden, die sich bei normaler Landbewirtschaftung ergeben. Der Anbau von Zwischenfrüchten nach der Getreideernte oder Mähstreifen im Grünland, aber auch Blühmischungen am Ackerrand bieten den Blütenbesttäubern wieder Nahrung.
Gemeinsam mit Stadtgärtnern und Kommunen können Flächen im öffentlichen Grün durch Ansaat und Pflanzung attraktiv für Blüten besuchende Insekten gestaltet werden, damit sich Tiere und Menschen wohl fühlen.
Aber auch jeder Einzelne hat in seinem eigenen Garten, Vorgarten oder Balkon-kasten die Möglichkeit, wertvolle Pflanzen für Insekten anzusäen oder zu pflanzen.
Alle Landwirte, Gärtner, Imker, Jäger, Aktive im Naturschutz, Vertreter von Kommunen und alle, die Interesse an einer blühenden Landschaft haben, sind herzlich zu dieser Info-Veranstaltung eingeladen.
Inspektor Elfords Spur führt zunächst zu Mrs. Mulford - der Besitzerin einer Tierhandlung - und deren Geschäftsführer Frank Sutton. Auch Mrs. Mulfords Nichte Beryl - eine erfolgreiche Gerichtsreporterin - sowie Josua Harras - ebenfalls Reporter - interessieren sich für den Fall. Die Unterwelt - allen voran Larry Greames Vater, genannt "Der Lord" - ist auf Rache aus und plant bereits einen neuen Coup gegen den Zinker, der immer mehr in die Ecke gedrängt wird und deshalb auch vor weiteren Morden nicht zurückschreckt.
Mit Edgar Wallace’ Klassiker setzt das Westfälische Landestheater seine jahrelange Tradition der Krimis mit einem echten Bonbon fort. Kaum ein anderer seiner Krimis enthält in diesem Ausmaß die typischen Elemente, die die Krimis des großen englischen Autors beim Publikum so beliebt machen. Die bedrohliche Atmosphäre der Londoner Seitenstraßen, Büros und Hinterhöfe spitzt sich die gruselige Geschichte in einem Maße zu, wie sie nur der unerreichte Großmeister der Kriminalliteratur erzeugen konnte.
Edgar Wallace ist einer der erfolgreichsten und meistgelesenen englischsprachigen Autoren. Seine Werke verkauften sich weit über Hundertmillionen Mal. In 27 Jahren schrieb er über 170 Werke, die zum Teil verfilmt wurden. Zu seinen berühmtesten Werken zählen unter anderem „Der Hexer“, „Der Frosch mit der Maske“ und „Das indische Tuch“. Er wurde 1875 als unehelicher Sohn eines Schauspielers in London geboren und von dem Lastträger Georg Freeman adoptiert. Er wuchs in armen Verhältnissen auf und blieb ohne Schulabschluss. Seine schriftstellerische Karriere begann als Journalist, u.a. arbeitete er als Korrespondent in Südafrika, wo er über den Burenkrieg berichtete.
Nach London zurückgekehrt lebte er als freier Schriftsteller und begann Kriminalgeschichten zu verfassen. Er wurde in kürzester Zeit zum berühmtesten englischsprachigen Schriftsteller. Seine Kriminalgeschichten wurden in insgesamt 44 Sprachen übersetzt. Bereits zur Stummfilmzeit dienten die Bücher als Filmvorlage. 1931 wurde dann eines der berühmtesten Werke unter dem Titel „Der Zinker“ als Tonfilm umgesetzt. 1932 ging er nach Hollywood, um Drehbücher zu schreiben. Doch er starb bereits im Februar 1932 in Hollywood, wegen seiner Spielleidenschaft hoch verschuldet.
Ziel der Barockstraße ist die touristische Inwertsetzung der barocken Bausubstanzen, die insbesondere in den ehemaligen Residenzen zwischen Saar und Blies hervortreten. Saarbrücken und Ottweiler, die Residenzstädte der Fürsten von Nassau-Saarbrücken, sind geprägt durch die Bauten des Hofarchitekten Friedrich Joachim Stengel, dem in Saarbrücken eine Promenade – vorbei an seinen Bauwerken - gewidmet ist.
Blieskastel als Sitz der Grafen von der Leyen, erhielt unter Gräfin Marianne von der Leyen sein barockes Gepräge, das bis heute in seiner einmaligen Komplexität das Stadtbild bestimmt. Das pfälzische Zweibrücken verfügt mit der Herzogvorstadt und der Parkanlage Tschifflik über herausragende Elemente barocker Architektur und Landschaftsgestaltung.
Diese vier Residenzstädte der drei Herrschaftshäuser bilden die Kristallisationspunkte auf einer Perlenkette, die sich als BarockStraße SaarPfalz von Ottweiler nach Saarbrücken auf rund 200 Kilometer Autostraßen durch die heutigen Landkreise Neunkirchen und Saarpfalz, die Stadt Zweibrücken, den Landkreis Südwestpfalz und schließlich den Stadtverband Saarbrücken schlängelt.
Neben diesen vier Residenzstädten füllen zahlreiche barocke Stationen den Zwischenraum. Dabei sind es nicht nur die spektakulären Bauten, wie sie in der Saarbrücker Ludwigskirche, dem Saarbrücker Schloss, dem Witwenpalais Ottweiler, der Schlosskirche Blieskastel oder der Herzogvorstadt in Zweibrücken vorzufinden sind, sondern die unscheinbaren, eher versteckten Zeugnisse dieser Epoche, die auf ihre Entdeckung durch die Besucher warten.
So stehen die Ölmühle in Berschweiler und das Püttlinger Uhrenmuseum stellvertretend für das technische Niveau der Barockepoche. Mühlentechnik als Antrieb für die Massenherstellung verschiedener Produkte auf der einen Seite und feinste filigrane Mechanik barocker Zeitmesser auf der anderen.
Neben prachtvollen repräsentativen Bauwerken stehen Zweckbauten der ersten großindustriellen Fertigung an der Route und warten darauf von den Reisenden entdeckt zu werden. Die Ausschilderung der Hauptroute von Ottweiler nach Saarbrücken und der Köllertal-Warndt-Schleife ist umgesetzt; die Finanzierung dieser Arbeiten hat das saarländische Wirtschaftsministerium mit 70 Prozent (= 80.000,00 Euro) gefördert. Mit der Beschilderung ist der erste Schritt getan. Weitere Schritte werden folgen, um die BarockStraße SaarPfalz zu einer Route der Fantasie und des Genießens weiterzuentwickeln.
So bilden diverse Barockbauten den stilvollen Rahmen für Musik, Kunst und Kulinarik. Auf den Festen, in der Gastlichkeit und im „Savoir Vivre“ lebt das barocke Lebensgefühl weiter. Die Ländereien und Wälder, die früheren Jagdreviere der Herrschaft, mit Jagdsitzen und kleinen Lustschlössern sind heute beliebte Ausflugsziele im Grünen. Die Fertigung von Porzellan in Zweibrücken und Ottweiler – heute zu den teuersten Sammlerobjekten weltweit zählend – war Basis für die spätere industrielle Massenfertigung. Mit der Förderung der Steinkohle begann hier die Zeit der Industriefürsten. Das Schlagen der Eisenhämmer kündigte unüberhörbar den Siegeszug des herannahenden Industriezeitalters an.
Das Programm zur Eröffnung ist vielfältig und wird sicherlich viele Interessierte am 13. April nach Blieskastel locken. Um 11 Uhr zieht der „Hof“ ein: Die Gräfin Marianne von der Leyen und Reichsgräfin Catharina von Ottweiler werden zusammen mit Baumeister Friedrich Stengel und einer Kammerzofe die offizielle Eröffnung einleiten. Nach den Grußworten, die von barocker Musik untermalt werden, wird dann das Band durchschnitten und die BarockStraße SaarPfalz offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Um 13 Uhr wird das Buch „Barocke Gartenlust“ des Verlags Schnell & Steiner in der Orangerie vorgestellt. Dieses Buch lädt zu einer Fahrt entlang der BarockStraße ein, die auch eine Reihe schöner und vergessener Gärten miteinander verbindet. Von 13.30 Uhr bis in den Abend hinein folgen musikalische und tänzerische Darbietungen mit der Musikschule Zweibrücken, der Stanislaus-Gruppe, Christian von Blohn, Fleurs du Baroque und einem Bänkelsänger.
Um 14 und um 15 Uhr werden Stadtführungen durch Blieskastel angeboten. Zudem bietet das Café Chili einen Rundgang durch Blieskastel an, der mit einer „Coffee-Stunde“ in der Orangerie endet.
Was wäre ein solches Fest – und auch die BarockStraße SaarPfalz – ohne ein tolles kulinarisches Angebot. Im Barockgarten hinter der Orangerie wird eine kleine Zeltstadt entstehen, in der sich Firmen präsentieren, die die Idee der BarockStraße schon aufgenommen haben und somit zu Werbeträgern der Region geworden sind. Es sind die Bäckerei Schäfer aus Ottweiler, das Gasthaus „Zur Linde“ in Mainzweiler, die Firma Juchem aus Eppelborn, die Abteibrauerei aus Mettlach, die Brauerei Bruch aus Saarbrücken, die Bäckerei Kuhn aus Blieskastel, die Kaffeerösterei aus Blieskastel, der Annahof in Niederwürzbach, Feinkost Flatter aus Homburg und das Café Chili aus Homburg.
Da der Parkraum an der Orangerie nur begrenzt vorhanden ist, sollten die Besucher auf dem Parkplatz am ehemaligen Bahnhof parken – und können dann – stilecht – mit der Kutsche vom Paradeplatz zur Orangerie fahren. Den ganzen Tag über wird der Kutschbetrieb laufen. Und für die kleinen Gäste ist zusätzlich ein Kinderprogramm im Garten der Orangerie aufgebaut, so dass dieser Tag ein Tag für die ganze Familie werden kann.
Alle sind emsig beschäftigt, das Dorf für die große Feier am nächsten Tag herauszuputzen. Da kommt Pomm-Fritz und verkündet, dass er auf seinem Feld einen Schatz gefunden hat. Nach kurzer Diskussion beschließen die KNAXianer, den Schatz sicher in der Sparkasse zu verwahren.
Fetz Braun, Chef der Räuberbande, und seine rechte Hand, Brunhold, haben das Geschehen verfolgt und wollen den Schatz stehlen. Parallel dazu hecken die Räuber Zipfel, Langbart und Mampf einen anderen teuflischen Plan aus.
Sie wollen in der Nacht die schöne Feelicia entführen! Und Schlapf, der immer müde Nachtwächter schläft schon wieder… So nimmt das Geschehen seinen verhängnisvollen Lauf...
Natürlich hat diese turbulente Geschichte ein glückliches Ende!
Das Sorbische National-Ensemble ist das größte Tournee-Theater mit festem Ensemble in Deutschland. Freuen Sie sich auf das Ereignis mit Chor, Ballett und Band, und lassen Sie sich mit Ihren Kindern oder Enkeln durch die KNAXianer in ihren farbenfrohen Kostümen verzaubern!
Für jeden Geschmack etwas
Die Kunsthandwerker präsentieren auf dem Markt wieder die ganze Bandbreite der Keramik: von nützlicher, zeitgemäßer Gebrauchskeramik über Gartenobjekte bis hin zu edler und außergewöhnlicher Keramikkunst. Die Palette der angebotenen Kunstobjekte ist vielfältig: Schmuck aus verschiedenen Tonmaterialien, Keramikobjekte, Raku- und Kunstskulpturen, Gartentische aus Keramik-Mosaik und vieles mehr. Auch für das bevorstehende Osterfest werden die verschiedensten Artikel als Dekoration angeboten. Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim präsentiert verschiedene Ausgrabungsfunde und töpfert mit Kindern.
Jeder Anbieter zeichnet sich durch eine gewisse individuelle Note aus, so dass die Besucher in Homburg einen Überblick über das gesamte Repertoire an zeitgemäßer Keramikkunst bekommen.
Die Veranstalter legen Wert darauf, dass nur Produzenten von Keramikware am Markt teilnehmen. Hier wird für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas angeboten - ob Groß oder Klein: Jeder findet eine passende Keramik!
Homburg – Stadt der Märkte
Aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht ist der Homburger Keramikmarkt ein wichtiges Zugpferd, um Besucher auch weit über die Grenzen des Kreises hinaus nach Homburg zu locken. Gerade die Konzentration auf das Produkt Keramik stellt natürlich für Homburg ein „Alleinstellungsmerkmal“ in der Region dar, das sich werblich und touristisch gut vermarkten lässt. Ein Besuch auf dem Keramikmarkt kann ideal mit einer Stippvisite zu den Homburger Sehenswürdigkeiten, z. B. den wieder eröffneten Schloßberghöhlen, dem Römermuseum in Schwarzenacker oder mit einem Einkaufsbummel in der Innenstadt kombiniert werden. Die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing wollen Homburg als „Stadt der Märkte“ in der Region positionieren. Neben dem Keramikmarkt organisiert die Saarpfalz-Touristik zusammen mit dem Stadtmarketing auch den Landmarkt im Herbst. Diese Veranstaltungen ergänzen in idealer Art und Weise den weit über die Grenzen Homburgs hinaus bekannten Flohmarkt und den Homburger Nostalgiemarkt.
Gastronomen verwöhnen Besucher
Für die Bewirtung sorgen die zahlreichen Gastronomiebetriebe und Cafés, die mit ihrem attraktiven Angebot den Besuch in Homburg zum Erlebnis werden lassen. Die Besucherinnen und Besucher sollen die Möglichkeit haben, sich in Ruhe über das Angebot zu informieren. Sie können sich beraten lassen, vergleichen und gezielt kaufen.
Wer hat den schönsten Stand – Prämierung der drei besten Marktstände - Keramikmarkt 2008
Erstmalig vergibt im Jubiläumsjahr das Homburger Publikum einen Preis für den schönsten Marktstand. Die Besucher des Marktes werden durch das Ausfüllen einer Postkarte „Mein Lieblingsstand ist ….“ den schönsten Stand ermitteln und am letzten Markttag küren. Die Gewinner der attraktiven Preise werden ausgelost und dann schriftlich benachrichtigt.
Verkaufsoffener Sonntag
Wie im vergangenen Jahr kann der Marktbesuch mit einem Einkaufsbummel in den Homburger Geschäften verbunden werden, da die Einzelhändler in der Innenstadt am 16. März 2008 von 13 bis 18 Uhr einen verkaufsoffenen Sonntag veranstalten. An beiden Tagen ist auch wieder das Parkhaus in der Innenstadt geöffnet.
Übersichtsplan erleichtert Orientierung
Zum 10. Keramikmarkt wird wieder eine Broschüre mit allen Anbietern inklusive Lageplan mit freundlicher Unterstützung der Saarland Versicherung und der Stadtwerke Homburg publiziert. Die Broschüre liegt in zahlreichen Geschäften in der Innenstadt aus. Sie kann auch bei der Saarpfalz-Touristik, Am Forum 3 in Homburg, Telefon: (0 68 41) 1 04 – 1 90; Fax: (0 68 41) 1 04 – 1 95, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de bestellt werden.
Um den Nachfolgeprozess optimal steuern zu können, bietet die SOG mit der Seminarreihe „Übergabe erfolgreich planen“ ein kompaktes Angebot für beide Seiten einer Betriebsübergabe an. Fachreferenten aus der Wirtschaft werden an vier Abenden zu wichtigen rechtlichen und finanziellen Fragen
Antworten geben.
Programm:
18.00 Uhr Begrüssung durch Karlheinz Schöner, Oberbürgermeister der Stadt Homburg, und Joachim Rippel, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft
18.15 Uhr Informations-Runde, Moderation: Jürgen Lenhof, Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft und Doris Gaa, Wirtschaftsförderung Saarpfalz
Themen:
Praxis-Beispiele aus dem Saarpfalz-Kreis
19.30 Uhr GET TOGET HER
Im Anschluss an die Regionalveranstaltung in Homburg finden vier Seminarabende mit nachfolgerelevanten Themen statt.
Seminar 1
17. März 2008
Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten
Diplom-Kaufmann Peter Biegaj, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Seminar 2
19. März 2008
Rechtliche Aspekte
Dr. Udo Michalsky, Fachanwalt für Steuer- und Insolvenzrecht
Seminar 3
31. März 2008
Versorgungsrechtliche Aspekte
Myriam Eckstein, Direktionsbevollmächtigte der Saarland Versicherungen
Seminar 4
2. April 2008
Betriebswirtschaftliche Aspekte
Günther Sprunck, Diplom-Betriebswirt, Unternehmensberatung GUB
Veranstaltungsort:
Seminar 1 und 2: 66450 Bexbach, Saarpfalz-Park 1
Seminar 3 und 4: 66386 St. Ingbert, Dudweiler Str. 29-31, ehemaliges Pumpenhaus
Beginn:
jeweils um 18.00 Uhr
VeranstalterIn:
Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises
Ort:
Kulturzentrum Saalbau, Homburg
Eintritt:
Vorverkauf:12,-/10,- (erm.) Euro
Abendkasse: 14,-/12,- (erm.) Euro
Kartenvorverkauf ab Mittwoch, 30. Januar 2008:
„Die Mechanische Werkstatt ist ein reizvoller Spielort. Nicht nur für Klassik“ bekennt Festivalleiter Dr. Peter Kleiß, im Hauptberuf Jazzredakteur bei SR2 Kulturradio. „Er hat inspiriert, eine ganz andere Programmzusammenstellung zu finden, als das wahrscheinlich in der traditionellen Stadthalle der Fall gewesen wäre“, so Kleiß weiter. Den Auftakt machen beispielsweise zwei Tage experimenteller Jazz. Zunächst am Freitag, 29. Februar ab 20 Uhr die Verleihung des 1. St. Ingberter Jazzförderpreises an eine noch zu benennende Formation, die anschließend auch ein Konzert geben wird. Dann folgt das Chris-Gall-Trio, feat. Enik und schließlich zeigt „Panzerballett“, welche Möglichkeiten bei der Fusion zwischen Jazz und Rock bestehen.
Am Samstag, 1. März wird das Markus Stockhausen Quartett seine „Klangvisionen“ vorstellen. Wichtiger Bestandteil sind dabei die Lichtkunstinstallationen von Rolf Zavelberg aus Bonn, welche die musikalischen Experimente der Musiker begleiten werden.
Ein paar Tage macht der Jazz Pause, um am Donnerstag, 6. März mit der HR-Bigband Musik unter dem Motto „Mediterrana“ wieder aufzuleben. Freitag, 7. März kommt mit der Kristin Asbjörnsen-Band Besuch aus Norwegen, um weltberühmte „Spirituals“ ganz neu zu interpretieren. Den Abschluss am Freitag gibt eine Formation, die eine Hommage an Art Blakey feiert, wobei einige der Musiker tatsächlich Mitglieder der legendären „Jazz Messengers“ waren.
Samstag, 8.Februar kommt aus Köln das Blue Art Orchestra unter der Leitung des Saarbrücker Jazzprofessors Georg Ruby. Anschließend wird das Publikum mit Eddie Palmieri und seinen „Afro-Caribbean Jazz All-Stars“ ins heiße Cuba entführt.
Der Höhepunkt des 22. Internationalen Jazz Festivals St. Ingbert wird am Sonntag, 9. März eine ganz besondere Geburtstagsfeier sein: die deutsche Swinglegende Paul Kuhn wird 80 und hat dazu nicht nur die Allstar-Band „The Best“, sondern auch das Filmorchester Babelsberg mitgebracht.
Einzelkarten pro Festivaltag kosten im Vorverkauf:
29. Februar und 1. März 15 Euro, ermäßigt: 10 Euro, für den 6., 7. und 8. März 20 Euro, ermäßigt 15 Euro. Für den 9. März (Paul Kuhn und das Babelsberger Filmorchester) zwischen 15 und 35 Euro, je nach Platzkategorie.
Der Festivalpass für alle Tage (außer Paul Kuhn) kostet 60 Euro (ermäßig 40 Euro). Inhaber des Festivalpasses zahlen für das Paul-Kuhn-Konzert nur den ermäßigten Preis.
Zentraler Vorverkauf und Postversand: ProTicket Hotline: 01803-776842 (9 Cent pro Minute) Montag bis Freitag 9 - 20 Uhr. Samstag 9 - 16 Uhr. Ticket-Bestellung per Internet: http://www.proticket.de. Weitere Informationen auch unter www.st-ingbert.de.
Seit 1999 ist sie am Pfalztheater in Kaiserslautern als Solistin mit dem Orchester, als Kammermusikerin und als Liedbegleiterin zu hören. Auf dem Programm in Blieskastel stehen Werke von Scarlatti, Mozart, Liszt, Rachmaninoff und Debussy.
Karten zum Preis von 10,- € (erm. 5,- €) sind beim Verkehrsamt Blieskastel, Zweibrücker Straße 1, Tel. 06842-926 1314 oder an der Tageskasse erhältlich.
Er wirft auch mal das eine oder andere Solostück ein, und zeigt seine solistischen Fähigkeiten. Marion bereichert die Lieder durch fetzige Saxophonsoli (Tenor, Alt, Sopran und Bariton) und bläst auch mal Querflöte und Klarinette. Detlef setzt mit verschiedenen Perkussionsinstrumenten rhythmische Akzente und holt unter anderem die Mundharmonika und das Kazoo aus seiner Überraschungskiste. Kurz - Ein spritziges Trio, welches noch richtig handgemachte Musik macht.
Karten zum Preis von 10,- € (ermäßigt 5,- €) sind beim Verkehrsamt Blieskastel, Zweibrücker Straße 1, Tel. 06842-926 1314, der Kreissparkasse Saarpfalz, Direktion Blieskastel oder an der Abendkasse erhältlich.
Den Preisen bei Jugendwettbewerben folgten ab dem Alter von 13 Jahren bereits Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie dem „Most Promising Artist Award“ in Hamamatsu, Japan. Große Aufmerksamkeit erzielte Alice Sara Ott, als sie mit 15 Jahren als deutlich jüngste Teilnehmerin den 1. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb „Silvio Bengalli“ gewann, dies verbunden mit Sonderpreisen und mit der bisher höchsten Punktezahl in der Geschichte des Wettbewerbs.
Seitdem trat die deutsch-japanische Pianistin und Schülerin von Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum, in vielen Konzertsälen Deutschlands, Europas und in Japan auf, wie beim Kissinger Sommer, dem Classix Festival in Braunschweig, dem Festival „Spannungen“ von Lars Vogt, dem Bachfest Leipzig sowie bei dem Preisträgerkonzert im Rahmen der Salzburger Festspiele. 2005 feierte die Künstlerin einen überwältigenden Erfolg in der ausverkauften Nikkei Hall in Tokyo. Ihr Auftritt mit dem Tschaikowsky b-moll Klavierkonzert in Sapporo mit dem Sapporo Symphony Orchestra unter Leitung der Gastdirigentin Anu Tali fand Japanweit begeisterte Medienresonanz.
„Bei Alice Sara Ott wird die Musik von Franz Liszt zum Klangabenteuer der Virtuosität“, lobte das Musikzeitschrift „Piano News“ ihre erste CD, die 2004 in Co-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk entstanden ist und große Resonanz in Europa und Japan fand.
Highlights der Saison 2006/2007 sind in Europa u. a. Soloauftritte im Concertgebouw Amsterdam, in der Philharmonic Hall Bratislawa sowie ein Konzertdebüt mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter Leitung von David Zinman. Als „reines Glück“ beschrieb die Süddeutsche Zeitung den Klavierabend im Münchner Herkulessaal, Januar 2007. In Japan folgen u. a. ein Orchesterkonzert mit dem Kanazawa Ensemble Orchester unter Leitung von Iwaki Hiroyuki sowie Auftritte mit dem NHK-Symphony Orchestra und dem Tokyo Symphony Orchestra.
Info und Kartenvorverkauf:
06841-101166, www.homburg.de und www.proticket.de, Ticket-Hotline: 01803-776842 (9Ct./Min.) sowie bei allen Pro-Ticket Vorverkaufsstellen.
HORST JANSON
Der beliebte Schauspieler gehört zu den bekanntesten Darstellern im deutschsprachigen Raum. Seine Karriere begann sehr früh mit dem Film „DAS GLAS WASER“, wo Horst Janson neben Gustav Gründgens, Hilde Krahl, Lieselotte Pulver und Sabine Sinjen vor der Kamera stand. Es folgten Filme wie „DIE BUDDENBROOKS“, „RUF DER WILDGÄNSE“, „IMMENHOF“ sowie zahlreiche englische und amerikanische Produktionen. Dabei zählten zu seinen bekanntesten Partnern u.a. Roger Moore, Tony Curtis, Anthony Perkins, Charles Bronson und Peter O´Toole. Auch das Fernsehen entdeckte Horst Janson sehr früh. Hier nur einige seiner TV-Serien: „SALTO MORTALE“, „DER BASTIAN“, „SESAMSTRASSE“ sowie „ZWEI HALBE SIND NOCH LANGE KEIN GANZES“. Seit 2004 spielt der charmante Schauspieler zudem die Rolle des Kapitäns Bernd Jensen in der ARD-Serie „UNTER WEISSEN SEGELN“. Neben seiner Tätigkeit für Film und Fersehen, steht Horst Janson auch regelmäßig auf der Bühne. In Bad Segeberg wirkte er zudem 1998 und 2001 bei den Karl-May-Festspielen mit. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, wie z.B. „Goldener Otto“ und „Bambi“, runden seine Karriere ab.
Zum Autor:
CURTH FLATOW kam am 9. Januar 1920 in Berlin zur Welt, lernte im zarten Alter von sechs Jahren schreiben und blieb dabei. Heute blickt er auf unzählige Gedichte, fünf Kabarett-Revuen, dreißig Drehbücher, über hundert Rundfunksendungen, mehrere Fernsehspiele und –serien (z.B. „ICH HEIRATE EINE FAMILIE“) sowie etwa dreihundert Chansons und Lidertexte zurück. 1959 schrieb er mit Horst Pillau „DAS FENSTER ZUM FLUR“, durch welches Inge Meisel zur „Mutter der Nation“ wurde. Flatows Komödie „VATER EINER TOCHTER“ kam 1965 heraus, „DAS GELD LIEGT AUF DER BANK“ 1968, „DER MANN, DER SICH NICHT TRAUT“ 1973. 1990 wurde „VERLÄNGERTES WOCHENENDE“ erfolgreich uraufgeführt, um nur einige Stücke zu nennen. Mehrere Komödien von Flatow gehören zu den meistgespielten Werken auf deutschsprachigen Bühnen, wurden aber auch in insgesamt 20 anderen Ländern gespielt. Seine neuste Komödie „MÄNNER SIND AUCH MENSCHEN“ ist nach der Uraufführung am Neuen Theater Hannover nun erstmals auf Tournee zu sehen.
Info und Kartenvorverkauf:
06841-101166, www.homburg.de und www.proticket.de, Ticket-Hotline: 01803-776842 (9Ct./Min.) sowie bei allen Pro-Ticket Vorverkaufsstellen.
Festredner ist an diesem Tag Frank-Walter Steinmeier, Bundesaussenminister und Vizekanzler. Er spricht zum Thema "Freiheit, Einheit und Europa”.
Musik: Schulorchester des Johanneums unter der Leitung von Pater Holtman.
Die Kosten für die Teilnahme an dem Festbankett betragen je Teilnehmer 20,00 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir nehmen die Reservierung nach Eingang der Anmeldungen vor. Diese werden bis spätestens Freitag, 18. Januar 2008, erbeten unter Tel.-Nr. 0 68 41/1 04-4 17, Fax-Nr. 0 68 41/1 04-4 93 oder E-Mail:traudel.neumueller@saarpfalz-kreis.de. Wir bitten Sie, den Kostenbeitrag auf unser Konto 10 10 170 098 bei der Kreissparkasse Saarpfalz (BLZ 594 500 10) zu überwiesen. Es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen.
Roberto Legnani hat sich durch sein exzellentes Gitarrenspiel während zahlreicher Tourneen im In- und Ausland einen Namen als Gitarrenvirtuose gemacht. Seine Interpretationen zeugen von einer starken Künstlerpersönlichkeit. Gemeinsame Auftritte mit der weltberühmten Chansonsängerin Belina bilden eine weitere Facette seiner musikalischen Vielfältigkeit.
Das Duo Ariana Burstein & Roberto Legnani war das erste Ensemble, das die ungewöhnlich aparte Kombination Violoncello und Gitarre im Konzertleben etabliert hat. Dieser kulturelle Einsatz wurde bereits zweimal vom deutschen Bundespräsidialamt gewürdigt. Die beiden Musiker spielen preisgekrönte Instrumente: Das von Wilhelm Brückner gebaute Violoncello und die Hopf-Gitarre La Portentosa sind Zeugnisse hoher deutscher Instrumentenbaukunst.
Mit irrwitzigem Tempo und mathematischer Präzision laufen die Ereignisse in dieser turbulenten Farce um Liebeswirrungen und Verwechslungen ab. Ein banales Missverständnis, eine kleine Lüge, eine fixe Idee und schon stürzen die bürgerlichen Helden in einen Strudel von Missgeschicken und Peinlichkeiten.
Ein Meisterwerk der Boulevard-Komödie aus der Zeit der Belle Époque!
Georges Feydeau
Georges Feydeau wird in Paris als Sohn des Romanschriftstellers und Börsenmaklers Ernest Feydeau und dessen Frau Léocalle Bagaslawa Zeleska geboren. Durch die außergewöhnliche Schönheit der Mutter inspiriert geht ein Gerücht um, Georges sei der Sohn des die Mutter anbetenden Napoleon III. Sein Vater stirbt 1873 und die Mutter heiratet 1876 den Journalisten Henry Fouquier. Feydeau wird 1878 Mitglied des Künstler-Clubs "Les Castagnettes" und tritt als Imitator und Schauspieler auf. 1880 wird erstmals ein Monolog von ihm aufgeführt.
Nach Ableistung des Militärdienstes arbeitet er von 1885 bis 1886 als Sekretär am Théatre de la Renaissance. Noch während des Militärdienstes entsteht sein erstes Stück Der Damenschneider.
Er lernt den Maler Emile Auguste Carolus-Duran kennen, bei dem er Unterricht nimmt und dessen Tochter Marianne er 1889 heiratet. Mit ihr hat er vier Kinder.
Durch Spekulationen an der Börse und Spielsucht gerät Feydeau trotz des großen Erfolges seiner Stücke immer wieder in Geldnot. 1901 ist er gezwungen, seine imposante Kunstsammlung zu veräußern. 1909 trennt er sich von der Familie, da seine Frau sich einen jüngeren Liebhaber genommen hat. Er zieht ins Hotel Terminus, wo er beinah zehn Jahre lebt.
1913 wird er zum Offizier der Ehrenlegion ernannt. 1916 schreibt sein letztes Stück: Hortense hat gesagt, Sie können mich mal...
1918 hat Feydeau eine Liebesaffäre mit der Tänzerin Odette Darthys, bevor er im folgenden Jahr aufgrund der Spätfolgen einer Syphilis in Wahnvorstellungen verfällt und in ein Sanatorium eingeliefert wird. Dort stirbt er zwei Jahre später in geistiger Umnachtung. Er schrieb insgesamt 20 Bühnenmonologe sowie 40 Stücke; mit Ausnahme eines einzigen, das er aufgrund einer verlorenen Wette schrieb (Bourgeon, 1906), sämtlich Komödien.
Nach einer Schauspielausbildung erhielt Claus Wilcke (Pacarel) von Albert Lippert in Bremen sein erstes Bühnenengagement. Es folgten Theaterstationen in Oldenburg, Lübeck, an den Münchner Kammerspielen, in Aachen, Hamburg, Frankfurt und Bamberg. 1958 gab Wilcke in der Komödie „Meine 99 Bräute“ sein Filmdebüt. Bundesweite Bekanntheit erreichte er durch die Verfilmung des 1913 erschienen Groschenromans um den verwegenen und draufgängerischen Millionär „Percy Stuart“. Wilcke verkörperte die Hauptrolle zwischen 1969 und 1972 in insgesamt 52 Folgen der Fernsehserie. Bis heute ist Wilcke ein ständiger Gast in Film- und Fernsehproduktionen (u.a. SOKO 5113, Der Alte, Die Männer vom K3, Sylter Geschichten und Balko). Darüber hinaus leiht Wilcke seit 1959 als Synchronsprecher vielen international bekannten Schauspielkollegen seine markante Stimme. Er synchronisierte u. a. Warren Beatty, George Hamilton, Elvis Presley, Omar Sharif (Lawrence von Arabien) und William Shatner.
Ralph Turnheim (Dufausset) wurde 1976 in Wien geboren, wo er mit 17 Jahren die Schauspielausbildung begann und als jüngster Absolvent des Jahrgangs abschloss. Er spielte am Theater in der Josefstadt, am Theater der Jugend und anderen Wiener Bühnen. Außerdem hatte er Gastauftritte in Fernsehfilmen und -serien, so etwa in „Schloßhotel Orth“. 1999 stand er in Prag als Max Piccolomini in einer 8-stündigen Fassung von Schillers „Wallenstein-Trilogie“ auf der Bühne. Im Frankfurter Fritz-Remond-Theater war er neben Ernst Stankovski in Molières „Tartuffe“ zu sehen. Sein Talent als Komödiant lebte er auch in Alan Ayckbourns „Normans Eroberungen“ aus, ehe er von 2002 bis 2004 an das Staatstheater Wiesbaden engagiert wurde. Als Ensemblemitglied der Burgfestspiele Mayen (2004 – 2006) schlüpfte er bei „Romeo und Julia“ in die Rolle das Tybalt und spielte in „Anatevka“ an der Seite von Claus Wilcke. Er ist außerdem als Zauberer, Cartoonist und Autor tätig.
Gunhild Branchart (Madame Landernau), gebürtig aus Essen, begann ihre Karriere am Theater für Vorarlberg in Bregenz. Im Anschluss war sie an zahlreichen großen Theatern beschäftigt, u.a. am Stadttheater Heidelberg, dem Deutschen Theater Göttingen, dem Bochumer Schauspielhaus und dem Stadttheater Bonn. Sie arbeitete dabei mit so renommierten Regisseuren wie Hans Neuenfels, Luc Bondy, Ephraim Kishon und Maria Becker. In der langen Liste ihrer Rollen finden sich neben dramatischen Figuren wie Elisabeth in Schillers „Maria Stuart“ oder Genia in Schnitzlers „Das weite Land“ auch viele Komödien, darunter zwei Feydeaus: „Der Floh im Ohr“ und „Der Florentiner Hut“.
Lale Yanik (Madame Pacarel) wurde in Istanbul geboren und absolvierte ihre Schauspielausbildung in München. Im Anschluss hatte sie ein festes Engagement an der Tribühne in Stuttgart. Dort spielte sie die Eve im „Zerbrochenen Krug“ von Kleist, Luciana in der „Komödie der Irrungen“ von Shakespeare, Lulu in „Shoppen & Ficken“ von Mark Ravenhill und Luise in „Die Hose“ von Carl Sternheim. 1999 war sie mit „Volpone“ von Ben Jonson auf Tournee. Zuletzt spielte sie in der Uraufführung „Leyla“ von Feridun Zaimoglu am Hans-Otto-Theater in Potsdam. Im Fersehen war sie u.a. zu sehen in „Tatort“, „Blochs Fälle“ und in einer Hauprolle in der Serie „Deutsch Klasse“.
Marcel Krohn (Regie) hatte sein schauspielerisches Debut 1989 am Linzer Landestheater und studierte anschließend an der Schauspiel Akademie Zürich Darstellende Kunst und Regie. Danach ging er für zwei Jahre als Schauspieler und Regieassistent ans Theater Baden-Baden. Es folgten Stückverträge in Cottbus, Meiningen, Brandenburg, Berlin sowie eigene Inszenierungen. Von 1999 bis 2002 war Marcel Krohn als Schauspieler und Dramaturg bei Theaterproduktionen Kuhnen beschäftigt. Seit 2002 ist er künstlerischer Leiter der BERLINER TOURNEE, inszenierte für diese „Die Mitschuldigen“, „Fräulein Julie“, „Das Wintermärchen“, „Seitensprung ins Eheglück“ und „Othello“ und spielte den Oswald in den „Gespenstern“.
In den Jahren 2003 und 2004 führte er auch am Freilichttheater Spandau Regie.
Von 2003 bis 2006 arbeitete er außerdem als Regisseur, Dramaturg und Schauspieler an der Landesbühne Rheinland-Pfalz.
Der Pächter der Bliesgau-Festhalle bietet einen Imbiss an. Es können separat beim Fachgebiet „Schule, Kultur & Jugend“ Bons für 4 verschiedene Essen erworben werden.
Für gute Unterhaltung und die passende Tanzmusik sorgt die Band „Happy Sound“, die bundesweit eine Vielzahl von Tanzturnieren und Galaveranstaltungen musikalisch mitgestaltet.
Vernissage ist am Donnerstag, 13. Dezember um 19 Uhr. Gezeigt werden die Arbeiten dann immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr in der Kreisverwaltung in Homburg.
Ort: Kulturzentrum Saalbau Homburg
Frühlingsball mit Tanzturnieren um den Swiss-Real-Pokal mit großem Rahmenprogramm
Für die Gäste spielt die Tanzband "TOP SOUND".
Zeit: 19.00 Uhr
Kontakt: Tel: 06841/65070 Jochen Dihlmann
Während des Nikolausmarktes kommt täglich gegen 16 Uhr der Nikolaus und beschenkt alle Kinder. Ein nostalgisches Kinderkarussell erfreut die Kleinen, ein Nikolaus-Express verkehrt vom Marktplatz bis zum Rondell
Die Ausstellung besteht aus den sechs Buchstaben-Skulpturen EUROPA, auf denen die wichtigsten europäischen Themen aufgegriffen werden: die gemeinsamen europäischen Wurzeln der 450 Millionen Unions-Bürger ganz am Anfang im „E“, die vertraglichwirtschaftliche Basis der EU auf dem Buchstaben „U“, die Vorteile der Mitgliedschaft in der Union auf dem „R“. Das „O“ symbolisiert das Werden der Europäischen Union. Europäische Zukunftsprojekte und ihre Auswirkungen auf den Alltag der Menschen werden auf dem „P“ thematisiert und mit dem „A“ steht den Besuchern der Ausstellung ein interaktives Element zur Verfügung, an dem sie ihre Eindrücke und Ansichten Europas schildern können. Lebensgroße Skulpturen menschlicher Silhouetten, die um die Buchstaben herum aufgestellt werden und diese teilweise auch tragen, symbolisieren die Bürger der Europäischen Union in ihrer Unterschiedlichkeit. Textschilder dokumentieren die Vielfalt ihrer Ansichten zu „EUropa“.
Die Wanderausstellung ist eine Maßnahme im Rahmen der „aktion europa“, die die Bundesregierung zusammen mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Deutschland,den deutschen Ländern, den kommunalen Spitzenverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen ins Leben gerufen hat, um mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden und Multiplikatoren einen intensiven Dialog über europapolitische Themen zu führen. Die „aktion europa“ hat insbesondere zum Ziel, die Kenntnisse über die Aufgaben, Struktur und Leistungen der Europäische Union zu vertiefen und die Erfahrungen, Vorstellungen und Erwartungen der Menschen für die Zukunft der Europäischen Union und der weiteren Zusammenarbeit in Europa nutzbar zu machen. Sie soll mithelfen, den Wert der europäischen Zusammenarbeit mit ihren Herausforderungen, Problemen und Lösungsvorschlägen in ihrer Bedeutung für das eigene Leben, die persönliche Planung und Perspektiven zu erkennen und die Politik aktiv mit zu gestalten.
Zwei Exemplare der Ausstellung „EUropa ist 50“ reisen gleichzeitig auf zwei verschiedenen Routen durch Deutschland. Die insgesamt 30 neuen Standorte der Ausstellung wurden dabei wieder weniger nach der Größe der Städte ausgewählt, denn mehr nach dem europapolitischen Engagement der Veranstalter. So sind Städte und Gemeinden, aber auch Landkreise oder europapolitisch tätige Vereine und Institutionen Gastgeber und Veranstalter von „EUropa ist 50“. Realisiert hat die Ausstellung das Auswärtige Amt in Zusammenarbeit mit dem Sponsor, der Versicherungsgruppe Zurich Deutschland.
Die aktuelle Tour wird durch die Verwaltungspartnerschaft der Bundesregierung mit der Europäischen Kommission mit Mitteln der Europäischen Union finanziert.
Vernissage in Reinheim ist am Montag, 12. Januar 2007, um 16 Uhr im Inforzentrum des Kulturparks, Robert-Schumanstraße. Geöffnet ist die Ausstellung dann dienstags bis donnerstags immer von 9 bis 17 Uhr, freitags von 9 bis 13 Uhr. Weitere Infos erteilt die Stabsstelle PR der Kreisverwaltung in Homburg, Udo Steigner unter Telefon 0 68 41 / 1 04-2 15.
Beratershop für Gründer Am Anfang einer Gründung steht die Idee. Vielleicht entwickelte sie sich ganz allmählich. Vielleicht war es aber auch ein zufälliger Geistesblitz. So individuell die Unternehmerpersönlichkeiten und Geschäftsideen auch sind, so individuell müssen auch die Neugründungen gestaltet werden. Eines haben aber alle Existenzgründungen gemeinsam: Sie müssen die Phasen Konzeption, Planung und Realisierung durchlaufen. Und diese Entwicklungsstufen sollten für eine erfolgreiche Gründung maßgeschneidert sein. Was dabei alles zu beachten ist, erfahren alle Interessenten beim dritten SOG Berater-Shop: Wie finanziere ich mein Vorhaben? Welche persönlichen Voraussetzungen sind notwendig? Wie können persönliche Risiken abgesichert werden? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wie finde ich die passenden Ansprechpartner?
Damit es auf alle Fragen die richtigen Antworten gibt, stellt die SOG am 24. Oktober ab 14 Uhr im Atrium - Haus der Wirtschaftsförderung in Saarbrücken ein Beraternetzwerk zur Verfügung. Sechs ausgesuchte Fachleute aus verschiedenen Spezialgebieten geben jedem Interessenten die richtigen Tipps und Hilfestellungen. Bei jedem der sechs Lotsen können sich die Ratsuchenden maximal 20 Minuten individuell und kostenfrei beraten lassen. Eine Voranmeldung ist allerdings notwendig. Unternehmensnachfolge Auch wenn es vereinzelt kernige Unternehmer gibt, die selbst mit 80 Jahren noch auf der Kommandobrücke stehen – eines Tages muss der Kapitän von Bord und die Geschicke des Unternehmens in jüngere Hände legen! Alleine im Saarland stehen in den nächsten fünf Jahren über 7.000 Senior-Chefs vor der Aufgabe, das Staffelholz an ihre Nachfolger erfolgreich weiterzugeben. Die Vorteile einer Unternehmens-Nachfolge oder -Übernahme gegenüber einer Neugründung liegen auf der Hand: Kundenstamm, Betriebsausstattung, fachliches Know-how und die Mitarbeiter sind bereits vorhanden. Wer sich selbstständig machen möchte, muss also nicht immer bei Null anfangen. Doch auch hier gibt es einige Fallstricke. Damit der Generationswechsel reibungslos verläuft, unterstützt die SOG mit ihrer Aktion „Unternehmensnachfolge im Saarland“ Unternehmer, die vor einem Wechsel stehen, und begleitet sie und ihre Nachfolger.
Am 29. Oktober findet um 18 Uhr in der Handwerkskammer des Saarlandes die Kick-Off Veranstaltung statt. Dann wird unter anderem die Internet SOG-Nachfolgebörse freigeschaltet. Diese Börse wendet sich zum einen an Existenzgründer und Unternehmer, die im Zuge einer Nachfolge ein Unternehmen zur Übernahme suchen. Zum anderen steht sie allen Unternehmern offen, die an einem Nachfolger interessiert sind. Der Startveranstaltung folgen weitere regionale Veranstaltungen sowie eine Seminarreihe. Im November finden vier Seminare mit hochkarätigen Referenten zu ganz unterschiedlichen Fragestellungen statt. Alle Interessenten erhalten hier rechtlich fundiertes und faktenorientiertes Wissen. Umfangreiche Hilfen machen die Veranstaltungen zu einer unverzichtbaren Richtschnur, um den Traum der Selbstständigkeit Wirklichkeit werden zu lassen und alle Schwierigkeiten souverän zu meistern. Gründerinnentag Gründerinnen starten durch: praktisch - professionell - profitabel. Der Frauenanteil bei Geschäftsgründungen ist in den letzten 30 Jahren in Deutschland ständig gestiegen. In machen Regionen liegt er mittlerweile sogar bei 40 Prozent. Um die saarländischen Existenzgründerinnen durch Beratung und gezielte finanzielle Förderung zu unterstützen, arbeitet die SOG zukünftig mit der bundesweiten Gründerinnenagentur (bga) zusammen. Die bga versteht sich als deutschlandweites Informations- und Servicezentrum. Mit der Zusammenarbeit soll auch im Saarland die Zahl der Geschäftsgründungen durch Frauen steigen sowie die Qualität ihrer Gründungen erhöht werden.
Die neue Kooperation startet öffentlich beim 1. saarländischen Gründerinnentag am 9. November ab 15 Uhr in der IHK Saarland. SOG und bga helfen bei Neugründungen, Unternehmensübernahmen, Franchising, Geschäftsgründungen als Nebenerwerb, Solo-Selbstständigkeit oder dem Start in einen freien Beruf. Zugleich bietet der erste Gründerinnentag allen Anwesenden die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen auszutauschen, Ideen und Projekte zu besprechen sowie neue Kontakte zu knüpfen und bereits bestehende Verbindungen zu pflegen.
Übrigens: Gründerinnen aufgepasst! Der nächste Unternehmerinnen-Stammtisch findet am 25. April 2008 ab 19:30 Uhr im Bistro der Congreßhalle Saarbrücken statt. Einfach vorbeikommen, mitreden und Ideen austauschen!
Die meisten Staaten haben eines oder mehrere der internationalen Übereinkommen zum Schutz der Menschenrechte ratifiziert. Doch die Wirklichkeit bleibt erschreckend weit hinter dem Anspruch dieser völkerrechtlich verbindlichen Normen zurück. Für die Pressefreiheit muss eine ähnlich deprimierende Bilanz gezogen werden. Meinungsfreiheit, Informationsaustausch und Pressefreiheit sind durch Artikel 19 der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" jedem Menschen garantiert. Doch genauso selbstverständlich wie in der globalen Gesellschaft Informationen gehandelt werden, wird der Zugriff auf Informationen beschränkt aus kommerziellen, politischen oder religiösen Interessen.
REPORTER OHNE GRENZEN berichtet alljährlich über rund 150 Staaten, in denen die Pressefreiheit häufig massiv verletzt oder völlig unterbunden wird. Wo die Presse nicht ungehindert über die Arbeit von Regierungen und Behörden berichten kann, gibt es keine öffentliche Kontrolle staatlicher Organe. Wenn Medien nicht einmal elementare Informationen verbreiten dürfen, kann kein demokratischer Prozess, kein friedlicher Ausgleich von Interessen stattfinden. Alljährlich vergibt REPORTER OHNE GRENZEN zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember einen Menschenrechtspreis an mutige Journalistinnen oder Journalisten, die sich unter besonders schwierigen Bedingungen für die Pressefreiheit eingesetzt haben.
Die Ausstellung "100 Fotos für die Pressefreiheit" der Volkshochschule im Norden des Landkreises München und REPORTER OHNE GRENZEN möchte auf die schwierige Situation der Pressefreiheit aufmerksam machen. Sie zeigt Aufnahmen, die oft nur mit hohem persönlichen Einsatz entstehen können und die mit großen Gefahren für Journalistinnen und Journalisten verbunden sind.
Die Bilder dokumentieren soziale Missstände, Leid, Verfolgung und Krieg. Sie enthalten Wahrheiten, die in den offiziellen Bulletins der Politik gerne ignoriert werden. Sie gehen über die bloße Kriegs- und Krisenberichterstattung hinaus. Denn zu dem Bild der Welt gehört ebenso der wenig oder nicht spektakuläre Alltag.
Nur der mutige Einsatz von Journalistinnen und Journalisten vor Ort macht diese Zustände öffentlich wahrnehmbar. Und eröffnet damit auch die Chance, durch diese Bilder, diese Recherchen, durch die bloße Information Einfluss zu nehmen, zu alarmieren, aufzuhalten, etwas zu verändern. Es sind Bilder, die die Notwendigkeit und den Sinn freier Information eindringlich verdeutlichen.
An der Berichterstattung aus den Krisengebieten der Welt wird häufig kritisiert, sie sei fixiert auf die Jagd nach dem spektakulären Bild, der sensationellen Reportage und das sei meist die sich ständig überbietende Darstellung von Gewalt. Darüber muss mit guten Gründen nachgedacht werden. Auch in dieser Ausstellung werden erschreckende Bilder gezeigt, Bilder, für die sich die Ausstellungsmacherinnen und -macher jedoch nicht leichtfertig entschieden haben. Denn immer wird der Schrecken dieser Bilder von der Wirklichkeit des Schreckens weit überboten und deren Brutalität lässt sich nicht einfach verdrängen oder ausblenden. Nur die direkte, ungefilterte Information, die selbst beobachtete und auf Film festgehaltene Szene, der vor Ort recherchierte Hintergrundbericht kann über die Verhältnisse in diesen Ländern aufklären und das sind eben oft genug Gewaltverhältnisse.
REPORTER OHNE GRENZEN und Dieter Schnöpf haben die Ausstellung im Herbst 2002 komplett überarbeitet. So wurden neue Bilder u.a. von Afghanistan, Russland und Birma aber auch neue Themen wie Gewalt in Kolumbien, Landlose in Brasilien oder Armut in Rumänien aufgenommen und durch aktuelle Texte bekannter Journalistinnen und Journalisten ergänzt.
Sie wird schildern, wie die "Amishen" ihren Alltag leben, Feste feiern, ihre Traditionen und Bräuche bewahren und versuchen, in unserer "modernen Zeit" zu bestehen. Die Amishen pflegen eine Tradition der Gewaltfreiheit. Um so schockierender war die Nachricht vom Oktober 2006, als ein Mann in einer kleinen Schule der Amish drei Mädchen erschossen hatte. Auch hierauf wird die Referentin eingehen.
Der Vortrag findet statt in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis Saar-Pfalz und der Kreisvolkshochschule Saarpfalz. Anmeldung bitte bis Montag, 23. Oktober, an Beate Ruffing, Deutsch-Amerikanischer Freundeskreis Saar-Pfalz, Kreisverwaltung Homburg, Telefon (0 68 41) 104-204, Telefax (0 68 41) 104-200 oder eMail beate.ruffing@saarpfalz-kreis.de
Schwerpunkt werden die Ausgrabungen an der Orangerie sein. Die Orangerie des Schlosses Karlsberg beherbergte in ihren riesigen Gewölben seltene Pflanzen und Tiere. Der Durchmesser des angebauten Theaters entsprach mit 43,20 m dem des Pantheons in Rom.
Treffpunkt für die Wanderung ist um 14 Uhr der Karlsberger Hof in Homburg-Sanddorf.
Die Teilnahme ist kostenlos.
„Dahemm!“ ist ein Heimatabend ohne erhobenen Zeigefinger oder eine besserwisserische „Volkshochschuldidaktik“, dafür mit Witz, Ironie und Fantasie. Augenzwinkernd und mit mitreißender Live-Musik, zwischen Volkslied, Brechtsong und populärem Charthit, widmet sich der Abend saarländischen Eigenarten und Errungenschaften – bei aller Skurrilität getragen von der Liebe zum Saarland.
weiterhin werden geboten:
Mittagessen wird vom THW Blieskastel Aßweiler geboten, nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen.
Am 26. August 2007 wird der Kreisfeuerwehrtag gefeiert.
An beiden Tagen:
Die Ausstellung wurde von EUROPARC Deutschland in Zusammenarbeit mit den deutschen Biosphärenreservaten entwickelt und aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert.
Im ausgebuchten Eden Cinehouse prämiert Landrat Clemens Lindemann die Gewinner des „mach's mit“-Motivwettbewerbs. Im Vorfeld der Jugend-FilmTage konnten die Schulklassen eigene Plakatideen zur Aidsprävention entwickeln. Die Gewinnerklasse erhält den vom Eden Cinehouse gestifte-ten Hauptpreis, einen Gutschein für eine Sondervorstellung mit freier Film-wahl aus dem laufenden Programm.
Im Jahr 2004 interessierten sich nach Untersuchungen der BZgA 73 Pro-zent der unter 45jährigen Alleinlebenden dafür, wie man sich vor einer HIV-Infektion schützen kann. Seit Beginn der Aidsprävention ist das Schutzver-halten kontinuierlich angestiegen, allerdings stagniert die Verwendung von Kondomen seit etwa 1996. Etabliert hat sich der Kondombesitz bei jünge-ren Singles (Frauen 61 Prozent, Männer 71 Prozent). Jugendliche verhal-ten sich beim Schutz vor HIV/Aids recht verantwortungsbewusst: 60 Pro-zent der 16 bis 20-Jährigen, die Sexualkontakte haben, benutzen regelmä-ßig Kondome, 80 Prozent gelegentlich.
„Mit den JugendFilmTagen möchten wir LehrerInnen und SchülerInnen anregen, diese Themen im Unterricht aufzugreifen und zu vertiefen. Denn nicht zuletzt angesichts der katastrophalen weltweiten Entwicklung von HIV/Aids dürfen wir in unseren Präventionsbemühungen nicht nachlassen,“ erläutert Landrat Clemens Lindemann.
Vor und nach den Filmen ermöglichen Mitmach-Aktionen im Homburger Saalbau einen spielerischen und lustvollen Zugang zu den Themen der JugendFilmTage. Die Jugendlichen erwartet unter anderem ein Computer-spiel mit dem Titel „Catch the sperm“, das Spiel „Der heiße Draht“, der Kondomführerschein und ein Glücksrad. Das Gesundheitsamt des Saar-pfalz-Kreises stellt für die JugendFilmTage Kondome und Kleingewinne zur Verfügung. Aktuelle Infos, Broschüren und Postkarten gibt es vor Ort eben-falls kostenlos.
Die Lehrer wurden bereits vorab auf die JugendFilmTage in intensiven Be-ratungsgesprächen durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes vorbereitet: Im Vordergrund standen dabei Methoden, Anregungen und praktische Tipps für die jugendgerechte Vor- und Nachbereitung der Filme im Unter-richt sowie das Bekanntmachen der an den JugendFilmTagen beteiligten Beratungsstellen und Initiativen.
Für SchülerInnen, die sich auch über die JugendFilmTage hinaus mit den Themen beschäftigen möchten, bietet die BZgA zwei Internetangebote an:
www.machsmit.de
Die interaktive Website zur „mach’s mit“ – Plakat¬kampagne. Neue „mach’s mit“-Motive können selbst entworfen und eingesandt werden. Auf die Ge-winnerInnen warten attraktive Preise, außerdem Informationen zu Safer Sex und Kondomen, aktuelle Events und Spiele.
www.loveline.de
Die Jugendhomepage zu Liebe, Partnerschaft, Sexualität und Verhütung. Mit Chats, Lexika, Wissensspielen, FAQs, Umfragen, News und monatli-chen Schwerpunktthemen.
Telefon- und Emailberatung der BZgA
Wer persönliche Fragen rund um Aids und Sexualität hat, kann sich sieben Tage in der Woche jeweils ab 10 Uhr an die anonyme Telefonberatung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wenden: Telefon 01805-555 444 (12 Cent/min aus dem Festnetz) oder www.aidsberatung.de.
"Wo sonst sollte ein solches Stück aufgeführt werden, wenn nicht in Homburg?", meint Clemens Lindemann. Der Landrat des Saarpfalz-Kreises, der auch Vorsitzender der Siebenpfeiffer-Stiftung ist, erinnert daran, dass ohne die Ereignisse in Homburg und Zweibrücken das Hambacher Fest nicht möglich gewesen wäre. Das 175. Jubiläum dieser mit 30.000 Teilnehmern größten Demonstration für Demokratie und Freiheit in Deutschland im 19. Jahrhundert wird in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. "Für die saarpfälzische Region war die Gründung des Preß- und Vaterlandsvereins das wichtigste Ereignis des Jahres 1832. Das haben wir mit unserem großen Festbankett Ende Januar gebührend gewürdigt", betont Lindemann. Aber auch am Hambacher Fest haben die Menschen der Region Anteil genommen - allein vom Homburger Marktplatz aus seien etwa 80 Männer und Frauen mit Leiterwagen, zu Fuß oder auf Pferden aufgebrochen, um am 27. Mai 1832 in Hambach mit von der Partie zu sein. "Deshalb ist die Aufführung des Theaterstückes hier in Homburg durchaus an der richtigen Stelle", betont der Landrat.
Die Szenerie des denkwürdigen Pfingstsonntags 1832 ist denn auch die Ausgangslage für das Theaterstück: Abertausende Menschen sind auf dem Hambacher Schloss zusammengekommen: Winzer, Polen, Journalisten und Juristen, Schriftsteller, Franzosen, Freiheitskämpfer, Schaulustige. Was führt sie zusammen? Siebenpfeiffer aus Homburg fordert in seiner Rede die Gleichberechtigung der Frau, der Redakteur Dr. Wirth erhält zum Zeichen der Solidarität ein "Ehrenschwert", der Frankenthaler Bürstenbinder Becker, der anderthalb Jahre später Siebenpfeiffer spektakulär aus dem Gefängnis befreien sollte, ruft offen zur Revolution auf. Welche Interessen die einzelnen Personen auch im Visier hatten, der 27. Mai vor 175 Jahren brannte sich unauslöschlich ins Gedächtnis aller ein. Was folgt, ist freilich fatal: Zensur, Bespitzelung, Gefängnis, Folter, Flucht, Exil. Und doch wird die deutsche Trikolore in Schwarz-Rot-Gold, die als Symbol der Freiheit die Demonstration der 30.000 vorweg anführt, zum Symbol für die Demokratie in Deutschland.
Üblicherweise spielt "Chawwerusch" unter freiem Himmel, und so ist denn der Innenhof des Johanneums als Ort der Aufführung erst einmal vorgesehen. Sollte in des die Witterung nicht mitspielen, wird in die Aula der Schule ausgewichen. Das Mimenensemble wird ergänzt durch den Chor der Landauer Liederleute, um das Stück auch zu einem musikalischen Erlebnis werden zu lassen. Zeitweise 30 Akteure werden deswegen auf der imposanten Bühne stehen.
Ab sofort gibt es die Eintrittskarten für dieses Theater, das seine Uraufführung am originalen Schauplatz der historischen Ereignisse hatte - an vier Abenden hintereinander war der Burghof des Hambacher Schlosses ausverkauft. Die Tickets gibt es bei der Siebenpfeiffer-Stiftung, Am Forum 1, Homburg: Traudel Neumüller, Tel. 0 68 41 / 1 04-4 17, sowie bei der Volkshochschule Homburg, Am Forum 5, Homburg: Christa Marx, Tel. 0 68 41 / 1 01-1 06. Der Eintritt ist kostenlos.
Die Wanderung führt entlang an den Ruinen der Hohenburg, zu den Überresten des Schlosses Karlsbergs, vorbei an den Schwanenweiher, weiter zur Merburg in Kirrberg und zurück zum Waldstadion. Unterwegs warten auf die Wanderer einige Überraschungen.
Saarlouis: Tag für Demokratie und Courage
St. Wendel: Laut werden gegen Rechts
Neunkirchen: Antirassismusfestival
Losheim-Rimlingen: Aktionstag gegen Rechts
Saarbrücken: Antirassismusfestival
DER EINTRITT ZU ALLEN VERANSTALTUNGEN IST FREI.
Zielsetzungen
„Wir wollen mit unserer Aktion ein Zeichen gegen die zunehmenden rechtsextremen Einstellungen und den Anstieg rechtsextremer Straftaten setzen“, so Holger Meuler, Vorsitzender des Netzwerks für Demokratie und Courage Saar. „Mit unseren Konzerten wollen wir zeigen, dass Nazis in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“, so Holger Meuler.
Der Aktionstag gegen Rechts findet in diesem Jahr zum 5. Mal statt. „Der Erfolg spricht für uns: Die Zahl der Kooperationspartner steigt jährlich. An allen Standorten sind kommunale Vertretungen der Jugendämter, Jugendzentren und MitarbeiterInnen der Jugendhilfe in die Planungen involviert.“, so Christine Streichert, Geschäftsführerin des NDC Saar.
An den Standorten Homburg, St. Wendel, Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen wollen die VeranstalterInnen Schülerinnen und Schülern ein breites Angebot an Informationen rund um das Thema „Für Demokratie Courage zeigen“ zur Verfügung stellen. Das NDC wird mit Teamerinnen und Teamern vor Ort sein, sein Angebot präsentieren und bei Fragen Rede und Antwort stehen. Aber auch der Spaßfaktor soll nicht zu kurz kommen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht daher ein Großaufgebot an regional bekannten Bands. „Wir werden zeigen, dass Rechtsrock mehr ist als nur schlechte Musik. Nationalistische und rassistische Töne sind menschenverachtend“, so Holger Meuler. Daher legt das NDC vor Ort auch Wert darauf, dass sich die Bands mit der Thematik auseinandersetzen und gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz auftreten.
KooperationspartnerInnen
Dass der Aktionstag in diesem Jahr reibungslos organisiert werden konnte, verdanken die Veranstalter des Netzwerks für Demokratie und Courage Saar der intensiven Zusammenarbeit mit den kommunalen Gebietskörperschaften vor Ort. „Dank der guten Kooperationen ist der Aktionstag gegen Rechts an den Einzelstandorten schon zu einer Institution geworden“, so Meuler.
Finanziert wird der Aktionstag aus Beiträgen der Mitgliedsverbände des NDC: DGB Jugend, Jusos, SJD-Die Falken, Naturfreundejugend, Grüne Jugend, BDKJ und AWO-Jugend. Die Antonio-Amadeu-Stiftung aus Berlin tritt in diesem Jahr erstmals als Partner auf. Desweiteren engagieren sich vor Ort die Kommunen und Kreise mit finanziellen Beiträgen, aber auch der kostenlosen Bereitstellung von Infrastruktur.
Das Netzwerk für Demokratie und Courage Saar e.V.
Das Netzwerk für Demokratie und Courage ist ein bisher in den fünf neuen Bundesländern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen agierendes Netzwerk, in dem verschiedene Jugendverbände, Organisationen und Gruppierungen vertreten sind.
Schirmherr des Projekts ist der Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Im Saarland begleitet Serdar Somuncu als Schirmherr das Netzwerk. Das NDC besteht im Saarland aus folgenden Jugendverbänden: DGB Jugend, Jusos, SJD-Die Falken, Naturfreundejugend, Grüne Jugend, BDKJ und AWO-Jugend. Unsere Kooperationspartner sind das Adolf-Bender-Zentrum und das Bildungs- und Forschungswerk Saar-Lor-Lux (BIFOR). Daneben unterstützen viele weitere Organisationen, Bildungsträger und Einzelpersonen die Arbeit. Die wichtigsten Akteure im Projekt sind die ehrenamtlichen TeamerInnen. Sie haben eine spezielle Ausbildung absolviert und setzen unser Bildungskonzept in der konkreten Arbeit um. Sie überzeugen durch ihr eigenes couragiertes Auftreten im direkten Kontakt mit den Jugendlichen.
Im Saarland wird das NDC gefördert aus Mitteln des saarländischen Ministeriums für Inneres, Familie, Frauen und Sport.
KONTAKT
Netzwerk für Demokratie und Courage Saar e.V.
Fritz-Dobisch-Str. 5
66111 Saarbrücken
Tel: 06841-4000119
Fax: 06841-4000120
Mail: buero@ndc-saar.org
Home: www.ndc-saar.org, www.aktionstag-gegen-rechts.de
Gleich zwei Ex-DTM Opel Astra V8 Coupe, aus den aufgelösten Werksbeständen des Rüsselsheimer Automobilherstellers, mit dem siebenfachen Bergmeister Norbert Brenner und dem Schweizer Balz Kamm am Steuer, beabsichtigen einen Start auf der Käshofer Straße. Sein Versprechen auch in 2007 nach Homburg zu kommen, wird der Schweizer Reto Meisel einlösen, seit letztem Sommer Halter des Streckenrekords für Tourenwagen. Der unweit der Deutschen Grenze bei Waldshut beheimatet Chef eines Autohauses, führt zur Zeit in der Bergmeisterschaft für Tourenwagen mit seinem Mercedes 190, der von einem fast 600 PS starken Formel 1 Motor der Marke Judd „befeuert“ wird. Bereits zu den Stammgästen am Karlsberg zählt der Franke Norbert Handa, der vor einigen Wochen bei feuchten Streckenverhältnissen mit seinem Lancia Deta Allrad das Wolsfelder Bergrennen bei Bitburg als Gesamtsieger beenden konnte und nicht zu vergessen, der amtierende Bergmeister Herbert Stolz aus Innsbruck mit seinem babyblauen Porsche 935 II.
Ins Lager der reinrassigen Rennsportfahrzeuge, die für den Gesamtsieg prädestiniert sind, wechselte zu Saisonbeginn der aktuelle Europa-Bergmeister der Tourenwagen Jörg Weidinger aus Happurg bei Nürnberg. Der bekennende Fan der Homburger Rennstrecke, bringt einen 370 PS starken italienischen Osella-Sportprototyp mit, genau wie der Schweinfurter Uwe Lang und der Dillenburger Bernd Simon. Heiß auf DM-Punkte sind sicherlich auch die Schweizer Marcel Steiner und Urs Müller. Um seinen elften Deutschen Bergtitel einfahren zu können, ist eine Top-Platzierung für den selbst ernannten „Berglöwen“ Herbert Stenger unabdingbar. Die Equipe Stenger wird erneut mit einem zweiten Eigenbau-Sportwagen für Schwiegersohn Bruno Winkler dabei sein. Ob der Vorjahressieger Patrik Zajelsnik aus Freiburg wieder zum Homburger Bergrennen kommt, ist fraglich. Der Deutsch-Slowene hat es in diesem Jahr auf das Slowenische Berg-Championat abgesehen.
Nach einjähriger Abstinenz, zählt der alljährlich größte Sportevent der Stadt Homburg, wieder zum KW Berg-Cup für Spezial-Tourenwagen der Gruppe H. Allein zwischen 70 und 80 hoch gezüchteter Renntourenwagen, vom Schlage eines VW Polo, Opel Kadett, BMW 320, Renault Clio, Mercedes 190 Evo II, Ford Escort oder VW Golf, werden für Spannung in den einzelnen Hubraumklassen sorgen. Das wird viele Motorsportfans in der Region freuen und zum Renngelände zwischen Homburg und Käshofen locken. Darüber hinaus zählt das einzig verbliebene Bergrennen im Saarland zum Classic-Berg-Cup und Fiat-Lancia Sportpokal. Nach einer Pause von genau 10 Jahren hat sich der NSU Bergpokal für die 2007er Ausgabe angemeldet. Über 15 Exemplare, der aus den 1960er und 70er Jahren stammenden legendären NSU TT und TTS Modelle wollen in Homburg um Punkte fahren.
Den bereits zuerkannten Lauf zur Luxemburger Bergmeisterschaft mussten die Verantwortlichen des HAC schweren Herzens zurückgeben. Wie zuvor schon anderen Deutschen Veranstaltern von Bergrennen, wurde auch dem Homburger ADAC Ortsclub die Streckenzulassung von Seiten des Deutschen Motorsport Bundes (DMSB), für die Formel 1-nahnen F3000-Boliden, aus Gründer der Sicherheit entzogen. Diese ist jedoch für die Austragung eines Meisterschaftslaufs des Großherzogtums von Nöten. „Das kostet uns sicherlich 20 Teilnehmer“, zeigte sich HAC Pressesprecher Thomas Bubel enttäuscht. „Verwunderlich ist dabei nur“, so Bubel weiter, „dass die neueren Formel 3000-Modelle den Sicherheitsstandarts von aktuellen Formel 1-Rennwagen entsprechen“.
Infos im Internet: www.homburger-bergrennen.de
Angesprochen sind jedoch ebenso Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die mit ihrem Beschäftigungsverhältnis unzufrieden sind und für die eine Existenzgründung eine, zunächst vielleicht nur nebenberufliche Option sein könnte.
Das Anliegen des AK-Forums ist es, Interessierte in einem frühen Stadium umfassend zu informieren und ihnen Entscheidungshilfen zu geben, die eine erste Einschätzung der Erfolgsaussichten erlauben. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und Ansprechpartner kennen zu lernen.
Programm:
10.15 Uhr: Referate
Selbstständigkeit - aber wie?
Doris Gaa
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz mbH
Die Saarland Offensive für Gründer - Beraternetzwerk
Jürgen Lenhof
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Saarlandes
Arbeits- und Sozialversicherungsrecht - Gründungsfragen
Peter Kiefer
Arbeitskammer des Saarlandes
Leistungen der Agenturen für Arbeit
Stefan Kiefer
Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland
Fördermöglichkeiten der SIKB
Karl Lehmann
Saarländische Investitionskreditbank AG (SIKB)
Fragen aus dem Publikum
11.30 Uhr: Existenzgründungen in der Praxis
Gründungsbeispiel 1:
Arbeitslose werden Unternehmer
Gründungsbeispiel 2:
Vom Arbeitnehmer zum eigenen Chef
12.00 Uhr: Imbiss und persönliche Gespräche
Veranstaltungsende ca. 13.00 Uhr
Die Veranstaltung ist für Teilnehmer kostenfrei.
Anmelden können Sie sich bei der Arbeitskammer.
Arbeitskammer des Saarlandes
Tel.: 0681/4005-239 (Ralf Becker)
Fax: 0681/4005-259
E-Mail: wirtschaft@arbeitskammer.de
Bundesagentur für Arbeit,
Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland
Tel.: 0681/849-377 (Stefan Kiefer)
Fax: 0681/849-106
E-Mail: Rheinland-Pfalz-Saarland.ZLP@arbeitsagentur.de
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit
Tel.: 0681/501-4183 (Petra Eckstein)
Fax: 0681/501-4293
E-Mail: p.eckstein@wirtschaft.saarland.de
Parkplätze finden Sie in der Dudweilerstraße sowie im angrenzenden Gewerbe- und Technologiepark (GTP) in der Kastanienstraße. Der GTP befindet sich in Nachbarschaft zur Firma Voit sowie in der Nähe des Stadtzentrums und Bahnhofs.
Die gleichzeitige Kinderakademie bietet Workshops zu Zirkus, Theater und Gestalten sowie Sport, Tanz, Basteln und Naturpädagogik für Kinder von 6 bis 12.
Anmeldungen sind bis Juli möglich. Nähere Informa-tionen sowie Prospekte mit Kursbeschreibungen und Anmeldeformularen erhalten Sie bei der Kreisvolkshochschule des Saarpfalz-Kreises unter der Telefonnummer 0 68 42 / 92 43 10.
Programm und Dozenten
Zeichnen auf der Spur der Natur (5 Tage)
Monika Maier-Speicher
Malerei: I Einführung in die Malerei (5 Tage); II Malerei für Geübte (5Tage)
Anne Müller-Dorn
Plastisches Gestalten in Ton (5 Tage)
Denise Altenkirch
Naturfotografie – Landschaft und Makro (5 Tage)
Andreas Dorn
Filzen: I Einstieg ins Filzen – Schmuck (1 Tag), II Weiterfilzen – Hüte oder Taschen (1 Tag), III Filzen für Fortgeschrittene (3 Tage)
Lieder begleiten mit Gitarre: (3 Tage)
Stefan Röhm
Vom Atmen zum Singen: Stimmbildung (2 Tage)
Susanne Gasthauer
Lyrik kreativ (1 Tag)
Sabine Grittner und Peter Goergen
Tanzen: Video Clip Dancing (3 Nachmittage)
Soja Smailova
Körpertraining: Yoga, Capoeira, Samba, Salsa (2 Tage)
Angelina Greco und Ronaldo Mendonca
Klangschalenmassage (1 Tag)
Martina Theobald und Ulrich Speicher
Geführte Wanderungen – Natur und Heimat (2 Tage)
Heribert Ochs und Arno Soffel
Kinderakademie für Kinder von 6 bis 12:
Zirkus (5 halbe Tage) Frank Neufang
Theater (5 halbe Tage) Claudia Knauf
Gestalten (5 halbe Tage) Doris Ducke-Sellen
Sport und Spiel (2 halbe Tage) Alexander Emrich
Tanzen für Kids (2 halbe Tage) Soja Smailova
Malen und Bauen (2 halbe Tage) Dorn/ Ducke-Sellen
Yoga und Capoeira für Kids (1 halber Tag) Mendonca
Waldpädagogik/Imkerei (2 halbe Tage) N.N.
Lochfeld-Rallye/Geländespiele (2 halbe Tage) A. Dorn
Beteiligte Personen und Institutionen:
Idee, Organisation und Durchführung:
Anne Müller-Dorn und Andreas Dorn (Kunsterzieher, Wittersheim)
Verwaltung: Kreisvolkshochschule des Saarpfalz-Kreises, Leiter: Michael Knapp
Schirmherrschaft: Landrat Clemens Lindemann
Träger Haus Lochfeld: Umweltdezernat des Saarpfalz-Kreises, Dr. Gerhard Mörsch
Das Konzept
Kunst, Musik, Lernen und Körpererfahrung verbinden mit der heimischen Natur – das ist der Ansatz dieser Sommerakademie, die mitten in der schönen Landschaft des Bliesgaus stattfindet.
Das Haus Lochfeld, eine Gründerzeitvilla an einem Südhang im Mandelbachtal zwischen Wittersheim und Ormesheim, wurde vom Saarpfalz-Kreis zu einem Kulturlandschaftszentrum mit einzigartigem Flair ausgebaut.
Seine südlich anmutende Aussicht und der weitläufige Garten mit Obstwiesen, Weinterrassen und Kräutergärten sind Boden, Kulisse und Gegenstand der künstlerischen Auseinandersetzung. Kurse, Mahlzeiten, Phasen der Entspannung und des Austausches finden im Wesentlichen draußen statt, im Schatten der alten Bäume.
Das Programm der Sommerakademie möchte Menschen aller Altersgruppen erreichen; doch es soll überschaubar bleiben, um den besonderen Charakter dieses Ortes erlebbar zu machen. Daher sind Teilnehmerzahlen und Kursangebote angemessen begrenzt.
Organisatorisches
Die Sommerakademie wird am Montag, 6.8., um 9 Uhr 30 eröffnet. Die Kurse finden montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr statt. Es werden ein- bis fünftägige Workshops angeboten. Die Gebühr beläuft sich je nach Kurs auf 22 bis 30 Euro pro Tag (für Kinder 14 bis 18 Euro).
Zwischen 12 Uhr 30 und 13 Uhr 30 wird ein ausgewogenes Mittagessen zum Preis von 6 Euro (inkl. Getränke, für Kinder 3 Euro) angeboten. Der Kiosk des Hauses ist zeitweise geöffnet und bietet kleine Speisen, Getränke, Kaffee und Kuchen.
Jeweils Freitags ab 15 Uhr können die Arbeitsergebnisse aus den Kursen in Form von Ausstellungen, Vorführungen, Konzerten präsentiert werden.
Anmeldungen bis Juli an die Kreisvolkshochschule des Saarpfalz-Kreises. Telefonische Rückfragen an die
Kreisvolkshochschule unter 06842/924310, an die Organisatoren unter 06803/984230.
Die Prospekte liegen auch in Geschäften und Ämtern in Mandelbachtal, Blieskastel, Gersheim, St. Ingbert und Homburg aus.
Schwerpunkt werden die Ausgrabungen an der Orangerie sein. Die Orangerie des Schlosses Karlsberg beherbergte in ihren riesigen Gewölben seltene Pflanzen und Tiere. Der Durchmesser des angebauten Theaters entsprach mit 43,20 m dem des Pantheons in Rom.
Treffpunkt für die Wanderung ist um 14 Uhr der Karlsberger Hof in Homburg-Sanddorf. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen sind möglich bei der Saarpfalz-Touristik, Am Forum 3, 66424 Homburg, Telefon (0 68 41) 1 04 - 1 90 bzw. Fax 1 04 - 1 95, E-mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Gäste sind herzlich zur Vernissage und zu den weiteren Öffnungszeiten, jeweils mittwochs, und sonntags während der Öffnungszeiten des Kiosks von 14 Uhr bis 18 Uhr, eingeladen. Die Ausstellung dauert bis zum 17. Juni 2007.
Da die Parkmöglichkeiten am Kulturlandschaftszentrum begrenzt sind, wird gebeten zur Ausstellungseröffnung den Ausweichparkplatz an der Kläranlage zwischen Wittersheim und Bebelsheim zu nutzen. Von diesem Parkplatz aus ist Haus Lochfeld in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Nähere Informationen zur Ausstellung und zum Kulturlandschaftszentrum Lochfeld gibt es unter der Telefonnummer 0 68 41 / 1 04-4 03 bei der Kreisverwaltung in Homburg.
12.-13. Mai ab 10 Uhr Ortskern Gersheim, Zu Tisch - Essen und Trinken wie Gott in Europa: Bauernmarkt mit kulinarischen Köstlichkeiten, musikalischen und kunsthandwerklichen Attraktionen mit über 60 Ausstellern aus dem Saarland, der Pfalz, Lothringen und der polnischen Woiwodschaft Podkarpackie.
Der Markt, seine Aussteller und ihre Produkte verkörpern europäische Lebensart: die Vielfalt der Kulturen, Traditionen und kulturelle und künstlerische Ausdrucksformen, die Eigenart der Natur in ausgewählten europäischen Regionen und das Naturell der Menschen, die dort zuhause sind. Entsprechend das Spezialitäten-Angebot auf dem Markt: Selbst gemachte Köstlichkeiten von Käse, Fleisch, Wurstwaren, Brot bis zu typischen Getränken, Produkte des bäuerlichen Kunsthandwerks aus Holz, Keramik, Metall und Textil. Natürlich können die Köstlichkeiten vor Ort auch probiert werden.
9.-12. Mai In Europa gibt es keine Grenzen: Junge Europäer aus mehreren Ländern wandern mit Umweltminister Stefan Mörsdorf drei Etappen auf Jakobsweg von Hornbach bis Saargemünd.
6.- 12. Mai Mit Energie für Europa: Schulklassen aus Kamien (Polen), Lebach und Forbach recherchieren und diskutieren darüber, wie Europa seine Energiezukunft gestalten soll. 10. Mai 19.30 Uhr Diskussion mit Europapolitikern.
Auf Einladung von Europa-Minister Karl Rauber und von Umweltminister Stefan Mörsdorf hat sich für die Europawoche auch hoher Besuch aus Polen angesagt: So werden der Marschall (vergleichbar dem Ministerpräsident) der Woiwodschaft Podkarpackie, Zygmunt Cholewinski, mit Mitarbeitern für internationale Beziehungen, und dem Sejm-Abgeordneten Boguslaw Tofilski, der Generalkonsul der Bundesrepublik in Polen, Dr. Thomas Gläser, und der Generalkonsul der Republik Polen in Köln, Andrzej Kaczorowski, mit der Landesregierung über einen Ausbau der partnerschaftlichen Beziehungen und gemeinsame Projekt beraten und an den Veranstaltungen teilnehmen. Landrat Clemens Lindemann ist ebenfalls Schirmherr der Veranstaltungsreihe.
Neben den drei Bühnen im Festbereich wird an zwei Tagen auch die Bliesgau-Festhalle für die Jugend geöffnet. Nachwuchsbands aus der Region können sich in der Halle einem breiten Publikum präsentieren; zum Abschluss wird jeweils eine bekannte Band auftreten. Auch im Freiluftbereich wird es attraktive Neuerungen und zusätzliche Programmpunkte geben. Geplant ist beispielsweise eine Bühne mit italienischer Musik und passenden Angeboten in der Umgebung am Schlangenbrunnen; sonntags wird ein „italienischer Markt“ im Festbereich eingerichtet, der die Besucher an den letzten Urlaub an der Adria versetzen wird. Am Samstag werden der Paradeplatz und die angrenzenden Straßen zur Bühne für barocke Gruppen und Personen. Eingeladen sind Barockgruppen aus Schwetzingen, Ludwigsburg, Lautzkirchen und weiteren barocken Hochburgen sowie verschiedene Walk-Acts, die mit ihren tollen Kostümen und teilweise lustigen Ideen zum Eyecatcher für alle Besucher werden. Freuen Sie sich mit uns schon jetzt auf den Sommer und ein erlebnisreiches Blieskasteler Altstadtfest.
Eröffnet wird das Fest am Freitag um 19.00 Uhr durch Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener mit einem Fassanstich. Im Anschluss daran beginnt auf allen Bühnen das Musikprogramm.
Alle Besucher werden darauf hingewiesen, daß die Sperrstunde freitags und samstags auf 3.00 Uhr festgelegt wurde, sonntags endet das Blieskasteler Altstadtfest um 1.00 Uhr. Das Musikprogramm auf den Bühnen und an den Ständen läuft freitags und samstags bis 0.00 Uhr, sonntags endet die musikalische Unterhaltung um 23.00 Uhr. Ein Securitydienst sorgt für die Einhaltung der Nachtruhe.
Die Programmhefte liegen im Eingangsbereich des Rathauses 1 aus.
Das Bürgerforum in Homburg findet statt als eines von 15 in Deutschland und ist inspiriert von den „Europäischen Bürgerkonferenzen“. In Deutschland und in den übrigen 26 EU-Mitgliedstaaten entwickeln derzeit Bürgerinnen und Bürger Empfehlungen zu den Aspekten, die aus ihrer Sicht in Europa dringend vorangebracht werden müssen. Im Ergebnis entsteht eine „Europäische Bürgererklärung“. Die Teilnehmer in Homburg-Schwarzenacker werden im Rahmen des Bürgerforums die Möglichkeit haben, an der „Regionalen Bürgererklärung“ mitzuwirken und ihre Impulse einfließen zu lassen. Auch diese Ergebnisse werden an politische Entscheidungsträger weitergegeben.
Bei Interesse an der Teilnahme an der Bürgerkonferenz können interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Saarpfalz-Kreis sich an die Kreisverwaltung in Homburg, Udo Steigner, Telefon 0 68 41 / 1 04-2 15, eMail: udo.steigner@saarpfalz-kreis.de wenden. Meldeschluss ist der 23. Mai 2007. Aus dem Kreis der Interessenten werden dann bis 29. Mai 2007 die endgültigen Teilnehmer ausgewählt und informiert.
Die Grundidee von SOG ist es, im Saarland offensiv für die Selbstständigkeit zu werben. Industrielle Tradition mit Großindustrie und unterentwickeltem Mittelstand hatten lange Zeit im Saarland kein rechtes Klima für Neugründungen von Firmen entstehen lassen. Das dies mittlerweile anders ist, liegt auch am Netzwerk von SOG, zu dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Kreise genauso gehören wie die IHK Saarland, die Handwerkskammer des Saarlandes, das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, die Saarländische Investitionskreditbank AG, die Bundesagentur für
Arbeit, die Zentrale für Produktivität und Technologie, die Transferstellen der Uni, HTW und HWK, bis zur Arbeitskammer des Saarlandes, dem Business Angels Netzwerk Saarland, der Steuerberaterkammer des Saarlandes sowie der Interessengemeinschaft der Existenzgründer-Berater.
Alle Infos finden Sie unter www.sog.saarland.de
Karten zum Preis von 8,00 Euro (erm. 5,00 Euro) sind beim Verkehrsamt Blieskastel, Zweibrücker Straße 1, Tel. 0 68 42 / 9 26-13 14 oder an der Abendkasse erhältlich.
Sonntag, 1. April 2007, 19 Uhr, Protestantische Stadtkirche:
Johann Sebastian Bachs "Johannes-Passion" (Veranstalter: Kantorei der Protestantischen Kirchengemeinde Homburg und Musikschule Homburg); nähere Informationen und Kartenreservierungen bei der Musikschule Homburg, Telefon 0 68 41/17 29 42
Samstag, 2. Juni 2007, 14.30 Uhr, Treffpunkt: "Freiheitsbrunnen" (Ecke Kaiserstraße/Eisenbahnstraße):
Stadtführung "Hombourg-la-Forteresse - auf Vaubans Spuren durch das barocke Homburg" (Veranstalter: KEB Saarpfalz; Fachführung: Klaus Friedrich)
Montag, 18. Juni 2007, 18.30 Uhr, Treffpunkt: "Freiheitsbrunnen" (Ecke Kaiserstraße/Eisenbahnstraße): Stadtführung:
"Homburg: das städtebauliche Konzept der ‚Idealen Stadt‘ und deren Perspektiven für die zukünftige Planung und Gestaltung der Stadt" (Veranstalter: KEB Saarpfalz in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer des Saarlandes (AKS) und der AKS-Kammergruppe Saarpfalz-Kreis; Fachführung: Lothar Burger, Architekt AKS)
Donnerstag, 19. Juli 2007, 18.30 Uhr bis 23 Uhr, Historischer Markplatz:
"Ach, so schenkt mir Coffee ein …" - Kaffeekultur und exotische Genüsse zur Zeit Vaubans" (Eine kulinarische Soirée zwischen Orient und Okzident mit begleitender Erlebnisführung durch das barocke Homburg; Veranstalter: Peter Schuck ("Café Chili") und Akif Egilmez ("Akif’s Shisha Lounge") in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Homburger Altstadt; Fachführung und konzeptionelle Begleitung: Klaus Friedrich); Informationen und Anmeldung zum Kompaktseminar "Barocke Kaffeekultur" bei Peter Schuck, Telefon 0 68 41/9 85 46 23
Samstag, 22. September 2007, 14.30 Uhr, Treffpunkt: "Freiheitsbrunnen" (Ecke Kaiserstraße/Eisenbahnstraße):
Stadtführung "Hombourg-la-Forteresse - auf Vaubans Spuren durch das barocke Homburg" (Veranstalter: KEB Saarpfalz; Fachführung: Klaus Friedrich)
Samstag, 29. September 2007, 14.30 Uhr, Treffpunkt: "Freiheitsbrunnen" (Ecke Kaiserstraße/Eisenbahnstraße):
Stadtführung: "Homburg: das städtebauliche Konzept der ‚Idealen Stadt‘ und deren Perspektiven für die zukünftige Planung und Gestaltung der Stadt" (Veranstalter: KEB Saarpfalz in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer des Saarlandes und der AKS-Kammergruppe Saarpfalz-Kreis; Fachführung: Lothar Burger, Architekt AKS)
Donnerstag, 18. Oktober 2007, 19 Uhr, Stadtbücherei, Altes Rathaus am Historischen Marktplatz:
Eröffnung der Sonderausstellung "Barock in der Literatur - Barockliteratur" in der Stadtbücherei Homburg (zu sehen bis 30. November 2007; Veranstalter: Stadtbücherei Homburg)
Mittwoch, 24. Oktober 2007, 19 Uhr, Stadtbücherei, Altes Rathaus am Historischen Marktplatz:
Vortrag zum Thema "Barockliteratur" (im Rahmen des bundesweit begangenen "Tages der Bibliotheken"; Veranstalter: Stadtbücherei Homburg in Kooperation mit der KEB Saarpfalz)
Freitag, 23. November 2007, 19 Uhr, Stadtcafé im Alten Rathaus:
"Une soirée fabuleuse" – ein märchenhafter Abend für alle Sinne (Musik, Texte und Essen aus der Zeit des Sonnenkönigs; am "Französischen Cembalo" spielt Christian Brembeck, München, ausgewählte Werke des 17. und frühen 18. Jahrhunderts; Veranstalter: KEB Saarpfalz und Stadtbücherei Homburg); Anmeldung erforderlich bei der KEB Saarpfalz, Telefon 0 68 94/9 63 05 16
Samstag, 24. November 2007, 10 – 18 Uhr, Stadtcafé im Alten Rathaus:
"Barocke Klangwelten" – Workshop für die Aufführungspraxis von Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts; Dozent: Christian Brembeck, international renommierter Cembalist und Dirigent, München. Der Workshop richtet sich - ohne Altersbeschränkung - an fortgeschrittene Spieler von Klavier, Orgel und Cembalo sowie an Kammermusikgruppen (Duos, Trios und Quartette mit Basso continuo), die sich mit der Musik des Barockzeitalters beschäftigen bzw. beschäftigen möchten. Anhand der von den Teilnehmenden vorbereiteten Werke werden die entsprechenden Stilfragen, Spieltechniken und Ausdruckshaltungen erarbeitet. Als Unterrichtsinstrument steht die Kopie eines großen französischen Blanchet-Cembalos von 1746 zur Verfügung. (Veranstalter: KEB Saarpfalz und Stadtbücherei Homburg); begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung erforderlich bei der KEB Saarpfalz, Telefon 0 68 94/9 63 05 16
Vernissage ist am Donnerstag, 15. März 2007, um 19 Uhr.
Die Einführung in das Werk hält Klaus Friedrich, Landrat Clemens Lindemann begrüßt die Gäste und das Duo Ambiente umrahmt die Vernissage musikalisch.
Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu sehen.
Im zweiten Teil lernen Sie einem Konfliktlösungstraining Konflikttheorien kennen und ihre Umsetzung im beruflichen Alltag. Insbesondere die Selbst- und Fremdwahrnehmung spielt hier eine große Rolle.
Frauen und Männer kommunizieren je nach Umfeld unterschiedlich. In diesem Seminar wird uns der Aspekt der weiblichen und männlichen Kommunikation durchgängig begleiten.
Inhalte:
Einführung in die wichtigsten kommunikationspsychologischen Erkenntnisse
Erarbeitung von Kommunikationsstrategien
Fallbeispiele und Übungen zur Umsetzung im beruflichen Alltag
Aspekte der Selbst- und Fremdwahrnehmung
Konfliktlösungstraining
Weibliches und männliches Kommunikationsverhalten
Der Film erhielt den Golden Globe 2006 für den besten Film – Komödie/Musical, bester Hauptdarsteller – Komödie/Musical (Joaquin Phoenix), beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical (Reese Witherspoon) sowie den Oscar 2006 für die beste Hauptdarstellerin (Reese Witherspoon). Für den Soundtrack zum Film wurden von Cash-Darsteller Joaquin Phoenix neun Stücke selbst eingesungen, und auch Carter-Darstellerin Reese Witherspoon steuerte vier Songs bei. Beide Schauspieler nahmen dafür monatelang Gesangsunterricht, Phoenix lernte Gitarre und Witherspoon Autoharp spielen.
Weitere Informationen zu den in Kooperation mit der Kinowerkstatt St. Ingbert stattfindenden Filmwochenenden gibt es bei Beate Ruffing, Am Forum 1, in Homburg, Telefon 06841 10 42 04 oder über e-Mail: beate.ruffing@saarpfalz-kreis.de oder auf der Homepage der Kinowerkstatt www.kinowerkstatt.de. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, Schüler und Studenten 2,50 Euro.
Über die Frage, ob die Medien eine vierte Gewalt im politischen Gefüge der modernen Welt darstellen oder nicht, werden die Teilnehmer des nächsten historischen Quartetts am Donnerstag, 25. Januar 2007 um 20.00 Uhr im Römermuseum Homburg-Schwarzenacker, Homburger Straße 38, diskutieren: Jürgen Leinemann, Autor des Magazins „Der Spiegel“ und mit seiner Publikation „Höhenrausch“ einschlägig zum Thema ausgewiesen. Uwe Kammann, Journalist und Direktor des Adolf-Grimme-Instituts (Marl) und Peter Stefan Herbst, Chefredakteur der Saarbrücker Zeitung, sind als Journalisten immer wieder mit dem Thema konfrontiert. Es moderiert Thomas Bimesdörfer, SR 2 KulturRadio, Saarbrücken.
Die Veranstaltung, freundlichst unterstützt von der Homburger Siebenpfeiffer-Stiftung und dem Römermuseum Schwarzenacker, wird wie immer als Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung, des Stadtarchivs Saarbrücken, des Historischen Vereins für die Saargegend und SR 2 Kulturradio durchgeführt. Ein Mitschnitt der Veranstaltung wird am Sonntag, 11. März 2007 von 20.04. bis 21.00 Uhr auf SR 2 KulturRadio (91.3 Mhz) ausgestrahlt. Der Eintritt ist frei.
Die Begrüßung übernimmt Landrat Clemens Lindemann, einführende Worte spricht Kristina Betz, M.A. aus Saarbrücken.
1955 bis 1957 arbeitete Max Frisch (1911 - 1991) an seinem Roman, den er schlicht „Bericht“ nennt. Dabei sind die Reflexionen Fabers geprägt von einem Tagebuchcharakter, in dem – passend zu seiner Persönlichkeit – eine trockene, technisch geprägte, nahezu klinische Sprache vorherrscht. Gefühle sind ihm fremd, darüber zu sprechen ein Gräuel. Das Stück ist ein großes Sittenbild seiner Zeit und gleichzeitig Zeugnis des modernen Lebens, des Lebens eines Homo fabers, eines wissenden Menschen. Erzählt wird dessen Lebenschronik, ohne falsches Sentiment, ohne den Trost der Tragödie und trotzdem voller tragischer Züge.
„Jeder Mensch erfindet sich seine Geschichte,
die er dann für sein Leben hält.“ (Max Frisch)
Inszenierung: Thorsten Weckherlin - Bühne: Kay Anthony - Kostüme: Bernadette Weber - Musik: René Lozynski
Mit: Michael Marwitz (Walter Faber), Lena Münchow (Sabeth), Sabine Weithöner (Hanna, u.a.),
Julia Körnig (Ivy, u.a.), Josef Hofmann (Herbert Hencke, u.a.), Christian Furrer (Joachim Hencke, Professor O., u.a.), René Lozynski (Musiker)
Trotzdem oder gerade deswegen lädt Wyke (Jochen Senf) seinen Widersacher in sein Landhaus in Wiltshire zum überaus britischen Tête-à-tête und gewinnt Tindle (Martin Lindow, bekannt durch seine Titelrollen in den Krimiserien „Der Fahnder“ und „Polizeiruf 110“), den mittelmäßiger Reiseunternehmer italienischer Herkunft, für ein Spiel nach seinen Regeln: Er bringt Tindle dazu, mit ihm gemeinsame Sache zu machen, ihm blind zu vertrauen – um ihn gleich darauf in Todesängste zu versetzen und bis auf die Knochen zu demütigen. Tindle schlägt zurück – und erteilt dem selbstverliebten Besserwisser eine Lektion fürs Leben.
Anthony Shaffers Zweiakter, der 1970 mit dem «Tony», dem «Oscar des Theaters», ausgezeichnet wurde, hat in den mehr als dreieinhalb Jahrzehnten seit seiner Uraufführung kaum an Aktualität verloren. Unter der Regie von Werner Tritzler in einer Produktion des Euro-Studio Landgraf werden Senf und Lindow als Gegenspieler, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten, zu großer Form auflaufen. Die beiden Charaktere stehen sich zum Ende in ihrer Abgebrühtheit in nichts nach – Spiel, Satz, Sieg. Doch wer trägt den Pokal vom Spielfeld?
Karten zu „Revanche" am Donnerstag, 25. Januar, 19.30 Uhr in der Stadthalle St. Ingbert gibt es zum Preis von 16 Euro (ermäßigt 14 Euro) im Vorverkauf in St. Ingbert Tabak Bennung und beim Kulturamt, Am Markt 7, Zimmer 203, Telefon 06894/13521. An der Abendkasse kosten die Karten 18 Euro, ermäßigt 16 Euro.
Doch was zu Hause vor dem Computer ein aufregendes Kribbeln in der Bauchgegend verursacht, kann für einen Ungeübten etwas peinlich sein, wenn man der Dame dann persönlich gegenüber steht. Für Julia freilich ist das kein Problem. Sie hat es schon lange satt, für ihren Mann, dem Boss einer Hotelkette, die „Alltags-Madonna mit der Bratpfanne zu spielen“, während dieser sich mit seiner Assistentin vergnügt. Julia will stattdessen lieber mal Toms Wochenendprinzessin ohne jede Verpflichtung sein.
Am Anfang läuft alles ganz gut. Doch dann kommt Anna dahinter, dass Tom sie betrügt und heult sich ausgerechnet bei ihrer Freundin Julia aus. Julia rät Anna zu einer Trennung auf Zeit. Die Wirkung bleibt nicht aus: Tom vermisst Anna ganz schrecklich, im Haushalt geht alles drunter und drüber und selbst im Beruf klappt nichts mehr.
Julia wundert sich, dass ihr Lover plötzlich das Interesse an ihr verliert, bis sie dahinter kommt, dass es sich bei Tom um Annas Ehemann handelt. Nun verschafft sie Tom nicht nur einen lukrativen Auftrag für die Maxwellsche Hotelkette, sondern führt ihn auf raffinierte Art und Weise auch zurück in den Hafen der Ehe.
Da die Parkmöglichkeiten am Kulturlandschaftszentrum begrenzt sind, wird zur Ausstellungseröffnung ein Pendeldienst ab dem Schulhof Wittersheim eingerichtet. Der Pendelbus fährt die Besucher von 10.30 bis 15 Uhr im 15 Minuten-Takt zum Kulturlandschaftszentrum. Nach Veranstaltungsende bringt der Pendelbus die Gäste zurück zum Schulhof. Vom Ausweichparkplatz Kläranlage zwischen Wittersheim und Bebelsheim kann Haus Lochfeld aber auch in 20 Minuten zu Fuß erreicht werden.
Sie bilden einen Querschnitt aus 4 Jahrzehnten, wobei sich von der Intention her 4 Schwerpunkte abzeichnen:
Grundanliegen aller Arbeiten ist, vom Abbild weg zum Bild der Fantasie. (Franz Roh „Vom Abbild zum Sinnbild“).
„Dabei schliessen die Arbeitsmethoden den Zufall nicht aus, er wird im Gegenteil provoziert. So gesehen fühle ich mich mit John Cage verbunden, für den es den „Zufall“ als Beliebigkeit nicht gibt“, so Jochen Lischke zu seiner Ausstellung.
Die Ausstellung läuft zwar ab 15. Oktober, die Vernissage ist aber erst am 22. Oktober 2006, um 16 Uhr in der Galerie Beck.
Diese Reportage ist in der Galerie im Forum zu sehen. Zudem zeigt Mangold Bilder aus seiner frühen Tagen als Steinert-Schüler und eine Auswahl an Politiker-Portraits.
Guido Mangold zählt zu den renommierten Magazin-Photographen. Seine Arbeiten erscheinen in GEO, GEO-Saison und anderen großen Magazinen.
Vernissage dieser Ausstellung ist am Donnerstag, 19. Oktober 2006, 19 Uhr im Galerie im Forum.
Die Fotografien führen in die verbotene und streng bewachte Sperrzone, die in einem äußeren Radius von 30 Kilometern um den Reaktor besteht. Hier lagen einmal sieben Dörfer, die nach dem Unfall evakuiert und verbrannt worden waren und in denen heute - wider Gesetz und Vernunft - etwa 350 alte Menschen leben. Sie werden die letzten sein in diesem für immer verstrahlten Land, das sie ihre Heimat nennen, und niemand wird ihnen mehr folgen, denn Kinder und Jugendliche dürfen nicht in diese Todeszone hinein.
Die Städte Pribjat und Tschernobyl im Innern der Zone sind zu Geisterstädten geworden: Nur in Tschernobyl leben immer noch Menschen, vor allem zur Versorgung der inneren Sperrzone, die 10 km um den Reaktor besteht, an dessen Sicherung unvermindert gearbeitet wird. Der Einsatz der Hilfskräfte ist kurz, auf maximal 2 Wochen begrenzt, um sie gegen größere Strahlungsschäden zu schützen.
Weniger als drei Kilometer vom Katastrophenort entfernt liegt die Stadt Pripyat, die Mitte der achtziger Jahre noch 50.000 Einwohner zählte. Am Tag nach dem Unglück wurden sämtliche Bewohner evakuiert, was nicht bedeutet, sie außer Gefahr gebracht zu haben. Heute ist niemand mehr in den Mauern dieser Stadt, nur die Natur, die sich ihre längst verloren geglaubten Rechte zurückerobert hat. Tiere und Pflanzen siedeln sich an, ein trügerisches, unheilvolles "Naturparadies" entsteht.
Ein Mann aus Pripjat erzählt: "In unserer Gegend lebten alte Frauen, die sagten: ‚Es wird eine Zeit kommen, da wird es grün sein, aber nicht schön’. Und: ‚Es wird eine Zeit kommen, da wird alles sein, aber es werden keine Menschen sein.’"
Die drei Autoren der Ausstellung fotografierten in ihrer jahrelangen Arbeit die ergreifenden Folgen dieser größten Katastrophe der Menschheitsgeschichte.
Anatol Kliashchuk, 1957 geboren, stammt aus einem kleinen belarussischen Dorf, studierte Journalismus und arbeitet seit 1985 als Fotojournalist für verschiedene Zeitungen der Region. Eine Dokumentation über die belorussischen Holocaustopfer brachte ihm erste große Anerkennung. Mit großer Zurückhaltung hat er sich immer wieder mit den verstrahlten Kindern von Tschernobyl befasst, deren Zahl ursprünglich auf 2 Millionen geschätzt wird, von denen heute noch 600.000 an den Folgen der Verstrahlung leiden. Ohne anzuklagen dokumentiert Kliashchuk in seinen über Jahre hinweg entstandenen Aufnahmen das vielleicht traurigste Kapitel der ganzen Tragödie.
Gerd Ludwig, 1947 im hessichen Alsfeld geboren, lebte wochenlang im Sperrgebiet Tschernobyls in einem Container, um bis ins Innere des Unglücksreaktors vorzudringen und seine Aufnahmen vom Epizentrum der Katastrophe zu machen. Er dokumentierte unter anderem die sozialen Veränderungen in der ehemaligen Sowjetunion und schuf dazu eines der weltweit wohl verbreitetesten Bücher. Seine Fotografien haben nicht im Thema, sondern in der Blickführung etwas Spektakuläres. Man spürt ihnen an, wie er sich mit den Gegebenheiten vertraut machte und aus der inneren Kenntnis der Situation seine aufregenden Bilder schuf.
Der Worpsweder Rüdiger Lubricht, ebenfalls 1947 geboren, hat mit der Klarheit seines fotografischen Konzepts eine Reihe von Sachthemen aus der Geschichte von Industrie und Architektur dokumentiert. Seine unprätentiösen Schilderungen des Sperrgebiets von Tschernobyl öffnen Blicke über die Schwelle der Zeit in eine Welt, die ohne menschliches Versagen auskommen kann, weil sie ohne Menschen auskommen wird.
Alle drei Fotografen teilen mit ihren unterschiedlichen Seherfahrungen auf subtile und eindringliche Weise Folgewirkungen einer in vielem unterschätzten und vor allem vermeidbaren Katastrophe mit, um uns vor einer zweiten Katastrophe, dem Vergessen, zu bewahren.
Urige Vesperinseln werden extra für diesen Tag eingerichtet, damit Sie sich während der Tour mit regionalen Köstlichkeiten stärken und erfrischen können. Ein umfangreiches Bühnenprogramm sorgt für Unterhaltung für die ganze Familie.
Im Zentrum des WanderFestivals steht selbstverständlich die Tafeltour Kirkel, die Sie geführt oder individuell erkunden können. Der 7,7 Kilometer lange Rundwanderweg startet am Stadtrand von Kirkel und führt durch eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete des Saarlandes. Bizarre Buntsandsteinbänke, Kanzeln und Höhen säumen den Weg, so auch der von den Kelten als Kultstätte benutzte, geheimnisvolle Frauenbrunnen, hinauf zur Burgruine, wo die Tour endet.
Wir freuen uns auf Sie am 3. Oktober in Kirkel! Detaillierte Infos zum Programm und Tagesablauf können Sie bei uns anfordern. Rufen Sie an, schicken Sie ein Fax oder eine e-Mail: Saarpfalz-Touristik, Am Forum 3, 66424 Homburg, Tel. 06841/104190; Fax. 06841/104195; Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Eröffnen wird die Ausstellung Landrat Clemens Lindemann.
Zu sehen sind die Arbeiten dann immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Steinert lebte einige Jahre im Blieskasteler Stadtteil Webenheim. Somit kehrt die Subjektive Fotografie an ihren Ursprung zurück.
Geöffnet ist die Ausstellung freitags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr.
Ausgangspunkt der Gestaltung in diesem Kurs sind Landschaft und Vegetation in der reizvollen Umgebung des Hauses Lochfeld. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Bildmotiv wollen wir ein Gespür für Formen und Farben entwickeln.
In der malerischen Arbeit soll dann eine individuelle Bildsprache gefunden werden. Gezielte Themenstellungen können dabei Anfängern den Einstieg in die Malerei erleichtern und Geübten Impulse geben, neue Bildideen zu entwickeln und zu verwirklichen. Während des Arbeitsprozesses und anhand der entstandenen Bilder werden Aspekte von Farbe, Maltechnik, Komposition etc. erörtert.
Mitbringen bitte: Öl- oder Acrylfarben (Grundfarben: rot, blau, gelb, weiß), ggf. Terpentinöl, Pinsel, Bildträger (Leinwand, entsprechende Malkartons), Staffelei (wenn vorhanden), Lappen, Mischpalette (z.B. Pappteller)
Zeit: 5 Tage, Beginn: Montag, 14. 8., 9 Uhr 30
Gebühr: 100 Euro
Zeichnen
Monika Maier-Speicher
Lehrerin für Bildende Kunst und Mathematik, Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Psychologie, freischaffende Künstlerin
"Mit dem Bleistift auf der Spur der Natur"
Dieser Workshop will den Weg zu einer individuellen, selbstbewussten, künstlerischen Arbeit vermitteln. Ausgangspunkt ist die vorgefundene Umgebung des Hauses Lochfeld. In der Auseinandersetzung mit Landschaft, Natur
und Architektur entstehen im Laufe des Werkprozesses neue Bilder von eigener Sprache.
Zusätzliches Einfügen von Collageelementen und Farbspuren in die Zeichnung bringt neue und überraschende Strukturen, die wiederum Ausgangspunkt weiterer formaler Gestaltungen werden können.
Bitte mitbringen: Blei- bzw. Graphitstifte unterschiedlicher Härtegrade (2B-6B), Zeichenblock DIN A3, Knetradiergummi, Vaseline (Creme), Tusche und Federhalter o. Ä., unterschiedliche Papiere zum Collagieren, Kleister, Farben oder Farbkreiden nach Belieben.
Zeit: 5 Tage, Beginn: Montag, 14. 8., 9 Uhr 30
Gebühr: 100 Euro
Plastik
Denise Altenkirch
freischaffende Keramikerin, Schwerpunkt Raku-Technik, langjährige Dozentin in der Erwachsenenbildung
"Plastisches Gestalten in Ton"
Auf einem Spaziergang lassen wir uns von den Formen der umgebenden Natur inspirieren: Steine, Gräser, Blüten,... werden zum Ausgangspunkt der Gestaltung einer freien Plastik aus Ton.
Am zweiten Tag werden die entstandenen Arbeiten mit Farbkörpern bearbeitet.
Die fertigen Plastiken werden zu einem späteren Termin gebrannt und können dann abgeholt werden.
Bitte mitbringen: Holzbrett (ca. 50 x 50 cm), größeres Tuch, Küchenmesser
Zeit: 2 Tage, Do und Fr
Beginn: Donnerstag, 17. 8., 9 Uhr 30
Gebühr: 50 Euro (inkl. Brenngebühr)
Materialkosten für Ton und Farbkörper je nach Verbrauch
Fotografie
Andreas Dorn
Lehrer für Bildende Kunst, Deutsch und Französisch, seit 20 Jahren Beschäftigung mit Fotografie, Schwerpunkt Klassische Schwarz-Weiß-Fotografie
"Gehen und Sehen: Naturfotografie"
Nach einer Einführung in Technik und Bildgestaltung in der künstlerischen Fotografie werden auf geführten natur- und heimatkundlichen Exkursionen die Motive (Landschaft, Pflanzen, Strukturen, Wald, Wegkreuze,...) gefunden.
Ziel des Kursprojekts ist die technisch souveräne und aussagekräftige Naturfotografie in Schwarz-Weiß oder Farbe.
Schwarz-Weiß-Fotos können vor Ort entwickelt und vergrößert werden, d.h. ein kleines Labor ist eingerichtet und man kann auch die Dunkelkammerarbeit erlernen. Digitale Fotos besprechen wir am Laptop.
Mitbringen bitte: eigene Fotografien zur Bildbesprechung, Kamera (analog oder digital), Filme (je nach Neigung Schwarz-Weiß, Color-Negativ oder Dia)
Zeit: 5 Tage, Beginn: Montag, 14.8., 9 Uhr 30
Gebühr: 100 Euro (inkl. Exkursionen)
Lyrik
Dr. Sabine Grittner und Dr. Peter Goergen
Lehrer für Deutsch und Religion, Ensemble „Zeitenklang“
"Lyrik kreativ"
Gedichte sind Klang und Rhythmus, hergestellt aus Wörtern. Das kann man hörbar und sichtbar machen. Man kann sie aufsagen, vorgelesen oder auswendig. Man kann sie singen oder spielen und tanzen und malen. Oder schreiben. Oder brüllen, schreien und flüstern. Wir probieren das aus.
Zeit: 1 Tag (Freitag), Beginn: Freitag, 18.8., 9Uhr30 Gebühr: 25 Euro
Wandern
Heribert Ochs, Arno Soffel
Erfahrene Wanderführer und Heimatkundler aus Bebels-heim und Wittersheim führen Sie durch die Kulturlandschaft im Mandelbachtal.
Dabei erleben Sie die Besonderheiten dieser Landschaft, z.B. die Muschelkalkböden, die Fossilien, die Streuobstwiesen, die Orchideen, ..., sowie ihrer Geschichte, z.B. keltische Grabhügel, Spuren der Römer und der Merowinger, Pilgerwege, Wegkreuze, typische Bauernhäuser.
Zeit: Di und Mi nach Absprache im Fotografiekurs
Beitrag: für Gäste 2 Euro, Akademieteilnehmer frei
Singen im Chor
Sebastian Benetello
Gepr. Chorleiter (Chorverband Saar), c-Examen für kath. Kirchenmusik, Organist, Studium Kirchenmusik und Musikerziehung
ChorAkademie.
Gemischter Chor für Menschen ab 16, die Freude am Singen haben: Angeboten wird Stimmbildung in der Gruppe und ein aufführungsreifer Chorgesang.
Wir erarbeiten gemeinsam ein buntes Programm rund um das Thema Natur mit ein- bis vierstimmigen Werken aus 6 Jahrhunderten: von Renaissance bis Jazz.
Die Krönung unserer Arbeit wird ein Abschlusskonzert am Freitag Nachmittag sein.
Zeit: 5 Tage, Beginn: Montag, 14.8., 9 Uhr 30
Gebühr: 100 Euro
Gitarre
Stefan Röhm
Übersetzer, Sprachlehrer, Musiker, Gitarrenlehrer
20 Jahre Bühnenerfahrung als Sänger und Gitarrist in Folk, Blues, Pop, Latin-Jazz
(u.a. Duo Ambiente, Trio Tam, Voyage Brasil)
"Lieder begleiten mit Gitarre"
Dieser zweitägige Workshop ist geeignet für alle, die bereits die Grundakkorde kennen und ihre Zupf- und Schlagtechniken zur Begleitung von Liedern verbessern möchten – mit oder ohne Gesang.
Jeder kann hier verschiedene Begleitungen zu Liedern aus den Bereichen Folk, Blues, Pop, Jazz, Latin, Chanson, Liedermacher, Volksmusik usw. erlernen. Lern- und Übungsphasen wechseln einander ab.
Aus diesem Kurs nehmen Sie nicht nur neue Lieder mit nach Hause, sondern auch neue Techniken, die sich auf viele verschiedene Stücke anwenden lassen.
Mitbringen bitte: Gitarre, Klapphocker, leere Audiocassette (für Musikbeispiele)
Zeit: 2 Tage, Di und Mi
Beginn: Dienstag, 15. 8., 9 Uhr 30
Gebühr: 50 Euro
Französisch
Sylvie Bauquel
Sprachdozentin in der Erwachsenenbildung, licence franco-allemande (Grenzüberschreitende deutsch-französische Studien)
"Französisch an der Grenze"
Die eigenen Schulkinder beim Französischunterricht begleiten, sich beim Einkaufen jenseits der Grenze sicher fühlen, verschollenes Schulwissen wieder aktivieren, den Einstieg in das Erlernen einer fremden Sprache finden, Kontakte bei deutsch-französischen Partnerschaften knüpfen, sprachlich fit sein für den nächsten Frankreichurlaub – dies kann Ihnen unser Sprach-Workshop bieten.
Der Schwerpunkt liegt auf der mündlichen Kommunikationsfähigkeit, wobei die konkreten Inhalte des Kurses auf die Wünsche und das Sprachniveau der Teilnehmer abgestimmt werden.
Auch Interessierte mit geringen Vorkenntnissen können Ängste vor der fremden Sprache abbauen und werden in die Lage versetzt, sich im Nachbarland sprachlich zurechtzufinden.
Bitte mitbringen: Schreibzeug
Zeit: 5 Tage, Beginn: Montag, 14. 8., 9 Uhr 30
Gebühr: 100 Euro
Körpertraining
Carmen Merz
Diplom-Trainerin für Aerobic und Wirbelsäule, Spin Racing Instructor, Leiterin zahlreicher Kurse in Fitnesscenters und Erwachsenenbildung
"Körper und Natur erleben"
Geboten wird ein Ganzkörpertraining kombiniert aus Atemtechnik, Kraftübungen, Koordination und Stretching - alles in harmonischen, fließenden Bewegungen im Einklang mit der umgebenden
Natur. Einfache, sanfte Übungen stärken den Körper, machen beweglich, lösen Verspannungen, bauen Stress ab, bringen Ruhe und Ausgeglichenheit.
Es handelt sich um eine Mischung aus Wirbelsäulengymnastik, Yoga, Pilates und Entspan-nung mit dem Ziel, den ganzen Körper ins Lot zu bringen und "die eigene Mitte" zu finden.
Die Kurse finden bei entsprechendem Wetter in freier Natur statt.
Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Matte
Zeit: 3 Vormittage: Mo, Mi, Fr 9.30 bis 12 Uhr
Beginn: Montag, 14. 8., 9 Uhr 30
Gebühr: 40 Euro
Tanzen
Soja Smailova
Seit 10 Jahren Rhythmische Sportgymnastik, Jazz- und Modern Dance, Ausbildung im Sport- und Fitnessbereich
"Video Clip Dancing – Tanzen wie die Stars"
Choreografien nach aktueller Musik für Jugendliche von 12 bis 15:
Wer Lust hat, sich auf fetzige Musik zu bewegen und eine tolle Choreographie gemeinsam zu erlernen, ist hier genau richtig. Nach dem Kennenlernen werden langsam Grundelemente des Tanzens gezeigt und geübt, bis wir fit für eine Vorführung sind.Der zweite Tag gibt Gelegenheit in den Bereich Rhythmische Sportgymnastik reinzuschnuppern.
Beim Abschlussfest der Sommerakademie wollen wir unseren Tanz aufführen.
Bitte mitbringen: Turnschuhe, bequeme Kleidung
Zeit: 2 ½ Tage, Di, Do und Fr Nachmittag
Beginn: Dienstag, 15. 8., 9 Uhr 30
Gebühr: 40 Euro (Geschwister 30 Euro)
Kinderakademie
Monika Zimmer
Spiel- und Sprachheilerzieherin, Fachlehrerin an Sonderschulen, langjährige Erfahrung in Kinder- und Jugendarbeit und in der Gestaltung von Kinderferien- freizeiten
"Kunst, Musik und Spiel für Kinder von 6 bis 12"
Nach Motto „Schaut euch meine Hände an, was ich damit machen kann“ werden vielfältige Aktivitäten in und mit der Natur angeboten: zum Beispiel Malen; Weben, Stempeln, Basteln, Flechten mit Naturmaterialien; Papier herstellen, Musikinstrumente bauen.
Alexander Emrich
ausgebildeter Jugendleiter, Trainer für RopeSkipping,
Kin-Ball, Reha-Sport
Sport und Spiel für Kinder
Im Wechsel mit den gestalterischen Aktivitäten beinhaltet der sportliche Teil der Kinderakademie zum Beispiel verschiedenste Ballspiele, Wasserspiele, Rope-Skipping, Geländespiele, Erkundungen und Barfußwanderungen.
Zeit: 5 Tage; Beginn: Montag, 14. 8., 9 Uhr 30
Gebühr: 80 Euro (Geschwister 60)
Reglement:
Grundsätzlich kann jeder mitmachen. Eine Staffeltriathlon-Gruppe besteht aus 3 Personen, einem Radfahrer,einem Schwimmer und einem Läufer. Die Teams werden in 10 Altersklassen eingeteilt, wobei das Alter der 3 Athleten addiert wird.
Die Radstrecke beträgt 55 Kilometer, die Schwimmstrecke 1000 Meter und die Laufstrecke 10 Kilometer.
Bei Frauen, Männer über 54 Jahren,Jugendlichen bis 15 Jahren und Behinderten werden die Strecken verkürzt.
Reine Frauen- und Ältestengruppen werden nochmals gesondert gewertet und prämiert.
Anmeldung
Anmeldegebühr je Team 36 Euro (Die Anmeldegebühr kann auch auf einen Sponsor umgelegt werden)
Weitere Informationen finden sie unter www.rsfw.de und www.staffel-triathlon.de und Tel:06373 9286
So müssen etwa das „Höllenwerk“ gemeistert, auf dem „Kampfbock“ ein Ritter bezwungen und beim Armbrustschießen in das Maul eines feuerspeienden Drachen getroffen werden, um nur einige der Stationen zu nennen. Damit das ganze möglichst stilecht und dennoch ungefährlich für die Kleinen vonstatten geht, wird jede Station von gewandeten Rittern und Burgfräuleins betreut. Diese kommen aus dem Kreis der Erzieher aus den Kindergärten in der Gemeinde Mandelbachtal und von den ortsansässigen Jugendclubs, von denen dankenswerter Weise viele bei der Veranstaltung tatkräftig mithelfen.
Über den ganzen Ort Gräfinthal wird sich außerdem ein historischer Markt mit Waren und Leistungen aus dem Mittelalter verteilen. Viele Händler, Schausteller und Handwerker werden die Kinder mit Außergewöhnlichem überraschen und ein buntes Treiben anbieten. Da wird es eine historische Schmiede geben, an der die Kinder unter Anleitung schmieden können. Auch an dem Stand eines Steinmetzes können die Kinder selbst mit Hand anlegen!
Eine Künstlerin wird an einem Kreativstand mit den Kindern malen und schreiben wie im Mittelalter und Ritter Richard vom Kimbelstein lädt die Kinder in seinem Ritterlager zum Pferdereiten ein. Außerdem wird ein Falkner vor Ort sein und ein Imker über seine Arbeit informieren und Honig schleudern. Kommen Sie am 29. und 30. Juli 2006 nach Gräfinthal und tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Mittelalters! Besonders schön fänden es die Veranstalter, wenn möglichst viele Eltern und Kinder in mittelalterlichen Gewändern und Verkleidungen kämen. Unter allen Rittern und Edelfräuleins werden an beiden Tagen die schönsten Kostüme mit Sachpreisen prämiert.
Das Kinderfest wird am Samstag, 29. Juli um 14:00 Uhr eröffnet und geht bis etwa 19:00 Uhr. Am Sonntag beginnt es nach der Messe im Priorat Gräfinthal gegen 12:00 Uhr und endet gegen 18:00 Uhr. Für Speis und Trank wird durch die ortsansässige Gastronomie und an den zahlreichen Ständen gesorgt sein. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos. Für einzelne Attraktion wird gegebenenfalls ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben. Parkplätze stehen an der Naturbühne Gräfinthal, die an diesem Wochenende spielfrei ist, genügend zur Verfügung. Informationen zu der Veranstaltung sind erhältlich beim Verkehrsverein Mandelbachtal, Tel. 06893 809-126.
In Homburg sind auf der Bühne am Christian von Mannlich Gymnasium:
Die Schirmherrschaft in Homburg hat Landrat Clemens Lindemann.
Insbesondere die Arbeitsgemeinschaft der Vereine Niedergailbach hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um den Besuchern einen abwechslungsreichen Tag zu bieten. Als Besonderheit in diesem Jahr bereichern außerdem unsere Nachbarn aus dem französischen Obergailbach mit ihrem „Bistro français“ das Angebot. Darüber hinaus wird, getreu dem Motto des Festes „Die Biosphäre Bliesgau stellt sich vor“, der Schwerpunkt auf regionalen Produkten und Dienstleistungen liegen. Neben einem reichhaltigen Angebot regionaler Speisen und Getränke werden natürlich auch Unterhaltung und Informationen für die ganze Familie geboten. Insbesondere für die Kinder wird der Tag dank eines umfangreichen Rahmenprogramms ein sehr kurzweiliges Erlebnis sein. Für die musikalische Untermalung sorgt „Duell“ mit Rainer Satzky und Michael Düpre.
Für die Freunde der Weltmeisterschaft 2006 haben sich die Veranstalter etwas ganz Besonderes ausgedacht: Das Achtelfinalspiel in Stuttgart (Sieger der Gruppe B gegen den Zweiten der Gruppe A) wird ab 16:30 Uhr live im Feuerwehrgerätehaus auf Leinwand übertragen. Während der Übertragung wird die Versorgung mit Getränken vom „Löschdienst“ der Freiwilligen Feuerwehr sichergestellt. Sie bietet den fußballbegeisterten Besuchern außerdem die Teilnahme an einem WM-Tipp zum Achtelfinale. Als Auftakt organisiert der Jugendclub Niedergailbach ab 13:00 Uhr ein Torwandschießen auf dem Festplatz.
Das Biosphärenfest 2006 beginnt um 9:30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche „Bruder Klaus“. Bürgermeister Lothar Kruft und Ortsvorsteher Otmar Gros werden das Biosphärenfest im Anschluss an den Gottesdienst um 10:30 Uhr offiziell eröffnen. Als Schirmherr der Veranstaltung wird der saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf den Tag begleiten.
Zum Biosphärenfest 2006 sind alle Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich eingeladen. Bei weiteren Fragen steht Ihnen Pia Schramm vom Verein „Freunde der Biosphärenregion Bliesgau e.V.“ gerne zur Verfügung: Tel: 0 68 42-96 09 88, E-Mail: p.schramm@biosphaere-bliesgau.de.
Die Ausstellung zeigt erstmals die europäische Dimension seiner Exilzeit in der barocken Atmosphäre des gerade restaurierten Petrihauses. Seinem Aufenthalt im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und im elsässischen Wissembourg wird dabei besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Leihgaben aus deutschen, französischen und polnischen Museen und Privatsammlungen vermitteln ein lebendiges Bild der damaligen Zeit.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck. Es erscheint ein Begleitbuch
Großen Wert legten dabei die beiden Ausstellungsmacher auf die künstlerische Qualität der Aufnahmen.
Zugleich dokumentiert die Ausstellung auch die Geschichte der Fotografen der Stadt Homburg, die sich mit Namen wie Jakob und Hermann Hellmann, Willi Grunert, Ruth Engel-Grunert, Ludwig und Joseph Best, Jakob und Benno Ripp verknüpft. „Letztendlich sahen und sehen wir durch ihre Augen die Stadt“, erinnert Hermann Theophil Juncker. Die Aufnahmen aus dem alten Homburg sind vom 4. bis 28. Mai im der Galerie im Kulturzentrum Saalbau zu sehen. Darunter sind auch seltene Glasplattenklischees aus dem Atelier Hellmann, die freundlicherweise die Homburger Familie Gebhardt als Erben des Hellmannschen Fotowerks zur Verfügung stellten, erinnert Hermann Theophil Juncker.
„Mit dieser Ausstellung bleiben wir dem mit der Reihe „Rückblicke- Ausblicke“ verbundenen Anspruch treu, die Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert in seinen Zeugen und Zeugnissen freizulegen“, erklären die beiden Ausstellungsmacher. Dass dabei Information über die Geschichte der Stadt und Unterhaltung durch den abwechslungsreichen Bilderbogen sich ergänzen, gehört mit zu deren Konzept.
Die Ausstellung „Das alte Homburg und die Fotografie“ bis zum 28. Mai. Eröffnung am Donnerstag, den 4. Mai um 18.30 Uhr. Es sprechen Oberbürgermeister Joachim Rippel, Hermann Theophil Juncker und Sabine Graf.
Dass Wilhelm Busch in seinem "Comic" Märzrevolution, Paulskirche und die gewaltsame Niederschlagung der Revolution persiflierte, diese These zumindest stellt Edith Braun in ihrem neuen, im Blieskasteler Gollenstein-Verlag erschienenen Buch auf. "Geheimsache Max und Moritz - Wilhelm Buschs bester Streich" lautet dessen Titel, und auf den mehr als 200 Seiten versucht die Autorin den Nachweis, dass das Bilderbuch die verschlüsselte Darstellung jener historisch so bedeutsamen Phase zum Inhalt hat. Und: Sie stellt eindeutige Bezüge zu dem widerspenstigen Homburger "Landcommissär" und bekennenden Demokraten Philipp Jakob Siebenpfeiffer sowie zu dem Zweibrücker Revolutionär Carl Hermann Schmolze her.
Auf Einladung der Siebenpfeiffer-Stiftung und des Stadtmuseums Zweibrücken wird die saarländische "Mundartpäpstin", die "Max und Moritz" vor Jahren schon in "saarlännischem Platt" herausgegeben hat, am Montag, 24. April, die Ergebnisse ihrer Recherchen vorstellen. Schauplatz des Vortrages ist um 19.30 Uhr, der "Herzogssaal" im neuen Zweibrücker Stadtmuseum in der Herzogstraße 9. Alle Interessierten sind eingeladen, der Eintritt ist frei.
Rechtzeitig zum bevorstehenden Osterfest präsentieren mehr als 100 Kunsthandwerker aus der gesamten Bundesrepublik und den Nachbarregionen am 01. und 02. April 2006 in der Homburger City jeweils von 10 bis 18 Uhr die gesamte Palette keramischer Arbeit. Die beiden Veranstalter -Saarpfalz-Touristik und Stadtmarketing Homburg - hoffen auch hier wieder auf "Kaiserwetter", damit tausende Besucher aus der gesamten Region das südländische Flair auf dem Homburger Keramikmarkt genießen können.
Für jeden Geschmack etwas
Die Kunsthandwerker präsentieren auf dem Markt wieder die ganze Bandbreite von Keramikverarbeitung: von nützlicher, zeitgemäßer Gebrauchskeramik über Gartenobjekte bis hin zu edler und außergewöhnlicher Keramikkunst. Auch für das bevorstehende Osterfest werden die verschiedensten Artikel als Osterdekoration angeboten. Jeder Anbieter zeichnet sich durch eine gewisse individuelle Note aus, so dass die Besucher in Homburg einen Überblick über das gesamte Repertoire an zeitgemäßer Keramikkunst bekommen. Die Veranstalter legen Wert darauf, dass nur Produzenten von Keramikware und keine Händler mit Massenwaren an dem Markt teilnehmen. Hier wird für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas angeboten, ob Groß oder Klein: Jeder findet eine passende Keramik.
Homburg - Stadt der Märkte
Aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht ist der Homburger Keramikmarkt ein wichtiges Zugpferd, um Besucher auch weit über die Grenzen des Kreises hinaus nach Homburg zu locken. Gerade die Konzentration auf das Produkt Keramik stellt natürlich für Homburg ein gewisses "Alleinstellungsmerkmal" in der Region dar, das sich werblich und touristisch gut vermarkten lässt. Ein Besuch auf dem Keramikmarkt kann ideal mit einer Stippvisite zu den Sehenswürdigkeiten, z. B. dem Römermuseum in Schwarzenacker und einem Einkaufsbummel kombiniert werden. Die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing wollen Homburg als "Stadt der Märkte" in der Region positionieren. Neben dem Keramikmarkt organisiert die Saarpfalz-Touristik zusammen mit dem Stadtmarketing auch den Landmarkt im Herbst. Diese Veranstaltungen ergänzen in idealer Art und Weise den weit über die Grenzen Homburgs hinaus bekannten Flohmarkt, der 2006 zur gleichen Zeit stattfindet.
Gastronomen verwöhnen Besucher
Für die Bewirtung sorgen die zahlreichen Gastronomiebetriebe und Cafés, die mit ihrem attraktiven Angebot den Besuch in Homburg zum Erlebnis werden lassen. Die Besucherinnen und Besucher sollen die Möglichkeit haben, sich in Ruhe über das Angebot zu informieren, sie können sich beraten lassen, vergleichen und gezielt kaufen.
Verkaufsoffener Sonntag
Wie im vergangenen Jahr kann der Marktbesuch mit einem Einkaufbummel in den Homburger Geschäften verbunden werden, da die Einzelhändler in der Innenstadt am Sonntag, 02. April 2006 von 13 bis 18 Uhr einen verkaufsoffenen Sonntag veranstalten. An beiden Tagen ist auch wieder das Parkhaus in der Innenstadt geöffnet.
Übersichtsplan erleichtert Orientierung
Zum 8. Keramikmarkt wird wieder eine Broschüre mit allen Anbietern inklusive Lageplan mit freundlicher Unterstützung der Saarland Versicherung und den Stadtwerken Homburg publiziert. Die Broschüre liegt in zahlreichen Geschäften in der Innenstadt aus, sie kann auch bei der Saarpfalz-Touristik, Am Forum in Homburg, Telefon: 06841/104-190; Fax: 06841/104-195, e-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de, www.saarpfalz-kreis.de, bestellt werden.
Rolf Schubert plaudert über die Musik, ihre Esskultur und ihre Toleranz. Er beschreibt den Jazz und den Blues. Er hält Antworten auf Fragen bereit wie „Wieso entstand der Jazz in New Orleans?“, „Wieso singen die Schwarzen über ihre jolie blonde und die Weißen über ma petite negresse?“, „Wieso zog sich Louis Armstrong ein Baströckchen an und bezeichnete es als Höhepunkt seines Lebens, zum King of Zulus gewählt zu werden?“ oder „Wie kocht man Gumbo?“
Der Diavortrag wird dank der Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut angeboten und beginnt am 31. März um 19:30 in kleinen Sitzungssaal des Homburger Forums. Der Eintritt (Abendkasse) beträgt 2,50 Euro, für Schüler, Studenten und DAF-Mitglieder 1,50 Euro. Informationen zum Diavortrag und zum Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis bei Beate Ruffing, DAF Saar-Pfalz, Am Forum 1, 66424 Homburg, Tel. 06841/104-204 bzw. eMail beate.ruffing@saarpfalz-kreis.de.
Das Team um Organisationsleiter Hartmut Schöffler hat sich in Punkto Streckenführung wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Nach dem Start am Samstagmorgen, diesmal auf dem historischen Marktplatz der Saar-Pfalz-Metropole, führt die landschaftlich reizvolle Route über die Käshofer Straße auf die Sickinger Höhe Richtung Landstuhl. Von Landstuhl aus geht es quer durch den Westrich. Ehemalige Bergrennstrecken (Potzberg, Teufelskopf) sowie einige traditionsreiche früherer Rallyeprüfungen stehen hier auf dem Programm. Über die Burg Lichtenfels im Kuseler Musikantenland führ der Weg dann wieder nach Homburg zurück. Am Sonntag nehmen die Teilnehmer eine etwas kürzere Schleife im Dreiländereck Saarland-Pfalz-Lothringen unter die Räder. Krönender Abschluss der "SPOT 2006" bildet erneut der Zuschauer-Rundkurs in der Homburger City.
Der 25jährige Timo Bernhard, Renn-Profi und Mitglied beim SPOT-Veranstalter Homburger Automobilclub, wird das Starterfeld der 3. Saar-Pfalz-Oldtimer-Tour mit einem historischen Fahrzeug aus dem Stuttgarter Porsche-Museum, bereichern. Der Werksfahrer des Schwäbischen Sportwagenherstellers wird in der Motorsportsaison 2006 im brandneuen Porsche RS Spyder, einem 480 PS starken offenen Prototyp, sitzen. Jenseits des großen Teichs wird Bernhard in der American Le Mans Series (ALMS) an den Start gehen. Zwischen den ALMS-Läufen von Mid-Ohio (21.5.) und Lime Rock (01.07.) nutzt der Homburger seinen Heimaturlaub und wird in der sportlichen Wertung antreten, worin er bereits bei diversen Oldtimer-Rallyes Erfahrungen gesammelt hat. Noch ist nicht entschieden welches "Schmuckstück" das Museum in Zuffenhausen flott machen wird. Rund 20 Exponate stehen zur Auswahl. Der Porsche 356 oder der Berg-Spyder 718 RS60 Baujahr 1959 würde sich anbieten.
Ab sofort stehen für interessierte Oldie-Besitzer alle notwendigen Formulare und Unterlagen zur "SPOT 2006" sowie zum ADAC Classic-Pokal Südwest, zum herunterladen bereit. Alle Infos für Aktive und Zuschauer sind unter www.saar-pfalz-oldtimer-tour.de zu finden oder per Telefon (06841 78793 – Rennleiter Hartmut Schöffler) zu erfragen.
Familienfreundlichkeit ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben – die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine Herausforderung für die Politik, Arbeitgeber und Eltern sowie die Region in der sie leben. Familie und Arbeitswelt sind zwei der wichtigsten Lebensbereiche und ihre Balance eine zentrale Herausforderung für alle Beteiligten.
Damit Familie Zukunft ist und Kinderlärm Zukunftsmusik, brauchen Familien die gesamtgesellschaftliche Unterstützung und eine neue Verbindung aus Infrastruktur, Zeit und finanzieller Förderung. Eltern und Kinder brauchen dabei praktische und situationsbezogene Lösungen. Gemeinsames Handeln unterschiedlichster Partner eröffnet neue Chancen, Gestaltungsmöglichkeiten und unkonventionelle
Ideen.
Das Lokale Bündnis Kinderbetreuung - UniMedKids hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam und unter Bündelung aller Ressourcen mit Partnern aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und in Zusammenarbeit mit den Betreuungseinrichtungen in der direkten Nähe zum Universitätsklinikum des Saarlandes zur Realisierung dieser Zukunftsaufgabe beizutragen.
Durch den Ausbau und die Flexibilisierung der Kinderbetreuung mit bedarfsgerechten Öffnungszeiten und qualitativ hochwertigen Betreuungsangeboten, die die Perspektiven, Realitäten und Bedürfnisse von Eltern und Kindern berücksichtigten, soll die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie zur Zufriedenheit aller Beteiligten realisiert werden.
Gründungsmitglieder dieser Initiative sind:
Die Auftaktveranstaltung ist am Dienstag, 7. März um 16 Uhr in der Frauen- und Kinderklinik in Homburg, Großer Hörsaal, Gebäude 9.
Der Schwerpunkt des Angebots liegt dabei auf den aktuell verfügbaren heimischen Produkten aus Garten, Feld und Wald. So führen am 07. Oktober die Renner der vergangenen Landmärkte vor allem frisches Wild, Wein, Kartoffeln und Kürbisse zum Halloween-Fest die Hitliste der Produkte an. Der Landmarkt fügt sich erneut hervorragend in die Reihe der Märkte ein, die immer beliebter werden, sei es der Flohmarkt, der bereits sein 25-jähriges Jubiläum feiern konnte, der Keramikmarkt und anderen Märkten.
Zu den Besonderheiten des Herbst-Landmarktes gehören neben Obst und Gemüse Wilderzeugnisse wie z.B. Wildsalami und -schinken. Am Stand des Ziegenhofes Theiß gibt es gegrillten Ziegenkäse, beim Ziegenzuchtverein Südwest Ziegenbratwurst und -salami. Seltene Produkte aus der Biosphärenregion Bliesgau, wie Honiglikör und Bärenfang von den Imkerfreunden Höcherberg, leckere Vollkornprodukte von der Bäckerei Deffland oder selbstgemachter Senf und Speiseöle aus der Region. Die passenden Getränke zu all diesen Köstlichkeiten bieten die Weingüter aus Rheinland-Pfalz und die Obsthändler mit Obstsäften und Schnäpsen, z. B. vom Obstanbau Hegemann aus Bliesdahlheim. Deko aus Heu, herbstliche Dekoartikel, Blumen und Zierpflanzen dürfen nicht fehlen.
Neben dem Verkauf und Imbiss von Obst und Gemüse, Wurst, Fleisch und Käse sind die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing Homburg mit Informationsständen auf dem Marktplatz vertreten. Auch die Gesellschaft nachwachsender Rohstoffe e. V. erteilt hier Infos zur gesunden Ernährung.
Parkraum steht am 07. Oktober u.a. im städtischen Parkhaus in der Innenstadt zur Verfügung. Es ist von 7 bis 18.30 Uhr geöffnet. Der La-Baule-Platz ist an diesem Samstag von 6 bis 16 Uhr als Abstellfläche für die Händler reserviert.
Nähere Informationen zum Landmarkt Saar-Pfalz liegen in den Homburger Geschäften, an den Infos von Rathaus und Landratsamt, Banken und Kreditinstituten aus.
Weitere Informationen bei:
Saarpfalz-Touristik, Kirsten Schwarz, Am Forum 3, 66424 Homburg, Telefon: (0 68 41) 1 04-1 91, Fax: (0 68 41) 1 04-1 95, e-mail: touristik@saarpfalz-kreis.de oder Anke Michalsky, Telefon: (0 68 41) 1 01-2 19.
Münch beschreibt in seiner Bildsprache Intentionen sportlicher Wettkämpfe. Kraft und Dynamik - Bilder mit starker Körperlichkeit. Menschen zwischen Rivalität und Leidenschaft, Askese und Idealismus.
Seine expressionistische Malweise schafft mittels kraftvoller Dynamik eine Ästhetik der Instinkte; Sekundenbruchteile zwischen Sieg und Niederlage, Fixierung flüchtiger Momente, Körper in extremen Situationen.Agierende Athleten - gesichtslos, teils mit verwischten, teils mit überbetonten Konturen - als dramatische Momentaufnahme.
Münch studierte von 1965 - 1970 Malerei und Grafik an der Kölner Werkkunstschule. Nach dem Abschlussdiplom arbeitete er zunächst 6 Jahre als Grafik-Designer in Werbeagenturen, bevor er sich zu einer freiberuflichen Existenz als Maler und Grafiker entschloss. Münch lebt und arbeitet heute in der Eifel. Er hat im Laufe der vergangenen Jahre an den verschiedensten Orten im In- und Ausland ausgestellt (u.a. Tele 5, München; Galerien in Bonn, Köln, Münster, Mallorca; Deutscher Sportbund, Frankfurt; Landessportbund Württemberg, Stuttgart; Landessportbund NRW, Duisburg, etc.).
Bekannt wurde er außerdem durch medienwirksame Aktionen wie die Gestaltung des Kampfmantels von Henry Maske (Charity-Erlös: 53.000 DM), die Kunstbemalung des Start-und Zielhauses der Formel1-Strecke Nürnburgring oder die Versteigerung eines Münch-Gemäldes durch Carlos Moya im Rahmen des ATP-Turniers auf Mallorca.
1999 gewann der deutsche Beitrag des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) dank Albert Münch den Kunstpreis „Olympia 2000 – Sydney“ in der Kategorie Malerei.
Schirmherr der Ausstellung ist Gerd Meyer, Präsident des Landessportverbandes Saar und Geschäftsführer von Saartoto. Er unterstützt jedes Jahr Projekte und Veranstaltungen aus den Bereichen Sport und Kultur, so auch die Ausstellung „Retrospektive“ von Albert Münch, die diese beiden Themen in einzigartiger Weise verbindet.
Ausstellungseröffnung ist am Donnerstag, 26. Januar um 19 Uhr.
Einleitende Worte werden von Frau Dr. Viola Hildebrand-Schat, Kunsthistorikerin aus Frankfurt, gesprochen. Zahlreiche Veröffentlichungen, Rezensionen, Vorträge und Führungen unterstreichen neben ihrer langjährigen Berufserfahrung in Verlagen und Museen ihre außerordentliche Kompetenz. Ihr besonders feines Spiel mit Worten erfreut die Zuhörer, erregt Spannung und macht jeden ihrer Vorträge zu einem ganz speziellen Genuss.
Landrat Clemens Lindemann begrüßt die Gäste, Dorothee Weingardt wird in die Ausstellung einführen.
Im aktuellen Programm finden sich von der Band selbst gestaltete Arrangements bekannter Stücke von Hildegard Knef bis Manfred Krug, von Edith Piaf bis Jean-Jacques Goldman, hinzu kommen Neuinterpretationen von Klaus Hoffmann und Jacques Brel sowie einigen in Frankreich sehr, in Deutschland weniger bekannten französischen Chansonniers.
Die fünf Musiker aus dem Saarland und dem angrenzenden Frankreich haben sich seit nunmehr fast 10 Jahren dem Chanson verschrieben. Sie lieben es, mit modernen wie klassischen Chansons in ambitionierter, kraftvoller Instrumentierung frankophiles Flair auf die Bühnen Deutschlands zu bringen. Die Frontfrau Anne Schoenen zieht dabei alle Blicke auf sich und mit ihrer facettenreichen, warmen Stimme Publikum wie Kritiker in ihren Bann – z. B. im März diesen Jahres in der Vertretung des Saarlands in Berlin, wo 500 begeisterte Zuhörer den Chansons der Schoenen lauschten, bei der Bayern-Tournee im Mai oder beim Sommergastspiel in Zwickau im August.
„Mousse aux Chansons“ – im Vordergrund steht nicht „Easy Listening“, sondern Genuss pur für Ohren und Augen mit lebendiger, leidenschaftlicher und stimmgewaltiger Live-Musik!
Wissenwertes zur Band sowie Klangproben im Internet unter www.dieschoenen.de.
Pressestimmen:
„Anne Schoenen, die nicht nur eine tolle Stimme hat, sondern auch noch wirklich gut aussieht, hat die wohl aktivste Band der Szene um sich, ihre Version von "Mademoiselle chante le blues" ist fast besser als das Original.“ Gerd Heger, SR-Chansonexperte, 2005
„Anne Schoenen zelebriert seit Jahren die Chansons wie keine andere im südwestdeutschen und Saar-Lor-Lux-Raum.“ SZ, 2004
Hintergrund Mukoviszidose e.V.:
Mukoviszidose ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung. In Deutschland leben rund 8000 Menschen mit der bis heute unheilbaren Krankheit. Durch eine Störung des Salz- und Wassertransports in den Körperzellen bildet sich zähflüssiger Schleim. Organe wie die Lunge oder die Bauchspeicheldrüse werden so irreparabel geschädigt. Jeder Dritte, der an Mukoviszidose stirbt, ist ein Kind oder Jugendlicher. Weitere Infos unter www.muko-saar-de.
Kontakte:
Anette Stürmer, KünstlerVermittlung und –Management, marketing on demand, Brunnenstraße 23, 66292 Riegelsberg, Tel.: 06806/102246 oder 0174/3266187, Fax: 06806/102239
info@dieschoenen.de, www.dieschoenen.de
Der Schwerpunkt des Angebots liegt dabei auf den aktuell verfügbaren heimischen Produkten aus Garten, Feld und Wald. So führen am 08. Oktober die Renner der vergangenen Landmärkte vor allem frisches Wild, Wein, Kartoffeln und Kürbisse zum Halloween-Fest die Hitliste der Produkte an. Der Landmarkt fügt sich erneut hervorragend in die Reihe der Märkte ein, die immer beliebter werden, sei es der Flohmarkt, der Keramikmarkt und anderen Märkten.
Zu den Besonderheiten des Herbst-Landmarktes gehören neben Obst und Gemüse Wilderzeugnisse wie z.B. Wildsalami und -schinken. Am Stand des Ziegenhofes Theiß gibt es gegrillten Ziegenkäse, beim Ziegenzuchtverein Südwest Ziegenbratwurst und -salami. Für die Kleinen gibt es zum Anfassen ein kleines Gehege mit „Streichelziegen“. Seltene Produkte aus der geplanten Biosphärenregion Bliesgau, wie Honiglikör und Bärenfang von den Imkerfreunden Höcherberg, leckere Vollkornprodukte von der Bäckerei Deffland oder selbstgemachte Liköre, Marmeladen und Apfelsaft aus der Region. Die passenden Getränke zu all diesen Köstlichkeiten bieten die Weingüter aus Rheinland-Pfalz und die Obsthändler mit Obstsäften und Schnäpsen, z. B. vom Obstanbau Hegemann aus Bliesdahlheim. Deko aus Heu, herbstliche Dekoartikel, Blumen und Zierpflanzen dürfen nicht fehlen. Erstmals wird in diesem Jahr das Bliesgau-Regal von den Freunden der Biosphärenregion Bliesgau aufgebaut.
Neben dem Verkauf und Imbiss von Obst und Gemüse, Wurst, Fleisch und Käse sind die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing Homburg mit einem Informationsstand auf dem Marktplatz vertreten. Die Vereinigung der Jäger des Saarlandes – Kreisverband Saarpfalz stellt mit dem „Lernort Natur“ Präparate von Tieren und Pflanzen aus und lässt die Jagdhörner gegen 11.00 Uhr erklingen.
In diesem Jahr wird der Landmarkt wegen der abgegrenzten Fläche zum Alten Rathaus teilweise in die Eisenbahnstraße verlegt. Zeitgleich zum Markttreiben findet der letzte Jazz-Frühschoppen der Interessengemeinschaft Altstadt statt. Am 08. Oktober werden zum Saison-Finale die Terry Man Group erwartet.
Parkraum steht am 08. Oktober u.a. im städtischen Parkhaus und in der Innenstadt zur Verfügung. Es ist von 7 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der La-Baule-Platz ist an diesem Samstag von 6 bis 16.00 Uhr als Abstellfläche für die Händler reserviert.
Nähere Informationen zum Landmarkt Saar-Pfalz liegen in den Homburger Geschäften, an den Infos von Rathaus und Landratsamt, Banken und Kreditinstituten aus.
Weitere Informationen bei:
Saarpfalz-Touristik, Kirsten Schwarz, Am Forum 3, 66424 Homburg, Telefon: 06841/104-191, Fax: 06841/104-195, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de oder Anke Michalsky, Telefon: 06841/101-219, E-Mail: anke.michalsky@homburg.de
"Naturerlebnis Bliesgau" ist das Ausstellungsmotto der in Saarbrücken lebenden Fotografen. Im Rahmen der Vernissage findet im Anschluss an die Eröffnung ein interessanter Diavortrag der Fotografen Axel Krieger und Peter Uphoff statt.
Das Haus Lochfeld mit seiner mediterran-südländisch anmutenden Atmosphäre bietet sicherlich die ideale Kulisse um das Zusammenspiel Natur und Fotografie zu präsentieren.
Da die Parkmöglichkeiten am Kulturlandschaftszentrum begrenzt sind, wird zur Ausstellungseröffnung ein Pendeldienst ab dem Ausweichparkplatz an der Kläranlage zwischen Wittersheim und Bebelsheim eingerichtet. Der Pendelbus fährt die Besucher von 18.15 bis 19.30 Uhr im 15 Minuten-Takt zum Kulturlandschaftszentrum. Nach Veranstaltungsende bringt der Pendelbus die Gäste zurück zum Parkplatz. Von diesem Parkplatz aus ist Haus Lochfeld aber auch in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Gäste sind herzlich zur Vernissage und zu den weiteren Öffnungszeiten, jeweils montags, mittwochs, freitags und sonntags von 14 Uhr - 18 Uhr, eingeladen. Die Ausstellung hat ihre Tore vom 19. September an geöffnet und dauert bis zum 9. Oktober 2005.
Nähere Informationen zur Ausstellung und zum Kulturlandschaftszentrum Lochfeld gibt es unter der Telefonnummer 06841/104-403 bei der Kreisverwaltung in Homburg.
Kirill Gerstein wurde 1979 im russischen Voronezh geboren, wo er eine Musikschule für besonders begabte Kinder besuchte. Bereits als Elfjähriger gewann er den ersten Preis des Internationalen Bach Wettbewerbs in Polen und gab ein Jahr darauf sein Orchesterdebüt. In den folgenden Jahren besuchte der junge Kirill Jazzworkshops, nachdem er sich durch bloßes Anhören der weitreichenden Jazzplattensammlung seiner Eltern selbst das Jazzspielen beigebracht hatte.
Parallel zu seiner Jazzausbildung konzentrierte sich Gerstein immer mehr auf das klassische Repertoire und entschied sich nach seinem zweiten Sommerkurs in Tanglewood, dass Klassik seinen beruflichen Schwerpunkt bilden würde. Er übersiedelte nach New York City und studierte bei Solomon Mikowsky an der Manhattan School of Music, wo er auch bis zu seinem 20. Lebensjahr den Bachelor und Master of Music erwarb. Im Anschluss studierte Gerstein beim berühmten Lehrer Dmitri Bashkirov in Madrid und wurde auserwählt, um als einer von nur sechs anderen an der Como Piano Academy in Italien zu lernen.
Sein Debüt mit einem großen Orchester gab Kirill Gerstein im September 2000 mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter der Leitung von David Zinman. Zahlreiche Engagements folgten, darunter Auftritte mit dem Spanischen Nationalorchester unter Günther Herbig, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Lille unter Sergiu Commissiona, dem Radio Sinfonieorchester Stuttgart, dem Kammerorchester Zürich, dem Jerusalem Symphony Orchestra unter Lawrence Foster oder dem Orchestre National du Capitole de Toulouse.
Er gab vielbeachtete Rezitale in Paris, Hamburg, Bonn, Zürich, Prag, Warschau und in ganz Spanien. Seine Auftritt bei Sommerfestivals umfassen drei Sommer in Folge beim Verbier Festival, das Ruhr Piano Festival, Gstaad, das International Piano Festival auf den Kanarischen Inseln, das Jerusalem Kammer Musik Festival mit Elena Bashkirova und die London Proms mit dem Cellisten Steven Isserlis.
In den Vereinigten Staaten gab Kirill Gerstein 2002 sein Konzertdebüt beim Ravinia Festival mit der Chicago Symphony unter Christoph Eschenbach und spielte Rezitale beim Gilmore Piano Festival, in der Nachwuchsstarserie in Ravinia und bei der Meisterserie des Bostoner Konservatoriums, wo er in der Saison 2003/2004 sein zweites Rezital geben wird. Außerdem stehen Auftritte mit den Symphonieorchestern von Grand Rapids und Kalamazoo auf dem Konzertplan des Ausnahmekünstlers.
Bevorstehende Konzerthighlights sind u.a. Auftritte mit den Royal Philharmonic Orchester, das Orchester des Hessischen Rundfunks, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, den Symphonieorchestern von Quebec und Kalifornien und dem Florida Orchester, Rezitale in der Symphony Hall Birmingham, Kölner Philharmonie, Megaron Athens, Wiener Konzerthaus, Palais des Beaux-Arts, Concertgebouw Amsterdam, Carnegie Hall, Konserthuset Stockholm, Cité de la musique und beim Luzern Festival. Weiter ein Kammermusikprojekt mit Joshua Bell und Steven Isserlis in der neuen Zankel Hall in New York und der Wigmore Hall London.
Kirill Gersteins Debut-CD mit Rezitalen von Werken Bachs, Beethovens, Scriabins und von George Gershwin in Arrangements von Earl Wild sind soeben bei Oehms Classics erschienen.
In Homburg spielt er:
Gleichzeitig fordern sie den Betrachter auf, aus seiner eigenen Sicht und Erfahrung heraus zu deuten, Inhalte zu hinterfragen und die Erzählung fortzuführen und stellen so eine Herausforderung dar, bieten eine mentale Kommunikationsebene.
Die Ausstellung ”Zeitreise” zeigt Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden der letzten zwei Jahrzehnte, die auf seinen Reisen vor allem in Europa sowie in Nord- und Südamerika entstanden sind.
Al Weber aus Carmel, Freund und Weggefährte von Ansel Adams, schreibt im Vorwort des Bildbandes Photographische Novellen: "Martin Blumes Photographien zeigen eine konstante Suche nach herausfordernden Gedanken. Er ist ein Suchender. Wir sollten alle dankbar dafür sein."
Samstag 14 Uhr - Brezelumzug ab Feuerwehrhaus mit dem Fanfarenzug der Bierbacher Feuerwehr.
Sonntag ab 10 Uhr - Frühschoppen, ab 11.30 Uhr - Mittagessen, ab 16 Uhr - Livemusik mit Rainer Satzky.
Nachdem um 11.30 Uhr die Sonntags-Matinée der Auftritt der Singgemeinschaft MGV Reinheim / MGV Niedergailbach vor heimischen Publikum statt findet, geben sich mittags ab 15 Uhr sieben Chöre aus dem Bliestal Open Air auf der Bühne im Grabungsgelände Reinheim ein Stelldichein im Park: Das Flötenquartett des MGV Niedergailbach, der Kinderchor "Die Zaunkönige" aus Webenheim, der Gesangverein Brenschelbach, der Männergesangverein aus Wolfersheim, der Bliestalchor, der Junge Chor "Projekt 03" aus Althornbach und der Gemischte Chor aus Rubenheim singen Volks- und Kinderlieder, Stücke von Peter Maffey und Hubert von Goisern, Schlager und Evergreens und vieles mehr.
Auch die kleinen Besucher kommen den ganzen Tag voll auf ihre Kosten, denn das Kinder-Mitmach-Programm mit der Töpferwerkstatt, dem Basteln von römischen Lederbeuteln und dem beliebten Grabungsspiel "Kinder arbeiten als Archäologen" führt den Kindern die Welt der Antike vor Augen.
Gratis-Besucherführungen zum normalen Eintrittspreis finden um 11 Uhr, um 13 Uhr und um 15 Uhr statt.
Kulinarisch werden die Besucher mit bestem Wildschweinbraten aus der Region verwöhnt. Der Eintritt zur Matinée sowie zum Konzert der Chöre ist frei.
Der Besuch des Parks lohnt sich an diesem Tag besonders für Familien mit Kinder - denn neben den beliebten Kinder-Mitmach-Aktionen ist auch der qualmende Kohlenmeiler ein Anziehungspunkt für Groß und Klein. Wie in alten Tagen ist Chefköhler Giulio Pupo rund um die Uhr im Park, um für seinen
Meiler zu sorgen und um sein Wissen rund um die Holzkohlegewinnung an die Besucher weiter zu geben.
Bereits am Samstag, den 16. Juli probt der Bliestal-Chor ab 16 Uhr auf der Bühne im Grabungsgelände Reinheim - eine prima Gelegenheit für alle Interessierte, den Sängern einmal während der Proben über die Schultern zu schauen.
Gegen 13 Uhr gibt es Mittagessen vom Grill (Kinder des Kneipp-Vereins erhalten eine Rostwurst und ein alkoholfreies Getränk kostenlos).
Bei den Freizeitspielen die am Nachmittag angeboten werden können auch die Eltern mitmachen.
Ab ca. 16 Uhr wird es dann wieder spannend. Nun geht es mit Förster Bodo Marschall ins Wald-Märchenland. Auch hier sind Erwachsene herzlich eingeladen.
Schlängeln Sie sich mit Hannibal, der stärksten Ameise der Welt durch die geheimnisvollen Labyrinthe im Ameisenhaufen, begleiten Sie Schlüpfer, das Reh, beim Erwachsenwerden und erfahren Sie wie es Berta, der Buche, im Fichtenwald ergeht als das gewiefte Stürmchen Lothar über sie und ihre Freundinnen herfällt ……
Dieser kleine Auszug aus dem Buch „Förster Bodos Märchenwelt“ Band II lässt bereits erahnen, wie fesselnd der bekannte St. Ingberter Förster Bodo mit seinen lehrreichen Erzählungen seinen Zuhörern die Faszination des Waldes näher bringt.
Gegen 19 Uhr klingt dieser aufregende Ferientag langsam aus.
Der Kneipp-Verein würde sich freuen wenn viele Kinder kommen und diesen Tag miterleben würden.
Anmeldung mit beiliegender Rückantwort bei Ilse Laufer (Telefon Nr. 06803-8932) bis zum 25. Juli 2005.
Geboten werden Führungen, Vorträge, Schauschleudern von Honig und das Herstellen von Honig-Pflegemitteln. Für das leibliche Wohl ist über den ganzen Tag gesorgt. Da die Park-möglichkeiten am Haus Lochfeld begrenzt sind, wird ein Pendeldienst ab dem Schulhof an der Grundschule Wittersheim eingerichtet. Der Pendelbus fährt regelmäßig ab 9.45 Uhr. Von Wittersheim aus sowie dem Parkplatz am Heidekopfturm ist das Kulturlandschaftszentrum aber auch in 20 Minuten bequem zu Fuß zu erreichen.
Nähere Informationen zum Kreisimkertag gibt es unter der Telefonnummer 06841/104-409 bei der Kreisverwaltung in Homburg.
Römische Duftöle, Schminkfarben und aufwändige Spiele geben den Besuchern eine Vorstellung von den luxuriösen Annehmlichkeiten, die das Leben der römischen Oberschicht mit sich brachte. Geheimnisvolle Sibyllen verzaubern die Besucher. Zu den Höhepunkten des Wochenendes gehören die Modenschau der Römergruppe "Augusta Treverorum", die den letzten Schrei der römischen Mode auf den Laufsteg bringt sowie das Konzert von "musica romana" mit Darbietungen antiker Musik. Civis Nemetorum zeigen das Alltagsleben in den römischen Provinzen - Leben im Land der Nemeter. Die Besucher können die römischen Weine Conditum Paradoxum und Mulsum kosten, römische Spiele für Kinder und Erwachsene spielen und feine Salben und Parfums kennen lernen.
Dass im römischen Alltag auch hart gearbeitet werden musste, zeigen die Darsteller der Römergruppe "legio prima" in der Feldschmiede, bei der Pfeilherstellung und in der Kettenhemdenschmiede, wo die Besucher auch selbst einmal anprobieren dürfen. Römische Tavernen bieten den Besuchern auf kulinarische Weise Begegnungen mit der antiken Welt mit Köstlichkeiten aus Apicius' Küche wie Lucanischen Würsten, gegrillten Wachteln, Moretum und Panis Militaris.
Am Samstagabend erwartet die Besucher ein besonderes Highlight - ein Leckerbissen für Augen und Ohren: Eros Ramazotti, Nek oder Zucchero heißen die bekanntesten italienischen Pop-Poeten, die Sänger Rocco Giacobbe mit südländischer Leidenschaft, Temperament und ansteckend guter Laune im "Amphitheater" unter freiem Himmel im Kulturpark interpretiert. Begleitet wird der seinen zahlreichen Fans auch als "Eifel-Ramazotti" bekannte Sänger von seinem Bandmitglied Frank Rohles. Der in Spanien geborene Musiker ist Stammgitarrist bei der weltbekannten Musical-Produktion "We Will Rock You" in Köln, wofür er persönlich von Queen-Gitarrist Brian May ausgewählt wurde.
Auch auf internationalen Bühnen ist Rohles bekannt, er war Gründungsmitglied verschiedener Bands und veröffentlichte mehrere eigene CDs als Gitarrist, Sänger und Komponist, einige davon weltweit. Darüber hinaus spielt er für Fernsehproduktionen und ist international als Gitarrist und Sänger mit verschiedenen Formationen unterwegs. Zusammen brennen die beiden Musiker, deren gemeinsamer Spaß auf der Bühne auch die Zuhörer vor der Bühne infizieren wird, ein musikalisches Feuerwerk ab. "Villa in Flammen" heißt es mit Einbruch der Dunkelheit: Die antiken Mauern der römischen villa von Reinheim werden mit zahllosen Feuern ausgeleuchtet, die die riesigen Dimensionen des einstigen römischen Gutshofes nachzeichnen - ein unvergesslicher Anblick und eine spektakuläre Kulisse für das Open Air-Konzert.
Die Abendveranstaltung mit dem Konzert von Rocco & Frank Rohles und der "Villa in Flammen" beginnt um 21 Uhr. Der Eintritt kostet 5,00 Euro. Die ermäßigten Eintrittskarten von "vita romana" sind jedoch auch für die Abendveranstaltung gültig.
Ab Mitte Mai sind die Alley Cats mit Tourmanager Mark Wittman und Jake Saper in Europa unterwegs und stoppen in Homburg, wo Will, Eric, Chris, Alan und seine Freunde in Gastfamilien von Schülern des Saarpfalz-Gymnasiums beherbergt werden. Sicher wird der Besuch für alle ein unvergessliches Erlebnis so wie das Konzert, denn die Cats lassen jeden Auftritt zur professionellen Show werden. Im übrigen ist auch die Entstehung der Yale Alley Cats eine interessante: Die Tradition der Yale Alley Cats reicht zurück ins Jahr 1943, als vier „undergraduate“-Studenten von der Turmspitze des Saybrook College der Yale University ein „Katzengejaule“ anstimmten.
Es erwartet Sie ein Konzert voll erstklassigem Gesang, gemischt mit einer guten Portion Sinn für Humor und gekonnter stilistischer Choreographie. Wer sich schon auf die Jungs einstimmen möchte, hat im Internet unter www.yalealleycats.com Gelegenheit.
Das A-Cappella-Konzert ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen Deutsch-Amerikanischem Institut Saarbrücken, Deutsch-Amerikanischem Freundeskreis Saar-Pfalz und Saarpfalz-Gymnasium. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 4,- Euro, für DAF-Mitglieder, Schüler & Studies 2,- Euro. Vorverkaufsstellen sind das Kultur- und Verkehrsamt im Rathaus Homburg und das Schulsekretariat.
Weitere Informationen bei Beate Ruffing, DAF Saar-Pfalz, Am Forum 1, in Homburg, Tel.-Nr. (0 68 41) 104-204 oder eMail beate.ruffing@saarpfalz-kreis.de.
JuanTango freut sich besonders darauf, Sie als Gäste zur „Gran Noche de Tango“ in der ILLIPSE in Illingen zu begrüßen. Über 400 m² Parkettboden laden zum Tanzen ein. Und für Tangoneulinge wird vorab ein kostenloser Einführungskurs in den Grundschritt des Tango Argentino angeboten - damit der Abend für alle ein unvergessliches Erlebnis wird.
Musikalisches Highlight der "Gran Noche de Tango" ist das Sexteto Andorinha, das den Abend mit brillanter Tangomusik begleiten wird. Tango in Perfektion - Eva Pérez und Andreas Ernesto zeigen auch in diesem Jahr ihre einzigartige Tanzshow, die bereits im vergangenen Jahr das Publikum begeistert hat.
Festivalprogramm vom 01.06.2005 bis 05.06.2005:
02. Juni - Tango-Dinner-Show
Tango-Dinner-Show am 02. Juni ab 20.00 Uhr
im Gourmet Bistro Seimetz, Mainzerstr. 12, 66121 Saarbrücken,
39.- Euro incl. Dinner und Show Eva Pérez und Andreas Ernesto, Reservierung erforderlich, 0681-93 888 93
03. Juni - Workshops und anschliessend Milonga
Workshops mit Eva Pérez & Andreas Ernesto und Milonga
in der Illipse, Burgweg 2, 66557 Illingen:
Einführungsworkshop von 18.30-20.00 Uhr,
Richtungswechsel auf engem Raum 20.00 bis 21.30,
anschliessend Milonga
04. Juni - Gran Noche de Tango
Gran Noche de Tango am Samstag, den 04. Juni,
mit dem Sexteto Andorinha (Musik)
sowie Eva Pérez und Andreas Ernesto (Show),
Schnupperkurs vom JuanTango e.V.,
Moderation Dr. Heiner Klein, Beginn 21.00 (Schnupperstunde um 20.00 Uhr), Eintritt 15.- Euro.
05. Juni - Festivalabschluss mit Tanztee
Tanztee zum Ausklang
im JuanTango Saarbrücken, Richard-Wagner-Str. 3, 66111
Saarbrücken, ab 16.30, Eintritt frei.
Ausführliche Informationen zu Buchung, Programm und Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie auch auf der Homepage des JuanTango e.V..
Musik - wer könnte sich ihrem Zauber, ihrem Wohlklang und ihrer suggestiven Wirkung entziehen? Und wer hätte nicht schon darüber nachgedacht, aus welchem Holz wohl all jene geschnitzt sind, die sich mit Leib und Seele der Tonkunst verschrieben haben? MIME CRIME, das humoristische Sondereinsatzkommando aus Berlin, hat sich mutig und unerschrocken dieser drängenden Frage angenommen! In 90 rasanten Minuten widmet sich das Trio ausgiebig und mit gewohnt diabolischem Witz den Abgründen und Verdrehtheiten, die in so mancher Musikerseele schlummern.
Man erlebt drei Dirigenten am Rande des Nervenzusammenbruchs und einen gregorianischen Mönch auf Abwegen, die ungeschicktesten Hip-Hoper der westlichen Hemisphäre und einen irr geleiteten Violinisten, einen australischen Ureinwohner im Kampf mit seinem Didgeridoo und erfährt endlich die ungeschminkte Wahrheit über Heino, falls es da noch etwas zu enthüllen gibt ...!
Ob psychopathische Pianisten oder alternde Schwermetallrocker, enthemmte Flamenco-Virtuosen oder strauchelnde Panflötenspieler, toll dreiste Don Kosaken oder umnachtete Schlagersänger: Hier taumeln Künstler über die Bühne, die vor keinem Missklang zurückschrecken und bereit sind zum letzten Showdown!
Karten zum Abend mit MIME CRIME am Freitag, 8. April in der Stadthalle St. Ingbert kosten im Vorverkauf (inkl. Gebühr) 11,50 Euro (ermäßigt 8,50 Euro), an der Abendkasse 13,50 Euro (ermäßigt 11,50 Euro). Karten erhältlich bei allen ProTicket-Vorverkaufsstellen, im Museum Sankt Ingbert (06894/13358), sowie per Internet: http://www.proticket.de oder per Telefon: Ticket-Hotline: 01803-776842 - (neun Ct pro Minute) - Montag bis Freitag 09.00 - 20.00 Uhr, Samstag 09.00 - 16.00 Uhr.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Tel: +33 ( 0 )3 87 02 25 79
Zeit: 10-18 Uhr
Eintritt und Führung frei
Zeit: 10-18 Uhr
Eintritt und Führung frei
Zeit: 15 Uhr
Eintritt: 3,-€ pro Person, Kinder frei
Zum Inhalt: Cecily gewinnt im Lotto. Auf der Suche nach den verpaßten Chancen löst sie ihre Verlobung auf, um im Strudel der Abenteuer ihr wahres Glück zu finden. Als der vermeintliche Nachmieter Bruce ihre Wohnung betritt, verliebt sie sich augenblicklich in den Charmeur, der ein außergewöhnlicher Menschenkenner zu sein scheint. Die beiden kaufen ein Haus auf dem Lande, um in aller Abgeschiedenheit ihre Liebe zu leben. Doch was verbirgt sich in der Dunkelkammer, zu der ihr Bruce den Zutritt verwehrt? Was hat es mit den leeren Wasserstoffsuperoxyd-Flaschen auf sich, die der Gärtner frisch vergraben im Garten gefunden hat? Warum möchte Bruce keinen Arzt empfangen, obwohl sich sein Gesundheitszustand sichtlich verschlechtert? Und weshalb behauptet der Verkäufer des Hauses, er habe nur dreitausend Pfund erhalten, obwohl Cecily einen Scheck über fünftausend Pfund ausgestellt hat? Als Cecily in dem neuesten Band über „Die grossen Verbrechen des 20. Jahrhunderts“ von dem Fall eines Oxforder Frauenmörders erfährt, der sich mit wohlhabenden Frauen liiert, um sie später kaltblütig zu ermorden, beginnt sie die grausame Realität zu ahnen.
Die Inszenierung von Christian Scholze spielt lustvoll mit der humoresken und spannungsgeladenen Dramaturgie der Stückvorlage und entdeckt den Krimiklassiker als psychologisches Kammerstück über Sehnsüchte, Täuschung und Emanzipation.
Teilnahmegebühr:
€ 25,00 (am Kurstag in bar zu entrichten)
Termin:
04.06.2005 von 10.00 - 17.00 Uhr
Veranstalter:
Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit den Fotofreunden Homburg-Zweibrücken
Ort:
Kreisverwaltung Homburg, Am Forum 1, 66424 Homburg
Anmeldeschluss:
01.06.2005
Anmeldungen an:
Kreisverwaltung des Saarpfalz-Kreises, Udo Steigner, Am Forum 1, 66424 Homburg, Tel. (0 68 41) 1 04-2 15, Fax (0 68 41) 1 04-7 47, Email: udo.steigner@saarpfalz-kreis.de
Martin Blume wird die Teilnehmer am letzten Tag der Ausstellung „Zeitreise“ in der Galerie im Forum in seine Bilderwelt einführen. Im Anschluss an den Rundgang durch die Ausstellung wird er seine technische Vorgehensweise darstellen, wobei neben vielen Tipps aus der Aufnahme- und Laborpraxis auch eine Einführung in das Zonensystem geplant ist.
Auf jeden Fall wird es spannend, wenn inmitten der aktuellen Ausstellung „BilderLeidenschaft – die klassische Moderne in der Sammlung Brabant“ die musikalische Lesung „Schwindelgefühle und so weiter. Begegnung in Wort und Klang“ die Aufmerksamkeit der Zuhörer erhält. Im Mittelpunkt stehen dabei Geschichten aus dem Band „Schwindelgefühle oder die Rache der Bilder“ von Sabine Graf.
In dem im vergangenen Jahr erschienenen Buch finden sich fünf Figuren zusammen, deren Freude es ist, zu spielen – aber anders als im herkömmlichen Sinn. Spielen heißt für das ungleiche Quintett, den Phänomenen des Alltags folgen und damit das Leben zu gestalten. Mal sind es rote Ampeln und andere Punkte der selben Farbe, die Herrn Stierle verlocken. Mal sind es Bilder, die von Georg anders als mit bloßem Auge gesehen werden. Weniger das Sehen als das Hören beschäftigt Berta Mailänder und sie beschließt, den nüchternen, sachlichen und bisweilen ungelenken Reden ihrer Mitmenschen einfach eine neue Gestalt zu geben.
Ausschnitte aus den Erzählungen stellen jeweils die Figuren vor. Davor und danach erklingt Klaviermusik die Nikola Dimitrov eigens für das Programm ausgewählt hat. Stücke von Bach, Beethoven, Schubert, Schumann, Mussorgsky und Schulhoff nehmen Themen und Stimmungen der Texte auf oder kommentieren sie auf ihre Weise. Daraus entspinnt sich ein Dialog, zwischen Erzählerin und Klavier, in dem jeder seine Stimme führt und dennoch auf das reagiert, was der andere erzählt. Es könnte sein, dass sich dabei sich mitunter ein kleines Schwindelgefühl einstellt. Doch das darf so sein.
"Während meiner ganzen Schulzeit bis hin zu meiner Berufsausbildung als Elektroingenieur zeichnete ich immer wieder Fantasiebilder in meine Unterlagen und fühlte mich sehr wohl dabei.
Eines Tages fiel mir eines dieser kleinen Bilder in die Hand. Die Zeichnung weckte spontan Erinnerungen an meine Schulzeit in mir und ich hatte plötzlich das starke Bedürfnis meine Stimmung in Farben auszudrücken. Doch leider hatte ich kein geeignetes Zeichenmaterial zuhause. So fuhr ich kurzentschlossen und voller Spannung in die Stadt und kaufte mir einen Malblock und Pastellkreide. Zuhause angekommen, wollte ich sogleich mit dem Malen beginnen, doch als ich nach einer Farbe greifen wollte, waren meine Hände plötzlich wie gelähmt. Die Motivation war wie weggeblasen. Nach kurzem Innehalten schloss ich enttäuscht den Deckel des Kreidekastens und legte Ihn in eine Schublade.
Für Musik hatte ich immer schon eine Vorliebe. Im Alter von 13 Jahren bekam ich mein erstes Schlagzeug und tourte dann einige Jahre mit verschiedenen Bands durch die Lande. Nebenbei kaufte ich mir eine Gitarre und brachte mir die wichtigsten Grundakkorde bei. Mit diesem Musikinstrument fand ich ein ideales Medium, um auch eigene Lieder zu schreiben.
Vor nicht all so langer Zeit – ich erinnere mich noch genau an die Situation – wurde ich während des Gitarrespielens plötzlich unruhig. Das wunderte mich sehr, denn sonst brachte mich die Musik und das Komponieren eher ins Gleichgewicht, als aus der Ruhe. Ich konnte mich anstrengen wie ich wollte, es ging einfach nichts mehr von der Hand. Eine merkwürdige Stimmung kam in mir auf. Ich war plötzlich hoch motiviert ein Bild zu malen und erinnerte mich sogleich an die Pastellfarben. Kurzentschlossen nahm ich den Kreidekasten aus der Schublade heraus, griff ohne zu überlegen nach irgendeiner Farbe und ließ einfach den Kreidestick auf dem Zeichenpapier fließen, gerade so, wie es geschah und es ging mir großartig dabei.
Genau in diesem Moment fühlte ich mich ganz “mit mir”."
Seit 2000 ergänzt das Ensemble seine Ausbildung beim Alban Berg Quartett. Außerdem bekam es wichtige Impulse bei der musikalischen Arbeit u. a. von Jörg-Wolfgang Jahn, Misha Katz, Mikhail Bezverkhny, Ulf Hoelscher, Fany Solter, Michael Uhde und Eduardo Hubert.
Ein erklärtes Ziel des Ensembles ist es, neben der Standardliteratur auch unbekanntere Werke der Klavierquartettliteratur zur Aufführung zu bringen.
Seit 1992 erlernte sie Radiertechniken bei den Künstlern Rolf Viva (VHS Saarbrücken), Herb Löw (Artefix Homburg), Robert Finger und Arthur Redhead (Kunst- und Bildungszentrum Stiftes Geras Niederösterreich). Während Tusche ein spontanes Arbeiten ermöglicht, fasziniert beim Radieren, dass jede Bildidee, auch wenn sie noch so spontan entstanden ist, in einem langwierigen komplexen Prozess umgesetzt werden muss. Dies gilt auch für die experimentelle Herangehensweisen, während derer sich ein Bild sozusagen im Dialog mit den jeweils entstandenen Strukturen entwickelt.
Der Titel Gegenlicht wurde nicht nur gewählt, weil einige der Radierungen im wörtlichen Sinne „gegenlichtig“ sind, sondern auch und v.a. weil ein wichtiger innerer Aspekt eines Teiles der Bilder mit Licht zu tun hat. Genauer gesagt: mit der Suche nach dem Licht im Sinne „Erleuchtung“. Mystiker vieler Kulturen beschreiben den Moment, in dem sie nach langer Suche zur Erleuchtung gelangt sind, als einen, der von Licht und Freude erfüllt war.
Vernissage ist am Donnerstag, 27. Januar 2005, 19 Uhr. Nach der Begrüßnung der Landrat Clemens Lindemann wird Gabriele Oberhauser-Gutheil einführende Worte in die Ausstellung sprechen.
Am Klavier wird er begleitet von Nikolai Lugansky, der 1972 in Moskau geborene wurde. Auch er kann auf viele Konzerte und Plattenaufnahmen verweisen.
Die Künstler spielen an diesem Abend
die Rhapsodie für Violine und Klavier Nr. 1 d-moll, Sz 86 von Béla Bartók
die Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-moll, op. 108 von Johannes Brahms
die Sonate für Violine solo Nr. 3 'Ballade' d-moll, op. 27/3 von Eugène Ysaye
sowie die Sonate für Violine und Klavier A-Dur von César Franck
PROGRAMM
Freitag, 25. Februar 2005, 19.30 Uhr:
Eröffnungsveranstaltung im Saalbau mit Petra Lamy und dem Programm: „Hommage à Piaf“
In ihrer Hommage à Piaf zeichnet die saarländische Sängerin und Schauspielerin Petra Lamy ein musikalisches Portrait der Künstlerin Edith Piaf. 90 Jahre alt wäre der „Spatz von Paris“ in diesem Jahr geworden. Unvergessen sind ihre Chansons wie „Milord“, „Mon dieu“, „Non je ne regrette rien“. Zusammen mit unbekannteren Lieder wie „La ville inconnue“ und „Les Blouses Blanches„ lässt Petra Lamy das musikalische Werk der Künstlerin - gekoppelt mit Ausschnitten aus ihrem Leben Revue passieren . Es gelingt ihr damit, in einer Art Collage, mal beschreibend, mal in kleinen gespielten Szenen, die Poesie der Piaf aufleben leben zu lassen.
Begleitung:
Flügel – Wolf Giloi; Akkordeon – Maria Reiter; Bass – Thomas Bogenberger
VeranstalterInnen:
Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises mit Unterstützung durch das Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport sowie das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft
Ort: Kulturzentrum Saalbau, Homburg
Eintritt: Vorverkauf 9,--/8,-- Euro; Abendkasse 11,--/10,-- Euro
Vorverkauf ab 14.2.2005 bis einschl. 24.2.2005 in der Zeit von 8-15.30 Uhr im Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Forum, Homburg, Zimmer 329
Mittwoch, 2. März 2005, 19.30 Uhr:
Autorinnen-Lesung im „Café Frauenzimmer“:
„Spatzenkirschen“ Marie Catherine K., Spionin gegen Hitler. Die authentische Geschichte einer mutigen Frau von und mit Ellen Widmaier
Wer war Marie? Was ist wirklich passiert, bevor sie auf so unwürdige, grausame Weise sterben musste? Mit diesen Fragen rührt Lena, die Ich-Erzählerin, schon als Kind an einem Tabu. Es geht um Landesverrat, Spionage. Über Berlin und Paris führt ihre Spurensuche Lena zurück in ihre eigene Kindheit im deutsch-französischen Grenzgebiet an der Saar. Nach und nach re-konstruiert sie Maries Schicksal und ergründet ihre Motive, die sie zur Spionin gegen das Naziregime werden ließen – bis hin zu ihrer Hinrichtung im Oktober 1938.
Spatzenkirschen ist ein sehr bewegender Roman über ein ebenso ungewöhnliches wie erschütterndes Frauenschicksal in der NS-Zeit.
VeranstalterInnen: „Café Frauenzimmer“ in Zusammenarbeit mit dem Gollenstein Verlag und dem Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises
Ort: „Café Frauenzimmer“ im FrauenForum in der Paul-Weber-Schule (BBZ), Homburg, Trakt 1, Eingang Karlstr.
Eintritt frei
Sonntag, 6. März, 10 bis 18 Uhr:
Info Tag im Saalbau:mit Beteiligung zahlreicher Organisationen, abwechslungsreichem, informativem Programm und Angeboten für die ganze Familie, wie z.B. Frauenfrühstück und Vortrag, Lesung, Tanzdarbietungen und Kabarett.
Für das leibliche Wohl (Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kuchen) sorgen die beteiligten Organisationen mit Imbiss- und Getränkeständen. Ganztägiges Kinderprogramm und Kinderbetreuung. Die Info-Ausstellung ist ab 11 Uhr geöffnet.
VeranstalterInnen: Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises in Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Organisationen und dem Jugendamt des Saarpfalz-Kreises mit Unterstützung durch das Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport sowie das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft
Ort: Kulturzentrum Saalbau, Homburg
Eintritt frei
Rahmenprogramm:
10 Uhr
Frühstück
11-13 Uhr
Vortrag mit Isabel Nitzsche, München, Redakteurin und Buchautorin sowie Lehrbeauftragte an Fachhochschule Landshut zu dem Thema: „Networking als Strategie für Ihren Erfolg“
„Networking als Strategie für Ihren Erfolg“
Jedes Netzwerk fördert Zusammenarbeit, stärkt Interessengemeinschaften und schafft notwendige Kontakte. Das ist im heutigen Berufsleben wichtiger denn je. Networking besonders auch unter Frauen gewinnt als Social Skill heute immer mehr Bedeutung. Damit Sie die Netzwerke für ihren beruflichen Erfolg richtig nutzen können, müssen Sie die wichtigsten Strategien für professionelles Netzwerken kennen lernen. Sie erfahren, wie Sie die Angst vorm ersten Schritt verlieren, wie sie sich selbst am besten präsentieren und auch mit schwierigen Situationen beim Networking souverän umgehen können.
Kurzer geschichtlicher Rückblick auf die Entwicklung der Frauennetzwerke; Frauennetzwerke heute; Was bringt Networking für die Karriere von Frauen? Die besten Strategien für professionelles Networking; Umgang mit schwierigen Situationen bei Netzwerken; Der erste Schritt: Keine Angst vor Smalltalk; Die eigene Vorstellung: Ein wichtiger Teil des Netzwerkens; Aus-blick in die Networking-Zukunft: Wie geht’s weiter?
Isabel Nitzsche studierte in München Journalistik und Germanistik. Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalisten-schule arbeitete sie zunächst als freie Autorin, später als Redakteurin und Redaktionsleiterin beim Fernsehen. Heute ist sie mit dem Redaktionsbüro printTV selbstständig und arbeitet für Tageszeitungen, Zeitschriften und fürs Fernsehen. Sie ist auf Job- und Karrierethemen spezialisiert und Autorin erfolgreicher Sachbücher (u.a. „Spielregeln im Job“).
VeranstalterInnen: Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz, Koordinierungsstelle Frau & Beruf und das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises
Eintritt: Frühstück mit Vortrag 8-- Euro
13.30-13.40 Uhr
Musketiere - Tanzvorführung / Schautanzgruppe der Homburger Narrenzunft
13.45-14.00 Uhr
Internationale Folkloretänze / ARTefix Freie Kunstschule Saarpfalz e.V.
14.00-14.10 Uhr
Quadrille, Francaise - Tanzvorführung / Hofstaat-Tanzgruppe der Homburger Narrenzunft
14.15–14.30 Uhr
Internationale Folkloretänze / ARTefix Freie Kunstschule Saarpfalz e.V.
14.30-15.30 Uhr
Markus, der Zauberer – Kinder-Mitmach-Zaubertheater / Markus Lenzen vom TAM-TAM Zaubertheater
15.35-16.05 Uhr
Märchen für große Kleine und kleine Große / Märchenerzählung mit Holde Stumm
16.10-16.40 Uhr
Sein und Werden / Ensemble UrSprung
16.40–17.00 Uhr
Pause
17.00-18.00 Uhr
„Best of 247 Frauenjahren“ mit dem Homburger Frauenkabarett und Auszügen aus ihren Programmen
Kinderprogramm
Saalbau – Kindertrakt und Großer Saal
in Kooperation mit dem Jugendamt des Saarpfalz-Kreises
10.00-18.00 Uhr
Kinderbetreuung mit Spielecke für Leute bis 3 Jahre / Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte St. Michael, Homburg
10.00-18.00 Uhr
Kinderbetreuung mit Spielecke für Leute ab 3 Jahre
11.00 -13.00 Uhr
Workshop „Sorgenpüppchen“ für GrundschülerInnen
Einer Überlieferung zufolge erzählen die Kinder in Südamerika bevor sie ins Bett geben, kleinen Sorgenpuppen ihre Sorgen. Wenn sie am nächsten morgen erwachen, haben die Puppen all ihre Sorgen entfernt. Wir zeigen euch, wir ihr mit Pfeifenreinigern eure eigenen Sorgenpüppchen bastelt.
VeranstalterIn: Atelier für Mädchen und junge Frauen
13.30- 13.50 Uhr
„Abenteuergeschichten von Elfi & Zwölfi“ von Barbara Wolf
„Die Osterhasensuche“ - Lesung für Kinder von 3 bis 9 Jahren
Tief verborgen im Elfenwald lebt ein kleines Elfenvölkchen. Wenn es nach ihrer Anführerin Zwölfi ginge, würde das Leben im Dorf ruhig dahinplätschern – doch ihre beste Freundin Elfi ist ein echter Wirbelwind. Wenn ihre Nase zu zucken beginnt, steht ganz sicher ein Abenteuer bevor. Wie gut, dass es dann den etwas verschusselten, aber liebenswerten und klugen Doktor Ignazius Zwergwichtl und seine pfiffige Tochter Lioba gibt: Sie stehen den Elfen immer gerne hilfreich zur Seite, vor allem wenn die niederträchtigen Schwarzwurzeln wieder einmal die Herrschaft im Elfenland an sich reißen wollen…
Diesmal aber geht es um die Suche nach dem Osterhasen. Elfi kann es einfach nicht mehr erwarten, bis er endlich ins Dorf kommt und all die herrlichen roten Schaumhasen, die gestreiften Schokoelfen und die leckeren Zuckerwichtl ins Osternest legt. Kurz entschlossen macht sie sich auf die Suche nach ihm. Und ihre Freundin Zwölfi muss natürlich mit. Au Backe! Das wird eine lange und gefährliche Reise ins Ungewisse. Werden sie den Osterhasen überhaupt finden? Und wird der über die-sen unerwarteten Besuch überhaupt erfreut sein?
SprecherInnen: M. Brill, OB H. Reichling, B. Wolf
VeranstalterIn: Barbara Wolf
14.35 – 15.35 Uhr
Markus, der Zauberer – Kinder-Mitmach-Zaubertheater / Markus Lenzen, TAM-TAM Zaubertheater
Zaubern möchte eigentlich jeder können und deshalb ist dieses Programm für kleine und große Zuschauer/innen gleicher-maßen interessant. Während die Kinder vielleicht noch eher an echte Wunder glauben, sind die Erwachsenen da schon et-was skeptischer. Umso spannender wird es jedoch, wenn alle gemeinsam plötzlich nicht mehr so genau wissen, ob das nun Wirklichkeit oder Illusion ist, was sich vor ihren Augen abspielt.
MARKUS, der Zauberer, erkundet mit den kleinen Zuschauern die Welt der Magie. Es darf also kräftig mitgezaubert werden!
15.35 – 16.05 Uhr
Märchen für große Kleine und kleine Große
„Hinter dem Himmel schlafen die Märchen
Wer weiß den Weg
Wer hat den Schlüssel
Wer weckt sie
Wir Kinder warten.“ (Rose Ausländer)
Märchenerzählung mit Holde Stumm
16.00 – 17.30 Uhr
Workshop „Glasgravur“ ab 10 Jahren
Gestaltet Gläser und/oder Spiegel nach euren Vorstellungen und mit eurer Fantasie. Falls vorhanden bringt eigene Gläser oder Spiegel mit, ansonsten wird Material gestellt. Unkostenbeitrag für Materialaufwand: 1 Euro
VeranstalterIn: Atelier für Mädchen und junge Frauen
17.30 – 17.50 Uhr
Abenteuergeschichten von „Elfi und Zwölfi“ von Barbara Wolf
„Die Osterhasensuche“ - Lesung für Kinder von 3 bis 9 Jahren
Das weitere Programm
Mittwoch, 9. März 2005, 19 Uhr:
Vortrag und Lesung von Anja Boltin / Annette Simon: „Versuch, mir und anderen die ostdeutsche Moral zu erklären“, so der etwas sperrige Titel des 1995 erschienenen Buches von Annette Simon. Die Tochter der Schriftstellerin Christa Wolf ist praktizierende Psychotherapeutin in Berlin und gehörte in den 70er und 80er Jahren zu den oppositionell engagierten Bürgerinnen der DDR. In verschiedenen Vorträgen beschreibt sie ihre zum Teil widersprüchlichen Erfahrungen vor, während und nach der „Wende“ 1989/90. - Die Referentin wird im Wechsel zwischen Vortrag und Lesung einen Bogen spannen zwischen drei Generationen Frauenleben in Deutschland: Christa Wolf, geboren 1929, erlebt 16jährig das Kriegsende und setzt mit 20 Jahren all ihre Hoffnung in den neu gegründeten Staat DDR. Ihre Tochter, Jahrgang 1952, erlebt 16jährig den Prager Frühling. Annette Simon zählt sich zur Generation der „Ost-68er“. Und was passierte eigentlich in den Jahren 1989-90? Die Referentin, Anja Boltin, aufgewachsen in der DDR, absolvierte ihr Psychologie-Studium in Leipzig und er-lebte die Wende 1989/90 als tiefen Einschnitt in ihrem Leben, nach 15 Jahren ein Grund, auf den Spuren der beiden Frau-en nach der „ostdeutschen Moral“ zu fragen.
VeranstalterInnen: Deutscher Frauenring Homburg in Zusammenarbeit mit dem „Café Frauenzimmer“
Ort: „Café Frauenzimmer“ im FrauenForum in der Paul-Weber-Schule (BBZ), Homburg, Trakt 1, Eingang Karlstr.
Eintritt: 3,00 Euro; 1,50 Euro Mitglieder des Frauenrings
Freitag, 11. März 2005, 19 Uhr:
„Großes Fest zu den Frauen-Kultur-Aktionswochen“ mit der Kabarettistin Jutta Lindner, der Pantomimin Sonja Conrad sowie den Voices… drei starke Stimmen
Moderation: Brigitte Gode
„Julis März“ – Jutta Lindner, die seit 10 Jahren saarlandische Kleinkunstbühnen unsicher macht, präsentiert einen Kessel Buntes aus kabarettistischen Szenen. Unter anderem erscheint die Waldorfschullehrerin Susanne mit einem kleinen Erleb-nisbericht bzgl. politisch korrektem Brötchenkauf, die Sexologistin ergreift das Wort (zu Dingen, die Sie bisher nicht zu fra-gen wagten…), eine saarländische Schlabberschniß’ sinniert über Superweiber und Werbesports, sogar ein Bond-Girl im Top Spionageausrüstung und entsprechendem Insiderwissen gibt sich die Ehre (mitsamt Goldfinger!)…
„Schranken eines Clowns“ – Sonja Conrad
Ein Clown, in seiner eigenen Welt gefangen, wird, als er die Möglichkeit auszubrechen nicht nutzt, zur Marionette.
Ein Jongleur versucht den am Boden liegenden Clown zu befreien … und hat Erfolg: Er entdeckt die Fäden der Marionette und schneidet sie durch. Der Clown erwacht zu neuem Leben. Er erkennt, dass alle Schranken aufgehoben sind und dass al-les was sich außerhalb "seiner Welt" befindet, neu ist, schön und auf eine besondere Art faszinierend.
Untermalt wird diese Vorführung von eindrucksvoller Musik, umrahmt von individueller Beleuchtung und einem ausdrucks-starken Bühnenbild.
Voices… drei starke Stimmen
Drei junge Frauen - Isabella, Christina und Katinka - drei charakteristische Stimmen, dreimal Power, macht zusammen:
Voices. Nach anfänglichen Experimenten mit Keyboard und anderen elektronischen Hilfsmitteln ist heute der Solo- bzw. mehrstimmige Gesang zu ihrem Markenzeichen geworden. Ihr Repertoire reicht von gefühlvollen Balladen über spritzige Popsongs der letzten Jahrzehnte bis hin zu a-capella-Stücken.
VeranstalterIn: Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises mit Unterstützung der teilnehmenden Organisationen und das Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport sowie das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft
Ort: Großer Sitzungssaal, Forum, Homburg
Eintritt:
Vorverkauf: Rang: 9,--/7,-- Euro; Saal: 8,--/6,-- Euro
Abendkasse: Rang: 10,--/8,-- Euro; Saal: 9,--/7,-- Euro
Vorverkauf ab 7.3.2005 bis 10.3.2005 in der Zeit von 8-15.30 Uhr im Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Forum, Homburg, Zimmer 329.
In der Pause ist für das leibliche Wohl gesorgt. Es wird ein Imbiss angeboten und der Landfrauenverein Homburg organisiert ein Kuchenbüffet.
Weitere Infos für interessierte Frauen und Organisationen, die sich mit eigenen Veranstaltungen an der Frauen-Kultur-Aktionswoche beteiligen möchten, gibt es beim
Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises
Am Forum 1
66424 Homburg
Telefon (0 68 41) 1 04 -3 29
eMail: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de
Auftakt zum zweiten Mal: das Kneipenjazzfestival unter dem Motto "Jazz Tour" am Samstag, 5. März ab 19 Uhr. Für acht Euro bieten elf Gastronomen Musik und kulinarische Genüsse.
Jazz in der Kirche lockt am nächsten Tag, Sonntag, 6. März, die Besucher in die St. Hildegardskirche. Am Manual der Späth-Orgel Weltstar Jasper van't Hof.
Am Dienstag, 8. März geht es dann ins Museum Sankt Ingbert. Klezmer-Virtuose Helmut Eisel trifft dort den mit Preisen überhäuften Karrikaturisten Flix, mit dem er das Projekt *Kunst und Jazz" entwickelt hat.
Das dreitägige Kernfestival in der Stadthalle eröffnet am Donnerstag, 10. März mit der HR-Bigband, die "Three decades of Steely Dan" vorstellt. Freitag, 11. März geht es weiter mit Ro Gebhardt, der amerikanischen Sängerin Madeleine Peyroux und schließlich Starpianist McCoy Tyner.
Live auf SR2 Kulturradio der Samstag, 12. März. Echte Partystimmung in der Stadthalle ist angesagt, wenn Nicolai Thärichen aus Berlin mit seinem Tentett virtuosen Umgang mit dem Thema Jazz beweist. Kubanische Klänge schließlich als Abschluss mit der Gruppe "Campana", die als Gast die kubanische Sängerin Nivwer Navarro mitbringen wird.
Letzter Tag der "Woche des Jazz" am Sonntag, 13. März in der Martin-Luther-Kirche. Dort präsentiert das Kasseler Ensemble "in process" Minimal Music von bekannten Komponisten wie Philip Glass, aber auch Schöpfungen des Ensembleleiters Ulli Götte.
Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr. Kartenvorverkauf im Museum Sankt Ingbert (0 68 94 / 13-3 58), bei SR am Markt und allen ProTicket-Vorverkaufsstellen. Das komplette Programm im Internet unter www.st-ingbert.de .
Sollten wider Erwarten die Narren die Herrschaft übernehmen, ist in der Bliesgau-Festhalle Vorsorge getroffen, daß die Sieger nicht Hunger und Durst leiden und die politischen Häftlinge ihr Los nicht allzu schwer ertragen müssen. Die Bevölkerung ist zur Rat hauserstürmung herzlich eingeladen.
Weisgerbers Herkunft aus einer im späten 19. Jahrhundert kulturell brachliegenden Grenzregion zwang den angehenden Maler früh zur Orientierung nach außen.
Im November 1897 zunächst in die Zeichenklasse von Gabriel Hackl an der Münchner Akademie aufgenommen, zählte er wenig später neben Künstlern wie Kandinsky und Paul Klee zu den vielbeneideten Schülern des „Malerfürsten Franz von Stuck“. Mit dem aus Speyer stammenden Pfälzer Hans Purrmann, ebenfalls Stuck-Schüler, entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft.
Als Mitarbeiter der progressiven, mithin kritischen Zeitschrift „Jugend“, die ihm den Broterwerb sicherte, konnte er sich einen festen Platz in der Schwabinger Boheme sichern. Weisgerber, der zeitlebens in Schwabing wohnte, nahm intensiv am ausschweifenden und entschieden antibürgerlichen Leben der dortigen Boheme teil. Zahlreiche Künstler und Literaten zählten zu Weisgerbers Freundeskreis.
1898 wird er Mitglied der literarischen Vereinigung „Die Kuh“, der auch sein engster Freund Gino Finetti angehört. Im gleichen Jahr gründet er gemeinsam mit Alfred Kubin, Rudolf Levy und Alfred Lörcher den Verein „Sturmfackel“, der sich nachhaltig für die Bewahrung künstlerischer Individualität ausspricht.
In den Schwabinger Künstlercafés, dem Café Stefanie, Café Elite und im Simpl. war Weisgerber ein häufig gesehener Gast, der dort regelmäßig mit Künstlern wie Alfred Kubin, Gino de Finetti, Rudolf Levy, Jules Pascin, Willi Geiger, Alexander Salzmann, Ernst Stern sowie den Schriftstellern Ludwig Scharf, Erich Mühsam, Max Halbe, Joachim Ringelnatz und Max Dauthendey zusammentraf.
Aber nicht nur München, dessen kulturelles Leben durch Weisgerbers späteres Wirken als Präsident der „Neuen Münchner Sezession“ neue Impulse bekommen sollte, spielte eine Rolle in Weisgerbers Schaffen, auch Paris als Kristallisationspunkt der Moderne prägte Person und Werk nachhaltig.
Mit Unterbrechungen zwei Jahre, von 1905 bis 1907, weilt Weisgerber in Paris, wo er im legendären Café du Dome verkehrte. Als ein von Malern dominierter Künstlertreffpunkt mit Matisse als geistigem Führer an der Spitze avanciert das Pariser Café in immer wieder wechselnder Zusammensetzung zu einem bedeutenden Forum der fortschrittlichen Pariser Kunstszene. Zum Kreis seiner ehemaligen Münchner Freunde Rudolf Levy, Hans Purrmann, und Jules Pascin gesellten sich auch der Leipziger Maler und Zeichner Will Howard, der Schriftsteller Wilhelm Uhde sowie der Zeichner Rudolf Grossmann.
Von vielen seiner Freunde hat Weisgerber eindrucksvolle Porträts geschaffen. So zeigt die Ausstellung neben dem Selbstbildnis des Künstlers als Unteroffizier, Bildnisse der Weggefährten Alfred Lörcher, Rudolf Levy sowie des aus Blieskastel stammenden Schriftstellers Ludwig Scharf. Die rund 20 Arbeiten umfassende Ausstellung - vornehmlich aus den Beständen der ehemaligen Sammlung Kohl Weigand – beleuchtet darüber hinaus anhand einzelner Werke von Hans Purrmann, Henri Matisse, Jules Pascin, Rudolf Grossmann, Alfred Lörcher, Willi Geiger, Alfred Kubin sowie Carl Kaspar das künstlerische Umfeld des Malers, der zur damaligen Zeit als eine der führenden Künstlerpersönlichkeiten der Münchner Moderne galt.
Die zwei anderen Liebenden sind jünger, unerfahrener noch. Hero (Kay Rode) und Claudio (Annette Ziellenbach). Die Liebe überwältigt sie so sehr, dass es ihnen die Sprache verschlägt. Ihr Hochzeitstermin ist schon festgelegt, da wird durch böse Intrige Misstrauen zwischen sie gesät, da wird die Treue des Mädchens in Frage gestellt. Streiten konnten sie nie. Nicht einmal reden.
Stumm und fassungslos stehen sie auch nun voreinander und sind den Verleumdungen ausgeliefert. Ihre Stummheit ist allen anderen Beweis für ihre Schuld. Nur Benedikt und Beatrice fühlen tiefer und ahnen, dass die Wahrheit anders aussieht. Im Gegen-den-Strom-Schwimmen sind beide ohnehin geübt und so treten sie für die Unschuld des Mädchens ein. Ohne Beweis, doch kampfeslustig und im liebenden Vertrauen aufeinander. Die Wahrheit kommt ans Licht. Die Hochzeit findet doch noch statt. Sogar eine Doppelhochzeit. Aber wichtiger als das HochzeitsHappyEnd ist die Hoffnung, dass in Benedikt und Beatrices Ehe jeder abwechselnd das letzte Wort behalten wird.
VIEL LÄRM UM NICHTS, bereits zu Shakespeares Zeit ein Stück mit magnetischer Wirkung auf das Publikum, gewinnt in dieser Aufführung seinen Reiz nicht nur aus einem funkelnden Feuerwerk von anzüglichen AperV us, sarkastischen Sottisen, boshaften Bonmonts und süffigen Zoten, sondern auch aus der verblüffenden Wandelbarkeit der Schauspieler. Nur 6 Schauspieler werden in 14 Rollen schlüpfen, werden sich von einem kämpferischen Mannsbild in ein schüchternes Mädchen, dann wieder in einen hinterhältigen Intriganten verwandeln. So nähern wir uns einem von Shakespeares übermütigsten und frechsten Stücken über widerspenstig Liebende an, die in ihren tiefsten Momenten doch auch Sätze wie diese fühlen und sagen können:
Ich will leben in deinem Herzen, Sterben in deinem Schoß, und begraben sein in deinen Augen.
Mit 18 Jahren gewann er 1974 den ersten Preis des bekannten Tschaikowsky-Wettbwerbs. Im selben Jahr gab er sein triumphales Auslandsdebüt bei den Salzburger Festspielen, als er für den erkrankten Sviatoslav Richter einsprang. Es war der Beginn einer weltweiten Karriere, die ihn mit den besten Orchestern der Welt zusammenbrachte.
Sein Londoner Debüt gab er 1976 mit dem Bournemouth Symphony Orchestra unter Paavo Berglund in der Royal Festival Hall. 1978 trat er mit den Berliner Philharmonikern im Rahmen einer großen Konzerttournee durch Europa auf. Im Jahr darauf folgte dann eine Tournee in der Bundesrepublik Deutschland, die aus 30 Konzerten bestand. Ein weiterer Höhepunkt war 1979 eine Westeuropatournee mit dem Leningrad Philharmonic Orchestra.
Es gab kaum ein wichtiges Musikzentrum der Welt, in dem er nicht aufgetreten war, als er 1980 aus politischen Gründen Ausreiseverbot aus der Sowjetunion erhielt.
Erst im August 1984 kehrte er mit Triumph auf die Konzertpodien der westlichen Welt zurück. Das Konzert in London in der Queen-Elisabeth-Hall war der Anfang seiner neuen Karriere. Später gab er Rezitalkonzerte in der Barbican und Royal Festival Hall.
Andrei Gavrilov war der erste sowjetische Künstler, dem es dank der erfolgreichen Verhandlungen mit Michael Gorbatschow gelang, im Westen bleiben zu dürfen, ohne politisches Asyl beantragen zu müssen.
Nachdem er 1985 in der New Yorker Carnegie Hall ein umjubeltes Rezital gegeben hatte, wurde er von Donal Hanahan in der "New York Times" als ein herausragender Künstler ("MAJOR ARTIST") bezeichnet.
Seitdem spielte Andrei Gavrilov mit den wichtigsten Orchestern der Welt unter anderem in New York, London, Paris, Berlin, München, Amsterdam, Chicago, Wien, Philadelphia, Montreal und Tokyo unter so bedeutenden Dirigenten wie Abbado, Haitink, Muti, Ozawa, Svetlanov, Tennstedt, um nur einige der wichtigsten zu nennen.
Unter seinen jüngsten Auftritten waren Rezitale in Warschau, San Sebastián, Bilbao, Rom, Tallinn, Athen und Lissabon.
Von 1976 bis Oktober 1990 war Andrei Gavrilov exklusiv bei EMI. Seine Aufnahmen wurden mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter "Grammophone" (1979), Deutscher Schallplatten Preis (1981), Grand Prix International du Disque de L'Academie Charles Crois (1985, 1986) und International Record Critics Award (IRCA, 1985). 1989 gewann er weiters den sehr angesehenen Premio Internazionale Accademia Musicale Chigiana (Siena), wobei ihn die Jury aus den wichtigsten Musikkritikern der Welt als den weltbesten Pianisten des Jahres 1989 bezeichnete.
Im Oktober 1990 unterzeichnete Andrei Gavrilov einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Diese Zusammenarbeit führte zu hochgelobten Aufnahmen von Chopin, Prokofiev, Schubert, Bach und Grieg.
In Anerkennung seines gesellschaftlichen Beitrags wurde er 1995 von der Board of International Research of American Biographical Institute (ABI) geehrt und erhielt die Gedenkmedaille "Man of the Year", weiters den "Gold Record of Achievement" und den "World Lifetime Achievement Award".
1998 wurde Andrei Gavrilov in eine höchst aufmerksam ausgewählte und sehr exquisite Kollektion von Philips Music Groups "Die größten Pianisten des zwanzigsten Jahrhunderts" aufgenommen.
Blanche wirft ihrer Schwester vor, unter ihrem sozialen Stand geheiratet zu haben, neidet ihr aber gleichzeitig die animalische Triebhaftigkeit ihres Mannes. Doch das nach außen einzugestehen würde natürlich nicht in ihre Selbstinszenierung passen – im Gegenteil muss sie demnach empört reagieren, in den beengten Wohnverhältnissen, nicht von deren intensivem Liebesleben verschont zu bleiben.
Die sorgsam gehütete Fassade bröckelt als Stanley, Stellas Mann, nachdem er erfahren musste, dass Blanche das schwesterlich geerbte Gut heruntergewirtschaftet hat und das ihm als Ehemann zustehende Vermögen damit schwinden sieht, Nachforschungen anstellt und die nymphomanische Wahrheit über seine Schwägerin aufdeckt. Brutal reißt er die Fassade des schönen Scheins nieder, als Stella, die bis dahin die Schwester beschützt hatte, zur Geburt ihres Kindes in der Klinik ist.
Zwei extreme Welten prallen in diesem psychologisch spannungsreich gebauten Stück aufeinander, die Flucht in die selbst arrangierte Traumwelt provoziert geradezu den brutalen Einbruch des gnadenlosen realen Lebens.
Blanche: Magie! Die will ich den Menschen geben! Deshalb stelle ich die Dinge anders dar, als sie sind. Ich sage nicht die Wahrheit, nicht was ist, sondern was sein sollte.
Die Akteure:
Regie/ Bühne: Peter Cahn, Kostüme: Ursula Blüml
Es spielen: Margarit Ziellenbach (Blanche), Antje Ulmer (Stella), Maike Frank (Eunice/ Krankenschwester), David Wilcox (Stanley), Dirk Weidner (Mitch), Knut Fleischmann (Steve/ Pablo/ Arzt)
Zu den Besonderheiten des Herbst-Landmarktes gehören neben Obst und Gemüse Wilderzeugnisse wie z.B. Wildsalami und -schinken. Am Stand des Ziegenhofes Theiß gibt es gegrillten Ziegenkäse, beim Ziegenzuchtverein Südwest Ziegenbratwurst und -salami. Seltene Produkte aus der Biosphärenregion Bliesgau, wie Honiglikör und Bärenfang von den Imkerfreunden Höcherberg, leckere Vollkornprodukte von der Bäckerei Deffland oder selbstgemachter Senf und Speiseöle aus der Region. Die passenden Getränke zu all diesen Köstlichkeiten bieten die Weingüter aus Rheinland-Pfalz und die Obsthändler mit Obstsäften und Schnäpsen, z. B. vom Obstanbau Hegemann aus Bliesdahlheim. Deko aus Heu, herbstliche Dekoartikel, Blumen und Zierpflanzen dürfen nicht fehlen.
Neben dem Verkauf und Imbiss von Obst und Gemüse, Wurst, Fleisch und Käse sind die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing Homburg mit Informationsständen auf dem Marktplatz vertreten. Auch die Gesellschaft nachwachsender Rohstoffe e. V. erteilt hier Infos zur gesunden Ernährung.
In diesem Jahr wird der Landmarkt wegen der abgegrenzten Fläche zum Alten Rathaus teilweise in die Eisenbahnstraße verlegt. Zeitgleich zum Markttreiben findet der letzte Jazz-Frühschoppen der Interessengemeinschaft Altstadt statt. Am 02. Oktober werden zum Saison-Finale die Trevor Richards New Orleans Trio erwartet.
Parkraum steht am 11. Oktober u.a. im städtischen Parkhaus in der Innenstadt zur Verfügung. Es ist von 7 bis 18.30 Uhr geöffnet. Der La-Baule-Platz ist an diesem Samstag von 6 bis 16 Uhr als Abstellfläche für die Händler reserviert.
Nähere Informationen zum Landmarkt Saar-Pfalz liegen in den Homburger Geschäften, an den Infos von Rathaus und Landratsamt, Banken und Kreditinstituten aus.
Weitere Informationen bei:
Saarpfalz-Touristik, Kirsten Schwarz, Am Forum 3, 66424 Homburg, Telefon: 06841/104-191, Fax: 06841/104-195, e-mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
oder Anke Michalsky, Telefon: 06841/101-219
Gäste sind zur Ausstellungseröffnung und zu den weiteren Öffnungszeiten eingeladen.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind jeweils mittwochs, samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr oder nach Absprache unter 0 68 04 / 12 53 bzw. 0 68 41 / 1 04-4 03 bei der Kreisverwaltung in Homburg zu vereinbaren.
Die Ausstellung „Weegee – The Famous, Fotografien von 1935-1960“ versammelt 104 dieser Bilder, die sich zum Porträt einer Stadt verdichten, „die selbst in ihren betrunkensten, schlampigsten und pathetischsten Momenten schön ist.“ (William McCleery, Herausgeber von Naked City)
Seine Bilder wurden unter anderem in Zeitungen wie PM Daily, The Herald Tribune, Sun oder Daily Mirror veröffentlicht. Doch seine Fotografien gehen über eine reine Dokumentation des modernen Großstadtlebens hinaus. In seinen Bildern kommt auch seine eigene Biografie zum Vorschein.
Als Kind jüdischer Einwanderer kam Weegee, mit bürgerlichem Namen Arthur Fellig, 1910 aus Lemberg (damals österreichische Provinz, heute Ukraine) nach New York. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen im übervölkerten Viertel der Lower East Side in Manhattan auf und verließ schon bald die Schule, um mit verschiedenen Gelegenheitsarbeiten einen Beitrag zum Unterhalt der Familie zu leisten. Er lernte die Fotografie bei einem Straßenfotografen kennen, dem er eine Zeit lang assistierte.
Nachdem er die elterliche Wohnung mit 18 Jahren verlassen hatte, übernachtete er zunächst in Bahnhöfen und Obdachlosenheimen und sicherte sich als Hilfsarbeiter und Tagelöhner eine magere Existenz. 1918 erhielt er einen Job als Assistent in einem Fotostudio, machte sich aber nach kurzer Zeit bereits als Straßenfotograf selbstständig. Mit einem Pony ausgestattet, fotografierte er am Wochenende die Kinder in der Lower East Side, die Abzüge entwickelte er während der Woche, um sie an die Familien zu verkaufen. 1924 schließlich fing er an als Laborant bei ACME Newspictures zu arbeiten, bis er 1935 seine Karriere als freischaffender Pressefotograf begann. Um trotz des großen Konkurrenzdrucks sein Auskommen zu sichern, spezialisierte er sich auf Einsätze bei Nacht, denn zwischen 22 Uhr und 5 Uhr morgens fanden die menschlichen Dramen statt, die die Zeitungen kauften, zu denen sie aber nur in den seltensten Fällen ihre festangestellten Fotografen schickten.
Als erster Pressefotograf erhielt er 1938 die Genehmigung ein Polizeifunkgerät in seinem Auto zu installieren, was ihm einen entscheidenden Vorsprung am Tatort sicherte. So konnte er seine Bilder noch am gleichen Morgen den Zeitungen anbieten.
Weegees Werk wurde jedoch nicht nur durch seine Thematik bekannt - auch die Ästhetik seiner Fotografien, die dramatischen Nahaufnahmen und die starken Kontraste von Schwarz und Weiß waren für nachfolgende Fotografen wegweisend. 1943 und 1944 nahm er an großen Ausstellungen des Museum of Modern Art teil und1945, auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, veröffentlichte er seine Arbeiten in dem Buch Naked City, das von Anfang an ein überwältigender Erfolg war. 1947 ging er nach Hollywood, um – neben seiner Arbeit als freischaffender Fotograf – auch als Berater bei verschiedenen Filmen zu arbeiten. In seinem Buch Naked Hollywood, das er 1953 herausbrachte, sind Porträts von Prominenten und Hollywoodstars zu sehen, die mittels spezieller fotografischer Linsen zu Karikaturen verzerrt sind. Mit diesen Arbeiten konnte er aber nicht mehr an sein früheres Niveau anknüpfen.
Seine Arbeiten, die von 1935-45 entstanden waren, wurden aber nach wie vor weltweit veröffentlicht, was ihm bis zu seinem Tod am 26. Dezember 1968 einen gewissen Wohlstand sicherte.
Arthur Fellig ging unter dem Namen „Weegee – The Famous“, wie er sich immer nannte, in die Geschichte der Fotografie ein, denn: „Ich hatte die berühmten Bilder eines Jahrzehnts gemacht, Bilder, die all die großen Zeitungen mit ihrem Riesenapparat nicht machen konnten und mir abkaufen mussten. Ich hatte die Seele der Stadt fotografiert, die ich in- und auswendig kannte und die ich liebte.“
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.
Entstanden sind Freitags Fotos in einem alten, zur Camera Obscura umgebauten Bus, mit dem der Künstler durch die Lande fährt und mit Vorliebe Gebäude und Dinge aufnimmt, von denen man nicht weiß, ob sie bald verschwunden sind.
Freitags Fotos erscheinen wie Bilder aus einer anderen Welt, der eine bizarre Fremdartigkeit und bedrohliche Ruhe eigen ist. Beklemmend und fesselnd zugleich beziehen sie ihre magische Wirkung aus der Umkehrung von Hell und Dunkel, ein Effekt, den der Künstler durch die ungewöhnliche Art der Aufnahmetechnik erzielt.
Allen Kunstinteressierten, die mehr über die rätselhaften Camera Obscura-Bilder von Jens Titus Freitag erfahren möchten, bietet das Museum Sankt Ingbert am Sonntag, den 24.10.2004 die Gelegenheit zu einem Künstlergespräch mit anschließender Besichtigung der fahrbaren Kamera von Jens Titus Freitag..
Vor dem Künstlergespräch findet um 15.00 Uhr im Museum Sankt Ingbert eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Rätsel der Wirklichkeit“ der Kunstszene Saar 2004 statt.
Der Eintritt zu Führung und Künstlergespräch ist frei.
Um gemeinsame Lösungen und Strategien gegen diese Entwicklung zu erarbeiten, haben sich vor zwei Jahren das saarländische Adipositas-Netzwerk und der Saarpfalz-Kreis im Netzwerk "Saarpfalz mit peb - ein Landkreis macht sich fit" zusammengeschlossen. Der Saarpfalz–Kreis ist damit die saarländische Modellregion für Regionen mit peb und gilt auch bundesweit als beispielhaft. Mittlerweile arbeiten fast 100 Experten in drei Arbeitskreisen zusammen, die sich jeweils mit den Themen Ernährung, Bewegung und Gesundheitschancen beschäftigen. Hier wurden in den vergangenen beiden Jahren zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen ins Leben gerufen und unterstützt.
Dazu zählt auch das saarpfälzische Adipostas-Forum, welches im Rahmen verschiedener Fachtagungen die unterschiedlichen Aspekte der Adipositas beleuchten wird. In dieser Reihe geht es nun am Mittwoch, 20. Juni ab 17 Uhr im Forum in Homburg in Zusammenarbeit mit dem deutschen Sportlehrer-Verband um das Thema: "Bewegung, Spiel und Sport mit adipösen Kindern in Schule und Verein". Der Bewegung kommt eine Schlüsselrolle bei der Prävention und Behandlung von Übergewicht und Adipositas zu, sie muss deshalb zum integralen Bestandteil des Lebenskonzepts aller Kinder werden. Gerade adipöse Kinder brauchen dabei Ermutigung und Förderung um die Motivation zum aktiven Lebensstil weiter zu entwickeln.
Eingeladen sind alle Schulen und Kitas, Sportlehrer- und Trainer, Ärzte und alle Interessierten. Anmeldungen bis zum 15.Juni 2012 nimmt das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises unter kug@saaarpfalz-kreis.de entgegen.
INFO:
• Ansprechpartner für das Adipostas-Netzwerk SAAR, Dr.Angelika Thönnes und Prof. Georg Wydra
• Ansprechpartner für das Netzwerk "Saarpfalz mit peb-ein Landkreis macht sich fit", Gesundheitsamt Homburg, KUG, Eva Schwerdtfeger, eva.schwerdtfeger@saarpfalz-kreis.de
Gegliedert ist jedes Angebot mit einer kurzen Darstellung der Hilfe- oder Dienstleistung, dem konkreten Ansprechpartner, Telefon- wie Faxnummer, eMail-Adresse und Internet-Auftritt. So kann jeder Interessierte nach seinen technischen Möglichkeiten Kontakt zu den Einrichtungen aufnehmen.
Erstellt wurde dieses Werk in Kooperation zwischen dem kreisweiten Bündnis für Familien im Saarpfalz-Kreis und den Partnern in Blieskastel, Bexbach und Sankt Ingbert. Dieses wichtige Nachschlagwerk können Interessierte sich ab sofort im Internet downloaden. Zu finden ist es auf der Seite des Saarpfalz-Kreises im Bereich des Bürgerservice unter dem Schlagwort „Soziales“ sowie im Themenbereich unter den „Lokalen Bündnissen für Familie“.
Diese wertvolle Arbeit gemacht haben sich bei der Kreisverwaltung Marion Reugels, Beate Ruffing, Fatma Göszcü und Renate Hirschfelder.
Was nimmt man beispielsweise, wenn man seine Außenwand dämmen möchte? Eine hinterlüftete Konstruktion ist anders zu bewerten als ein Wärmedämmverbundsystem, sagt der Fachmann. Auch für die Dachbodendämmung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die unter anderem von den Nutzungswünschen des Verbrauchers abhängen. Für unbenutzte Dachböden eignen sich Schüttungen wie auch Matten, für genutzte Dachböden sind in der Regel druckfeste Dämmungen die beste Alternative. Auch die Lage der Dämmung, ob innen oder außen, spielt für die Wahl des Dämmstoffs eine große Rolle. Gut, dass es die Energieberater der Verbraucherzentrale gibt. Diese helfen mit ihrem langjährigen Fachwissen gerne weiter und zeigen mögliche Alternativen auf.
Nicht allein, welcher Dämmstoff empfehlenswert ist, sondern auch, wie er eingebaut werden sollte, erläutern die Energieberater der Verbraucherzentrale Saarland in einem persönlichen Gespräch nach telefonischer Voranmeldung.
Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Für eine persönliche Beratung in einer der 14 Beratungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich.
In Homburg finden die Beratungen in der Kreisverwaltung, Am Forum 1, 4. Etage, Zimmer 437a statt. Anmeldung unter 0 68 41 / 1 04-84 34 oder 06 81 / 5 00 89 15.
Das zweite Angebot ist ein Seminar zum Thema „Frau und Kraut – ein ausgedehnter Kräuternachmittag“. Heilpflanzen sind für Frauen in der Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen uralte Verbündete. Sie regen auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene an und unterstützen Heilungsprozesse in den unterschiedlichen Lebensphasen. Mit Geschichten, Mythen, Legenden und Meditation zu den Kräuterpersönlichkeiten ist Kurzweile garantiert. Dieser Nachmittag ist für Freitag, 15. Juni vorgesehen. Von 15 bis 20 Uhr sind die Frauen mit Heilpraktikerin Gabriele geiger unterwegs.
Anmeldungen und weitere Informationen zu den Kursen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos und findet im Museum Jean Schaub, Robert-Schumann-Straße 2, 66453 Reinheim statt. Weitere Informationen zu dem Vortrag, der Vortragsreihe und dem Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim erhalten Sie unter Telefon 0 68 43 / 90 02 11, Mail: info@europaeischer-kulturpark.de oder im Internet unter http://www.europaeischer-kulturpark.de.
Die Diplom-Visagistin, zertifizierte Imageberaterin und Kniggetrainerin Manuela Borella referiert an diesem Abend im Homburger Frauenforum über ihre Überzeugung: „Erfolg lässt sich stylen!“ Das Image einer Person ist ihr Abbild, so wie es von anderen wahrgenommen wird. Ihr „Style“ ergibt sich durch die Art, wie sie sich kleidet, pflegt und bewegt. Probleme können entstehen, wenn das äußere Erscheinungsbild nicht authentisch ist und für Unstimmigkeiten beim Gegenüber sorgt. Manuela Borella hält Tipps parat, wie es gelingt, das äußere Erscheinungsbild zu verbessern und in Einklang mit der Persönlichkeit gekonnt in Szene zu setzen.
Die Veranstaltung findet im Frauenforum am Scheffelplatz 1 in Homburg statt, der Eintritt ist frei. Infos und Anmeldung per Mail unter frauenbuero@saarpfalz-kreis.de oder telefonisch unter der Nummer 0 68 41 / 1 04-71 38.
Veranstaltungsort ist das Café Frauenzimmer, Scheffelplatz 1, Homburg. Anmeldung und weitere Informationen zu den Veranstaltungen unter 0 68 41 / 1 04 71 38 oder im Internet unter www.frau-und-gesellschaft.net.
Gegen eine Teilnahmegebühr von 90 Euro pro Person erhält man eine praktische Einführung in die Grabungstechnik, und kann an den fachlich begleiteten, täglichen Grabungsarbeiten teilnehmen. Auch die weitere Bearbeitung der Funde wird Teil der Projektwoche sein. Daneben sind eine detaillierte Führung durch den Europäischen Kulturpark, das tägliche Mittagessen sowie Getränke inklusive. Werkzeuge werden vom Park zur Verfügung gestellt.
Anmelden kann sich jeder, der schon immer den Traum hatte, Geschichte in den Händen zu halten bei Michael Ecker, Grabungsleiter unter Telefon 0 68 43 / 90 02 30 oder michael.ecker@europaeischer-kulturpark.de. Hier erhalten Sie auch weitere Informationen zu der Grabung und dem Park.
Die Ausgrabungskampagne beinhaltet eine praktische Einführung in die Grabungstechnik, die fachlich begleitete tägliche Teilnahme an den Grabungsarbeiten sowie die weitere Bearbeitung der Funde. Das Grabungswerkzeug stellt der Park zur Verfügung.
Zu sätzlich wird eine ausführliche Führung durch den Europäischen Kulturpark (Römische Kleinstadt und Villa, Fürstinnengrab sowie Museen) angeboten.
In der Teilnahmegebühr von 90,00 € sind die oben genannten Leistungen, tägliches Mittagessen und Getränke enthalten. Anmeldungen nimmt der Grabungsleiter Michael Ecker unter 06843 - 90 02 30 oder michael.ecker@europaeischer-kulturpark.de entgegen.
Weitere Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
„Der Reiseführer kommt gerade zur richtigen Zeit, da im Rahmen von „Fahrtziel Natur 2012“ überregional vom Biosphärenreservat Bliesgau berichtet wird und interessierten Gästen zur Reisevorbereitung nun ein kompaktes Nachschlagewerk vorliegt“, so Landrat Clemens Lindemann, Verbandsvorsteher der Saarpfalz-Touristik. Mit dem Reiseführer können sich die Gäste optimal auf den Aktiv-Urlaub einstimmen. Er ist ein kompetenter Reisebegleiter vor Ort, um den Bliesgau und die Nachbarn auf eigene Faust zu entdecken.
Im allgemeinen Informationsteil des Reiseführers werden unter anderem die besten Reiserouten mit Bus und Bahn vorgestellt, die mit der FreizeitCARD Rheinland-Pfalz/Saarland besucht werden können. Neben Übernachtungstipps sowie Einkehrmöglichkeiten werden auch Sport- und Freizeitangebote vorgestellt. Unter der Rubrik „Land & Leute“ erfahren die Gäste Interessantes über Kunst und Kultur, die Geschichte, die zahlreichen Feste und Wissenswertes über die einzigartige Natur im Biosphärenreservat Bliesgau.
Im Hauptteil informiert das Buch über die sieben Orte mit ihren Sehenswürdigkeiten in der Biosphäre und die unmittelbaren Nachbarorte wie zum Beispiel Saarbrücken oder Sarreguemines. Die Besucherbergwerke in Bexbach und St. Ingbert, das Römermuseum Schwarzenacker, das barocke Blieskastel und das Gondwana Praehistorium in Landsweiler-Reden sind nur einige der Highlights, die im Buch beschrieben werden.
Einkehrtipps und Freizeitaktivitäten für Familien sind ebenfalls zu finden, wie zum Beispiel ein Besuch im Fun Forest Kletterpark in Jägersburg oder der Burgsommer mit Mittelalterspektakel in Kirkel. Spezielle Biosphären-Tipps stellen interessante Angebote mit Bezug zur Natur vor, so zum Beispiel der Besuch im Orchideengebiet Gersheim oder eine Kutschfahrt mit der Fuhrhalterey Myndenbach durch den schönen Bliesgau.
Im Aktivteil werden 13 Wanderungen und 8 Radtouren in der Region mit detaillierten Beschreibungen und Karten vorgestellt. Bei den Wanderrouten wurden Rundwanderungen, aber auch Zielwanderungen zwischen 6 und 32 Kilometer Länge ausgesucht. Wobei die größeren Rundwanderwege auch in Teiletappen erwandert werden können und eine Rückfahrt zum Startpunkt mit Bus oder Bahn möglich ist.
Auch die Zielwanderwege wurden so ausgewählt, dass sie Bus oder Bahnverbindung haben. Die Radtouren erschließen die Region über die verschiedenen Radtrassen. So führt zum Beispiel der Bliesgau-Radweg über den Bliestalfreizeitweg und den Höhenrücken zwischen Blies- und Mandelbachtal mit tollen Ausblicken in die Bliesgaulandschaft. Natürlich wird in den Tourenbeschreibungen auch auf die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Rastmöglichkeiten hingewiesen, die am Wegesrand liegen. Die Strecken sind zwischen 24 und 74 Kilometer lang. Den Abschluss des Reiseführers bildet ein kleiner Kartenatlas.
Der Reiseführer Biosphärenreservat Bliesgau ist für 9,95 € im örtlichen Buchhandel (ISBN 978-3-89920-810-8), bei den Touristinformationen der Städte und Gemeinden sowie bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel. 06841/1047174, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de erhältlich.
Im Kurs „Textverarbeitung Word 2007 für Fortgeschrittene“ lernen die Teilnehmerinnen, wie sie das Textverarbeitungsprogramm und seine Funktionen optimal für lange Dokumente wie beispielsweise wissenschaftliche Arbeiten oder für das Verfassen eines Buches einsetzen können. Es wird gezeigt, wie sie lange Dokumente übersichtlich gliedern und in Kapitel unterteilen, Kopf- und Fußzeilen einfügen, Fuß- bzw. Endnoten einbauen und ein Inhaltsverzeichnis mithilfe des Einsatzes von Formatvorlagen schnell und automatisch erstellen. Dieser Kurs startet am 2. Juni und läuft über drei Samstagvormittage von 9 bis 12.15 Uhr.
Anmeldungen und weitere Informationen zu den Kursen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Ein weiteres Highlight wird das Bungee Trampolin sein, das nicht nur bei den kleinen Gästen für ein Kribbeln im Bauch sorgen wird. Selbstverständlich wird das Trampolin von geschultem Personal betreut, sodass es auch für körperlich beeinträchtigte Gäste möglich ist, sich dem „Sprung in die Höhe“ hinzugeben.
Darüber hinaus haben die Kinder und Jugendlichen an dem Tag die Möglichkeit, selbst bei verschiedenen Modulen kreativ zu sein und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen. Zum Beispiel legen sie kunstvolle, bunte Mosaike oder basteln Lederbeutel, so wie sie die römischen Bewohner Reinheims bei sich trugen. Nebenan können die Kinder Schwerter und Schilde nach römischen oder keltischen Vorlagen basteln. Handwerklich Begabte versuchen sich als Steinmetz und lernen, wie man ganz ohne elektrischen Strom Löcher in Stein bohren kann.
Neben den ganzen Mitmachaktionen darf natürlich das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Der Imbiss im Park hat für die Besucher den ganzen Tag geöffnet. Zusätzlich bietet der Förderverein „Freundeskreis Europäischer Kulturpark“ ein leckeres Kaffee- und Kuchenbuffet an.
Das Kinderfest findet von 10 bis 18 Uhr im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim statt und lädt alle Familien ein, sich in die Welt der Kelten und Römer entführen zu lassen.
Weitere Informationen erhalten Sie im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Reinheim oder unter www.europaeischer-kulturpark.de , per Telefon: 0 68 43 / 900 211 sowie Email: info@europaeischer-kulturpark.de
„Ihr habt alle Eure Sache gut gemacht“, betonte Marlene Schneider stellvertretend für den Landrat bei der Siegerehrung im kleinen Sitzungssaal des Homburger Forums, „aber leider kann es nur einen Sieger geben!“ Von den Siegern der 14 teilnehmenden Schulen im Saarpfalz-Kreis setzten sich in den beiden ausgeschriebenen Kategorien Carolina Zabolotny (ERS St. Ingbert I) und Christian Thielen (Christian von Mannlich-Gymnasium, Homburg) durch. Sie werden nun auf Landesebene ihr Können unter Beweis stellen.
Klaus Guido Ruffing: „Wir müssen alle Kräfte auf Gemeinde- und Kreisebene bündeln, um die Kinder so effektiv zu unterstützen, dass sie einen für sie optimalen Bildungsabschluss erzielen. Das ist unser präventiver Ansatz.“ Die Konferenz habe als Initialzündung bestens funktioniert, nun werde der Kreis aktiv, um die Ideen auf Gemeindeebene zu installieren. Gleichzeitig stehen die Mitarbeiter des Kreisjugendamtes den Initiativen – ob im Kindergarten oder in der Grundschule – beratend zur Seite.
Die konkrete Arbeit müsse aber nun vor Ort, nahe an den Kindern und deren Eltern erfolgen. Deshalb möchte Klaus Guido Ruffing auch die Bürgermeister der Städte und Gemeinden für die Initiative gewinnen – getreu dem afrikanischen Sprichwort: „Um ein Kind zu erziehen, bedarf es eines ganzen Dorfes!“
Die Städte und Gemeinden haben nach der Initialveranstaltung nun die Möglichkeit, sich im Rahmen des Projekts „Anschwung für frühe Chancen“ über das zuständige Büro in Trier Experten mit ins Boot zu holen, mit denen gemeinsam man eine kommunale Bildungslandschaft aufbauen kann, in der kein Kind „verloren“ geht, das heißt: jedes Kind seine Chance auf seine optimale Ausbildung vor Ort nutzen kann.
Mit Superlativen wird viel Schindluder getrieben, vor allem, wenn es sich um die Biographien von Künstlern handelt. Schlagworte wie "internationale Karriere" werden der Öffentlichkeit inflationär um die Ohren gehauen, um sie in die Veranstaltungen zu locken. Als ob all dies geeignet wäre, etwas Relevantes über das künstlerische Niveau auszusagen. Im Falle des Musikerehepaares Weinert wären solche Begriffe zwar durchaus angebracht, aber zugleich überflüssig.
Ihre gemeinsame Laufbahn und die Bedeutung, die sie sich durch ihre warmherzige Kunst in der Musikwelt erworben haben, lässt sich am besten dadurch erfahren, indem man ihnen bei ihrem gemeinsamen Musikmachen lauscht. Denn was sie auf die Bühne bringen und mit ihren Zuhörern teilen, ist in sich Superlativ genug. Und das besondere Privileg: das Programm des Duos enthält gleich eine ganze Reihe an Premieren, speziell für das Festival geschriebene neue Kompositionen, die das Publikum exklusiv zu hören bekommen wird.
GITARRENLAND ist stolz, die diesjährige Ausgabe mit einem Abschlusskonzert von Künstlern dieses Kalibers krönen zu können.
Kartenverkauf
Eintrittspreise sind 12 Euro für das Konzert, 6 Euro ermäßigt.
Karten für das Konzert im Haus der Begegnung in Meisenheim sind erhältlich über die Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24 – 4 96 oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Bei 4tissimo spielt das übliche Schubladendenken der Musikwelt keine Rolle. E- oder U-Musik stellen für sie keine Kategorien dar. Was für sie zählt ist einzig gute Musik aus unterschiedlichsten Quellen von der spanischen Musik, über russische und japanische Klänge bis zur Rockmusik, und sie zeigen, dass in ihren Händen jede Musik jung, modern und aktuell wirkt.
Das Konzert im ersten Gitarrenland 2010 in Homburg ist für Viele unvergessen. In diesem Jahr werden sich die Künstler unter anderem dem Andenken an Andrés Segovia widmen. Dazu präsentieren sie eine Komposition des Segovia Freundes und musikalischen Nationalheiligtums Federico Moreno Torroba. Er wurde in erster Linie durch seine Zarzuelas, die spanische Form der Operette, berühmt. Daneben galt seine tiefe Liebe der Gitarre und er versah sie mit einem umfangreichen Repertoire, allen voran gewidmet seinem Freund Segovia.
Daneben stehen Werke auf dem Programm, die die Spannweite des Quartetts zwischen Unterhaltung, Bühnenshow und höchstem musikalischem Niveau unterstreichen werden.
Kartenverkauf
Eintrittspreise sind 12 Euro für das Konzert, 6 Euro ermäßigt. Der Festivalpass zum Eintritt aller Konzerte von Gitarrenland kostet 30 Euro, der Familienfestivalpass zum Eintritt aller Konzerte für zwei Erwachsene und zwei Kinder 50 Euro.
Karten für das Konzert in der Aula des Christian von Mannlich Gymnasiums in Homburg sind erhältlich über die Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24 – 4 96 oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Der zweite Kurse trägt den Titel „Wie werde ich gelassen?“. Ständig möchte jemand etwas von Ihnen? Sie helfen gerne, aber Sie selbst kommen irgendwie immer zu kurz? Sie merken, dass Sie sich zu viel aufregen und auch manchmal die Beherrschung verlieren? Dieser Workshop hilft Ihnen, mit den Gefechten des Alltags klar zu kommen und aktiv und gezielt gelassen und ruhiger zu werden. Dieser Kurs kann auch über den Familiengutschein abgerechnet werden. Der Workshop läuft am 5. Mai von 9 bis 16.30 Uhr.
Kurs Nummer drei richtet sich nicht nur an die Generation 50+ und beschäftigt sich mit Textverarbeitung mit Word 7.0. Aufgrund der hohen Nachfrage öffnet Das Frauenbüro diesen Kurs für Frauen, die gerne am Nachmittag in angenehmer Atmosphäre mit Ruhe und aus Spaß am Computer arbeiten wollen. Unabhängig vom Alter können Sie gemeinsam lernen und erfahren Schritt für Schritt, wie man Texte erstellt und bearbeitet. Der Kurs beginnt am 9. Mai und läuft über vier Mittwochnachmittage von 16 bis 18.30 Uhr.
Im vierten Kurs geht es darum „mit Konflikten umzugehen“. Konflikte belasten das Leben in der Familie und im Beruf. Der Kurs bietet eine Praxisanleitung und Training für ein gelingendes Konfliktkonzept. Start ist am 8. Mai. Der Kurs läuft an vier Dienstagabenden, immer von 19 bis 20.30 Uhr.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Die Feuerwehren fordern bereits seit langem die Einführung einer Rauchmelderpflicht für alle privaten Wohnungen. Dabei geht es um den Schutz von Menschenleben. Rauchmelder sind Lebensretter, die in jede Wohnung gehören, in Schlaf- und Kinderzimmer sowie in den Flur der Wohnung.
Für Rauchwarnmelder in privaten Haushalten gibt es seit Herbst 2011 ein unabhängiges Qualitätszeichen. „Q“ kennzeichnet qualitativ hochwertige Rauchmelder für den Langzeiteinsatz in privaten Wohnungen. Das erleichtert die Suche nach einem langlebigen Produkt. Ähnlich wie andere Gütesiegel garantiert „Q“, dass ein Rauchmelder ausgewählte Qualitätskriterien erfüllt. Zum Beispiel gewährleisten alle ausgezeichneten Produkte eine mindestens zehnjährige Lebensdauer von Batterie und Rauchwarnmelder.
Alle Informationen zum bundesweiten Rauchmeldertag und die neuen Abenteuer von „Herr Riecher“ stehen im Internet unter www.rauchmelder-lebensretter.de
1980 begann seine kubistische Phase und schnell schon folgten Ausstellungen in Russland, Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande und in der Schweiz. 1993 siedelte er nach Deutschland um und lebt und arbeitet heute in Pirmasens.
Die in der Galerie im Forum ausgestellten Arbeiten zeigen sein breites Schaffensspektrum. Von der realistischen Darstellung über den Kubismus bis hin zur abstrakten Kunst finden die Betrachter spannende wie gekonnte Arbeiten. Bisweilen mischt Irgen D´Kork auch Reales und Surreales in seinen Arbeiten, um eine Zwischenwelt zu erzeugen. In jüngster Zeit entstehen auch oft Bildzyklen aus drei bis fünfzehn Gemälden, die über Jahre immer wieder ergänzt und vervollständigt werden.
Rund 40 dieser eindrucksvollen und farbgewaltigen Arbeiten werden ab kommenden Donnerstag, 19. April 2012, in der Galerie im Forum in der Kreisverwaltung in Homburg ausgestellt. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr. Nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann wird Udo Steigner in das Werk des Künstlers einführen.
Zu sehen sind die Arbeiten in der Galerie im Forum dann bis 18. Mai 2012, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Sein Repertoire, das er im Rahmen des GITARRENLAND Festivals präsentieren wird, ist so auch nicht dem vordergründigen Glanz, sondern der poetischen Schönheit der Musik gewidmet. In Kompositionen von Domenico Scarlatti, Mauro Giuliani, Astor Piazzolla und Vicente Asencio klingt die Gitarre als authentische Stimme der „südlichen“ Seele.
Kartenverkauf
Eintrittspreise sind 12 Euro für das Konzert, 6 Euro ermäßigt. Der Festivalpass zum Eintritt aller Konzerte von Gitarrenland kostet 30 Euro, der Familienfestivalpass zum Eintritt aller Konzerte für zwei Erwachsene und zwei Kinder 50 Euro.
Karten für das Konzert im Edelhaus sind erhältlich über die Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24 – 4 96 oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Kursleitung hat Heike Sutor, Sängerin und Gesangslehrerin. Termin für diesen Workshop ist das Wochenende vom 5. und 6. Mai 2012, jeweils von 10-17 Uhr
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Smith´s Reisekalender der kommenden Wochen spricht für sich: Ludwigsburger Schlossfestspiele, Festival Styriarte Graz, Aix en Provence, Italien, Spanien… und eben Thallichtenberg. Hopkinson Smith, der Saitenmagier auf den alten Instrumenten gehört zu einem der meistbeschäftigten Musiker unserer Zeit. In der ganzen Welt lauscht man der Noblesse und der Tiefe seines Spiels nicht nur mit Hingabe. Wer einmal Hopkinson Smith zugehört hat, wie er die Instrumente seinen eigenen inneren Gesang übertragen lässt, der muss ihn lieben.
Dabei ist Smith alles andere als ein akademischer Experte für alte Musik. Er ist vielmehr einer der sensibelsten Musiker unserer Zeit. Seine Interpretationen machen die historische Musik so lebendig, als wäre sie just im selben Moment entstanden, um jeden Zuhörer persönlich zu berühren.
In seinem Programm mit drei großen Suiten von Johann Sebastian Bach präsentiert Smith ein Ergebnis seiner jüngsten Studien zum Thema Bach, dessen Werk er sich seit Jahrzehnten in Konzert und zahlreichen preisgekrönten CD Aufnahmen mit tiefer Hingabe gewidmet hat. Beispiele dieser Interpretationen kann der Interessierte Hörer vorab auf Smith´s website www.hopkinsonsmith.com unter den downloads finden.
GITARRENLAND ist stolz, seinem Publikum ein weiteres Mal ein Beispiel überragender musikalischer Kunst präsentieren zu können.
Kartenverkauf
Eintrittspreise sind 12 Euro für das Konzert, 6 Euro ermäßigt. Der Festivalpass zum Eintritt aller Konzerte von Gitarrenland kostet 30 Euro, der Familienfestivalpass zum Eintritt aller Konzerte für zwei Erwachsene und zwei Kinder 50 Euro.
Karten für das Konzert auf der Burg sind erhältlich über die Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24 – 4 96 oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Die Notwendigkeit einer Zirkulationsleitung wird in der Regel mit Komfortanforderungen begründet. Bei sehr kurzen Warmwasserwegen kann aber ohne Komfortverlust auf eine Zirkulation verzichtet werden. Bei größeren Leitungslängen können andere Maßnahmen zur Energieeinsparung ergriffen werden. Am leichtesten geht dies natürlich, bevor die Zirkulationsleitung installiert wird. „Nachrüsten ist immer teurer“, so Architekt Schneeweiß, „allerdings darf in keinem Fall die Frage der Warmwasserhygiene vernachlässigt werden!“
Die Energieberater der Verbraucherzentrale helfen dabei, solche unnötigen Kosten aufzuspüren und empfehlen Maßnahmen, wie dieses Geld eingespart und sinnvoll investiert werden kann.
Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Für eine persönliche Beratung in einer der 14 Beratungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich.
In Homburg finden die Beratungen in der Kreisverwaltung, Am Forum 1, 4. Etage, Zimmer 437a statt. Anmeldung unter 06841 / 1048434 oder 0681 / 50089 15.
Die Schule erhält eine moderne Sportinfrastruktur, die den Anforderungen der Lehrpläne gerecht wird. Außerdem steht den zahlreichen Vereinen im Stadtteil Erbach diese Halle mit großzügigem Platzangebot außerhalb der Unterrichtszeiten auch zur Verfügung. Somit wird auch den Anforderungen und Wünschen der Erbacher Bürger nach angemessenen Sport- und Veranstaltungsorten Rechnung getragen.
Innenminister Stephan Toscani hat diese interkommunale Zusammenarbeit als vorbildlich gelobt. Der Minister gab Landrat Clemens Lindemann und Oberbürgermeister Karl-Heinz Schöner deshalb heute im Homburger Rathaus die Zusage über eine Förderung des Landes in Höhe von 3,5 Millionen Euro für diese Maßnahme.
Die Wanderung ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich: Saarpfalz- Kreis, Waltraud Stephan-Diener, Telefon 0 68 41 / 1 04 – 72 28, oder bei der Naturwacht Herrn Kessler, Telefon 01 74 / 9 50 35 23.
Wegen des geringen Parkplatzangebots am Haus Lochfeld wird gebeten, die Parkplätze in Wittersheim (ehemalige Schule, ehemaliger Heckenplatz) oder an der Kläranlage am Ortsausgang von Wittersheim Richtung Bebelsheim zu nutzen.
Das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises bietet wieder für Männer und Frauen, die sich für die Betreuung von Kindern ausbilden lassen wollen, einen Qualifizierungskurs an. Themenschwerpunkte in dieser Ausbildung sind rechtliche Grundlagen, Erziehungsziele, Gesundheit, Ernährung, Sicherheit, Grundlagenwissen zur gesunden kindlichen Entwicklung, der Bildungsauftrag in der Tagespflege, Krisen-/Konflikt- und Stressbewältigung, „Erste Hilfe am Kind“ und vieles Interessantes mehr. Lebendig und praxisorientiert werden diese Inhalte von ReferentInnen des Kreisjugendamtes und unserer Kooperationspartner Gesundheitsamt, Arbeiterwohlfahrt, Familienhilfezentrum, Unfallkasse des Saarlandes mit einer großen Methodenvielfalt vermittelt.
Der nächste Kurs beginnt am 18.September 2012 und wird bis 19.Februar 2013 beendet sein. Ort der Schulung ist das Haus der Begegnung in Homburg/Erbach, Spandauer Straße. Während der Kurszeit – dienstags und donnerstags, jeweils von 8 bis 12 Uhr – wird eine Kinderbetreuung angeboten. Die Nachfrage berufstätiger Eltern nach einem Betreuungsplatz für Ihre Kinder ist hoch, besonders im Raum Homburg, Bexbach und Sankt Ingbert.
Interessierte melden sich bitte zeitnah bei Marion Reugels, Telefon 0 68 41 / 1 04 – 81 19, Marion.Reugels@saarpfalz-kreis.de oder bei Claudia Göpfrich, Telefon 0 68 41 / 1 04 – 80 78, Claudia.Goepfrich@saarpfalz-kreis.de.
Gerade die Pflanzungen im Frühjahr brauchen einen gut gelockerten und gut versorgten Boden. Der Holzkompost des Saarpfalz-Kreises ist ein idealer Bodenverbesserer und bietet bei einem neutralen pH-Wert alle wichtigen Pflanzennährstoffe. Der Leiter des Umweltdezernates des Kreises Dr. Gerhard Mörsch unterstreicht, dass der Kompost des Saarpfalz- Kreises ausschließlich aus natürlichen Stoffen, den Strauch- und Grünschnittabfällen aus dem Kreis erzeugt werde. Biomüll oder belastetete Stoffe kommen nicht zum Einsatz. Die gleichbleibend gute Qualität des Saarpfalz-Kompostes wird regelmäßig durch ein unabhängiges Gutachten nachgewiesen. Das neueste Gutachten, das der Saarpfalz-Kreis von einem unabhängigen Labor hat erstellen lassen, weist dem Kompost wieder die beste Qualität zu und alle wichtigen Nährstoffe für Pflanzen sind ausreichend vorhanden. Es wurde kein Unkraut nachgewiesen und alle Umwelt - Schadstoffe liegen weit unter den Grenzwerten.
Also beste Voraussetzungen für den Garten und die Balkonkästen fit zu machen mit dem Saarpfalz-Holzkompost. Schwere Lehm- oder arme Sandböden kann der lockere Kompost ideal aufwerten. Selbst Grabstellen profitieren von einer Lage dunklem Feinkompost. Ein Versauern der Erde gibt es beim Holzkompost nicht, da sein pH-Wert leicht basisch ist. Das Gutachten kann jederzeit bei der Kreisverwaltung beim Dezernat für Umwelt, Bildung und Bauen angefordert werden.
Bei der Abnahme größerer Mengen kann nach telefonischer Voranfrage bis 14.30 Uhr der Radlader der Kompostanlage beim Aufladen helfen. Der Holzkompost kann täglich zwischen 7.30 Uhr und 17.30 Uhr auf der Anlage in Blieskastel- Biesingen abgeholt werden. Die Kompostanlage erreicht man über die B 423 zwischen Blieskastel und Saargemünd über eine gesonderte Zufahrtsstraße mit Abzweigung zwischen Biesingen und Aßweiler. Nähere Informationen erhalten Interessierte von den Mitarbeitern der Kompostanlage unter der Telefonnummer 0 68 03 /36 78 oder von der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 0 68 41 / 1 04-84 04 (Yvonne Brocker).
Mit viel Eifer stellten Schüler und Lehrer der Gesamtschule Bexbach und der Grundschule die vielfältigen sportlichen Möglichkeiten auf dem Multifunktionsfeld vor.
„Es ist ein Tag großer Freude und das Warten auf das Spielfeld hat ein Ende“, begrüßt Landrat Lindemann die Gäste. „Wir haben mit der Unterstützung des Landes viel Geld ausgegeben und hoffen, dass das Feld nun sportlich gut genutzt wird“, so der Landrat weiter.
Innenminister Stephan Toscani begründete das saarlandweite Förderprogramm mit den Worten: „Sport und Bewegung sind wichtig für Kinder und Jugendliche. Ich hoffe, dass das Multifunktionsfeld auch in Bexbach viel Freude bringen wird“. „Wir freuen uns schon lange auf die Fertigstellung des Feldes und sehen es als eine weitere Bereicherung für unser pädagogisches Angebot hinsichtlich Sport und Bewegung unserer Schüler“, drückte die Schulleiterin Gaby Schwartz Ihre Freude über die Einweihung aus.
Letztlich war auch Bürgermeister Leis dankbar, dass es mit Mitteln des Landes und des Kreises möglich war, dieses Multifunktionsfeld in Bexbach zu bauen. „Ich bin mir sicher, dass es die beiden Schulen in den Pausen und am Nachmittag gut nutzen werden“, sagte Bürgermeister Leis. „Aber auch am Spätnachmittag sollen Bexbacher Jugendliche das Feld sportlich nutzen können“, führte er weiter aus. Damit dabei alles ordentlich und für die Nachbarschaft verträglich zugehe, versicherte er, dass ab und an der Sicherheitsdienst der Stadt Bexbach vorbeischaue und ein Auge auf die ordentliche Nutzung des Sportfeldes habe.
Minister Stephan Toscani übergab während der Einweihung einen Scheck über 150.000 Euro an Landrat Clemens Lindemann. Das Multifunktionsfeld war teurer geworden, weil verstärkt Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz der Nachbarn durchgeführt werden mussten. Insgesamt 216.000 Euro hat der Saarpfalz- Kreis für das Feld ausgegeben. Davon schlugen rund 180.000 Euro als reine Baukosten zu Buche. Allein die Lärmschutzwände kosteten rund 50.000 Euro. Das Multifunktionsfeld selbst hat zirka 120.000 Euro gekostet. Baubeginn für das Multifunktionsfeld war am 10. Juni des letzten Jahres und Anfang November konnte es schon fertig gestellt werden. Nach einem Basketballwerfen und einem Siebenmeterschießen übergaben die Prominente das Feld anschließend den Schülern.
Ein weiterer Vortrag beschäftigt sich mit Schüssler Salzen. Gisela Dennerlein, Ayurvedatherapeutin VEAT, Ernähung- und Gesundheitsberaterin, Gedächtnistrainerin, hält den Vortrag am 25. April um 19 Uhr. Nach Dr. Schüssler definiert sich Krankheit als ein Mangel an anorganischen "Lebenssalzen".
Beide Vorträge sind kostenlos. Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Das Tagesseminar „Bildraum – Spielraum – Freiraum“ ist für Samstag, 28. April von 9.30 bis 17 Uhr geplant. Andrea Mross und Nathalie Dommerque laden Frauen jeden Alters, einzelne Frauen oder Mutter und Kind, Großmutter und Enkelin ein, mit Stift und Maltechniken spielerisch in den Prozess des Zeichnens und Malens zu kommen.
Den wundervollen Titel „Rückkehr des Frühlings - Hui Chun Gong – Die geheimen Verjüngungsübungen der chinesischen Kaiser“ hat ein Kurs, der am 19. April beginnt und an vier Donnerstagvormittagen (10 bis 11.15 Uhr) läuft. Hui Chun Gong, in der wörtlichen Übersetzung: Übung zur Rückkehr des Frühlings genannt, gehört zur chinesischen Bewegungs- und Atemtherapie Qi Gong. Die einfachen und höchst wirkungsvollen Übungen steigern Wohlbefinden und Vitalität, fördern Jugendlichkeit und Schönheit.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
„Fit in den Morgen“ ist der Titel des zweiten Kurses. Die Teilnehmerinnen starten fit und gutgelaunt in den Morgen und beginnen den Tag mit rhythmischem Aufwärmtraining. Dabei wird bei flotter Musik mit einfachen Schrittkombinationen der Kreislauf angekurbelt. Danach trainieren sie gezielt Muskeln von Bauch, Beinen, Po, Rücken und Armen. Beim abschließenden Cool Down entspannen und dehnen die Teilnehmerinnen die beanspruchten Muskelgruppen bei ruhiger Musik. Geübte und Ungeübte können an dem Kurs teilnehmen. Auch dieser Kurs geht über zehn Einheiten. Start ist am 18. April.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Anmeldung bis 13. April 2012 per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de oder telefonisch unter 06841 / 104 7138. Die Teilnahme kostet Euro 75,-/56,25 (erm.).
Die vom Europäischen Sozialfond geförderte Koordinierungsstelle Frau & Beruf des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises ist eine im Saarland einzigartige Anlaufstelle für die berufliche Beratung von Frauen. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderungs¬gesellschaft Saarpfalz, dem Jobcenter im Saarpfalz-Kreis und der Agentur für Arbeit Saarland werden interessierten Frauen unter anderem folgende Beratungsangebote zur beruflichen Neuorientierung angeboten: Berufliche Beratung mit individuellem Profiling und ProfilPASS-Beratung; EDV-Qualifizierungen sowie Durchführung von Teilzeit-Qualifizierungs¬maßnahmen für Berufsrückkehrerinnen und –einsteigerinnen zur Begleitung des (Wieder)Einstiegs in den ersten Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der individuellen familiären Lebensverhältnisse und beruflichen Chancen (Coaching & Mentoring). Nähere Information unter www.saarpfalz-kreis.de oder telefonisch 0 68 41 / 1 04 71 38.
Nirgendwo treten die Unterschiede zwischen Männern und Frauen so deutlich zutage wie in ihrer Kommunikation. Obwohl sie glauben, dieselbe Sprache zu sprechen, kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Der Vortrag unter Leitung der Diplom Pädagogin Marion Bredebusch und des Kommunikationstrainers Martin Conrath zeigt auf praktische Weise und mit humorvollen Beispielen, wie die Kommunikation zwischen Männern und Frauen abläuft und warum Frauen und Männer im Team trotz allem unschlagbar sind.
Die Veranstaltung findet in den Räumen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz, Saarpfalz-Park Geb.1, in Bexbach statt. Anmeldung bis 26. März 2012 per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de oder telefonisch unter 06841 / 104 7138. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die vom Europäischen Sozialfond geförderte Koordinierungsstelle Frau & Beruf des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises ist eine im Saarland einzigartige Anlaufstelle für die berufliche Beratung von Frauen. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderungs¬gesellschaft Saarpfalz, dem Jobcenter im Saarpfalz-Kreis und der Agentur für Arbeit Saarland werden interessierten Frauen unter anderem folgende Beratungsangebote zur beruflichen Neuorientierung angeboten: Berufliche Beratung mit individuellem Profiling und ProfilPASS-Beratung; EDV-Qualifizierungen sowie Durchführung von Teilzeit-Qualifizierungs¬maßnahmen für Berufsrückkehrerinnen und –einsteigerinnen zur Begleitung des (Wieder)Einstiegs in den ersten Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der individuellen familiären Lebensverhältnisse und beruflichen Chancen (Coaching & Mentoring). Nähere Information unter www.saarpfalz-kreis.de oder telefonisch 0 68 41 / 1 04 71 38.
Im September vergangenen Jahres wurde in einem zweiten Schritt ein mit dem Sitzungsdienstprogramm verknüpftes Ratsinformationssystem in Betrieb benommen. Das System ermöglicht den Kreistagsmitgliedern, über einen gesicherten Internetzugang auf ihre Sitzungsunterlagen von zu Hause aus sowie während den Sitzungen in den Sitzungsräumen zuzugreifen.
Landrat Clemens Lindemann: „Das neue Ratsinformationssystem bietet den Kreistagsmitgliedern insbesondere den Komfort, noch schneller auf die Unterlagen zugreifen und besser recherchieren zu können“. Darüber hinaus erspare das neue Verfahren erheblichen Verwaltungsaufwand in der Sitzungsvorbereitung sowie pro Sitzung Kopier- und Versandtkosten in einer Größenordnung von durchschnittlich 100 Euro, so der Verwaltungschef. Gerade im Blick auf die knappen Kassen kommunaler Haushalte ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Die Freizeit findet vom 2. bis 5. April statt und kostet 70 Euro. Weitere Infos erteilt die Jugendpflege des Saarpfalz-Kreises, Beate Hussong, Telefon 0 68 41 / 1 04-81 52.
Eine weitere Taube aus Bronzeguss, die der Landkreis Südwestpfalz erworben hat, ist dem Pfälzer Johann Peter Zenger gewidmet. Zenger, der von 1697 bis 1748 lebte, ist mit großer Wahrscheinlichkeit in Rumbach geboren und aufgewachsen (sein Vater war in Rumbach Dorfschullehrer), in jungen Jahren jedoch mit seiner Familie nach Amerika ausgewandert. 1710 ging er in Begleitung seiner Mutter und seiner beiden jüngeren Geschwister in New York von Bord des Auswandererschiffes „Queen Ann“. In New York war er als Druckermeister, Journalist und Zeitungsverleger tätig und setzte sich für die Pressefreiheit ein. 1735 kam es zu einem Gerichtsverfahren, dem Zenger bis heute eine gewisse Berühmtheit verdankt. Der damalige Gouverneur von New York, William Cosby, verklagte Zenger als Herausgeber des „Weekly Journal“ wegen Verleumdung. Zenger wurde freigesprochen.
Der Tradition entsprechend - alle Friedenstauben haben ihre Reise auf dem Schreibtisch eines Landrates oder Oberbürgermeisters in Deutschland begonnen - hatte die „Zenger-Friedenstaube“ zuerst auf dem Schreibtisch von Landrat Hans Jörg Duppré residiert. Danach ging sie über Rumbach, die Sprakasse und die Redaktionen lokaler Medien zu Landrat Clemens Lindemann in den Saarpfalz-Kreis.
Jetzt konnte die Taube zu einer weiteren Zwischenstation gebracht werden: die beiden Landräte Duppré und Lindemann fuhren nach Mainz, um die „Zenger-Friedenstaube“ in die Obhut des rheinland-pfälzischen Ministerpräsident Kurt Beck zu übergeben. In der Staatskanzlei nahm der Ministerpräsident die Taube entgegen und platzierte sie für die kommenden Wochen auf seinem Schreibtisch. Danach soll die Taube weiter nach Polen „reisen“.
Infos und Anmeldung beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises telefonisch unter der Nummer 0 68 41 / 1 04-71 38.
Der Kompost des Kreises wird nur aus Grünschnitt- und Strauchabfällen hergestellt und eignet sich ideal als Bodenverbesserer im Frühjahr, als Pflanzerde für Balkonkästen sowie als feine dunkle Graberde für den Friedhof.
Die Öffnungszeiten der Kompostanlage sind von Montag, 19. März 2012 bis Samstag, 24. März 2012 von 8 Uhr bis 16 Uhr und ab Montag, 26. März bis Ende Oktober wieder von 7.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
Informationen zum Sonderverkauf und zur Qualität des Kompostes gibt es unter den Telefonnummern: 0 68 03 / 36 78 (Kompostanlage) und 0 68 41 / 1 04-84 04 (Kreisverwaltung Homburg, Yvonne Brocker).
Für alle von der KfW geförderten Maßnahmen ist ein zugelassener Energieberater nötig. Wenn der Energieberater auch die Baubegleitung übernimmt, gibt es auch dafür einen Zuschuss von 50 Prozent der Kosten. Der maximale Zuschuss ist erheblich erhöht worden von ehemals 2.000 auf jetzt 4.000 Euro. Darüber hinaus sind in den meisten Fällen die energetischen Sanierungen zur Zeit auch mit dem Saarländischen KlimaPlusSaar – Programm kombinierbar, so dass ein beachtlicher Teil der Herstellungskosten von Vater Staat übernommen wird.
„Die Förderung für energetische Verbesserung von Häusern ist damit zur Zeit sehr attraktiv“, fasst Energieberater Schneeweiß zusammen.
Bevor man die Förderung in Anspruch nehmen kann, muss man allerdings die Inhalte und Anforderungen kennen. Bei der Entschlüsselung dieser nicht ganz einfachen, technischen Texte helfen die Energieberater der Verbraucherzentrale und zeigen den besten Weg zur Sanierung und Förderung der Maßnahmen auf.
Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Für eine persönliche Beratung in einer der 14 Beratungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich.
In Homburg finden die Beratungen in der Kreisverwaltung, Am Forum 1, 4. Etage, Zimmer 437a statt. Anmeldung unter 0 68 41 / 1 04-84 34 oder 06 81 / 5 00 89 15.
Wenn ein begabter junger Manouche - als Manouches (Romanes für „Mensch“) bezeichnen sich die Angehörigen der in Frankreich ansässigen Untergruppe der Sinti - in seinen frühesten Kinderjahren die Gitarre entdeckt, so bleibt es nicht aus, dass er sich an seinem legendären Vorbild Django Reinhardt orientiert. Nicht anders war es bei dem 1977 in Forbach (Lothringen) geborenen Mike Reinhardt, der mit dreizehn Jahren die Gitarre entdeckte und den Schallplatten von Django Reinhardt, Birelli Lagrene, Wes Montgommery und George Benson als seine einzigen Lehrer folgte. Schon als fünfzehnjähriger fand er Gelegenheit, mit bedeutenden Jazzmusikern wie Dorado Schmitt, Gin Reinhardt auf der Bühne zu stehen. Bereits mit achtzehn gründet er seine erste eigene Formation. In diese Zeit fällt seine Begegnung mit dem Gitarristen Birelli Lagrene, mit dem ihn seither eine tiefe Freundschaft und musikalische Partnerschaft verbindet.
Seither hat Reinhardt Konzertsäle und Festivals in Frankreich und Europa mit unterschiedlichsten Besetzungen bereist. Unterwegs wurde er zum Preisträger des Grand Prix du Publique in der berühmten „Gibson Guitar Competition“ im Rahmen des Jazz Festivals von Montreux. In seiner aktuellen Band, dem Mike Reinhardt Trio zusammen mit Thierry Eliez an der Hammondorgel und Nicolas Viccaro am Schlagzeug, orientiert sich Mike Reinhardt an legendären Jazzmusikern wie dem Organisten Jimmy Smith und dem Gitarristen Wes Montgommery.
Die Kreisverwaltung von Kusel gibt noch den Hinweis, dass wegen einer weiteren Großveranstaltung die Besucher des Konzerts im „Haus der Jugend“ die Parkplätze an der Kreisverwaltung nutzen können. Diese werden für das Konzert von Gitarrenland an diesem Abend eigens freigegeben.
Kartenverkauf
Eintrittspreise sind 12 Euro für das Konzert, 6 Euro ermäßigt. Der Festivalpass zum Eintritt aller Konzerte von Gitarrenland kostet 30 Euro, der Familienfestivalpass zum Eintritt aller Konzerte für zwei Erwachsene und zwei Kinder 50 Euro.
Karten für das Konzert in Kusel sind erhältlich über die Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24 – 4 96 oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Wer im Vorfeld Zeit und Lust hat, kann an der geführten Keltenwanderung rund um Rubenheim und Wolfersheim teilnehmen. Diese startet um 14 Uhr am Wanderparkplatz vor dem Golfplatz in Rubenheim. Die Teilnahme für die zweistündige Wanderung beläuft sich auf 3,50 Euro pro Person. Anmeldeschluss ist der 15. März.
Außerdem eröffnet am Sonntag, 18. März die Sonderausstellung „Mit Hightech auf den Spuren der Kelten“ im Museum Jean Schaub in Reinheim. Beginn ist um 15 Uhr mit einem Sektempfang. Der Eintritt zur Ausstellung ist an diesem Tag frei, ansonsten ist dieser im Eintrittspreis für das Museum enthalten.
An diesem Wochenende findet zudem die SaarLorLux Tourismusbörse in der Stadthalle in Sankt Ingbert statt, bei der der Europäische Kulturpark ebenfalls vertreten ist. An Stand 9 werden an beiden Tagen zwischen 10 und 17 Uhr interessierte Besucher über das Angebot und die Veranstaltungen des Parks informiert.
Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und Veranstaltungen erhalten Sie unter info@europaeischer-kulturpark.de, sowie unter 06843 900 211 und im Internet unter http://www.europaeischer-kulturpark.de.
Die Besucher der Ausstellung im FrauenForum am Scheffelplatz in Homburg waren begeistert von den rund 20 Arbeiten, die nun das Café Frauenzimmer in einem neuen Glanz erstrahlen lassen. Die Vernissage nutzten viele interessierte Gäste, um mit der Künstlerin über ihr Werk zu reden. Christiane Kühr, die Kunstgeschichte, Germanistik und Slawistik studiert hat und bis 2003 als Buchhändlerin tätig war, kann heute auf eine stattliche Zahl an Ausstellungen verweisen. Seit 2000 stellt sie ihre Arbeiten aus, misst sich mit anderen Textil-Künstlern bei Quilt- oder Patchwork-Ausstellungen und gibt auch als zertifizierte Kursleiterin für Patchwork und Quilttechniken ihr Wissen weiter.
Petra Lauterbach eröffnete für den gastgebenden Verein „Frau und Gesellschaft“ die Ausstellung mit dem zauberhaften Titel „Dandelion und Feenwald – das Patch entfesselt“ und freute sich zusammen mit der Leiterin des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises, Birgit Rudolf, über die gute Resonanz der Vernissage und die hochkarätige Ausstellung, die einen Höhepunkt im Rahmen der Frauen-Kultur-Aktionswochen 2012 darstelle.
Die Ausstellung läuft bis 25. Mai und ist mittwochs von 15 bis 19 Uhr, donnerstags von 11 bis 16 Uhr und freitags von 9.30 bis 11 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter der Nummer 0 68 41 / 1 04-71 38 zu besichtigen.
Auch bei den Vorträgen gibt es Neuerungen wie Referate über das Patientenrecht oder Schüssler-Salze.
In den kommenden Tagen starten schon einige Kurse, bei denen es noch einige freie Plätze gibt. Am 14. März läuft ein Flamenco-Kurs an, der über zwölf Mittwochabende, immer von 19 bis 20.15 Uhr geht.
An die Generation 50 plus richtet sich ein Kurs zur Bildbearbeitung. Gezeigt werden Wege zur Bildübertragung auf den Rechner und erste Schritte mit Bildbearbeitungs-Software. Dieser Kurs startet am 21. März und läuft an vier Mittwoch-Nachmittagen immer von 16 bis 18.30 Uhr.
„Trösten, aber wie? Umgang mit Tod und Trauer“ ist der Titel eines Angebots, das am 20. März um 18 Uhr startet. Referentin Karin Stephan geht auf Fragen wie „Was ist Trauer?“, „Wie erlebe ich meine Trauer/Selbstreflexion“, „Erschwerte Trauer/Pathologische Trauer“, „Trauerprozesse“ oder „Trauerarbeit“ ein.
In Kooperation mit dem Familienhilfezentrum läuft der Kurs „Selbstbewusstsein können Sie lernen – Selbstsicheres Verhalten für Frauen“. Dieser Kurs startet am 20. März um 19 Uhr und geht über vier Dienstagabende.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Das Schöne an dieser Partnerschaft ist aber auch, dass der Partnerbetrieb selbst ebenfalls einen Nutzen für sich verbuchen kann. Man hat während dieser Zeit die Chance auf potentielle Auszubildende zuzugehen, sie praktisch und ausführlich über eine Berufsausbildung zu informieren und vielleicht auch geeignete Jugendliche, die eine entsprechende Ausbildung beginnen möchten, zu rekrutieren. Schulleiter Karl-Peter Ranker abschließend: „Die Schule würde sich jedenfalls freuen, wenn auf diesem Wege Schülerinnen und Schüler als Maler, Stuckateur oder im Trockenausbau einen interessanten Arbeitsplatz finden könnten.“
Im Rahmen einer Feierstunde überreichte die Staatssekretärin als Anerkennung der Landesregierung die Pflegemedaille und Dankurkunde an sechs Bürgerinnen und Bürger die nahe Angehörige im häuslichen Bereich über mindestens fünf Jahre gepflegt haben oder zum Teil immer noch pflegen und betreuen.
Ausgezeichnet für ihr besonderes soziales Engagement wurden:
• Augustin Gebhardt, Blieskastel-Niederwürzbach
• Otto Hemmerling, Blieskastel-Niederwürzbach
• Christine Lachmund, Blieskastel-Niederwürzbach
• Gisela Schulz, Blieskastel-Niederwürzbach
• Ursula Kreitel, Gersheim-Rubenheim
• Katharina Martin, Gersheim-Rubenheim
Neben der Medaille und einer Urkunde erhielten die pflegenden Angehörigen vom Saarpfalz-Kreis noch kleine Präsente in Anerkennung ihres unermüdlichen Einsatzes.
Die 50 Bilder folgen keinem thematischen Schwerpunkt, sondern zeigen einen repräsentativen Querschnitt der Gruppe, die sich regelmäßig trifft. Bei den Treffen, die im Rahmen des Fortbildungsprogramms der Volkshochschule des Regionalverbands Saarbrücken stattfinden, stehen technische wie kompositorische Fragen im Vordergrund. So entwickelt sich die Gruppe im Dialog stetig weiter.
Rund 50 dieser Arbeiten werden ab kommenden Donnerstag, 1. März 2012, in der Galerie im Forum in der Kreisverwaltung in Homburg ausgestellt. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr. Nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann wird Bernhard Leibold in das Werk der Gruppe einführen.
Zu sehen sind die Arbeiten in der Galerie im Forum dann bis 13. April 2012, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Die Qualifizierung „Frauen im Aufbruch“ besteht aus einzelnen Modulen, die sich zur individuellen Erarbeitung einer passenden Bewerbungsstrategie zusammenfügen lassen. Ausgehend vom ganzheitlichen Bildungsansatz der Koordinierungsstelle steht jede Teilnehmerin mit ihrem beruflichen und familiären Hintergrund sowie ihren Interessen und Fähigkeiten im Mittelpunkt. Eine auf ihre Bedürfnisse bezogene Analyse des persönlichen Berufsprofils markiert den Anfang. Im Abgleich mit den Erfordernissen des regionalen Arbeitsmarktes und dem familiären Hintergrund entwickeln die Teilnehmerinnen ihre persönliche Berufswegeplanung.
Interessierte Frauen erarbeiten sich darüber hinaus mit dem Instrument Profilpass im intensiven Kontakt mit ihrer Beraterin ein Wissen um ihre Stärken und lernen, diese bei der Durchsetzung ihrer Ziele überzeugend zu formulieren. Dabei fungiert die Gruppe selbst als Motor des Qualifizierungsprozesses. Die Frauen unterstützen sich und haben ein offenes Ohr für die Belange der jeweils anderen. Lern- und Beratungselemente aus den Bereichen Rhetorik, Selbst- und Zeitmanagement, Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz und Stressmanagement bereiten die Teilnehmerinnen optimal auf die Anforderungen am Arbeitsplatz vor.
Während der gesamten Qualifizierung begleiten EDV-Anteile und Reflexionsmodule den Lernprozess. Neben der Schulung von Textverarbeitung und Internet stehen den Teilnehmerinnen feste Zeiten für selbstorganisierte Lernprozesse zur Verfügung. Hier können Bewerbungen geschrieben werden, Internetrecherchen zur Stellensuche durchgeführt und Themen wiederholt oder vertieft werden. In diesem Zeitrahmen werden darüber hinaus Einzelcoachings nach Bedarf angeboten.
Den Abschluss der Qualifizierung bildet das vierwöchige Betriebspraktikum, das den Teilnehmerinnen Gelegenheit bietet, in den erlernten Beruf wieder einzusteigen oder sich am Arbeitsmarkt neu zu orientieren. Die Teilnehmerinnen sammeln praktische Erfahrungen, knüpfen Kontakte und können die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Praxis testen. Für viele Arbeitgeber bietet ein Praktikum die Möglichkeit, sich von den Kenntnissen und Fähigkeiten zu überzeugen und zu prüfen, ob die Praktikantin in den Betrieb passen könnte.
Nähere Informationen zur Qualifizierung erhalten interessierte Frauen bei der „Koordinierungsstelle Frau und Beruf“ des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises, Andrea Becker, Telefon 0 68 41/ 1 04-84 63.
Im Rahmen einer Feierstunde überreichte die Staatssekretärin als Anerkennung der Landesregierung die Pflegemedaille und Dankurkunde an 12 Bürgerinnen und Bürger die nahe Angehörige im häuslichen Bereich über mindestens fünf Jahre gepflegt haben oder zum Teil immer noch pflegen und betreuen.
Ausgezeichnet für ihr besonderes soziales Engagement wurden:
Neben der Medaille und einer Urkunde erhielten die pflegenden Angehörigen vom Saarpfalz-Kreis noch kleine Präsente in Anerkennung ihres unermüdlichen Einsatzes.
„Landschaft die bewegt“ – individuelle Rad- und Wanderpauschalen
Fünf attraktiven Rad- und Wanderangeboten werden als Individualtouren für Natur- und Kulturinteressierte angeboten. Diejenigen, die die Biosphäre auf eigene Faust mit dem Rad entdecken möchten, können die Angebote: „die Biosphären-Radtour“ und „Stadt.Land.BioSphäre“ bei der Saarpfalz-Touristik buchen. Bei dem ganzjährig buchbaren Angebot „die Biosphären-Radtour“ erkunden die Gäste innerhalb von 3 Tagen auf 110 Kilometern zahlreiche Na-tur- und Kulturschönheiten der Biosphäre. Die Tour führt u.a. von St. Ingbert über die Kirkeler Burg durch Wiesen und Felder bis zum Europäischen Kultur-park Bliesbruck-Reinheim mit seinen bedeutenden Funden aus Römer- und Keltenzeit. Bei Bedarf, kann auch ein Elektrofahrrad gemietet oder ein Natur- und Landschaftsführer als fachkundige Begleitung hinzugebucht werden. Von der Landeshauptstadt Saarbrücken aus, kann man sich die Biosphäre Blies-gau mit dem Angebot „Stadt.Land.BioSphäre“ erschließen. Etappenziel ist der Wintringer Hof, hier genießt man ein Picknick mit regionalen Produkten inklu-sive Picknickdecke und kann den Blick über die sanft hügelige Landschaft schweifen lassen. Durch das schöne Bliestal vom französischen Sarreguemi-nes bis ins pfälzische Staudernheim am Glan führt die Radpauschale auf dem 135 Kilometer langen Glan-Blies-Radweg. In fünf Tagesetappen mit vier Ü-bernachtungen inklusive Gepäcktransfer, Radkarte, Infopaket sowie schmackhafte Abendessen in den verschiedenen Hotels an der Strecke ver-sprechen ein genussreiches Raderlebnis ab 367 Euro pro Person.
Für diejenigen, die sich gerne per Pedes fortbewegen, empfiehlt sich eine Drei-Tages-Wanderung auf den Spuren der Jakobspilger durch das Biosphä-renreservat Bliesgau. Je nach Routenauswahl kostet diese Wanderpauschale mit Transferservice, Wanderkarte, Pilgerpass und zwei Übernachtungen mit Frühstück ab 135 Euro pro Person. Die Biosphäre auf ausgezeichneten Pre-miumwanderwegen entdecken, verspricht Wanderpauschale „ausgezeichnet Wandern“ inklusive drei Übernachtungen sowie Lunchpakete für unterwegs und Karten- und Infomaterial ab 198 Euro pro Person.
„Zeit für Entdeckungen“ – begleitete Wander- und Gruppenangebote
Unter dem Motto „Begegnungen UnterWegs auf dem Sternenweg“ bietet die Saarpfalz-Touristik gemeinsam mit dem Regionalverband Saarbrücken seit Jahren die Pilgerwanderungen auf der Südroute des Jakobsweges von Horn-bach bis nach Rilchingen-Hanweiler an. Für den überaus großen Erfolg dieser begleiteten Wanderung bürgt das von Peter Michael Lupp und Elke Birkelbach ausgearbeitete Konzept: Begegnungen UnterWEGs. Auf drei Etappen erfah-ren die Teilnehmer an einem Wochenende interessante Details über die Pil-gertradition in unserer Region, die geschichtlichen Hintergründe und Sehens-würdigkeiten aber auch viel Wissenswertes über Sinn und Ziele des Biosphä-renreservates Bliesgau und der landschaftlichen Besonderheiten des Blies-gau. Bei den Pilgerwanderungen wird auch auf eine Verpflegung mit regiona-len Produkten wert gelegt. Die Tagestouren sind zwischen 12 und 16 Kilome-ter lang. Pro Wanderung wird ein Teilnahmebetrag von 36 Euro erhoben in-klusive Bustransfer und Pilgerration. Ein Genusserlebnis zu Fuß verspricht das Angebot „Die schmackhafte Landschaft – eine kulinarische Wanderung“. Bei der rund zwölf Kilometer langen kulinarischen Wanderung werden unter anderem alte Apfelsorten, verschiedene heimische Honigsorten und Produkte der Bliesgau-Molkerei verkostet. Schmackhafter Abschluss ist ein regionales Abendessen im Residenzhotel Annahof in Niederwürzbach. Die vom Natur- und Landschaftsführer Johannes Ruck begleitete Wanderung kostet 39 Euro pro Person.
Die Tafel- und Kulturerlebniswanderung „Wald, weißes Gold und weiße Mön-che – Auf kulinarischer Entdeckungstour zwischen Gutenbrunnen und Wörschweiler Hof“ mit Klaus Friedrich als kompetenten Begleiter, lädt zu un-gewöhnlichen Begegnungen ein. Bei dieser Wanderung werden die Teilneh-mer unter anderem in die Barockzeit entführt und können ein dreigängiges Barockmenü auf dem historischen Wörschweiler Hof genießen.
Speziell für Besuchergruppen werden in diesem Jahr erstmals Tourenbaustei-ne im Biosphärenreservat Bliesgau angeboten, die individuell zu einer Entde-ckertour zusammengestellt werden können. Die Bausteine wurden in Zusam-menarbeit mit dem Natur- und Landschaftsführer Siegfried Hess entwickelt. Je nach Interessenlage kann z. Bsp. ein Bauernhof in der Biosphäre besucht werden und bei einer Hofführung wird Interessantes über Tiere und Pflanzen im Bliesgau erzählt. Eine „Süße Verführung“ verspricht ein anderer Touren-baustein bei einem Imkerbesuch in den Streuobstwiesen. Möchte eine Gruppe eher aktiv im Biosphärenreservat unterwegs sein, empfiehlt sich die Erlebnis-wanderung über den Hölschberg. Besonders beeindruckend ist auch der Be-such bei einem Falkner, der die Lebenswelt des Uhus im Biosphärenreservat erklärt. Für diejenigen, die sich eher für Kultur interessieren, empfiehlt sich eine Altstadtführung durch die Barockstadt Blieskastel. Die einzelnen Baustei-ne dauern zwischen 3 und 3,5 Stunden und können im Rahmen einer beglei-teten Tour kombiniert werden. Die Bausteine kosten zwischen 40 und 50 Euro zuzüglich dem Reiseleiterhonorar von 150 Euro.
Natur aktiv erleben – Klettern und Flößen
Die dritte Broschüre offeriert Aktivurlaubern Floßtouren auf der Blies sowie Kletterkurse an den Kirkeler Felsen. Die Floßtouren sind schon seit Jahren bei Einheimischen und Gästen sehr beliebt. Bei den Touren auf der Blies lernen die Teilnehmer das Biosphärenreservat Bliesgau aus einer ungewohnten Per-spektive kennen. Unter fachkundiger Begleitung des Teams von Walkabout, Manfred Zimmer und Markus Staudt, lernen die angehenden Flößer eine zau-berhafte Wasserwelt mit verwitterten Baumriesen, biegsamen Lianen, leuch-tend gelben Sumpfdotterblumen und farbenprächtigen Eisvögeln kennen. Alle Teilnehmer erhalten, bevor sie die Blies erkunden können, eine eingehende Sicherheitsunterweisung und Hinweise zum Verhalten auf dem Fluss.
Kletterkurse an den Kirkeler Buntsandsteinfelsen
Unter Leitung von Wolfgang Kraus, dem ehemaligen Nationaltrainer der Sportkletterer und seinen Co-Trainern bietet die Saarpfalz-Touristik Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Die Teilnehmer erlernen u.a. die Voraus-setzungen zum Klettern im Mittelgebirge und für das Begehen von Kletterstei-gen in den Alpen. Zu den Lerninhalten gehören auch das Erlernen der Siche-rungsknoten, der Umgang mit der Kletterausrüstung und das Erlernen des Abseilens. Die Kurstermine liegen in den Sommerferien zwischen dem 7. Juli und dem 12. August. Einsteiger- und Aufbaukurs können auch zusammen-hängend an einem Wochenende gebucht werden. Da die Kurse in der Kern-zone der Biosphäre stattfinden, werden die Teilnehmer auch über Ziele und Zweck des Schutzgebietes informiert.
Die Broschüren können kostenfrei bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4 in 66440 Blieskastel, Telefon: 06841/104-7174; Fax: 06841/104-7175, Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de bestellt werden. Auch bei den Kultur- und Ver-kehrsämtern der kreisangehörigen Kommunen sind die Broschüren erhältlich.
Wenn ein begabter junger Manouche - als Manouches (Romanes für „Mensch“) bezeichnen sich die Angehörigen der in Frankreich ansässigen Untergruppe der Sinti - in seinen frühesten Kinderjahren die Gitarre entdeckt, so bleibt es nicht aus, dass er sich an seinem legendären Vorbild Django Reinhardt orientiert. Nicht anders war es bei dem 1977 in Forbach (Lothringen) geborenen Mike Reinhardt, der mit dreizehn Jahren die Gitarre entdeckte und den Schallplatten von Django Reinhardt, Birelli Lagrene, Wes Montgommery und George Benson als seine einzigen Lehrer folgte. Schon als fünfzehnjähriger fand er Gelegenheit, mit bedeutenden Jazzmusikern wie Dorado Schmitt, Gin Reinhardt auf der Bühne zu stehen. Bereits mit achtzehn gründet er seine erste eigene Formation. In diese Zeit fällt seine Begegnung mit dem Gitarristen Birelli Lagrene, mit dem ihn seither eine tiefe Freundschaft und musikalische Partnerschaft verbindet.
Seither hat Reinhardt Konzertsäle und Festivals in Frankreich und Europa mit unterschiedlichsten Besetzungen bereist. Unterwegs wurde er zum Preisträger des Grand Prix du Publique in der berühmten „Gibson Guitar Competition“ im Rahmen des Jazz Festivals von Montreux.
In seiner aktuellen Band, dem Mike Reinhardt Trio zusammen mit Thierry Eliez an der Hammondorgel und Nicolas Viccaro am Schlagzeug, orientiert sich Mike Reinhardt an legendären Jazzmusikern wie dem Organisten Jimmy Smith und dem Gitarristen Wes Montgommery.
Kartenverkauf
Eintrittspreise sind 12 Euro für das Konzert, 6 Euro ermäßigt. Der Festivalpass zum Eintritt aller Konzerte von Gitarrenland kostet 30 Euro, der Familienfestivalpass zum Eintritt aller Konzerte für zwei Erwachsene und zwei Kinder 50 Euro.
Karten für das Konzert in Kusel sind erhältlich über die Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24 – 4 96 oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Seit der Vater aller Gitarristen, Andrés Segovia, den damals zwanzigjährigen Eliot Fisk als "Einen der brillantesten, intelligentesten und begabtesten Gitarristen unserer Zeit“ akklamierte entwickelte sich Fisks Karriere in einem für den Gitarrenbereich ungeahnten Ausmaß. Auf den großen Bühnen der USA, Europas und Asiens ist er stetig präsent. Seine Interessen als Interpret galten indes nicht alleine der virtuosen Selbstdarstellung und der Präsentation von artistischen Kunststücken, Vielmehr hat sich Fisk in den Jahrzehnten seiner Tätigkeit zum Anwalt sowohl der Schönheiten heutiger Musik, als auch der unbekannten musikalischen Kostbarkeiten der Vergangenheit gemacht und das Publikum mit immer neuen musikalischen Preziosen überrascht und verzaubert.
Sein Programm für das GITARRENLAND Festival wird Fisk dem Andenken an den großen Gitarrenkünstler Andrés Segovia widmen, dessen 25. Todestag in diesem Jahr begangen wird. Eine von Segovias großen Leistungen war es, bedeutende Komponisten zur Komposition für Gitarre anzuregen. Daraus entstand ein in Qualität und Ausmaß riesiges Repertoire voller künstlerischer Größe und zeitloser Schönheit, aus dem Fisk zitieren wird. Eingebettet wird dieses Repertoire unter anderem in eine Sammlung mit Kompositionen des Bach-Zeitgenossen Domenico Scarlatti, geboren 1685 in Neapel und gestorben 1757 in Madrid, dem „spanischen Italiener“, der den größten Teil seines Künstlerlebens als gefeierter Cembalovirtuose und Komponist am spanischen Hof verbrachte. Fisk selber hat eine beträchtliche Anzahl an Klavierwerken Scarlattis für die Gitarre eingerichtet und spielbar gemacht. Homburg ist in Vorfreude auf ein besonderes künstlerisches Ereignis.
Kartenverkauf
Eintrittspreise sind 12 Euro für das Konzert, 6 Euro ermäßigt. Der Festivalpass zum Eintritt aller Konzerte von Gitarrenland kostet 30 Euro, der Familienfestivalpass zum Eintritt aller Konzerte für zwei Erwachsene und zwei Kinder 50 Euro.
Karten für das Konzert in Homburg sind erhältlich über die Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24 – 4 96 oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Ein Drei-Personen-Haushalt zum Beispiel produziert am Tag acht bis zwölf Liter Wasser durch Kochen, Geschirrspülen oder die Atemluft. Diese Feuchtigkeit muss durch kontrolliertes Lüften wieder abgeführt werden, sonst kommt es zur Kondensation von Wasser an kalten Stellen, meist an den Außenwänden, Fensternischen oder Zimmerecken und folglich zu Schimmelwachstum.
Dauerhaft gekippte Fenster verursachen zusätzliche Probleme. Die Auskühlung der Fensterleibungen bewirkt, dass sich gerade dort Feuchtigkeit niederschlägt, die zu Schimmelbildung führt.
Unproblematisch ist das Stoß- und Querlüften mit weit geöffneten Fensterflügeln, am besten in allen Räumen gleichzeitig. Die Lüftungsdauer sollte abhängig von der Witterung und der Nutzung der Wohnung gewählt werden, etwa zwei bis vier Mal am Tag für 5 bis 10 Minuten. Niemals dürfen mit der feucht-warmen Bad- oder Küchenluft angrenzende kühlere Räume wie das Schlafzimmer „beheizt“ werden!
Die relative Luftfeuchtigkeit soll, je nach Außentemperatur, zwischen 40 und 60 Prozent liegen; sie kann leicht mit einem Hygrometer kontrolliert werden.
Neben zu hoher Luftfeuchtigkeit können Wärmebrücken oder eine insgesamt zu geringe Wärmedämmung das Schimmelwachstum fördern. Grundsätzlich gilt: je besser die Wärmedämmung eines Hauses ist, desto geringer ist die das Risiko für Feuchtigkeits- und Schimmelbildung.
Auskünfte über die Zusammenhänge zwischen Schimmelbildung, Heizen und Lüften und Wärmedämmung geben die Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes. Für eine persönliche Beratung in einer der 14 Beratungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich.
In Homburg finden die Beratungen in der Kreisverwaltung, Am Forum 1, 4. Etage, Zimmer 401 statt. Anmeldung unter 06841 / 1048434 oder 0681 / 50089 15.
Das vielfältige Programm bietet viele interessante Möglichkeiten. So sind unter anderem im Angebot Kinderferienfreizeiten, Abenteuerfreizeiten, Fahrten nach Holland, Freizeiten auf der Biberburg oder auf Sylt sowie eine Bildungsfahrt nach Prag sowie Kurse bei der Sommerakademie von ARTefix in Blieskastel.
Die Broschüre mit detaillierten Informationen zu allen Freizeiten liegt ab sofort in allen Rathäusern des Saarpfalz-Kreises aus. Weitere Informationen gibt's beim Kreisjugendpfleger des Saarpfalz-Kreises unter der Telefonnummer 0 68 41 / 1 04-81 11 oder unter www.saarpfalz-kreis.de .
Zudem sucht das Team der Kreisjugendpflege vorwiegend Betreuer, die bei den zahlreichen Ausflügen und Unternehmungen die Kinder und Jugendliche beaufsichtigen. Interessierte können sich direkt mit Ralf Dittgen in Verbindung setzen.
„Nach unserer Einschätzung muss das Urteil des rheinland-pfälzischen Verfassungsgerichtshofs zwar noch intensiv geprüft werden. Klar ist aber, dass von dem Urteil in Rheinland-Pfalz eine bundesweite Signalwirkung ausgeht“, so der Vorsitzende des Landkreistages Saarland, Landrat Clemens Lindemann, wörtlich. Insgesamt habe bisher noch kein Landesverfassungsgericht ein Bundesland so unmissverständlich aufgefordert, für eine rasche und deutliche Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung zu sorgen und so einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der kommunalen Finanzkrise zu leisten.
„Dadurch, dass die dynamische Steigerung der Sozialausgaben, von denen die saarländischen Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken auf der kommunalen Ebene aufgrund bundes- und landesgesetzlicher Vorgaben den größten Anteil zu tragen haben, einen Schwerpunkt der Argumentation des rheinland-pfälzischen Verfassungsgerichts darstellt, orientiert sich das Urteil in Rheinland-Pfalz an der Hauptursache der kommunalen Finanzkrise“, so Landrat Clemens Lindemann. Auch im Saarland seien die Zuweisungen, die das Land den Kommunen über den kommunalen Finanzausgleich zuweise, seit Jahrzehnten angesichts der dynamisch wachsenden Sozialausgaben weder auskömmlich noch bedarfsgerecht bemessen. Somit sei auch im Saarland dringender Handlungsbedarf gegeben. Das Land habe eine Garantenstellung gegenüber seinen Kommunen und sei daher verpflichtet, für eine auskömmliche und bedarfsgerechte Finanzierung der kommunalen Ebene zu sorgen. Dazu gehöre auch, dass das Land die Interessen seiner Kommunen gegenüber dem Bund bei der Übertragung neuer Aufgaben durch den Bund angemessen wahren müsse. Dies gilt im Saarland umso mehr, da hier die Aufgaben aus dem Bereich der Sozialhilfe, der Jugendhilfe und der Grundsicherung für Arbeitssuchende durch einen landesrechtlichen Übertragungsakt den saarländischen Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken zugewiesen sind.
„Der Bund und die Länder sind nun gefordert. Sie müssen rasch wirksame Schritte einleiten, um die hohen Kosten der Kommunen im Sozialbereich endlich angemessen auszugleichen, zumal die saarländischen Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken auf die gesetzlichen Vorgaben keinerlei Einfluss haben, sondern verpflichtet sind, die entsprechenden Leistungsgesetze auszuführen. Falls es nun zu einer Änderung der Finanzbeziehungen zwischen den Ländern und den Kommunen zugunsten der kommunalen Ebene kommt, könnte die Kreisumlage sinken. Dies würde sich wiederum positiv auf die saarländischen Städte und Gemeinden und deren Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung auswirken,“ so Landrat Clemens Lindemann. Darüber hinaus müsse die angemessene Finanzausstattung der saarländischen Städte und Gemeinden sowie der saarländischen Landkreise und des Regionalverbandes Saarbrücken nach Ansicht von Landrat Clemens Lindemann in Zukunft neben der Erfüllung zugewiesener Aufgaben auch die Wahrnehmung frei gewählter Selbstverwaltungsaufgaben ermöglichen. Auch dies habe der Verfassungsgerichtshof in Rheinland-Pfalz erfreulicherweise festgestellt und das Land aufgefordert, eine entsprechende Lösung zu finden.
Ab März wird einmal im Monat ein Vortrag mit jeweils einem anderen Themenschwerpunkt stattfinden. Referenten werden einerseits renommierte Wissenschaftler sein. Andererseits möchte der Europäische Kulturpark mit dieser Vortragsreihe auch dem archäologischen Nachwuchs eine Plattform bieten, um ihre Forschungsprojekte vorzustellen.
Der Vortrag am 4. März mit dem Thema „Die Besiedlung im Umland von Bliesbruck-Reinheim in römischer Zeit“ wird von Andreas Stinsky präsentiert. Er beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie das Umland des Vicus Bliesbruck aussah, als die heutigen Dörfer noch nicht existierten und was Ausgrabungsfunde in der Region über das Leben der Bliesgauer vor 2000 Jahren verraten.
Der Vortrag beginnt um 16 Uhr im Museum Jean Schaub und kann kostenfrei besucht werden. Um auch interessierten Familien die Gelegenheit zu bieten, der Präsentation beizuwohnen, wird parallel zum Vortrag eine Märchenstunde stattfinden, in der die jungen Zuhörer auf ihre Kosten kommen werden.
Weitere Informationen zu der Vortragsreihe, den Öffnungszeiten des Europäischen Kulturparks und weiteren Angeboten erhalten Sie im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, Robert-Schumann-Str.2, 66453 Gersheim-Reinheim, unter 0 68 43 / 90 02 11 oder per E-Mail unter info@europaeischer-kulturpark.de. Gerne können Sie den Park auch im Internet besuchen unter http://www.europaeischer-kulturpark.de.
Der Name der Göttin Belisama – ihres Zeichens keltische Schutzpatronin des Handwerks, des Feuers und der Kunst – kann mit „angenehm strahlend“ übersetzt werden. Ihr zu Ehren wird das Frühlingsfest unter dem Zeichen des Lichts, der Liebe und dem Erwachen der Natur gefeiert.
Wie schon in den vergangenen Jahren findet das Fest ab 16 Uhr im Keltendorf „Taradunum“ statt. Zu Gast ist erneut die Gruppe „Treveromagos Keltenland“, die für keltische Unterhaltung bei Groß und Klein sorgen wird. Außerdem verzaubert eine Märchenerzählerin die Zuhörer mit Märchen aus aller Welt. Gegen 18 Uhr startet dann ein Fackelumzug zum benachbarten Bergrücken „Homerich“, von dem aus das Feuerrad bergab gerollt wird.
Neben dem Feuer der Belisama wird auch die Sonderausstellung „Mit Hightech auf den Spuren der Kelten“ offiziell eröffnet. Diese Ausstellung gewährt dem interessierten Besucher ab 15. März täglich zwischen 10 und 18 Uhr faszinierende Einblicke in die neuartigen Möglichkeiten der Archäologie.
Das Team des Europäischen Kulturparks freut sich auf seine Besucher und eine ereignisreiche Saison 2012. Weitere Informationen erhalten Sie im Park selbst, Robert-Schumann-Straße 2, 66453 Reinheim, unter Telefon 0 68 43 / 90 02 11 oder im Internet unter http://www.europaeischer-kulturpark.de.
Der Saarpfalz-Kreis kann mit zehn Schulen die meisten ausgezeichneten Schulen im Saarland vorweisen. Dies sind:
1. Robert- Bosch-Schule Homburg
2. Saarpfalz-Gymnasium Homburg
3. Willi-Graf-Schule St.Ingbert
4. Gesamtschule Gersheim
5. Gesamtschule Bexbach
6. ERS Mandelbachtal
7. ERS Kirkel-Limbach
8. Geschwistzer-Scholl-Schule Blieskastel
9. Franz-Carl-Schule Blieskastel
10. Paul-Weber-Schule Homburg
Da die Grüne Hausnummer vom Umweltministerium in Zukunft nicht mehr ausgelobt werden wird, darf sich die Paul-Weber-Schule Homburg über die eine der letzten Auszeichnung freuen.
Des Weiteren hat sich herausgestellt, dass über 85 Prozent der Besucher über das Angebot des Bürgerbüros informiert sind und die Öffnungszeiten kennen. Sehr positiv wurden auch die Wartezeiten bewertet. Für fast die Hälfte der Besucher fiel keine Wartezeit an, während sie für über 80 Prozent der Wartenden deutlich unter zehn Minuten lag.
Die Ergebnisse der Umfrage, mit denen Landrat Clemens Lindemann überaus zufrieden war und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kfz-Zulassung großes Lob zuteil werden ließ, fließen nun auch in konkrete Maßnahmen ein. So sollen Anregungen was die Gestaltung des Warteraums oder die Öffnungszeiten der Stelle betreffen, sich bei der weiteren Planung innerhalb der Kreisverwaltung niederschlagen.
Für Mittwoch, den 7. März, lädt das Frauenbüro gemeinsam mit dem Verein „Frau und Gesellschaft e.V.“ um 19.00 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung
„Dandelion und Feenwald – das Patch entfesselt“ der Künstlerin Christiane Kühr ins Café Frauenzimmer am Homburger Scheffelplatz ein. Gezeigt wird eine Auswahl an Collagen und Quilts, vereint zu kleinen Kunstwerken, die unkonventionell und voll Mut zum Experiment verschiedene Materialien und Techniken verbinden. Bei einem kleinen Umtrunk besteht Gelegenheit, sich mit der Künstlerin auszutauschen.
Dass „fleißige Frauen arbeiten“, schlaue hingegen aufsteigen oder wie Frauen es anstellen können, in Führung zu gehen, ist beim traditionellen großen Karrierefrühstück am Sonntag, dem 11. März im großen Saal des Homburger Forums zu erfahren. Die erfolgreiche Marketingexpertin und Autorin Dr. Barbara Schneider liest aus ihrem gleichnamigen Buch und fragt, „wo Germany’s next Topmanagerinnen“ bleiben. Frauen haben gegenüber Männern in Sachen Qualifikation enorm aufgeholt – sie teilweise sogar überholt. Trotzdem bleiben Männer in den obersten Chefetagen nahezu unter sich. Beim großen Karrierefrühstück der Koordinierungsstelle Frau & Beruf und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz macht Barbara Schneider praxisnah und unterhaltsam deutlich, dass fachliche Kompetenz und Know-how bei weitem nicht ausreichen. Wer nach oben will, muss die eigenen Leistungen ins rechte Licht rücken: „Im stillen Kämmerlein hat noch niemand Karriere gemacht.“ Karten gibt es im Vorverkauf beim Frauenbüro zum Preis von 12 Euro (erm. 10 Euro) inklusive Frühstücksbuffet und Vortrag, Kinder bis 10 Jahre sind frei.
Den krönenden Abschluss der Frauen-Kultur-Aktionswochen bildet am Freitag, dem 16. März im großen Saal des Homburger Forums um 19.00 Uhr, ein Interkultureller Abend mit Musik, exotischen Speisen sowie orientalischem und russischem Tanz. Bei der Vorbereitung und Ausgestaltung des festlichen Abends bringen sich die Teilnehmerinnen des neuen Projekts „Vielfalt im Dialog’“ und die Mitglieder des Vereins „Frau und Gesellschaft“ mit ein. Eintrittskarten für 12 Euro inklusive internationalem Buffet und Unterhaltungsprogramm sind im Vorverkauf beim Frauenbüro zu erwerben.
Infos zu allen Veranstaltungen, Kartenreservierung und Kartenvorverkauf ausschließlich:
• Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Scheffelplatz 1, 66424 Homburg,
Tel. 0 68 41 / 1 04 71 38.
Kartenabholung im Frauenbüro:
• montags durchgehend, 8 – 16 Uhr
• mittwochs durchgehend, 8 – 18 Uhr
Kein Kartenvorverkauf in der Kreisverwaltung!
Das innovative Projekt des Frauenbüros besteht aus zwei Säulen: Die erste umfasst offene Netzwerkangebote mit Informationsreihen, Sprachkursen und EDV-Training für alle interessierten Frauen. Die zweite Säule des Projektes ist eine Schulung für deutsche Frauen und Drittstaatsangehörige, die zu Multiplikatorinnen ausgebildet werden. Unabdingbar sind dabei gute Kenntnisse der deutschen Sprache und die Neugier auf Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen.
Die 10-monatige Qualifizierung in den Bereichen Mediation (Streitschlichtung), Interkulturelle Kompetenz und EDV umfasst ca. 116 Unterrichtsstunden. Sie soll zum Verständnis bislang fremder Verhaltensweisen und Denkmuster und dem konstruktiven Umgang mit Konflikten befähigen. Diese Weiterbildung fördert auch so genannte Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Konfliktmanagement, oder Einfühlungsvermögen, die im Beruf immer größere Bedeutung erlangen.
Mit dem Instrument des ProfilPasses lassen sich in mehreren Sitzungen die individuellen Fähigkeiten der Teilnehmerinnen ermitteln. Sie sollen nach erfolgreichem Abschluss der Schulung die von ihnen erworbenen Kompetenzen und ihr Wissen in Kindertageseinrichtungen und Schulen, Vereinen, öffentlichen Einrichtungen und Betrieben weitergeben. Die dabei gewonnenen Qualifikationen lassen sich auch gut im Erwerbsleben nutzen.
Bei Bedarf wird den Teilnehmerinnen während des 10-monatigen Prozesses daher eine Mentorin als persönliche Ansprechpartnerin und Lotsin in das Berufsleben an die Seite gestellt.
Nähere Informationen rund ums das Projekt „Vielfalt im Dialog“ gibt es unter 06841/104 7138 oder per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de.
Die Jobcenter in Homburg, Sankt Ingbert und Blieskastel sind am Rosenmontag für dringende Fälle bis 12 Uhr geöffnet.
Deutschland entsendet wie Frankreich, Italien und Großbritannien 24 Mitglieder in den AdR. Eins dieser Mitglieder ist der saarpfälzische Landrat Clemens Lindemann, der die 12-Klässler aus der Kreisstadt in Brüssel begrüßen konnte und einige von ihnen auch in eine laufende Ausschußsitzung mitnehmen konnte. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler ganz konkret um die Arbeit an europäischen Projekten wie zum Beispiel den Europäischen Sozialfonds, vom dem auch das Saarland und der Saarpfalz-Kreis profitieren; erlebten auch den Sitzungsalltag mit Simultan-Dolmetschern und gewaltigen Papierbergen in unterschiedlichen Sprachen. Außerdem zeigte ihnen der Besuchsdienst des AdR im Rahmen einer kleinen Vorführung die Arbeit des Ausschusses, der Fachkommissionen in so wichtigen Themenbereichen wie Wirtschafts- und Sozialpolitik, Umwelt und Klimawandel, Bildung, Jugend, Kultur und Forschung unterhält.
Ein überaus informativer Tag für die Abiturklasse, der ganz neue Einblicke in die Arbeitswelt von Politikern zeigte, und die Notwendigkeit vermittelte, Sprachkompetenz zu erwerben, und Verantwortung in kommunalen wie europäischen Themenfeldern zu übernehmen.
Keine Frage die Startvoraussetzungen für Frauen haben sich enorm verbessert. Die Hürde für Frauen ist nicht mehr das Reinkommen, die Hürde ist das Hochkommen. Was hindert Frauen auf dem Weg nach oben? Neben der „gläsernen Decke“ und der Vereinbarkeits¬thematik sind es auch fraueneigene Bremsen und Blockaden. Frauen setzen beispielsweise zu einseitig auf Qualifikation, Fleiß und Leistung – tun Gutes, aber sprechen nicht oder zu wenig darüber. Beim großen Karrierefrühstück der Koordinierungsstelle Frau & Beruf macht die Autorin und Beraterin Barbara Schneider praxisnah und unterhaltsam deutlich, dass fachliche Kompetenz und Know-how bei weitem nicht ausreichen. Wer nach oben will, muss sich auf den Bürobühnen blicken lassen und sich und seine Stärken begannt machen. Aber hier tappen viele Frauen in die Fleißfalle. Sie arbeiten emsig vor sich hin und warten darauf, dass man(n) ihre Leistungen endlich anerkennen möge. Schneider rät zu klugem Selbst¬marketing und Networking: „Frauen müssen lernen, die eigenen Resultate ins rechte Licht zu rücken. Im stillen Kämmerlein hat noch niemand Karriere gemacht.“ Die frühere Marketingmanagerin Dr. Barbara Schneider schreibt, spricht und berät rund um das Thema „Frauen in Führung“. Ihr Buch „Fleißige Frauen arbeiten, schlaue steigen auf“ stand mehrere Wochen in den Wirtschaftsbestsellerlisten von Financial Times Deutschland und Manager Magazin und ist kürzlich auch in China erschienen.
Der Vortrag mit Frühstücksbüffet kostet im Vorverkauf Euro 12,- / 10,- (erm.). In der Zeit von 10 bis 13 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten. Weitere Informationen und Kartenverkauf im Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Telefon 0 68 41 / 1 04 71 38.
Die vom Europäischen Sozialfond geförderte Koordinierungsstelle Frau & Beruf des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises ist eine im Saarland einzigartige Anlaufstelle für die berufliche Beratung von Frauen. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderungs¬gesellschaft Saarpfalz, dem Jobcenter im Saarpfalz-Kreis und der Agentur für Arbeit Saarland werden interessierten Frauen unter anderem folgende Beratungsangebote zur beruflichen Neuorientierung angeboten: Berufliche Beratung mit individuellem Profiling und ProfilPASS-Beratung; EDV-Qualifizierungen sowie Durchführung von Teilzeit-Qualifizierungs¬maßnahmen für Berufsrückkehrerinnen und –einsteigerinnen zur Begleitung des (Wieder)Einstiegs in den ersten Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der individuellen familiären Lebensverhältnisse und beruflichen Chancen (Coaching & Mentoring). Nähere Information unter www.saarpfalz-kreis.de oder telefonisch 0 68 41 / 1 04 71 38.
Zum Einstieg in die Thematik stellte Dr. Irene Schmitt vom Gesundheitsamt des Kreises die gesetzlichen Grundlagen und die Inhalte der Einschulungsuntersuchung - wie Überprüfung der Sinnesorgane, Entwicklungstestung oder körperliche Untersuchung - wie die schulärztlichen Interventionsmöglichkeiten vor. Im Folgenden schilderte sie das neuen Einschulverfahren. Die Einschulungsuntersuchung wird ab 2012 um ein Jahr vorverlegt, das heißt die Kinder, die im Sommer 2013 eingeschult werden, werden bereits im diesen Jahr untersucht.
Dr. Schmitt: „Der vorgezogene Untersuchungstermin hat zum Ziel, entwicklungsrelevante Gesundheitsbeeinträchtigungen und Entwicklungsverzögerungen frühzeitig zu erkennen und Fördermöglichkeiten zu besprechen.“ Das elterliche Einverständnis vorausgesetzt, sieht das Schulpflichtgesetz erstmals auch den fachlichen Austausch zwischen Kindertageseinrichtung und Gesundheitsamt vor. Die Untersuchung kann sowohl im Kindergarten als auch im Gesundheitsamt erfolgen. Die Untersuchung im Kindergarten habe den Vorteil, dass die Kinder in ihrer gewohnten Umgebung untersucht werden und vor Ort dann auch direkt ein gemeinsames Gespräch von Eltern , Erzieherin und Jugendärztin möglich sei, so Dr. Irene Schmitt abschließend.
Im zweiten Teil der Fortbildung ging es um Infektionskrankheiten, die häufig im Kindergarten auftreten. Dr. Michaela Moritz – ebenfalls Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes des Kreises - stellte die Krankheitsbilder mit eindrucksvollen Bildern vor. Sie besprach Behandlungsmöglichkeiten und Dauer der Ansteckungsfähigkeit für die einzelnen Erkrankungen. Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf dem richtigen Umgang der Einrichtung mit erkrankten Kindern. Es wurde deutlich, dass der Kindergarten immer auf die Kooperation der Eltern angewiesen ist. Dr. Moritz eindringlich: „Aus gesundheitlicher Sicht ist es wichtig, dass akut erkrankte Kinder im eigenen Interesse und zum Schutz der anderen Kinder zuhause bleiben, auch wenn dies aus organisatorischen Gründen für die Eltern häufig problematisch ist.“ Es wurde auch besprochen, für welche Krankheiten es gesetzliche Besuchsverbote für den Kindergarten gibt und wann die Kinder nach der Erkrankung den Kindergarten wieder besuchen dürfen.
Erstmals genutzt werden konnte die sehr einladend gestaltete Schülerbücherei, die gerade noch rechtzeitig fertig geworden war. Hier laden nun gemütliche Sitzmöbel, helle Regale und viele neue Bücher wieder zum Lesen ein. Bald soll auch noch ein PC hinzukommen als Angebot zum Recherchieren. Die Gestaltung der Schülerbücherei lag hauptsächlich in den Händen der AG „Schulhausgestaltung“ unter Leitung der Kunst- und Deutschlehrerin Anne Seibold, die mit vielen freiwilligen Helfern aus allen Klassenstufen im Haus Hand anlegt und für die optische Verschönerung des Schulgebäudes sorgt. Zwei Klassen nutzten umgehend das neue Angebot zum Schmökern und Vorlesen, während vor der Tür ein Teil der ausgemusterten Bücher zu Sonderpreisen verkauft wurden.
Die Erwachsenen ließen sich von Schülern, Eltern oder Lehrern durch das Haus führen oder informierten sich über die kommende Gemeinschaftsschule. Die Schulleiterin, Sylvia Behet, und Manfred Kuschmierz, stellvertretender Schulleiter, präsentierten das Sprachenkonzept und das pädagogische Konzept der Schule mit den Schwerpunkten: eine Schule zum Wohlfühlen, Fördern und Fordern, ganzheitliches Lernen und zielgerichtete Vorbereitung auf Beruf oder weiterführende Schule bis zum Abitur. Großes Interesse fand bei den Zuhörern auch das bewährte Konzept der Schule zur Verbesserung der Rechtschreibung und der Leseförderung.
So bietet die Schule in den Eingangsklassen eine zusätzliche Stunde Rechtschreibtraining an mit individueller Rückmeldung über die erzielten Fortschritte.
Für die künftigen Schüler und ihre Geschwister gab es unterdessen ein unterhaltsames Programm aus verschiedenen Schulfächern. Im Physikraum stellten Schüler der A-Lerngruppen ihr Wissen im Fach Physik unter Beweis und lockten mit Mitmach-Angeboten unter dem Motto „Physik von der Steinzeit bis heute“. Nebenan konnten mittels einer Webcam Experimente an der neu eingerichteten Forscherstation beobachtet werden. Im Chemiesaal unterhielten erstaunliche Experimente mit Gummibärchen und Luftballons die jungen Besucher.
Diese waren auch eingeladen zu Mitmachangeboten im Kinderladen. Dort konnten unter Anleitung von Schülern aus Klasse 8M1 Buttons gefertigt oder Kugeln gefilzt werden, die die Besucher stolz mit nach Hause nehmen durften. Eingeladen zum Mitmachen wurden die Besucher auch im Musiksaal, wo mit Alltagsgegenständen und Rhythmusinstrumenten musiziert wurde. In den Arbeitslehreräumen demonstrierten die Schüler geschickt den Umgang mit der Laubsäge und fertigten Igel, die stolz den Besuchern vorgeführt wurden. Ihre Kochkenntnisse stellten Schüler der 7M in der Schulküche unter Beweis, und in der Aula gaben die Schüler der Klasse 8H Einblick in ihr Praktikum, das sie in der Handwerkskammer in Saarbrücken absolvierten. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der modernen Medien an der Schule konnten die Besucher im offenen Bereich des Erdgeschosses bestaunen. Mittels des neu angeschafften mobilen interaktiven Board präsentierten Schüler von ihnen angefertigte Filme über die Schule, die auch bei Youtube angesehen werden können, und die Mitglieder der AG Schulsanitätsdienst informierten über ihre Arbeit. Die Abschlussklassen 9H1 und 9H2 dagegen nutzten den Tag der offenen Tür, um sich von Profis bei ihren Bewerbungen helfen zu lassen und eine Gruppe aus Klasse 10 nutzte die PCs im Computersaal und erstellte Power – Point - Präsentationen für das Fach Geschichte.
Ebenfalls im Erdgeschoss waren die Mobilitätszentrale Saarpfalz und der Verein Kinderhilfe - Leben nach Tschernobyl mit Informationsständen vertreten. In der Cafeteria sorgte der Förderverein mit Unterstützung von Eltern für das leibliche Wohl von Besuchern und Schülern. Viele leckere Kuchen waren von Eltern gespendet worden. In entspannter Atmosphäre kamen die Eltern der Neulinge ins Gespräch mit Lehrkräften und mit Eltern, die bereits Kinder an der Schule haben. Lobende Äußerungen wie „Eine schöne Schule“, „Hier wird wirklich viel getan“ oder „Wir haben nicht gewusst, dass hier so toll gearbeitet wird“, waren der Lohn für alle, die sich an diesem Tag in der Schule eingebracht haben und bestärken die Schule den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und die Chancen, die die neue Schulform bietet zu sehen und zu nutzen. Die Schule hofft, dass in Zukunft auch die Homepage der Schule, die gerade neu gestaltet wird, noch besser genutzt werden kann, um die Arbeit der Schule und das Schulkonzept einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Anmeldungen an der Geschwister-Scholl-Schule sind möglich vom 8. Februar bis 14. Februar täglich zwischen 8 Uhr und 12.30 Uhr, am Dienstag und Donnerstag bis 13.30 Uhr und zusätzlich am Samstag, 11. Februar, zwischen 9 Uhr und 12 Uhr. Bei der Anmeldung der Kinder, die aktuell die vierte Klasse der Grundschule besuchen, sind das Original des Halbjahreszeugnisses der Grundschule mit dem Entwicklungsbericht und eine Geburtsurkunde oder das Stammbuch der Familie vorzulegen sind. Weitere Auskünfte erteilt das Sekretariat unter Telefon 0 68 42 / 92 37 60.
Tieflader brachten die Fertigteile in die Römerstraße nach Sankt Ingbert. Dafür musste die Strasse in den vergangenen beiden Tagen gesperrt werden. Dann wurde der Autokran gestellt. Der 500 Tonnen Kran musste selbst von einem kleinen Kran aufgebaut werden, um danach die gewaltigen Betonteile von den Lastzügen in die Baustelle zu bugsieren.
Scheinbar schwerelos schwebten die Teile an Ketten gesichert an ihre Positionen – perfekt im Zeitplan, was vor allem der zuständigen Ingenieurin vom Kreisbauamt, Tina Thönes, ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zauberte. Nachdem die neun Großteile fixiert waren, wird nun in den kommenden Tagen die Deckenkonstruktion begonnen. Die Hallendecke wird zugleich begrünter Schulhof sein. Direkt angebaut sind dann die neuen Klassenräume und Verwaltungsräume.
Noch im Frühsommer wird der Rohbau abgeschlossen sein. Und damit stehen die Zeichen gut, dass der Neubau am Leibnizgymnasium für das Schuljahr 2013 / 2014 schon genutzt werden kann.
Den Auftakt macht das Konzert am 9.März im großen Sitzungssaal im Forum Homburg mit Eliot Fisk aus den USA, gefeierter Virtuose auf allen Bühnen der Welt. Fisk erscheint mit einem Programm, das dem Andenken an seinen großen Mentor Andrès Segovia gewidmet ist.
Am 16. März spielt im Haus der Jugend in Kusel das Mike Reinhardt Trio. Mike Reinhard, Nachfahre aus der berühmten Musikerfamilie zeigt den Begriff Zigeunerjazz von einer absolut neuen Seite. Zusammen mit Thierry Elliez (Hammondorgel) und Nico Viccaro, Schlagzeug präsentiert Reinhardt modernen Gitarrenjazz à la George Benson vom Feinsten.
Falk Zenker, unter den Gitarristen seiner Zeit ein Individualist, ist mit den herkömmlichen Schubladenbegriffen der Musik nicht zu fassen. Sein Thema ist nicht die Interpretation schon existierender, sondern das spontane Erschaffen neuer Klänge aus dem unversiegbaren Fundus der Gitarre. Als Filmkomponist und Klangkünstler ist er in vielen Musiksprachen zuhause. In seinem Streifzug GEDANKENREISE improvisiert er sich durch Musikstile von der mittelalterlichen Musik bis zur aktuellen Filmmusik. Am 17.März steht er auf der Bühne des St.Wendeler Museums Mia-Münster-Haus.
Hopkinson Smith ist eine Legende. Der amerikanische Saitenkünstler hat sich den historischen Instrumenten Laute, Theorbe, Vihuela und Barockgitarre verschrieben und hat in den Jahrzehnten seiner internationalen Laufbahn den Hörern wie kein Anderer Einblicke in die Welt der historischen Musik vermittelt. In immer neuen Blickwinkeln beleuchtet er die Musik seit dem 16.Jahrhundert und besitzt dabei die einmalige künstlerische Gabe, sie als lebendige Sprache unserer Zeit erscheinen zu lassen. Am 13. April wird Smith in der Zehntscheune der Burg Lichtenberg in Thallichtenberg konzertieren.
Vladimir Gorbach, der junge russische Gitarrenvirtuose, stammt aus dem fernen Sibirien, wo er das Gitarrespiel erlernte und zur Meisterschaft brachte. Die Perfektion seiner Ausbildung erhielt er bei dem argentinischen Gitarristen Roberto Aussel an der Kölner Musikhochschule. Seither hat er sich bei zahlreichen internationalen Wettbewerben vorgestellt und ist als Sieger daraus hervor gegangen. Zuletzt beim Wettbewerb der Guitar Foundation of America, einem der renommiertesten und schwierigsten Wettbewerbe. In der Folge erhielt er Konzerteinladungen in die ganze Welt. Am 14.April gastiert Gorbach mit seinem Programm, gewidmet dem Altmeister Andrès Segovia im Edelhaus in Homburg Schwarzenacker.
Schon im ersten GITARRENLAND Festival 2010 machte das 4tissimo guitar quartet in seinem Auftritt in Homburg Furore. Die vier jungen Künstlerinnen und Künstler zeigten eine bis dahin unbekannte Seite der Gitarrenkunst: mit Virtuosität, Eleganz, Humor und Leichtigkeit bewegen sie sich mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen musikalischen Stilen von der Oper bis zur Popmusik. In gekonnten Arrangements präsentieren Sie einen bunten Bilderbogen der musikalischen Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau. Dabei gelingt es ihnen, niemals ins seichte Fahrwasser musikalischer Banalität abzugleiten. Die drei Gitarrenkünstlerinnen Nadja Kossynskaya, Oksana Shelyashenko und Yuliya Lonskaya, sowie der international gefeierte junge Virtuose Dimitri Illarionow sind als Solisten Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe und bilden mit ihrem Ensemble eine einmalige Erscheinung auf den internationalen Podien. Am 24. April werden sie das Publikum im Christian von Mannlich Gymnasium in Homburg erneut begeistern.
Das Abschlusskonzert des diesjährigen Festivals gestalten zwei Ausnahmekünstler aus der modernen Jazzszene: Susan Weinert (Gitarre) und Martin Weinert (Bass) sind als Duo auf den internationalen Podien zu Gast und gehören zu den innovativsten Erscheinungen, die die moderne Musik zu bieten hat. Größte Virtuosität, gepaart mit einer tiefen seelischen Übereinstimmung zaubern sie durch ihre Songs Klangwelten von berauschender Schönheit und berühren damit ihr Publikum. Welches Privileg hat das Saarland, diese „Weltkünstler“ zu seinen Mitbürgern zählen zu können und sie als einen der exzellentesten Exportartikel betrachten zu dürfen. Das SYNERGY Duo beschließt das GITARRENLAND Festival mit seinem Konzert am 28.April in der ehemaligen Synagoge in Meisenheim.
Neu in diesem Jahr ist die Preisgestaltung: Einzelkarten kosten zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro. Der Festivalpass für alle Konzerte ist mit 30 Euro veranschlagt. Und als besonderes Angebot gibt es einen Familien-Festivalpass, der für 50 Euro einer Familie (zwei Erwachsene, zwei Kinder) den Eintritt für alle Konzerte ermöglicht.
Gefördert wird nur noch die Installation von Solaranlagen mit Heizungsunterstützung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Die Energieberater der Verbraucherzentrale beraten in einem individuellen Gespräch darüber, welche Anlage für welches Gebäude geeignet ist und worauf bei der Planung einer solchen Anlage zu achten ist. Für eine persönliche Beratung in einer der 14 Beratungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich.
In schwierigen Fällen gibt es auch die Möglichkeit, die Situation in einem Vor-Ort-Termin zu analysieren und entsprechende Empfehlungen zu geben.
Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
In Homburg finden die Beratungen in der Kreisverwaltung, Am Forum 1, 4. Etage, Zimmer 437a statt. Anmeldung unter 06841 / 1048434 oder 0681 / 50089 15.
Bereits seit dreizehn Jahren bietet der Saarpfalz-Kreis Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren Hilfe an, auf solche oder ähnliche Fragen zum Thema Ausbildung und Arbeit Antwort zu finden. Hierzu wurde eigens die Koordinationsstelle „Jugend und Arbeit“ geschaffen. Diese hat zum Ziel, Jugendliche bei der beruflichen Orientierung beziehungsweise Integration zu unterstützen. Sie aktiviert und motiviert Jugendliche zur Entwicklung beruflicher Perspektiven, auch und gerade dann, wenn bisherige Versuche mit Schwierigkeiten verbunden waren oder eventuell sogar gescheitert sind.
Die Koordinationsstelle bietet Hilfestellungen bei der Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzsuche, beim Abfassen von Bewerbungen und im Umgang mit Behörden, Ämtern und Arbeitgebern. Sie bietet ihre Mithilfe ebenso bei der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten, berufsvorbereitenden Maßnahmen oder Trainingsmaßnahmen an. Auch bei persönlichen Fragen und Problemen ist sie Ansprechpartner, gibt Tipps und vermittelt bei Bedarf an weiterführende Beratungsstellen. Auch Rat suchende Eltern können sich an sie wenden.
Die Koordinationsstelle Jugend und Arbeit – die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt wird – legt Wert auf eine niedrigschwellige Erreichbarkeit. Ihre Inanspruchnahme erfordert keine Antragstellung oder Einkommensprüfung. Sie steht allen Jugendlichen im Saarpfalz-Kreis offen, die Orientierungshilfen in Fragen beruflicher Perspektiven wünschen. Eine telefonische Terminabsprache genügt, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.
Ansprechpartnerin ist Claudia Möller. Sie ist unter der Telefonnummer 0 68 41/ 99 3 00 08 oder 01 51/ 292 104 26 zu erreichen. Das Büro befindet sich am Scheffelplatz 1 in Homburg (ehemaliges Gesundheitsamt). Außensprechstunden bietet Claudia Möller an Montagen im Rathaus St. Ingbert und nach Vereinbarung an.
Die Geschwister-Scholl-Schule lädt insbesondere Eltern, deren Kinder in diesem Jahr die Grundschule abschließen, ein, die Schule bei der Arbeit zu erleben und sich ein Bild von der Schule zu machen. Die Schulleitung informiert um 8.30 Uhr und um 10.30 Uhr über das pädagogische Konzept und die Angebote der Schule insbesondere auch über die Gemeinschaftsschule und wie die Schule die Eckpfeiler der neuen Schule ins Schulkonzept integrieren wird.
Neben dem Angebot Unterricht anzuschauen, werden sich die verschiedenen Fachbereiche präsentieren und ihre Arbeit darstellen. Unter anderem werden im Bereich der Naturwissenschaften die neue Forscherstation und das Fach Musik mit einer offenen Chorprobe vorgestellt. Einen Einblick gibt es auch in den Bereich Arbeitslehre und in den Bereich Medien.
Ein besonderes Mitmach-Angebot macht Klasse 8M1, die insbesondere auch jüngere Schüler einlädt zum Filzen und anderen Bastelarbeiten. Während die Kinder dort kompetent betreut werden, können die Eltern die eher auf Erwachsene zugeschnittenen Vorträge besuchen. Präsentieren wird die Schule auch ihr Konzept der Berufsvorbereitung, der einen wichtigen Schwerpunkt der Schule darstellt.
Einige Arbeitsgemeinschaften der Schule wie die AG Umwelt, die sich um den Schulgarten kümmert, eine Patenschaft zum Tierheim in Zweibrücken unterhält und die Schule mit Ideen im EWA-Projekt des Saarpfalz-Kreises unterstützt, der Schulsanitätsdienst (SSD) und die AG Schulhausgestaltung werden ihre Arbeit darstellen. Alle Arbeitsgemeinschaften haben ihren festen Platz im Schulalltag und tragen entscheidend zum Konzept der Schule als Schule zum Wohlfühlen bei.
Ebenfalls an diesem Tag wird der Verein „Saarländische Kinderhilfe – Leben nach Tschernobyl“, der mit der Schule zusammen verschiedene Projekte gestaltet, sich vorstellen und über seine Arbeit informieren. Interessierte sind eingeladen, sich bei den Mitarbeitern der Nachmittagsbetreuung über deren Konzept und die verschiedenen Angebote zu informieren. Der Schulförderverein bietet mit Unterstützung der Elternvertretung Kaffee und Kuchen in der Cafeteria an, wo die Möglichkeit besteht, in entspannter Atmosphäre mit Lehrkräften, Mitgliedern des Schulfördervereins, Mitarbeitern der freiwilligen Ganztagsschule und der Schülervertretung ins Gespräch zu kommen.
Weitere Informationen über die Schule im Internet unter http://www.ers-blieskastel.de.
Ziel ist die Vernetzung und der Austausch von Frauen unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft sowie verschiedener Wertorientierungen. Dazu hat das Frauenbüro dieses neue Projekt, welches aus zwei Säulen besteht, entwickelt. Die erste Säule umfasst die für alle interessierten Frauen offenen Netzwerkangebote. Dazu zählen Informationsreihen wie „Gelebtes Deutschland“, „Gelebte Weltreligionen“ oder „Einbürgerung leicht gemacht“, aber auch Sprach- und EDV-Trainings oder ein Internetcafé. Diese Angebote fördern die Begegnung und den Dialog zwischen Frauen unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft und Wertorientierung. Gleichzeitig werden viele praktische Einblicke in die deutsche wie auch andere Kulturen sowie in die Leistungen, Angebote und Arbeitsweisen verschiedenster Ämter und Beratungsstellen vermittelt.
Die zweite Säule des Projektes ist ein Schlüsselkompetenztraining für Multiplikatorinnen. Die zehnmonatige Qualifizierung in den Bereichen Mediation (Streitschlichtung), Interkulturelle Kompetenz sowie EDV umfasst 110 Unterrichtsstunden. Sie soll zum Verständnis bislang fremder Verhaltensweisen und Denkmuster und dem konstruktiven Umgang mit Konflikten befähigen. Diese Weiterbildung fördert die auch im beruflichen Bereich immer größere Bedeutung erlangenden Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Konfliktmanagement, Einfühlungsvermögen und vieles mehr.
Die Teilnehmerinnen der Qualifizierung sollen nach erfolgreichem Abschluss die von ihnen erworbenen Kompetenzen und ihr Wissen in Kindertageseinrichtungen und Schulen, Vereinen, öffentlichen Einrichtungen und Betrieben weitergeben. Um eine Verständigung und Vernetzung zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen zu erzielen, mögliche Spannungen abzubauen und den interkulturellen Dialog zu fördern, sollen Frauen mit und ohne Migrationshintergrund weitergebildet werden.
„Eine wichtige Vorraussetzung dabei ist, dass die Frauen über gute Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen und es ihnen ein wichtiges Anliegen ist, andere Frauen und deren Familien darin zu unterstützen, in Deutschland Fuß zu fassen“, erläutert Birgit Rudolf, Leiterin des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises, die Teilnahmebedingungen des neuen Projektes. Bei Bedarf wird den Teilnehmerinnen eine Mentorin als persönliche Ansprechpartnerin während des Prozesses an die Seite gestellt.
Nähere Informationen rund ums das Projekt „Vielfalt im Dialog“ gibt es unter Telefon 0 68 41 / 1 04-71 38 oder per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de.
Die Arbeiten von Thorsten Wolf überzeugen durch ihre ruhige und unauffällige Art. Es sind Bilder von Alltäglichem, die oftmals dann entstanden sind, wenn die Zeit knapp wird, der nächste Termin drängt, der Redaktionsschluss zur Eile mahnt. Und immer dann, wenn die Jagd nach dem entscheidenden Moment vom Kampf zum Krampf wird, genau dann erlöst Thorsten Wolf sich und den ihn umklammernden Druck durch Photographien, wie sie in den kommenden Wochen in der Galerie im Forum sehen sind.
Die Bildpaare treten miteinander in den Dialog, ergänzen sich als Gegenstücke zu einem neuen Ganzen, erzählen Geschichten, stehen sich provokant gegenüber, erschließen sich dem Betrachter über Sinn oder Form. Genau diese Reihung von Gegenstücken macht die Ausstellung „Lakonia“ aus. Und die gewählte Bildersprache ist „lakonisch“, nämlich von knapper, aber treffender, trockener wie schmuckloser Ausdrucksweise.
Thorsten John Wolf „sammelt“ die Bilder in Fotobüchern mit einer Minimalauflage. Aus dieser von Jahr zu Jahr wachsenden Sammlung, die stets ergänzt und neu sortiert wird, wurde nun die Ausstellung. Eine Ausstellung, deren Vernissage viele Besucher in die Galerie im Forum lockte - und die hoffentlich noch viele Betrachter finden wird.
Die Ausstellung läuft bis 24. Februar in der Galerie im Forum und ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
EDV-Kenntnisse und Grundkenntnisse in MS Office sollten vorhanden sein. Geschult wir in der PowerPoint Version 2007. Das Seminar leitet die EDV Dozentin Susanne Braun. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro.
Anmeldung erbeten bei Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 0 68 41 / 1 04-84 05, Email: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de
Rechnerisch könnte dieser Bedarf von einer Photovoltaikanlage mit acht Kilowatt Peakleistung (kWp) gedeckt werden. Dabei wird jedoch vernachlässigt, dass die Wärme während der Heizzeit benötigt wird, während die Photovoltaikanlage die höchsten Erträge im Sommer erbringt. Unter Berücksichtigung der monatlichen Daten für Erzeugung und Bedarf zeigt sich, dass die oben beschriebene Anlage den Heizenergiebedarf tatsächlich nur zu etwa 30 Prozent decken könnte, so die Energieberater der Verbraucherzentrale. Für eine 100-prozentige Deckung wäre eine Anlage mit 25 kWp notwendig. Die Fläche der Photovoltaikmodule läge bei mehr als 200 Quadratmeter und wäre damit deutlich größer als die zu beheizende Wohnfläche.
Abgesehen von den hier dargestellten Zusammenhängen stellt sich die Nutzung des erzeugten Stroms für Heizzwecke trotz Förderung auch als unwirtschaftlich dar. Heizen mit Strom ist also auch in Kombination mit einer Photovoltaikanlage nicht sinnvoll.
Fragen zu wirtschaftlich und ökologisch sinnvollen Heizsystemen beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes. Darüber hinaus wird auch zu regenerativen Energien, Wärmedämmung, Windenergie, Strom- und Heizenergieverbrauch, sowie zu Förder¬programmen beraten.
Wer Fragen zu den genannten Themen hat, kann sich bei den Energieexperten der Verbraucherzentrale beraten lassen und einen Termin in einer der 14 Energieberatungsstellen im Saarland vereinbaren.
In Homburg finden die Beratungen in der Kreisverwaltung, Am Forum 1, 4. Etage, Zimmer 437a statt. Anmeldung unter 06841 / 1048434 oder 0681 / 50089 15.
Der Mikrozensus ist eine unterjährige Erhebung. Das bedeutet, dass die Befragung der 5000 Haushalte im Saarland gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt stattfindet.
Die Stichprobenauswahl des Mikrozensus ist im Mikrozensusgesetz vorgeschrieben. Danach werden mit Hilfe eines mathematischen Zufallsverfahrens Gebäude ausgewählt. Die Haushalte, die in diesen ausgewählten Gebäuden wohnen, sind auskunftspflichtig und werden vier Jahre hintereinander befragt. Rechtsgrundlage der Erhebung ist das Mikrozensusgesetz 2005 (MZG 2005) vom 24. Juni 2004.
Der Datenschutz und die Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Die Interviewerinnen und Interviewer, die Ihren Besuch bei den Haushalten zuvor meist schriftlich ankündigen und sich mit einem Ausweis des Statistischen Amtes legitimieren, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet.
Das Statistische Amt bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2012 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Interviewerinnen und Interviewer in ihrer Arbeit zu unterstützen. Der Erfolg dieser Erhebung hängt von der Auskunftsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger ab. Deshalb hat der Gesetzgeber für den Großteil der Fragen eine Auskunftspflicht vorgesehen. Die einfachste Art der Auskunftserteilung ist das persönliche Interview. Auf Wunsch kann der Erhebungsbogen auch selbst ausgefüllt und direkt an das Statistische Amt gesendet werden.
Weitere Informationen finden Sie: http://www.saarland.de/statistik.htm
„LAKONIA“ lautet der Titel der Ausstellung, aber auch eine Reihe von handverlesenen Büchern, die Thorsten John Wolf in den vergangenen Jahren gemacht hat. Bücher, deren Bilder „aus dem Wunsch heraus entstanden, keine Konzeptarbeiten mehr zu machen. Die Reihe sollte sich rein dem einzelnen Foto ohne weiteren Kontext widmen.“ Mit der Zeit veränderte sich dieser Ansatz leicht. Was aber blieb sind Bilder, deren Sprache einfach als „lakonisch“ bezeichnet werden muss: von knapper, aber treffender, trockener, schmuckloser Ausdrucksweise.
Thorsten John Wolf ist ein Fotokünstler, der im Alltäglichen das Besondere findet. Und er übersetzt diese Suche mit Bildern, die nicht durch komplexe Kompositionen oder Lichtführungen auf sich aufmerksam machen. Die Bilder sprechen eine klare Sprache.
Rund 30 dieser Arbeiten werden ab kommenden Donnerstag, 12. Januar 2012, in der Galerie im Forum in der Kreisverwaltung in Homburg ausgestellt. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr. Nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann wird Udo Steigner in das Werk von Thorsten John Wolf einführen.
Zu sehen sind die Arbeiten in der Galerie im Forum dann bis 24. Februar 2012, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Der Geschäftsführerin der Innung, Sabine Hensler, und Bäckermeister Hans-Jörg Kleinbauer berichteten, dass die Zahl der Handwerksbetriebe im Saarland im Gegensatz zum Bundesdurchschnitt kaum zurückgehe. Derzeit gebe es 282 eingetragene Bäckereien und 185 Innungsmitglieder, so Hensler. Im vergangenen Jahr wurden sieben Betriebe geschlossen, weil es keine Nachfolgeregelung gab, fünf Betriebe mussten Insolvenz anmelden. Durch die Übernahme von Filialen bleibt deren Zahl dabei weitgehend konstant, so Hensler.
Landrat Clemens Lindemann erkundigte sich auch nach der Ausbildungssituation im Bäckerhandwerk. Die Zahl der Lehrverträge in den saarländischen Bäckerbetrieben sei mit 416 erfreulich hoch, erklärte Hensler. Von den Auszubildenden werden 132 junge Menschen Bäcker, 284 Personen absolvieren eine Ausbildung zur Verkäuferin oder zum Verkäufer.
Bäckermeister Kleinbauer sagte, dass die Bäckerinnung in diesem Jahr ein besonderes Saarlandbrot auf den Markt bringen möchte. Dazu soll eine Jury aus dem vielfältigen Angebot heimischer Brote, die mit saarländischen Zutaten gebacken werden, das beliebteste auswählen. Dieses soll dann das heimische Backhandwerk repräsentieren.
Gesprochen wurde auch über den 2. Brotmarkt, der am 6. August 2011 auf dem Historischen Marktplatz durchgeführt wurde. Die zahlreichen Gäste hatten schnell dafür gesorgt, dass die vielfältigen Brotsorten der Bäcker schnell ausverkauft waren. Da der Brotmarkt alle zwei Jahre angeboten wird, steht dieser im Sommer 2013 wieder auf dem Programm.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Passend zum Vortrag läuft ab 24. Januar der Kurs „Aktiv werden gegen Beschwerden in den Wechseljahren mit Hilfe der chinesischen Medizin“. In diesem Kurs beschäftigen sich die Frauen mit grundlegenden Aspekten der chinesischen Medizin und deren Sicht auf die Wechseljahre. Der Kurs geht über vier Dienstagabende, immer von 18.30 bis 19.30 Uhr.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Der zweite Kurs trägt den Titel „Fit in den Morgen“. Die Teilnehmerinnen starten fit und gutgelaunt in den Morgen und beginnen den Tag mit rhythmischem Aufwärmtraining. Dabei wird bei flotter Musik mit einfachen Schrittkombinationen der Kreislauf angekurbelt. Danach trainieren sie an der Figur, indem die Gruppe gezielt Muskeln von Bauch, Beinen, Po, Rücken und Armen trainiert und aufbaut. Beim abschließenden Cool Down entspannen und dehnen die Teilnehmerinnen die beanspruchten Muskelgruppen bei ruhiger Musik. Geübte und Ungeübte können an dem Kurs teilnehmen. Dieser Kurs läuft an elf Mittwochvormittagen, immer von 9 bis 10 Uhr. Start ist am 11. Januar 2012.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Seit dem Bekanntwerden der Zulassung laufen umfangreiche Vorbereitungsarbeiten in der Kreisverwaltung und im Jobcenter. So kann zum Beispiel ab dem Jahreswechsel die Software der Agentur für Arbeit zur Leistungsgewährung nicht mehr genutzt werden. Es musste über eine europaweite Ausschreibung eine passende Software gefunden werden. Was zunächst als großer Nachteil gesehen wurde, hat sich im Laufe der Vorbereitungsarbeiten zum Vorteil entwickelt. Zum einen konnte die kommunale Software individuell auf die Verhältnisse im Saarpfalz-Kreis angepasst werden, was bei einer bundesweiten Lösung gar nicht machbar ist, zum anderen hat sich gezeigt, dass die Datenmigration gut funktioniert und Nachbearbeitung nur in relativ geringem Umfang notwendig ist. Die Finanzierung der neuen Software und aller anderen notwendigen Anschaffungen war über eine Anschubfinanzierung des Bundes möglich.
Des Weiteren ist es auf Grund des Trägerwechsels notwendig, das Personal der Agentur für Arbeit, das im Jobcenter tätig ist, zum Saarpfalz-Kreis zu übernehmen. Dies bedeutet für rund 60 Beamtinnen und Beamte sowie Beschäftige der Agentur für Arbeit den Wechsel des Arbeitgebers. Dr. Ulrike Zawar, Sozialdezernentin beim Saarpfalz-Kreis und nun auch zuständig für das Jobcenter: „Da hier unterschiedliche Tarifstrukturen betroffen sind, war die Überleitung der Beschäftigten ein aufwendiger Prozess, der für die Mitarbeiter in mehreren Fällen zu so genannten Abschmelzungsbeträgen führt. Das heißt, die Mitarbeiter werden für eine bestimmte Zeit nicht von Tariferhöhungen profitieren können. Trotz dieser Schwierigkeiten übernimmt der Saarpfalz-Kreis motivierte und qualifizierte Mitarbeiter in das kommunale Jobcenter.“
Auch innerhalb der Kreisverwaltung musste Einiges vorbereitet werden. Bisher wurden Dienstleistungen für das Jobcenter zentral in Nürnberg oder durch den internen Service der Agentur für Arbeit Saarland sichergestellt. Dies betrifft die Betreuung der Hard- und Software, die Personalverwaltung, der ärztliche und psychologische Dienst, die Beschaffung oder Dinge wie den Forderungseinzug, die Zahlbarmachung des Arbeitslosengeldes II oder den Bescheiddruck.
Landrat Clemens Lindemann: „Dieser Umstellungsprozess war von partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Saarland geprägt. Es wurde aber auch deutlich, dass die örtliche Agentur für Arbeit sehr stark von der Weisungslage aus Nürnberg abhängig ist, was kreisspezifische Problemlösungen vor Ort erschwert hat.“
Wenn der Umstellungsprozess Ende des Jahres abgeschlossen ist, hat der Saarpfalz-Kreis die Möglichkeit, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, Arbeitsmarktpolitik in eigener Verantwortung zu betreiben. Bisher war die aktive Arbeitsmarktpolitik, die im Jobcenter umgesetzt wurde ebenfalls geprägt von der Weisungslage aus Nürnberg. Der Landrat abschließend: „Über das Arbeitsmarktprogramm 2012 des Jobcenters Saarpfalz-Kreis entscheidet der Kreistag in seiner Sitzung am 21. Dezember.“
Das kommunale Jobcenter ist ab dem 01.01.2012 unter den Adressen wie bisher erreichbar.
Geschäftsstelle Homburg, Gerberstraße 29, 66424 Homburg
Geschäftsstelle St. Inbert, Rickertstraße 27, 66386 St. Ingbert
Geschäftsstelle Blieskastel, Florianstraße 5, 66440 Blieskastel
Die Telefonnummer der Geschäftsstelle Blieskastel ändert sich und lautet ab dem 1. Januar 2012: 0 68 42 / 9 61 29-0
Sie finden uns ab dem Jahreswechsel auch im Internet unter http://www.saarpfalz-kreis.de/buergerservice/leistungen/6801.htm .
Mit dem Projekt „Just Fair Saarland 2011“ praktiziert die Deutsch Lateinamerikanische Gesellschaft Saar e. V. eine Initiative für Integration und Fairness. Bei den Fußballspielen zählte aus diesem Grund nicht nur das Torverhältnis, sondern die SpielerInnen gingen mit den Schülern der 8. und 9. Klassen der Mandelbachtalschule in sogenannte „Redezonen“ und gaben sich gegenseitig Punkte für das faire Verhalten im Spiel. Neben diesen Punkten konnten weitere in einem Fairtrade-Wissensparcours erzielt werden. Hier wurden die SchülerInnen sensibilisiert für Toleranz, Respekt dem Anderen gegenüber und gegen Rassismus und Gewalt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto Weihnachten in aller Welt.
Unterstützt wurde das Fußballturnier von dem Netzwerk „Saarpfalz mit peb (Plattform Ernährung und Bewegung) – ein Landkreis macht sich fit“. Ziel dieses Netzwerkes ist es, eine umfassende Ernährungs- und Bewegungsbildung für Kinder und Jugendliche anzubieten. Die Mandelbachtalschule, die schon seit Jahren diese Ziele intensiv verfolgt und im Unterricht umsetzt, hat mit diesem Projekt einen neuen Schwerpunkt in ihrem Schulprofil gesetzt. Eva Schwerdtfeger, Leiterin Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit, betonte nach der von allen Beteiligten hoch gelobten Aktion ihre Freude über den gelungenen Erhalt des Standortes und die Weiterführung als Gemeinschaftsschule. Auch Dr. Gerhard Mörsch, Dezernent für Umwelt, Bildung und Bauen des Saarpfalz-Kreises, sah den Einsatz des Landkreises für die Schule bestätigt. Er übernahm die Siegerehrung. Der erstplatzierten Mannschaft Erfweiler-Ehlingen (3) überreichte er neben einem Pokal und einer Urkunde 100 Euro Siegesprämie. Bübingen-Güdingen (1) erhielt als zweitplatzierte Mannschaft Pokal, Urkunde und 60 Euro und als Dritter Erfweiler-Ehlingen (1) Urkunde, Pokal und 40 Euro.
Die Schulleiterin Hildegard Buhmann-Högel betonte, dass alle Schüler bei diesem Turnier Sieger waren, daher wurden auch an alle Schüler Preise vergeben. Sie bedankte sich für die rege Teilnahme und lud alle anwesenden Schüler herzlich ein, auch an zukünftigen Veranstaltungen der Mandelbachtalschule teilzunehmen.
Aber am besten ist die Energie, die man gar nicht erst verbraucht. „Am Anfang aller Überlegungen sollte daher das Energiesparen stehen“ Darauf weist der Energieexperte der Verbrauchzentrale hin. Auch hier kann man mit verhältnismäßig kleinen Maßnahmen viel erreichen. Am effektivsten sind die Dämmung der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke. Auch Optimierungen an der bestehenden Heizanlage durch Anpassung der Heizkurve, Dämmung der Heizleitungen, richtige Einstellung der Nachtabsenkung und der Heizungspumpe können ein großes Einspar-Ergebnis erzielen.
Ob man also über eine neue Heizung nachdenkt oder über andere Maßnahmen zur Energieeinsparung, der Weg zur Verbraucherzentrale lohnt sich in jedem Fall.
Zum Thema Energieträgerwechsel sowie auf alle anderen Fragen des Energiesparens erhält man ausführliche Informationen in einem persönlichen Beratungsgespräch bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale des Saarlandes. Mit den Fachleuten kann man auch Angebote von Handwerkern besprechen, bevor man den Auftrag erteilt.
Die unabhängige Energieberatung wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
In Homburg finden die Beratungen in der Kreisverwaltung, Am Forum 1, 4. Etage, Zimmer 437a statt. Anmeldung unter 06841 / 1048434 oder 0681 / 50089 15.
Es sind noch Plätze für den Qualifizierungskurs frei, Bewerber und Bewerberinnen melden sich bitte bis zum 31. Dezember 2011 bei Marion Reugels, Telefon 0 68 41 / 1 04 – 81 19, Marion.Reugels@saarpfalz-kreis.de oder Claudia Göpfrich, Telefon 0 68 41 / 1 04 – 80 78, Claudia.Goepfrich@saarpfalz-kreis.de.
Hauptthema war die Frage "Warum ist das Gewicht meines Kindes wichtig und wie kann ich dieses beeinflussen?". Zu diesem Thema referierte Dr. Angelika Thönnes, Kinder- und Jugendärztin beim Christlichen Jugenddorf und Vorsitzende des Adipositas-Netzwerkes Saarland. Sie erläuterte den anwesenden Frauen anhand der Ernährungspyramide anschaulich die wichtigsten Nahrungsmittel. Die Teilnehmerinnen erhielten einer Vielzahl weiterer Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen und konnten bei einer kleinen Getränkekunde den Zuckergehalt der einzelnen Getränke schätzen.
Besonders erstaunt waren die Teilnehmerinnen über die Tatsache, dass viele als gesund beworbene Getränke durch ihren hohen Zuckergehalt zu Übergewicht führen können, dagegen das Trinkwasser aus dem Hahn als kalorienfreies und gut untersuchtes Lebensmittel empfohlen werden kann. Bei den meisten der anwesenden Besucherinnen rief diese Tatsache Verwunderung hervor, da ihren Heimatländern Wasser aus dem Hahn oft erst nach Aufbereitung genossen werden kann. Aber auch zu anderen Ernährungsthemen konnten die Fragen der Migrantinnen beantwortet werden.
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„Es hat sich richtig gelohnt hierher zu kommen" war der Tenor der Besucherinnen nach der Veranstaltung. Die AG Gesundheitschancen will deshalb in Zukunft ein regelmäßiges Angebot für einen größeren Kreis von Interessierten machen. Durch das Netzwerk „Saarpfalz mit peb - ein Landkreis macht sich fit“, das seit einem Jahr besteht und von Eva Schwerdtfeger koordiniert wird, sind bereits einige Projekte und Aktivitäten ins Leben gerufen worden. Das Netzwerk ist Partner von „Regionen mit peb“ in Berlin.
Die neue Dienstleistung kann in Anspruch genommen werden, ohne zuvor die „Stationäre Beratung“, das bisher übliche Beratungsangebot, in einer der Niederlassungen der Energieberatung der Verbraucherzentrale aufgesucht zu haben. Die „Stationäre Beratung“ bleibt selbstverständlich weiterhin und zusätzlich möglich. Der Brennwertcheck ist ebenso wie das gesamte Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Der Kostenanteil, den der Ratsuchende zu tragen hat, beträgt für den neuen Brennwert-Check 30,- Euro.
Wer die neue Dienstleistung in Anspruch nehmen möchte, aber nicht sicher ist, ob ein Brennwertkessel eingebaut ist, kann dies im Schornsteinfegerprotokoll, am Typenschild des Heizkessels oder in der Gebrauchsanweisung nachlesen. Für die Überprüfung des Brennwerteffekts sind zwei Termine im Heizungskeller notwendig. Beim ersten Termin wird die Kondensatleitung in einen Auffangbehälter geführt und ein Messgerät installiert, das am nächsten Tag ausgelesen wird. Anschließend erhalten die Ratsuchenden einen Kurzbericht zur Optimierung ihrer Heizungsanlage.
Verbraucher, die das auf die kalte Jahreszeit konzentrierte Angebot der Verbraucherzentrale nutzen möchten, können sich telefonisch oder per E-Mail anmelden unter 0681 50089-15 bzw. unter vz-saar@vz-saar.de. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist die Energieberatung der Verbraucherzentrale nur über die bundesweite Hotline 018-809 802 400 (kostenpflichtig) erreichbar.
Die Energieberater der Verbraucherzentrale stehen auch sonst für alle Fragen rund um die Energieeinsparung und die energetische Gebäudesanierung in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung. Weitere Informationen auch unter www.vz-saar.de.
Für die passende musikalische Umrahmung, märchenhafte Unterhaltung sowie das leibliche Wohl ist außerdem gesorgt. Die Teilnahme ist frei, die Koordinierungsstelle Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Anmeldungen nimmt das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises entgegen, entweder per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de oder telefonisch unter 0 68 41 / 1 04-71 38.
Die Arbeiten von Gerhard Heiner seien oftmals Portraits der Seele des Kreativen, der als lebenslustiger Mitmensch geschätzt wurde, der aber auch seine in sich gekehrten Momente habe - reflektierend über Sinn und Sein, über Lust und Leid.
Hermann Th. Juncker freute sich, dass die Arbeiten in der Galerie im Forum gezeigt werden – eine der seltenen Gelegenheiten, ein solch breites Spektrum des Nachlasses in komprimierter Form zu erleben.
Die Ausstellung ist bis zum Jahresende montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr in der Galerie im Forum in der Kreisverwaltung zu sehen.
Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Die Karten können ab sofort zum Vorverkaufspreis von 13 Euro, ermäßigt 11 Euro, beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises am Scheffelplatz 1 (ehemaliges Gesundheitsamt), Homburg, erworben werden. Weitere Info unter der Telefonnummer des Frauenbüros 0 68 41 / 1 04 - 71 38.
Michael Krause durfte sich dann noch beim Bundeswettbewerb in Thüringen mit den Landesbesten messen und schaffte als 13jähriger gegen Konkurrenten, die teilweise 17 und 18 Jahre waren, einen hervorragenden siebten Platz.
Bei einem kleinen Empfang für die erfolgreichen Schülerlotsen unterstrich Landrat Clemens Lindemann die Vorbildrolle, die Lotsen für ihre Mitschüler haben. Dieser Meinung schlossen sich auch Uwe Grub, zuständiger Verkehrssicherheitsberater der Polizei und die betreuenden Lehrer an. Am Beispiel der Bexbacher Schülerlotsen, die von Nina Culmann betreut werden, konnte sich der Landrat ein Bild von der „Arbeit“ der Mädchen und Buben machen: eigenverantwortlich sind zwölf Schülerinnen und Schüler als Lotsen in der Rathausstraße in Bexbach im Einsatz. Sollte jemand krank werden oder aus anderen Gründen ausfallen, organisieren die Zwölf untereinander Ersatz. Ähnlich gut funktioniert dieses Netzwerk an der ERS in Kirkel-Limbach.
Uwe Grub: „Die Kinder sind echte Vorbilder. Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, sind sie deutlich früher auf dem Schulweg, organisieren sich bestens und sind hochkonzentriert an den Überwegen, an denen rücksichtslose Autofahrer keine Seltenheit sind.“ Deshalb würde sich Verkehrssicherheitsberater Uwe Grub gerade vor Grundschulen mehr Engagement von Eltern erhoffen: „Schülerlotsen müssen mindestens 13 Jahre und im siebten Schuljahr sein. Deshalb sind wir bei Grundschulen auf die Mithilfe der Eltern angewiesen, die als Verkehrshelfer für einen sichereren Schulweg sorgen könnten.“
Die drei besten auf Landesebene erhielten von Landrat Clemens Lindemann ein kleines Präsent als Dankeschön für ihr vorbildliches Engagement im Dienste ihrer Mitschüler.
Am folgenden Tag wird Matthias Gerschwitz auf Einladung des Gesundheitsamtes vor Schülern der Gesamtschule in Gersheim lesen und mit den Mädchen und Buben über das Thema HIV sprechen.
Weitere Informationen gibt es beim Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-83 65.
Wochen- und Monatelang hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichsten Lerninhalten auseinander zu setzen, denn schließlich sieht der Gesetzgeber eine gute Ausbildung für Personen vor, die Kinder in der Tagespflege betreuen. So umfasste der Lernplan unter anderem Rahmenbedingungen der Kindertagespflege mit rechtlichen wie finanziellen Grundlagen, Tätigkeitsprofil und Prozessgestaltung, Erziehungsziele und Kommunikation in der Erziehung, Themen wie Gesundheit, Ernährung und Sicherheit, die kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung in der Kindertagespflege, Kooperation und Kommunikation zwischen Kindertagespflegeperson und Eltern, Krisen-, Konflikt- und Stressbewältigung sowie die Erarbeitung eines individuellen pädagogischen Konzeptes.
Bei dieser Vielzahl von Lerninhalten griffen Marion Reugels und Vera Eckhardt auch auf Experten zurück, die spezielle Themen aufgriffen. Kein Wunder, dass nach diesem Büffeln und der Umsetzung in die Praxis nun am Ende des Kurses gefeiert wurde. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Sitzungstrakt des Homburger Forums überreichten Landrat Clemens Lindemann und Jugendamtsleiter Klaus Guido Ruffing den Frauen und dem Mann ihre Zertifikate.
Landrat und Jugendamtsleiter betonten bei der Feier, dass mit dieser Qualifizierung die Tagespflege noch weiter gefestigt und gestärkt werde. Lange seien die Zeiten vorbei, dass diese Pflege als zweitrangig angesehen werde. Gerade vor dem Hintergrund dieser umfassenden Ausbildung zeigte sich der Landrat stolz auf die AbsolventInnen des Kurses, dem noch weitere Kurse – wie bislang erfolgreich in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt – folgen werden.
Der nächste Kurs für Kindertagespflegerinnen und -pfleger läuft am 31. Januar 2012 an. Noch sind einige Plätze frei und eine schnelle Anmeldung ist ratsam. Weitere Infos gibt es beim Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Marion Reugels, Telefon 0 68 41 / 1 04-81 19, E-Mail: Marion.Reugels@saarpfalz-kreis.de.
Es ist nun an der Zeit, die in Privatbesitz befindlichen Zeichnungen der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit die Besonderheiten und den Schatz unserer ländlichen Baukultur zu würdigen. Die Sammlung wird ergänzt durch Häuser aus anderen Regionen des Saarlandes und aus Rheinland-Pfalz und lädt damit zum interessanten Vergleich ein.
Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 18. November, 19 Uhr in Spohns Haus (Ökologisches Schullandheim), Dekan-Schindler-Straße, Gersheim.
Der Künstler wird anwesend sein und gibt Auskunft zu seinen Werken.
In Gedichten und Romanen, in Novellen und Briefen, in Biographien und in trivialen Erzählungen haben sie ein Bild von Schloss Karlsberg „erdichtet“, das nicht unbedingt mit der historischen Wahrheit übereinstimmt, das aber die Vorstellung davon bis heute entscheidend prägt. Auf welche Weise das Sujet „Schloss Karlsberg“ von Schriftstellern und Poeten jedweder Art und Epoche verarbeitet wurde, das ist das Thema des Sonderheftes des „Saarpfalz“, das im zurückliegenden Mai vorgestellt wurde. Auch dass das kommentierte Lesebuch, das von dem Literaturwissenschaftler Dr. Reiner Marx erstellt worden ist, binnen kürzester Zeit vergriffen war, zeugt von dem leidenschaftlichen Interesse, das dem Thema entgegengebracht wird.
Nun ist das Buch, das den Titel „Dies Feen-Schloß mit seinen Schätzen“ trägt - ein Zitat von Adolph Freiherr von Knigge, der im Mai 1793 kurz der Zerstörung den Karlsberg besucht hatte - wieder erhältlich. Die jetzt vorliegende zweite Auflage enthält einige „Verbesserungen“, wie im Impressum ausgeführt wird. So konnte beispielsweise der Andreas Textor, der Autor des 1958 erschienenen Fortsetzungsromans „Der Gerechte ist schuldig“, als der Kunsthistoriker Wilhelm Weber identifiziert werden.
Das 100 Seiten umfassende Lesebuch ist ab sofort wieder erhältlich im Buchhandel sowie beim Amt für Heimat- und Denkmalpflege des Saarpfalz-Kreises, Zimmer 417, Email: Marianne.Hepp@Saarpfalz-Kreis.de, Telefon 0 68 41 / 1 04-84 09. Preis: 5 Euro.
Martin Baus
Es wird eine Gebühr in Höhe von 125,- Euro erhoben, für Mentorinnen und Mentoren des Mentoring-Programms beim Saarpfalz-Kreis ist die Teilnahme kostenfrei. Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Um Anmeldung wird gebeten beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter der Nummer 06841/104-7138 oder per Mail an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de.
Die systemische Therapeutin und Supervisorin Dorothee Neurohr-Gebhardt übt mit den Teilnehmerinnen Techniken zum Erfassen, Planen und Einteilen von Zeit ein. Darüber hinaus geht es um die zentrale Frage: „Was hindert mich daran, meine Zeit sinnvoll und kreativ zu nutzen?“ Damit verbindet das Seminar theoretisches Wissen mit einem hohen Anteil an Selbsterfahrung.
Es beginnt am Freitag, 25. November von 15 bis 20 Uhr und wird am Samstag, 26. November von 8.30 bis 16.15 Uhr fortgeführt. Veranstaltungsort ist das Homburger FrauenForum am Scheffelplatz 1. Das Entgelt für beide Tage beträgt 75 Euro beziehungsweise 56,25 Euro ermäßigt. Teilnehmerinnen am Coaching oder Mentoring zahlen nur 40 Euro. Das Seminar wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Um Anmeldung wird gebeten beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter der Nummer 06841/104-7138 oder per Mail an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de.
In gleicher Kooperation läuft der Vortrag „Die Heilkunde der Hildegard von Bingen“. Thema des Vortrags sind Natur- und Heilkunde der Hildegard von Bingen mit Beispielen für Rezepte und medizinische Anwendungen. Hildegard von Bingen ist vor allem wegen ihrer natur- und heilkundlichen Schriften bekannt. Diese Schriften sollen im Mittelpunkt des Abends stehen und mit ihnen Fragen rund um die mittelalterliche Medizin und die so genannte Hildegard-Medizin, die in den letzten Jahren für Aufmerksamkeit gesorgt hat: Sind die Schriften authentisch auf Hildegard zurückzuführen? Sind sie ihren Visionen gleichzusetzen? Wie sieht nach Hildegard eine gesunde Lebensführung aus? Wieso wird der Mensch krank? Was macht ihn wieder gesund? Welche Heilmittel helfen die Gesundheit wiederherzustellen? Beispielhaft sollen Rezepte aus der Naturkunde "Physica" näher beleuchtet und auf ihren heutigen Stellenwert hin betrachtet werden, so zum Beispiel Gold und Smaragd, Wermut und Galgant.. Referent ist Dr. med. Irene Özbek. Auch dieser Vortrag ist am Café Frauenzimmer am Mittwoch, 23. November 2011, 19 Uhr.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Das Projekt „Neubau vom Multifunktionsfeldern“ werde vom Ministerium für Inneres und Europa-Angelegenheiten und dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport landesweit durchgeführt, betonte Innenminister Stephan Toscani bei der kleinen Feier. Mit einem Investitionsvolumen von über 6 Millionen Euro würden in der unmittelbaren Umgebung saarländischer Gesamt- und Erweiterter Realschulen Multifunktionsfelder errichtet. Die Felder könnten sowohl in den Schulpausen als auch während Nachmittagsbetreuung und Freizeit für eine Vielzahl von Sportarten genutzt werden, wie Fußball, Handball oder Basketball.
Landrat Clemens Lindemann, der als Schulträger zu den Gästen der Feier sprach, erklärte, dass die Multifunktionsfelder mit 100 000 Euro durch das Land gefördert würden. So auch das Feld an der Erweiterten Realschule in St. Ingbert. Die Gesamtkosten belaufen sich aber auf rund 130 000 Euro. Die restlichen 30 000 Euro der Gesamtbaukosten übernimmt als Schulträger der Saarpfalz-Kreis. Dafür dankte der Landrat nochmals ausdrücklich den Kreistagsmitgliedern.
Er betonte aber auch zugleich, dass Investitionen in die Schulen auch immer Investitionen in die soziale Infrastruktur eines Ortes oder einer Stadt seien. Die Multifunktionsfelder seien hierfür beste Beispiele. Dieser Meinung schloss sich auch St. Ingberts Oberbürgermeister Georg Jung an, der betonte, dass St. Ingbert mit einem der ersten Multifunktionsfelder im Innenstadt-Bereich vor Jahren Pionierarbeit geleistet habe.
Landrat Clemens Lindemann und der Schulleiter Stefan Haus freuten sich über das Feld als eine ideale Ergänzung für den Schulbetrieb und die Nachmittagsbetreuung. Dies beziehe natürlich auch die benachbarten Schulen wie die Albert-Schweitzer-Schule und das Berufsbildungszentrum mit ein.
Zur sportlichen Einweihung nahmen dann Schülerinnen, Schüler und Minister, Landrat wie Oberbürgermeister Maß und übten sich in Korbwürfen.
Neben dem Bewilligungsbescheid über 100 000 Euro für das Multifunktionsfeld hatte Minister Stephan Toscani auch noch einen Zuschuss über eine Millionen Euro für die Sanierung der Wallerfeld-Turnhalle dabei. Landrat Clemens Lindemann dankte dem Minister für die gute Zusammenarbeit. Gerade bei der Sanierung der Halle, die mit insgesamt 3,5 Millionen Euro veranschlagt sei, sei der Kreis als Schulträger dankbar für solche Unterstützung.
„Das schönste ist, dass sich die Kinder richtig freuen, wenn man den Kindergarten betritt. Natürlich auch, dass man beobachten kann wie sie sich nach und nach öffnen, von sich erzählen - auch ganz unabhängig von den Geschichten. Ich merke richtig, dass die Konzentrationsfähigkeit zunimmt. Die Kinder stellen Fragen, nehmen teil und können sich in die Geschichten hineinversetzen. Sie entwickeln eine unglaubliche Phantasie und reagieren sehr positiv auf die Geschichten“, schwärmt Asta Herrmann, aktive Lesepatin. Sie ist fest davon überzeugt mit dem Vorlesen einen Gegenpol in der schnelllebigen, von den Medien beherrschten Gesellschaft zu schaffen, der über die Kindergartenzeit hinaus anhält. „Wichtig ist auf jeden Fall die Zuwendung, die Kinder ernst zu nehmen und ihnen zu zeigen, dass ihre Meinung gefragt ist“, ergänzt Asta Herrmann.
Das regelmäßige Engagement der Lesepatinnen hilft den Kindern mit der deutschen Sprache besser vertraut zu werden. Die Kinder haben so zusätzlich die Möglichkeit in einem kleinen Kreis Fragen zu stellen, Bilder zu beschreiben und frei zu erzählen. Sie kommen auf spielerische Art und Weise mit Literatur in Kontakt. Nicht zu vernachlässigen ist dabei auch der Bildungsaspekt. Die ehrenamtliche Tätigkeit fördert die Chancengleichheit aller Kinder in Bezug auf Teilhabe an frühzeitiger Bildung. Dabei wollen die Lesepatinnen und Lesepaten den Erzieherinnen keineswegs ins Handwerk pfuschen, sondern die tägliche anspruchsvolle Arbeit in den Kindertagesstätten sinnvoll ergänzen.
„Wir möchten das Angebot nicht mehr missen. Es ist ein fester Bestandteil in unserer Einrichtung geworden, da unsere Erfahrungen mit der Lesepatin nur positiv sind“, berichtet Susanne Andolina, Leiterin des AWO Kinderhaus „du bonheur“. „Unsere Kinder sind total begeistert und zählen die Tage bis die Lesefrau wieder kommt“, so Susanne Andolina weiter.
Warum Vorlesen so wichtig ist? Wie gestalte ich eine Vorlesestunde lebendig?. Tipps zur Stimmtechnik und Buchempfehlungen waren bereits im Juni und August diesen Jahres Themen der Schulungen, in der die ersten Lesepatinnen und Lesepaten Anregungen für die Praxis erhalten haben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden es toll, dass sie etliche Anregungen und Ideen für die Vorlesestunde bekommen haben. Weitere Schulungen und ein regelmäßiges Treffen aller Lesepatinnen und Lesepaten sind bereits geplant.
Die Idee der Lesepatenschaften konnte durch die Kooperation des vom Europäischen Integrationsfond geförderten Projektes IDA – Integration Dialog Akzeptanz, mit der Stadtbibliothek Homburg und dem Präventionsprojekt KiBiSS – Kinder, Bildung, Sprache und Sozialisation in Kindertagesstätten erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden.
Gemeinsames Sprechen, Erzählen und natürlich das Vorlesen sollen in erster Linie Spaß machen, einen unbeschwerten, spielerischen Zugang zu Sprache ebnen und das Interesse an Büchern wecken. Denn im Vergleich zum Fernseher oder Computer hat es das Buch nicht leicht, da es nur starre Buchstaben und keine bewegten Bilder hat. Dennoch, die Lesepatinnen, Lesepaten und Erzieherinnen sind davon überzeugt, dass es für die Kinder kaum etwas Schöneres gibt, als ein Buch aufzuschlagen und sich darin zu verlieren. Diese Lust, in fremde Welten einzutauchen, steht daher wöchentlich in den Vorlesestunden im Vordergrund.
Alle Lesepatinnen, die in Kindertagesstätten im Saarpfalz-Kreis bereits tätig sind und Interesse am Netzwerk haben, sowie weitere Interessierte können sich gerne bei IDA – Integration Dialog Akzeptanz unter der Nummer 06841 / 104 8466 oder 06841 / 104 8462 melden.
Nähere Informationen für interessierte Kindertagesstätten gibt es bei KiBiSS. Ansprechpartnerinnen im Projekt KiBiSS sind Marion Kußler und Anna Thies. Sie sind unter der Telefonnummer 06841/104 -8182 oder -8073 und per Mail: kibiss@saarpfalz-kreis.de erreichbar.
Entgelt: frei
Die vom Europäischen Sozialfond geförderte Koordinierungsstelle Frau & Beruf des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises ist eine im Saarland einzigartige Anlaufstelle für die berufliche Beratung von Frauen. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderungs¬gesellschaft Saarpfalz, dem Jobcenter im Saarpfalz-Kreis und der Agentur für Arbeit Saarland werden interessierten Frauen unter anderem folgende Beratungsangebote zur beruflichen Neuorientierung angeboten: Berufliche Beratung mit individuellem Profiling und ProfilPass-Beratung; EDV-Qualifizierungen sowie Durchführung von Teilzeit-Qualifizierungs¬maßnahmen für Berufsrückkehrerinnen und –einsteigerinnen zur Begleitung des (Wieder)Einstiegs in den ersten Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der individuellen familiären Lebensverhältnisse und beruflichen Chancen (Coaching & Mentoring). Nähere Information unter www.saarpfalz-kreis.de oder telefonisch 0 68 41 / 1 04 71 38.
Weitere Informationen und Anmeldung unter 0 68 41 / 1 04 71 38.
Das vom Europäischen Integrationsfond geförderte Projekt IDA – Integration Dialog Akzeptanz ist ein Kooperationsprojekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises mit dem Verein Frau und Gesellschaft e.V.. Ziel des Projektes ist die gesellschaftliche Integration von Frauen aus Drittstaaten. Durch den gezielten Kontaktaufbau zwischen deutschen und ausländischen Frauen sollen zum einen einheimische Frauen für den Integrationsprozess sensibilisiert und zum anderen die ausländischen Mitbürgerinnen zu einer aktiven Gestaltung ihrer Integration ermuntert werden.
Nicht jeder Eigenheimbesitzer kann sich kurzfristig eine teure Gebäudesanierung leisten. Auch die Umstellung auf eine Pelletsheizung muss längerfristig geplant werden. Kleine, weniger aufwändige Sanierungsmaßnahmen hat der Gesetzgeber bereits in der Energieeinsparverordnung als Nachrüstpflicht vorgeschrieben. Dazu gehören das Dämmen von Heizungs- und Warmwasserrohren in unbeheizten Räumen sowie das Dämmen der obersten Geschossdecke. Die Verbraucherzentrale appelliert an alle Eigenheimbesitzer, solche Renovierungen durchzuführen. Nicht allein weil, der Gesetzgeber sie vorgeschrieben hat, sondern weil die investierten Kosten durch verringerten Energieverbrauch in der Regel schnell wieder eingespart sind.
Gaskunden, die sich bereits um Einsparmöglichkeiten durch Wärmedämmung und Heizungsoptimierung gekümmert haben, können sich darüber hinaus nach einem günstigen Gasliefervertrag umschauen. In manchen Fällen bietet der eigene Gasversorger bereits günstigere Vertragsvarianten an. Darüber hinaus gibt es Tarifrechner im Internet, die man zurate ziehen kann. Aber die Verbraucherzentrale warnt vor übereilten Entscheidungen.
Nachdem in diesem Jahr ein großer Strom- und Gasanbieter Insolvenz anmelden musste, ist deutlich geworden, dass ein ausführliches Gespräch mit einer fachkundigen Person über die unterschiedlichen Vertragsvarianten vor Fehlentscheidungen schützen kann. Die Energieberater der Verbraucherzentrale sind gerne behilflich, die Vor- und Nachteile verschiedener Gasversorgungsverträge zu erläutern.
Die Fachleute raten in der Regel nicht zu einem Vertragsabschluss mit Vorauskasse. Neben den diversen Vorsichts-Hinweisen geben sie aber auch positive Empfehlungen. Beispielsweise sind einige Vertragsangebote mit Preisgarantie bis Ende des kommenden Winters auf niedrigem Preisniveau derzeit sehr attraktiv.
Ein ausführliches Beratungsgespräch, sei es über die Sanierungspflichten gemäß Energieeinsparverordnung oder über Heizen mit Holz oder sei es über Gasvertragswechsel, bieten die Energieberater der Verbraucherzentrale an. Im Saarland unterhält die Verbraucherzentrale 14 Energieberatungsstellen und -stützpunkte. Dieses Energieberatungsangebot wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die Terminvereinbarung zur Energieberatung landesweit ist möglich unter 0681 50089-15 oder bei den Energieberatungsstützpunkten.
In Homburg finden die Beratungen in der Kreisverwaltung, Am Forum 1 im Sitzungsraum 437a im 4. Stock statt. Anmeldung unter 0 68 41 / 1 04-84 34.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Das Seminar beginnt am Freitag, 21. Oktober um 15 Uhr und endet gegen 20 Uhr, samstags treffen sich die Teilnehmerinnen schon um 8.30 Uhr und tagen bis 16.15 Uhr. Die Gebühr beträgt 75 Euro beziehungsweise 56,25 Euro ermäßigt. Teilnehmerinnen des aktuellen Mentoring-Prozesses oder des Coachings zahlen 40 Euro. Eine schriftliche Anmeldung ist bis zum 14. Oktober erforderlich beim frauenbuero@saarpfalz-kreis.de, weitere Infos unter Telefon 0 68 41 / 1 04-71 38.
Die vom Europäischen Sozialfonds geförderte Koordinierungsstelle Frau & Beruf des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises ist eine im Saarland einzigartige Anlaufstelle für die berufliche Beratung von Frauen. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz, dem Jobcenter im Saarpfalz-Kreis und der Agentur für Arbeit Saarland werden interessierten Frauen unter anderem folgende Beratungsangebote zur beruflichen Neuorientierung angeboten: Berufliche Beratung mit individuellem Profiling und ProfilPass-Beratung; EDV-Qualifizierungen sowie Durchführung von Teilzeit-Qualifizierungsmaßnahmen für Berufsrückkehrerinnen und -einsteigerinnen zur Begleitung des (Wieder)Einstiegs in den ersten Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der individuellen familiären Lebensverhältnisse und beruflichen Chancen (Coaching & Mentoring).
Weitere Informationen erteilt Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 06841/104-8405, Email renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de .
Für den Kreis sei der Erhalt des Schulstandortes einer weiterführenden Schule in der Gemeinde Mandelbachtal aber auch eine wichtige strukturpolitische Entscheidung. Gerade im ländlichen Raum sei es für eine Gemeinde lebenswichtig, dass vor Ort noch gute Infrastruktureinrichtungen, insbesondere gute Schulen, vorhanden seien. Deshalb werde man, so die Mitteilung aus der Kreisverwaltung, alles daran setzen, den Schulstandort für eine weiterführende Schule in Mandelbachtal zu erhalten.
Landrat Lindemann sieht zwar auch die inzwischen geringe Schülerzahl, ist aber davon überzeugt, dass die Schule auf gutem Wege ist mit neuen pädagogischen Konzepten, wie eventuell einer Ganztagsschule, und einem engagierten Nachmittagsunterricht sowie mit motivierten Lehrern in den kommenden Jahren wieder zweizügig zu werden. Er bittet, alle betroffenen Eltern in Mandelbachtal sich für das kommende Schuljahr mit ihren Kindern wieder für die Mandelbachtalschule in Ommersheim zu entscheiden.
Fazit: Der Landrat wird alles unternehmen, um Bildungsminister Kessler doch noch vom Fortbestand der Schule zu überzeugen.
Ziel des Kreises ist es, dass möglichst alle Kinder ihren persönlichen Eignungen und Neigungen entsprechend gefördert werden. „Wir wollen nicht dreißig oder vierzig Prozent der möglichen Kinder fördern; wir wollen die Eltern motivieren, damit nahe zu hundert Prozent gefördert werden“, so Landrat Clemens Lindemann bei der Vorstellung der Aktion.
Unser Foto zeigt die Vorstellung des Plakats im Familienhilfezentrum in Homburg.
Hier setzt die Energiesparberatung der Verbraucherzentrale an. Sowohl Mieter als auch Eigenheimbesitzer können sich vertrauensvoll an die unabhängigen wenden, um zu erfahren, welche Stromsparmöglichkeiten es gibt, aber auch welche Maßnahmen bei der Altbausanierung kostengünstig umgesetzt werden können, um die immer teurer werdenden fossilen Energieträger zu sparen.
Schwerpunkt der Beratungstätigkeit liegt in den Bereichen
- Wärmedämmung,
- Heizungserneuerung und
- Nutzung regenerativer Energie
- Stromsparen.
Natürlich sind die Energieberater der Verbraucherzentrale immer auf dem neuesten Stand, wenn es um Fragen wie Sanierungspflichten gemäß Energieeinsparverordnung geht oder um den Energieausweis oder auch um die staatlichen Förderprogramme des Bundes und des Landes.
Fachmann zum Thema Wärmedämmung ist Architekt Norbert Jeziorski. Die Fachfrau zum Thema Heizung und Erneuerbare Energie ist Dipl.-Ing. Angelika Baumgardt.
Weitere Fachleute stehen zur Verfügung, um Vorträge zu unterschiedlichen Energiesparthemen anzubieten
Im Saarpfalz-Kreis ist die Verbraucherzentrale bereits seit ca. 30 Jahren mit der Energiesparberatung vertreten. Derzeit gibt es Stützpunkte in Homburg, St. Ingbert, Blieskastel und Kirkel. In der Stadt Homburg bot die Verbraucherzentrale bis zum Jahr 2003 im Alten Rathaus in der Kaiserstraße Fachinformationen an. Der Raum wurde damals von der Stadt Homburg zur Verfügung gestellt wurden. Als das alte Rathaus in der Kaiserstraße umfangreich renoviert wurde, musste die Energieberatung der Verbraucherzentrale umziehen.
Seit Ende des Jahres 2003 bis Mitte 2011 fand die Energieberatung der Verbraucherzentrale eine „Heimat“ in den Räumen der Stadtwerke Homburg, die sich hervorragend um die organisatorischen Belange wie Terminvereinbarung kümmerten.
Im Frühjahr 2011 überraschte der Fördergeber, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die Verbraucherzentrale mit der Anordnung, dass die Energiesparberatung grundsätzlich nicht mehr weiter in Räumen von Stadt- und Gemeindewerke durchgeführt werden darf. Rasch und unkompliziert bot Landrat Clemens Lindemann an, die Energieberatung der Verbraucherzentrale zusammen mit der Kreisstadt Homburg im Forum zu beherbergen.
In Homburg hat die Verbraucherzentrale in den letzten 10 Jahren durchschnittlich jährlich 110 Energieberatungen durchgeführt. Am größten war die Nachfrage mit 170 Beratungen im Jahr 2009, weil die Preise für Gas und Öl im zweiten Halbjahr 2008 bzw. zu Beginn des Jahres 2009 extrem teuer geworden waren.
Homburg war immer eine unserer best besuchten Nebenstellen, erläutert Jürgen Zimper, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale.
Neben den Einzelberatungen werden auch Vorträge angeboten. So hielt im Jan. 2011 bereits ein Fachmann von der Verbraucherzentrale einen mit über 50 Teilnehmern sehr gut besuchten Vortrag in Kooperation mit dem Landratsamt zum Thema „Schimmel und Feuchtigkeit in der Wohnung – Ursachen und Abhilfe“. Seit Herbst 2010 gibt es eine sehr gute Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Blieskastel.
Landesweit bietet die Verbraucherzentrale jährlich im Durchschnitt 2400 Beratungen an (inkl. Vortragsbesucher). Davon in Homburg 5 – 6 % plus weitere 5 – 6 % wenn man die Stützpunkte St. Ingbert, Blieskastel und Kirkel hinzuzählt.
Die Verbraucherzentrale ist gerne bereit, ihrer Aufgabe weiterhin gerecht zu werden und den Bürgern im Saarpfalzkreis wohnortnah anbieterunabhängige Energieberatung anzubieten.
Wolfgang Ast, der Geschäftsführer der Stadtwerke, hat zugesichert, dass die Stadtwerke weiterhin den Selbstkostenanteil in Höhe von 5,- € für ihr Kunden übernehmen, die den fachkundigen Rat der Spezialisten von der Verbraucherzentrale einholen.
Terminvereinbarung zur Energieberatung unter Tel.: 06841 1048434 für die Beratung in Homburg oder 06842 924310 für die Beratung in Blieskastel oder saarlandweit zentrale Terminvergabe unter 0681 50089-15.
Die Künstlerin, die in Schopp bei Kaiserslautern lebt und arbeitet und sich bereits weit über die Region hinaus einen Namen gemacht hat, bringt eigene Erfahrungen zum Thema Migration ein. Geboren im andalusischen Cordoba, kam sie vor über 40 Jahren nach Deutschland und ließ sich zunächst im saarländischen Saarlouis, später dann in Rheinland-Pfalz nieder. Sie hat den Prozess der Integration am eigenen Leibe erlebt und lässt dies in ihre Bilder einfließen. Darüber hinaus setzt sie sich als Mitglied des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Kaiserslautern für die Interessen von Migrantinnen und Migranten ein.
Maria del Rosario Edrich malt bereits seit ihrer Kindheit und hat die Kunst vor mehr als 20 Jahren zu ihrem Beruf gemacht. Sie bildete sich autodidaktisch weiter, liebt es zu experimentieren und lässt sich ganz bewusst keiner bestimmten Schule zuordnen. Arbeitete sie anfangs eher mit Aquarellen, dominieren nun ihre Bilder in farbenprächtiger Acryltechnik. Gerne setzt sie dabei strukturierte Materialien ein, so dass ihre Werke einen dreidimensionalen Charakter erhalten. Auch Plastiken, Installationen und Skulpturen sind Teil ihres Schaffens. Sie ist Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler im Bundesverband sowie in der International Association of Art Unesco.
Ihre Ausstellung im Frauenbüro umfasst Gemälde ebenso wie Plastiken und vermittelt nebenher auch „handfeste“ Informationen zur Situation von MigrantInnen in Deutschland. Bis vor kurzem wurde sie in den neun Verbandsgemeinden des Landkreises Kaiserlautern gezeigt und fand dabei große Beachtung und Anerkennung.
Dabei bietet die Ausstellung keine Lösungen an. Sie belehrt nicht und fordert auch keine Verhaltensregeln ein. Sie informiert und will die Betrachterinnen und Betrachter in Menschen, Ereignisse, Vorgänge, Situationen, Gegebenheiten und Stimmungen hineinversetzen, die objektiv und subjektiv nachvollzogen werden wollen.
Bei der feierlichen Eröffnung am Mittwochabend, den 19. Oktober, wird Landrat Lindemann die Gäste begrüßen, während der Journalist und Pädagoge Karl J. Pfaff die Laudatio hält. Auch für einen hochkarätigen musikalischen Rahmen ist gesorgt durch die dänische Künstlerin Charlotte Nyborg, die seit 25 Jahren als Soloharfenistin des Saarländischen Staatsorchesters die regionale Kulturszene bereichert.
Die Ausstellung ist mittwochs von 15 bis 19 Uhr und donnerstags von 11 bis 16 Uhr zu besichtigen. Schulklassen und Gruppen erhalten Einlass nach telefonischer Vereinbarung unter der Nummer 06841/104-7138.
Das vom Europäischen Integrationsfond geförderte Projekt IDA – Integration Dialog Akzeptanz ist ein Kooperationsprojekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises mit dem Verein Frau und Gesellschaft e.V. Ziel des Projektes ist die gesellschaftliche Integration von Frauen aus Drittstaaten. Durch den gezielten Kontaktaufbau zwischen deutschen und ausländischen Frauen sollen zum einen einheimische Frauen für den Integrationsprozess sensibilisiert und zum anderen die ausländischen Mitbürgerinnen zu einer aktiven Gestaltung ihrer Integration ermuntert werden.
Neu im Programm ist der dritte Kurs: „Aktiv in den Sozialnetzwerken - Facebook und Co!“ Das heutige Angebot im Internet eröffnet immer mehr Möglichkeiten, wie sich NutzerInnen interaktiv miteinander austauschen können. Standen noch vor ein paar Jahren die Informationen, die man auf den heimischen PC aufrief im Mittelpunkt, so werden heute Chats, Foren und Blogs immer beliebter. In diese kann man selbst Beiträge stellen und Fotos hoch laden. Auch soziale Netzwerke, in denen sich alte Bekannte finden lassen, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Personen vernetzen sich und werden damit sichtbar im Netz. Das erfordert natürlich ein ganz bestimmtes Verhalten, denn das Web 2.0, wie dieses Netz auch genannt wird, birgt auch viele Risiken und Gefahren. Der Workshop bietet einen Überblick über die wichtigsten interaktiven Möglichkeiten des Web 2.0, zeigt notwendige Verhaltensregeln auf und diskutiert mit den Teilnehmerinnen die Risiken, die durch Fehlverhalten von Nutzern oder Sicherheitsgefährdungen technischer Art entstehen können. Im praktischen Teil erhalten die Teilnehmerinnen eine Einführung in das Handling der sozialen Netzwerke und können bei Bedarf auch das Chatten ausprobieren. Kursleitung hat Gitte Tauch, EDV-Dozentin. Der Kurs läuft an zwei Dienstagabenden von 18.15 von 20.30 Uhr. Kursbeginn ist am 15. November 2011.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Die Fahrt zum Staatstheater in Saarbrücken ist für Sonntag, 13. November 2011 vorgesehen. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 5 Euro für Fahrt und Eintritt. Abfahrtsorte sind in Homburg der Hauptbahnhof und in St. Ingbert die Stadthalle.
Anmeldung, Auskunft, Abfahrtszeiten ab sofort beim Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Lisa Ruck, Telefon 06841 104-8152.
Raimund Thul photographiert seit Ende der 70er Jahre und ist seit 1994 Vorsitzender der Fotofreunde Homburg-Zweibrücken, dem engagierten wie erfolgreichem Fotoclub in Saar- und Westpfalz.
Zur Vernissage wird nach der Eröffnung durch Landrat Clemens Lindemann Susanne Ecker aus Kaiserslautern die Laudatio auf Raimund Thul halten.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 29. September 2011 um 19 Uhr eröffnet. Zu sehen sind die Arbeiten in der Galerie im Forum dann bis 4. November 2011, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Weitere Informationen und Anmeldung unter 0 68 41 / 1 04 71 38.
Das vom Europäischen Integrationsfond geförderte Projekt IDA – Integration Dialog Akzeptanz ist ein Kooperationsprojekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises mit dem Verein Frau und Gesellschaft e.V.. Ziel des Projektes ist die gesellschaftliche Integration von Frauen aus Drittstaaten. Durch den gezielten Kontaktaufbau zwischen deutschen und ausländischen Frauen sollen zum einen einheimische Frauen für den Integrationsprozess sensibilisiert und zum anderen die ausländischen Mitbürgerinnen zu einer aktiven Gestaltung ihrer Integration ermuntert werden.
Gäste sind herzlich zur Vernissage und zu den weiteren Öffnungszeiten, jeweils mittwochs und sonntags während der Öffnungszeiten des Kiosks von 14 bis 18 Uhr, eingeladen. Die Ausstellung dauert bis zum 30. Oktober 2011.
Da die Parkmöglichkeiten am Kulturlandschaftszentrum sehr begrenzt sind, bieten die Veranstalter zur Ausstellungseröffnung Ausweichparkplätze im Schulhof Wittersheim, an der Kläranlage zwischen Wittersheim und Bebelsheim und auf einer Wiese unterhalb von Haus Lochfeld, an. Die Zufahrten zu den Parkplätzen sind am Tag der Vernissage mit GOLDRAUSCH gekennzeichnet. Ein Shuttle-Service fährt zwischen 10 und 11 Uhr und 13 bis ca. 14 Uhr vom Schulhof in Wittersheim (ausgeschildert) über den Parkplatz 'Kläranlage' zum Kulturlandschaftszentrum und zurück zum Schulhof.
Weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zur Ausstellung und zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums gibt es bei der Kreisverwaltung in Homburg und zwar bei Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nummer 0 68 41 / 1 04-72 28.
Unter anderem wurde die alte defekte Hangrutsche durch eine neue aus Edelstahl ersetzt und die Fläche vor der Hangrutsche als großzügige Sandspielfläche erweitert. Auch wurden einfache Baumstämme in verschiedenen Größen so arrangiert, dass sie zum Sitzen, Klettern oder Springen animieren und gleichzeitig das Hanggelände abstützen. Im Hangbereich entstanden zwei terrassenartige Rasenflächen mit Sitzgelegenheiten aus Baumstämmen und Steinblöcken. Hier findet eine ganze Klasse Platz, sodass der Unterricht bei schönem Wetter auch im Freien stattfinden kann. Ein breiter Holzsteg ragt von der unteren Ebene wie bei einem Teich in die Sandfläche und bietet dem Lehrer einen Standplatz vor den Schülern. Man kann aber auch einfach darauf „rumlümmeln“.
Um die schuleigenen Kettcars sowie diverse Spielsachen unterzubringen bauten die Bürgerarbeiter eigens eine Holzhütte, die passend zur Gebäudefassade einen Anstrich in roter und grauer Farbe erhielt. Auch wurde das unmittelbare Umfeld als Aufenthaltsbereich gestaltet. Es entstand ein schmucker Platz unter Einbeziehung einer schönen Linde. Der Belag aus runden Betonsteinen lässt die Fläche lebendig erscheinen und das Oberflächenwasser kann in den breiten Splittfugen gut versickern. Kleine Sandsteinmauern und Holzklötze bieten auch hier wieder ausreichend Sitzgelegenheit.
Der neue Spielbereich entstand nach dem Entwurf von Ursula Michel, Landschaftsarchitektin der Neue Arbeit Saar. Ziel war es, was die Natur an diesem schönen Hanggelände ohnehin schon bietet, mit einfachen Mitteln für Spiel, Bewegung und sonstige Erfahrungen ein wenig „aufzupeppen“. Gearbeitet wurde deshalb überwiegend mit Baustoffen aus der Natur wie Baumstämmen oder auch Sandsteinen aus Häuserabbruch. Vieles wurde in aufwändiger Handarbeit mit Sinn für das Detail gebaut.
Landrat Clemens Lindemann und Schulleiter Friedrich Helmut Singer bei der Vorstellung des neuen Schulhofs: „Der Spielhang ist eine echte Bereicherung für die Schüler der Albert-Schweitzer-Schule, die sich so in der Pause und am Nachmittag viel bewegen können und ein abwechslungsreiches Spielgelände vorfinden. Ferner konnte durch die Schaffung eines Abstellplatzes für die Kettcars im Außenbereich zwei wichtigen Anliegen der Schule entsprochen werden. Erstens haben die Schüler die Kettcars jetzt direkt auf dem Schulhof verfügbar, wo sie auch gefahren werden dürfen. Und im Gebäude selbst wurde der bisherige Raum für die Spielgeräte und "Fahrzeuge" zusätzlich zur Nutzung durch die Nachmittagsbetreuung frei.“
Abschließend betonten Landrat Clemens Lindemann und Jürgen Michel, Abteilungsleiter bei der NAS: „Insgesamt stellt die Fertigstellung der Maßnahme eine weitere Aufwertung der Albert-Schweitzer Schule dar. Und arbeitslose Menschen wurden durch die geleistete Arbeit wieder sinnvoll in den Arbeitsalltag integriert.“
Nähere Informationen erteilen die Beraterinnen des Pflegestützpunktes des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-82 44 und 1 04-82 43.
Der Landrat fand in seiner Rede viel Lob für die Schulen, die sich teilweise schon seit vielen Jahren am EWA-Programm beteiligen und sich immer wieder neue Projekte und Maßnahmen einfallen lassen, sich also in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess befinden. Bei dem präventiven Nachhaltigkeits-Programm des Saarpfalz-Kreises profitierten nicht nur die Schulen, sondern vor allem die Umwelt.
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Anschließend präsentierten fünf Schulen ihre aktuellen Projekte. Schüler und Lehrer des Leibniz-Gymnasiums berichteten über Erfolge, Hindernisse und Einsparungen bei der Einführung von Recyclingpapier. Die Gestaltung einer neuen ökologischen Außenanlage wurde anhand von Plänen veranschaulicht. Die Klasse 7 M1 der Erweiterte Realschule Blieskastel zeigte ihren selbst gedrehten EWA-Film "Mach mit!" mit vielen Tipps zu umweltgerechtem Verhalten.
Die Paul-Weber-Schule stellte ihre Maßnahmen auf dem Weg zur Wohlfühlschule vor. Die Palette reichte vom Bauen und Anbringen von Nistkästen und Bänken bis zur Renovierung eines Denkmals. Schüler der Erweiterten Realschule Kirkel-Limbach erklärten ihre Verbrauchsmessungen, die sie mit Hilfe der, von der KUG zur Verfügung gestellten Klimakiste durchgeführt haben. Die Eigeninitiative der Schüler zur Dämmung eines Dachbodens an der Schule mit Schafwolle wird in Zukunft Wärme und CO2 einsparen. Am Abschluss stellten Schülerinnen der Gesamtschule Bexbach ihr Projekt "Holzauwehr in der Blies" unter ökologischen, wirtschaftlichen und geschichtlichen Aspekten vor.
Die Ministerin zeigte sich beeindruckt vom Engagement und der Vielfalt der vorgestellten Projekte. Da das EWA-Programm in dieser Form saarlandweit einzigartige sei, versprach sie auch im nächsten Jahr wieder zu kommen.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war dann die Preisverleihung: acht Schulen erhielten das Zertifikat "Ökologische und gesunde Schulen im Saarpfalz-Kreis" aus der Hand der Ministerin. Jede Schule erhielt eine Geldprämie, die von der Kreissparkasse Saarpfalz gespendet wurde.
Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet vom Schulchor und der Trommel-AG der Gesamtschule Bexbach. Bei einem leckeren, gesunden Imbiss, der vom Schulbistro gezaubert wurde, konnten die EWA-Aktiven ihre Erfahrungen austauschen und Pläne für das kommende Projektjahr schmieden.
Erste Plätze (Prämie 350 Euro) belegten Leibniz-Gymnasium St.Ingbert, Franz-Carl-Schule Blieskastel, Erweiterte Realschule Kirkel-Limbach, Erweiterte Realschule Mandelbachtal und Gesamtschule Bexbach.
Jetzt heißt es für die Erfweiler-Ehlingen, sich fit zu machen für den Landeswettbewerb. Und auch hier ist Landrat Clemens Lindemann überzeugt, dass sich der Kandidat aus dem Saarpfalz-Kreis wacker schlagen wird.
Vier Tage lange bereiste die Jury den Saarpfalz-Kreis und begutachtete insgesamt 11 Dörfer, die sich für den Wettbewerb gemeldet hatten.
Die Mitglieder der Jury sind Sonja Redel (SPD), Rainer Lagall (CDU), Gabi Andes (Landfrauen), Stefanie Lagaly (Biosphären Zweckverband), Siegfried Schmidt (Gartenbauvereine), Bernhard Lehnert (Grüne Verbände), Wolfgang Henn (Saarpfalz-Touristik), Dr. Bernhard Becker und Harry Lavall (Kreisverwaltung).
"Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich ein Apfelbäumchen pflanzen" Das Zitat wird Martin Luther zugeschrieben. Auch 2011 beginnt der Umwelt- und Friedenstag um 11 Uhr mit einer Baumpflanzaktion gemeinsam mit Kindern des Integrativen Waldorf-Kindergartens Haus Sonne Walsheim und dem Chor der Freien Waldorfschule Bexbach. Über Bäume ist heuer im "Internationalen Jahr der Wälder" Wissens- und Staunenswertes zu erfahren in der Ausstellung "Wir sind Wald" des Zweckverbandes Biosphäre in der Galerie im Forum und beim Infostand des Naturschutzbundes St. Ingbert.
Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität sind die Themen im und um das von den Stadtwerken Homburg mitorganisierten Energiezelt. Möglichkeiten, die zunehmende Verkehrsdichte und -belastung in den Griff zu bekommen, werden beispielhaft präsentiert. Die Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs gehören dazu ebenso wie die Einsatzvarianten des Fahrrades. Liegeräder und „E-Velos“, also Räder mit Elektromotor sind nicht nur zu bestaunen, sondern können auf einer kleinen Teststrecke auch ausprobiert werden.
In der Kinderzone sind beim „Maltiz“-Walderlebniszelt eine Wollwerkstatt, Schafe, Esel und eine Eselkutsche zu finden. Neben dem Strohspielplatz besteht Gelegenheit, sich im Sandkasten wie ein richtiger Archäologe mit Schaufel und Spürsinn auf Spurensuche zu begeben. Kleine Tiere und Pflanzen ganz groß: Beim KunterBUNDMobil erschließt der Blick durchs Mikroskop Details der Natur ganz neu. Fahrradsicherheitstraining, Bewegungs- und Brettspiele, Gestalten mit Naturmaterialien, Apfelsaftpressen und ein Waldklassenzimmer mit Barfußpfad ergänzen das ganztägige Angebot rund um das Zirkuszelt.
Zu Friedenstänzen und -liedern laden Kinderliedermacher Casi Eisenbarth & Tanzpädagogin Marie-Gabriele Massa mit dem Kinderchor der Freien Waldorfschule Bexbach in die Aktionsfläche vor dem Zirkuszelt ein. Ein singendes und bewegendes Mitmischen zu Gedanken des Friedens steht dort um 12, 13 und 15:30 Uhr nicht nur für Grundschüler im Mittelpunkt.
"Auf der Suche nach dem goldenen Frosch" begibt sich um 14 Uhr das Tom-Teuer-Theater mit Kindern im Zirkuszelt. Das Kindertheaterstück sensibilisiert für den Klimaschutz und ist für Kinder ab vier Jahren gedacht. Ein mimisches Hörerlebnis für Jung und Alt zum Fragen und Antworten, Hören und Staunen, zum Lesen und Lernen präsentiert Förster Bodo Marschall mit "Der Zauberkristall" um 16 Uhr. Musik, Rhythmen, Lieder, Tänze aus Afrika gibt es um 17 Uhr mit Max Bousso.
Die Bühne in der Jugendzone vor dem Hallenbad wartet auf mit HipHop, Breakdance, Drum Percussion und Rock. Gestalter sind die Tanzwerkstatt Neunkirchen, der Internationale Bund mit dem Jugendraum Continue, Pietro Ramaglia und die "Notärzte".
Bretonische Musik mit An Erminig und damit das Gefühl von Sommerurlaub am Atlantik mitten im September beschließen den Tag auf der Kulturbühne. Zuvor treten an gleicher Stelle auf: "Seventh Sunrise" mit Bluesrock aus dem Saarpfalz-Kreis. Liedermacher Rainer Rodin, Christina Klockner & Berthold Hemmen mit Chansons und das "Mainzer Music Projekt" mit Indie-Folk.
Die Veranstalter - Bürgerinitiative Umwelt und Frieden, Saarpfalz-Kreis und Stadt Homburg – hoffen nach der eher verregneten Sommerferienzeit, dass Petrus ein Einsehen hat und das Regenwetter für die Zeit vor und nach dem Umwelt- und Friedenstag unterbricht. Einer trockene Wetterlage wäre auch ein freudige Basis für das Rahmenprogramm, das bereits in der Woche zuvor mit der Exkursion "Kultur bewahren - Natur bewahren, Auf Mythenjagd im Herzogswald" und dem Vortrag "Wind of change – die USA werden erneuerbar" beginnt. Die Referenten sind Klaus Friedrich aus Homburg und Martin Frey, Fachjournalist für erneuerbare Energien, aus Mainz.
Das komplette Rahmenprogramm wird gefördert durch das Deutsch-Amerikanische Institut, den Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis Saar-Pfalz, die Kath. Erwachsenenbildung (KEB) Saarpfalz, die Kreissparkasse Saarpfalz, das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Homburg, das Kreisjugendamt, das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, die Firma Alois Omlor GmbH und die Stadtwerke Homburg.
Unsere Vorfahren wussten noch vielfach die Heilkräfte aus dem Bienenvolk zu schätzen und vertrauten in vielen Fällen auf natürliche Heilmittel. Doch zeitweise drohte dieses Wissen ganz verloren zu gehen. Immer mehr verließen sich die Menschen auf künstlich hergestellte Medikamente, vertrauten blind auf die segensreichen Entwicklungen der Pharmaindustrie, schluckten Pillen, nahmen Säfte, ließen sich spritzen. In den letzten Jahren jedoch erfährt das alte Heilwissen eine neue Wertschätzung. Honig, Pollen, Propolis und Gelee Royale sind wieder gerne gesehene Helfer bei Vorbeugung, Heilung und Stärkung der Abwehrkräfte.
Hans-Werner Krick, gelernter Krankenpfleger, leidenschaftlicher Bienenvater und überzeugter Anwender apitherapeutischer Produkte gibt einen Einblick in die Schatzkiste der Bienenapotheke.
Die rund zweistündige Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird jedoch dringend gebeten bei der Kreisverwaltung in Homburg und zwar bei Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nr. 0 6 841 / 1 04-72 28. Dort gibt es weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums.
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus wird gebeten Parkplätze im Umfeld anzufahren oder Fahrgemeinschaften zu bilden.
Wenn Sie etwas wollen, was Sie noch nie gehabt haben, müssen etwas tun, was Sie noch nie getan haben. Machen Sie den ersten Schritt.
Das nächste Erfolgsteam unter der Leitung von Anne Reckstadt-Janzen beginnt am Dienstag, 20. September 2011, 18 Uhr im FrauenForum, Scheffelplatz 1, Homburg.
Anmeldung und Info beim Frauenbüro Telefon 0 68 41 / 1 04-71 38.
Als Vorreiter im Saarland wurde bereits vor 15 Jahren (1996) zwischen dem Saarpfalz-Kreis und der AWO ein Kooperationsvertrag geschlossen. Damit wurden die Ambulanten Hilfen damals modellhaft auf eine neue Basis gestellt. In beispielhafter Weise arbeiten seither öffentliche und freie Träger partnerschaftlich zusammen. Die Kooperation war von Anfang an darauf ausgerichtet, die Hilfsangebote kontinuierlich weiterzuentwickeln und mit weiteren präventiven Bausteinen anzureichern.
Vor allem das Forum für Erziehung mit seinen vielfältigen Elternbildungsangeboten und seinen spezifischen Angeboten für Kinder und Jugendliche sind mittlerweile im gesamten Landkreis sehr gut bekannt und werden rege nachgefragt. Mit diesen Bildungsangeboten werden viele Eltern erreicht, die sich für Erziehungsfragen interessieren. Beispielhaft seien hier Veranstaltungen genannt wie gemeinsame Väter-Kinder-Wochenenden, Elternkurse sowie Film- und Vortragsveranstaltungen zu Familien- und Erziehungsfragen.
Das Zusammenwirken vieler Akteure aus der Jugendhilfe hat sich in den letzten Jahren erfolgreich entwickelt. Neben den ambulanten MitarbeiterInnen beider Träger sind hier vor allem die MitabeiterInnen der Beratungsstellen des Saarpfalz-Kreises und der Caritas in St. Ingbert, des Bezirkssozialdienstes als auch die SchoolworkerInnen zu nennen. Darüber hinaus besteht eine gute Vernetzung mit weiteren Jugendhilfe- und Beratungsangeboten vor Ort aber auch mit anderen Organisationen und Institutionen.
Im Familienhilfezentrum Blieskastel sind 5 sozialpädagogische Fachkräfte und eine Sekretariats-Fachkraft angestellt. Die Bereichsleiterin ist die Diplom-Sozialarbeiterin Ingrid Schild-Pfeiffer. Weitere Infos und Kontakt unter der Telefonnummer 0 68 42 / 9 61 88 – 0
Die Parteien im Kreistag hatten sich im Vorfeld auf dieses Vorgehen geeinigt, da Lindemann in seiner nun vierten Amtszeit die Altersgrenze erreicht.
Der Literaturwissenschaftler Dr. Reiner Marx hat die wichtigsten Zeugnisse dieser Art in einem kommentierten Lesebuch zusammengestellt, das als Saarpfalz-Sonderheft erschienen ist. Er wird auf dieser "LiteraTour" an den historischen Relikten "vor Ort" Interessantes, Merkwürdiges und Kritisches aus den vielfältigen Schriften über den Karlsberg und seinen umstrittenen "Erbauer" rezitieren. Die Exkursion wird vom Amt für Heimat- und Denkmalpflege des Saarpfalz-Kreises, der Stiftung Karlsberger Hof und der KVHS-Saarpfalz veranstaltet.
Die Route wird sich nach den Witterungsverhältnissen richten; bei schlechtem Wetter findet die Lesung im Karlsberger Hof am Ortseingang von Sanddorf statt, wo auch um 15 Uhr Treffpunkt ist und die Veranstaltung ausklingt. Alle Interessierten sind zu dieser literarischen Exkursion herzlich eingeladen.
Im Anschluss besteht für interessierte Frauen des Coaching- und Mentoring-Prozesses die Möglichkeit, sich von Inge Schmidt professionelle Bewerbungsfotos erstellen zu lassen. Mit einem typgerechten Äußeren und hochwertigen Fotos ist die erste Hürde zum erfolgreichen Start ins Berufsleben bereits genommen…
Infos und Anmeldung per Mail unter frauenbuero@saarpfalz-kreis.de oder telefonisch unter der Nummer 06841/104-7138.
Die Strecke führt durch Wiesen und Wälder, vorbei an vier Wanderhütten, die dem Weg seinen Namen gaben und zur Rast einladen. Unterwegs stoßen Sie auf zahlreiche Brunnen, Quellen und Fischweiher. Ihre Tourbegleitung wird Ihnen immer wieder spannende und interessante Einblicke in die Geschichte und Natur aufzeigen.
Genießen Sie den Abschluss Ihrer Wanderung mit einer zünftigen Einkehr.
Treffpunkt ist um 10 Uhr am Wanderparkplatz Hochscheid in St. Ingbert. Die Tour ist 11 km lang und erfordert eine gute Kondition, da einige Auf- und Abstiege enthalten sind.
Die Teilnahme kostet pro Person 14 Euro inklusive Tourbegleitung und einem Imbiss zum Abschluss.
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel.: (0 68 41) 1 04 – 71 74, Fax: 1 04 – 71 75, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Weiter geht es am 1.Oktober, 9 bis 16 Uhr, im Caritaszentrum St. Ingbert, Kaiserstraße 63 mit einem Tagesseminar zum Thema „Abschied nehmen“ mit der Referentin Dorothee Neurohr-Gebhardt. Weil das Abschiednehmen zum Menschsein gehört, weil es ihn ausmacht und weil es ihm wahrhaft deutlich macht, welche Werte im Leben zählen, werden sich die Teilnehmenden an diesem Tag mit Hilfe von Geschichten und Erzählungen –vielleicht auch den eigenen- achtsam mit dem Thema auseinandersetzen. (Kosten 30,- Euro, für Hospizhelfer 20,- Euro, Anmeldungen bei der Katholischen Erwachsenenbildung in St. Ingbert, Telefon 0 68 94 / 96 30 516)
Am 7. Oktober um 19 Uhr gibt es eine Filmvorführung in der Kinowerkstatt St. Ingbert über die außergewöhnlichen Erfahrungen eines japanischen Bestatters und die Notwendigkeit eines würdigen Umgangs mit verstorbenen Menschen: „Nokan, die Kunst des Ausklangs“. Eintritt 4,- Euro. Zu einem Impulsspaziergang nach Niederwürzbach zur Lourdesgrotte sind alle Interessierte am 13. Oktober herzlich eingeladen. Treffpunkt Ende Kirkeler Straße, 15 Uhr 30. Keine Kosten. Am 23. Oktober wird der beliebte Mundartdichter und Chansonier Marcel Adam ein Konzert zusammen mit seinem Akkordeonisten im Siebenpfeifferhaus geben. Der Eintritt beträgt 10,- Euro, Einlass ist ab 16 Uhr 30.
Der Ökumenische Gottesdienst mit der Gesangsgruppe Atemwind und unter Mitgestaltung einiger ehrenamtlicher Hospizbegleiter wird diesmal in Erbach in der Kirche St. Andreas am 29. Oktober um 18 Uhr 30 stattfinden. Sind Schmerzen am Lebensende vermeidbar? Zu dieser Frage referiert PD Dr. Sven Gottschling im Stadtcafé Homburg am 2. November ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei
Auch das Homburger Frauenkabarett ist in diesem Jahr wieder dabei: am 11. und am 12. November um 19 Uhr 30 in der Bliesgau - Festhalle mit der Premiere: „Lauter Einzelschicksale“. Der Kartenvorverkauf (12,- bzw. 9,- Euro ermäßigt) beginnt in der zweiten Septemberwoche. Karten sind in Homburg im Caritaszentrum, Schanzstraße 4 oder im Forum beim Amt für Kultur und Tourismus, in Blieskastel im Kulturamt und in St. Ingbert bei der Katholischen Erwachsenenbildung Saarpfalz erhältlich.
Veranstalter sind die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz, der Saarpfalz-Kreis und der Ökumenische Ambulante Hospizdienst Saarpfalz.
Nähere Informationen erhalten Sie beim Ökumenischen Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Saarpfalz, Mainzer Straße 6, 66424 Homburg, Gabriele John-Neumann, Telefon 0 68 41 / 97 286 13.
Die Veranstaltung läuft an zwei Mittwochabenden von 18.30 –bis 20.30 Uhr unter Leitung von Karin Stephan, Heilpraktikerin für Psychotherapie. Beginn ist am 21. September 2011. Weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 1 – 1 04 – 71 38.
Dies alles geschieht in entspannter Atmosphäre innerhalb einer Gruppe, die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung bietet. Ein vierwöchiges Betriebspraktikum ermöglicht ein erstes Hineinschnuppern ins Erwerbsleben.
Um auch Frauen mit familiären Verpflichtungen die Teilnahme zu erleichtern, findet der Unterricht in Teilzeit statt, jeweils vormittags von 8.15 bis 12.15 Uhr. Der neue Kursus startet am 19. September. Interessierte Frauen sind für Mittwoch, 7. September, 10 Uhr, zu einer Vorbesprechung ins Café Frauenzimmer am Homburger Scheffelplatz 1 eingeladen.
Die Maßnahme wird gefördert durch die Europäische Union / ESF. Für Bezieherinnen von ALG I und ALG II ist eine Förderung über Bildungsgutschein möglich. Anmeldung und weitere Infos beim Frauenbüro unter der Nummer 0 68 41 / 1 04-71 38 oder per Mail an frauenbüro@saarpfalz-kreis.de.
In den kommenden Monaten entsteht nach dem erfolgreichen Spatenstich ein zweigeschossiges Gebäude mit Porticus. Auf über 200 Quadratmetern Nutzfläche ist dort dann Platz für eine Taverne mit über 60 Sitzplätzen sowie einen Museums- und Ausstellungsraum. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro, wobei der Saarpfalz-Kreis 30 Prozent trägt. Weitere 20 Prozent stammen aus Landes-, 50 Prozent aus EU-Mitteln.Staatssekretär Joachim Kiefhaber: „Mit der neuen Taverne gibt der Europäische Kulturpark den Startschuss für die Vermarktung gallo-römischer Speisen in Kombination mit regionalen Produkten - ein profilbildender Ansatz für den saarländischen Kulturtourismus. Es entsteht ein Erlebnisraum, in dem Besucher die Vergangenheit mit allen Sinnen erleben können.“
Direkt nach dem Spatenstich geht es jetzt in die konkrete Bauphase. In diesem Jahr sind nach dem Rohbau auch noch Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten vorgesehen. Fertig gestellt soll der Bau Ende 2012 sein.
Als weitere Maßnahmen sind die Rekonstruktion des Nebengebäudes B/8 mit zusätzlichen Ausstellungs- und Tagungsmöglichkeiten sowie der Bau eines Keltenlanghauses mit Schaffung einer einfachen Beherbergungsmöglichkeit für Schüler- und Busreisegruppen geplant. Die Gesamtinvestitionen für alle Maßnahmen werden sich auf drei Millionen Euro belaufen.
Das ehemalige Kalkbergwerk in Gersheim ist mit seinen Stollen eines der größten Winterquartiere der Bechsteinfledermaus in Deutschland. Aber auch weitere Arten wie die Wimper- oder die Breitflügelfledermaus konnten auf dem ehemaligen Werksgelände schon nachgewiesen werden. Insgesamt wurden in den letzten Jahren elf Arten auf dem Gelände festgestellt, dies zeigt die hohe Bedeutung der unterirdischen Anlagen für schwärmende und überwinternde Fledermäuse.
Zum Programm: ab 16:30 Uhr wird die NABU Ortsgruppe Walsheim Fledermausnistkästen bauen, mit der Kita Rubenheim können T-Shirts bemalt werden und Besucher können sich auf naturkundlichen Exkursionen über Schmetterlinge, Heuschrecken und natürlich auch über Fledermäuse informieren.
Ab 17:30 Uhr wird dann Umweltministerin Dr. Simone Peter die Plakette „Fledermaus freundliches Saarland“ an den Zweckverband „Saar-Blies-Gau / Auf der Lohe“ vergeben. Um 18:15 und um 20 Uhr wird das Kinderhörspiel „Cecilia Pipistrellus“ aufgeführt. Ab 21 Uhr werden Vorträge und Videos zum Leben der Fledermäuse gezeigt und ab 21:30 Uhr wird das Schwärmen der Fledermäuse um den Stolleneingang ins ehemalige Kalkbergwerk live übertragen.
Mit Beginn der Dunkelheit bieten Klang- und Lichtinstallationen des Objekt- und Perfomance-Künstlers Jochen Maas (maas_arts) zwischendurch zusätzliche künstlerische Abwechslung und Entspannung für den angestrengten Forschergeist. Die Veranstalter versprechen bei gutem Wetter einen wahren Abenteuer-Abend im alten Kalksteinbruch in Gersheim. Es wird empfohlen Taschenlampen und wetterfeste Kleidung mitzubringen.
Von Gersheim aus wird bei Bedarf ein Shuttle-Dienst angeboten, da im Kalksteinbruch keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.
Clemens Lindemann: „Ich freue mich, dass durch dieses vorab gegebene Votum der Kreistag meine Arbeit würdigt und mir damit auch die Chance gibt, noch weitere Projekt, die wir jetzt in Angriff genommen haben oder in Kürze in Angriff nehmen – beispielhaft seien die Turnhalle an der Erweiterten Realschule in Erbach, das Leibniz-Gymnasium in St. Ingbert oder die Sanierung der Schlossmauer in Blieskastel genannt - , abzuschließen und damit die Entwicklung innerhalb des Kreises noch mal voranzubringen. Ein weiterer Meilenstein wird die anstehende Übernahme der Jobcenter durch den Saarpfalz-Kreis sein. Durch eine noch engere Verzahnung mit den handelnden Akteuren wollen wir damit noch mehr Menschen als bisher eine Chance auf dem Arbeitsmarkt geben. Und schließlich starten wir jetzt an zahlreichen Einrichtungen für Vorschulkinder den Ausbau der Regelplätze, um den gesetzlichen Vorschriften zu entsprechen und unsere sehr gute Vorarbeit in diesem Bereich effektiv weiterzuführen. Abschließend darf ich sagen: Wenn mir der Kreistag sein Vertrauen schenkt, freue ich mich auf die kommenden Jahre und werde in bewährter Art und Weise den Saarpfalz-Kreis zukunftsweisend weitergestalten.“
Clemens Lindemann beendet seine Amtszeit nach den Kommunalwahlen 2014, wenn sein Nachfolger im neuen landesweiten Turnus gewählt wurde.
Das Projekt „Neubau vom Multifunktionsfeldern“ werde vom Ministerium für Inneres und Europa-Angelegenheiten und dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport landesweit durchgeführt, betonte Innenminister Stephan Toscani bei der kleinen Feier. Mit einem Investitionsvolumen von über 6 Millionen Euro würden in der unmittelbaren Umgebung saarländischer Gesamt- und Erweiterter Realschulen Multifunktionsfelder errichtet. Die Felder könnten sowohl in den Schulpausen als auch während Nachmittagsbetreuung und Freizeit für eine Vielzahl von Sportarten genutzt werden, wie Fußball, Handball oder Basketball.
Landrat Clemens Lindemann, der als Schulträger zu den Gästen der Feier sprach, erklärte, dass die Multifunktionsfelder mit 100 000 Euro durch das Land gefördert würden. So auch das Feld an der Geschwister-Scholl-Schule in Blieskastel. Die Gesamtkosten belaufen sich aber auf rund 150 000 Euro. Die restlichen 50 000 Euro der Gesamtbaukosten übernimmt als Schulträger der Saarpfalz-Kreis. Dafür dankte der Landrat nochmals ausdrücklich den Kreistagsmitgliedern.
Er betonte aber auch zugleich, dass Investitionen in die Schulen auch immer Investitionen in die soziale Infrastruktur eines Ortes oder einer Stadt seien. Die Multifunktionsfelder seien hierfür beste Beispiele.
Landrat Clemens Lindemann und die Schulleiterin Sylvia Behet freuten sich über das Feld als eine ideale Ergänzung für den Schulbetrieb und die Nachmittagsbetreuung. Zudem ist das Feld nach der Nachmittagsbetreuung an Werktagen auch für die Öffentlichkeit zugänglich – ideal gelegen zwischen Schule und Freizeitzentrum.
Die Feier wurde musikalisch von einer Musik-AG und sportlich von Fußball- und Basketball-Spielern umrahmt, womit die multiple Nutzung des Feldes unterstrichen wurde.
Weitere Informationen und Anmeldung unter 0 68 41 / 1 04 71 38.
Das vom Europäischen Integrationsfond geförderte Projekt IDA – Integration Dialog Akzeptanz ist ein Kooperationsprojekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises mit dem Verein Frau und Gesellschaft e.V.. Ziel des Projektes ist die gesellschaftliche Integration von Frauen aus Drittstaaten. Durch den gezielten Kontaktaufbau zwischen deutschen und ausländischen Frauen sollen zum einen einheimische Frauen für den Integrationsprozess sensibilisiert und zum anderen die ausländischen Mitbürgerinnen zu einer aktiven Gestaltung ihrer Integration ermuntert werden.
Die sogenannte Varroa-Toleranzzucht soll Bienen finden, die sich selbst gegen den Parasiten wehren können. Da die Varroa in Verdacht steht, zusammen mit anderen Krankheiten auch für das inzwischen auch bekannten "Bienensterben" im Winter verantwortlich zu sein, geht der Vortrag auch auf weitere Bienenkrankheiten ein wie die Nosema-Krankheit.
Dr. Ralph Büchler zeigt eine aktuelle Bestandaufnahme der Varroatoleranzzucht und stellt den Zusammenhang zwischen Völkerführung, Varroabefall und auch der Erkrankung "Nosema ceranae" vor. Büchler behauptet, dass Selektion und der züchterische Erfolg sich nur einstellen, wenn die Imker selbst genau hinschauen. Varroa und Nosema ceranae haben seiner Meinung nach viel zu tun mit den Lebensbedingungen der Bienen und der Völkerführung durch den Imker. Eine Wunderzuchtkönigin scheint nicht die Lösung aller Probleme zu bringen. Die Kreisverwaltung und der Kreisverband der Imker im Saarpfalz-Kreis freuen sich auf einen regen Besuch der Vortragsveranstaltung.
Walter Meyer, Leiter der UKS Service GmbH: „Es ist das erste gemeinsame Projekt dieser Art zwischen dem Saarpfalz-Kreis und der UKS Service GmbH, seitdem die Zusammenarbeit durch die Beteiligung des Kreises an der Tochtergesellschaft des UKS in 2009 eine neue Qualität erreicht hat.“ Für Walter Meyer war es selbstverständlich, die Bemühungen des Landrates zur verstärkten Vermittlung von Arbeitsstellen zu unterstützen.
Grundlage der Weiterbildungsmaßnahme ist ein bereits Anfang 2008 von Walter Meyer entwickeltes Modell, das auf der Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsprüfung durch Roland Berger im UKS basiert. Dieses Modellprojekt steht für intelligente Einsparmöglichkeiten durch die Übertragung von Tätigkeiten von kostenintensiven zu weniger kostenintensiven Berufsgruppen. Hintergrund ist die zunehmend problematische Krankenhausfinanzierung, die nach intelligenten, krankenhausinternen Lösungen verlangt.
So erstellte Meyer zusammen mit seinem Leitungsteam einen Leistungskatalog zur Übernahme von Pflege-entlastenden Tätigkeiten durch einen speziellen Patientenservice. Zielrichtung war zum einen die Entlastung des Pflegedienstes, damit dieser seiner eigentlichen Pflegeaufgabe gerechter werden kann, und zum anderen die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation, da der Pflegedienst für viele Tätigkeiten einfach zu teuer ist. Zu diesen Tätigkeiten zählen unter anderem die Hilfe beim Kofferauspacken, das Aufladen von Telefonwertkarten, das Bettenmachen von mobilen Patienten, Patientenbegleitung zum Beispiel zur Diagnostik und die Darreichung von Speisen und Getränken.
Im vergangenen Jahr beauftragte der Saarpfalz-Kreis die Tochtergesellschaft des Universitätsklinikums mit der Erstellung der zur erfolgreichen Zertifizierung der Weiterbildungsmaßnahme erforderlichen Rahmenbedingungen. In Zusammenarbeit der Projektleiterin der UKS Service GmbH, Martina Grunder, und der Geschäftsführerin der AQUIS, Dr. Ulrike Zawar, wurde sowohl die Zertifizierung als auch die Anerkennung durch die IHK erreicht.
Die erste Ausbildung begann am 1. August und läuft über vier Monate bis zum Abschluss dieser bundesweit ersten Qualifikation ihrer Art. Der erste Kurs mit zehn Auszubildenden wird auch von Fachdozenten der Tochtergesellschaft des UKS in deren Räumlichkeiten betreut, wobei die praxisbezogene Fachausbildung am Krankenhaus des Saarpfalz-Kreises in St. Ingbert stattfindet. Diese qualifizierte Ausbildung gliedert sich in drei Blöcke theoretischen Unterricht zu je vier Wochen und drei Blöcke zu je zwei Wochen Praxisanleitung im Krankenhaus. Zum Lehrinhalt gehören die Vermittlung der Hygienevorschriften genau so wie die Vermittlung der Fach- und Sozialkompetenz.
Landrat Clemens Lindemann und Walter Meyer von der UKS Service GmbH unisono: „Wir sind davon überzeugt, dass diese neue Qualifizierungsmaßnahme sowohl bei den Krankenhäusern als auch bei der Arbeitsvermittlung auf sehr viel Gegenliebe stoßen wird. Diese neue Perspektive für Arbeitssuchende einerseits und die Entlastung des stark geforderten Pflegepersonals andererseits, ist sowohl aus sozialpolitischer Sicht als auch in Bezug auf Qualität und Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus nicht hoch genug einzuschätzen.“
Von besonderem Gewicht wird diese neue Qualifizierungsmaßnahme voraussichtlich auch im Hinblick auf einen zusätzlichen Personalbedarf in den Krankenhäusern sein, der dadurch entstehen könnte, dass die Zivildienststellen ab 1. Oktober. diesen Jahres wegfallen und ein gleichwertiger Ersatz durch Freiwillige derzeit nur schwer abschätzbar ist.
Abrunden lässt sich diese Entwicklung mit dem Kommentar des Landrates Clemens Lindemann: „Ein richtiges Signal zur richtigen Zeit!“
Landrat Lindemann abschließend: „Ich werde in der nächsten Sitzung den Kreistag mit diesen Sparplänen konfrontieren und bin mir sicher, dass der Kreistag fraktionsübergreifend mit mir der Meinung ist, dass das Saarland, der Saarpfalz-Kreis und Homburg nicht nur auf die medizinischen Fakultät stolz sein müssen, sondern sie auch brauchen – wirtschaftlich wie zukunftsorientiert!“
Ziel der Veranstaltung ist es, vor der angestrebten beruflichen Veränderung, die eigenen Wünsche zu überdenken und realistische Ziele zu entwickeln. Andrea de Riz, ihres Zeichens Diplom-Soziologin und erfahrene Beraterin bei beruflichen und privaten Veränderungen, begleitet die Teilnehmerinnen mit einer positiven und wertschätzenden Herangehensweise. In Gruppen- wie auch in Einzel-Coachings werden die Frauen behutsam an ihre Wünsche herangeführt. Denn nur wer genau weiß, was er will, kann strategisch vorgehen, um die eigenen Ziele zu verwirklichen.
Die Teilnehmergebühr für das zweitägige Seminar beträgt 75 Euro (ermäßigt 56,25 Euro), Teilnehmerinnen am Coaching oder Mentoring zahlen nur 40 Euro. Schriftliche Anmeldung bis 20. August beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises , Scheffelplatz 1, 66424 Homburg, Telefon 0 68 41 / 1 04-71 38.
Ihnen, den so genannten Mentees, werden erfahrene Fach- und Führungskräfte zur Seite gestellt, die ihr Wissen weiter geben und dabei behilflich sind, die jeweiligen Ziele klar zu umreißen und geeignete Strategien zur Umsetzung zu entwickeln.
Der auf zehn Monate angelegte Mentoring-Prozess, der am 13. September beginnt, beinhaltet neben individueller Förderung und dem Erfahrungsaustausch auch noch Seminare und Vorträge zur Weiterqualifizierung sowie die Möglichkeit, im Rahmen des Mentoring-Cafés wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Interessentinnen sind herzlich zu einem Infoabend eingeladen, der am Dienstag, 16. August, um 19 Uhr im Café Frauenzimmer am Homburger Scheffelplatz 1 stattfindet. Frauen, die sich vorstellen können, ihre Erfahrungen als Mentorinnen in das Projekt einzubringen, treffen sich einen Tag später, am Mittwoch, 17. August, ebenfalls um 19 Uhr im Café Frauenzimmer. Um Anmeldung wird gebeten, entweder telefonisch beim Frauenbüro unter der Nummer 0 68 41 / 1 04-71 38 oder per Mail an frauenbüro@saarpfalz-kreis.de.
Die Maßnahme wird gefördert aus den Mitteln der Europäischen Union / ESF, eine Kostenübernahme ist auf Anfrage für ALG I- oder ALG II-Bezieherinnen möglich.
Bereits seit dreizehn Jahren bietet der Saarpfalz-Kreis Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren Hilfe an, auf solche oder ähnliche Fragen zum Thema Ausbildung und Arbeit Antwort zu finden. Hierzu wurde eigens die Koordinationsstelle Jugend und Arbeit geschaffen. Diese hat zum Ziel, Jugendliche bei der beruflichen Orientierung beziehungsweise Integration zu unterstützen. Sie aktiviert und motiviert Jugendliche zur Entwicklung beruflicher Perspektiven, auch und gerade dann, wenn bisherige Versuche mit Schwierigkeiten verbunden waren oder eventuell sogar gescheitert sind.
Die Koordinationsstelle bietet Hilfestellungen bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche, beim Abfassen von Bewerbungen und im Umgang mit Behörden, Ämtern und Arbeitgebern. Sie bietet ihre Mithilfe ebenso bei der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten, berufsvorbereitenden Maßnahmen oder Trainingsmaßnahmen an. Auch bei persönlichen Fragen und Problemen ist sie Ansprechpartner, gibt Tipps und vermittelt bei Bedarf an weiterführende Beratungsstellen. Auch Rat suchende Eltern können sich an sie wenden.
Die Koordinationsstelle Jugend und Arbeit – die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt wird – legt Wert auf eine niedrigschwellige Erreichbarkeit. Ihre Inanspruchnahme erfordert keine Antragstellung oder Einkommensprüfung. Sie steht allen Jugendlichen im Saarpfalz-Kreis offen, die Orientierungshilfen in Fragen beruflicher Perspektiven wünschen. Eine telefonische Terminabsprache genügt, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.
Ansprechpartnerin ist Claudia Möller. Sie ist unter der Telefonnummer 0 68 41/ 99 300 08 oder unter der E-Mail-Adresse Claudia.Moeller@saarpfalz-kreis.de zu erreichen. Das Büro befindet sich Am Scheffelplatz 1 in Homburg in der 1. Etage (ehemaliges Gesundheitsamt). Außensprechstunden bietet Claudia Möller an Montagen im Rathaus St. Ingbert und nach Vereinbarung an.
So wird die Kreisverwaltung in den kommenden Jahren zwei weitere Verwaltungsfachangestellte ausbilden; drei schlagen die Laufbahn des gehobenen Dienstes zum Beamten ein. Außerdem sind zehn Praktikanten der Fachoberschule in der Kreisverwaltung im Einsatz.
Dr. Helga Werle, Sinologin und Max Gutapfel führen die Teilnehmer in die Kulturwelt Chinas ein.
Chinesische Schriftzeichen wirken für europäische Augen meist sehr abstrakt, wie kleine Bilder. In China selbst gilt die Schönschrift als Kunst.
Die Führungen durch die Ausstellung im Homburger Forum sind kurzweilig, exotisch und interessant. Helga Werle ist eine ausgezeichnete Asien-Kennerin und spannende Erzählerin; Max Gutapfel, seit seinem 11. Lebensjahr Schüler von CHUNG Wei Ji, berichtet von seinen Erlebnissen mit der chinesischen Kalligrafie und als Austauschschüler (AFS) in Shanghai.
Die Führungen sind kostenlos. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Das Seminar findet am 13. August 2011 von 9 bis 15 Uhr im EDV Raum des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises, Am Scheffelplatz 1 in Homburg statt. Die Kursgebühr beträgt 20 Euro.
Um Anmeldung bis 8. August wird gebeten bei Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saapfalz-Kreis, Am Forum 1, 66424 Homburg, Telefon: 06841/104-8405, Email: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de.
Vielen Mitmenschen ist nicht bewusst, dass nahezu alle Obstarten veredelt werden müssen wenn ihre Sorteneigenschaften, zum Beispiel Geschmack und Reifezeit, unverändert erhalten werden sollen. Dies gilt auch für viele Ziersträucher. Eine der Möglichkeiten der sortenechten Vermehrung ist die Veredelung. Diese Technik war bereits in der Antike bekannt.
Es gibt komplizierte aber auch leicht zu erlernende und zu Hause durchführbare Veredelungsmethoden. Die Teilnehmer des Kurses erfahren in Theorie und Praxis wie Obstbäume und Ziersträucher veredelt werden. An Rosen können die Teilnehmer die Veredlung selbst durchführen.
Geeignetes Schnittmesser bringen die Teilnehmer bitte mit, sonstige Materialien werden gestellt.
Der Wokshop ist kostenlos. Um Anmeldung wird jedoch dringend gebeten bis spätestens Freitag, 8. August, bei der Kreisverwaltung in Homburg und zwar bei Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nr. 06841/104-7228. Dort gibt es weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums.
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus wird gebeten Parkplätze im Umfeld anzufahren oder Fahrgemeinschaften zu bilden.
Unter der Regie der Siebenpfeiffer-Stiftung ist nun ein Buch erschienen, das diese wichtigsten Ereignisse und Örtlichkeiten in Homburg und Zweibrücken vorstellt. „Macht und Freiheit“ lautet der Titel dieses neuen Buches, das am Mittwoch, 20. Juli, 11.30 Uhr, im kleinen Sitzungssaal des Homburger Forums vorgestellt wird. Dieser „Routenbegleiter“, der von Martin Baus, Mitarbeiter Siebenpfeiffer- Stiftung, herausgegeben wird, führt auf 200 Seiten und reich illustriert hin zu jenen Zeugnissen, die sich aus der bewegten Zeit damals erhalten haben oder daran erinnern. Ein Team von sechs Autoren beleuchtet aber nicht nur die wichtigsten Ereignisse, Persönlichkeiten und Schauplätze in Homburg und Zweibrücken. Auch Vorgeschichte, Hintergründe und Ursachen werden im Zusammenhang dargestellt und durch zeitgenössische Texte ergänzt.
Die „Straße der Demokratie“ ist eine 2007 begründete Initiative jener historischen Schauplätze, an denen die Grundlagen für eine demokratische Gesellschaft gelegt wurden. Gedacht ist diese Straße für Kulturinteressierte und Volkshochschulen. Die historischen Fixpunkte innerhalb Homburgs, die für die Wiege der Demokratie wichtig sind, sind folgende: der Napoleonstein in Bruchhof, das Gasthaus Cappel, das Haus Zöller, der historische Marktplatz, der Freiheitsbrunnen am Rondell und Siebenpfeiffers noch erkennbare Gartenanlage am Ende der Lagerstraße.
Von dort aus kann man zwischen drei Wanderstrecken mit unterschiedlicher Länge wählen: barrierefreie Runde um den Weiher, eine 5 Kilometer-Runde mit vielen Überraschungen (ausgeschildert) und eine 8 Kilometer-Strecke (Pläne vorhanden).
Ab 16 Uhr treffen sich alle wieder an der Freizeitanlage, wo es mit Beachvolleyball, Human Table Soccer, Bewegung zu Musik und Zumba bis 18 Uhr weiter geht. Alle Angebote sind kostenlos.
Unterwegs bieten sich Wiesen und Plätze zum Picknick an. Auch die vielfältigen gastronomischen Einrichtungen rund um den Weiher laden zur Einkehr ein.
Für Zugreisende wichtig: Am Niederwürzbacher Bahnhof halten die Züge aus Richtung Saarbrücken und aus Richtung Homburg alle Stunde. Bei Anreise mit dem eigenen PKW stehen rund um den Weiher und im Ort Parkplätze zur Verfügung.
Veranstalter ist die AG Bewegung des Netzwerks “Saarpfalz mit peb“, sie ist Partner eines vom Bund geförderten Programms „Regionen mit peb“, der Plattform Ernährung und Bewegung e. V. Dem Netzwerk gehören viele Institutionen, Vereine, Kommunen, Firmen und Privatpersonen an, die sich gemeinsam für mehr Bewegung und ausgewogene Ernährung bei Kindern und Jugendlichen einsetzten. Die Gesamtkoordination liegt beim Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises.
Weiter Informationen im Internet unter den Veranstaltungshinweisen des Saarpfalz-Kreises unter www.saarpfalz-kreis.de.
In St. Ingbert laufen in Kürze erste Verträge aus, so dass hier nun die erste Linienbündelung im Kreis vollzogen wurde. Zusammengefasst wurden die Stadtbuslinien und die sogenannten „Schulverstärkerlinien“. Dieser Bündelung und der damit verbundenen Ausschreibung des neuen Buslinienbündels sowie einer befristeten Vergabe des Stadtbusverkehrs stimmte der Kreistag zu.
Zudem informierte der Geschäftsführer der Saarpfalz-Touristik, Wolfgang Henn, den Kreistag über das neue Tourismuskonzept. Das Konzept dient zum einen als Grundlage für die touristische Entwicklung des Saarpfalz-Kreises und der Biosphäre Bliesgau und ergänzt darüber hinaus die Tourismusstrategie des Saarlandes langfristig. Aus dem Konzept abgeleitet wurde ein Maßnahmenkatalog von 70 Projekten und Vorhaben, die Zug um Zug in Angriff genommen werden. Dieser Maßnahmen-Katalog sei offen, so Henn, damit man immer auf aktuelle Entwicklungen reagieren könne. Auch dieses Konzept lobte der Kreistag über alle Parteigrenzen hinweg. Axel Ulmcke von den Freien Wählern gab zu Bedenken, dass das beste Konzept nichts nütze, wenn man nicht zugleich Produkte und Ideen wirksam vermarkte.
Nach der Sitzung besuchte der Kreistag noch die Fohlen- und Stutenschau auf dem Webenheimer Bauernfest – ebenfalls eine langjährige Tradition, der viele Kommunalpolitiker nachkamen.
Mogli ist ein Findelkind, das im Dschungel von einem Rudel Wölfe großgezogen wird. Als eines Tages der böse Tiger Shir Khan auftaucht, zieht Mogli mit Hilfe des Panthers Baghira los, um Schutz in der Menschensiedlung zu suchen. Unterwegs trifft er auf den gutmütigen Bären Balu, auf die listige Schlange Ka und den Affenkönig Louie. Gemeinsam erleben Sie jede Menge.
Das Angebot richtet sich an alle Kinder des Saarpfalz-Kreises im Alter von 7 bis 12 Jahren. Die Fahrt kostet 5,00 Euro inklusive Theaterkarte und Fahrt in einem modernen Reisebus. Verbindliche Anmeldung und Auskünfte ab sofort bei der Jugendpflege der Stadt Bexbach, Eva Meyer unter der Telefonnummer 0 68 26 / 5 29-1 11.
Die Bestellungen müssen bis spätestens 26. August 2011 schriftlich beim Kreisvorsitzenden vorliegen.
Sie erlernen im Rahmen dieser Touren das Floßfahren schonend und naturgerecht. Die geführten Eintagestouren sind selbst von Anfängern leicht zu bewältigen. Auch für Kinder ist das Floßfahren gut geeignet. Um an der Tour teilnehmen zu können, müssen allerdings Schwimmkenntnisse vorhanden sein.
Start der Touren ist in Mandelbachtal-Habkirchen. Nach einer Einführung in die Grundtechnik erleben die Teilnehmer mit dem Team von "walkabout" die wildromantische und in ihrem Lauf unveränderte Blies und erhalten Einblicke in ein einzigartiges Ökosystem. Pro Termin sind zwei Floß-Boote mit jeweils 12 Personen im Einsatz.
Eine Flößer-Brotzeit in freier Natur gibt Kraft für die letzte Etappe bis zum Ziel. Am 23. Juli 2011 finden von 10 bis 14 Uhr und 15 bis 19 Uhr und am 24. Juli 2011 von 11 bis 15 Uhr die nächsten Touren für diesen Sommer statt.
Die Preise für den Tag am Fluss inkl. Brotzeit betragen für Erwachsene 24 Euro und für Kinder bis 14 Jahre 18 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel.: (0 68 41) 1 04 – 71 74, Fax: 1 04 – 71 75, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Bei guter Witterung findet die Veranstaltung als Open Air Konzert statt. Wegen der am Haus Lochfeld nur begrenzt zur Verfügung stehenden Parkplätze werden Einheimische gebeten zu Fuß zum Haus zu kommen. Für Autofahrer stehen Parkplätze an der Kläranlage, am ehemaligen Heckenplatz und unterhalb des Hauses zur Verfügung.
Alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, nicht die Zufahrt in der Ortsmitte (Gasthaus Tussing-Straße zum Lochfeld) zu benutzen. Diese Zufahrt ist für Fahrzeuge gesperrt.
Im Teilnehmerbeitrag von 15 Euro sind eingeschlossen die Teilnahme am Segelkurs, Hin- und Rückfahrt in Kleinbussen, Betreuung durch hauptamtliche Jugendpfleger des Jugendamtes und der Städte und Gemeinden im Saarpfalz-Kreis.
Teilnehmen an dieser Freizeit können Jugendliche aus dem Saarpfalz-Kreis im Alter von 13 bis 18 Jahren.
Weitere Auskünfte und Anmeldungen beim Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Lisa Ruck, Telefon 0 68 41 / 1 04-81 52, Am Forum 1, 66424 Homburg.
Die Sinologin Dr. Helga Werle bei der gut besuchten Vernissage: „Das Schreiben mit dem Pinsel wurde in China als die höchste Kunst angesehen und wird auch heute wieder fleißig geübt. Die Technik der Pinselschrift ist die Basis für die Pinselmalerei. Deshalb erlernen die Schüler bei Meister CHUNG beides gleichzeitig. Die chinesische Sprache und Schrift verbreitet sich zur Zeit schnell in der westlichen Welt zusammen mit deren Aufwertung als künstlerische Ausdrucksform.“
Max Gutapfel aus Blieskastel, kam mit elf Jahren zum ersten mal zu Meister CHUNG in den Kalligrafie-Kurs an der Sommerakademie. Er ist Linkshänder und zeigte weder besonderes Interesse noch Leistung. Es gefiel ihm trotzdem gut und mit 12 Jahren kam er wieder. Diesmal machte er sich mit herausragendem Erfolg an die Darstellung von Drachen der 5 Elemente in deren Farben. Alle - und besonders er selbst - waren von seinem Talent überrascht. Seither besucht er jedes Jahr diesen Kurs malte mit Leichtigkeit Tiere im Stil der chinesischen Pinselmalerei.
Sein Traum, ein Jahr lang nach China zu gehen, erfüllte sich als er 16 war. In Shanghai lebte er bei einer Familie, besuchte ein Gymnasium und lernte Chinesisch. Jetzt mit 17 besucht er das Wirtschaftsgymnasium in Saarbrücken und übt weiterhin chinesische Pinselmalerei und -schrift.
Der Tanz des Pinsels auf dem Papier fasziniert die Designerin Claudia Gutapfel. Sie ist begeistert von den Möglichkeiten des weichen, chinesischen Pinsels, der den Strichen so viel Lebendigkeit verleiht. Linien und Striche erhalten vielfältigen Ausdruck und erstaunliche Farbigkeit der schwarzen Tusche, die variiert in Grisette-Abstufungen erscheinen. Bilder von Blüten und Bambus, die mit wenigen Strichen entstehen. Stundenlang steht sie konzentriert und doch ganz entspannt am Tisch und ihre Hand lässt den Pinsel ganz locker über das Papier tanzen, wobei zauberhafte Gebilde entstehen.
Weitere Schüler von Meister Chung, allesamt im Teenager-Alter, zeigen ihre Arbeiten in der Galerie. Es sind Helena Riewer, Finn Todorovic, Kyra Todorovic, Amelie Heckel und Jonas Münch.
Die Ausstellung, die ursprünglich bis Mitte August gezeigt werden sollte, läuft nun bis Mitte September. Zu sehen sind die eindrucksvollen Arbeiten immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Am kommenden Freitag, 1. Juli, 17.30 Uhr ist eine Führung durch die Ausstellung in der Galerie im Forum geplant. Einige der Künstler sind anwesend.
Der Saarpfalz-Kreis garantiert seinen Kunden, mit den Investitionen der vergangenen Jahre eine sichere und umweltgerechte Entsorgung für die nächsten Jahre. Gerade in den letzen Jahren hat der Saarpfalz-Kreis mit hohem Kostenaufwand in den Ausbau der Deponie investiert. So wurde die Deponie vor eineinhalb Jahren erweitert und mit einer neuen Basisabdichtung und Sickerwasserüberwachung ausgestattet.
Der Saarpfalz-Kreis bittet die Bürger, die Firmen und die Containerdienste, sich frühzeitig auf die neuen Entgelte einzustellen. Das neue Entgeltverzeichnis gilt ab dem 01. Juli 2011. Das neue Entgeltverzeichnis liegt an der Eingangkontrolle zur Deponie und zur Kompostieranlage aus.
Für Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Deponie (Telefon 0 68 03 / 36 78) oder Kreisverwaltung (Telefon 0 68 41 / 1 04-84 04) zur Verfügung.
Das 10-monatige Mentoring-Programm „Mit Frauen in Führung gehen! – Mentoring für Frauen im Saarpfalz-Kreis“ ist ein flexibles Konzept, das auf die unterschiedlichsten beruflichen Situationen von Frauen angewandt werden kann, die nach der Familienphase in den Beruf zurückkehren wollen, die eine Existenz gründen möchten oder es bereits getan haben oder die einen beruflichen Aufstieg oder eine Neuorientierung planen. Durch dieses wirkungsvolle Karriereinstrument lernen Frauen, ihre Fähigkeiten zu erkennen, erwerben soziale und kommunikative Kompetenzen und schaffen sich eigene Netzwerke, die ihnen den Einstieg in die Berufskarriere erleichtern. Neben dem professionellen Erfahrungsaustausch zwischen MentorInnen und Mentees gehören Mentoring-Cafés zum Netzwerken, gemeinsame Qualifizierungsmöglichkeiten sowie Seminare und Vorträge zum umfassenden Mentoring-Programm des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises. In Kooperation mit Agentur für Arbeit Saarland, dem Jobcenter im Saarpfalz-Kreis und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz widmet sich das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises nun schon seit sieben Jahren diesem erfolgversprechenden Konzept, das aus Landesmitteln und durch den Europäischen Sozialfond gefördert wird.
Das familienfreundliche Teilzeitangebot „Frauen im Aufbruch – Coaching für Frauen“ richtet sich besonders an Berufsrückkehrerinnen, Alleinerziehende und arbeitslose Frauen und ist eine 12-wöchige Qualifizierungs- und Trainingsmaßnahme. Gerade, wenn Frauen einige Zeit nicht berufstätig waren, fällt der Wiedereinstieg ins Erwerbsleben schwer. Der Arbeitsmarkt, die Anforderungen, die Bewerbungsstrategien – alles hat sich verändert. Das Coaching für Frauen bietet neben einer individuellen ProfilPass-Beratung ein intensives Bewerbungstraining, Informationen über berufliche Chancen für Frauen am regionalen Arbeitsmarkt, eine Vortragsreihe zu berufsbezogenen Themen und einen EDV-Grundkurs. Der Wiedereinstieg in den Beruf wird durch ein 4-wöchiges betriebliches Praktikum erleichtert.
Frauen, die an den Angeboten der Koordinierungsstelle Frau & Beruf interessiert sind, vereinbaren bitte einen Beratungstermin unter 06841-104 7138.
Der Schnupperkurs kostet einschließlich. der Übernachtung im „Residenzhotel Annahof“, dem Imbiss mit regionalen Spezialitäten, dem 3-Gänge-Menü, dem Vortrag, der Honigverkostung und dem Ausflug zum Bienenstock mit dem Elektrofahrrad pro Person 98 Euro im Doppelzimmer und 123 Euro im Einzelzimmer.
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel.: (0 68 41) 1 04 – 71 74, Fax: 1 04 – 71 75 und
E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Zu den Landratswahlen erläuterten Landrat Clemens Lindemann und der Erste Kreisbeigeordnete Peter Nagel, dass man sich im Kreistag einig darüber sei, keine weiteren Kandidaten außer dem Amtsinhaber ins Rennen zu schicken. Dazu Peter Nagel (CDU): „Alle Fraktionen signalisierten uns zu diesem Vorschlag ihr Einvernehmen.“
Mit diesem Vorschlag seien mehrere Vorteile verbunden: Landrat Clemens Lindemann könne – wie es das Gesetz vorsieht – noch weitere zwei Jahre sein Amt in bewährter Form ausüben. Und der Bürger werde vor einem Wahlmarathon mit all´ seinen Kosten verschont. Denn, so sieht es dieser Vorschlag vor, werde Clemens Lindemann dann zu den nächsten Kommunalwahlen im Jahr 2014 sein Amt niederlegen. Ab diesem Zeitpunkt können dann – wie es ein Landesgesetz vorsieht – im gleichen Rhythmus Landrats-, Bürgermeister- wie Kommunalwahlen durchgeführt werden – kostensparend und bürgerfreundlicher.
Angesichts weiterer Wahlen ist als Wahltermin für den Landrat der 23. Oktober 2011 ins Auge gefasst. Die Ausschreibung kann direkt nach der Kreistagsitzung erfolgen, so dass dann – falls kein anderer Kandidat ins Rennen geht – ab dem 18. August (66 Tage vor der Wahl) der amtierende Landrat vom Kreistag in seinem Amt für weitere zwei Jahre bestätigt werden kann.
Die Kreistagsitzung am Montag, 20. Juni 2011 um 18.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Forums ist öffentlich.
Weitere Informationen und Anmeldung unter 0 68 41 / 1 04 71 38.
Das vom Europäischen Integrationsfond geförderte Projekt IDA – Integration Dialog Akzeptanz ist ein Kooperationsprojekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises mit dem Verein Frau und Gesellschaft e.V.. Ziel des Projektes ist die gesellschaftliche Integration von Frauen aus Drittstaaten. Durch den gezielten Kontaktaufbau zwischen deutschen und ausländischen Frauen sollen zum einen einheimische Frauen für den Integrationsprozess sensibilisiert und zum anderen die ausländischen Mitbürgerinnen zu einer aktiven Gestaltung ihrer Integration ermuntert werden.
Das Café Frauenzimmer bietet als Frauenbegegnungszentrum ein vielfältiges Programm von Frauen für Frauen an. Hierzu werden regelmäßig in den ansprechenden Räumen am Scheffelplatz 1, Homburg, Veranstaltungen zu verschiedensten Themen aus Gesundheit, Kultur, Literatur und Geschichte angeboten. Das Café Frauenzimmer wird als Nonprofit-Organisation geführt. Finanziell getragen wird das Café Frauenzimmer und seine Projekte durch Spenden und den Förderverein Frau & Gesellschaft e.V.. Weitere Informationen unter www.cafe-frauenzimmer.de.
Landrat Clemens Lindemann ist damit in die bundesdeutsche Solarbundesliga aufgestiegen, denn vor Jahren installierte der Saarpfalz- Kreis auf seine Initiative hin an den Schulen des Saarpfalz-Kreises bereits rund 480 Kilowatt Sonnenstrom-Leistung. Vor allem in St. Ingbert auf den Dächern des Berufsbildungszentrums, der Erweiterten Realschule und der Sport- und Spielhalle Wallerfeld nutzen bereits viele Solarzellen die Sonne zur Gewinnung von Strom. Von Bexbach bis Gersheim betreibt der Saarpfalz- Kreis an jetzt 16 Schulstandorten Photovoltaikanlagen, die auf 3.600 Quadratmetern Dachfläche Strom erzeugen, und Solarkollektoren, die Wärme erzeugen. Allein die PV-Anlagen auf den Dächern der Schulen erzeugen pro Jahr fast 500.000 Kilowattstunden Strom, soviel wie 110 Vier-Personen-Haushalte Strom verbrauchen. "Inzwischen erzeugen wir auf den Dächern der Schulen fast 20 Prozent des Strombedarfs unserer Schulen selbst und sparen pro Jahr mehr als 300 Tonnen CO2 ein", freut sich der Umwelt- und Baudezernent des Saarpfalz- Kreises Dr. Gerhard Mörsch über die Entwicklung.
Allein die neue Freiflächen PV- Anlage des Zweckverbandes "Saar-Blies-Gau/Auf der Lohe" und der Standort Entwicklungsgesellschaft Saarpfalz (SEG) erzeuge auf dem Gelände des ehemaligen Kalkwerkes Gersheim jetzt zusätzlich pro Jahr 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom, was ungefähr dem Stromverbrauch von rund 375 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Und nebenbei werden noch mehr als 1000 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Die Anlage bei Gersheim hat eine Gesamtkollektorfläche von rund 2,5 Hektar. Wie die beiden Geschäftsführer der SEG, Karl-Heinz Linn und Uwe Hunsicker, betonten, habe die Anlage rund 5 Millionen Euro gekostet, wobei in diesen Kosten neben der gewaltigen Technik auch große Anpflanzungen auf dem Terrain eingerechnet sind. KSK-Vorstand Rainer Marx unterstrich, dass bei solchen Projekten gleich ein doppelter Nutzen erzielt werde: zum einen werde ökonomisch gedacht, zum zweiten aber auch ökologisch – im Sinne der Umwelt und Natur wie der Bewohner der Saarpfalz.
Staatssekretär Klaus Borger vom saarländischen Umweltministerium beglückwünschte den Kreis, die Gemeinde Gersheim und den Zweckverband für die gelungene Anlage. „Eine gelungene Konversion eines Industriebetriebs in eine fortschrittliche und ökologische Energieanlage, wobei auch Pflanzen- und Tierschutz bei Planung und Umsetzung vorbildlich umgesetzt wurden.“
„Wenn wir unser Klimaschutzkonzept, das vom Kreistag mitgetragen wird, zukünftig zielstrebig verfolgen“, so ist sich Landrat Lindemann abschließend sicher, „werden wir bald uneingeschränkter Spitzenreiter in Sachen Energieeffizienz, Klimaschutz und regenerativer Energien im Saarland sein".
Ralf Dittgen, Kreisjugendpfleger erklärt dazu: „Die Zielgruppe dieser Angebote reicht von Kindern im Grundschulalter, bis zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Bei den Teilnehmenden finden sich junge Menschen aus allen sozialen Bezügen sowie Kinder aus städtischer und aus ländlicher Herkunft.“
So bietet die Kreisjugendpflege jedes Jahr mehrere Ferienfreizeiten und Tagesausflüge in den Schulferien an. Die Reiseziele reichen vom Saarland, für die überwiegend jüngeren Teilnehmer, bis nach Spanien für Jugendliche. Die eingesetzten Betreuer werden in einem eigenen Ausbildungsprogramm zum Jugendleiter ausgebildet. Die Erfahrung, gemeinsam mit Gleichaltrigen ohne die Eltern eine Freizeit zu erleben ist ein wichtiger Baustein in der Gruppensozialisation. Hier wird in einem betreuten Rahmen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten, sich mit anderen auszutauschen, neue Erfahrungen zu sammeln und insbesondere zu lernen sich in eine Gruppe einzuordnen und als Teil dieser Gruppe verantwortlich am Gelingen dieser Freizeit mitzuwirken.
Dittgen weiter: „Ein weiterer Baustein der Jugendarbeit ist die Unterstützung der Arbeit, die in Jugendzentren beziehungsweise Jugendclubs geleistet wird. Das Saarland hat eine vorbildliche Kultur an selbstverwalteten Jugendzentren und Jugendclubs. Diese spiegelt sich auch im Saarpfalz-Kreis wieder. Im Unterschied zu den beispielsweise durch Wohlfahrtsverbände bereitgestellten Angeboten der offenen Jugendarbeit, werden die selbstverwalteten Einrichtungen nicht durch professionelle Fachkräfte betrieben. So haben die in einem Ort aktiven Jugendlichen verstärkt die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, mit welchen Aktivitäten oder Veranstaltungen sie ihren Jugendclub mit Leben füllen. Zur Realisierung der Vorhaben wird den Jugendlichen je nach Größe und Grad der Aktivität durch das Kreisjugendamt eine finanzielle Unterstützung zugesprochen. Wichtiger als die finanzielle Unterstützung ist aber vor allem die Begleitung und Beratung der jungen Menschen bei der Organisation des Jugendzentrums oder des Jugendclubs.“
Ein Jugendclub kann einen nicht zu unterschätzenden Identifikationsbaustein für die Jugendlichen mit ihrer Heimatgemeinde darstellen. Gut funktionierende Jugendclubs sind insbesondere in kleinen Orten wichtige Elemente des Dorflebens. Um diesen Aspekten Rechnung zu tragen, versucht die Kreisjugendpflege einen möglichst engen Kontakt mit den Aktiven der Jugendclubs oder Jugendzentren zu pflegen.
„Einen sehr hohen Stellenwert hat für die Kreisjugendpflege die Förderung der Jugendarbeit, die beispielsweise in Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden, sowie in den Jugendabteilungen von THW, DLRG, Rotem Kreuz und Feuerwehr erbracht wird. Überall dort, wo es Jugendgruppen, Jugendmannschaften oder Jugendabteilungen gibt, bemühen sich Ehrenamtliche um die Förderung von Kindern und Jugendlichen vor Ort. Das Engagement der in diesem Bereich der Jugendarbeit Aktiven schafft ein breites Spektrum an Angeboten für eine positive Freizeitgestaltung, die ortsnah stattfindet. Darüber hinaus bewirkt die Vielfältigkeit der Angebote ein lebendiges und identifikationsstiftendes Moment für die Heimatgemeinde. Entsprechend ist das Kreisjugendamt sehr daran interessiert, die Aktiven sowohl mit finanzieller Hilfe, als auch mit Sachmitteln und nicht zuletzt mit Beratung und Begleitung zu unterstützen“, so Ralf Dittgen abschließend.
Der jüngste und zugleich umfangreichste Bereich der Jugendarbeit des Saarpfalz-Kreises ist die Sozialarbeit an Schulen. Seit 2003 sind Schoolworker beim Jugendamt tätig. Simone Geib-Walter, Leiterin der Schoolworker im Saarpfalz-Kreis, erklärt: „Schoolworker sind pädagogische Fachkräfte. An allen 21 Grundschulen und 19 weiterführenden Schulen im Saarpfalz-Kreis sind sie wöchentlich präsent. Schoolworker beraten Schüler, Eltern und Lehrer bei persönlichen und familiären Problemlagen. Weiterhin koordinieren Schoolworker die Zusammenarbeit von Schulen mit Akteuren des sozialen Netzwerks im Bereich der Prävention. Schoolworker im Saarpfalz-Kreis können dabei auf eine große Angebotspalette an Unterstützung und Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien zugreifen. Dazu gehören beispielsweise Therapeutische Schülerförderung, Präventionsstellen, Schulpsychologen, Erziehungsberatungsstellen, Forum für Erziehung.“
Im Schulalltag ist der Schoolworker für den Schüler häufig eine Vertrauensperson. In Beratungsgesprächen werden die kleinen Sorgen, wie Streit mit Freunden oder schlechte Noten und die schwerwiegenderen Sorgen, wie ungewollte Schwangerschaft oder Gewalt in der Familie thematisiert. Unter Wahrung der Verschwiegenheit wird mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam an Lösungen und Hilfen gearbeitet. Gelingt es Problemsituationen zu entschärfen, bemerken Eltern wie auch Lehrer eine Veränderung der Schüler, die häufig einhergeht mit einer Steigerung der Leistungsfähigkeit.
„Lehrer nehmen gerne die Unterstützung der Schoolworker im Bereich der Förderung der sozialen Kompetenzen und in der Unterstützung bei schwierigen Konstellationen in der Klasse an. Eltern sind froh um Informationen und Wegbegleitung zu geeigneten Hilfen. Gerade die positiven Rückmeldungen von Eltern sind ein deutliches Indiz dafür, dass Schoolworker eine Lücke schließen zwischen Bildungssystem und dem häufig mit Vorurteilen behafteten Beratungssystem“, so Simone Geib-Walter.
Durch die schnelle Erreichbarkeit und den aufsuchenden Ansatz sind Schoolworker zu einem unverzichtbaren Angebot der Jugendhilfe im System Schule geworden und können notwendige Hilfen vermitteln sowie Hemmschwellen überwinden helfen. Landrat Clemens Lindemann abschließend: „Dass bei allen Belangen die Integration von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt steht, ist gerade unter dem Gesichtspunkt der Inklusion ein wichtiger Aspekt. Denn das gemeinsame Motto von Schule und Jugendhilfe kann nur lauten: Jugendhilfe und Schule: zwei Systeme – ein Ziel!“
Der Germanist Dr. Reiner Marx las nach seiner kurzen Einführung in die Thematik aus den einzelnen Kapiteln exemplarische Texte vor. Untergliedert ist das Sonderheft in die großen Kapitel „Zeitgenössische und spätere Dokumente“, der „romantische Karlsberg“, „Reiseliteratur und Reiseführer im 19. Jahrhundert“ wie „Der Karlsberg und Karl II. August in der erzählerischen und lyrischen Literatur“.
Stück um Stück baute der Autor so ein Bild des Karlsberg auf, das nie den Anspruch haben wird, der Realität zu entsprechen, aber das zeigt: „der Karlsberg war schön und schlimm zugleich“. Landrat Clemens Lindemann nannte das Heft bei seiner Präsentation einen wesentlichen und zugleich unterhaltsamen Baustein im Verständnis um Schloss und Herzog.
Das spannende Sonderheft umfasst 100 Seiten und ist in Buchhandlungen, bei Kulturämtern der Kommunen und beim Amt für Heimat- und Denkmalpflege des Saarpfalz-Kreises für 5 Euro erhältlich.
Im Reisepreis eingeschlossen sind die Fahrt in einem Reisebus, sieben Übernachtungen an Bord in Mehrpersonenkajüten (Vollpension) und zwei Übernachtungen im Jugendhostel „Stayokay“ in Amsterdam (Halbpension). Teilnehmen können Jungen aus dem Saarpfalz-Kreis und dem Landkreis Neunkirchen im Alter von 13 bis 16 Jahren
Reisetermin ist vom 29. Juli bis 7. August. Die Reise kostet 260 Euro.
Die Broschüre mit detaillierten Informationen zu allen Freizeiten liegt in allen Rathäusern des Saarpfalz-Kreises aus. Weitere Informationen zu dieser Fahrt und allen anderen Angeboten gibt es bei der Kreisjugendpflege des Saarpfalz-Kreises unter den neuen Rufnummern 0 68 41 / 1 04-81 11 (Ralf Dittgen) und 1 04-81 52 (Lisa Ruck) sowie unter www.saarpfalz-kreis.de .
Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V. die Aktionswoche unter das Motto „Alkohol? Weniger ist besser!" gestellt.
Im Saarpfalz-Kreis haben Akteure der regionalen Suchtprävention und -beratung wie die Arbeiterwohlfahrt mit PRAESENT, die Suchtberatung der CARITAS und Mitarbeiter des Saarpfalz-Kreises vorgeschlagen, Schüler und Schülerinnen ab Klassenstufe 8 anzusprechen und sie einzuladen, Beiträge zum Thema zu entwickeln und diesen Jugendlichen ein Forum zu bieten, ihre Beiträge zu präsentieren und vorzustellen.
Landrat Clemens Lindemann ging bei der Eröffnung der Veranstaltung auf die Ziele des Projekts ein: „Zielsetzung soll sein, Jugendliche zu einer kritischen Auseinandersetzung mit eigenem, aber auch mit dem gesellschaftlichen Verhältnis zu Alkohol zu bewegen und diese Überlegungen zu thematisieren. Hierbei darf auch gerne der Erwachsenenwelt der Spiegel vorgehalten werden. Es geht in erster Linie darum, Jugendlichen die Gelegenheit zu geben, ihre eigene Sichtweise zum Motto der Aktionswoche – "Alkohol? Weniger ist besser!" darzulegen und ihnen das entsprechende Podium und Gehör zu bieten.“
Und die Idee kam sehr gut an – bei den beteiligten Schulen und den zahlreichen Gästen aus Politik, Jugendarbeit und Fachleuten der Suchtprävention. Insgesamt hatten sich vier Schulen mit Beiträgen zum Aktionstag angemeldet: die ERS Kirkel-Limbach, das Saarpfalz-Gymnasium, das Gymnasium Johanneum und die Gesamtschule Gersheim. Die Schülerinnen und Schüler zeigten in Vorträgen, auf Schautafeln, als Foto-Story, auf selbst gestalteten Postkarten oder im Rahmen einer Podiumsdiskussion, dass das Thema „Alkohol“ sehr wohl eine Rolle spielt und wie „aufgeklärte“ Jugendliche damit umgehen können.
An einigen Infotischen präsentierten Selbsthilfe-Gruppen wie die Anonymen Alkoholiker, der Kreuzbund oder das Blaues Kreuz ihre Arbeit. Weitere Informationen boten die Stadtbücherei Homburg, die Präventionsfachstelle „Praesent“ der AWO, die Suchtberatung der Caritas und die Schoolworker des Saarpfalz-Kreises. Die Moderation der Veranstaltung hatte Franz Gigout von der Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland.
Abschließend erklärte Norbert Höchst von der Kreisverwaltung, der federführend die Veranstaltung betreute: „In der anschließenden Diskussion zwischen Schülern und Experten zeigte sich ein reger Ideenaustausch. Deshalb bin ich mir sicher, dass dieser Gedankenaustausch, der nun angestoßen ist, auch weitergeführt wird. Als einführende Veranstaltung war dieser Nachmittag dank engagierter Schulen und interessierten Experten ein voller Erfolg.“
„Hierbei ist guter Rat gefragt“, so die Energieberater der Verbraucherzentrale, „denn die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten und Fördervoraussetzungen von Bund und Land sind für den Laien nicht immer leicht zu überschauen.“
Energiesparen durch Wärmedämmung und / oder neue Fenster und Haustüren, das neue Förderprogramm „Klima Plus Saar“ unterstützt Investitionen saarländischer Eigenheimbesitzer relativ unkompliziert. Die Anträge müssen vor Beginn der Renovierungsarbeiten gestellt und die Sanierung von Fachunternehmen ausgeführt werden. Die Förderung durch die Landesregierung ist gestaffelt. Wer besonders gut dämmt, erhält höhere Zuschüsse.
Zusätzlich können Fördergelder der Bundesregierung über die KfW in Anspruch genommen werden. Hier gelten wieder andere Voraussetzungen. Die Energieberater der Verbraucherzentrale helfen dabei, die richtige Maßnahme und das passende Förderprogramm für angestrebte Sanierungsmaßnahmen zu finden. Die Architekten und Ingenieure informieren auch zu allen anderen Fragen des Energiesparens und zeigen unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten auf.
Die unabhängige Energieberatung wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Für eine persönliche Beratung ist eine Anmeldung erforderlich.
Für den Saarpfalz-Kreis finden Interessierte den Energieberater der Verbraucherzentrale in der Kreisverwaltung in Homburg, Am Forum 1, Zimmer 437a. Diplom-Ingenieur Norbert Jeziorski ist jeden Mittwoch von 13.30 und 15.30 Uhr im Forum. Anmeldungen nimmt Tanja Kiessling unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 34 entgegen. Dieses Angebot ist ein gemeinsames Projekt von Saarpfalz-Kreis und Stadt Homburg.
Das Projekt „Neubau vom Multifunktionsfeldern“ werde vom Ministerium für Inneres und Europa-Angelegenheiten und dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport landesweit durchgeführt, betonte Innenminister Stephan Toscani bei der kleinen Feier. Mit einem Investitionsvolumen von über 6 Millionen Euro würden in der unmittelbaren Umgebung saarländischer Gesamt- und Erweiterter Realschulen Multifunktionsfelder errichtet. Die Felder könnten sowohl in den Schulpausen als auch während Nachmittagsbetreuung und Freizeit für eine Vielzahl von Sportarten genutzt werden, wie Fußball, Handball oder Basketball.
Landrat Clemens Lindemann, der als Schulträger zu den Gästen der Feier sprach, erklärte, dass die Multifunktionsfelder mit 100 000 Euro durch das Land gefördert würden. So auch das Feld an der Robert-Bosch-Schule in Homburg. Die Gesamtkosten belaufen sich aber auf rund 175 000 Euro. Die restlichen 75 000 Euro der Gesamtbaukosten übernimmt als Schulträger der Saarpfalz-Kreis. Dafür dankte der Landrat nochmals ausdrücklich den Kreistagsmitgliedern.
Landrat Clemens Lindemann und die neue Schulleiterin, Barbara Neumann freuten sich über das Feld als eine ideale Ergänzung für den Schulbetrieb und die Nachmittagsbetreuung. Zudem ist das Feld nach der Nachmittagsbetreuung an Werktagen bis 20 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die Feier wurde musikalisch von einer Trommel-AG und sportlich von Tänzerinnen und Basketball-Spielern umrahmt, womit die multiple Nutzung des Feldes betont wurde.
Das vom Europäischen Integrationsfond geförderte Projekt IDA – Integration Dialog Akzeptanz ist ein Kooperationsprojekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises mit dem Verein Frau und Gesellschaft e.V.. Ziel des Projektes ist die gesellschaftliche Integration von Frauen aus Drittstaaten. Durch den gezielten Kontaktaufbau zwischen deutschen und ausländischen Frauen sollen zum einen einheimische Frauen für den Integrationsprozess sensibilisiert und zum anderen die ausländischen Mitbürgerinnen zu einer aktiven Gestaltung ihrer Integration ermuntert werden.
Sie lernen die Bienenbiologie kennen, erleben in der Praxis, wie es in einem Bienenstock aussieht und wie der Honig geerntet wird. Natürlich werden alle auch die verschiedenen Honigsorten probieren und veredelte Produkte wie Honigwein und Honiglikör kennenlernen. Wie man Honig in der Küche einsetzt, gilt es abends im Restaurant Annahof zu erschmecken: Ein eigens hierfür entwickeltes "Honig-Menü" wird den Abend versüßen! Eine besondere Entspannung verspricht auf Wunsch die Biosphärenmassage, bei der neben Mariendistel und Apfel auch Honig die Haut verwöhnen.
Der Schnupperkurs kostet einschließlich. der Übernachtung im „Residenzhotel Annahof“, dem Imbiss mit regionalen Spezialitäten, dem 3-Gänge-Menü, dem Vortrag, der Honigverkostung und dem Ausflug zum Bienenstock mit dem Elektrofahrrad pro Person 98 Euro im Doppelzimmer und 123 Euro im Einzelzimmer.
Dieses Programm wird auch ein weiteres Mal in der Zeit vom 3. bis 4. Juli angeboten.
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel.: (0 68 41) 1 04 – 71 74, Fax: 1 04 – 71 75 und E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Es ist dringend zu empfehlen, sich rechtzeitig über die vielfältigen Änderungen zu informieren, damit man keine unangenehmen Überraschungen oder Nachteile erlebt. Für eine kluge Lebensplanung sollte man sich daher über seine Rechte informieren.
Referentin ist Monika Fries, Fachanwältin für Familienrecht, Erbrecht und lebzeitiger Vermögensübergabe. Der Vortrag ist am 1. Juni 2011 um 19.30 Uhr im Café Frauenzimmer, Scheffelplatz 1, Homburg.
In Anlehnung an die Partnerschaft zwischen dem Saarland und der Woiwodschaft Podkarpackie ging der Saarpfalz-Kreis nun die Partnerschaft mit dem Landkreis Przemyśl ein. In seiner Sitzung vom 15. März 2011 beschloss der Kreistag des Saarpfalz-Kreises einstimmig die Partnerschaft mit dem polnischen Landkreis Przemyśl. Seit November 2008 gab es Begegnungen der Landräte, Mitarbeitern der Verwaltungen, Schulleitungen, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern von saarpfälzischen Schulen, gefördert unter anderem durch die EU-Programme "Bürgerinnen und Bürger für Europa" und "COMENIUS-Regio".
Im Rahmen der Europawoche war nun eine hochrangige Delegation aus Podkarpackie zu Gast mit Vertretern des Marschallamtes, der Woiwodschaft, der Generalkonsulate, der Universität Rzeszów sowie Landrat Jan Paczek und Beigeordneten Marek Kudla. In Ergänzung zum Besuchsprogramm im Saarland besuchten Landrat Paczek und der Beigeordnete Kudla „Dr. Theiss Naturwaren GmbH“ in Homburg und das Wallfahrtskloster in Blieskastel. „Dr. Theiss Naturwaren“ hat internationale Geschäftsverbindungen unter anderem zum osteuropäischen Markt, insbesondere nach Polen. Die polnischen Franziskaner Minoriten im Blieskastel beginnen in Kalwaria Paclawaska, einem Wallfahrtsort 25 Kilometer von Przemyśl, ihr Ordensleben.
Die Feierstunde wurde musikalisch umrahmt mit Werken des polnischen Komponisten und Dirigenten Witold Lutoslawski (1913-1994). Es spielten Timea Megyesi (Oboe), Ricardo Oliveira (Fagott) und Antonia Uerschels (Klarinette).
Treffpunkt ist um 10 Uhr am Hotel Bliesbrück in Gersheim-Herbitzheim. Die Tour ist ca. 40 km lang und erfordert eine mittlere Kondition, da einige Steigungen enthalten sind.
Die Teilnahme kostet pro Person 35 Euro inklusive Tourbegleitung, Mittag- und Abendessen sowie einer Radkarte. Auf Wunsch kann Ihnen für die Dauer der Radtour ein Elektrofahrrad (zzgl. 20 Euro) gestellt werden. Die Tour findet noch einmal in gleicher Form am 4. Juni 2011 statt.
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel.: (0 68 41) 1 04 – 71 74, Fax: 1 04 – 71 75, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Pünktlich zum Auftakt der Wandersaison wurden auf dem Karlsberg nun die entsprechenden Tafeln aufgestellt, die einerseits dem Spaziergänger den Weg über den Karlsberg weisen und gleichzeitig an den jeweiligen Relikten aus der Glanzzeit des Schlosses und des umgebenden Landschaftsparks kurz zusammengefasst Informationen bieten. Für tiefergehende Hintergründe und ein historisches Hörspiel können sich alle Interessierten schon vor ihrem Ausflug in den WaldPark das entsprechende Hörpfad-Paket im Internet unter www.schloss-karlsberg.de auf ihren mp3-Player oder das mp3-fähige Mobiltelefon herunterladen. Die einzelnen Stationen dieses überaus beliebten und kurzweiligen Hörrundgangs sind ebenfalls mit ihren Symbolen auf der Beschilderung markiert, so dass der Besucher jederzeit weiß, welche Datei an welchem Ort abzuspielen ist.
Das Leitsystem soll dem Besucher übergangsweise Orientierung bieten, bis das gemeinsam mit dem weiteren Kooperationspartner Rheinland-Pfalz ausgearbeitete endgültige Beschilderungssystem umgesetzt wird.
Landrat Clemens Lindemann und der Stiftungsvorsitzende Dr. Richard Weber wiesen bei der Präsentation des neuen Leitsystems am Dienstag im Karlsberger Hof darauf hin, wie wichtig es sei, dass das, was noch aus der Zeit geblieben ist, sorgfältig und behutsam für die Nachwelt erhalten und wieder erlebbar gemacht werde. Das kulturhistorische Erbe zu bewahren sei eine gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten. Beide bekräftigten, dass dies auch in Zukunft eines der wichtigsten gemeinsamen Ziele für den Ausbau der touristischen und kulturellen Anziehungspunkte in der Region sein werde.
Täglich ist man mit Entscheidungen konfrontiert, beruflich wie privat. „Welches Outfit ziehe ich für das heutige Meeting an?“, „Will ich wirklich Führungskraft werden?“, „Mache ich mich selbstständig oder bleibe ich im alten Job“ – die bunte Palette unserer Entscheidungsfälle reicht von vergleichsweise „harmlosen“ Dingen bis hin zu existenziellen Fragestellungen. Dabei trifft man seine Entscheidungen je nach Persönlichkeit nach sehr unterschiedlichen Regeln. Manche sind mit einer guten Lösung glücklich und zufrieden, andere suchen schier endlos weiter, um die optimale Lösung zu finden.
Egal wie man zu einer Entscheidung gelangt, es ist alles gut, wenn sie sich dann als passend erwiesen hat. Aber gerade nach Entscheidungen, die sich als „falsch“ oder nicht tauglich herausstellen, hadert man oft mit sich selbst. Es kommt so ein Gefühl auf, eigentlich hat man es besser gewusst. Da war doch so ein „Bauchgefühl“, das einen gewarnt hat oder eine andere Entscheidung bevorzugt hätte.
Andrea de Riz, begleitet und inspiriert interessierte Frauen dabei, ihre Intuition „bewusster“ wahrzunehmen und diese innere Stimme zu hören. Ernsthaft aber mit viel Humor werden die individuellen Entscheidungsmuster identifiziert und anschließend geübt, wie diese gezielt durch intuitive Anteile ergänzt und abgesichert werden können. So lernen die Teilnehmerinnen, stärker darauf zu vertrauen, dass auch aus dem Bauch heraus gute Entscheidung getroffen werden können.
Der Workshop kostet Euro 50,-/37,50,- (erm.). Für Teilnehmerinnen am Coaching und Mentoring Euro 25,-
Schriftliche Anmeldung per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de oder an Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Postfach 1550, 66406 Homburg.
Selbstmarketing für Frauen
Am 27. und 28. Mai 2011 veranstaltet die vom Europäischen Sozialfond geförderte Koordinierungsstelle Frau & Beruf des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises ein Seminar zum Thema „Selbstmarketing für Frauen“. „Na ja, irgendwie kenn‘ ich mich schon mit dem Computer aus und ein bisschen Englisch kann ich auch...“ Diese oder ähnliche Sätze, sind Aussagen, mit denen vor allem Frauen ihre tatsächlichen Fähigkeiten gerne kleiner machen - so als wäre es unanständig, gut zu sein und es auch noch zu zeigen. Sich unter Wert zu verkaufen, scheint vielen eher sympathisch.
Derlei falsche Bescheidenheit ist in der Berufswelt (und privat) wenig hilfreich. Wer sich nicht zeigt, wird leicht übersehen und bleibt unter seinen Möglichkeiten. Jede Frau ist selbst verantwortlich dafür, ob sie im Licht oder Schatten steht und kann an ihrer Außendarstellung arbeiten. Warum nicht klar und deutlich sagen, was man kann, damit das Gegenüber die Kompetenzen auch erkennen kann? Warum also nicht ein „gesundes“ Selbstmarketing betreiben? Und die eigenen Stärken und Leistungen für andere sichtbar machen?
Ansetzend bei den persönlichen Kompetenzen werden sich die Seminarteilnehmerinnen unter Leitung der Dipl. Soziologin Monika Molter an diesen Tagen mit dem Handwerkzeug beschäftigen, das frau braucht, um nach außen überzeugend zu wirken.
Es wird ausreichend Raum zum Ausprobieren und Trainieren der persönlichen Marketingkompetenzen geboten.
Entgelt: Euro 75,-/56,25 (erm.). Für Teilnehmerinnen am Coaching und Mentoring: Euro 40,-
Anmeldung bis zum 20. Mai 2011 unter 0 68 41/1 04 71 38 oder an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de.
Zum jetzigen Stand ist zum Vergleichzeitraum 2010 die Anmeldequote bereits um rund 10 Prozent gestiegen. Bei den Anmeldungen liegen die Erweiterten Realschulenbei 84 Prozent, gefolgt von den Gesamtschulen mit 81,5 Prozent und den Gymnasien mit „nur“ 65,4 Prozent. Die Gymnasien erzielen aber nur deshalb diesen „geringen“ Prozentsatz weil sich in der Regel lediglich die Oberstufen bei den Anmeldungen etwas zurückhalten, obwohl dies auch nicht flächendeckend der Fall ist. Karin Florsch: „Ein Gymnasium im Kreis hat ebenfalls jetzt schon eine Teilnahmequote von fast 80 Prozent, ein weiteres eine Teilnahmequote von 71 Prozent erreicht.“
Ingesamt deutet der jetzige Rücklauf sowohl auf ein sehr gutes fristgerechtes Rückmeldeverhalten der Eltern hin, was die Arbeit der eingesetzten Schulbuch-Koordinatorinnen sehr erleichtert. Da in diesem Jahr die Ferien sehr früh sind, bleibt für die Abwicklung der Schulbuchausleihe noch weniger Zeit.
Landrat Clemens Lindemann abschließend: „Erfahrungsgemäß kommen bis zu den Sommerferien noch weitere Anmeldungen von Schülern, die ihre Anmeldungen vergessen haben, sowie die Schulwechsler hinzu. Diese Anmeldungen werden zwar soweit als möglich berücksichtigt. Es kann jedoch in diesen Fällen trotz allen Bemühens nicht in jedem Fall eine fristgerechte Lieferung bis zum Schuljahresbeginn garantiert werden. Die Hauptbestellungen müssen ja schon nächste Woche gemacht werden, um eine reibungslose Abwicklung der Ausleihe insgesamt zu gewährleisten.“ Die Quote wird zudem noch steigen, da bis zum Schuljahresbeginn noch die Anmeldungen der neuen Schüler der Berufsbildungszentren und Förderschulen hinzukommen.
Die Tafel in St. Ingbert und Homburg sucht vor allem Männer, die die Lebensmittel einfahren.
Auskünfte erteilt Renate Hirschfelder von der Ehrenamtbörse des Saarpfalz-Kreises an Interessenten unter der Telefonnummer (0 68 41) 1 04-84 05 oder unter der folgenden Email-Adresse: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de
„Die Vorbereitungen laufen nach Plan“, erklärt der Leiter der Erhebungsstelle beim Saarpfalz-Kreis, Michael Abel. Zwischen dem 10. Mai und dem 31. Juli werden die Erhebungsbeauftragten die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger zu Hause aufsuchen. Dazu werden sie bei etwa 11 000 Haushalten klingeln. Die Betroffenen müssen allerdings nicht sofort Rede und Antwort stehen. „Die Interviewer werden vorab eine Benachrichtigungskarte in den Briefkasten werden und einen Termin vorschlagen“, erläutert sein Stellvertreter, Stefan Pirrung. „Falls dieser Zeitpunkt nicht passt, können die Betroffenen mit dem zuständigen Interviewer telefonisch einen Alternativtermin vereinbaren.“ Grundsätzlich sind die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger verpflichtet, Auskunft zu geben. Wer keine oder falsche Antworten gibt, dem droht ein Zwangsgeld.
Themen des Fragebogens sind unter anderem Wohnsituation, Migrations-Hintergrund, Religion, Ausbildung und Erwerbstätigkeit. Die Daten dienen ausschließlich statistischen Zwecken und unterliegen ansonsten der Geheimhaltung. Eine Weitergabe - auch an andere Behörden - ist ausgeschlossen. „Die Erhebungsbeauftragten sind im Rahmen der Schulungen auf das Statistikgeheimnis verpflichtet worden“, so die Verantwortlichen der Erhebungsstelle. „Wer dagegen verstößt, muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen.“
Ab dem 10. Mai werden neben den ausgelosten 11 000 Haushalten im Kreis (rund 12 Prozent der Bevölkerung) auch Bewohnerinnen und Bewohner aller Wohnheime, Gemeinschaftsunterkünfte und Studentenwohnheim durch die Erhebungsbeauftragten befragt.
Wer Fragen zum Zensus hat, kann sich entweder per Telefon 0 68 41 / 1 04 – 72 40 oder per Mail unter zensus@saarpfalz-kreis.de an die Erhebungsstelle beim Saarpfalz-Kreis wenden.
Grundsätzliche Informationen zum Zensus gibt es im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de .
Bernhard Wendel, Geschäftsführer der Stadtwerke: „Jetzt nach Ablauf der Frist für die Geldanlagen erhalten die „Anleger‘, die eine garantierte jährliche Verzinsung von vier Prozent erhielten, ihre Beteiligung in vollem Umfang zurück. Gleichzeitig übergeben die Stadtwerke Bliestal die Fotovoltaikanlage kostenfrei dem Saarpfalz-Kreis als Träger der Schule.“
Auf diese Weise wird die zukünftige Einspeisevergütung für die nächsten zehn Jahre dem Saarpfalz-Kreis gutgeschrieben. Mit diesem Beteiligungsmodell hatten die Bürger die Möglichkeit sich tatkräftig für die Umwelt und Finanzierung des Gymnasiums einzusetzen. Landrat Clemens Lindemann nutzte die kleine Feierstunde zur Übergabe der Anlagen, um sich ausdrücklich zu bedanken: „Die Stadtwerke Bliestal und der Saarpfalz-Kreis sind glücklich über das Engagement und das Vertrauen in das Bürger-Beteiligungsmodell.“
Eingeladen zur Übergabe der Anlage waren neben Schulleiter Christoph Kohl und Landrat Clemens Lindemann mit seinem Team vom Umweltdezernat – Dezernent Dr. Gerhard Mörsch und Stefan Zöllner – auch Lehrer und Schulleiter der „ersten Stunde“: Direktor Lutz Brede und die beiden Mathematik- und Physiklehrer Annette Bronder und Josef Leidinger.
In den vergangenen zehn Jahren erzeugte die Anlage rund 35 000 Kilowatt-Stunden und vermied so 22 000 Kilogramm Kohlendioxid-Ausstoß.
Die Frühlingsnatur befindet sich im Mai am Höhepunkt ihrer Entwicklung, alle Zugvögel sind zurückgekehrt und die Blumenpracht ist vollends entfaltet. Über 60 blühende Pflanzenarten, sowie zahlreiche Tierarten (insbesondere Vögel) können während der Wanderung entdeckt werden. Das Kulturlandschaftszentrum Lochfeld liegt in einem der artenreichsten Landschaften Mitteleuropas und eignet sich hervorragend aus Ausgangspunkt für naturkundliche Exkursionen.
Zu der kostenfreien Wanderung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Um Anmeldung bis 3. Mai bei der Kreisverwaltung in Homburg bei Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter Telefon 0 68 41 / 1 04-72 28 wird gebeten. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums.
In der Galerie im Forum zeigt Birgit Kunz über 30 neue Arbeiten in Aquarellfarbe, Pastellkreide und Zeichenkohle auf Aquarellpapier.
Die Vernissage zur Ausstellung „Farbentraum“ ist am 5. Mai 2011, um 19 Uhr in der Galerie im Forum, Kreisverwaltung in Homburg. Nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann wird Manfred Hennig in die Ausstellung einführen. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage von Stefan Schöner.
Die Ausstellung läuft bis 10. Juni in der Galerie im Forum und ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Beim zweiten Kurs geht es um „PowerPoint 2007 für Einsteigerinnen“. Die Teilnehmerinnen erlernen die Gestaltung einer einfachen, ansprechenden PowerPoint-Präsentation. Über die Präsentationserstellung und die einheitliche Layoutgestaltung mittels Masterfolien erhalten sSie einen Einblick in das Einfügen von Textfeldern, Bildern, Grafiken, Diagrammen und Tabellen sowie die Animation der Bildschirmpräsentation. EDV-Kenntnisse und Grundkenntnisse in MS Office sollten vorhanden sein. Auch dieser Kurs läuft Samstagvormittags von 9 bis 12.15 Uhr. Beginn ist am 21. Mai 2011.
Und schließlich geht es um „Büroorganisation für Fortgeschrittene: Neue Impulse für gutes Arbeiten“. Gut strukturierte Arbeitsplätze sind übersichtlich und sparen Zeit. Mit den Tipps zum Anlegen von Adresskarteien und der Aufstellung von Büchern und Zeitschriften ist es keine Frage der Zeit mehr, Fakten und Informationen in Papierform oder dem Rechner wieder zu finden. Zielgruppen sind Berufstätige, Selbständige, Existenzgründerinnen, alle interessierten Frauen. Dieser Kurs läuft an zwei Donnerstagabenden von 18.30 bis 20.30 Uhr. Beginn ist am 19. Mai 2011.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Neben den Ursachen und Auslösern werden auch mögliche Verläufe von Mobbing-Prozessen dargestellt. Darüber hinaus zeigt die Referentin Möglichkeiten der Prävention und hilfreiche Handlungsstrategien gegen Mobbing auf.
Der Vortrag findet im Café Frauenzimmer, Scheffelplatz 1, Homburg statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen und Anmeldung unter 0 68 41 / 1 04 71 38.
Willkommen sind nach wie vor Beiträge wie Dritte-Welt-Projekte und soziale Initiativen, Ernähungsbewusstsein, Gesundheitsförderung mit der Natur, Naturpädagogik, Naturschutz, Produkte aus ökologischer Verarbeitung und regionaler Herkunft.
Nähere Auskünfte bei Beate Ruffing, Saarpfalz-Kreis, Tel.Nr. (0 68 41)1 04-71 30 oder Udo Steigner 1 04-82 04 oder Email: umwelt-und-friedenstag@saarpfalz-kreis.de.
Die Ausstellung ist bis zum 22. Juni im Café Frauenzimmer zu sehen.
Das Café Frauenzimmer bietet als Frauenbegegnungszentrum ein vielfältiges Programm von Frauen für Frauen an. Hierzu werden regelmäßig in den ansprechenden Räumen am Scheffelplatz 1, Homburg Veranstaltungen zu verschiedensten Themen aus Gesundheit, Kultur, Literatur und Geschichte angeboten. Das Café Frauenzimmer wird als Nonprofit-Organisation geführt. Finanziell getragen wird das Café Frauenzimmer und seine Projekte durch Spenden und den Förderverein Frau & Gesellschaft e.V.. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.cafe-frauenzimmer.de.
Es sind nur noch wenige Plätze frei. Kartenvorverkauf im Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Scheffelplatz 1. Homburg, Telefon 0 68 41 / 1 04 71 38.
Das vom Europäischen Integrationsfond geförderte Projekt IDA – Integration Dialog Akzeptanz ist ein Kooperationsprojekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises mit dem Verein Frau und Gesellschaft e.V.. Ziel des Projektes ist die gesellschaftliche Integration von Frauen aus Drittstaaten. Durch den gezielten Kontaktaufbau zwischen deutschen und ausländischen Frauen sollen zum einen einheimische Frauen für den Integrationsprozess sensibilisiert und zum anderen ausländische Mitbürgerinnen zu einer aktiven Gestaltung ihrer Integration ermuntert werden.
Am Samstag, 29. April, 20 Uhr gastiert in der AULA Lehnstraße in Kusel eine der herausragenden Figuren der jüngeren Generation von Gitarristinnen, Heike Matthiesen, zusammen mit dem jungen Kammerorchester QUATTRO aus Prag. Dirigent ist der international renommierte Thomas Germain. Matthiesen, die unter anderem bei Pepe Romero in Los Angeles studiert hat, macht international durch ihre Virtuosität ebenso wie durch ihre künstlerische Eleganz aufmerksam. Thomas Germain, der neben seiner Tätigkeit als Leiter der Kuseler Musikschule international als Dirigent geschätzt wird, hat sich gerade in der Arbeit mit Streich- und Kammerorchestern große Verdienste erworben.
Das Programm in der Reihe „Große Frauen der Gitarre“ trägt den Titel böhmische Impressionen und stellt zwei Kompositionen der Prager Komponistin Sylvie Bodorova für Gitarre und Streicher ins Zentrum und verbindet diese mit Streicherkompositionen von Antonin Dvorak, Leos Janacek und Ignaz Franz Biber.
Die 1954 geborene Komponistin Sylvie Bodorova gehört zu den international renommiertesten Vertretern der heutigen Musikszene in der tschechischen Republik. Ihr inniges Verhältnis zur Gitarre zeigt sich in einem vielseitigen Katalog an Werken für Gitarre in Kammermusikbesetzungen und drei Konzerte mit Orchester. Bodorova steht in der ebenso reichen wie hierzulande kaum bekannten Tradition böhmisch/mährischer Musik, die von Ignaz Biber über eine reiche Musiktradition in der Barockzeit zu Dvorak, Smetana, Janacek bis in die Neuzeit reicht. Komponisten wie Bohuslav Martinu, Vaclav Kucera, Jan Novak und viele andere waren lange hinter dem eisernen Vorhang versteckt und bieten heute reichlich Stoff für musikalische Entdeckungen. Neben der 1930 geborenen und 1987 gestorbenen Komponistin Jana Obrowska gehört Sylvie Bodorova zu den ganz wenigen weiblichen Komponisten des 20. Jahrhunderts, die es zu internationaler Anerkennung geschafft haben.
Am 30. April um 20 Uhr stellen Wolfgang Weigel (Gitarre), Jan Weigel (elektronisches sounddesign) und Marta Bala (elektronische Bild- und Medienkunst) ihre Vision einer gitarristischen Klangwelt dar. In ihrem gemeinsamen Programm „Ritus und Ekstase“ werden in der Médiathèque in Saargemünd Gitarrenkompositionen von J.S.Bach, Leo Brouwer, Dusan Bogdanovic und Máximo Pujol in eine elektronische Klang- und Bildumgebung eingefügt, die die Fantasie der Zuschauer und Zuhörer visuell ebenso wie akustisch anregen wird. Es ereignet sich darin eine Art Hörfilm, der ein gänzlich neues und innovatives künstlerisches Genre erzeugt. Das Zusammenwirken der drei Akteure changiert zwischen geplanter Dramaturgie und jazz-ähnlicher gemeinsamer Improvisation.
Kartenverkauf
Karten für die Konzerte am 29. und 30. April sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Die Anträge beziehen sich auf unterschiedliche Teilbereiche des Bildungs- und Teilhabepakets. Der Löwenanteil, nämlich 543 Anträge, bezieht sich auf Essen in Schulen und Kindertagesstätten. Im Bereich Spiele, Sport, Kultur und Freizeit wurden 106 Anträge gestellt, weitere 20 Anträge beziehen sich auf die Schulbeförderung, 56 Anträge auf mehrtägige Ausflüge, 72 auf eintägige Ausflüge und schließlich 35 Anträge auf Lernförderung.
Landrat Clemens Lindemann: „Meine Mitarbeiter vom Amt für Ausbildungsförderung und Unterhaltsangelegenheiten haben ganze Arbeit geleistet. Unsere Rücklaufquote lässt sich sehen und ich bin mir sicher, dass wir in den kommenden Tagen und Wochen die Quote noch verbessern werden. Die Mittel vom Bund stehen ja bereit.“
Anspruchsberechtigt sind Empfänger nach dem SGB II und nach dem SGB XII sowie nach dem Wohngeldgesetz, nach dem Bundeskindergeldgesetz und nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.
Antragsannahme in der Kreisverwaltung in Homburg ist in Zimmer 182 des Forums. Die beiden Sachbearbeiterinnen sind Anke Neumann und Ruth Zeiß, die telefonisch erreichbar sind unter 0 68 41 / 1 04-84 65 und -81 38. Für Grundsatzfragen ist Bernhard Müller beim Amt für Ausbildungsförderung und Unterhaltsangelegenheiten, Telefon 0 68 41 / 1 04- 82 60 zuständig.
Die Teilnahme kostet pro Person 35 Euro inklusive Tourbegleitung, Mittag- und Abendessen sowie einer Radkarte. Auf Wunsch kann Ihnen für die Dauer der Radtour ein Elektrofahrrad (zzgl. 20 Euro) gestellt werden. Die Tour findet noch einmal in gleicher Form am 21. Mai und am 4. Juni 2011 statt.
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel.: (0 68 41) 1 04 – 71 74, Fax: 1 04 – 71 75, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Der Spaziergang beginnt um 18.30 Uhr am Parkplatz 'Kläranlage', an der Zufahrt zum Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld zwischen Wittersheim und Bebelsheim. Von dort machen sich die Teilnehmer dann auf zu einer rund 90 minütigen Wanderung durch die blühenden Streuobstgürtel von Wittersheim zum Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld.
Insbesondere der südliche Saarpfalz-Kreis ist durch ausgeprägte Streuobstbestände gekennzeichnet. Diese Bestände sind mittlerweile vielerorts zurückgegangen. Gründe für den Rückgang sowie Gründe für den Erhalt und die Erneuerung dieser landschaftsprägenden Elemente sollen bei der Wanderung ebenso angesprochen werden wie der Weg von der Blüte bis zur Frucht. Bei der Wanderung werden die verschiedenen Obstarten und deren Eigenarten und Eigenschaften vorgestellt und etliches zur Pflege der Obstbäume anschaulich vermittelt.
Zud der kostenfreien Wanderung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Um Anmeldung bis spätestens 26. April bei der Kreisverwaltung in Homburg bei Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nr. 06841/104-7228 wird gebeten. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums.
„Ihr habt alle Eure Sache gut gemacht“, betonte Marlene Schneider stellvertretend für den Landrat bei der Siegerehrung im kleinen Sitzungssaal des Homburger Forums, „aber leider kann es nur einen Sieger geben!“ Von den Siegern der 15 teilnehmenden Schulen im Saarpfalz-Kreis setzten sich in den beiden ausgeschriebenen Kategorien Nadja Noll (ERS St. Ingbert I) und Moritz Weber (Leibniz Gymnasium, St. Ingbert) durch. Sie werden nun auf Landesebene ihr Können unter Beweis stellen.
In ihrer mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit haben die beiden Künstler Sondermann und Weigel in ihren Programmen ein „work in progress“ geschaffen, das mit Titeln wie „Bachianas Latinas“, „Dialoge mit Bach“ und „Konversation mit Bach“ sich immer aufs Neue unterschiedlichsten Werken des Leipziger Meisters gewidmet hat. Programme, die sich ausschließlich mit seiner Musik befassen, stehen neben solchen, die Bachs Musik in Beziehung setzen zu Kompositionen, die im Geiste Bachs geschrieben wurden.
Das neue Programm, das ausschließlich Bachsche Musik präsentiert, zeigt vor allem den Bach der unvergesslichen Melodien. Und es ist vor allem der heitere Bach, abseits seiner großen philosophischen Entwürfe, dem wir hier begegnen. Es ist ein Bach, den jeder sofort ins Herz schließen wird.
Kartenverkauf
Karten für das Konzert am 15. April sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
„Wege zur Mitte“ lautet der Titel eines Meditationskurses. Geboten werden Sitz-Meditation im Stil des Zen, meditativer Tanz, Achtsamkeitsübungen oder Textimpulse. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Bitte mitbringen: bequeme Kleidung Socken, Decke und falls vorhanden Meditationshocker oder -kissen. Kursleitung hat Jutta Klicker, Dozentin für Meditation und Kreatives Schreiben; Termine sind an fünf Dienstagabenden von 19 bis 20.30 Uhr; Beginn ist am 3. Mai 2011.
Mit „Frau und Kraut“ ist ein ausgedehnter Kräuternachmittag überschrieben. Heilpflanzen sind für Frauen in der Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen uralte Verbündete. Sie regen auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene an und unterstützen Heilungsprozesse in den unterschiedlichen Lebensphasen. Mit Geschichten, Mythen, Legenden und Meditation zu den Kräuterpersönlichkeiten ist Kurzweile garantiert. Bitte mitbringen: wetterfeste Kleidung (je nach Wetter für eine kleine Exkursion), warme bequeme Kleidung, eine Sitzunterlage, neugierige und offene Sinne, ein kleines Picknick und ein Schraubgläschen (etwa 200 ml). Das Seminar leitet Gabriele Geiger, Heilpraktikerin; Termin ist am Freitag, 6. Mai 2011, von 15 bis 20 Uhr.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Der Kurs „PowerPoint 2007 für Einsteigerinnen“ beginnt am 21. Mai. Die Teilnehmerinnen erlernen die Gestaltung einer einfachen, ansprechenden PowerPoint-Präsentation. Auch dieser Kurs läuft an Samstagvormittagen von 9 bis 12.15 Uhr.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Im Erstgespräch wird gemeinsam mit dem Ratsuchenden festgelegt, wie die weitere Beratung ablaufen wird. In der Regel werden die jeweiligen Kinder in die Beratung einbezogen oder es kann mit Einverständnis der Eltern Kontakt zu anderen Stellen, wie Kindergärten oder Schulen, aufgenommen werden. Für Familien, die sich an die Beratungsstelle wenden, ist wichtig zu wissen, dass ihnen durch die Beratung keine Kosten entstehen und dass die Berater der Schweigepflicht unterliegen, die Beratung also absolut vertraulich abläuft.
Die gesellschaftlichen Entwicklungen haben in den letzten Jahrzehnten auch die Beratungsschwerpunkte verändert. Während früher die klassische Erziehungsberatung im Mittelpunkt stand, wenden sich Eltern heute zunehmend mit Fragen zu Trennung und Scheidung an das Beraterteam. Rund 56 Prozent aller Kinder und Jugendlichen, die 2010 zur Beratung angemeldet waren, haben die Trennung oder Scheidung ihrer Eltern erlebt. In den Beratungsgesprächen geht es meist um die Auswirkungen der elterlichen Trennung für das Kind. In der Regel wird schon die Trennung an sich als belastend erlebt und kann beim Kind zu emotionalen Schwierigkeiten oder Verhaltensproblemen führen. Kommen dann noch länger andauernde Konflikte zwischen den Eltern oder Probleme bei den Umgangskontakten hinzu, kann dies die seelische Gesundheit der betroffenen Kinder ernsthaft gefährden. Daher ist es für Eltern wichtig zu erfahren, wie sie ihr Kind so unterstützen können, dass es die bevorstehende oder schon vollzogene Trennung möglichst unbeschadet übersteht.
Ein weiteres Angebot für Eltern, die sich getrennt haben oder dies beabsichtigen, ist die Trennungs- oder Scheidungsmediation. Hier erarbeiten Eltern mit Hilfe des Beraters einvernehmliche Regelungen für ihre Kinder, wie zum Beispiel Fragen bezüglich der Besuchskontakte. Die betroffenen Kinder selbst können von den Beratern im Rahmen von Einzelterminen darin unterstützt werden, ihre Bedürfnisse, Ängste und Nöte auszudrücken und auf diese Weise die Trennung der Eltern besser zu verarbeiten.
Neben der Trennungs- und Scheidungsberatung wurden in den letzten Jahren auch die präventiv ausgerichteten Angebote der Psychologischen Beratungsstelle in zunehmendem Maße in Anspruch genommen. In Vortragsveranstaltungen werden Eltern und interessierten Fachkräften Informationen zu verschiedenen Themen, wie zum Beispiel Hausaufgaben, Mobbing, Pubertät, vermittelt.
Ein weiterer wichtiger präventiver Baustein der Beratungsstelle sind die Elternkurse Starke Eltern - starke Kinder®. Das den Kursen zugrunde liegende Konzept wurde vom Kinderschutzbund entwickelt. Elternkurse Starke Eltern - starke Kinder® sind bundesweit etabliert und haben sich über viele Jahre hinweg als erfolgreich erwiesen.
Im vergangenen Jahr führten die Mitarbeiterinnen der Psychologischen Beratungsstelle drei Elternkurse durch, jeweils einen für Eltern von Kindern bis 9 Jahre, einen für Eltern pubertierender Kinder und einen Kurs für beide Zielgruppen. Jeder Kurs umfasste 8 Kurstreffen sowie einen Infoabend und ein Nachtreffen. Insgesamt nahmen 28 Elternteile an den Elternkursen teil, um sich über entwicklungsförderndes Erziehungsverhalten zu informieren und dieses bei den Kurstreffen praktisch einzuüben. Da es aufgrund des gesellschaftlichen Trends zur Kleinfamilie heute für Eltern kaum noch Vorbilder oder Anleitung bezüglich der Kindererziehung gibt, stellen die Elternkurse eine gute Möglichkeit dar, mehr Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit dem eigenen Nachwuchs zu entwickeln.
Auch in diesem Konzert manifestiert sich die fruchtbare Zusammenarbeit des GITARRENLAND Festivals mit dem Bund für Zupf- und Volksmusik Saar, die sich in dieser Initiative gemeinsam der Nachwuchsförderung widmen.
Kartenverkauf
Karten für das Konzert am 10. April sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Maestro Claude Bolling, der am 10. April 81 Jahre alt wird, hat mitgeteilt, dass er es sich – falls seine Tagesform es zulässt –nicht nehmen lassen wird, bei dem Konzert zu seinen Ehren in der Festhalle von Grossbliederstroff anwesend zu sein. Eine Sensation, den Großmeister des französischen Jazz und dessen Musik in der Region begrüßen zu können.
Das Classical Jazz Ensemble hat sich vor zehn Jahren in Spanien gegründet, um sich Musik Bollings zu widmen und zugleich Komponisten anzuregen, für Besetzungen dieser Art Musik zu kreiren. Inzwischen hat sich das Ensemble rund um den Gitarristen Juan José Sánz international einen Namen gemacht und auf zahlreichen Festivals in Spanien und Frankreich das Publikum begeistert.
Die Communauté D´agglomération Sarreguemines, die sich als fester Partner im GITARRENLAND Projekt beteiligt, bietet dem Publikum mit diesem Konzert ein echtes Highlight im Musikprogramm dieses Jahres.
Kartenverkauf
Karten für das Konzert am 8. April sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Wie muss man sich die Tätigkeit als Interviewer genau vorstellen? Wie lange dauert ein Interview?
Stefan Pirrung: Die Befragung wird vom 9. Mai bis zum 31. Juli 2011 durchgeführt. Die Erhebungsbeauftragten werden vorher von der Erhebungsstelle beim Landkreis ausführlich geschult und können sich ihre Arbeitszeit flexibel einteilen.
Die Interviewerinnen und Interviewer stellen die Existenz der in den Haushalten lebenden Personen fest und füllen mit ihnen gemeinsam den Fragebogen aus. Bei den Haushaltsstichproben werden jedem Erhebungsbeauftragten rund 100 Personen zugeordnet, die nach vorheriger Terminvereinbarung persönlich zu befragen sind. Ebenso sind Befragungen in Studentenwohnheimen, Altersheimen und anderen Gemeinschaftsunterkünften durchzuführen. Die ausgewählten Personen sind den Erhebungsbeauftragten gegenüber zur Auskunft verpflichtet.
Wie viele Interviewer werden im Saarpfalz-Kreis gebraucht?
Michael Abel: Zur Durchführung aller Aufgaben des Zensus 2011 werden im Saarpfalz-Kreis etwa 250 Erhebungsbeauftragte benötigt.
Wird diese Aufgabe vergütet?
Stefan Pirrung: Die ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten erhalten für ihre Tätigkeit eine steuerfreie Aufwandsentschädigung. So werden beispielsweise für einen vollständig ausgefüllten Fragebogen 7,50 Euro gezahlt. Die Aufwandsentschädigung ist landesweit einheitlich. Maximal erhält ein Interviewer 750 Euro.
An wen muss man sich als Bewerber wenden?
Michael Abel: Interessenten wenden sich bitte telefonisch unter Tel. (0 68 41) 104 – 7240 oder per E-Mail an zensus@saarpfalz-kreis.de an die Erhebungsstelle im Saarpfalz-Kreis. Die entsprechenden Bewerbungsbögen finden Sie hier.
Zielsetzungen sind die Kooperations- und Netzwerkarbeit der Kindertagesstätten untereinander und mit anderen Institutionen auszubauen. Weitere Schwerpunkte sind Informationen zu recherchieren und bereitzustellen sowie Aktivitäten mit den Einrichtungen zu unterschiedlichen Themen zu planen und zu organisieren. Eigens für die beteiligten Einrichtungen werden Teamfortbildungen und Workshops mit allen Erzieherinnen der fünf Einrichtungen von KiBiSS organisiert und durchgeführt.
Erste Umsetzungen finden bereits in der Praxis statt. Workshops zu den Themen „Projekte in den Einrichtungen“ und „Sprache / Umgang mit Mehrsprachigkeit“ wurden bereits im vergangenen Jahr organisiert. Im April wird ein weiterer Workshop mit dem Thema „Interkulturelle Kompetenz – Vielfalt ist mehr als Herkunft“ durchgeführt.
Die Kooperationsinitiative Lesespaß, die Vorlesepatenschaften zwischen freiwilligen Paten und Kindertagesstätten organisiert, ist auf große Resonanz gestoßen. Viele Lesepaten haben sich gemeldet und vermitteln zum Teil schon Spaß an Sprache und Lesen.
In drei Einrichtungen wurden Sprachtreffs für Mütter mit Migrationshintergrund durch das Projekt KiBiSS installiert. Einmal in der Woche treffen sich die Mütter zum Kennenlernen, zum Austausch und um die deutsche Sprache zu verbessern.
Schwerpunkt-Kitas in Homburg gestartet
Zwei ErzieherInnen mit Zusatzausbildung haben ihre Tätigkeit in Homburg in den Einrichtungen bereits aufgenommen. Alle an KiBiSS beteiligten Kindertageseinrichtungen haben eine Bewerbung für die Teilnahme am Bundesprogramm „Frühe Chancen“ abgegeben, wobei die Initiative dazu durch die gute Netzwerkarbeit von KiBiSS unterstützt wurde. Das Kinderhaus „du bonheur“, die Kindertagesstätten Maria vom Frieden und Bodelschwingh in Homburg-Erbach sowie die Kindertagesstätte St. Michael in Homburg-Mitte haben bereits eine Zusage und somit die Möglichkeit erhalten eine halbe Fachkraft mit Zusatzausbildung in den Bereichen Sprache oder Krippenpädagogik einzustellen. In der Bodelschwingh Kindertagesstätte und der Kindertagesstätte Maria vom Frieden arbeiten jetzt schon die zusätzlichen Fachkräfte. Durch diese Stelle kann das vorhandene Sprachförderangebot, das sich derzeit vor allem auf die Altersgruppe der drei bis sechsjährigen konzentriert innerhalb des Förderzeitraumes auf Kinder unter 3 Jahren erweitert werden.
AnsprechpartnerInnen für das Projekt KiBiSS:
Marion Kußler, M.A. Erziehungswissenschaftlerin und Anna Thies, Diplom Pädagogin.
Tel.: 0 68 41 / 1 04 – 81 82 oder – 80 73
Mail.: kibiss@saarpfalz-kreis.de
Auch in diesem Konzert manifestiert sich die fruchtbare Zusammenarbeit des GITARRENLAND Festivals mit dem Bund für Zupf- und Volksmusik Saar, die sich in dieser Initiative gemeinsam der Nachwuchsförderung widmen.
Kartenverkauf
Karten für das Konzert am 2. April sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Aber auch, dass Krankheit und Pflegebedürftigkeit nicht hilflos hingenommen werden müssen, sondern vielfältige Möglichkeiten bestehen, durch Unterstützung, Beratung, Dienstleistungen oder Hilfsmittel die persönliche Situation zu verbessern und zu erleichtern. Die Seniorenmesse bietet Dienstleistern, vom Reiseanbieter bis zur Volkshochschule, von der Apotheke bis zur Physiotherapie, vom ambulanten Pflegedienst bis zur Rehaklinik, außerdem Vereinen, Verbänden und anderen Institutionen aus Homburg und Umgebung ein Forum, ihre Angebote für Senioren vor- und auszustellen.
Als Standgebühr wird – nach Größe gestaffelt – ein kleiner Kostenbeitrag erhoben. Wer Interesse hat sich am 18. Oktober von 10 bis 17 Uhr im Saalbau Homburg an der Seniorenmesse mit einem Stand zu präsentieren, sollte sich für die Teilnahme schnellst möglich beim Seniorenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-82 85 oder 1 04-82 36 bewerben.
Am Samstag und Sonntag präsentieren sich zwei junge Gitarrenmeister aus dem Saarland, Svenja und Tim Beuren, zusammen mit dem Festival Streichorchester unter der Leitung von Thomas Germain, erfahrener und international anerkannter Dirigent und Musikschulleiter in Kusel. Das Programm „Vivaldiana“, das am Samstag, 2. April um 20 Uhr, im Kardinal-Wendel-Saal an der Schlosskirche in Blieskastel und am Sonntag, 3. April um 17 Uhr in der Engelbertkirche in St. Ingbert geboten wird, zeigt die Gitarre in einem barocken Umfeld, in dem sie die Rolle der historischen Instrumente Laute und Mandoline einnimmt. Der venezianische Meister Vivaldi schrieb eine Reihe von Werken für diese Instrumente und die jungen Gitarristen zeigen in ihren Interpretationen die Aktualität und unvergängliche Schönheit dieser Musik.
In allen drei Konzerten manifestiert sich die fruchtbare Zusammenarbeit des GITARRENLAND Festivals mit dem Bund für Zupf- und Volksmusik Saar, die sich in dieser Initiative gemeinsam der Nachwuchsförderung widmen.
Kartenverkauf
Karten für die Konzerte am 1., 2. und 3. April sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Bitte mitbringen: Schuhe mit breitem Absatz und wenn vorhanden einen weitschwingenden langen Rock.
Kursleitung hat Katrin Rubly, Dozentin für Flamencotanz und Tanzlehrerin. Der Kurs läuft über acht Abende, immer mittwochs von 19.15 bis 20.15 Uhr. Start ist am 6. April 2011. Anmeldungen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 /1 04-71 38.
Der Kompost des Kreises wird nur aus Grünschnitt- und Strauchabfällen hergestellt und eignet sich ideal als Bodenverbesserer im Frühjahr, als Pflanzerde für Balkonkästen sowie als feine dunkle Graberde für den Friedhof.
Die Öffnungszeiten der Kompostanlage sind am Samstag, 26. März 2011 von 8 Uhr bis 16 Uhr und ab Montag, 28. März 2011 bis Ende Oktober wieder von
7.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
Informationen zum Sonderverkauf und zur Qualität des Kompostes gibt es unter den Telefonnummern: 0 68 03 / 36 78 (Kompostanlage) und 0 68 41 / 1 04-84 04 (Kreisverwaltung Homburg, Yvonne Brocker).
Das Saarländische Jugendgitarrenorchester ist eine Initiative des Bundes für Zupf- und Volksmusik Saar (BZVS) und vereinigt eine große Zahl an jungen Gitarristen und Gitarristinnen, die alle in Jugend Musiziert und anderen Wettbewerben ihr Können unter Beweis gestellt haben. Das Ensemble widmet sich einem breiten Spektrum an Musikstilen und wird das Publikum mit Virtuosität und Fantasie unterhalten und begeistern.
Stefan Jenzer hat sich als Solist international einen Namen gemacht und widmet sich neben seinen solistischen Aktivitäten mit großem Engagement der musikalischen Jugendbildung im BZVS.
Das Konzert am Freitag, 1. April, beginnt um 20 Uhr. Karten sind an der Abendkasse und über Ticket online zu erwerben.
Für jeden Geschmack etwas
Die Kunsthandwerker präsentieren auf dem Markt wieder die ganze Bandbreite der Keramik: von nützlicher, zeitgemäßer Gebrauchskeramik über Gartenobjekte bis hin zu edler und außergewöhnlicher Keramikkunst. Die Palette der angebotenen Kunstobjekte ist vielfältig: Schmuck aus verschiedenen Tonmaterialien, Keramikobjekte, Raku- und Kunstskulpturen, Gartentische aus Keramik-Mosaik und vieles mehr. Auch für das bevorstehende Osterfest werden die verschiedensten Artikel als Dekoration angeboten. Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim präsentiert verschiedene Ausgrabungsfunde und töpfert mit Kindern.
Jeder Anbieter zeichnet sich durch eine gewisse individuelle Note aus, so dass die Besucher in Homburg einen Überblick über das gesamte Repertoire an zeitgemäßer Keramikkunst bekommen.
Die Veranstalter legen Wert darauf, dass nur Produzenten von Keramikware am Markt teilnehmen. Hier wird für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas angeboten - ob Groß oder Klein: Jeder findet eine passende Keramik!
Homburg – Stadt der Märkte
Aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht ist der Homburger Keramikmarkt ein wichtiges Zugpferd, um Besucher auch weit über die Grenzen des Kreises hinaus nach Homburg zu locken. Gerade die Konzentration auf das Produkt Keramik stellt natürlich für Homburg ein „Alleinstellungsmerkmal“ in der Region dar, das sich werblich und touristisch gut vermarkten lässt. Ein Besuch auf dem Keramikmarkt kann ideal mit einer Stippvisite zu den Homburger Sehenswürdigkeiten, z. B. den Schloßberghöhlen, dem Römermuseum in Schwarzenacker oder mit einem Einkaufsbummel in der Innenstadt kombiniert werden. Die Saarpfalz-Touristik und das Stadtmarketing wollen Homburg als „Stadt der Märkte“ in der Region positionieren. Neben dem Keramikmarkt organisiert die Saarpfalz-Touristik zusammen mit dem Stadtmarketing auch den Landmarkt im Herbst. Diese Veranstaltungen ergänzen in idealer Art und Weise den weit über die Grenzen Homburgs hinaus bekannten Flohmarkt und den Homburger Nostalgiemarkt.
Gastronomen verwöhnen Besucher
Für die Bewirtung sorgen die zahlreichen Gastronomiebetriebe und Cafés, die mit ihrem attraktiven Angebot den Besuch in Homburg zum Erlebnis werden lassen. Die Besucherinnen und Besucher sollen die Möglichkeit haben, sich in Ruhe über das Angebot zu informieren. Sie können sich beraten lassen, vergleichen und gezielt kaufen.
Verkaufsoffener Sonntag
Wie im vergangenen Jahr kann der Marktbesuch mit einem Einkaufsbummel in den Homburger Geschäften verbunden werden, da die Einzelhändler in der Innenstadt am 10. April 2011 von 13 bis 18 Uhr einen verkaufsoffenen Sonntag veranstalten. An beiden Tagen ist auch wieder das Parkhaus in der Innenstadt geöffnet.
Übersichtsplan erleichtert Orientierung
Zum 13. Keramikmarkt wird wieder eine Broschüre mit allen Anbietern inklusive Lageplan mit freundlicher Unterstützung der Saarland Versicherung und der Stadtwerke Homburg publiziert. Die Broschüre liegt in zahlreichen Geschäften in der Innenstadt Homburg und beim Kulturamt der Stadt Homburg aus. Sie kann auch bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4 in Blieskastel, Telefon: (0 68 41) 1 04 – 7174; Fax: (0 68 41) 1 04 – 7175, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de bestellt werden.
Gerhard Klein startete 1963 ins Berufsleben: zuerst als Kassenlehrling bei der Gemeindeeinnehmerei / Kassenzweckverband Blieskastel und anschließend dort als Angestellter, bis er von 1967 bis 1968 den Grundwehrdienst ableistete.
Danach war er noch drei Jahre als Angestellter bei der Gemeindeeinnehmerei tätig, bevor er sich 1971 für die Beamtenlaufbahn (mittlerer Dienst) entschied. 1974 wechselte er infolge der Gebiets- und Verwaltungsreform zur Stadtverwaltung Blieskastel und wurde dort bei der Stadtkasse als Sachbearbeiter eingesetzt.
1975 setzte der gebürtige Blieskasteler seine berufliche Karriere mit der Zulassung zum Aufstieg in den gehobenen Dienst fort und wurde 1977 zum Stellvertretenden Kassenleiter bestellt.
Am 1. Juni 1978 wechselte er im Wege der Versetzung zur Kämmerei des Saarpfalz-Kreises, deren Leitung er 1982 übernahm. Im Dezember 1998 konnte Gerhard Klein aufgrund seiner herausragenden Leistungen den Aufstieg in den höheren Dienst vollziehen.
Und am 31. Dezember 2010, das heißt nach 48 Jahren im öffentlichen Dienst, ausnahmslos im Bereich des Finanzwesens eingesetzt, ist er als Verwaltungsdirektor in den wohlverdienten Ruhestand ausgeschieden.
Im Nebenamt übernahm er im Jahre 2001 die Geschäftsführung für den Europäischen Kulturpark und die Funktion als Schatzmeister der Siebenpfeiffer-Stiftung.
Angesichts der äußerst angespannten Haushaltslage der Kreise und Kommunen gilt für den Saarpfalz-Kreis wie seit vielen Jahren: Zukunftsweisende Akzente setzen, die Ausgaben sehr sparsam verwalten und die Einnahmemöglichkeiten optimal ausschöpfen!“ Mit diesen Worten charakterisierte Landrat Clemens Lindemann den Entwurf für den Kreishaushalt 2011, der in der Summe aus Ergebnis- und Finanzhaushalt für 2011 125 Millionen Euro an Ausgaben ausweist.
Landrat Clemens Lindemann skizziert den Haushaltsentwurf der Verwaltung mit den wichtigsten Eckdaten. Unter dem Themenblock „Präventive Maßnahmen“ sieht Landrat Lindemann in erster Linie die Zukunftsinvestitionen in den Schulen und Kindergärten des Saarpfalz-Kreises sowie die Arbeit in der Jugendhilfe. Hier werden wichtige Weichen gestellt, die auf lange Sicht den Mitbürgerinnen und Mitbürgern dienen und den Haushalt effektiv entlasten können.
Im Bereich der Schulen sieht der Verwaltungsentwurf Aufwendungen in Höhe von 14,7 Millionen Euro vor. Für Bauinvestitionen an den Schulen des Kreises sieht der Finanzhaushalt 6,95 Millionen Euro vor. Landrat Clemens Lindemann: „Die Zukunft unserer Kinder ist ein wertvolles Gut. Deshalb ist jeder Euro, der in die Bildung fließt, gut angelegtes Geld!“
Der größte Posten auf der Ausgabenseite ist mit rund 66,9 Millionen Euro (ohne Personalkosten) der Bereich der Sozial- und Jugendhilfe. Allein die Personalkostenzuschüsse für die Kindertageseinrichtungen sowie die Übernahme der Elternbeiträge bei Familien, die diese Beiträge der Kitas nicht selbst stemmen können, belaufen sich auf rund 12,2 Millionen Euro.
1,67 Millionen Euro stehen für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr im Haushalt auf der Ausgabenseite.
Der Haushaltsentwurf belege deutlich, so Verwaltungschef Clemens Lindemann, dass in den einzelnen Abteilungen und besonders in der Kämmerei des Kreises sehr sparsam und umsichtig gerechnet werde.
Den „eisernen Sparwillen“ der Verwaltung erkenne man auch an der Kreisumlage. Dies steigt zwar um 6,5 Millionen Euro von 77,2 auf 83,7 Millionen Euro. Dabei müsse man aber bedenken, dass der Saarpfalz-Kreis rund 4,5 Millionen Euro Schlüsselzuweisung weniger erhalte und zudem über die neu anfallende Schülerunfallversicherung nochmals mit rund einer halben Million Euro mehr belastet werde. Die eigentliche Steigerung um 1,5 Millionen Euro belege angesichts steigender Kosten bei Sozial- und Jugendhilfe, steigenden Energie- und Bewirtschaftungskosten den klaren Sparwillen der Kreisverwaltung.
Am 31. März beginnt der Kurs mit dem Thema „Rückkehr des Frühlings - Hui Chun Gong – Die geheimen Verjüngungsübungen der chinesischen Kaiser“. Hui Chun Gong, in der wörtlichen Übersetzung: Übung zur Rückkehr des Frühlings genannt, gehört zur chinesischen Bewegungs- und Atemtherapie Qi Gong. Die einfachen und höchst wirkungsvollen Übungen steigern Wohlbefinden und Vitalität, fördern Jugendlichkeit und Schönheit. Dieses besondere Qi Gong wirkt auf den Hormonhaushalt im Sinne von ausgleichend und harmonisierend. Der Stoffwechsel wird angeregt was zur Gewichtsreduktion und Umverteilung der Körperproportionen führen kann. Dieses Qi Gong schenkt eine große Freude und Flexibilität, sowohl auf der körperlichen wie auch auf der geistigen Ebene. Auch Ruhe und mehr Gelassenheit stellen sich ein. Die Teilnehmerinnen treffen sich in kleiner Gruppe in Kirkel-Neuhäusel an 4 Donnerstagvormittagen von 10 bis 11.15 Uhr unter Leitung von der Physiotherapeutin und Heilpraktikerin Karin Concemius. Die Teilnehmerinnen werden gebeten bequeme Kleidung, „ABS“ Socken oder dünne flexible Gymnastikschuhe und Lust auf Neues mitzubringen.
In dem Kurs „Die Frau in der Lebensmitte – Veränderung als Chance“ sind noch Plätze frei. Frauen in der Lebensmitte haben Vieles erreicht und gestaltet. Gerade diese Lebensphase bringt aber auch Veränderungen mit sich: die Kinder gehen eigene Wege, die Paarbeziehung verändert sich, berufliche oder private Neuorientierung kann anstehen. Frau ist konfrontiert mit dem eigenen Älterwerden und mit der Pflege, dem Altern oder Sterben der Elterngeneration. Man findet sich zudem oft eingeklemmt zwischen den Bedürfnissen und Erwartungen der jungen und alten Angehörigen, eigene Bedürfnisse werden häufig unhinterfragt zurückgestellt.
In diesem Seminar können Sie lösungsorientiert fremde Erwartungen, eigene Bedürfnisse, Hoffnungen und Träume reflektieren. Ziel ist es, ein klareres Bild über den eigenen Weg und die Zukunft im Berufs- und Privatleben zu gewinnen. Es werden darüber hinaus Ideen vorgestellt und erarbeitet, was man im Falle der Überlastung für sich tun kann. Dieser Kurs läuft ab 29. März an drei Dienstagabenden von 19 bis 21.15 Uhr.
Anmeldungen zu den Kursen und weitere Auskünfte gibt es beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 068 41 / 104 – 78 38
Das Trio Andes hat sich vor über zehn Jahren gegründet, um dem heutigen Publikum die Kostbarkeiten des Repertoires des 19. Jahrhunderts zu präsentieren und zugleich aktuelle Kompositionen bekannt zu machen. Dabei begegnen sich klassische Werke mit Tangos und chilenischer Volksmusik.
Der chilenische Musiker Carlos Moreno war bis zu seinem Ruhestand drei Jahrzehnte lang Solobratscher im Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks. Angela Sondermann ist eine angesehene Flötistin und Kammermusikerin. Zusammen mit ihrem Ehemann, dem Gitarristen Wolfgang Weigel, hat sie im letzten Jahrzehnt ganz Europa bereist und in vielen wichtigen Festivals und Konzertreihen gespielt. Die Begegnung mit Carlos Moreno gab den Anlass zur Gründung des Trios, mit dem die Musiker in den vergangenen Jahren zahlreiche Konzerte vor allem in der Saarregion gegeben haben.
Am Samstag, 26. März, 20 Uhr folgt ein Konzert in der Alten Kirche in Reinheim. Unter dem Motto „Junge Talente – Musik im Exil“ spielen Studenten aus Polen, Frankreich, Belgien und Deutschland unter der Leitung von Piotr Zaleski ein anspruchsvolles wie ansprechendes Programm mit Werken von Alexandre Tansman und anderen.
Die Zusammenarbeit zwischen dem GITARRENLAND Festival und dem Jazz Förderkreis St. Wendel stellt eine wünschenswerte Symbiose zwischen etablierten regionalen Größen wie dem St. Wendeler Jazz Festival und der neuen Initiative von GITARRENLAND dar. Es ist besonders erfreulich, dass der Beginn dieser Zusammenarbeit gerade mit einem Highlight wie dem Auftritt zweier internationaler Stars der Jazz Szene gefeiert werden kann. Und zwar am Dienstag, 29. März 2011 um 20 Uhr im Kulturzentrum St. Wendel-Alsfassen.
Manche Namen sprechen für sich: Ralph Towner, US-Amerikaner, an der Wiener Musikhochschule ausgebildeter klassischer Gitarrist, fand früh den Weg von der klassischen Musik zu Jazz und hat im Laufe der Jahrzehnte seiner Laufbahn einen eigenen unverwechselbaren Stil entwickelt. Unter seinen unzähligen Projekten mit allen großen Jazzmusikern unserer Zeit stellt die Besetzung mit dem Startrompeter Paolo Frescu aus Italien ein absolutes Highlight dar. In der Duo Besetzung entwickeln die beiden Meister Kammermusik in der reinsten und mitreißendsten Form.
Kartenverkauf
Karten für die Konzerte am 25., 26. und 29. März sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 17. März 2011 um 19 Uhr eröffnet. Zu sehen sind die Arbeiten in der Galerie im Forum dann bis 29. April 2011, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Erste Ergebnisse der Studie zeigen ein positives Bild, wie die Schule baulich zukunftsfähig entwickelt werden kann. Bereits jetzt lässt sich eindeutig zeigen, dass die ehemalige Hausmeisterwohnung für die Nachmittagsbetreuung und die Ganztagsklassen mit relativ wenig Aufwand optimal genutzt werden könne. Das Gebäude würde zusätzliche Betreuungs- und Differenzierungsräume erhalten einschließlich einer modernen Schülerbibliothek, in der auch am Nachmittag gearbeitet werden könne. Vorteil dieses Umbaus wäre, dass die bisherigen Räume im Schulgebäude sowie die dortige Cafeteria erhalten bleiben können und die zusätzlichen Gruppen am Nachmittag und die beabsichtigten Funktionen im leer stehenden Hausmeisterhaus Platz finden könnten.
"Mit rund 350.000 Euro könnten wir baulich schon viel für die Verbesserung und die Erweiterung der Nachmittagsbetreuung erreichen", blickt Landrat Lindemann in die Zukunft der Schule, die in diesem Jahr ihre Anmeldezahlen wegen des guten Nachmittagsangebotes bereits leicht steigern konnte. Wie der Landrat weiter mitteilt, sollen im Haushalt 2011 bereits Mittel zum Umbau zur Verfügung gestellt werden und auch schon erste Baumaßnahmen angegangen werden. In 2012 wolle man dann auch die Fassade der ehemaligen Wohnung sanieren und an das übrige Gebäude anpassen. Damit werde man sowohl das Ortsbild verschönern als auch die Schule zusätzlich von außen attraktiver gestalten.
Neben der Nachmittagsbetreuung wird der Saarpfalz-Kreis sich auch dem Erhalt der Sporthalle widmen. Hier laufen bereist erste Maßnahmen um die Deckenstatik wieder ausreichend in den Griff zu bekommen. Die Halle wird voraussichtlich nach den Osterferien wieder für den Sportbetrieb öffnen können. Die Studie weist eindeutig die Sanierungsfähigkeit der Halle nach, deren Grundbausubstanz in Ordnung sei. Nach der Wiederaufnahme des Sportbetriebes plant die Kreisverwaltung angesichts der finanziellen Belastungen erst in den kommenden Jahren weitere Sanierungsabschnitte an der Halle und dem Dach der Umkleideräume.
Noch nicht ganz abgestimmt sei mit dem Kreistag der Umgang mit dem alten Hallenbad. Sicher ist, dass das Gebäude als Hallenbad keinesfalls mehr genutzt werden wird. Die noch laufende Studie berechnet einerseits die Kosten für den Abriss des ehemaligen Hallenbades als auch andererseits die Kosten für einen Umbau des Gebäudes hin zu einem großen Mehrzweckraum für die Schule, der die alte, sanierungsbedürftige Aula der Schule im ehemaligen Grundschulgebäude ersetzen soll. Mit dieser Version der Nutzung des ehemaligen Hallenbades wäre das Gebäude zu erhalten und sicherlich auch sinnvoll zu nutzen, so die Studie. Wie diese angestrebte Nutzung und die dazu gehörenden tatsächlichen Kosten sich genau verhalten, werde momentan noch untersucht. Es zeichne sich aber eine finanziell machbare Lösung ab, die der Schule zusätzliche Perspektiven für Gemeinschaftsveranstaltungen biete, berichtet die Kreisverwaltung. Möglicherweise sei der Umbau des Gebäudes nur "leicht" teurer als dessen Abriss.
Wer möchte nicht in einer Landschaft voller Blumen und Blütenduft leben, sich am Anblick einer blühenden Sommerwiese erfreuen? Aber: die Landschaft wird stärker denn je landwirtschaftlich genutzt. Brachflächen und blühende Feldraine werden zu intensiv genutzten Wirtschaftsräumen. Selbst die Gärten werden immer aufgeräumter, immer pflegeleichter. Für Bienen, Schmetterlinge und Hummeln werden dadurch die Lebensräume und vor allem die Nahrungsreserven knapp. An manchen Orten müssen Bienen bereits im Juni gefüttert werden, weil sie nicht mehr genug blühende Pflanzen als Nahrungsquelle finden. Hier bahnt sich eine ökologische Katastrophe an.
Doch jeder kann gegensteuern, seinen eigenen ganz privaten und individuellen Beitrag leisten, damit auch künftig Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. genügend Nahrung und Lebensraum finden.
Horst Reichert und Hans-Werner Krick zeigen an einigen praktischen Beispielen, was machbar ist, woher man geeignetes Saatgut bekommt, mit welchem Arbeitsaufwand man rechnen muss und wie viel Freude man an einer summenden, brummenden und blühenden Natur haben kann.
Der Vortrag beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind dazu eingeladen. Um Anmeldung bis spätestens 21. März bei der Kreisverwaltung in Homburg, Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nummer 0 68 41 / 1 04-72 28 wird gebeten. Dort erhalten Interessierte auch weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums. Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus sollten die Parkplätze im Umfeld angefahren oder Fahrgemeinschaften gebildet werden.
Verabschiedet wurde Lieselore Hüther aus Blieskastel, die rund 20 Jahre örtliche Leiterin der Volkshochschule Assweiler-Biesingen war. Sprachkurse, Nähkurse, Malerei und Yoga waren zentrale Themen ihrer Arbeit. Sie sorgte engagiert dafür, dass alle Kurse der Nebenstelle reibungslos laufen konnten.
Ebenfalls 20 Jahre engagierte sich Michael Schäfer aus Kirkel. Er war örtlicher Leiter der Volkshochschule von Kirkel-Neuhäusel und plädierte für den Zusammenschluss der drei Nebenstellen Kirkel, Limbach und Altstadt. Mit der Einführung von Willi Habermann trägt der Wunsch von Michael Schäfer auch Früchte: Willi Habermann ist ab sofort örtlicher Leiter der Volkshochschule Kirkel, dem neuen Zusammenschluss der drei Nebenstellen. Willi Habermann ist gebürtiger Bexbacher und lebt seit 1984 in Kirkel.
Landrat Clemens Lindemann wie KVHS-Leiter Michael Knapp dankten den Dozentinnen und VHS-Leitern für ihre geleistete Arbeit, ohne die eine Volkshochschule undenkbar wäre. Nur Dank der engagierten wie kreativen Arbeit könne die Kreisvolkshochschule ein solch beständiger Pfeiler im Bildungswesen der Region sein.
Am kommenden Sonntag, 13. März 2001, 17 Uhr wird das GITARRENLAND Festival in der Gustavsburg in Jägersburg ein neues Kapitel in der Begegnung mit diesen außergewöhnlichen Künstlern aufgeschlagen. (Entgegen dem ursprünglichen Programm. Dach des Museums in Schwarzenacker ist Einsturz gefährdet.)
Yuliya Lonskaya, Mitglied im FORTISSIMO Quartett, wird ein virtuoses Soloprogramm präsentieren, das von verschiedenen thematischen Fäden durchzogen wird: Einerseits sind es Werke der Komponisten Mario Castelnuovo Tedesco und Dusan Bogdanovic, die im gesamten Gitarrenland Programm 2011 vielfältig beleuchtet werden. Weiter ist es das virtuose Gesicht der Gitarre in Werken des spanischen Meisters im ausgehenden 19. Jahrhundert Francisco Tárrega, in französischer Musik von Napopéon Coste und Roland Dyens, in Musik aus Lateinamerika und – last not least – in den Kompositionen aus Lonskayas Heimat Weißrussland des 1961 geborenen Valery Zhyvalewski.
Dazu schreibt die Künstlerin selbst: „In der Musik von Valery Zhyvalewski, der an der Musikakademie in Minsk wirkt, spiegelt sich die Inspiration durch die Volksmusik seines Heimatlandes wider. Das landschaftlich sehr schöne und grüne Weissrussland stand in langen Perioden seiner Geschichte unter der Herrschaft von Polen, Litauen und Russland. Dennoch hat sich eine eigene Kultur erhalten können, von der sich Spuren auch in der Volksmusik finden. Seine „Litvin Fantasias“ bilden einen Zyklus von Arrangements alter weissrussischer Volksmusik, die in polyphonem Stil bearbeitet ist. Der Ursprung des Namens Litvin kann auf das 13. Jahrhundert zurückverfolgt werden, als große Teile dessen, was heute als Weissrussland bezeichnet wird, zum Großherzogtum Lithuania gehörten, das zu seiner Zeit einen der bedeutendsten multinationalen europäischen Staaten darstellte. Fantasia "Biaroza" (Birke) ist die Variation auf ein Volkslied, das von einem jungen Mädchen kurz vor der Hochzeit handelt. Die Fantasia "Siastrytsy" (Schwestern) mit dem Untertitel "Weissrussische Bachiana" basiert auf einem Lied über eine alte heidnische Feier zur Sommersonnenwende.
Das Publikum kann sich auf ein außergewöhnliches künstlerisches Ereignis freuen und sich neuerdings von der Kunst der jungen Talente verzaubern lassen.
Kartenverkauf
Karten für das Konzert am 13. März in der Gustavsburg in Jägersburg sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Der Kurs „Flyer erstellen mit Word 2007“ läuft ab 21. März. Er richtet sich an Frauen, die ihren Verein ohne hohe Kosten anschaulich präsentieren wollen. Die Kursteilnehmerinnen erstellen Infoblätter mit Word. Mit den dort vorhandenen Gestaltungsmöglichkeiten lassen sich einfache und anspruchsvolle Flyer erstellen. Die dafür notwendigen Kenntnisse werden in diesem Kurs bei der Erstellung eines dreiteiligen Faltblattes erarbeitet. Der Kurs streckt sich über vier Abende, immer montags von 18.30 bis 20.45 Uhr.
Und am 29. März beginnt ein Kurs mit dem Thema „Die Frau in der Lebensmitte – Veränderung als Chance“. Frauen in der Lebensmitte haben Vieles erreicht und gestaltet. Gerade diese Lebensphase bringt aber auch Veränderungen mit sich: die Kinder gehen eigene Wege, die Paarbeziehung verändert sich, berufliche oder private Neuorientierung kann anstehen. Frau ist konfrontiert mit dem eigenen Älterwerden und mit der Pflege, dem Altern oder Sterben der Elterngeneration. Man findet sich zudem oft eingeklemmt zwischen den Bedürfnissen und Erwartungen der jungen und alten Angehörigen, eigene Bedürfnisse werden häufig unhinterfragt zurückgestellt.
In diesem Seminar können die Teilnehmerinnen lösungsorientiert fremde Erwartungen, eigene Bedürfnisse, Hoffnungen und Träume reflektieren. Ziel ist es, ein klareres Bild über den eigenen Weg und die Zukunft im Berufs- und Privatleben zu gewinnen. Es werden darüber hinaus Ideen vorgestellt und erarbeitet, was man im Falle der Überlastung für sich tun kann. Dieser Kurs läuft an drei Dienstagabenden von 19 bis 21.15 Uhr.
Anmeldungen zu den Kursen und weitere Auskünfte gibt es beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-78 38.
Frauen möchten heute beruflich erfolgreich sein, sich um ihre Familien kümmern und auch noch Zeit für sich selbst und ihre ganz privaten Bedürfnisse finden.
Wenn Frauen die Dichte eines ausgefüllten Lebens in vollen Zügen genießen möchten, so müssen sie allerdings mentale Bemühungen in Kauf nehmen, die sie zweifellos dafür erbringen müssen.
Die Kooperationsveranstaltung des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz und der vom Europäischen Sozialfond geförderten Koordinierungsstelle Frau & Beruf wird aufzeigen, welche Formen der Selbstorganisation und des Selbstmanagements dazu beitragen können, damit Frauen berufliches Engagement und private Interessen erfolgreich in Einklang bringen können.
Die Referentin Cornelia Schneider, Dipl. Psychologin und Physiotherapeutin, system. Coach,ist Autorin des Buches „Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz – Nebenwirkung Gesundheit“
Der Vortrag inklusive dem Frühstücksbüffet kostet 12,- / 10,- (erm.) Euro. Kartenreservierung und Kartenvorkauf im Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Telefon 0 68 41 / 1 04-71 38.
Parallel dazu sind die Vermessungen der Grundstücke entlang der Mauer schon in Auftrag gegeben. Das Katasteramt wird ebenfalls in den nächsten Tagen mit den Arbeiten beginnen. Schließlich gilt es, für alle Anlieger definitiv entscheiden zu können, wer „Mitbesitzer“ an der oberen Schlossmauer ist.
Bis Mai/Juni kann dann ein Sanierungskonzept für die gesamte Schlossmauer erstellt werden. „Hier ist es uns sehr wichtig, dass wir gemeinsam mit der Stadt Blieskastel ein Verfahren erarbeiten, das auch die Städtebauförderung integriert und letztlich ein Gesamtkonzept für den ganzen "Schlossberg" heraus kommt. Dann könnte es nämlich möglich werden, dass auch die Anlieger bei der Sanierung ihrer "Anteile" an den unterhalb liegenden Mauern des Schlossberges finanziell von dem Konzept profitieren“, betont der Landrat abschließend. Und weiter: „Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam mit Stadt und auch Land ein Konzept auf die Beine stellen, das baldigst greifen kann. Unseren Anteil werden wir auf jeden Fall zügig angehen.“
Die Pariser Musikwissenschaftlerin Danielle Ribouillault hält ein Referat über die Rolle der Frauen in der Geschichte der Gitarre. Der Konzertabend steht dann im Zeichen der Verbindung von Stimme und Gitarre. Im ersten Teil bieten der Gitarrist Frederic Carpino zusammen mit dem Chor Métamorphose ein Programm, in dessen Mittelpunkt ein großes und außergewöhnliches Werk von Mario Castelnuovo Tedesco steht: die Vertonung des Gedichtzyklus ROMANCERO GITANO von Federico Garcia Lorca für Chor und Gitarre.
Es folgt im zweiten Teil SONGBOOK, ein Liederprogramm für Sopran und Gitarre mit Sabine Eichler und dem Gitarristen Wolfgang Weigel. Es stehen Kompositionen auf dem Programm, die eine Verbindung mit den USA haben: Dusan Bogdanovic´s Zyklus über amerikanische Volkslieder, das jiddische Liederbuch von Davis Leisner und Lieder des in die USA emigrierten italienischen Komponisten Mario Castelnuovo Tedesco. Neben zwei seiner Shakespeare Lieder wird sein monumentaler Liederzyklus "Der Divan des Moses Ibn Ezra" über Texte des mittelalterlichen sephardischen Dichters und Philosophen zur Aufführung kommen.
Die Veranstaltungen finden im Auditorium im Burghof Schlossberg statt.
Kartenverkauf
Karten für das Konzert am 11. März sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Für jeden, der gute, humorvolle, tiefgründige Performances zu schätzen weiß, ist das ein absoluter Geheimtipp. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 8,- / 6,- (erm.) Euro und an der Abendkasse 10,- / 8,- (erm.) Euro.
Infos zu allen Veranstaltungen, Kartenreservierung und Kartenvorverkauf ausschließlich: Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Scheffelplatz 1, 66424 Homburg, Tel. 0 68 41 / 1 04 71 38.
Kartenabholung im Frauenbüro: montags durchgehend, 8 – 16 Uhr, mittwochs durchgehend, 8 – 18 Uhr
Wer selber ein Bücher-Fan ist, für den ist selbstverständlich: Lesen macht Freude und ist eine erfüllende Freizeitbeschäftigung. Es beflügelt unsere Fantasie, es steigert unsere Konzentrationsfähigkeit und fördert die Sprachentwicklung.
Leider ist es ist nicht mehr selbstverständlich, dass Kinder den Umgang mit Literatur im Elternhaus erleben. Da Vorschulkinder noch nicht lesen können, ist es wichtig ihnen die deutsche Sprache auf anderem Wege nahe zu bringen. Vorlesen bedeutet viel mehr als nur das Hörbarmachen von Geschichten. Kindern, vor allem auch Kindern mit Migrationshintergrund, die Welt der Bücher zu eröffnen, ist wichtig für ihre sprachliche und emotionale Entwicklung.
Aus diesem Grund wurde 2009 auf Bestreben von Karina Kloos von der Stadtbücherei Homburg die Idee der Lesepatenschaft auch hier in Homburg aufgegriffen, die nun in Zusammenarbeit mit dem Integrationsprojekt IDA und dem Projekt KiBiSS in ausgewählten Kindertagesstätten umgesetzt werden soll.
Im Gegenzug erhalten die Vorlesepatinnen und Vorlesepaten interessante Grundausbildung als Vorlesepate: Wie bringe ich den Inhalt einer Geschichte rüber, wie nutze ich meine Stimme richtig, welche Rolle spielen Gestik und Mimik? Im Verlauf ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit werden die Aktiven darüber hinaus durch regelmäßig stattfindende Treffen zum Erfahrungsaustausch begleitet und erhalten Unterstützung bei der passenden Buchauswahl. Damit die Lesepaten die Bücher nicht selbst anschaffen müssen, hält die Stadtbücherei Homburg einen umfangreichen Fundus vor, der laufend ergänzt und aktualisiert wird.
Weitere Informationen für alle InteressentInnen, die gerne Vorlesepatin oder Vorlesepate werden wollen, gibt es telefonisch unter 06841 / 104-8466 oder -8462 oder per eMail an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de.
Franz Josef Schumann, Präsident des Sparkassenverbandes Saar, gratuliert den Schülern zu diesem Doppelsieg: „Die Homburger Jungs haben es geschafft, erstmals den Bundes- und Europatitel ins Saarland zu holen. Auch die saarländischen Sparkassen erfüllt dieses Ergebnis mit Stolz.“ Für Schumann ist Homburg mit diesem Ergebnis der „Börsenmittelpunkt Europas“.
Die sechs Schüler der Paul-Weber Schule in Homburg wählten die Strategie „buy and hold“ - mit den Aktien von Porsche, VW und BASF, die alle im Nachhaltigkeitsindex gelistet sind, schafften sie den Sprung an die Spitze.
Sowohl in der Gesamtwertung als auch mit dem Handel von nachhaltigen Werten hat „Team Infact“ gezeigt, dass sogar in beiden Wertungen ein Europasieg möglich ist. Jetzt darf sich die sechsköpfige Siegergruppe auf Einladung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) sowohl auf die Bundessiegerehrung vom 17. bis 19. März in Berlin als auch auf die europäische Siegerehrung vom 1. bis 3. April in Paris freuen.
Nachhaltigkeit im Vordergrund
Eine besondere Wertung gab es für den Handel mit nachhaltigen Unternehmenswerten. Dieser Aspekt trägt dazu bei, wirtschaftliche Vorgänge und Handlungsweisen von Unternehmen zu bewerten. Ein Unternehmen kann demnach beurteilt werden, ob es zukunftsorientiert denkt und arbeitet. Wichtig dabei ist, dass Nachhaltigkeit nicht alleine eine ökologische Ausrichtung bedeutet. Ein Unternehmen kann langfristiges Denken auch in ökonomischer und sozialer Hinsicht beweisen. Die Teilnehmer lernten, sich mit ökonomischen Fragen kritisch auseinander zu setzen und daraus Entscheidungen für ihr Depot zu entwickeln. Eine Nachhaltigkeitsauswertung der Depots vermittelte die Bedeutung von nachhaltigem und langfristigem Anlageverhalten bei Wertpapieren.
Fast 5 Milliarden Euro Umsatz
In knapp zweieinhalb Monaten wurden von den Teams über eine Million Wertpapieraufträge mit einem Umsatzvolumen von 4,96 Milliarden Euro abgewickelt.
Im Rahmen der Landessiegerehrung wurden im Forum im Landratsamt Homburg die erfolgreichsten Spielgruppen geehrt.
Die Würdigung und Auszeichnung der Teams mit Überreichung der Preise und Urkunden übernahmen der Verbandspräsident und Schirmherr des Planspiel Börse Franz Josef Schumann, Landrat Clemens Lindemann und Sparkassendirektor Ralph Marx.
Die weiteren Gewinner:
Kreissparkasse Saarpfalz:
Auch den zweiten und dritten Sieger stellt die Kreissparkasse Saarpfalz. Mit 65.418,98 Euro landete das Team „Black and white united“ vom Saarpfalz-Gymnasium auf dem zweiten Platz in der Landeswertung. Mit einem nachhaltigen Ertrag von 15.437,58 Euro belegten sie gleichzeitig den dritten Platz in der Nachhaltigkeitswertung. Auf Platz drei in der Gesamtwertung kamen die „Börsenmakler“ vom Christian-von-Mannlich-Gymnasium mit 63.536,42 Euro. Sie wurden mit einem Nachhaltigkeitsertrag von 12.029,05 Euro Siebte. Das „Team Bop“ von der erweiterten Realschule II komplettierte den Erfolg der Homburger Spielgruppen mit 11.666,99 Euro und dem achten Platz in der Nachhaltigkeitswertung.
Sparkasse Neunkirchen:
Das Team „30 seconds to Börse“ vom KBBZ Neunkirchen wurde von der Sparkasse Neunkirchen betreut und belegt mit 63.492,39 Euro den vierten Platz in der Landeswertung und mit 13.494,89 Euro auch den vierten Platz in der Nachhaltigkeitswertung.
Kreissparkasse Saarlouis:
Betreut von der Kreissparkasse Saarlouis wurden die Teams „Weibliche Intuition“ vom KBBZ Dillingen und „Forest Gump“ vom KBBZ Saarlouis. Die „Weibliche Intuition“ belegt mit einem nachhaltigen Ertrag von 15.598,92 Euro landesweit den zweiten Platz in der Nachhaltigkeitsbewertung und mit einem Depotgesamtwert von 63.248,29 Euro den fünften Platz in der Gesamtwertung. „Forest Gump“ kam mit 62.516,43 auf Platz 7 in der Gesamtwertung.
Sparkasse Saarbrücken:
Die Sparkasse Saarbrücken stellt mit dem Team „Aktienchecker“ von der ERS Kleinblittersdorf und einem Nachhaltigkeitsertrag von 12.373,69 Euro den fünften Sieger.
Die beste Auszubildendengruppe kommt in diesem Jahr von der Sparkasse Saarbrücken. Mit nachhaltigen Werten siegte das Team „The Italian Job“ mit einem Nachhaltigkeitsertrag von 12.533,63 Euro. Die Gruppe vertritt das Saarland bei der Bundessiegerehrung der deutschen Sparkassenauszubildenden Ende März in Stuttgart.
Sparkasse Merzig-Wadern:
Die Gruppe „JAC!“ vom BBZ Hochwald, betreut von der Sparkasse Merzig-Wadern, belegt hier mit 12.059,99 Euro den sechsten Platz.
Kreissparkasse St. Wendel:
Das von der Kreissparkasse St. Wendel betreute „Team Zwegat vs. Black Friday“ von der Dr.-Walter-Bruch-Schule erreicht mit einem Depotgesamtwert von 62.819,19 Euro den sechsten Platz in der Landeswertung.
Hintergrund Planspiel Börse
Das Planspiel Börse ist für die saarländischen Sparkassen ein fester Bestandteil ihrer umfangreichen Veranstaltungspalette und in die wirtschaftspädagogische Unterstützung der Schulen integriert. Wenn jedes Jahr im Herbst das Planspiel Börse die Schüler auf spielerische Art und Weise motiviert, sich in einem europaweiten Wettbewerb mit den Themen Finanzen und Wirtschaft zu beschäftigen, leisten die Sparkassen einen nachhaltigen Beitrag zur finanziellen Bildung. Diese wirtschaftspädagogische Dimension der Börse haben die saarländischen Sparkassen früh genutzt, um den Schülern aller Schulgattungen die Abläufe an den Märkten spielerisch zu verdeutlichen. Die Jugendlichen schlossen sich auch 2010 wieder in Teams zusammen und erarbeiteten allein im Saarland mit 761 Depots Strategien im Wertpapiergeschäft. Ziel war es, das fiktive Startkapital signifikant zu erhöhen. Gemeinsam wurde dabei entschieden, welche der Wertpapiere den größten Erfolg versprechen und wie lange sie im Depot gehalten werden sollen. Die Schüler erweitern damit ihr wirtschaftliches Grundwissen, lernen wie und wo man sich Informationen über Börse, Aktien und Unternehmen beschafft und wie diese zu bewerten sind.
Insgesamt erhielten die siegreichen Gruppen und Schulen aus den Händen von Verbandspräsident Franz Josef Schumann und den Sparkassendirektoren Gunar Feth und Ralph Marx Urkunden und Geldpreise bzw. DekaFonds-Anteile im Gesamtwert von 3.950 Euro.
An Europas größtem Börsenlernspiel nahmen vom 4. Oktober bis 14. Dezember 2010 über 40.000 Schüler und Studententeams teil. Das Planspiel Börse vermittelt Wirtschaftswissen, sensibilisiert für Finanzthemen und will die Jugendlichen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld anleiten. Vor kurzem hat die Deutsche Unesco-Kommission das Planspiel Börse als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung„ ausgezeichnet. In diesem Jahr stellt die Kreissparkasse Saarpfalz mit dem „Team Infact“ der Paul-Weber-Schule den Europameister und Bundessieger.
Das vom Europäischen Integrationsfond geförderte Projekt IDA – Integration Dialog Akzeptanz ist ein Kooperationsprojekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises mit dem Verein Frau und Gesellschaft e.V.. Ziel des Projektes ist die gesellschaftliche Integration von Frauen aus Drittstaaten. Durch den gezielten Kontaktaufbau zwischen deutschen und ausländischen Frauen sollen zum einen einheimische Frauen für den Integrationsprozess sensibilisiert und zum anderen die ausländischen Mitbürgerinnen zu einer aktiven Gestaltung ihrer Integration ermuntert werden.
Auskünfte erteilt Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 0 68 41 / 1 04-84 05, eMail: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de
Sein Dank galt den Mitarbeitern des Bau- und des Schulamtes, die zusammen mit den Bau ausführenden Firmen einen tollen An- und Umbau realisiert hätten, was gerade in Zeiten knapper Kassen nicht einfach und dafür umso lobenswerter sei. Der Anbau an die ehemalige Hausmeisterwohnung wird nun als Gruppenraum genutzt. Durch eine mobile Trennwand kann der Raum untergliedert werden. Die Baukosten belaufen sich auf rund 340 000 Euro.
Schulleiterin Ulrike Steitz-Pordzik betonte in ihrer Begrüßung, dass die Kinder nun im wahrsten Sinn des Wortes mehr Freiraum für Kreativität und Erholung hätten. Sie dankte der Kreisverwaltung und dem Kreistag wie dem Bildungsministerium für die Unterstützung. Der Anbau sei von den Kindern, den Eltern und den Lehrkräften vom Start weg positiv aufgenommen worden. Nach dem Grußwort von Josef Görgen vom Ministerium für Bildung konnten sich die zahlreichen Gäste bei einem kleinen Rundgang von dem gelungenen Bauprojekt an der Siebenpfeiffer-Schule überzeugen. Musikalisch umrahmt wurde die kleine Feierstunde von Schülerinnen und Schülern, die mit Trommelwirbel und Gesang das neue Gebäude hoch leben ließen.
Die Adaption von Bachs Musik auf der Gitarre hat eine Tradition bis ins späte 19. Jahrhundert. Es war der große spanische Meister Francisco Tarrega, der systematisch Werke von Bach für die Ausführung auf seinem Instrument transskribierte. Der Grund ist offensichtlich: Bach verwendet häufig als Basis die Laute und Clavichord, vor allem als Partner von melodischen Instrumenten wie Flöte oder Geige. Die Gitarre ist dem Klang dieser Instrumente sehr nahe, und passt sich perfekt der Rolle des Begleiters an.
Im Bereich der Bach-Interpretation ist der Gitarrist Wolfgang Weigel international als bedeutender Spezialist und kongenialer Interpret anerkannt. In seinen Händen scheint die Musik von Bach original für die sechs Saiten geschrieben. Seine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit melodischen Instrumenten - Flöte, Violine, Gesang - sind universell. Im Laufe seiner Karriere hat er mit prominenten Künstlern, darunter der Flötistin Angela Sondermann, an dem Thema Bach und an Zusammenstellung von Programmen wie dem vorliegenden gearbeitet. Oft benutzte er dabei den Titel Bachianas, angelehnt an den brasilianischen Komponisten Villa-Lobos, der eine Gattung von Kompositionen in verschiedenen Besetzungen mit diesem Titel versehen hat und damit seine persönliche Hommage an Bach verfasste. Der Begriff Konversation in diesem Fall lenkt die Aufmerksamkeit des Publikums auf den Prozess der Dialoge zwischen Künstler, Komponist, Werk und Bedeutung. Das Publikum im Jardin d´hiver im Saargemünder Steingutmuseum wird sich in ein intimes Gespräch als gleichberechtigter Partner mit einbezogen finden.
Angela Sondermann
“...sie malt mit den Klängen ihrer Flöte. Ihre Interpretationen und Programme sind klingende Ausstellungen von Aquarellen, Landschaften, Portraits, Imaginationen, dabei immer in nobler und feinsinniger Distanz zu den Objekten ihrer Betrachtungen. Nicht der dicke Pinselauftrag ist ihre Sache, vielmehr in der Klarheit und Transparenz liegt ihre höchste Qualität. .." (Carlos Cruz de Castro, Komponist, Madrid)
Unter der Vielzahl von Flötenvirtuosen ein eigenes und erkennbares Profil zu erwerben fällt Angela Sondermann nicht schwer: exquisites Spiel, Noblesse in der Erscheinung und Eleganz in der Bühnenausstrahlung, profunde Kenntnis und Interpretation der Werke und ein distinguiertes Repertoire an Kompositionen für ihre phantasievollen Programme erlauben es ihr, sich alle konventionellen Attribute zu ersparen, die heute den Interpreten oft so inflationär angeheftet werden.
Angela Sondermanns künstlerische Philosophie ist ebenso einfach wie überzeugend: sie will hörbar machen, dass es auch heute Komponisten gibt, denen der Sinn für Schönheit und für die Gefühle und Sehnsüchte des Publikums nicht abhanden gekommen ist. Sie will ihre Hörer weder belehren, noch schockieren, nicht konfrontieren, sondern sie auf musikalische Reisen mitnehmen, auf denen sie den Edelsteinen in der Musik begegnen können und unvergessliche Eindrücke mit nach hause nehmen.
Schon in ihrer Ausbildung an den Hochschulen für Musik Detmold und Zürich vertiefte Angela Sondermann sich besonders in die Suche nach Kostbarkeiten der Zeitgenössischen Musik für ihre Instrumentenfamilie, die sie vorwiegend in der französischen und asiatischen Musik in den unterschiedlichsten Besetzungen fand.
Neben dem Solorepertoire und der Kammermusik, allen voran mit Gitarre, widmet sich Angela Sondermann insbesondere auch Werken mit Orchester, sowie außergewöhnlichen Besetzungen wie mit Harfe, Bratsche und Tanz. In ihrer künstlerischen wie pädagogischen Arbeit spiegelt sich stets das Streben nach Klarheit und Transparenz.
Wolfgang Weigel
Gitarrist, Lehrer, Publizist, Programmgestalter. Seine Laufbahn auf den unterschiedlichsten “Bühnen” des Musiklebens seit vier Jahrzehnten ist geprägt von Neugier und Vielseitigkeit. Weigel ist kein Interpret der “alten Schule”, dessen Interesse lediglich der Bühne gehört. Spielen, lehren, dirigieren, schreiben, kommunizieren - in all diesen Domänen realisiert er seine Visionen und Projekte.
Geboren wurde Weigel in Saarbrücken. Musikstudien in Saarbrücken und Lübeck. Internationale künstlerische und pädagogische Tätigkeit folgte. Ein vielseitiges Repertoire erschien auf Tonträgern. Sein Engagement gilt sowohl der historischen -, wie besonders der zeitgenössischen Musik aus den verschiedensten Genres von der europäischen Avantgarde bis zum Tango, dem Klezmer und der populären Musik.
Der Musik seiner Zeitgenossen galt stets sein besonderes kritisches Interesse. So fand er die Freundschaft und Zusammenarbeit mit bedeutenden Persönlichkeiten des zeitgenössischen Musiklebens. Weggefährten, Freunde und Partner waren und sind namhafte Komponisten und Interpreten rund um den Globus. Sowohl als Solist, als Kammermusiker, wie auch als Lehrer genießt Weigel eine internationale Reputation.
Weigel lehrt seit 2007 an der Musikschule Kuseler Musikantenland, ist Initiator, künstlerischer und pädagogischer Leiter des GITARRENLAND Projektes, sowie der EUROPEAN GUITAR ACADEMY.
Kartenverkauf
Karten für das Konzert am 5. März sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Am Dienstag, 1.März um 20 Uhr im Kulturhaus St. Ingbert bietet Wolfgang Weigel, international renommierter Gitarrist mit einem universellem Repertoire, in seinem Programm „RITUS UND EKSTASE“ zusammen mit seinen Partnern, dem Komponisten und Sounddesigner Jan Weigel und der Video-Künstlerin Marta Bala ein extravagantes „Klangkino“. Komponiert ist das Programm (gespielt auf der digital beeinflussten klassischen Gitarre) aus vorwiegend rhythmisch geprägter Musik, die sich in einer elektronischen Klanglandschaft und einer Visualisierung mittels computergesteuerter Bildwelten abspielen wird.
„Was geht im Innern des Zuhörers vor? Was sind mögliche Visionen und Empfindungen im Zusammenhang mit den Begriffen Ritus und Ekstase, stimuliert durch die Musik?“ Das Programm zielt darauf, innere Bilder und Assoziationen des Publikums hör- und sichtbar zu machen. „Ritus und Ekstase“ werden dabei in den unterschiedlichen Kompositionen und Improvisationen auf vielfältige Weise gedeutet: das „außer sich geraten“, die Verzückung, der Ritus können durch religiöse Handlungen, aber auch durch Drogen oder durch Musik und Tanz entstehen. Klang und Bild nähern sich den unterschiedlichsten Deutungen der Begriffen und ihren Konnotationen.
Die drei Interpreten interagieren dabei wie in der Improvisation, vergleichbar dem Jazz, der Rockmusik oder dem Flamenco. Feste Bestandteile und spontane Reaktionen entstehen und erzeugen ein universelles Gesamterlebnis.
Weigel arbeitet seit vielen Jahren daran, gerade junges Publikum mit seiner Musik und seinen außergewöhnlichen Programmen zu erreichen. So zum Beispiel in seiner Installation über die TAROT-Bilder von Niki de Saint Phalle mit der Musik des spanischen Komponisten Tomás Marco.
Wolfgang Weigel
Gitarrist, Lehrer, Publizist, Programmgestalter. Seine Laufbahn auf den unterschiedlichsten “Bühnen” des Musiklebens seit vier Jahrzehnten ist geprägt von Neugier und Vielseitigkeit. Weigel ist kein Interpret der “alten Schule”, dessen Interesse lediglich der Bühne gehört. Spielen, lehren, dirigieren, schreiben, kommunizieren - in all diesen Domänen realisiert er seine Visionen und Projekte.
Geboren wurde Weigel in Saarbrücken. Musikstudien in Saarbrücken und Lübeck. Internationale künstlerische und pädagogische Tätigkeit schloss sich an. Ein vielseitiges Repertoire erschien auf Tonträgern. Sein Engagement gilt sowohl der historischen -, wie der zeitgenössischen Musik aus den verschiedensten Genres von der europäischen Avantgarde bis zum Tango, dem Klezmer und der populären Musik.
Der Musik seiner Zeitgenossen galt stets sein besonderes kritisches Interesse. So verbindet ihn die Zusammenarbeit mit bedeutenden Persönlichkeiten des zeitgenössischen Musiklebens. Weggefährten, Freunde und Partner waren namhafte Komponisten und Interpreten rund um den Globus. Sowohl als Solist, als Kammermusiker, wie auch als Lehrer genießt Weigel eine internationale Reputation.
Weigel lehrte zwei Jahrzehnte lang an der Hochschule für Musik in Münster. Seit 2007 unterrichtet er an der Musikschule Kusel, ist Initiator, künstlerischer und pädagogischer Leiter des GITARRENLAND Projektes, sowie der EUROPEAN GUITAR ACADEMY.
Jan Weigel
Seit 2001 komponiert der vielseitige Musiker für Film, Werbung, Theater, kreiert Sounddesigns, produziert Musik- und Hörbuchaufnahmen. Seine musikalische Laufbahn begann in frühester Kindheit am Klavier, später als Schlagzeuger, wo er bereits in früher Jugend ausgiebige Bühnenerfahrung mit zahlreichen Bands und Projekten sammelte. Seine Ausbildung perfektionierte er unter anderem am Berklee College of Music Boston. Daneben spielt er als Schlagzeuger, Gitarrist und Bassist bei Bands mit unterschiedlichsten Stilen vom Irish Folk über Crunchrock bis zum Jazz.
Schon in der Schulzeit begann Jan Weigel mit der Komposition und Musikproduktion. So schrieb er Musik für Theaterstücke und begann seine frühen Experimente mit der damals üblichen analogen Mehrspurtechnik. Später begann er mit seiner Qualifizierung der Computer-basierten Komposition und Produktion. Mehrere Jahre arbeitete er in Hamburg für diverse Theater- und Filmprojekte. Seit mehreren Jahren ist er in Berlin tätig, wo er sich unter anderem auf den Bereich Sounddesign spezialisierte. Er arbeitet mit großen internationalen Agenturen für angesehene Unternehmen wie Mercedes Benz, Deutsche Telekom und viele andere mehr.
Der live Musik blieb er stets verbunden und agiert regelmäßig mit Programmen aus eigenen Kompositionen und Klanglandschaften auf angesagten Berliner Bühnen.
Marta Bala
Die nicht zu übersetzende Berufsbezeichnung „visual artist“ trifft einigermaßen genau das Tätigkeitsprofil Marta Balas. Sie kreiert künstlerisch „Sichtbares“. Mittels Foto, Video, Computeranimation und anderen Werkzeugen der digitalen Bilderzeugung. Ihre Spezialität ist dabei die Interaktion ihrer Bildvisionen mit Musik. So hat sie international in vielen Shows und Konzerten und unterschiedlichsten Musikrichtungen mitgewirkt.
Ihre Ausbildung erhielt die aus Polen stammende Künstlerin an der Academy of Fine Arts in Maastricht in Holland und in Amsterdam. Seit 2007 lebt sie in Berlin und arbeitet und als freiberufliche Mediendesignerin für große internationale Unternehmen wie zum Beispiel die Deutsche Grammophone, Universal Music, und zugleich als visual artist mit Künstlern und für Festivals im In- und Ausland.
Kartenverkauf
Karten für das Konzert am 1. März sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Ebenfalls gut für den Kreis sowie die Städte und Gemeinden ist die Tatsache, dass der Bund ab 2012 in die Finanzierung der Grundsicherung einsteigen wird. „Das sind über drei Jahre Jahr für Jahr siebenstellige Beträge in immer größer werdenden Schritten, die den Kreishaushalt und – über die Kreisumlage – die Städte und Gemeinden entlasten werden“, so Landrat Clemens Lindemann sichtlich glücklich über den Kompromiss zwischen Bund und Ländern.
Einen weiteren, sehr positiven Aspekt für den Arbeitsmarkt sieht der Chef der Kreisverwaltung bei den Mindestlöhnen: „Für etwa 1,2 Millionen weitere Arbeitnehmer wird es künftig bundesweit Mindestlöhne geben. Diese Lohnuntergrenze soll ab 1. Mai greifen. Und dies wird die Zahl der Menschen, die Hartz-IV-Leistungen beziehen, obwohl sie vollzeitig erwerbstätig sind, sinken lassen.“
Diese Anlage auf dem Gelände des ehemaligen Kalkwerkes wurde zusammen mit dem Zweckverband „Saar-Blies-Gau / Auf der Lohe“ und der SEG realisiert. Speziell in Gersheim wird die erneuerbare Energie ganz im Einklang mit der dortigen Natur erzeugt. Sowohl zwei Fledermausstollen als auch magere Grasflächen für seltene Schmetterlinge konnten direkt neben den Silizium Modulen erhalten werden
Landrat Clemens Lindemann ist damit in die bundesdeutsche Solarbundesliga aufgestiegen, denn vor Jahren installierte der Saarpfalz-Kreis auf seine Initiative hin an den Schulen des Kreises bereits rund 430 Kilowatt Sonnenstrom-Leistung. Vor allem in St. Ingbert auf den Dächern des Berufsbildungszentrums, der Erweiterten Realschule und der Sport- und Spielhalle Wallerfeld nutzen bereits viele Solarzellen die Sonne zur Gewinnung von Strom.
„Wir gehen allein in St. Ingbert im Schmelzerwald mit über 240 Kilowatt Strom in der Spitze ins Netz", berichtet Landrat Clemens Lindemann freudig. Der Saarpfalz-Kreis habe daher bereits vor Jahren einen großen Beitrag zu den Aktivitäten der St. Ingberter Agenda Gruppen geleistet, den Sonnenstrom in der Mittelstadt nach vorne zu bringen. Von Bexbach bis Gersheim betreibt der Saarpfalz- Kreis an jetzt 16 Schulstandorten Photovoltaikanlagen, die auf 3.600 Quadratmetern Dachfläche Strom erzeugen, und Solarkollektoren, die Wärme erzeugen. Allein die PV-Anlagen auf den Dächern der Schulen erzeugen pro Jahr fast 400.000 Kilowattstunden Strom, soviel wie 90 Vier-Personen-Haushalte Strom verbrauchen.
"Inzwischen erzeugen wir auf den Dächern der Schulen fast 20 Prozent des Strombedarfs unserer Schulen selbst und sparen pro Jahr mehr als 250 Tonnen CO2 ein", freut sich der Umwelt- und Baudezernent des Saarpfalz- Kreises Dr. Gerhard Mörsch über die Entwicklung. Allein die neue Freiflächen PV-Anlage des Zweckverbandes "Saar-Blies-Gau/Auf der Lohe" und der Standort Entwicklungsgesellschaft Saarpfalz (SEG) erzeuge auf dem Gelände des ehemaligen Kalkwerkes Gersheim jetzt zusätzlich pro Jahr 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom, was ungefähr dem Stromverbrauch von rund 375 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Und nebenbei werden noch mehr als 1000 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Dass damit der Klimaschutz für den Saarpfalz-Kreis allgemein eine große Bedeutung hat, unterstreicht Umweltdezernent Gerhard Mörsch zusätzlich mit einer Studie: „Der Kreistag hatte 2009 mit der Förderung des Bundesumweltministeriums ein Klimaschutzkonzept in Auftrag gegeben, um die Energiedaten der Gebäude und Schulen in Trägerschaft des Kreises zu erfassen und Sanierungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um weit reichend Energie einzusparen und den Kohlendioxidausstoß drastisch zu senken.“
Wenn alle vorgeschlagenen Energie-Sanierungsmaßnahmen des Klimaschutzkonzeptes an den Schulen des Kreises umgesetzt würden, könnte der Saarpfalz-Kreis allein 3.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen. Allerdings sind die Sanierungsmaßnahmen nicht billig, weil vielfach komplett neue, isolierte Fassaden oder isolierte Dächer hergestellt werden müssen. Rund 50 Millionen Euro wären hierfür zu kalkulieren.
Wie Landrat Clemens Lindemann erläutert, habe sich der Kreistag beim Klimaschutzkonzept entschlossen, die Forderungen des Konzeptes immer dann umzusetzen, wenn an einem Gebäude des Kreises ohnehin Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen. „Wenn wir also ein Gebäude sanieren müssen, dann soll es auch energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden“, erläutert der Landrat die Beschlüsse, bei denen ein Hauptaugenmerk auf die Finanzierbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen gelegt wird. Zum Stichwort „Wirtschaftlichkeit“ verweist Landrat Lindemann auf weitere Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der Standort Entwicklungsgesellschaft (SEG). "Mit der SEG wollen wir in weiteren Schulgebäuden so genannte Blockheizkraftwerke installieren, die entweder Gas betrieben oder Pflanzenöl betrieben Strom erzeugen und gleichzeitig mit der Abwärme die Gebäude beheizen", prognostiziert Landrat Lindemann die Entwicklung. Dies sei eine besonders wirtschaftliche Art, die erzeugte Energie zu nutzen, es gehe quasi nichts verloren, alles werde genutzt und so erzeuge man ganz effizient seinen Strom und seine Wärme ganz nach Bedarf selbst.
Besonders gut funktioniere die effiziente Energieerzeugung in so genannten Passivhaus-Gebäuden. Die Gebäude werden so effektiv gedämmt, dass Sie nur noch maximal 15 Prozent des bisherigen Energieverbrauchs haben. Am neu geplanten Erweiterungsbau des Leibniz Gymnasiums in St. Ingbert könnte dieser Bedarf zukünftig allein durch die "abgegriffene" Abwärme der Heizungsanlage des Altbaus erzeugt werden. Die Abwärme, die bisher ungenutzt durch den Schornstein geblasen wird, reicht zukünftig aus, um ein ganzes Schulgebäude zu heizen.
„Wenn wir unser Klimaschutzkonzept zukünftig zielstrebig verfolgen“, so ist sich Landrat Lindemann sicher, „werden wir bald uneingeschränkter Spitzenreiter in Sachen Energieeffizienz, Klimaschutz und regenerativer Energien im Saarland sein".
Das Duo Perl & Santana gehört zu den “Stars” der Szene Alte Musik. Nicht alleine, was man heute “informierte Aufführungspraxis” nennt, ist ihr Metier. Vielmehr schaffen Sie wie kaum eine andere Formation, diese Musik wieder lebendig, im besten Sinne “modern” werden zu lassen.
Das zweite Konzert von Gitarrenland ist dann im Saarpfalz-Kreis: am Samstag, 26. Februar spielen Carlos Bonell (Gitarre) und Peter Cowdrey (Klavier) um 20 Uhr im Christian von Mannlich Gymnasium in Homburg. Dieses Konzert steht unter der Überschrift „FOR STRINGS AND KEYS - Englische Musik für Gitarre und Klavier“.
Zum zweiten Mal besucht Carlos Bonell, einer der meist gefragten Gitarristen unserer Zeit, das GITARRENLAND-Festival. Dieses Mal steht die Kammermusik in der Begegnung mit dem Klavier im Mittelpunkt seiner künstlerischen Beiträge.
Für Saiten und Tasten... zwei große Vertreter ihres Faches begegnen sich hier als Interpreten, Arrangeure und Komponisten und formen ein gemeinsames Programm. Kammermusik im besten Sinne und auf höchstem Niveau. Das Repertoire an (vorwiegend) englischer Musik reicht von Klassik bis zu modernen Popmusik, die in den Arrangements von QUEEN-Titeln für Gitarre von Bonell zu hören sein werden. Das Programm ist – wie der gesamte Zyklus der ersten drei GITARRENLAND-Konzerte - dem großen englischen Wegbereiter der Gitarre Julian Bream gewidmet.
Und schließlich heißt es am Sonntag, 27. Februar um 17 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Ägidius in Kusel: „ORPHEUS BRITANNICUS - 400 Jahr englische Liedkunst“. Solisten des Konzerts sind Thomas Hobbs (Tenor) und Gary Ryan (Gitarre).
Der Ehrentitel „englischer Orpheus“ wurde Henry Purcell verliehen, kann jedoch für alle englischen Meister der Liedkunst vom 14. Jahrhundert bis in unsere Zeit gelten. Die Verbindung Stimme mit Laute beziehungsweise Gitarre hat in England eine Jahrhunderte währende Tradition und hat Musik von erschütternder Schönheit hervorgebracht. Das Duo Hobbs / Ryan - zwei herausragende Interpreten der jüngeren Generation englischer Herkunft - präsentiert ein Programm mit Beispielen englischer Vokal- und Gitarrenkunst.
Karten für die Konzerte am 25., 26. und 27. Februar sind erhältlich über das Bürgerbüro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-0, Fax 0 63 81 / 4 24-4 40, buergerbuero@kv-kus.de oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Das vielfältige Programm bietet viele interessante Möglichkeiten. So sind unter anderem im Angebot Kinderferienfreizeiten, Abenteuerfreizeiten, Fahrten nach Holland, Freizeiten mit Reitstunden, Freizeiten auf Sylt oder auf Langeoog sowie eine Bildungsfahrt nach Hamburg sowie Kurse bei der Sommerakademie von ARTefix in Blieskastel.
Die Broschüre mit detaillierten Informationen zu allen Freizeiten liegt ab sofort in allen Rathäusern des Saarpfalz-Kreises aus. Weitere Informationen gibt's beim Kreisjugendpfleger des Saarpfalz-Kreises unter der Telefonnummer 0 68 41 / 1 04-81 11 oder unter www.saarpfalz-kreis.de .
Zudem sucht das Team der Kreisjugendpflege vorwiegend Betreuer, die bei den zahlreichen Ausflügen und Unternehmungen die Kinder und Jugendliche beaufsichtigen. Interessierte können sich direkt mit Ralf Dittgen in Verbindung setzen.
Landrat Dr. Winfried Hirschberger zeigte sich sehr glücklich über die Tatsache, dass das „Gitarrenland“ das im Landkreis Kusel „geboren“ wurde, nun so viele und engagierte Partner gefunden hat – angefangen bei den benachbarten Kreisen wie dem Saarpfalz-Kreis bis hin zu Vereinen und Verbänden, die alle gemeinsam die Ideen von „Gitarrenland“ mittragen und weiterentwickeln.
Immer noch begeistert von einem der Konzerte der ersten Auflage von Gitarrenland in Homburg betonte Landrat Clemens Lindemann für den Saarpfalz-Kreis, dass sich gerade bei solchen Projekten zeigte, wie effektiv und bürgernah Kreisverwaltungen und weitere Einrichtungen zusammen arbeiten können. „Die Musik ist hierbei das richtige Medium, denn es kenne keine Grenzen.“
Und Regis Glatz, vom Stadtverband von Saargemünd, unterstrich, dass dieses grenzüberschreitende Projekt auf kulturellem Sektor zwar Neuland sei, aber die gute und bewährte Zusammenarbeit mit dem Saarpfalz-Kreis und dem Landkreis Kusel in anderen Bereichen habe es auf französischer Seite leicht gemacht, dieses neue Projekt gemeinsam anzugehen.
Wolfgang Weigel erläuterte als künstlerischer und pädagogischer Leiter von „Gitarrenland“, dass diese deutsch-französische Initiative auf drei Säulen aufgebaut sei: dem eigentlichen Festival mit erstklassigen Konzerten in der Großregion Westpfalz, Saarpfalz und Lothringen, der Akademie mit Angeboten für Anfänger wie Fortgeschrittene sowie einem Platz der Begegnung, wo sich 2011 erstmals Studenten aus Deutschland, Frankreich und Polen treffen, um gemeinsam Musik zu erfahren und Konzerte zu geben. Dieser Dreiklang setze „Gitarrenland“ von vielen anderen Konzerten und Events deutlich ab.
Ebenso wichtig sei neben dem grenz- und grenzenüberschreitenden Charakter auch die Tatsache, dass „Gitarrenland“ einen weiten Bogen spannt und die Geschichte, die Gegenwart und auch Aspekte der Zukunft der Gitarrenmusik darstelle.
Thomas Germain, Leiter der Musikschule „Kuseler Musikantenland“, freute sich, dass das Programm auch besonders darauf abziele, Musiker aus der Region mit einzubeziehen. „Gitarrenland“ habe den klaren Ansatz, Musiker vor Ort abzuholen und die weite Welt der Gitarrenmusik zu präsentieren. So könne jeder nach seinem Geschmack und Können in der Initiative seinen Platz finden – als Zuhörer wie als aktiver Musiker.
Zum Hintergrund von Gitarrenland: Kaum ein anderes Musikinstrument ist derart offen für alle Musikstile und passt sich an alle globalen Musiksprachen an wie die Gitarre. In fünf Jahrhunderten hat sie sich zu einem der ausdrucksstärksten Kulturträger entwickelt. In ihrer Universalität eignet sie sich einzigartig, die Einheit in der Vielfalt Europas zu repräsentieren. So waren sich dann auch der Landkreis Kusel, der Saarpfalz-Kreis und die Communauté d´ Agglomération de Sarreguemines einig, dass es keine sinnfälligere Symbiose gibt als die zwischen der Großregion Westpfalz, Saarpfalz und Moselle mit ihrer menschlichen, geographischen und kulturellen Vielfalt und der Gitarre. So fand der Vorschlag einer Kooperation im Projekt „Gitarrenland“ ungeteilte Zustimmung. „Gitarrenland“ präsentiert Programme aus unterschiedlichsten Musikkulturen zwischen klassischer und populärer, historischer und zeitgenössischer Musik. Insbesondere die Gitarre im Ensemble mit Stimme und anderen Instrumenten steht im Vordergrund der Programme. Interpreten von internationalem Rang, anerkannte Virtuosen stellen sich neben begabten und interessanten Nachwuchskünstlern unseren Musikfreunden dar.
Das 2. Internationale Gitarrenfestival läuft vom 25. Februar bis 29. April 2011. Konzert finden statt in Kusel, Homburg, Sarreguemines, Forbach, St. Ingbert, Blieskastel, Gersheim, Waldmohr, St. Wendel, Ottweiler und Lauterecken.
Karten und weitere Informationen zum „Gitarrenland“ sind erhältlich über das Service-Büro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-4 12, Fax 0 63 81 / 4 24-1 93, Mail: Molz@gitarrenland.eu oder im Internet unter http://www.gitarrenland.eu.
Am Mittwoch, 23. März, laden ab 16 Uhr das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, das vom Europäischen Integrationsfond geförderte Projekt IDA – Integration Dialog Akzeptanz und das Team des Café Frauenzimmer zu einem Marokkanischen Kaffeenachmittag ein. Anschließend stellt die Modelleurin und Bildhauerin Christel Hartz ab 19 Uhr im Café Frauenzimmer ihre Arbeiten zum Thema „Menschenbilder“ vor. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.
Am Freitag, 25. März, um 19 Uhr, bietet der BPW (Business und Professional Women) Club Homburg-SaarPfalz in Kooperation mit dem Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises im FrauenForum, Scheffelplatz 1, Homburg einen Vortrag an, der sowohl informiert, als auch konkrete Hilfestellung bietet. Unter dem Titel „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Utopie? – Praktische Tipps für Einstellungsgespräch und Gehaltsverhandlungen“ zeigt die Betriebswirtin und Personalreferentin Christine Meßner-Buri Fallen auf, in die Frauen bereits im Einstellungsgespräch treten können und gibt praktische Tipps für erfolgreiche Gehaltsverhandlungen. Der Eintritt ist frei.
Am Mittwoch, 30. März, zeigt das Team des Café Frauenzimmer in Kooperation mit dem Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises um 19 Uhr die britisch-US-amerikanische Komödie „Kalender Girls“. Der Film von Regisseur Nigel Cole erzählt die Geschichte von elf Frauen im Alter von 45 bis 60 Jahren, die auf unkonventionelle Weise Spenden für die medizinische Krebsforschung sammeln möchten. Der Eintritt kostet 3,- / 2,- (erm.) Euro.
Beim diesjährigen großen Karrierefrühstück am Sonntag, 3. April, ab 10 Uhr im Forum, Homburg, spricht die Dipl. Psychologin und Physiotherapeutin Cornelia Schneider unter dem Titel „Zeit, der Stoff aus dem das Leben ist - Frauen im Spannungsfeld zwischen Beruf und Privatleben“ zum Thema Work-Life-Balance. Die Kooperationsveranstaltung des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz und der vom Europäischen Sozialfond geförderten Koordinierungsstelle Frau & Beruf wird aufzeigen, welche Formen der Selbstorganisation und des Selbstmanagements dazu beitragen können, damit Frauen berufliches Engagement und private Interessen erfolgreich in Einklang bringen können. Der Vortrag inklusive dem Frühstücksbüffet kostet 12,- / 10,- (erm.) Euro.
„Zerbrochene Frauen - Das weibliche Burn-out-Syndrom“ lautet der Titel des Vortrages der als Kooperationsveranstaltung des Café Frauenzimmer mit dem Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises am Mittwoch, 6. April, um 19 Uhr im Café Frauenzimmer gehalten wird. Die Ärztin Sabine Bacher zeigt neue Wege in der Behandlung des Burn-out-Syndroms. Der Eintritt ist frei.
Am Freitag, 8. April, enden die 22. Frauen-Kultur-Aktionswochen mit dem Homburger Frauenkabarett und ihrem Best-of-Programm „Jubiläumsausgabe“ im Forum, Homburg. 10 Jahre hat sich das Homburger Frauenkabarett in seiner aktuellen Formation lustvoll für sein Publikum verausgabt. Ein guter Grund, das neue Best-of-Programm „Jubiläumsausgabe“ zu nennen. Frisch, frech, frivol, selten fromm und keineswegs frustrierend, anregend, aufregend, erregend – keineswegs abregend – auch bei Regen trockenen Humors. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 12,- / 10,- (erm.) Euro bzw. 14,- / 12,- (erm.) Euro oder an der Abendkasse 14,- / 12,- (erm.) Euro bzw. 16,- / 14,- (erm.) Euro.
Der Kochkurs findet im Café Frauenzimmer, Scheffelplatz 1, Homburg statt. Die Teilnahme am Kurs kostet 8,- Euro zzgl. Materialkosten. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung bis spätestens am 15. Februar 2011 unter 0 68 41 / 1 04 71 38.
Das vom Europäischen Integrationsfond geförderte Projekt IDA – Integration Dialog Akzeptanz ist ein Kooperationsprojekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises mit dem Verein Frau und Gesellschaft e.V.. Ziel des Projektes ist die gesellschaftliche Integration von Frauen aus Drittstaaten. Durch den gezielten Kontaktaufbau zwischen deutschen und ausländischen Frauen sollen zum einen einheimische Frauen für den Integrationsprozess sensibilisiert und zum anderen die ausländischen Mitbürgerinnen zu einer aktiven Gestaltung ihrer Integration ermuntert werden.
Der Vortrag findet im Café Frauenzimmer, Scheffelplatz 1, Homburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen unter 0 68 41 / 1 04 71 38.
Das vom Europäischen Integrationsfond geförderte Projekt IDA – Integration Dialog Akzeptanz ist ein Kooperationsprojekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises mit dem Verein Frau und Gesellschaft e.V.. Ziel des Projektes ist die gesellschaftliche Integration von Frauen aus Drittstaaten. Durch den gezielten Kontaktaufbau zwischen deutschen und ausländischen Frauen sollen zum einen einheimische Frauen für den Integrationsprozess sensibilisiert und zum anderen die ausländischen Mitbürgerinnen zu einer aktiven Gestaltung ihrer Integration ermuntert werden.
Im Blick auf den Künstler Norbert Weber ging die Laudatorin vor vielen Gästen in der Galerie der Kreisverwaltung in Homburg vom Dürer-Zitat „Kunst steckt in der Natur – wer sie herausreißen kann, der hat sie“ aus. Zum Ansatz von Norbert Weber auf dessen Photo-Exkursionen durch die Kreisstadt meinte Dr. Graf: „Einerseits reißt und rahmt er etwas, was auf diesem Weg zur Kunst wird. Doch ist es keine Natur, sondern Kultur, das heißt, die Stadt mit ihrer Architektur und ihrem angestammten Mobiliar der Laternen, Fensterläden, Brunnen und Geländern. Ob Natur oder Zivilisation, wenn es um Kunst geht, gilt dasselbe.“ Und weiter: „Es sind doch Dinge des Alltags, die sich im Blick des Fotografen zur grafischen Struktur und so zur Kunst wandelten. Zu etwas, das dem Alltag enthoben ist. Man muss es nur sehen und damit aus der Natur oder gebauten Umwelt, der Zivilisation herausreißen.“
Der ungewohnte Blick auf das Gewohnte war dann auch Thema der Begrüßung durch den Ersten Kreisbeigeordneten Peter Nagel, der in Vertretung für Landrat Clemens Lindemann viele Gäste und Fotointeressierte in der Galerie im Forum begrüßen konnte. Nagel zeigte sich sehr erfreut über die sehr gute Resonanz der Vernissage, die belege, dass der Reigen von Ausstellungen in der Kreisverwaltung ein wichtiger Baustein sei.
Die Ausstellung ist bis 11. März 2011, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Und es sind stattliche Investitionen des Kreises, die in den Neubau des Leibniz-Gymnasiums in St. Ingbert fließen werden. Rund 10 Millionen Euro sind vom Saarpfalz-Kreis veranschlagt. Durch die Standortzusammenführung entsteht in der Koelle-Karmann-Straße ein zentraler Schulstandort in der Nähe der Innenstadt. Ein Faktor, den auch St. Ingberts Oberbürgermeister Georg Jung bei seinem Grußwort vor dem Hintergrund demographischer Entwicklungen als sehr wesentlich betonte.
Die geplante Standorterweiterung umfasst ein Schulgebäude mit Verwaltungstrakt in Verlängerung der alten, denkmalgeschützten Turnhalle sowie eine angegliederte neue Sporthalle. Wie Landrat Lindemann bei der kleinen Feier zum Spatenstich in der alten Turnhalle betonte, sei das neue Gebäude in drei unterschiedliche Nutzungseinheiten gegliedert: Das eigentliche Schulgebäude habe die Form eines kompakten fünfgeschossigen Riegels. Der höhenversetzte dreigeschossige Verwaltungstrakt an der Römerstraße bilde einen Übergang zur Nachbarbebauung auf der gegenüberliegenden Straßenfront. „Auf der Südseite liegt die 3-Feld-Sporthalle, deren Flachdach als Erweiterung des Schulhof-Geländes genutzt werden kann“, so der Landrat weiter.
Besonders stolz zeigte sich Landrat Lindemann über das Energiekonzept des Neubaus: „Die Gebäude werden als Passivhaus ausgeführt. Sie erreichen aufgrund einer sehr guten Dämmung allein über die passive Nutzung der vorhandenen Energie – wie zum Beispiel Sonne, Menschen oder elektrische Geräte – komfortable Innentemperaturen und können deswegen größtenteils ohne separate Heizung auskommen.“
Die Gebäude zusammen haben eine Nutzfläche von fast 4 000 Quadratmetern, davon entfallen fast 1 000 Quadratmeter auf die Turnhalle. Das Bauvolumen beträgt rund 25 500 Kubikmeter.
Von diesen Zahlen, der modernen Technik und Konzeption wie der Kooperation von Kreistag, Kreisverwaltung und städtischen Gremien beeindruckt versprach auch Gerd Krämer vom saarländischen Bildungsministerium tatkräftige Unterstützung.
Im Anschluss an die Reden folgten Taten: Zuerst bediente Landrat Clemens Lindemann einen kleinen Bagger, dann folgte unter seiner „Regie“ der Spatenstich, den Schulleiterin Beatrix Lafontaine zusammen mit OB Georg Jung und den Kreistagsmitgliedern Ursula Dabrock, Roland Engel und Kurt Schwan vollzog.
Den musikalischen Rahmen der Feier übernahm in gewohnt gekonnter Manier das Leibniz-Rock-Ensemble unter der Leitung von Klaus Schwarz.
Wie das zuständige Dezernat Umwelt, Bildung und Bauen bei der Kreisverwaltung nun mitteilt, wird die Nutzung der Sporthalle erst wieder nach den Osterferien möglich sein. Baudezernent Dr. Gerhard Mörsch: „Wir tun alles, um die Bauzeiten möglichst kurz zu halten. Aber alle Betroffenen müssen auch Verständnis dafür haben, dass Sicherheit vorgeht.“
Anmeldung und Auskunft beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Telefon 0 68 41 / 1 04-78 38.
Im zweiten Kurs geht es um die Fragestellung „Wie viel Multi-Tasking ist gut?“ In diesem Tagesseminar erarbeiten die Teilnehmerinnen sich Ihren ganz persönlichen Alltagsplan; mit mehr Zeit, Organisation und Freude. Dieser Kurs kann zudem über den Familiengutschein abgerechnet werden. Kursleitung hat Noura Ben Hassine. Termin ist Samstag, 12. Februar 2011 von 9 bis 17 Uhr.
Und im dritten Kurs geht es um „Papiermanagement – Die Papiere im Griff II“. Gut strukturierte Arbeitsplätze sind übersichtlich und sparen Zeit. Jetzt wird der Büroalltag optimiert, der Arbeitsplatz organisiert, die Postbearbeitung beschleunigt. Mit den Tipps zum Anlegen von Adresskarteien und der Aufstellung von Büchern und Zeitschriften ist es keine Frage der Zeit mehr, Fakten und Informationen in Papierform oder auf dem Rechner wieder zu finden. Weitere Themen: Projekt- und E-Mail-Management. Kursleitung hat Heike Hagenau, Diplombibliothekarin und Ordnungstrainerin. Der Kurs läuft über drei Donnerstagabende von 18.30 bis 20.30 Uhr. Beginn ist am 10. Februar 2011.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Genau dieser Ansatz macht die Bilder von seinen Rundgängen durch Homburg so interessant: Entstanden ist eine Reihe von „Fundstücken“, die durch eine besondere Ästhetik und eine bestechende Qualität herausragen. So werden aus scheinbar unattraktiven Plätzen und Gebäuden neue Bildräume, die formal wie inhaltlich begeistern.
Zur Vernissage wird nach der Eröffnung durch den Ersten Kreisbeigeordneten Peter Nagel Dr. Sabine Graf die Laudatio auf Norbert Weber halten.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 27. Januar 2011 um 19 Uhr eröffnet. Zu sehen sind die Arbeiten in der Galerie im Forum dann bis 11. März 2011, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Der Arbeitskreis, dem Mitarbeiter des Umwelt- und Baudezernats, des Kreisbauamtes, der Bauaufsicht, der Denkmalpflege und des Katastrophenschutzes angehören, wird dann in einem zweiten Schritt den Kreistag informieren. Die Beratung im Kreistag ist sehr wichtig, da jetzt schon klar ist, dass ein Großteil der Schlossmauer dem Saarpfalz-Kreis gehört. Danach soll im Dreiklang von Stadt Blieskastel, Land und Saarpfalz-Kreis ein gemeinsames und gesamt-finanziertes Konzept erarbeitet werden, wobei auch Mittel aus der Städtebauförderung einfließen könnten.
Und auch der dritte konkrete Schritt ist schon festgelegt: Der Bewuchs an der Mauer muss komplett entfernt werden. Der nach dem Schaden informierte Steinexperte Dr. Dirk Schmidtke gab diese eindeutige Empfehlung, denn entgegen landläufiger Meinung geben die Pflanzenwurzeln dem Mauerwerk keinen Halt, sondern wirken im schlimmsten Fall wie kleinen Sprengungen zwischen den Steinen. Zudem können die Pflanzen eventuell weitere schadhafte Stellen an der Mauer verdecken. Sanierungsmaßnahmen sind ohnehin erst möglich, wenn die Schlossmauer freigelegt ist.
In einem vierten Schritt kann dann ein Schadenskataster erstellt werden, das statische wie bautechnische Mängel aufzeigt. Danach folgen direkt erste Sanierungsschritte und letztendlich eine Pflegeprogramm für die Blieskasteler Schlossmauer.
Landrat Clemens Lindemann und seine Expertenrunde sind sich einig: „Diese Projekt wird uns noch lange beschäftigen. Und wir müssen jetzt zeitnah die Probleme anpacken. Noch haben wir das große Glück, dass niemand verletzt wurde. Das soll auch in Zukunft so bleiben!“
Es folgt der Vortrag über die „Fachberatung der Caritas“. Am Mittwoch, 2. Februar 2011 um 16 Uhr, stellt das Caritas-Zentrum Saarpfalz, ein Kooperationspartner des Projektes IDA – Integration Dialog Akzeptanz, in einem Vortrag sein umfangreiches Beratungsangebot vor. Das Caritas-Zentrum ist Anlaufstelle für alle Menschen die Rat und Hilfe suchen. Um entsprechend helfen zu können, verfügt das Caritas-Zentrum Saarpfalz über ein umfangreiches, differenziertes und qualifiziertes Angebot an Fachdiensten. Es ist offen für alle Menschen, unabhängig von religiöser und politischer Zugehörigkeit oder Herkunft.
Alle Veranstaltungen finden im Café Frauenzimmer, Scheffelplatz 1, Homburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen unter 0 68 41 / 1 04-71 38.
Zum 19. März 2011 findet nun ein ganz besonderer Qualifizierungskurs zur Tagesmutter beziehungsweise zum Tagesvater statt: Er richtet sich an Interessierte mit pädagogischer Vorbildung. Da diese bereits viel Wissen über kindliche Entwicklung und Erziehung mitbringen, umfasst dieser Kurs statt der üblichen 160 nur 80 Unterrichtseinheiten. In diesen werden vertiefte Kenntnisse in der Kindertagespflege vermittelt – von den gesetzlichen Grundlagen über die Gestaltung der Eingewöhnungszeit eines Kindes bis zum Stressmanagement. Der Unterricht wird dabei abwechslungsreich und interaktiv gestaltet. Die Inhalte richten sich nach dem Curriculum des Deutschen Jugendinstitutes (DJI).
Das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises führt die Kurse in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) durch. Beide verfügen über das bundesweit anerkannte Gütesiegel zur Durchführung der Qualifizierungskurse, die AWO darüber hinaus noch über das AZWV-Zertifikat. Dadurch können die Kurse finanziell gefördert werden und sind generell günstig für die Teilnehmer.
Der Kurs für Interessierte mit pädagogischer Vorbildung beginnt am 19. März 2011 und endet am 20. September 2011. Er findet zur Abendzeit in den Räumen des Frauenbüros am Scheffelplatz in Homburg statt. Um einen Platz zu erhalten, sollten sich interessierte Frauen und Männer baldmöglichst, spätestens bis zum 15. Februar 2011, melden. Weitere Informationen und Anmeldung bei Marion Reugels, Telefon 0 68 41 / 1 04–81 19, Mail: Marion.Reugels@saarpfalz-kreis.de und bei Claudia Göpfrich, Telefon 0 68 41 / 1 04–80 78, Mail: Claudia.Goepfrich@saarpfalz-kreis.de.
Bereits seit dreizehn Jahren bietet der Saarpfalz-Kreis Jugendlichen im Alter zwischen 16 bis 25 Jahren Hilfe an, auf solche oder ähnliche Fragen zum Thema Ausbildung und Arbeit Antwort zu finden. Hierzu wurde eigens die Koordinationsstelle Jugend und Arbeit geschaffen. Diese hat zum Ziel, Jugendliche bei der beruflichen Orientierung beziehungsweise Integration zu unterstützen. Sie aktiviert und motiviert Jugendliche zur Entwicklung beruflicher Perspektiven, auch und gerade dann, wenn bisherige Versuche mit Schwierigkeiten verbunden waren oder eventuell sogar gescheitert sind.
Die Koordinationsstelle bietet Hilfestellungen bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche, beim Abfassen von Bewerbungen und im Umgang mit Behörden, Ämtern und Arbeitgebern. Sie bietet ihre Mithilfe ebenso bei der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten, Berufs vorbereitenden Maßnahmen oder Trainingsmaßnahmen an. Auch bei persönlichen Fragen und Problemen ist sie Ansprechpartner, gibt Tipps und vermittelt bei Bedarf an weiterführende Beratungsstellen. Auch Rat suchende Eltern können sich an sie wenden.
Die Koordinationsstelle Jugend und Arbeit – die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt wird – legt Wert auf eine niedrigschwellige Erreichbarkeit. Ihre Inanspruchnahme erfordert keine Antragstellung oder Einkommensprüfung. Sie steht allen Jugendlichen im Saarpfalz-Kreis offen, die Orientierungshilfen in Fragen beruflicher Perspektiven wünschen. Eine telefonische Terminabsprache genügt, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.
Ansprechpartnerin ist Claudia Möller. Sie ist unter der Telefonnummer 0 68 41 / 9 93 00 08 zu erreichen. Das Büro befindet sich unter der Adresse Am Scheffelplatz 1 in Homburg (ehemaliges Gesundheitsamt). Außensprechstunden bietet Frau Möller an Montagen im Rathaus St. Ingbert und nach Vereinbarung an.
Der Aktionstag in Homburg ist gleichzeitig der Auftakt für die Reihe „Internet: mit Sicherheit!“, die die Partner seit 2007 im Rahmen des Safer Internet Day durchführen. 2011 wurden Programm und Inhalte komplett aktualisiert. Von 9:00 bis 13:00 Uhr finden zwei Workshops zum Thema „Internetsicherheit“ statt. Zunächst erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis 10:30 Uhr alles über Gefahren und Angreifer, die im Internet lauern, ab 11:00 Uhr stehen dann die richtigen PC-Einstellungen und die notwendige Sicherheits-Software im Mittelpunkt.
Am Nachmittag von 14:00 bis 15:30 Uhr sind die Besucher bei „Tatmittel Internet“ gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Internetkriminellen und Abzockern auf der Spur. Über den richtigen Umgang mit den eigenen Daten informiert von 16:00 bis 18:00 Uhr der Workshop „Meine Daten im Netz“. Alle Veranstaltungen finden im Landratsamt in Homburg, Am Forum 1, statt.
Der Aktionstag wird durch ein eigenes Angebot für Schulen ergänzt. Bei „Rechtsextremisten im Internet“ erfahren die Schülerinnen und Schüler des Mannlich-Gymnasiums in Homburg, wie im Internet mit Parolen und Musik nach Sympathisanten der rechten Szene gesucht wird.
Rat und Hilfe erhalten alle Saarländerinnen und Saarländer am Aktionstag von 8:00 – 17:00 Uhr bei der Telefon-Hotline (0681/3 89 88 12 und 0681/4005 212), wo ihnen Experten der Landesmedienanstalt und der Arbeitskammer für Fragen zur Internetsicherheit zur Verfügung stehen.
Die Teilnahme an allen Programmteilen des Aktionstages ist kostenlos. Wegen der begrenzten Zahl der Plätze empfehlen wir, sich vorab anzumelden (Tel.: 0681/3 89 88 12 und 0681/4005 212).
Nähere Informationen zum Programm und den weiteren Aktionstagen „Internet: mit Sicherheit!“, die im Laufes des Jahres in den anderen Landkreisen stattfinden, finden Sie im Internet unter www.onlinerland-saar.de und www.arbeitskammer.de
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Ursache des Schimmelbefalls ist in jedem Fall eine Durchfeuchtung der Wand. Um den Schimmel erfolgreich zu bekämpfen, muss also zuerst geklärt werden, woher die Feuchtigkeit kommt.
Sie kann auf verschiedenen Wegen in die Wand gelangen. Man spricht von eindringender oder auch von aufsteigender Feuchtigkeit und von Kondensfeuchtigkeit. Letztgenannte kann durch falsches Heizen und Lüften oder durch Mängel in der Bausubstanz entstehen, die zu Wärmebrücken führen, durch die zudem noch viel Heizenergie verloren geht.
Werner Ehl erläutert die verschiedenen Ursachen für Feuchtigkeit in der Wand, schlägt geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung des Schimmels vor und gibt Tipps zum richtigen Heizen und Lüften. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes stehen ebenfalls für Fragen zur Verfügung.
Der kostenlose Vortrag findet im Sitzungstrakt des Homburger Forums, Raum 245, Am Forum 1 statt. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bei der KUG-Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit unter Telefon 0 68 41 / 1 04-83 78 oder unter kug@saarpfalz-kreis.de erwünscht.
Wie das Amt für Schulverwaltung und Sport des Saarpfalz-Kreises mitteilt, sind die Sporthallen im Kreis während den Weihnachtsferien vom 20. bis 31. Dezember 2010 wegen Renovierungs- und Reinigungsarbeiten für jeglichen Spiel- und Trainingsbetrieb geschlossen.
Vom 20. bis 23. Dezember wie vom 27. bis 30. Dezember ist die Kreisverwaltung zu den gewohnten Öffnungszeiten – 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15.30 Uhr – erreichbar. Die Kfz-Zulassung in der Kreisverwaltung ist montags, dienstags und mittwochs immer von 7.30 bis 15 Uhr, donnerstags sogar von 7.30 bis 16 Uhr durchgehend geöffnet. Ausnahme ist der 23. Dezember 2010: An diesem Tag schließt die Kfz-Zulassung ihre Pforten schon um 14 Uhr.
Das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises führt in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) solche Qualifizierungskurse durch. Beide verfügen über das bundesweit anerkannte Gütesiegel zur Durchführung der Qualifizierungskurse, die AWO darüber hinaus noch über das azwv-Zertifikat. Dadurch können die Kurse finanziell gefördert werden und sind generell günstig für die Teilnehmer. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine komplette Übernahme der Kurskosten möglich. Während der Kurszeiten wird eine Kinderbetreuung angeboten.
Der nächste Kursus beginnt am 1. Februar 2011 und endet am 21. Juni 2011 noch vor Beginn der Sommerferien. Um einen Platz zu erhalten, sollten sich interessierte Frauen und Männer baldmöglichst melden. Die Platzanzahl ist begrenzt. Weitere Informationen und Anmeldung bei Marion Reugels, Telefon 06841 / 104 – 81 19, eMail: Marion.Reugels@saarpfalz-kreis.de und Claudia Göpfrich, Telefon 06841 / 104 – 80 78, eMail: Claudia.Goepfrich@saarpfalz-kreis.de.
Einen weiteren Bescheid in Höhe von 641.175 Euro erhielt der Saarpfalz-Kreis für die Sanierung der Erweiterten Realschule St. Ingbert-Rohrbach. Hier wird der Stahlbeton an der Pausenhalle und die Südfassade der Schule energetisch saniert und so die zahlreichen Kältebrücken beseitigt.
Für die Siebenpfeiffer- und Oberlin-Schule in Homburg-Erbach händigte Minister Toscani dem Saarpfalz Kreis einen Zuschussbescheid über 827.014 Euro aus. Das Dach der Schule, das aus den 1960er Jahren stammt und erhebliche Undichtigkeiten aufweist, wird erneuert und ein Wärmeschutz aufgebracht. Eine Grundsanierung wird ebenfalls an den 40 Jahre alten Toilettenanlagen durchgeführt.
Der letzte Bescheid ist den Sanierungsmaßnahmen des Technisch Gewerblichen Berufsbildungszentrums Homburg Mitte (Trakt II) gewidmet. Er beläuft sich auf eine Höhe von 736.618 Euro. Die Sanierung wird an den Innenräume, der Ausstattung, der Beleuchtung, die Verkabelung, den Brandschutz sowie die Toilettenanlage durchgeführt.
Kreisbeigeordneter Albert Bold freute sich sehr über die Zuschüsse im Rahmen des Konjunkturpakets, die als Bundesmittel über das Land verteilt werden: „Damit können wir an den Schulen des Saarpfalz-Kreises wichtige Maßnahmen zu einem stattlichen Teil mitfinanzieren. Und die Schulen können das Geld wirklich gebrauchen. Diese Investitionen helfen dem Kreis und seinen Schulen nachhaltig, denn die gute Bildung unserer Kinder ist ein Grundpfeiler für eine bessere Zukunft.“
Leitung: Susanne Ritter, Diplom-Psychologin, Neunkirchen
Termin: 22. Januar 2011 von 9-17 Uhr
Entgelt: Euro 40,-/30,- (erm.). Für Teilnehmerinnen am Coaching und Mentoring: Euro 20,-
Schriftliche Anmeldung bis 15. Januar 2011 per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de oder an Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Postfach 1550, 66406 Homburg.
Auch Landrat Clemens Lindemann zeigte sich beeindruckt von der Schaffenskraft des Peter Schmieden. Schmieden habe schon des Öfteren sein Talent in den Dienst guter Sachen gestellt. So gestaltete er unter anderem das Innenleben der Kapelle am ehemaligen Kreiskrankenhaus durch ein Marienbild entscheidend mit. Deshalb galt der Dank des Landrates an den Künstler für dessen gelungene Ausstellung wie das außergewöhnliches Engagement im und für den Saarpfalz-Kreis.
Die Bilder sind bis 21. Januar 2011 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr in den Räumen der Galerie im Forum in der Kreisverwaltung zu sehen.
Mit dem Besuch wollte sich Minister Weisweiler über die Arbeit und die Akzeptanz der Pflegstützpunkte vor Ort informieren. Er dankte ausdrücklich den Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes für ihr Engagement.
In dem Pflegestützpunkt Am Forum in Homburg oder bei Hausbesuchen vor Ort informieren sechs Pflegeberaterinnen und -berater über entsprechende Hilfen und Versorgungsformen, die auf den individuellen Bedarf abgestimmt sind. Der Pflegestützpunkt wird gemeinsam von den Pflegekassen und dem Saarpfalz-Kreis getragen. Landrat Clemens Lindemann ist Vorsitzender im Kooperations-Ausschuss, die Geschäftsführung hat Helga Setz vom Verband der Ersatzkassen (vdek) übernommen.
Der Pflegestützpunkt bietet die Organisation von Hilfen und die individuelle Begleitung von Pflegebedürftigen unter einem Dach an. Damit wird ein Beratungs- und Hilfenetzwerk realisiert, das offene Fragen von Betroffenen und ihren Angehörigen bei Pflegebedürftigkeit klärt, bei der Suche nach einem Pflegedienst oder einer stationären Pflegeeinrichtung hilft und auf Wunsch ein individuelles Versorgungsarrangement zusammenstellt, erläuterte Armin Lang, Leiter der Landesvertretung des Ersatzkassenverbandes (vdek). Ziel sei, die Versorgung multimorbider und pflegebedürftiger Menschen so zu verbessern, dass sie möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können. Darüber hinaus sollen die Selbsthilfekräfte des Kranken beziehungsweise Pflegebedürftigen und seiner pflegenden Angehörigen aktiviert und stabilisiert werden.
Landrat Clemens Lindemann berichtete, dass der Pflegestützpunkt inzwischen von den Menschen im Landkreis sehr gut angenommen würde. Mit der steigenden Zahl hochaltriger Menschen in unserer Gesellschaft würde das Risiko von Multimorbidität und Pflegebedürftigkeit steigen. Parallel dazu nähmen die „Selbsthilfekräfte“ der betroffenen Familien ab. Ehepartner, aber auch Kinder, seien häufig selbst schon im fortgeschrittenen Alter und körperlich oft nicht mehr in der Lage, Pflege- und Versorgungsleistungen zu erbringen. Deshalb sei eine Beratung zum Thema Pflege aus einer Hand, wie sie jetzt der Pflegestützpunkt biete, dringend notwendig, so der Landrat.
Im Saarland werden insgesamt acht Pflegestützpunkte eingerichtet, je Landkreis einer und im Regionalverband Saarbrücken drei. In jedem Pflegestützpunkt werden drei bis vier Fachkräfte arbeiten.
Landrat Clemens Lindemann dankte Günter Becker für seinen Einsatz, insbesondere aber dafür, dass er nach dem Einzug in den Landtag seine Heimatregion tatkräftig unterstützt habe. Becker habe einen großen Anteil daran, dass das Kreiskrankenhaus St. Ingbert auch heute noch besteht und mit hervorragenden Zukunftsperspektiven ausgestattet ist. „Die guten Verbindungen des regionalen Abgeordneten zur Landesregierung haben uns sehr geholfen,“ so Landrat Lindemann.
Ebenso dankte der Landrat für die Unterstützung des Rettungszweckverbandes. Durch das Engagement von Becker sei es trotz gegenläufiger Strömungen gelungen, dass der Krankentransport zur Hälfte und die Notfallrettung zu 100 Prozent in öffentlicher Hand geblieben seien. Darüber hinaus habe er einen großen Anteil am Zustandekommen der integrierten Leitstelle auf dem Winterberg. Diese Leitstelle werde zukünftig vom Rettungszweckverband und der Berufsfeuerwehr Saarbrücken unter dem Namen „Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung“ betrieben.
Die Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses St. Ingbert, Wolfgang Steil und Frank Banowitz sowie der Geschäftsführer des Zweckverbandes für den Rettungsdienst und die Feuerwehralarmierung, Bernhard Roth, schlossen sich bei der Feierstunde den Worten des Landrats an und dankten Becker ebenfalls für seinen großen Einsatz.
Der Abgeordnete dankte allen für das wohltuende Lob und resümierte mit den Worten: „Ich habe nur meinen Job gemacht!“
Wochen- und Monatelang hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichsten Lerninhalten auseinander zu setzen, denn schließlich sieht der Gesetzgeber eine gute Ausbildung für Personen vor, die Kinder in der Tagespflege betreuen. So umfasste der Lernplan unter anderem Rahmenbedingungen der Kindertagespflege mit rechtlichen wie finanziellen Grundlagen, Tätigkeitsprofil und Prozessgestaltung, Erziehungsziele und Kommunikation in der Erziehung, Themen wie Gesundheit, Ernährung und Sicherheit, die kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung in der Kindertagespflege, Kooperation und Kommunikation zwischen Kindertagespflegeperson und Eltern, Krisen-, Konflikt- und Stressbewältigung sowie die Erarbeitung eines individuellen pädagogischen Konzeptes.
Bei dieser Vielzahl von Lerninhalten griffen Marion Reugels und Vera Eckhardt auch auf Experten zurück, die spezielle Themen aufgriffen. Kein Wunder, dass nach diesem Büffeln und der Umsetzung in die Praxis nun am Ende des Kurses gefeiert wurde. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Sitzungstrakt des Homburger Forums überreichten Landrat Clemens Lindemann und Jugendamtsleiter Klaus Guido Ruffing den Frauen ihre Zertifikate.
Landrat und Jugendamtsleiter betonten bei der Feier, dass mit dieser Qualifizierung die Tagespflege noch weiter gefestigt und gestärkt werde. Lange seien die Zeiten vorbei, dass diese Pflege als zweitrangig angesehen werde. Gerade vor dem Hintergrund dieser umfassenden Ausbildung zeigte sich der Landrat stolz auf die Absolventinnen des Kurses, dem noch weitere folgen werden.
Der nächste Kurs für Kindertagespflegerinnen und -pfleger läuft am 1. Februar 2011 an. Noch sind einige Plätze frei. Weitere Infos gibt es beim Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Marion Reugels, Telefon 0 68 41 / 1 04-81 19, E-Mail: Marion.Reugels@saarpfalz-kreis.de.
In diesem Jahr gestalten Sängerin Lilly Pazmann und Profimusiker Jochen Lauer das Programm. Der ausgebildete Bassist und Gitarrist und die Sängerin der Band bossa’68 machen seit vielen Jahren immer wieder gemeinsam Musik. Beim diesjährigen Adventscafé schaffen die beiden Musiker mit ihren groovigen Rocksongs, ergreifenden Liebesliedern und den pulsierenden Latin-Grooves eine verträumte und sinnliche Atmosphäre, mal federleicht, voller Sehnsucht und Melancholie, mal voller Power und Lebensfreude.
Der Eintritt ist frei. Zur besseren Organisation wird um Anmeldung bis zum 6. Dezember unter 0 68 41 / 1 04-71 38 oder per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de gebeten.
Aber auch die intensive Auseinandersetzung mit dem Links- und Ausländerextremismus sowie dem Islamismus und dem islamistischen Terrorismus sei unerlässlich. Die Ausstellung zeige, dass in einem demokratischen Rechtsstaat alle Bürger ein hohes Maß an individueller Freiheit genießen. Andererseits müsse sich die demokratische Öffentlichkeit aber auch der Gefahren gewärtig sein, die diese Freiheit bedrohen. Jeder könne Opfer von Gewalt oder Diskriminierung werden.
Mit Ausstellungstafeln, Multimedia- und anderen interaktiven Elementen sowie in Vitrinen ausgestellten Tat- und Propagandamitteln wird umfassend über die Gefahren des Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland aufgeklärt. Darüber hinaus sollen die Besucher über die Aufgaben, Befugnisse und Grenzen des rechtsstaatlich begründeten und demokratisch kontrollierten Verfassungsschutzes informiert werden.
Zielgruppen sind Lehrer und Erzieher, Schüler und Auszubildende sowie alle interessierte Bürger. Die Ausstellung ist ein Beitrag zur geistig-politischen Auseinandersetzung mit verfassungsfeindlichen Bestrebungen und verdeutlicht, dass die Demokratie auf grundlegende Wertorientierungen angewiesen ist, die gegenüber extremistischen Positionen verteidigt werden müssen.
Die Ausstellung ist bis 10. Dezember 2010 in der Aula des Christian von Mannlich Gymnasiums in, Hiltebrandtstraße 1, allen interessierten Besuchern kostenlos zugänglich. Sie kann montags bis mittwochs von 7.45 Uhr bis 16 Uhr, donnerstags von 7.45 bis 18 Uhr und freitags von 7.45 bis 13 Uhr besucht werden.
Während dieser Zeiten wird die Ausstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verfassungsschutzes betreut. Schulklassen und sonstige Gruppen erhalten nach vorheriger Anmeldung unter der Rufnummer 0 68 41 / 1 9 34 83 60 (Sekretariat des Gymnasiums) eine Einführung in die Thematik der Ausstellung.
Der Abteilungsleiter Polizeiangelegenheiten im Saarländischen Ministerium für Inneres und Europaangelegenheiten, Wolfgang Klein, und der 1. Beigeordnete des Saarpfalz-Kreises, Peter Nagel, sowie der Schulleiter des Christian von Mannlich Gymnasiums Wolfram Peters begrüßten die Gäste zur Ausstellungseröffnung in der schmucken Aula. Franziska Schillo, Schülerin der fünften Klasse des Gymnasiums und Preisträgerin bei „Jugend musiziert“, sowie eine Gruppe des Bewegungstheaters sorgten für die musische Umrahmung der Feierstunde.
Die Adventszeit ist eine Zeit der Besinnlichkeit und Ruhe, doch in unserer heutigen hektischen Umwelt geht dies oft verloren. Mit diesem Nachmittag soll den ausländischen Mitbürgerinnen ein Stück Brauchtum aus Deutschland nahe gebracht werden.
Gisela Omlor, Kunsterzieherin, wird mit einem kreativen Angebot die Bastlerinnen anleiten.
Parallel dazu werden in der Küche unter Anleitung Plätzchen gebacken, die anschließend in gemütlicher Runde bei einer frischen Tasse Kaffee oder Tee gegessen, oder einfach mit nach Hause genommen werden können.
Zur besseren Organisation wird um telefonische Voranmeldung unter 0 68 41 / 1 04-84 70 gebeten.
Der Vortrag ist am Dienstag, 30. November 2010, 19.30 Uhr im Café Frauenzimmer und kostet keinen Eintritt. Anmeldung und Info unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Minister Stephan Toscani ehrte die engagierten Kommunalpolitiker, die sich in besonderem Maße um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben, durch die Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Medaille. Der Minister betonte, dass neben Ehrungen durch die Gemeinde selbst auch von staatlicher Seite die ehrenamtliche Tätigkeit von Bürgern in den Räten der Gemeinden und Gemeindeverbände herausgestellt und gewürdigt werden sollte.
Die Ehrung erfolgte durch die Überreichung einer eigens hierfür gestalteten Silbermedaille nebst einer Urkunde sowie zusätzlich einer kleinen Anstecknadel. Die Medaille trägt das Profilkopfbild des Reichsfreiherrn Karl vom und zum Stein, der am 25. Oktober 1757 geboren wurde und am 29. Juni 1831 verstarb.
Der Reichsfreiherr Karl vom und zum Stein gehört zu den Großen der deutschen Geschichte. Sein Name ist mit wichtigen Reformen verknüpft: der Selbstverwaltung der Städte und der Befreiung der Bauern vom Joch der Leibeigenschaft. Freiheit im Gemeinwesen und Teilhabe an seiner Gestaltung - das waren die wichtigsten Ziele, denen er mit seiner Arbeit diente.
Stein war kein Diplomat und blieb Zeit seines Lebens ein umstrittener Mann. Einige biographische Daten verdeutlichen dies: Im Jahre 1804 wurde er von König Friedrich Wilhelm III. zum preußischen Wirtschafts- und Finanzminister ernannt - nach der Niederlage von Jena und Auerstädt am 3. Januar 1807 jedoch wieder entlassen.
Bevor Stein nach dem Tilsiter Frieden mit Frankreich am 30. September 1807 als leitender Minister in die preußische Regierung zurückkehrte, verfasste er auf seinem Besitz in Nassau im Juni 1807 die berühmt gewordene „Nassausche Denkschrift“ - sein Programm einer Erneuerung des preußischen Staates durch die Beteiligung der Bürger an öffentlichen Aufgaben. Vom 30. September 1807 bis zu seinem endgültigen Ausscheiden aus dem preußischen Staatsdienst am 24. November 1808 gelang es ihm, dank seiner Entschlossenheit und Tatkraft ein grundlegendes Reformprogramm in wichtigen Teilbereichen durchzusetzen.
Die daraus resultierende Reformpolitik verfolgte primär das Ziel, die Wiederherstellung der im absolutistischen Feudalstaat verlorenen Bindung des Bürgers an den Staat. Seine zentrale Fragestellung lautete deshalb konsequenterweise: Wie kann der Bürgersinn („Gemeingeist“) wieder belebt werden. In der kommunalen Selbstverwaltung erkannte Stein die Antwort darauf und die Möglichkeit, den geänderten gesellschaftlichen Grundlagen Rechnung zu tragen und den politischen Entscheidungsprozeß auf die Bürgerschaft zu übertragen. Eckstein dieser damals unerhörten Neuerung war die Städteordnung vom 19. November 1808, die zunächst für die Städte wirksam wurde. Wenn auch die gegen den Obrigkeitsstaat gerichteten Freiheits- und Reformbemühungen an den altpreußischen Konservativen scheiterten und letztlich nur unvollständig realisiert werden konnten, so war die Forderung nach Gemeindefreiheit als Element liberalistischen Denkens und das Postulat der Unabhängigkeit kommunaler Körperschaften gegenüber dem Staat für die zukünftige Entwicklung dennoch von prägender Bedeutung für die Zukunft.
Freiherr vom Stein bezeichnete die kommunale Selbstverwaltung als „tätige Mitarbeit an gemeinsamen Interessen und Aufgaben“. An die Stelle von Befehl und Gehorsam tritt der Aufruf des selbstverantwortlichen Menschen in Staat und Gesellschaft. Sein Appell lautete: „Bürgersinn, der am Gemeinwesen (...) Anteil nimmt, muss an die Stelle der Passivität gesetzt werden“.
Volker DEGEL
geb. 23.02.1945, Auf den Wacken 22, 66440 Blieskastel
Sein vorbildliches ehrenamtliches Wirken auf kommunaler Ebene begann Herr Volker Degel im Jahr 1989, als er in den Ortsrat von Niederwürzbach und zeitgleich in den Stadtrat von Blieskastel gewählt wurde. In der Zeit von 1989 bis 1994 war er außerdem Ortsvorsteher im Gemeindebezirk Niederwürzbach. In dieser Funktion wurde Volker Degel als Mann, nicht der großen Worte, sondern der Taten bekannt, setzte er sich doch für zahlreiche Sanierungs- und Baumaßnahmen in seinem Heimatort ein. Beispielsweise wurden in seiner Amtszeit der Neubau des Kindergartens erfolgreich umgesetzt, der Niederwürzbacher Weiher saniert und das Weihergelände zur Naherholung neu konzipiert und ausgebaut. Nicht nur die infrastrukturellen Maßnahmen waren ihm seit jeher ein großes Anliegen, er, der volksnahe Politiker, war ein kompetenter Ansprechpartner für die Probleme der Bürgerinnen und -bürger. Auch sein humanitäres Engagement ist vor Ort in bester Erinnerung. Selbstlos und aufopfernd leitete er Ende der 80-er/Anfang der 90-er Jahre Hilfspaketaktionen für Russland und Georgien und sammelte Spenden für die Bedürftigen. In besonderem Maße setzte er sich für Kinder aus Tschernobyl ein. Hierfür gebührt ihm Dank und Anerkennung.
Im Jahr 1999 wurde Herr Degel für zehn Jahre in den Kreistag des Saarpfalz-Kreises gewählt. Auch dort glänzte er mit seinem exzellenten Fachwissen in zahlreichen Ausschüssen. Über seine kommunalpolitischen Ämter hinaus, ist Herr Degel in vielen Vereinen aktiv und begleitet zahlreiche Vorstands-ämter, z. B. im Heimat- und Verkehrsverein sowie im Obst- und Gartenbauverein.
Werner HURTH
geb. 21.07.1940, Saar-Pfalz-Straße 55, 66440 Blieskastel
Das positive Erscheinungsbild des Gemeindebezirkes Aßweiler der Stadt Blieskastel nach der Gebiets- und Verwaltungsreform nachhaltig mitgeprägt - hierfür ist Herr Werner Hurth maßgeblich mitverantwortlich. In seiner Zeit als Ortsvorsteher in Aßweiler von 1979 bis 1984 entstanden - von ihm entscheidend vorangetrieben - die Neubaugebiete „In den Obstgärten“ und „Hermann Berwanger Straße“ mit über 70 Bauplätzen. Er war es, der in seiner Zeit als Mitglied des Stadtrates der Stadt Blieskastel (1984 bis 1999) dafür sorgte, dass Aßweiler Interessen entsprechendes Gehör fanden. Von 1999 bis 2004 gehörte er nochmals dem Ortsrat von Aßweiler an.
Sich - auch außerhalb der Kommunalpolitik - in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen - für Herrn Hurth eine Selbstverständlichkeit, und dies bereits seit den 60-er Jahren. So war er von 1964 bis 1974 stellvertretender Stammesführer der Pfadfinder St. Georg. Die in dieser Zeit stattgefundenen Ferienlager im französischen Schorbach sind für viele bis heute unvergessen.
Als 2. Vorsitzender des Verwaltungsrates der katholischen Kirchenstiftung Aßweiler (1982 bis 2002) hat er sich insbesondere für den örtlichen Kindergarten eingesetzt. 45 Jahre aktiver Sänger im Kirchenchor, Schülerwart in der Handballabteilung des TV Aßweiler, seit 1995 Schatzmeister im Obst- und Gartenbauverein, - mit seinen vielfältigen, oftmals gleichzeitigen Tätigkeiten fungiert Herr Hurth als verlässliches Bindeglied zwischen den Vereinen und Organisationen. Noch heute ist er als Beisitzer im Kreisrechtsausschuss und als Schöffe am Landgericht aktiv.
Maritta KOLBE
geb. 11.08.1951, Kiefernstraße 31, 66440 Blieskastel
Maritta Kolbe - eine geachtete Kommunalpolitikerin mit Leib und Seele. 1994 wurde sie erstmals in den Ortsrat des Gemeindebezirkes Brenschelbach gewählt, dem sie bis 2009 angehörte. In diesem gesamten Zeitraum war sie auch Ortsvorsteherin, ein Zeichen dafür, dass ihre Kompetenz und Loyalität sowie ihr Wirken auch von den anderen Ortsratsmitgliedern anerkannt wurde. Frau Kolbe hat durch ihr Handeln enorm viel für den Ort Brenschelbach und seine Bürgerinnen und Bürger bewirkt. Ihr ganz persönliches Anliegen war es, einen Ort zu schaffen, an dem sich jung und alt gleichermaßen wohl und angenommen fühlen. Dies ist ihr durch ihr Engagement in vielen Projekten gelungen. So hat sie sich u. a. für den Bau eines Rasensportplatzes und den Umbau des ehemaligen Zollhäuschens zum Jugendzentrum stark gemacht. Aber auch die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger lagen Frau Kolbe am Herzen. Sie war es, die einen wöchentlichen Seniorentreff ins Leben gerufen hat, um so den Raum und die Möglichkeit für einen Austausch untereinander zu bieten. Mit ihrer generationenübergreifenden Herangehensweise hat sie neue, zur Nachahmung dringend empfohlene, Wege beschritten. Von ihrem beeindruckenden Einstellung zum Ehrenamt profitieren auch die Vereine vor Ort. So hat sie den Bau des Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshauses vorangetrieben, das heute Zentrum des Dorflebens ist. In ihrer Eigenschaft als Gründerin und 1. Vorsitzende des Vereins zur „Förderung der Dorfgemeinschaft“ verwaltete Frau Kolbe dieses Dorfgemeinschaftshaus seit dessen Eröffnung im Jahre 2002 bis 2010 ehrenamtlich.
Lothar KREUTZ
geb. 07.05.1947, An der Kirche 3, 66440 Blieskastel
Herr Kreutz hat sich im vergangenen Jahr aus der aktiven Kommunalpolitik zurückgezogen - die Spuren, die er hinterlassen hat, sind auf Dauer unübersehbar. 35 Jahre Mitglied im Stadtrat der Stadt Blieskastel (1974 bis 2009) und zehn Jahre (1999 bis 2009) Erster Beigeordneter der Stadt - Herr Kreutz verkörperte stets in ganz besonderer Weise den überparteilichen Ansprechpartner für die Menschen in Blieskastel, der sich „ihren Wehwehchen“ annahm. Besonders in den ihm übertragenen Geschäftsbereichen Energieversorgung und Abwasserwirtschaft setzte er Akzente und war an zahlreichen Infrastrukturmaßnahmen, wie der Erschließung der Kläranlage Blieskastel, beteiligt. Ein besonderes Anliegen war für ihn der Erhalt des Blieskasteler Freizeitbades. Er hat entscheidend an einer zukunftsfähigen Konzeption, mit dem Schwerpunkt einer effizienten Energieversorgung des Bades, mitgewirkt.
Aufgrund seiner Aktivitäten in kultur- und sporttreibenden Vereinen, wussten diese in ihm als Stadtratsmitglied einen ausgezeichneten Sachwalter ihrer Anliegen. Seit 2001 ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Alschbacher Vereine e. V. und hat hier mit besonderem Geschick und Tatendrang maßgeblich den Bau des Dorfgemeinschaftshauses mit Kindertagesstätte betrieben.
Ferner hat Herr Kreutz maßgeblichen Anteil am Zustandekommen der Städtepartnerschaften mit Le Creusot und Castellabate, letztere wurde erst vor zwei Jahren besiegelt.
Lorenz SCHLEY
geb. 28.11.1933, Neunkircher Straße 1, 66450 Bexbach
Fast zwei Jahrzehnte (von 1989 bis 2007) war Herr Lorenz Schley als Mitglied des Ortsrates des Gemeindebezirkes Oberbexbach der Stadt Bexbach ständiger Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger seiner Heimatgemeinde. Besonders als Ortsvorsteher (1994 bis 2007) wusste er um die Sorgen und Nöte der Menschen und hat sich für sie eingesetzt. Zudem war er von 1999 bis Anfang 2001 Stadtratsratsmitglied. Sein bemerkenswertes ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik begann fast zeitgleich mit seinem Ausscheiden als Berufssoldat aus der Bundeswehr – ein zur Nachahmung zu empfehlendes Beispiel wie man die gewonnene Freizeit zum Wohle der Gemeinschaft sinnvoll gestalten kann.
Oftmals fanden seine Sprechstunden nicht im Rathaus sondern an den unterschiedlichen Brennpunkten des Ortes statt. Vielen Mitmenschen konnte er unbürokratisch helfen. Er setzte sich für eine Ortskernsanierung ein (Renovierung des historischen Brunnens mit der Wappenwand), war verantwortlich für die Neugestaltung des Friedhofes sowie die Herrichtung und Instandsetzung von Bürgersteigen oder Straßenbelägen. Die Bildung war ihm immer ein besonderes Anliegen - er sorgte sich um die Kindergärten und die Grundschule.
Die Oberbexbacher kennen Herrn Lorenz Schley aber nicht nur als Kommunalpolitiker - viele ortsansässigen Vereine haben in ihm ein engagiertes Mitglied. So ist er seit 1948 Mitglied im Fußballverein Oberbexbach, war über 10 Jahre dessen Schriftführer und wurde 1998 Ehrenmitglied des Vereins. Weiterhin ist er Mitglied im Radfahrverein „Blitz“, dem Deutschen Roten Kreuz, dem katholischen Kirchenchor und dem Gesangverein „Liedertafel“.
Hermann SCHMEES
geb. 07.08.1945, Obere Kaiserstr.174, 66386 St.Ingbert
Auf das kommunalpolitische Parkett wagte sich Hermann Schmees im Jahre 1989, als er in den Ortsrat des Gemeindebezirkes Rohrbach der Mittelstadt St. Ingbert gewählt wurde. Nach einem „Abstecher“ im Stadtrat (1994 bis 1999) wurde er 1999 abermals für eine Amtszeit in den Ortsrat gewählt. Neues kommunalpolitisches Terrain betrat er 2004, als er erstmals in den Kreistag des Saarpfalz-Kreises gewählt wurde, dem er bis heute angehört. In seiner mehr als 15 Jahre langen Mitgliedschaft in Orts- bzw. Stadtrat hat Herr Schmees die nachhaltige Entwicklung seiner Stadt maßgeblich mitbegleitet. Zu nennen sind hierbei zuvorderst der Bau des Freibades und der Ausbau des Gesundheitsparks in St. Ingbert sowie die Ortskernsanierung von Rohrbach.
Auch als Mitglied des Kreistages geht er mit Herzblut an die Sache heran; dort ist er als Mitglied der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ genau der richtige Mann für Umweltfragen im Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Raumordnung. Darüber hinaus wirkt er im Verwaltungsrat der Kreissparkasse Saarpfalz und in der Verbandsversammlung Saarpfalz-Touristik mit. Neben seinem kommunalpolitischen Wirken ist sein Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr hervorzuheben. Er war mehrere Jahre Löschbezirksführer des Löschbezirkes Rohrbach und ist heute noch kompetenter Ansprechpartner in Fragen des Brandschutzes. Abgerundet wird sein ehrenamtliches Wirken durch seine Mitgliedschaft in der Deutschen Herzstiftung und bei den Heimatfreunden.
Albert WELSCH
geb. 15.10.1950, Hebbelstraße 11, 66440 Blieskastel
Mitglied des Ortsrates des Gemeindebezirkes Niederwürzbach und des Stadtrates der Stadt Blieskastel von 1989 bis 2009, Ortsvorsteher von 1994 bis 2009, ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt Blieskastel von 2004 bis 2009 und zehn Jahre Mitglied des Kreistages des Saarpfalz-Kreises (1999 bis 2009), viel mehr kann man an ehrenamtlicher kommunalpolitischer Verantwortung kaum übernehmen.
Zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen hat Herr Welsch in seiner Zeit als Ortsvorsteher in Niederwürzbach angestoßen. Gleich ob bei der Sanierung von Straßen, der Erschließung von Neubaugebieten, dem Neubau der Würzbachhalle oder dem Bau des Dorfplatzes, Herr Welsch trat stets mit großer Leidenschaft für die Realisierung dieser Projekte ein. Sein unermüdliches Bestreben, ein nachhaltig wirkendes Freizeitangebot zu gewährleisten, verdeutlichen beispielsweise auch seine Initiativen zum Bau eines Radweges nach Lautzkirchen sowie zum Bau eines großen Multifunktionsspielplatzes. Hervorgehoben werden muss auch sein grenzüberschreitendes Engagement. Albert Welsch ist Gründungsmitglied des Deutsch-Italienischen Freundeskreises „Dolce Vita“, Mitglied im Deutsch-Amerikanischen Verein und er organisierte viele Jahre Freundschaftstreffen mit Kommunalpolitikern entlang der Grenze zu unseren französischen Nachbarn.
Ehrenamtlich tätig sein, beschränkt sich bei Herrn Welsch aber nicht nur auf die Kommunalpolitik; auch für zahlreiche Vereine und Verbände in seinem Heimatort war bzw. ist er aktiv; dabei reicht die Spanne vom kirchlichen über den kulturellen bis hin in den sportlichen Bereich.
Ein zweites wesentliches Ziel des Zensus ist es, Informationen zum Wohnraum, zur Bildung und zum Erwerbsleben zu gewinnen. Wie viele Erwerbstätige gibt es, wie viele Menschen davon sind selbstständig? Wo werden in den kommenden Jahren wie viele Kinder eingeschult? Wie viele Wohnungen gibt es in Deutschland und wie sind sie ausgestattet? Um diese Fragen zu beantworten, braucht man genaue und aktuelle Strukturdaten, die nur ein Zensus liefert.
Der Zensus 2011 wird in Deutschland mit einem neuen Verfahren durchgeführt. Im Unterschied zu einer traditionellen Volkszählung wird die Zählung registergestützt durchgeführt. Hierbei wird nicht mehr jeder Haushalt befragt, sondern es werden vor allem Verwaltungsregister zur Gewinnung der Daten genutzt. In erster Linie werden dies die Melderegister der Kommunen sowie die der Bundesagentur für Arbeit sein. Die Zuständigkeit liegt beim Statistischen Amt des Saarlandes. Das Statistische Amt wird auch eine postalische Wohn- und Gebäudezählung vornehmen, um Grundlagen für wohnungspolitische und raumplanerische Entscheidungen zu erlangen.
Andere Fragen, wie etwa zur Bildung und Ausbildung oder über die Erwerbstätigkeit, werden nur bei einem kleinen Teil der Einwohnerinnen und Einwohner (ca. 10 Prozent der Bevölkerung) in Form repräsentativer Stichproben erhoben.
Wie der Zensus 2011 von der amtlichen Statistik in Deutschland durchgeführt wird und welche Merkmale erhoben werden, regelt in Deutschland das Zensusgesetz, das am 16. Juli 2009 in Kraft getreten ist. Im Saarland regelt das Gesetz zur Ausführung des Zensusgesetzes 2011 vom 26. August 2010 Näheres.
Erhebungsstelle:
Aus Datenschutzgründen sind die Erhebungsstellen organisatorisch und räumlich unabhängig von anderen Verwaltungsstellen. Zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben hat der Saarpfalz-Kreis seine Erhebungsstelle in Raum 310 der Kreisverwaltung, Am Forum 1, 66424 Homburg eingerichtet. Telefonisch erreichbar ist die Erhebungsstelle unter der Rufnummer 06841 104 – 7230 per E-Mail zensus@saarpfalz-kreis.de
Leiter der Erhebungsstelle ist Michael Abel, die Vertretung hat Stefan Pirrung. Weiterführende Informationen zum Thema erhalten Interessierte unter www.zensus2011.de.
Zum zweiten wird ein Vortrag über „Türkische Sitten und Bräuche“ angeboten. Am Mittwoch, 24. November 2010, hält Tülay Dünder um 16 Uhr im Rahmen des Projektes IDA – Integration Dialog Akzeptanz einen Vortrag mit dem Titel „Türkische Sitten und Bräuche“. In ihrem Vortrag vermittelt die Referentin einen Einblick in die türkische Kultur und erklärt die Hintergründe religiöser Feiertage.
Beide Veranstaltungen finden im FrauenForum, Scheffelplatz 1, Homburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Dieser Meinung schloss sich auch Landrat Clemens Lindemann an, der viele Besucher bei der Vernissage in der Galerie im Forum begrüßen durfte. Die Arbeiten von Klaus Merfeld seien zum einen eine wichtige dokumentarische Arbeit, sie zeigten aber zudem eine ganz eigene Ästhetik – die Bilder seien Zeitdokumente und Kunstwerke zugleich.
In einem anschließenden Kurzreferat hielt Delf Slotta als ausgewiesener Experte in Sachen Industriekultur ein Plädoyer gegen das Vergessen. Wenn 2012 die letzte Grube an der Saar schließe, sei die Geschichte von Kohle und Stahl an der Saar hochgradig gefährdet, denn das Wissen um Bergbautechnik und auch Tradition verschwinde mit den Menschen, deren tägliches Brot es einst war. Deshalb müsse man nun durch Ausstellungen - wie diese mit Arbeiten von Klaus Merfeld - und auch weiteren Projekten dem kollektiven Vergessen Einhalt gebieten.
Die Ausstellung mit 34 Arbeiten von Klaus Merfeld ist bis 3. Dezember 2010, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, in der Galerie im Forum (Kreisverwaltung Homburg) zu sehen.
Die Veranstaltung findet am Freitag, 19. November um 19:00 Uhr im Café Frauenzimmer, Scheffelplatz 1, 66424 Homburg statt.
Der Eintritt inklusive dem Büffet kostet 12 Euro, ermäßigz 6 Euro. Da die Anzahl der TeilnehmerInnen begrenzt ist, wird dringend Anmeldung erbeten unter Telefon 06841 104-8464 oder 06841 104-8462. Anmeldeschluss ist der 15. November 2010.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Kursleitung hat Susanne Braun, EDV-Dozentin; Termine sind an drei Samstagvormittage, immer von 9 bis 12.15 Uhr. Beginn ist am 13. November 2010.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Der Nervenkrieg zwischen rebellischen Kindern und ihren gestressten Eltern muss nicht sein. Grenzen können auch produktiv und motivierend eingesetzt werden. Kursinhalte sind deshalb „Wie viel Grenzen und Halt braucht mein Kind?“, „Wie sieht eine Balance zwischen Festhalten und Loslassen aus?“, „Wie ist Grenzsetzung konsequent umzusetzen?“ und so weiter.
Kursleitung hat Susanne Ritter, Dipl. Psychologin. Termine sind an vier Dienstagvormittage, immer von 9 bis 11.15 Uhr. Kursbeginn ist am 2. November 2010.
Unter dem Titel „Wachgeküsst – Von der Froschkönigin zur Königin“ widmet sich Dipl.-Soz. Andrea de Riz, Coach für berufliche wie private Veränderungsprozesse, der Frage „Wie schaffe ich es endlich zu tun, was ich tun möchte, was zu mir passt, was ich schon lange vorhabe“ und gibt humorvolle und hilfreiche Tipps für die Umsetzung von Zielen und den Umgang mit „Wunschträumen“.
Das Karrierefrühstück kostet 6 Euro, Kinder bis 10 Jahre sind frei. Anmeldung bis 3. November 2010 unter Telefon 0 68 41 / 1 04-71 38 oder per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de.
Zur Vernissage wird nach der Eröffnung durch Landrat Clemens Lindemann der Studienleiter der Evangelischen Akademie, Hans-Herrmann Bendzulla, die Laudatio auf Klaus Merfeld halten. In Anschluss spricht der ausgewiesene Experte in Sachen Industriekultur, Delf Slotta, über die Geschichte von Kohle und Stahl an der Saar.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 4. November 2010 um 19 Uhr eröffnet. Zu sehen sind die Arbeiten in der Galerie im Forum dann bis 3. Dezember 2010, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
In zwei Bauabschnitten wurden das Flachdach und die Fassade mit Fenstern nach dem Niedrigenergiehaus-Standard vom Kreisbauamt – allen voran von Architekt Markus Gesang – saniert. Dann folgte der Innenausbau mit Elektro-, Heizung-, Lüftungs- und Sanitärarbeiten. Zudem im Aussenbereich Erd-, Beton- und Mauererarbeiten sowie die Installation einer Photovoltaikanlage. In der Summe eine Investition des Kreises zusammen mit den zuständigen Landesministerien in Höhe von zwei Millionen Euro. Abschließend betonte Landrat Lindemann: „Bei den Schulen bauen wir für eine zukunftsfähige Gesellschaft!“
Dieser Meinung schlossen sich auch Innenminister Stephan Toscani und St. Ingberts Oberbürgermeister Georg Jung an. Minister Toscani hatte zudem eine Bedarfszuweisung zur Sanierung der Albert-Schweitzer-Schule in Höhe von 300 000 Euro dabei. Zusammen mit einem ähnlichen Betrag aus dem Umweltministerium senkt dies die Baukosten für den Saarpfalz-Kreis an der Schule erheblich, so dass Landrat Lindemann dem Minister ausdrücklich dankte.
Einig waren sich alle, dass Investitionen in die Bildung wichtig für die Zukunft sind und die Sanierung der Albert-Schweitzer-Schule auch dem Schulstandort St. Ingbert sehr gut ansteht.
Umrahmt wurden die Grußworte durch Vorführungen der Schülerinnen und Schüler, die mit Theater, Musik und Lyrik ein abwechslungsreiches und liebevoll dargebotenes Programm auf die Beine stellten.
Auf zwei Stockwerken entstanden ein großer Speiseraum mit Küche, drei Gruppenräume, eine Mediathek und WC-Anlagen. Insgesamt stehen den Kindern für die Nachmittagsbetreuung fast 500 Quadratmeter zur Verfügung. Ein gewaltiges bauprojekt, das die Investition von rund einer Million Euro notwendig machte. „Gut angelegtes Geld“ betonten Landrat wie Schulleiterin Ursula Luckscheiter, die in ihrer Ansprache auf den Wandel in der Gesellschaft und die daraus resultierende Ausrichtung der Schule einging. Die Betreuung der Kinder über die Schulzeiten hinaus werde immer stärker nachgefragt. Und mit den schmucken wie gut ausgestatteten Räumen sei die Realschule nun auf dem richtigen Weg.
Die Aufwertung des Schulstandorts für die Gemeinde Kirkel war auch Hauptthema des Grußworts von Bürgermeister Frank John, die die Schule nun bestens gerüstet für die Zukunft sieht und auch betonte, dass das schmucke Haus an der Ortsdurchfahrt Limbach deutlich aufwerte. Der Vorsitzende des Fördervereins Klaus Wagner-Gebel unterstrich, dass sein Verein rund 10 000 Euro in die mediale Ausstattung der Ganztagsschule investiert habe. Und für das Christliche Jugenddorf betonte Ulf Fink, dass seine Mitarbeiter nun eine optimale Basis hätten, um die Nachmittagsbetreuung abwechslungs- und lehrreich zu gestalten.
Anschließend nahmen Pfarrerin Silke Portheine-Hofmann und Pfarrer Thomas Diener gemeinsam die Segnung der neuen Räumlichkeiten vor. Musikalisch umrahmt wurde die sehr gut besucht Feier von Schülerinnen und Schülern der Erweiterten Realschule Kirkel-Limbach, die engagiert und mit Bravour einen Krankheits-bedingten Ausfall kompensierten.
Neben den mancherorts noch verfügbaren kommunalen Mitteln zur Förderung internationaler Begegnungen und Partnerschaften, geht es um die Suche nach anderen „Fördertöpfen“. Die EU hat die Etats für das Programm „Lebenslanges Lernen“, welches die Programme COMENIUS und Leonardo für den Schul- und Bildungsaustausch beinhaltet, für den Zeitraum 2007-2013 deutlich erhöht und das neue Programm COMENIUS-Regio und sogar einen Freiwilligendienst für Senioren eingeführt. Die EU unterstützt die Städtepartnerschaften durch ein eigenes Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ und die Kriterien für 2011 haben sich weitestgehend verändert. Mit „Jugend in Aktion“ fördert die EU auch Jugendbegegnungen, Freiwilligendienste und lokale sowie transnationale Jugendprojekte. Diese Programme, die neuen Onlineformulare der EU und weitere Förderanträge werden in der Kreisverwaltung in Homburg am 15. November 2010, vorgestellt.
Auch das Auswärtige Amt fördert vor allem im Jugendbereich. Es gibt einen neuen Fonds für Jugendprojekte mit allen Ländern, dazu Sonderfonds für Frankreich, Großbritannien, Polen, Tschechien, Russland, die Türkei und demnächst auch Italien. Zudem gibt es Fonds für Schulpartnerschaften mit Staaten auch außerhalb der EU. Ergänzt werden die staatlichen Förderungen durch die von Stiftungen, die ebenfalls ihre Angebote erweitert haben. Für Schulen ist es wichtig, diese Angebote zu nutzen und zum Beispiel auch ihre F ö r d e r v e r e i n e direkt Anträge stellen können.
Das Problem ist das Wissen um die Förderquellen und die oft mühsame Antragstellung. Zudem gibt es ständig Veränderungen. Deshalb werden in einem Tagesseminar am Montag, 15.November (13 bis 16.45Uhr), im Forum in Homburg , die über siebzig für internationale Begegnungen nutzbaren Förderprogramme für 2011 vorgestellt und Anträge erläutert. Dazu sind Verantwortliche für die internationalen Kontakte in Kommunen und Schulen, in Jugendgruppen und Vereinen aus der Region besonders eingeladen. Für die Förderprogramme gibt es jetzt als Such-Hilfe einen elektronischen "Förderpool", den die Teilnehmer erhalten.
PROGRAMM UND TEILNAHMEBEDIGUNGEN zu dieser Veranstaltung können Interessenten beim Veranstalter, dem IPZ in Bonn, anfordern. Die Anmeldungen sind bis 4. November per Mail oder Fax an das IPZ zu richten. Das Seminar wird vom Bonner Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung des Saarpfalz-Kreises in Homburg. Die Veranstaltung wird mit finanzieller Unterstützung durch die Europäische Kommission durchgeführt.
IPZ - Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V., Adenauerallee 176, 53113 Bonn, Tel. 0228-48 61 80, Fax 0228-48 65 94, Mail: ipz-bonn@t-online.de ....und mehr über uns auf der Website: www.ipz-bonn.de
Diese ist nunmehr Thema einer Tagung am Samstag, 6. November, 14 Uhr, im Haus Wulfinghoff in Gräfinthal. Dabei wird Prof. Heinz Quasten, Institut für Landeskunde im Saarland, zunächst über das kulturhistorische Erbe der Bauernhäuser referieren. Auf eher gestalterische Aspekte der traditionellen Bauernhäuser wird anschließend der Architekt Gordon Haan, Beratungsstelle für Denkmalpflege bei der Handwerkskammer, eingehen. Anschließend wird Gelegenheit geboten, über den Umgang mit historischer Bausubstanz zu diskutieren: Sind unsere alten Bauernhäuser noch von ortsbildprägendem Charakter? Welche Funktion können sie in touristischen Konzepten einnehmen? Welche Bedeutung haben sie für die Identifikation mit der Biosphärenregion Bliesgau?
Die Tagung, die von Dr. Bernhard Becker, Amt für Heimat- und Denkmalpflege beim Saarpfalz-Kreis, und von der KHVS Saarpfalz veranstaltet wird, richtet sich an Eigentümer von Bauernhäusern, an Architekten sowie an alle, die sich für unsere Kulturlandschaft interessieren.
Auskunft erteilt Dr. Bernhard Becker: Telefon 0 68 41 / 1 04-84 18 oder Mail: Bernhard.Becker@Saarpfalz-Kreis.de.
Neben der Möglichkeit, die eigenen Kinder durch eine Tagesmutter oder einen Tagesvater betreuen zu lassen stellt die Kindertagespflege auch ein interessantes Arbeitsfeld dar. Besonders Eltern, die eigene kleine Kinder haben, profitieren von der Möglichkeit, als Tagesmutter oder –vater zu arbeiten und gleichzeitig die eigenen Kinder zu betreuen. Auch für BerufsrückkehrerInnen kann die professionelle Betreuung von Kindern ein spannendes und neues Arbeitsfeld darstellen.
Das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises ist Modellstandort im bundesweiten "Aktionsprogramm Kindertagespflege". Durch dieses Programm sollen unter anderem mehr Tagesmütter und –väter für die Kinderbetreuung ausgebildet werden.
Nähere Informationen zur Kindertagespflege erhalten InteressentInnen beim Jugendamt Saarpfalz-Kreis, Marion Reugels, Telefon 0 68 41 / 1 04 – 81 19.
Weitere Informationen erhalten interessierte Familien bei dem Info-Nachmittag am 15. November 2010. Das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises bittet um Anmeldung unter Telefon 0 68 41 / 1 04-72 24 oder per Mail an jugendamt@saarpfalz-kreis.de .
Der Kurs läuft vom 26. Oktober bis 16. November an vier Dienstagnachmittagen von 15.30 bis 17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.
Interessentinnen werden gebeten, sich bis zum 25. Oktober telefonisch unter 0 68 41 / 1 04-71 38 anzumelden oder per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de.
In Kooperation mit dem Café Frauenzimmer läuft am Dienstag, 26. Oktober um 19.30 Uhr der Vortrag „Neuregelungen im Erbrecht 2010 und Tipps für erbrechtliche Gestaltung“. Der Eintritt ist kostenlos.
Der Meditationskurs „Wege zur Mitte“ schließt den Reigen von Kursen und Angeboten, die in den kommenden Tagen starten, ab. Dieser Kurs beginnt am 26. Oktober und ist immer dienstags von 19 bis 20.30 Uhr.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
In der Jurybegründung heißt es weiter: „2008 arbeitete Günter Wallraff einen Monat lang in einer Brotfabrik, um anschließend die dort vorgefundenen schlechten Arbeitsbedingungen, Sicherheitsmängel und Hygienezustände öffentlich zu beanstanden. Danach recherchierte er die Lebenswelt von Obdachlosen, die sich zunehmend einem Klima von Angst und Gewalt ausgesetzt sehen. Im Herbst 2009 reiste Günter Wallraff „ in dunkler Hautfarbe“, von einem Kamerateam begleitet, durch Deutschland, um dabei auf latenten und offenen Rassismus zu stoßen. Insbesondere diese Aktion trug ihm in der Medienwelt nicht nur Zustimmung, sondern auch Widerspruch ein.
Markant für seinen investigativen Journalismus ist sein Recherchestil, nämlich sich zu „verkleiden, um die Gesellschaft zu demaskieren“. Erst diese Radikalität seiner Vorgehensweise ermöglicht die Findung der Fakten, die sich in der Lebens- oder Arbeitswelt von Ausländern, Obdach- und Arbeitslosen allzu oft als erbärmliche Missstände herauskristallisieren. Erst das verdeckte Eintauchen in das Untersuchungsumfeld ermöglicht den „Blick von innen“ und damit den Einblick in die Diskriminierungen und Verletzungen der Betroffenen. Mit seinen publizistischen Dokumentationen verschafft Günter Wallraff den ansonsten Wehr- und Hilflosen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.
In herausragender Weise engagiert sich somit Günter Wallraff trotz zahlreicher Anfeindungen, Verunglimpfungen und Gerichtsprozessen für die Menschenwürde derer, die in unserer von Wirtschafts- und Finanzkrise gerüttelten Gesellschaft zu den Verlierern zählen. Seine Recherchiermethode stößt überdies immer wieder Kontoversen über den Umgang mit der Pressefreiheit an.“
Landrat Clemens Lindemann, Vorsitzender der Stiftung, erläuterte die Geschichte und Hintergründe des Preises. Der Siebenpfeiffer-Preis wird an Journalisten verliehen, die durch Veröffentlichungen in Presse, Rundfunk und Fernsehen das demokratische Bewusstsein in unserer Zeit fördern. Zwar ist die Freiheit der Presse im Grundgesetz verankert, gleichwohl gibt es Tendenzen, die journalistische Unabhängigkeit einzuschränken oder gar zu untergraben. Journalistisches Engagement, das keine Rücksichten auf berufliche Karriere oder finanzielle Vorteile kennt, soll mit dem Preis ausgezeichnet werden. Siebenpfeiffers Forderung nach Pressefreiheit und sein persönliches Bekenntnis sind dabei Vorbild:
"Die Presse muß nothwendig frei sein, denn sie ist die Stimme aller, ihr Schweigen ist der Tod der Freiheit, jede Tyrannei, welche eine Idee morden will, beginnt damit, daß sie die Presse knebelt"
zitierte er Ende 1831 in seiner Zeitung „Der Bote aus Westen" den französischen Dichter und Autor Alphonse de Lamartine.
Aus den Bewerbungen ermittelt eine Jury den Preisträger. Die Jury setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die von den Journalistenverbänden in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Saarland sowie Thüringen beziehungsweise der Hambach-Gesellschaft für historische Forschung und politische Bildung ernannt werden, einem wissenschaftlichen Vertreter aus dem Bereich Neuere Geschichte sowie zwei Vertretern des Saarpfalz-Kreises.
Der Siebenpfeiffer-Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird in einer öffentlichen Feier verliehen.
Überdies regte die Jury-Kommission an, Susanne Babila eine Anerkennung auszusprechen und ihr ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro zu übergeben. Susanne Babila ist Hörfunk- und Fernseh-Journalistin beim SWR und bearbeitet dort Themen wie Migration, Asyl und Interkultur. Für den Film „Türkische Hochzeitsreisende, Familienehre vor Liebe?“ erhielt sie 2004 den Juliane-Bartel-Preis. Mit dem Film „Im Schatten des Bösen – der Krieg gegen die Frauen im Kongo“ bekam sie den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2008 und 2009 den Marler Fernsehpreis für Menschenrechte.
Bisherige Preisträger:
1987 Franz Alt
1989 Marie-Luise Scherer
1991 Siegbert Schefke und Aram Radomski
1994 Ralph Giordano
1997 Carola Stern
1999 Heribert Prantl
2001 Jürgen Leinemann
2003 Peter Scholl-Latour
2005 Heinrich Breloer und Horst Königstein
2007 Reporter ohne Grenzen
Die Preisverleihung 2010 findet am 21. November in Homburg statt.
Die Stiftung
Die Siebenpfeiffer-Stiftung wurde am 29. Januar 1989 auf Initiative des Saarpfalz-Kreises in Homburg gegründet. Stiftungsmitglieder sind neben dem Saarpfalz-Kreis die Landesverbände Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Thüringen im deutschen Journalistenverband (DJV), der Landkreis Bad Dürkheim, die Städte Homburg, Zweibrücken und Rastatt.
Verwaltet wird die Stiftung durch einen sechsköpfigen Vorstand, der auf fünf Jahre gewählt wird. Seit der Gründung 1989 bekleidet Landrat Clemens Lindemann das Amt des Vorsitzenden.
Die drei Städte sind durch ihre Oberbürgermeister, die drei DJV-Landesverbände durch ihre Vorsitzenden und die Kreise durch die Landräte im Vorstand vertreten.
Erklärte Absicht der Siebenpfeiffer-Stiftung ist es nun, Menschen, die in ihrem Engagement für eine demokratische Gesellschaft nicht selten selbst persönliche Opfer und Risiken eingingen, in Erinnerung zu rufen und ihren Einsatz in unserem Bewusstsein fest zu verankern.
Zur Person Siebenpfeiffers
Als sich am 27. Mai 1832 nahezu 30.000 Menschen in Neustadt an der Haardt versammelten und auf das Hambacher Schloss zogen, um demokratische Grundrechte und Einheit demonstrativ einzufordern, spielte Philipp Jakob Siebenpfeiffer als Initiator und Hauptredner dieses "Hambacher Festes" eine entscheidende Rolle.
Siebenpfeiffer, 1789, dem Jahr der Französischen Revolution also, im badischen Lahr geboren, war zu jener Zeit einer der führenden Köpfe der bürgerlich-liberalen Opposition und als solcher weit über die Grenzen des rheinbayerisch-pfälzischen Raumes hinaus bekannt.
Nach dem Studium in Freiburg war er zunächst Beamter in österreichischen und bayerischen Diensten, darunter von 1818 bis 1830 "Landcommissär" im pfälzischen Homburg. Ab 1830 trat indes die kritische journalistische Tätigkeit in den Mittelpunkt: Resigniert und enttäuscht angesichts der Untätigkeit der Regierung gegenüber der wachsenden Notlage des Landes, entschloss er sich, mit journalistischen Mitteln gegen die Missstände anzugehen. Siebenpfeiffer gab unter anderem die Zeitschrift "Rheinbayern" heraus. Darin griff er die politischen, wirtschaftlichen und auch sozialen Probleme auf und betonte die dringende Notwendigkeit von Reformen, ja, er forderte eine Revolution auf gesetzlichem, friedlichem Weg.
"Die Aufgab` ist, Stoff zu bieten, nicht zum Lesen, sondern zum Denken", lautete das Leitmotiv seiner Zeitschrift. Mit dieser und weiteren Publikationen wie etwa dem "Boten im Westen" erregte er weithin Aufsehen; bei der Obrigkeit stieß Siebenpfeiffers liberal-demokratisches Gedankengut allerdings auf wenig Gegenliebe.
Das bayerische Königshaus reagierte umgehend und versetzte ihn als Zuchthausdirektor nach Kaisheim. Siebenpfeiffer prozessierte unter wachsender Solidarisierung der Bevölkerung erfolgreich gegen diese Versetzung, intensivierte seinen oppositionellen Journalismus sogar.
Sein unerschrockenes Engagement hatte persönliche Repressalien zur Folge. Sie gipfelten - nach der Entlassung als "Landcommissär" - in Prozessen in Landau, wo er mit den Rednern des Hambacher Festes sensationell freigesprochen wurde, und in Frankenthal, wo er von einem Zuchtpolizeigericht wegen Beamtenbeleidigung zur Höchststrafe von zwei Jahren verurteilt wurde.
Nach der Flucht aus dem Gefängnis fand Siebenpfeiffer Asyl in der Schweiz. In Bern arbeitete er als Professor für gerichtliches Verfahren, Polizeirecht und Staatswissenschaften. Siebenpfeiffer starb 1845.
Das Seminar ist am 29. und 30. Oktober 2010, freitags von 15 bis 20 uhr, samstags von 9 bis 15 Uhr. Kursleitung hat der Diplom-Psychologe Nico Janzen aus Mandelbachtal. Anmeldeschluss ist der 22. Oktober. Die Kursgebühr liegt bei 125 Euro; für Mentorinnen und Mentoren des Mentoring-Programms des Saarpfalz-Kreises kostenfrei.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Das Seminar läuft am 12. und 13. November 2010, freitags von 15 bis 20 Uhr, samstags von 8.30 bis 16.15 Uhr. Leitung hat Monika Molter, Dipl. Soziologin, Personaltraining und Coaching aus Köln. Anmeldungen sollen bis 5. November eingegangen sein. Die Gebühr beläuft sich auf 75 Euro; für Teilnehmerinnen am Coaching und Mentoring 40 Euro.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Ausgezeichnet für ihre ehrenamtlich erbrachten Dienste zum Wohle der Allgemeinheit wurden Dieter Clemenz aus Bexbach, Klaus Weber aus Bexbach-Frankenholz, Kurt Lindinger aus Blieskastel-Bierbach, Alois Weinmann aus Blieskastel-Pinningen, Siegfried Schmidt aus Gersheim-Herbitzheim, Artur Vinzent aus Gersheim-Niedergailbach, Gilbert Schetting aus Mandelbachtal-Habkirchen, Brigitte Wannemacher aus Mandelbachtal-Ormesheim, Maria-Theresia Schneider aus St. Ingbert-Rentrisch und Heinrich Wellner aus St. Ingbert.
Martin Karren: „Im Saarland engagieren sich über 300.000 Menschen auf vielfältige und kreative Weise freiwillig für ihre Mitmenschen. In keinem anderen Bundesland ist die Einbindung der Menschen in die Vereine so groß wie im Saarland“.
Um den Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements im Allgemeinen und der Vereine im Besonderen zu stärken hat die saarländische Landesregierung wichtige Initiativen wie Versicherungsschutz im Ehrenamt, das Gesetz zur Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements, das Gesetz zur Begrenzung der Haftung von ehrenamtlich tätigen Vereinsvorständen und den Ehrenamtsurlaub angestoßen, unterstützt und umgesetzt. Im Saarpfalz-Kreis ist schon seit Jahren die Ehrenamtbörse erfolgreich und effektiv am arbeiten.
Zur Förderung des Ehrenamts gehört auch eine ausgeprägte Anerkennungskultur. Die saarländische Ehrenamtsnadel wurde im Jahr 2008 gestiftet, um freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeit, insbesondere in den Bereichen Umwelt, Soziales, Sport, Kultur, Politik und Kirche anzuerkennen. Die Ehrenamtsnadel ergänzt die bereits bestehenden Möglichkeiten zur Würdigung ehrenamtlichen Engagements auf Bundes- und Landesebene. Sie eröffnet die Möglichkeit, ehrenamtlich engagierte Mitmenschen zu ehren, die über lange Jahre uneigennützig und unter Zurückstellung eigener Interessen Leistungen für das Gemeinwohl erbracht haben.
Anknüpfend an die Auftaktveranstaltung im März 2010 möchte das junge Netzwerk „Saarpfalz mit peb – ein Landkreis macht sich fit“ gemeinsam mit Interessierten Arbeitsgruppen bilden, die sich wichtigen Fragen der Schwerpunktthemen Ernährung, Bewegung und Gesundheitschancen im Landkreis widmen. Aus diesen berufsgruppenübergreifenden Betrachtungen sollen unter anderem mit dem Netzwerk gemeinsame Projekte und Verbesserungen im Landkreis entwickelt und umgesetzt werden.
Zielgruppe der Veranstaltung sind alle haupt- und ehrenamtlichen Fachkräfte, die mit ihren Arbeitsfeldern die Themen Bewegung, Ernährung oder gesundheitliche Chancengleichheit berühren beziehungsweise die verantwortlich für Institutionen der Kinderbetreuung und -bildung sind: von der Erzieherin über Träger- und Elternvertreter bis zur Fachverwaltung, von der Lehrerin über den Schulkoch zum Vereinsvorstand, vom Stadtplaner über den Verkehrserzieher, vom Krankenkassenvertreter bis zum Integrationsbeauftragten.
Das Programm am Mittwoch, 3. November startet um 14 Uhr. Nach der Begrüßung durch Dr. Sigrid Thomé-Granz, Leiterin des Gesundheitsamtes im Saarpfalz-Kreis wird Landrat Clemens Lindemann ein Grußwort sprechen. Danach geht es in die eigentliche Tagesordnung: Dipl. Biologin Eva Schwerdtfeger, Leiterin der Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit (KUG) wird über den Stand des Projekts und erste Planungen referieren. Es folgt ein Impulsvortrag zum Thema Netzwerkgründung und Vorstellung des Projektes „Vöklingen lebt gesund“ von Margit Kallenborn vom Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken. Im Anschluss ist das Gründungstreffen der Arbeitgruppen Ernährung, Bewegung und Gesundheitschancen vorgesehen. Gegen 17.30 Uhr ist die Vorstellung der Ergebnisse der AGs im Plenum geplant. Das Ende der Veranstaltung wird um 18 Uhr sein.
Interessierte können sich anmelden unter regionen@pebonline.de .
Viele Menschen im besten Alter sind der Meinung, eine gesunde Ernährung spiele für sie keine große Rolle mehr. Dabei wird das Gesundheitsrisiko, das mit Fehlernährung und mangelnder Bewegung einhergeht, häufig unterschätzt. Eingefahrene Gewohnheiten oder fehlende Informationsmöglichkeiten können zu Nährstoffmangel, zum Beispiel an Calcium oder Folsäure, führen. Negative Folgen von Flüssigkeitsmangel, Diabetes oder Osteoporose lassen sich durch ausgewogene Ernährung verringern – wenn ein paar Tipps und Tricks berücksichtigt werden. Denn gesunde Ernährung lohnt sich immer. Übrigens: Vieles, was die Werbung über Pillen und Pulver als Nahrungsergänzungsmittel verspricht, hilft wenig weiter und erleichtert nur den Geldbeutel von Senioren.
In dem Seminar geht es um folgende Inhalte: Die gesunde Ernährung allgemein, die richtige Lebensmittelauswahl, der Sinn von Nahrungsergänzungsmittel, Pillen und Pülverchen. Aber auch die praktische Seite kommt nicht zu kurz. Es geht auch um das Ernährungstraining in der Praxis, Lebensmittel werden getestet, Qualität erschmeckt und ein virtuelles Einkaufstraining durchgeführt. Ein paar Bewegungsübungen lockern die Veranstaltung auf. Referentin ist die Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale, Dipl. Biologin Theresia Weimar-Ehl.
Alle Interessierten sind eingeladen; die Teilnahme ist kostenlos: Infos und Anmeldung bei der Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-83 78.
Zu ihrer Arbeit meint die Kreative aus dem Mandelbachtal: „Die fortwährende Suche nach neuen Ausdrucksformen ist mein künstlerisches Credo. Darum binde ich mich nicht an bestimmte Materialien, Techniken oder Sujets, sondern ich suche das Experiment. Die Materialwahl richtet sich nach dem von mir ausgesuchten Thema. Bevorzugt verwende ich Pappmaché, Ton, Porzellan, Textilien, Papier oder Holz. Es ist mein Ziel, dass sich in einem Werk die Idee, die Körpersprache, die Mimik und das Material wechselseitig bedingen und eine Einheit bilden. Ein zeichnerischer oder schriftlicher Entwurf steht oft am Anfang der Auseinandersetzung mit einem Sujet. Seit einiger Zeit hat sich dieses Einkreisen einer Idee auf dem Papier verselbstständigt, so dass ich die Beschäftigung mit einem Thema als Zeichnung, Acrylmalerei oder experimenteller Druck umsetze.“
Die Ausstellung in der Galerie im Forum umfasst rund 30 Arbeiten. Vernissage ist am Donnerstag, 30. September 2010 um 19 Uhr. Nach der Begrüßung durch den Kreisbeigeordneten Peter Nagel wird die Kunsthistorikerin Monika Maier-Speicher die Laudatio auf die Künstlerin halten. Die Ausstellung ist bis 27. Oktober zu sehen, Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Die Gesamtschule Gersheim sucht für die Nachmittagsbetreuung begeisterte Ehrenamtliche, die sich mit einem Angebot einmal wöchentlich einbringen möchten. Die Tätigkeit kann aus dem sportlichen, musischen, handwerklichen, sprachlichen oder EDV Bereich sein.
Nähere Auskünfte erteilt Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 06841/104-8405, Email: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de.
Treffpunkt ist um 17 Uhr am Karlsberger Hof, in dem auch die „LiteraTour“ endet. Bei schlechter Witterung findet diese sogleich im Karlsberger Hof statt. Diese Veranstaltung, zu der das Amt für Heimat- und Denkmalpflege des Saarpfalz-Kreises, die Stiftung Karlsberger Hof und die KVHS Saarpfalz einladen, findet im Rahmen des Jubiläums „Die Wiege der Könige. 600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken“ statt. Auskünfte erteilt Dr. Reiner Marx, Telefon 06841 / 1 04-82 98.
Zu dieser kulturhistorischen Exkursion laden der Saarpfalz-Kreis wie auch die KVHS Saarpfalz ein. Treffpunkt ist der Parkplatz oberhalb des Friedhofes.
Zwei weitere Exkursionen des Amtes für Heimat- und Denkmalpflege beim Saarpfalz-Kreis sind für den Oktober geplant: am Kirchheimer Hof am Freitag, 8. Oktober (17 Uhr), und am Würzbacher Weiher am Samstag, 23. Oktober (14 Uhr), wo man den „Spuren von Demokraten“ folgen wird.
In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Saarpfalz läuft das kommende Mentoring-Café mit dem Vortrag „Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg!“. Wirklich unabhängig sind Frauen dann, wenn sie finanzielle Entscheidungen auch selbst treffen können. Was gibt es Schöneres als „das eigene Geld“ zu verdienen und nicht immer fragen oder abwägen müssen, ob diese oder jene Ausgabe noch „drin“ ist. Finanziell unabhängig heißt auch, die eigene Zukunft gestalten – heute und für die Zeit nach dem Erwerbsleben. Dazu müssen sich Frauen aber auch frei machen von Klischees, von einem falschen Selbstbild und sich mehr zutrauen – ein eigenes Selbstbewusstsein entwickeln und ausbauen. Was bin ich „wert“? Wie verkaufe ich meine Werte am Arbeits-Markt? Wie behaupte ich mich? Wie kann ich Mut fassen, Schritte zu tun und Wege zu gehen, die zunächst undenkbar scheinen? Der Vortrag soll helfen Denk-Blockaden zu lösen und die Einstellung zum Thema „Geld“ positiv zu verändern. Einführen in das Thema wird die Geschäftsführerin der WfG, Doris Gaa. Den Vortrag hält die Diplom-Volkswirtin Andrea Schneider. Dieses Mentoring-Café ist am Mittwoch, 6. Oktober 2010, ab19.30 Uhr in den Räumen der WFG im Saarpfalz-Park in Bexbach. Die Veranstaltung ist entgeltfrei.
Ebenfalls in Kooperation mit dem Familienhilfezentrum ist der Kurs „Selbstbewusstsein können Sie lernen – Selbstsicheres Verhalten für Frauen“. Selbstbewusstsein und selbstsicheres Verhalten sind wesentliche Voraussetzungen für persönliches Wohlbefinden, Gesundheit, persönliche Zufriedenheit und beruflichen Erfolg. Dennoch haben auch moderne Frauen häufig noch Schwierigkeiten, wenn es um Durchsetzung, Abgrenzung, realistische Selbsteinschätzung oder das Äußern eigener Bedürfnisse geht. Konfrontiert mit den Mehrfachanforderungen in Beruf und Familie entwickelt sich häufig ein Gefühl persönlichen Ungenügens und Versagens. Es fehlt das Repertoire selbstsicherer Verhaltensweisen. In diesem Seminar werden systematisch Impulse gegeben, wie Selbstwertprobleme, Selbstzweifel, soziale Hemmungen und Ängste aktiv überwunden werden können. Dieser Kurs kann über den Familiengutschein abgerechnet werden. Kursleitung hat Susanne Ritter. Der Kurs erstreckt sich über vier Dienstababende, immer von 19 bis 21.15 Uhr und startet am 28. September. Die Kursgebühr liegt bei 65 Euro.
Am 2. Oktober läuft von 10 bis 18 Uhr der Intensiv-Workshop „Lieben, was ist“. Jeder Gedanke verursacht ein Gefühl. Gedanken führen zu Stress, Konflikten, Ärger und Krankheiten. Es geht um Hilfe für alle Situationen, vor denen man Angst hat oder in denen man mit der Leistung unzufrieden ist. Es geht um die Fähigkeit, sich auszudrücken, Blockaden und Ängste zu verstehen, anzunehmen und dadurch abzubauen. Es geht um Stimme, Atmung, Entspannungsmöglichkeiten und die Aspekte des Auftretens in jeder Situation. Die beiden Dozentinnen arbeiten mit den Teilnehmerinnen in zwei Gruppen parallel. Dieser Intensiv-Workshop kostet 85 Euro.
Der Kurs „Grafiken gestalten in Word 2007“ richtet sich an die Generation 50 +. Mit Lust am Gestalten, Entwerfen und Ausprobieren können die Teilnehmerinnen ihre nächste Einladung selbst gestalten oder die nächste Einladung für die Mitgliederversammlung ihres Vereines selbst entwerfen. In diesem Aufbaukurs binden die Frauen darüber hinaus an zwei Nachmittagen Schritt für Schritt Bilder aus dem Internet oder von einem USB Stick in ihre Texte ein und bearbeiten sie. Kursleitung hat Andrea Becker, Pädagogin M.A. und EDV-Dozentin. Der Kurs läuft an zwei Mittwochnachmittage, immer von 16 bis 18.30 Uhr. Start ist am 29. September 2010.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Landrat Clemens Lindemann dankte dem Staatssekretär im saarländischen Wirtschaftsministerium, Peter Hauptmann, für den gewaltigen Baukostenzuschuss durch LEADER-Mittel in Höhe von 55 Prozent der Gesamtkosten. Die restliche Finanzierung teilen sich der Saarpfalz-Kreis, die Stadt Blieskastel und das Bistum Speyer, wobei der Saarpfalz-Kreis die Hauptkosten übernimmt und auch lokaler Bauträger ist. Zudem will sich die Kreuz-Kapellen-Stiftung mit Eigenmitteln an der Sanierung beteiligen.
Neben Landrat Clemens Lindemann betonten Staatssekretär Peter Hauptmann, Blieskastels Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener, Doris Gaa für die LAG Biosphärenreservat Bliesgau und Pfarrer Hermann Karst die große Bedeutung der Pilgerrast für die Stadt Blieskastel, die Biosphäre und das ganze Land. Die Pilgerrast in Blieskastel liegt ideal am Jakobsweg und war über Jahre hinweg ein beliebter Ausflugsort.
Landrat Clemens Lindemann abschließend: „Ich bin zuversichtlich, dass wir bis zum Klosterfest im August 2011 den ersten Bauabschnitt erfolgreich abgeschlossen haben und damit in unserer Region mit einem weiteren Schmuckstück aufwarten können.“
Landrat Lindemann: „Ich bin mir sicher, dass dieses Geld gut angelegt ist, denn zum einen dient es dem besseren Sportunterricht an der Schule. Zum anderen können aber auch Vereine und Verbände aus der Gemeinde die Halle für Training und Wettkämpfe nutzen. Und die erste Resonanz nach der Renovierung zeigt uns, dass wir gut gearbeitet haben.“ Und schloss in dieses Lob auch alle am Bau beteiligten Firmen und Unternehmen ein, die zusammen mit Bau- und Schulamt des Kreises ein gutes Sanierungskonzept flott umgesetzt haben.
Sehr zufrieden über die fast neue Halle zeigten sich auch der Bürgermeister der Gemeinde Gersheim, Alexander Rubeck sowie der neue Leiter der Gesamtschule, Gerd Bermann. Sie werteten die Sanierung als starke Aufwertung des Schulstandorts und zugleich als Treffpunkt des sportlichen Gemeindelebens.
Der grobe Kompost, 20 Millimeter Körnung, kostet 10,20 Euro als loser Kubikmeter und 2,50 Euro im 50-Liter Sack. Der feine Kompost, 10 mm Körnung, kostet 20,40 Euro pro Kubikmeter und 3,50 Euro im 50-Liter-Sack. Der Kompost des Kreises wird nur aus Grünschnitt- und Strauchabfällen hergestellt und eignet sich ideal als Bodenabdeckung im Herbst oder als feine dunkle Graberde für den Friedhof.
Informationen zum Sonderverkauf und zur Qualität des Kompostes gibt es unter den Telefonnummern 0 68 03 / 36 78 (Kompostanlage) und 0 68 41 / 1 04-84 04 (Kreisverwaltung, Yvonne Brocker).
„Wir würden uns freuen, wenn viele Interessierte den Weg vom Umwelt- und Friedenstag in der Homburger Innenstadt zum Forum finden würden oder umgekehrt wenn nach dem Vortrag noch viele Zuhörer des Vortrages die überregional bekannte Ökomesse in der Homburger City besuchen würden“, beschreibt der Umweltdezernent des Saarpfalz- Kreises, Dr. Gerhard Mörsch, die Idee, den Imkervortrag mit dem Umwelt- und Friedenstag zu verbinden.
„Was die Bienen für den Menschen leisten und wie der Mensch den Bienen helfen kann“. So lässt sich der Vortrag von Dr. Ulrich Hampl vom Beratungsbüro „Lernen am Bauernhof“ kurz zusammenfassen. Der Vortrag beschäftigt sich eingehend mit den unschätzbaren Leistungen der Honigbiene für die Natur. Heutzutage ist Vieles hiervon den meisten Menschen völlig unbekannt. Erst seit Bekanntwerden des immer wieder aufflackernden Bienensterbens werden die Menschen aufmerksam und erkundigen sich nach den Leistungen der Honigbiene im Naturhaushalt.
Der Vortrag zeigt deutlich auf, was die Bienen als Bestäuber für unsere Lebensmittel und unsere Lebensgrundlage leisten. Gleichzeitig zeigt er aber auch Wege auf, wie der Mensch mit einer veränderten Landwirtschaft und einer gezielten Landschaftsgestaltung dafür sorgen kann, dass Bienen und andere Blütenbestäuber überleben können. Blühende Landschaften auf Wiesen und Äckern, in Gärten und öffentlichen Flächen sind die Voraussetzung für das Überleben der Bienen.
Mit wenig Aufwand können Imker, Landwirte und Gartenbesitzer mit einer Blühplanzen- Aussaat ihren persönlichen Beitrag zum Aufbau blühender Landschaften leisten. Dabei hilft das Nektar- und Pollenangbot den Bienen ungemein und die Leistungen der fleißigen „Honigbienchen“ scheinen unermesslich.
Der Saarpfalz-Kreis und der Kreisverband der Imker Saarpfalz organisieren den Vortrag gemeinsam, um auf die Bedeutung der Honigbiene hinzuweisen. „Wir wären dankbar, wenn viele Grundbesitzer im Saarpfalz- Kreis sich der Aktion blühende Landschaften anschließen würden“, freut sich die Vorsitzende des Kreisverbandes der Imker, Karoline Hary.
Der zweite Kurs, der frisch angelaufen ist und bei dem noch Plätze frei sind trägt den Titel „Fit in den Morgen“. Die Teilnehmerinnen starten fit und gutgelaunt in den Morgen und beginnen den Tag mit rhythmischem Aufwärmtraining. Dabei wird bei flotter Musik mit einfachen Schrittkombinationen der Kreislauf angekurbelt. Danach trainieren sie an ihrer Figur, indem sie gezielt Muskeln von Bauch, Beinen, Po, Rücken und Armen trainieren und aufbauen. Beim abschließenden Cool Down entspannen und dehnen die Teilnehmerinnen die beanspruchten Muskelgruppen bei ruhiger Musik. Geübte und Ungeübte können an dem Kurs teilnehmen. Auch diesen Kurs leitet Michaela Kewerkopf. Der Kurs läuft über elf Mittwochvormittage, immer von 9 bis 10 Uhr. Der erste Kurs läuft seit 8. September 2010 und der zweite Kurs mit gleichem Inhalt beginnt am 12. Januar 2011.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Der Bahnhof Breitfurt wurde rund 40 Jahre später, 1888, gebaut. Mit einem Risalit und einer dreiachsigen Rücklage nimmt er palastbauähnliche Formelemente auf. 1991 stillgelegt, erinnert er heute am Rad-Freizeitweg als wichtiges Monument an die ehemalige Bliestalbahn. Der Eigentümer bietet um 14 und 16 Uhr Führungen an.
Ebenfalls als repräsentatives Gebäude, als dreistöckiger Bau mit zwei Eckrisaliten, zeigt sich der Bahnhof in Gersheim. Seine Baumaterialien wie auch die in Breitfurt stammen vom 1880 abgebrochenen Bahnhof von Kaiserslautern. Unsere Region gehörte damals bekanntlich zur bayerischen Rheinpfalz. In Gersheim werden um 15 und 17 Uhr Führungen angeboten; zusätzlich sind historische Fotos ausgestellt.
Auch das Zollmuseum in Habkirchen dokumentiert eindrucksvoll „Reisen, Handel und Verkehr“. Allerdings sind wegen Baumaßnahmen die darin befindlichen Exponate ausgelagert. Gleichwohl wird morgens um 10.30, nachmittags um 14 und 16 Uhr über die Geschichte der Zollstation und der dazu gehörigen Blies-Brücken berichtet. Wenn Interesse besteht, wird ferner der jüdische Friedhof bei Frauenberg besichtigt.
Im Saarpfalz-Kreis sind überdies die Alte Schmelz bei St. Ingbert und die ehemalige Glantalbahn bei Jägersburg zu besichtigen.
Da mehr als fünf Bewerbungen eingereicht worden sind, wurde eine Kreisauswahl erforderlich. Diese fand am Mittwoch, 8. September, statt. Schon seit Langem wurden für den Bauernhaus-Wettbewerb im Saarpfalz-Kreis nicht mehr so viele Gebäude angemeldet worden wie in diesem Jahr: Es wurden beim Amt für Heimat- und Denkmalpflege des Saarpfalz-Kreises zehn Bewerbungen eingereicht. Aber nicht nur von dieser guten Resonanz war die siebenköpfige Fachkommission begeistert, sondern auch von der Qualität sämtlich präsentierter Häuser.
Die Eigentümer sind nicht nur mit Sachverstand, sondern auch mit hohem Engagement und großer Sensibilität die mitunter aufwändig originalgetreue Restaurierung ihrer Häuser angegangen. Dass diesen ihre historischen Gebäude am Herzen liegen, war für die Mitglieder der Kreiskommission deutlich spürbar. Insbesondere für die Biosphäre Bliesgau sind auch alte und ortbildgerechte renovierte Bauernhäuser wichtige Elemente des kulturhistorischen Erbes.
Folgende fünf Bauernhäuser aus dem Saarpfalz-Kreis werden nach der erfolgten Besichtigungstour für die Auswahl auf Landesebene – ohne Festlegung einer Rangfolge – in alphabetischer Reihenfolge weitergemeldet.
• Fam. Ingo Frenzel, Erfweiler-Ehlingen, Auf dem Hüwel 21, Mandelbachtal
• Fam. Christian Jacob, Niederbexbach, Flurstraße 10, Bexbach
• Fam. Pirmin Kempf, Rubenheim, Wittersheimer Straße 8, Gersheim
• Beate und Josef Lambert, Altheim, Untere Mühle 2, Blieskastel
• Margot Saar-Hager / Joachim Hager, Herbitzheim, Spessweg 12, Gersheim
Die Besichtigung der für die Landesebene ausgewählten Bauernhäuser ist für 29. und 30 September vorgesehen.
Am Freitag, 24. September 2010 beginnt der zweitägige Workshop „Heimat – Dialogische Bildgeschichten“, der sich an Frauen richtet, insbesondere an Frauen mit Migrationshintergrund, die ihre ganz unterschiedlichen kulturellen Wurzeln wiederfinden und erleben wollen. Unter Anleitung der Diplom-Kunsttherapeutin Cornelia Bier malen die Teilnehmerinnen Bilder zum Thema „Heimat“, über die im Anschluss gesprochen wird.
Der Referent für Migration und Integration der Caritas, Bernward Hellmanns, hält am Dienstag, 28. September 2010, einen Vortrag zum Thema „Interkulturelle Öffnungsprozesse in Verbänden, Behörden und Einrichtungen“. Der Referent wird ausgehend von seinen eigenen verbandspolitischen Erfahrungen der zurückliegenden Jahre berichten und Stellung beziehen, um anschließend mit den teilnehmenden Ehren- und Hauptamtlichen aus Migrantenorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Projekten und Behörden sowie sonstigen Interessierten den Austausch zu suchen.
Ein Vortrag von Diplom-Psychologin Elke Desgranges zum Thema „Mobbing in der Schule“ findet am Mittwoch, 10. November 2010, im Rahmen des Interkulturellen Frauencafés statt. Der Vortrag richtet sich an Eltern, die erfahren möchten, wie sich Mobbing von normalen Streitereien und Konflikten unterscheidet und mit welchen Methoden Kinder und Jugendliche gemobbt werden. Es wird erläutert, welche Bedingungen in der Klasse bzw. an der Schule das Entstehen von Mobbing begünstigen. Die Eltern erhalten Hinweise, wie sie selbst beziehungsweise die Schule den betroffenen Kindern und Jugendlichen helfen können.
Am Samstag, 27. November 2010, beschäftigen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Seminars „Interkulturelle Kompetenz“ unter Leitung der systemischen Therapeutin und Supervisorin Dorothee Neurohr-Gebhardt mit der Frage nach einer erfolgreichen interkulturellen Kommunikation. Interkulturelle Kompetenz ist in unserer globalisierten Welt schon lange kein Luxus mehr – eher eine Notwendigkeit, die am persönlichen Erfolg erheblichen Anteil hat. Doch wo beginnt interkulturelles Lernen? Das Seminar verbindet theoretisches Wissen mit einem hohen Selbsterfahrungsanteil.
IDA – Integration Dialog Akzeptanz ist ein mit Mitteln des Europäischen Integrationsfonds gefördertes Projekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises in Kooperation mit dem Verein Frau & Gesellschaft. Bei Bedarf finden ratsuchende Frauen bei IDA Hilfe und Ansprechpartnerinnen zu allen Themen, die sie in Deutschland bewegen.
Anmeldung und weitere Informationen zu den Veranstaltungen unter 0 68 41 / 1 04-71 38.
Das Mentoring ist eine von der Europäischen Union geförderte Initiative des Saarpfalz-Kreises in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz mbH, der Agentur für Arbeit Saarland und der ARGE Saarpfalz.
Der nächste Prozess startet am 13. September. Es sind nur noch wenige Plätze zu vergeben. Interessentinnen sollten sich umgehend per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de oder telefonisch unter 0 68 41 / 104 – 71 38 anmelden.
Der Inhalt des Berichts dient Bürgerinnen und Bürgern, die Grundeigentum erwerben, veräußern oder beleihen wollen, als Informationsgrundlage. Darüber hinaus wendet er sich an den Personenkreis, der in der Immobilienwirtschaft tätig ist sowie an die Vertreter der Politik, der Kommunen und der öffentlichen Verwaltung. Die ausgewerteten Daten sollen als Entscheidungshilfe und Arbeitsgrundlage dienen.
Allgemeine Situation im Saarpfalz-Kreis
In dieser durch den demographischen Wandel geprägten Zeit zeichnen sich vermehrt rückläufige Tendenzen am Grundstücksmarkt ab. Ein Auszug aus dem Bericht:
„Im vergangenen Jahr wurden 1.524 Kaufverträge registriert. Davon konnten insgesamt 1.323 Verträge mit einem Umsatz von 129,1 Millionen Euro (rund 10 Prozent Umsatzrückgang) dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr zugeordnet werden. Der Flächenumsatz war in allen Teilmärkten mit rund 189 Hektar, gegenüber 275 Hektar im Vorjahr, ebenfalls deutlich rückläufig.
Bei den Bauplätzen (Wohnbebauung) sank die Anzahl der Verkäufe gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent. In diesem Bereich wurde sowohl ein niedrigerer Geld- (7,53 Millionen Euro), als auch Flächenumsatz erzielt. Generell hatte sich zwar auf diesem Teilmarkt von 2006-2009 im Saarpfalz-Kreis ein leichter Preisanstieg bezogen auf den relativen Grundstückspreis pro m² ergeben, jedoch variierten die Preise für Bauplätze im Saarpfalz-Kreis, je nach Gemeinde, sehr stark. Die Preise für Wohnbauland stagnierten vor allem in den ländlichen Gemeinden des Kreises.
Bei den Bauplätzen für Gewerbe zeigten die Auswertungen rückläufige Tendenzen bei Geld- und Flächenumsatz. Das Preisniveau war stabil. Der land- und forstwirtschaftliche Sektor zeigte ebenfalls eine Abnahme bei Geld- und Flächenumsatz. Allerdings hielt sich das absolute Preisniveau im Durchschnitt auch hier relativ stabil.
Ein- und Zweifamilienhäuser machen mit rd. 84 Prozent (522 Kaufverträge) den Hauptteil des Immobilienverkehrs bebauter Grundstücke im Saarpfalz-Kreis aus. Wohn- und Geschäftshäuser sowie die Gewerbe-, Industrie- und Bürogebäude erreichten jeweils 4 Prozent Marktanteile. Das Preisniveau entwickelte sich je Gemeinde, Gebäudealter und Objekttyp unterschiedlich. Insgesamt waren die eigen genutzten Wohnimmobilien mit rund 75 Millionen Euro gegenüber rund 73 Millionen Euro im Vorjahr vom Umsatzrückgang weniger betroffen.
Die Anzahl der veräußerten Eigentumswohnungen (267) und der Geldumsatz (19,1 Millionen Euro) hielten sich gegenüber dem Vorjahr weitgehend konstant. Der Großteil der Verkäufe erfolgte vor allem in den Städten Homburg und St. Ingbert.“
Die aktuelle Version des Marktberichtes 2010 ist ab sofort beim Gutachterausschuss erhältlich. Gebundene Exemplare des Marktberichtes kosten 25 Euro pro Exemplar. Der Vorjahresbericht 2009 steht als pdf-Datei im Internetauftritt des Saarpfalz-Kreises als Download kostenlos zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Grundstücksmarktbericht oder zu Grundstückspreisen sind bei der Geschäftstelle des Gutachterausschusses erhältlich. Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte befindet bei der Kreisverwaltung des Saarpfalz-Kreises, Am Forum 1, 66424 Homburg. Weitere Infos auch unter www.saarpfalz-kreis.de .
Die Radtour startet um 10:00 Uhr am St. Johanner Markt in Saarbrücken und macht um 11.30 Uhr für „Zusteiger“ einen Zwischenstopp in St.Ingbert am alten Stadtbad. Die Strecke ist insgesamt 35 km lang, mittelschwer und verläuft abseits des Autoverkehrs auf ruhigen Nebenstraßen und Wegen. Gegen 13:00 Uhr erwartet das Klimateam die Radler im Sadtcafé am Marktplatz in Homburg.
Wem das Radeln dann doch zu anstrengend erscheint, kann auf die vielseitigen Anreisemöglichkeiten wie den Sondertarif "2 x fahren, 1 x zahlen" und den kostenlosen Rikschashuttle vom Hauptbahnhof zurückgreifen und sich danach am Stand der Verbraucherzentrale über ein weiteres klimafreundliches Fortbewegungsmittel informieren: ein Fahrrad mit „eingebautem Rückenwind“ (Motorunterstützung), ein so genanntes Pedelec. Es steht zum Test bereit. Damit stellen lange Strecken und Anstiege für den Nutzer keine Herausforderung mehr dar und man erreicht sein Ziel erholt und ohne Schweißflecken.
Infos und Anmeldung zur Radtour: 0681/49471, info@adfc-saar.de, www.adfc-saar.de.
In der Rubrik „Bewegung / Tanz / Gymnastik“ gibt es einen neuen Kurs: Flamenco und der spanische Tanz „Sevillanas“. Die Sevillana ist ein fröhlicher Tanz aus Sevilla, der bei jeder Fiesta von Jung und Alt getanzt wird. Sie gilt in Andalusien als der Volkstanz schlechthin und besteht aus vier verschiedenen Strophen, die im Kurs erarbeitet werden. Daneben werden die Grundtechniken des Flamenco trainiert wie Körperhaltung, Armhaltung und –führung sowie die Fußarbeit (Zapateados). Dieser Kurs richtet sich an Tanzanfänger. Wer schon Vorkenntnisse hat, ist natürlich auch herzlich willkommen. Bitte mitbringen: geschlossene Schuhe mit Blockabsatz und wenn vorhanden einen weitschwingenden langen Rock. Schriftliche Anmeldungen sind noch bis 8. September 2010 möglich. Kursleitung hat Katrin Rubly, Dozentin für Flamencotanz und Tanzlehrerin. Der Kurs erstreckt sich über zwölf Mittwochabende, immer von 19.15 bis 20.15 Uhr. Start ist am 15. September 2010. Der Kurs kostet 69 Euro.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Der „Tag des offenen Denkmals“ hat stets ein bestimmtes Thema: Das diesjährige Motto lautet: „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“. Daher ist es nicht verwunderlich, dass insbesondere historische Bahnhöfe auf dem Programm stehen. Im Saarpfalz-Kreis sind es die Bahnhöfe in Bexbach, Breitfurt und Gersheim. In Bexbach ist sogar das älteste erhaltene Bahnhofsgebäude des Saarlandes (1848/49) zu sehen, ehemals Grenzbahnhof der „Königlich bayerischen concessionierten Pfälzischen Ludwigsbahn“. Hier werden nicht nur stündlich Führungen angeboten, sondern auch um 18.00 Uhr ein Konzert von „Chor Gleis 1“. Die ehemaligen, heute privat genutzten Bahnhöfe in Breitfurt und Gersheim können ebenfalls besichtigt werden, in Gersheim werden zusätzlich historische Fotos präsentiert. Beiden Bahnhofsgebäuden ist gemeinsam, dass ihre Baumaterialien vom 1880 abgebrochenen Bahnhof von Kaiserslautern stammen.
Ein weiteres Gebäude, das für „Reisen, Handel und Verkehr“ steht, ist das Habkircher Zollmuseum im ehemaligen Zollgebäude. Allerdings sind infolge von Baumaßnahmen die Exponate ausgelagert. Dennoch kann vor Ort über die Zollgeschichte und auch über die Bliesbrücken berichtet werden; bei Bedarf wird überdies der jüdische Friedhof von Frauenberg aufgesucht.
An diesem Sonntag sind die ehemalige Glantalbahn bei Jägersburg wie auch die Alte Schmelz bei St. Ingbert im Saarpfalz-Kreis noch weitere Besichtigungsangebote. Weitere Auskünfte erteilt beim Saarpfalz-Kreis Dr. Bernhard Becker unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 18 oder unter der Mail-Adresse bernhard.becker@saarpfalz-kreis.de .
Im Rahmen der Erkundung des bereits vom Freiherrn von Knigge durchquerten Parforce-Reviers mit seinen nach wie vor existenten „Sternwegen“, weitläufigen Wäldern und historischen Weiheranlagen werden Hintergründe und Besonderheiten dieser Jahrhunderte alten Kulturlandschaft erschlossen und erstaunliche Perspektiven eröffnet. Zugleich wird das 18. Jahrhundert als Schlüsselepoche einer flächendeckenden Landschaftsumgestaltung in Mitteleuropa, eines pragmatischen, aber auch künstlerisch zum Ausdruck gebrachten Umweltbewusstseins sowie der modernen Klimaforschung aufgezeigt: Immerhin war es der 1768 in Auxerre (Burgund) geborene Jean Baptiste Joseph Fourier, der mit seiner Entdeckung des „Treibhauseffektes“ den Beginn der Erforschung der „globalen Erwärmung“ markiert.
Die Entdeckungstour „Auf Sternwegen durch den Herzogswald“ findet anlässlich der Umwelt und Friedenstage 2010 am Sonntag, 12. September 2010, statt. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr der Innenhof des Jagdschlosses „Gustavsburg“ in Homburg Jägersburg; Kostenbeitrag: 5 Euro je TeilnehmerIn. Da die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzt ist, wird um rechtzeitige Anmeldung bis 10. September 2010 bei der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Saarpfalz, Telefon 0 68 94/9 63 05 16, gebeten.
Synergien werden nun genutzt – etwa durch die Verlegung auf einen Wochentag und durch den neuen Veranstaltungsort rund um den Marktplatz, den Ilmenauer- und Christian-Weber-Platz in der Innenstadt. Dank der Förderung durch das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, der Kreissparkasse Saarpfalz, den Stadtwerken Homburg, dem saarVV und der DB sowie einem gestrafften Konzept lädt der UFT wie gewohnt ein zu Information, Beratung, Austausch und Unterhaltung ein.
Das Marktgeschehen dreht sich um Erzeugnisse aus dem Biosphärenreservat Bliesgau und der umgebenden Region, fairem Handel, nachhaltiger Produktion oder mit Bioqualität. Eine-Welt-Gruppen, Menschenrechts- und Friedensinitiativen, Netzwerke weisen auf ihre Anliegen zur Förderung von Bildung, Gesundheit und Infrastruktur für Menschen u. a. in Afghanistan, Brasilien, Indien, Indonesien, dem Iran, Nepal und den Philippinen hin. Gesund bleiben und werden durch gesunde Ernährung und Gesundheitspflege ergänzen das Angebot an Informationen des Tages. Was können wir unserem Klima Gutes tun? Fragen zu klimafreundlicher Ernährung, Einkauf und Mobilität werden beantwortet. Klimafreundlich mobil unterwegs sein kann man am UFT mit Erdgas- und Elektroautos, E-Velos, Liege-/Rädern und Rikschas.
Eine vom ADFC und dem Klimaprojekt der Verbraucherzentrale (VZ) organisierte Radtour startet in Saarbrücken in die saarpfälzische Kreisstadt. Eine Zusteigemöglichkeit zu den Drahteseln gibt es in St. Ingbert. Die Tour endet beim "Klimacafé" am Marktplatz. Ein Jugend-Fahrradturnier, organisiert von den Homburger Michelin Reifenwerken mit dem ADAC Saarland, hält ein Übungsprogramm zur Verkehrssicherheit auf der gesperrten Talstraße bereit. Strampeln fürs Klima: Ein von der Deutschen Bahn gesponserter Rikscha-Service bringt die Besucher, die mit Bahn&Bus anreisen, kostenlos vom Hauptbahnhof in die Stadtmitte. Günstige Tarifangebote animieren zu einer Anreise mit Bahn&Bus.
Mobilität einmal ganz anders zeigt eine Trialradsportgruppe in der Jugendzone. Sie gesellt sich zu den Jugendorganisationen rund um die Jugendkulturbühne, die mit Musikstücken von jungen Leuten für junge Leute aufwartet: HipHop, Rap, Breakdance und Rock sind angesagt. Ergänzendes, nonverbales „Ausdrucksmittel“ auf gebrauchten Kartonagen sind Graffitis, besprüht in einem Workshop unter fachlicher Leitung. Obgleich Spraydosen unter freiem Himmel an einem solchen Tag sicher umstritten sind, ist hier durch den Herstellerbezug ein Kompromiss eingegangen worden.
In der Kinderzone auf dem Christian-Weber-Platz erwarten Streichelschafe nicht nur die Kleinen. Eine Eselkutsche ist mit einem Bänkelsänger unterwegs. An eine Ruheoase mit Wickelmöglichkeit für die Kleinsten ist gedacht. Der beliebte Strohspielplatz und der Sandkasten gruppieren sich um das bunte Zirkuszelt. Dort lädt der „Zirkusdirektor“ der Gesamtschule Bexbach zu atemberaubenden Jonglagen und Akrobatik ein. Eine spektakuläre Verfolgungsjagd gibt es im Zirkuszelt, wenn das Kasperle-Theater „Kasperle und der Räuber im Bioladen“ aufspielt. Märchen, mal modern von Rafik Schami und mal traditionell, bergen Weisheiten und schaffen eine spannende Atmosphäre in dem Rundzelt. Trommeln begrüßen und beschließen den Tag auf diesem Platz.
Ohrenschmaus bieten Jazz- und Folkmusiker sowie Liedermacher in der musikalischen Klangküche auf dem Marktplatz. Zu erwähnen ist ein „Überraschungspaket“: Ein irisches Kinderlied und ein„Lied für die Erde“, eingeübt von einer Folkgruppe aus Würzburg mit Kindern der Waldorfschule Bexbach geben der Bühne etwas Besonderes. Jedoch pssst - überraschen lassen!
Weitere Infos unter:
• www.umwelt-und-friedenstag.de
• www.homburg.de
• www.saarpfalz-kreis.de
Ob alte knorrige Baumriesen, urwüchsige Felsformationen oder sagenumwobene Quellen an versteckten Stellen - von derlei Naturdenkmälern gibt es im Saarpfalz-Kreis derzeit noch knapp 40. „Ihr Schutz und ihre Erhaltung“, so heißt es im Gesetzestext, sei aus wissenschaftlichen oder landeskundlichen Gründen sowie wegen der Seltenheit, Eigenart oder Schönheit erforderlich. Diese ausgewiesenen Monumente stehen im Mittelpunkt des Vortrags, zu dem das Kulturlandschaftszentrum „Haus Lochfeld“ am Donnerstag, 9. September, einlädt. Vorgestellt werden die eindrucksvollen und nicht selten schwer auffindbaren „Einzelobjekte der Natur“ von Martin Baus, Mitarbeiter der Siebenpfeiffer-Stiftung im Homburger Landratsamt und Mitautor des jüngst erschienenen Buches „ ... die Mutter Erde schmüket ...“, in dem neben Gärten und Parks auch die Naturdenkmäler der Region beschrieben werden. Von der rund 500 Jahren alten „Dicken Eiche“ in Kleinottweiler über den riesigen Tulpenbaum im St. Ingberter Elstersteinpark oder die Maßholder an der Odilienquelle auf dem Kirchheimer Hof werden in dem Vortrag auch ungewöhnliche Phänomene wie die Silbersandquelle von Kirkel-Neuhäusel, die Schlangenhöhle von Schwarzenacker, die bizarre „Wolfsfels“ in Lautzkirchen oder der unscheinbare Quellhorizont von Reichenbrunn vorgestellt. Aber auch eine Reihe anderer imposanter Naturdenkmale, die keinen offiziellen Schutzstatus genießen, gleichwohl aber nicht minder ästhetisch, interessant und einzigartig sind, wird in Text und Bild erläutert.
Der Vortrag beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind dazu eingeladen. Weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums gibt es bei der Kreisverwaltung in Homburg und zwar bei Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nr. 06841/104-7228.
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus wird gebeten Parkplätze im Umfeld anzufahren oder Fahrgemeinschaften zu bilden.
Durch den Erweiterungsbau ist es auch möglich, über zwei Fluchttürme die notwendigen Wege für alle Schulgebäude zu schaffen. Der Saarpfalz-Kreis ist Schulträger und damit auch in der Verpflichtung, für die Mädchen und Buben wie für die Lehrer gute Bedingungen zu schaffen, um durch eine fundierte Bildung die Basis für die Zukunft folgender Generationen zu legen. Deshalb seien die Baukosten von rund 1,7 Millionen Euro, so der Landrat, gut angelegtes Geld. Geplant ist, dass spätestens im Februar 2011 der Neubau seiner Bestimmung übergeben werden soll.
Das werde aber nicht die letzte Baumaßnahme an der Schule sein, prophezeite Landrat Lindemann: Der Neubau der Turnhalle sei kein Luxus, sondern aus energetischer und bautechnischer Seite ein absolutes Muss. Auch hier werde der Saarpfalz-Kreis als Schulträger aktiv und ein weiteres wichtiges Bauprojekt – in bester Ansprache und mit Unterstützung der Stadt Homburg – in Kürze in Erbach starten.
Schulleiter Karl-Peter Ranker dankte dem Landrat und dem Kreistag, dass trotz Sparzwängen dieses für die Schule und den Stadtteil so wichtige Projekt nun in Angriff genommen werde. Die Schule könne damit ihre engagierte Arbeit unter sehr guten Bedingungen fortführen und verbessern. Dieser Meinung schloss sich auch Oberbürgermeister Karlheinz Schöner an, der die Schule für ihre Ideen und Arbeit – besonders auch im Sinne des größten Stadtteils – lobte.
Eine Tanzformation der Schule umrahmte die Feier mit einer gewohnten Darbietung zu den Rhythmen von „This is Africa“.
Um die Bildungschancen der Kinder zu erhöhen, bedarf es deshalb auch einer Steuerung auf der kommunalen Ebene, damit die Ansprüche, die an die Förderung durch Sachleistungen gestellt werden, auch zielführend bei den Kindern ankommen.
Der Saarpfalz-Kreis geht seit Jahren einen anderen, recht erfolgreichen wie nachhaltigen Weg. Jugendamtsleiter Klaus Guido Ruffing: „Mit der Einführung des Familiengutscheins beim Saarpfalz-Kreis erreichen wir alle Kinder und deren Eltern – unabhängig von den Einkunftsgrenzen. Den Gutschein gibt es für Kinder von 0 bis 3 Jahren. Er ist aber auch übertragbar. So können Eltern, die zwei oder drei Kinder haben, über einen längeren Zeitraum von den Möglichkeiten des Gutscheins profitieren.“ Der Gutschein gilt nämlich 3 Jahre lang.
Hinter dem Gutschein des Saarpfalz-Kreises ist ein dichtes Netz von Partnern gewebt. Unter anderem dabei sind die Katholischen Erwachsenen-Bildung, das Familiehilfezentrum oder das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises sowie viele freie Träger der Wohlfahrtshilfe, die allesamt zahlreiche Kurse und Aktivitäten in ihren Programmen zu bieten haben. Von Babyschwimmen über den Kurs „Das Baby verstehen“ und Informationen über gesunde Ernährung im Kindesalter sowie Fachvorträge mit Erziehungstipps, zum Beispiel für pubertierenden Mädchen und Jungen – der Familiengutschein öffnet viele Möglichkeiten, Kindern wie Eltern etwas Gutes zu tun.
Dieser Gutschein ist einzigartig im Saarland. Da er an alle Kinder und deren Eltern ausgegeben wird, erzielt man damit eine Gleichbehandlung und weist die Nutzer nicht als Leistungsempfänger von staatlichen Unterstützungsleistung aus.
Der Saarpfalz-Kreis wünscht sich, dass die neu geplanten Sachleistungen für Kinder und Jugendliche, insbesondere im Bildungsbereich Wirkung zeigen. Landrat Lindemann: „Gerade in Zeiten des demographischen Wandels ist es wichtig, dass wir unsere jungen Menschen so bilden, dass sie im zunehmend anspruchsvolleren Arbeitsmarkt bestehen können und somit unsere Wirtschaft in Zeiten der Globalisierung wettbewerbsfähig bleibt“. Vorrangig soll deshalb in Maßnahmen um Kindertageseinrichtungen und die Schule investiert werden. Schwerpunkte wären beispielsweise eine weitere Verbesserung der Hausaufgabenbetreuung und die Übernahme der Kosten für ein Essen in den Nachmittagsangeboten der Jugendhilfe und der Schulen.
Hildegard Johann-Wagner, Leiterin des Familienhilfezentrums: „Hiervon würden alle Schüler profitieren und zugleich würde das gemeinsame Essen auch als wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens noch einmal in den Vordergrund gerückt“. Ein gemeinsames Mittagsmahl einnehmen bietet neben dem reinen Essen viele Gelegenheiten für soziales Lernen und Zurechtkommen in der Gemeinschaft.
Auf den Familiengutschein des Saarpfalz-Kreises ist Landrat Clemens Lindemann sehr stolz, „weil wir wissen, wie wichtig bereits im frühen Lebensalter die Förderung von Kindern ist, Experten sprechen seit langem davon, dass sie ersten beiden Lebensjahre für die Kinder sehr nachhaltig prägend sind und damit auch schon früh Weichenstellungen für den weiteren Lebensweg gestellt werden. Ein großer Dank geht an alle Träger und Mitstreiter, die durch ihr Engagement ein so tolles Angebot im Kreis ermöglichen. Sehr gut bei dem Familiengutschein ist, dass sowohl Kinder als auch Eltern die Möglichkeit haben, persönliche und soziale Kompetenzen zu fördern und zu stärken“.
Geplant und gebaut haben das bunte und interessante Möbelstück Jugendliche der Neuen Arbeit Saar gGmbH (NAS) im Rahmen des von der ARGE Saarpfalz mit Beschäftigungsmaßnahmen geförderten Jugendprojektes „Kunstpunkte“. Der Auftrag für den Bau der Liege kam von Dezernent Dr. Gerhard Mörsch aus der Kreisverwaltung.
Nach ersten Entwürfen und Modellen, die im Atelier der NAS gefertigt wurden, entstand der Prototyp der Sitzliege, die im Wesentlichen aus einer Holzkonstruktion besteht, die fest im Boden verankert ist. Zur optischen Verschönerung wurde die Sitzliege an den Seitenteilen, nach dem Entwurf einer Teilnehmerin bemalt. Schulleiter Wolfram Peters betonte: „Verwendet wurden die Farben des Logos der Schule und der Bestuhlung der Aula.“
Seit September 2009 gibt es das Projekt „Kunstpunkte“ der NAS in Kirkel. Es richtet sich an Jugendliche ALG II – Bezieher. Unter Anleitung des Maler- und Lackierers, Michael Essigkrug, und der Kunstpädagogin, Beate Haltern, sollen Jugendliche künstlerische Entwürfe zur Verschönerung öffentlicher Flächen und Gebäude, wie Schulen, fertigen und selbst vor Ort anbringen. Das Ziel dieses Projektes ist es, die Teilnehmer durch Motivation und Stabilisierung an eine Ausbildung bzw. eine dauerhafte Beschäftigung heranzuführen. Sozialpädagogisch werden die Teilnehmer von Stefanie Kuhn betreut.
Das Projekt läuft in Kooperation mit der ARGE Saarpfalz, dem Saarpfalz-Kreis und mit Fördermitteln aus dem Europäischen Sozial Fonds und verbindet Beschäftigung mit sinnvollen, gemeinnützigen Projekten zur Verschönerung des Wohn- und Lebensumfeldes im öffentlichen Bereich.
Modulqualifizierung
Die Qualifizierung Frauen im Aufbruch besteht aus einzelnen Modulen, die sich für jede Teilnehmerin zur individuellen Erarbeitung einer passenden Bewerbungsstrategie zusammenfügen lassen. Ausgehend vom ganzheitlichen Bildungsansatz der Koordinierungsstelle steht jede Teilnehmerin mit ihrem beruflichen und familiären Hintergrund und ihren Interessen und Fähigkeiten im Mittelpunkt der Qualifizierung. Eine auf die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen bezogene Analyse des persönlichen Berufsprofils steht am Anfang. Im Abgleich mit den Erfordernissen des regionalen Arbeitsmarktes und dem familiären Hintergrund entwickeln die Teilnehmerinnen ihre persönliche Berufswegeplanung. Interessierte Teilnehmerinnen erarbeiten sich darüber hinaus mit dem Instrument Profilpass im intensiven Kontakt mit ihrer Beraterin ein Wissen um ihre Stärken und lernen diese bei der Durchsetzung ihrer Ziele überzeugend zu formulieren. Dabei fungiert die Gruppe selbst als Motor des Qualifizierungsprozesses. Die Frauen unterstützen sich und haben ein offenes Ohr für die Belange der jeweils anderen. Lern- und Beratungselemente aus den Bereichen Rhetorik, Selbst- und Zeitmanagement, Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz und Stress-Management bereiten die Teilnehmerinnen optimal auf die extrafunktionalen Anforderungen am Arbeitsplatz vor.
Während der gesamten Qualifizierung begleiten EDV-Anteile und Reflexionsmodule den Lernprozess. Neben der Schulung von Textverarbeitung und Internet stehen den Teilnehmerinnen feste Zeiten für selbstorganisierte Lernprozesse zur Verfügung. Hier können Bewerbungen geschrieben werden, Internetrecherchen zur Stellensuche durchgeführt und Themen wiederholt oder vertieft werden. In diesem Zeitrahmen werden darüber hinaus Einzelcoachings nach Bedarf angeboten.
Das Praktikum – Einstieg in den Berufsalltag
Den Abschluss der Qualifizierung bildet das vierwöchige Betriebspraktikum, das den Teilnehmerinnen Gelegenheit bietet, in den erlernten Beruf wieder einzusteigen oder sich am Arbeitsmarkt neu zu orientieren. Die Teilnehmerinnen sammeln praktische Erfahrungen, knüpfen Kontakte und können die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Praxis testen. Für viele Arbeitgeber bietet ein Praktikum die Möglichkeit, sich von den Kenntnissen und Fähigkeiten zu überzeugen und zu prüfen, ob die Praktikantin in den Betrieb passen könnte.
Nähere Informationen zur Qualifizierung erhalten alle interessierten Frauen bei der Koordinierungsstelle „Frau und Beruf“ des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises, Andrea Becker, Telefon 0 68 41 / 1 04-84 63.
Sie erlernen im Rahmen dieser Touren das Floßfahren schonend und naturgerecht. Die geführten Eintagestouren sind selbst von Anfängern leicht zu bewältigen. Auch für Kinder ist das Floßfahren gut geeignet. Um an der Tour teilnehmen zu können, müssen allerdings Schwimmkenntnisse vorhanden sein.
Start der Touren ist in Gersheim-Herbitzheim. Nach einer Einführung in die Grundtechnik, erleben die Teilnehmer mit dem Team von walkabout die wildromantische und in ihrem Lauf unveränderte Blies und erhalten Einblicke in ein einzigartiges Ökosystem. Pro Termin sind zwei Floß-Boote mit jeweils 12 Personen im Einsatz.
Eine Flößer-Brotzeit in freier Natur gibt Kraft für die letzte Etappe bis zum Ziel. Am 4. September 2010 finden von 10 bis 14 Uhr und von 15 bis 19 Uhr zwei Touren statt. Die Tour am 5. September ist von 11 bis 15 Uhr. Drei weitere Termine sind für das Wochenende 25. und 26. September 2010 angesetzt.
Die Preise für den Tag am Fluss inkl. Brotzeit betragen für Erwachsene 24 Euro und für Kinder bis 14 Jahre 18 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel.: (0 68 41) 1 04 – 71 74, Fax: (0 68 41) 1 04 – 71 75, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Der saarländische Innenminister Stefan Toscani und Staatssekretär Martin Karren vom Sportministerium erläuterten in ihren Grußworten die Idee, die hinter dem Bau der Multifunktionsfelder steht. Das Projekt „Neubau vom Multifunktionsfeldern“ wird vom Ministerium für Inneres und Europa-Angelegenheiten und dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport durchgeführt. Mit einem Investitionsvolumen von über 6 Millionen Euro werden in der Umgebung saarländischer Gesamt- und Erweiterter Realschulen Multifunktionsfelder errichtet. Die Felder können sowohl in den Schulpausen als auch während Nachmittagsbetreuung und Freizeit für eine Vielzahl von Sportarten genutzt werde, wie Fußball, Handball oder Basketball.
Und Bürgermeister Herbst Kessler unterstrich, dass das Feld nicht nur für die Schule, sondern auch für das Vereinsleben eine wichtige und neue Anlaufstelle sein könne. Deshalb werde man auch auf flexible Öffnungszeiten achten.
Im Regelfall werden die Multifunktionsfelder mit 100 000 Euro gefördert. Wegen der Hanglage, an der das Multifeld gebaut wird, müssen in Ommersheim umfangreichere Bauarbeiten getätigt werden. Aufgrund dieser besonderen Umstände wird das Feld in Mandelbachtal mit 150 000 Euro vom Land bezuschusst. Die restlichen 40 000 Euro der Gesamtbaukosten trägt als Schulträger der Saarpfalz-Kreis.
Der zuständige Dezernent bei der Kreisverwaltung, Dr. Gerhard Mörsch freute sich über die Anpassung des Zuschusses. So konnte der Kreis dieses Vorhaben leichter mittragen. Das Feld sei eine ideale Ergänzung für den Schulbetrieb und die Nachmittagsbetreuung. In nur 14 Wochen sei das Feld entstanden, wobei wegen der Hanglage enorme Erdbewegungen notwendigen waren, erläuterte Dr.Mörsch.
Nach dem offiziellen Akt mussten die Vertreter der Politik sich noch auf dem Feld beweisen: Sie traten gegen eine Auswahl von Schülern im Basketball an. Nach dieser stilechten Einweihung steht das Feld nun vormittags und nachmittags bis 16.30 Uhr der Schule für Sportunterricht und Nachmittagsbetreuung zur Verfügung. Danach können Vereine auf dem Feld trainieren. Für die Vereine ist der Ortsvorsteher Ansprechpartner.
Minister Toscani nutzte zudem den Termin, um Landrat Clemens Lindemann für die Robert-Bosch-Schule in Homburg und die Freie Waldorf-Schule in Bexbach Bewilligungsbescheide in Höhe von zusammen fast 140 000 Euro zu überreichen. Landrat Lindemann dankte dies dem Vertreter der Landesregierung mit den Worten: „Investitionen in die Schulen sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes.“
Wenn solche Fragen auftauchen, ist Claudia Möller die richtige Ansprechpartnerin: Einfach anrufen oder auch mailen und einen Termin vereinbaren. Weitere Infos bei Claudia Möller, Am Scheffelplatz 1, 66424 Homburg, Telefon 0 68 41 / 9 93 00 08, Mobil: 0151 / 29 21 04 26, e-Mail: claudia.moeller@saarpfalz-kreis.de .
Das Programmheft umfasst neben den eigentlichen Kursangeboten des Frauenbüros in Bereichen wie Gesundheit, EDV, Recht oder Fitness auch die Angebote im Rahmen des Projekts „Frau und Beruf“, die Aktivitäten im „Café Frauenzimmer“ und die Projekte und Aktionen des Ateliers für Mädchen und junge Frauen.
Die neu gesetzten Schwerpunkte des Programms „von Frauen – für Frauen“ sind „Existenzgründung online für Frauen“, „Zielfindungsseminar - Orientierungshilfen für den Beruf“, „Wie viel Multi-Tasking ist gut?“, „Lieben, was ist? - Sorglos auftreten in jeder Situation“, „Lebenspanorama - Warum bin ich so, wie ich bin?“ und „Erziehungsalltag - Kinder brauchen Grenzen“. Zudem wird in dem neuen Programm auch auf den Start des neuen Mentoring-Prozesses hingewiesen.
Nähere Informationen zu den Kursen und anderen Angeboten sowie das Programmheft gibt es beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Am Scheffelplatz 1, 66424 Homburg, Telefon 0 68 41 / 1 04-71 38 oder im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de.
Roßberger ist ein klassischer Autodidakt. Vor rund 30 Jahren brachte er sich das Malen selbst bei, erarbeitete einen eigenen Stil. Rund 30 seiner Arbeiten sind nun in der Galerie im Forum zu sehen. Seine Motive sind überraschend vielfältig. Gezeigt werden Portraits neben heimatlichen wie weit entfernten Landschaften, Tierbilder oder Stillleben.
Die Vernissage zur Ausstellung „Harmonie in Farbe“ ist am 19. August 2010, um 19 Uhr in der Galerie im Forum, Kreisverwaltung in Homburg. Nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann wird die erste Beigeordnete von Hütschenhausen, Sabine Fladrich-Strake in die Ausstellung einführen. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom Klarinetten-Ensemble der Spielgemeinschaft Hütschenhausen.
Die Ausstellung läuft bis 24. September in der Galerie im Forum und ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Arbeiterwohlfahrt Jägersburg sucht Unterstützung bei dem monatlich stattfindenden Kaffeenachmittag für ältere Menschen.
Die Caritas Blieskastel sucht für den fahrbaren Mittagstisch ehrenamtliche Fahrer.
Das Dienstfahrzeug wird gestellt.
Die Bliestalkliniken suchen zur Verstärkung des ehrenamtlichen Teams Interessierte für die Durchführung der Patientenbibliothek.
Auskünfte erteilt Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 0 68 41 / 1 04-84 05, Email renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de .
Unkostenbeitrag beläuft sich auf 8,- Euro / 4,- Euro ermäßigt. Anmeldung unter Telefon 0 68 41 / 1 04 71 38 bis spätestens 1. September 2010.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Projekt erteilen Fataneh Aman, Telefon 0 68 41 / 104 84 66 und Daniela Dettenhofer, Telefon 0 68 41 / 104 84 62.
„Mit Hilfe der KlimaKiste können sich alle Altersgruppen unkompliziert und praxisnah mit dem Thema Klimaschutz beschäftigen, ihr tägliches Handeln in einen direkten Zusammenhang dazu bringen und so Energie einsparen“, freut sich Eva Schwerdtfeger, Leiterin der KUG beim Gesundheitsamt des Kreises.
Die KlimaKisten im Wert von je 500 Euro werden im Rahmen der bundesweiten „Aktion Klima“ des Bundesumweltministerium und des Vereins Bildungscent e.V. an Bildungseinrichtungen und Multiplikatoren vergeben. Diese können sich entweder dort direkt um die Klimakiste bewerben oder sie bei der KUG ansehen beziehungsweise ausleihen.
Weitere Informationen erhalten interessierte Bildungseinrichtungen bei der KUG, Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises, kug@saarpfalz-kreis.de, Telefon 0 68 41 / 1 04-83 91 oder 1 04-83 78 oder Bildungscent e.V., Berlin, klima@bildungscent.de, Telefon 0 30 / 43 93-33 44; weitere Informationen zur Aktion Klima und dem Bewerbungsverfahren gibt es unter www.klima.bildungscent.de .
Vielen Mitmenschen ist nicht bewusst dass nahezu alle Obstarten veredelt werden müssen wenn ihre Sorteneigenschaften, z. B. Geschmack und Reifezeit, unverändert erhalten werden sollen. Dies gilt auch für viele Ziersträucher. Eine der Möglichkeiten der sortenechten Vermehrung ist die Veredelung. Diese Technik war bereits in der Antike bekannt. Es gibt komplizierte aber auch leicht zu erlernende und zu Hause durchführbare Veredelungsmethoden. Die Teilnehmer des Kurses erfahren in Theorie und Praxis wie Obstbäume und Ziersträucher veredelt werden. An Rosen können die Teilnehmer die Veredlung selbst durchführen.
Geeignetes Schnittmesser bringen die Teilnehmer bitte mit, sonstige Materialien werden gestellt.
Der Wokshop ist kostenlos. Um Anmeldung wird jedoch dringend gebeten bis spätestens Freitag, 13. August, bei der Kreisverwaltung in Homburg und zwar bei Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nr. 0 68 41 / 1 04-72 28. Dort gibt es weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums.
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus wird gebeten Parkplätze im Umfeld anzufahren oder Fahrgemeinschaften zu bilden.
„Das neue Radwander-Leporello Glan-Blies-Radweg stellt einen weiteren Baustein zur Vervollständigung des touristischen Angebots unserer Region dar“, betonten die beiden Landräte von Kusel und der Saarpfalz, Dr. Winfried Hirschberger und Clemens Lindemann bei der Vorstellung der Karte an der Fischerhütte in Waldmohr. Erstmalig wird der gesamte Verlauf des grenzüberschreitenden Glan-Blies-Radweges von Sarreguemines bis nach Staudernheim auf einem Kartenwerk dargestellt. Somit können sich Radfahrer und Wanderer über den Verlauf des Glan-Blies-Radweges und angrenzender Radrouten informieren, ohne mehrere Kartenwerke beziehungsweise Prospekte zur Hand nehmen zu müssen.
Und die beiden Landräte gingen in ihren Ausführungen, denen zahlreiche Gäste angrenzender Gemeinden und Städte – von Homburg über Waldmohr und Schönenberg-Kübelberg bis nach Meisenheim und Bad Sobernheim – zuhörten, noch weiter. Als Zukunftsvision, die beide in ihrer Amtszeit noch realisiert sehen wollen, sprachen sie von einem „Chagall-Radweg“ von Saarebourg bis nach Mainz, denn beide Städte hätten wundervolle Kirchenfenster von Chagall zu bieten.
Die Mixtur aus Kultur und Sport nannten auch der Waldmohrer Ortsbürgermeister Friedrich Wunn und Homburgs Beauftragter für Marketing Axel Ulmcke als hervorstechendes Merkmal des Radweges, der sich stetig steigender Beliebtheit erfreut.
Die Radwanderkarte "Glan-Blies-Radweg" im Maßstab 1:50.000 gibt es für 4,95 Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-89920-611-1), unter www.publicpress.de und natürlich in den Tourist-Informationen der Region.
So wird die Kreisverwaltung in den kommenden Jahren zwei weitere Verwaltungsfachangestellte ausbilden; zwei schlagen die Laufbahn des gehobenen Dienstes zur Beamtin ein. Außerdem sind acht Praktikanten der Fachoberschule in der Kreisverwaltung im Einsatz.
Jüngst ist das bis 2013 laufende Modellprojekt „Bürgerarbeit“ im Saarpfalz-Kreis gestartet. Bis 2013 fließen jährlich 1,6 Millionen Euro zusätzlich in die Förderung von Langzeitarbeitslosen im Saarpfalz-Kreis. Die ARGE Saarpfalz hat sich im Mai 2010 hierzu an einer bundesweiten Ausschreibung beteiligt und sich um die Durchführung des Modellprojektes beworben und den Zuschlag erhalten.
Das Konzept der ARGE Saarpfalz sieht vor, dass 500 Langzeitarbeitslose in das Projekt einbezogen werden. Hierbei handelt es sich schwerpunktmäßig um Langzeitarbeitslose, zwischen 40 und 50 Jahren, ohne Berufsabschluss und Alleinerziehende ohne Berufsabschluss. Diese Personen werden ab sofort für mindestens sechs Monate besonders intensiv betreut und begleitet. Ziel des Projektes ist es, so viel Menschen wie möglich in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu vermitteln. Die Rahmenbedingungen hierfür sind aktuell durchaus positiv. Die ARGE Saarpfalz konnte aufgrund der verbesserten Arbeitsmarktsituation bereits bis Juni 2010 rund 30 Prozent mehr Menschen in Arbeit integrieren als im gleichen Zeitraum 2009.
Kann innerhalb der sechs Monate trotz intensiver Suche kein passender Arbeitsplatz gefunden werden, wird eine Stelle in der so genannten „Bürgerarbeit“ angeboten. Diese Arbeitsplätzen sind ausschließlich im gemeinnützigen Bereich angesiedelt und kommen allen Bürgern zu gute. Dabei handelt es sich beispielsweise um Verschönerungsarbeiten an öffentlichen Anlagen oder Tätigkeiten im sozialen, kulturellen oder ökologischen Bereich. Die konkreten Arbeitsfelder werden nach der Sommerpause mit dem Saarpfalz-Kreis und den Städten und Gemeinden im Kreisgebiet abgestimmt. Besonders wichtig ist es der ARGE Saarpfalz dabei, dass die „Bürgerarbeitsplätze“ entsprechend den Fähigkeiten und Interessen der Menschen im Einzelfall ausgewählt werden. Die Bürgerarbeit wird durch eine intensive Betreuung begleitet. Die Integration in ein Arbeitsverhältnis außerhalb der Bürgerarbeit steht hierbei weiterhin im Vordergrund.
Der ARGE Saarpfalz wurden 150 Bürgerarbeitsplätze bewilligt. Die ersten „Bürgerarbeitsplätze“ gehen im Januar an den Start.
ERS Homburg II:
Di, 10. August: 8 – 13 Uhr
Mi, 11. August: 13 – 17 Uhr
ERS Kirkel-Limbach:
Fr, 13. August: 8 – 13 Uhr
ERS Mandelbachtal:
Do, 12. August: 14 – 18 Uhr
Fr, 13. August: 8 – 13 Uhr
ERS St. Ingbert (Schmelzerwaldschule):
Do, 12. August: 8 – 16 Uhr
Fr, 13. August: 8 – 16 Uhr
ERS St. Ingbert-Rohrbach:
Di, 10. August: 8 – 13 Uhr
Mi, 11. August 14 – 18 Uhr
ERS Blieskastel:
Mi, 11.August: 8 – 16 Uhr
Gesamtschule Bexbach:
Di, 10. August: 12 – 17 Uhr
Do, 12. August: 8 – 14 Uhr
Gesamtschule Gersheim:
Do. 12. August: 8 – 16 Uhr
Christian-von-Mannlich-Gymnasium, Homburg:
Mi, 11. August: 8 – 14 Uhr
Do, 12. August: 12 – 17 Uhr
Saarpfalz-Gymnasium, Homburg:
Mi, 11. August: 12 – 17 Uhr
Fr, 13. August: 8 – 14 Uhr
Eltern können an diesen Tagen die schweren Buchpakete bequem abholen und eventuelle Fragen sofort vor Ort klären. Jedes Buchpaket stellt einen beachtlichen Wert dar und ist bereits einem Schüler als „Eigentum für ein Jahr“ zugewiesen.
Deshalb bittet der Saarpfalz-Kreis die neuen „Eigentümer“ beziehungsweise deren Eltern um Mithilfe: Eltern oder beauftragte Personen sollten sich bei der Ausleihe legitimieren und den Personalausweis mitbringen. Wer es versäumt hat, die Leihgebühr zu bezahlen oder eine Kopie des Förderbescheids vorzulegen, sollte das jetzt umgehend nachholen, damit das neue Schuljahr mit den neuen Büchern erfolgreich beginnen kann.
An allen anderen weiterführenden Schulen in Trägerschaft des Saarpfalz-Kreises beziehungsweise für die Schüler, die mit ihren Eltern die genannten Ferientermine nicht wahrnehmen können, startet die Ausleihe in der ersten Schulwoche. Es ist bestens vorgesorgt, dass alle Schüler, die sich für die Schulbuchausleihe angemeldet haben, gleich in den ersten Tagen ihr Bücherpaket bekommen.
Kinder sind besonders gefährdet, da sie wesentlich empfindlicher sind als Erwachsene. Durch ihre größere Hautoberfläche im Verhältnis zum Gewicht, ihr erhöhtes Atemvolumen und eine erhöhte Stoffwechselrate nehmen sie mehr Schadstoffe auf. Ihr Immun -und Nervensystem befindet sich noch in der Entwicklung. Erschwerend kommt hinzu, dass beim Gebrauch dieser Gegenstände ein direkter Kontakt z.B. über Haut oder Mund gegeben ist.
Für einen ungetrübten Badespaß sollte man folgende Tipps beachten:
Kaufen Sie kein Spielzeug, das stark riecht. Modelle, die erst nach dem Öffnen ihren Geruch offenbaren, sollten Sie im Geschäft zurückgeben. Einen Anspruch auf Rücknahme besteht zwar nicht, aber die Verkäufer machen hoffentlich die Hersteller darauf aufmerksam.
Bei Luftmatratzen grundsätzlich ein Handtuch unterlegen
Wasserspielzeug nicht mit dem Mund aufpusten -lieber einen kleine Blasebalg mitnehmen.
Dies gilt auch für Luftballons, die aufgrund ihres hohen Nitrosamingehaltes besser mit einer Ballonpumpe aufgeblasen werden
Eine gute Alternative zu den meist schadstoffbelasteten PVC-Schwimmhilfen sind laut Öko-Test solche aus Baumwolle oder aus EVA -Schaumstoff
Bei Planschbecken sind Hartschalenmodelle unbelasteter als Bassins aus Weich –PVC
Achten Sie bei Plastikspielzeug generell auf Kennzeichnungen wie „Phtalat-frei“ oder „PVC-frei“
Weitere Informationen über Tests, Bestimmungen sowie Umwelt -und Gesundheitsaspekte erhalten sie bei der „Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit“ im Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises, kug@saaarpfalz-kreis.de oder Telefon: 06841/104-8391.
Demnach wird bei Veranstaltungen, bei denen überwiegend jugendliche Besucher zu erwarten sind, von den Ordnungsämtern der Städte und Gemeinden im Rahmen der Genehmigung der Veranstaltungen darauf hingewirkt, dass die Veranstalter die Selbstverpflichtung "Jugendschutz" eingehen.
Zum Hintergrund: Entgegen der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist allen Ortes zu beobachten, dass insbesondere bei Großveranstaltungen, die überwiegend von Jugendlichen besucht werden, Kinder und Jugendliche durch ihren Alkoholkonsum und den damit verbundenen Folgeerscheinungen negativ auffallen. Akute Alkohol-Intoxikationen, Prügeleien und alle weiteren nur denkbaren Folgeerscheinungen durch übermäßigen Alkoholkonsum sind all zu oft bei Jugenddiscos und ähnlichen Veranstaltungen zu beobachten.
Es handelt sich aber hier nicht um ein Problem, das nur im Saarpfalz-Kreis auftritt. Im gesamten Bundesgebiet werden mit Besorgnis ähnliche Beobachtungen gemacht. Die Zahlen der Suchtbeauftragten zum Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen sind alarmierend.
Es stellt sich nunmehr die Frage, wie dieser Situation durch die öffentliche Hand zu begegnen ist. Sowohl die Jugendhilfe als auch die Ordnungsämter sind hier gefragt, um Veranstalter zu unterstützen, auf diese Problematik angemessen reagieren zu können.
In der Erklärung verpflichten sich nun die Ordnungsämter zusammen mit der zuständigen Jugendpflege, dass bei Veranstaltungen mit überwiegend jugendlichen Besuchern (zum Beispiel Jugenddisco), eine klar abgesprochene Verfahrensweise zur Sicherstellung des Jugendschutzes zum Tragen kommt.
Hierzu wird der Veranstalter zu einem gemeinsamen Gespräch mit Jugendpflege und Ordnungsamt ins Rathaus eingeladen, in dessen verlauf die Rahmenbedingungen, unter der die Veranstaltung in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde stattfinden kann, erörtert werden. Es wird darauf hingewirkt, dass abschließend durch den Veranstalter eine Selbstverpflichtungserklärung ausgefüllt und unterschrieben wird. Diese benennt einzelne Eckpunkte, die bei der Durchführung der Veranstaltung in Bezug auf Jugendschutz obligatorisch sind.
Beispielhaft sind dies Alterskontrollen und das Untersagen von Aktionen, die den Alkoholabsatz fördern. Auch dürfen bei der Bewerbung der Veranstaltung keine Getränkepreise genannt werden. Zudem muss mindestens ein nicht-alkoholisches Getränk angeboten werden, das sowohl im absoluten Preis als auch im Preis/Menge Verhältnis, billiger ist, als das billigste alkoholische Getränk. Außerdem gilt für Veranstaltungen, zu denen mehr als 400 Besucher erwartet werden, dass der Veranstalter einen geeigneten professionellen Sicherheitsdienst zu engagieren hat.
Die Alterskontrolle wir mittels farbiger Bändchen am Handgelenk erleichtert. Der Veranstalter kann so schnell erkennen, wem er Alkohol ausschenken darf und wem nicht.
Alle Bürgermeister waren sich mit Landrat Clemens Lindemann einig, dass diese gemeinsame Erklärung ein deutliches Signal zum Schutz der Jugend sei.
Landrat Clemens Lindemann abschließend: „Ziel der Aktion ist es, den Jugendschutz einerseits verbindlich, anderseits jedoch auch partnerschaftlich mit den Veranstaltern umzusetzen.“
Diese Parkanlagen wurden seit der Französischen Revolution sukzessive so verändert, dass heute nur noch Bruchstücke vor Ort auffindbar sind. Diese können auf alten Karten wie dem Urkataster von 1842 zwar noch nachgewiesen werden, sind heute jedoch in der Fläche häufig nur noch in der Geländemodulation erkennbar. Teilweise sind sie auch mittlerweile überformt und bebaut.
Mit ihrer Gehölzkartierung konnte Junker-Mielke jedoch alten Baumbestand im Bereich der Philippsburg nachweisen. Sie plädierte auch dafür, den etwas jüngeren, nachleyenschen Bestand am Junkerwald und beim Triebscheider Hof in künftige Planungen miteinzubeziehen. Ferner seien mittels Georadaruntersuchungen die Fundamente früherer Gartenarchitekturen zu lokalisieren. Zwar seien nur noch wenige gartenkünstlerische Relikte erhalten, aber angesichts der hohen Qualität der leyenschen Gartenreiche sollten durch besondere Maßnahmen - wie Hologrammtafeln -, die dem Betrachter auch verschwundene Bauwerke in Originalgröße vorspiegeln können, an diese erinnert werden.
Auch neue künstlerische Akzente sollten gesetzt werden. Gestalterische Maßnahmen seien nicht nur aus historischen Erwägungen naheliegend, sondern auch wegen touristischer Aspekte und auch zwecks Aufwertung der Biosphäre durchaus sinnvoll. Auf weitere Diskussionen kann man sich freuen.
Eine gute halbe Stunde später konnte die sechste Klasse von der Dipl. Biologin Ute Hund und der Dipl. Geografin Heike Welker in Wittersheim in Empfang genommen werden.
„Sind hier viele Schmetterlinge!“, riefen die ersten Schüler/innen schon beim Aussteigen aus dem Bus. Noch erstaunter waren die meisten als sie erfuhren, dass die Streuobstwiesen nahezu 3500 unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es dann durch die Obstwiesen hoch zum Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld. Unter Leitung der beiden Zertifizierten Natur- und Landschaftsführerinnen wurde dabei Umweltwissen methodisch vermittelt. Begriffe wie „Naturraum“ und „Kulturlandschaftselement“ stießen dabei auf erstaunliches Interesse bei den Sechstklässern. Im Schatten eines Apfelbaumes, inmitten von duftendem Heu, begaben sie sich auf einer Phantasiereise in die Zeit der Entstehung von Sandstein und Muschelkalk. Später konnten sie beim Probieren die Unterschiede zwischen Äpfeln aus Plantagen und Streuobstwiesen herausfinden.
Am Haus Lochfeld angekommen, und bei nunmehr 32 Grad im Schatten, wussten nun alle, dass der Bliesgau klimatisch begünstigt ist. Deshalb bedurfte es auch keiner weiteren Erklärung zur Existenz des dort rekultivierten Weinbergs.
Nachdem man sich bei einem Glas kühlem Apfelsaft, bereitgestellt vom Kioskwirt Helmut Kihl, im Schatten ausgeruht hatte, wurde anschließend gemeinsam das Mittagessen zubereitet. Kirschpfannkuchen sollten es werden. Während die Stärksten der Klasse mit handbetriebenen Mahlsteinen aus Getreide das benötigte Mehl mahlen durften, rührten die Restlichen in mehreren Schüsseln den Teig an. Dabei verwendeten sie ausschließlich regionale Produkte. Der Grundgedanke der Biosphärenreservate, als einmalige Kulturlandschaften, in denen der Mensch sein Auskommen hat, wurde ihnen einmal mehr verdeutlicht. Eng wurde es mit den Kirschen, waren doch die Vögel schneller. Eine Lösung fand sich jedoch schnell. Im Beerengarten gab es die ersten reifen Johannisbeeren, und Äpfel waren auch noch da. Mit Zimt und Zucker konnten dann alle die köstlichen Pfannkuchen genießen.
Gut gelaunt ging es danach zur genauen Betrachtung einer Salbei-Glatthaferwiese. Trotz flirrender Hitze sammelten die Schüler/innen eine ansehentliche Anzahl an Blütenpflanzen und Gräsern, die sie anschließend mit den vorbereiteten Bestimmungskärtchen zuordnen konnten.
Begeistert bauten die Kinder zum Abschluss kleine Insektenhotels. Mit großem Geschick und gegenseitiger Hilfe schraubten alle ihre Holzhäuschen zusammen, die sie mit nach Hause nehmen konnten. Zuletzt stand noch das Bestücken mit hohlen Stöckchen aus. Leider ist an diesem Tag die Zeit wohl etwas schneller vergangen. Um 16:30 Uhr sollte die Klasse wieder zurück in Homburg sein. „Kein Problem, das machen wir morgen im Werkunterricht fertig“, klärte Herr Reiland spontan die Situation, „dann können wir uns alle noch einmal an dieses schöne Erlebnis erinnern“.
Das Streuobstwiesenkonzept am Haus Lochfeld: Am Beispiel der Streuobstwiesen sollen Schüler die gewachsene Kulturlandschaft sehen, verstehen und begreifen. Sie werden dabei an ein Naturverständnis herangeführt, das im Idealfall später die Grundlage für ökologisch sinnvolles Handeln bildet.
Da „Liebe zur Natur allein nicht genügt, um sie schützen und erhalten zu können…“ (Richtlinien für die Umwelterziehung an den Schulen im Saarland; 1994) vereint das naturpädagogische Konzept methodische Wissensvermittlung mit Spielen, kleinen Naturschutzprojekten und der Verarbeitung eines Produktes aus der Streuobstwiese.
Zur Durchführung eignet sich dafür in besonderer Weise das inmitten von Streuobstwiesen gelegene Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld in Wittersheim. In seinen Anlagen veranschaulicht es nahezu alle den Bliesgau charakterisierenden Kulturlandschaftselemente. Daneben bieten die Räumlichkeiten des energetisch weitgehend autarken Hauses vielfältige Möglichkeiten für Schulklassen.
Weitere Informationen zu Haus Lochfeld und seinem Angebot erhalten Sie bei der Kreisverwaltung in Homburg von Waltraud Stephan-Diener (104-8019) und Christian Stein (104-8411).
Sehr betroffen waren die Teilnehmer der Tagung am Nachmittag über die Ausführungen eines NPD-Aussteigers und über das Zeitzeugen-Gespräch mit Alex Deutsch, der Auschwitz überlebte.
Neben den Referaten und Vorträgen war im Sitzungstrakt des Forums zudem ein Markt der Möglichkeiten aufgebaut, den zahlreiche Institutionen und Organisationen nutzten, um den Tagungsteilnehmern konkrete Materialien und Arbeitshilfen für die Praxis zu präsentieren.
Deutlich wurde, dass sich der Rechtsextremismus heute in einer zumindest äußerlich modernisierten Form zeige und Jugendliche zu einer Hauptzielgruppe geworden sind. Über Musik und Internet kommt man heute sehr leicht in Berührung mit rechtsextremer Ideologie. Es hat sich eine rechtsextreme „Erlebniswelt“ entwickelt, getragen durch ein breites Bekleidungssortiment, Codes und Symbole, Konzerte und Demonstrationen. Die Tagung, so das Fazit, brachte zahlreiche Erkenntnisse für Erzieher und Pädagogen, was dem außen stehenden Betrachter oftmals verborgen bleibt.
Aufgrund dessen sind erlebnispädagogische Angebote, wie Kanutour auf der Blies, Klettern im Abenteuerpark, geo-caching und weiteres geplant; Ausflüge nach Luxemburg Stadt, sowie Sightseeing und Shopping in Metz stehen ebenfalls auf dem Programm. Grillabende, Lagerfeuer, interkulturelle Abende, wie Länderabende, Spielsalon der Begegnung oder Kulturworkshop runden die Freizeit ab.
Zu den Leistungen des Angebots zählen Unterbringung in Mehrbettzimmern des Naturfreundehauses Kirkel, Unfall- und Gruppenhaftpflichtversicherung, Halbpension, Programminhalte, Betreuung durch Mitarbeiter des Kreisjugendamtes und des Schëtter Jugendhauses. Die An- und Abreise wird von den Eltern selbst übernommen.
Das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen aus dem Saarland und aus Luxemburg im Alter von 13 bis 15 Jahren. Die Jugendbegegnung ist geplant vom 2. bis 11. August und kostet 120 Euro.
Anmeldung nimmt des Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Lisa Ruck, Am Forum 1, 66424 Homburg, Telefon 06841 104-8152 entgegen.
Ein neuer Fahrradanhänger macht das Beladen bequemer. Die Fahrräder werden nun stehend statt wie bisher hängend transportiert. Die Fahrradmitnahme auf dem Radbus R1/R2 ist kostenlos.
Zu diesem Radbusangebot der Saar-Pfalz-Bus und der VGS Verkehrsmanagement-Gesellschaft Saar mbH gibt es eine Ausflugsbroschüre mit allen wichtigen Informationen sowie insgesamt sieben gut ausgeschilderten Tourenvorschläge. Die Radtouren nutzen hauptsächlich die großen touristischen Radwege des Saarlandes. Eine Übersichtskarte ermöglicht eine schnelle Orientierung. Das Karten-Infoblatt kann beim KundenService Saar-Pfalz-Bus kostenlos unter Tel. 0681/416 230 bestellt werden.
Der Landrat des Saarpfalz-Kreises, Clemens Lindemann, unterstrich als Schirmherr, dass das EWA-Projekt auch als Beispiel auch für andere Landkreise gelten könnte. Der Saarpfalz-Kreis habe damit vor 12 Jahren eine Vorreiterrolle eingenommen und somit die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in die Schulen gebracht.
Umweltministerin Simone Peter lobte das ganzheitliche Konzept in dem Gesundheits- und Umweltthemen gemeinsam bearbeitet werden. Sie wies auf die Multiplikatorwirkung hin, die von den Schulen auch auf das Elternhaus und die Gesellschaft ausgehen.
Frau Eva Backes-Miller vom Bildungsministerium zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl der Themen und Projekten sowie deren sichtbaren Erfolgen.
Dargestellt wurden die Ergebnisse von Eva Schwerdtfeger, Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit (KUG) des Saarpfalz-Kreises, die das Projekt vor 12 Jahren ins Leben gerufen hatte. Sie stellte heraus, dass die duchschnittlichen Einsparungen bei Strom und Wasser bei Schulen, die schon viele Jahre an dem EWA-Projekt teilnehmen, größer seien als bei den anderen Schulen des Kreises. Sparmaßnahmen im Bereich Energie, Wasser und Abfall seien mittlerweile genauso selbstverständlich wie die GESTALTUNG DES SCHULGELÄNDES oder gesunde Schulverpflegung. Im letzten Jahr rückten neue Themen wie gesunde Raumluft, Lärmbelastung oder nachhaltige Beschaffung in den Vordergrund.
So stellten auch einige Schulen ausgewählte Projekte selbst vor, wobei Kreativität und Innovation gefragt waren:
Die Schüler der Gastgeberschule stellten mit ihrer Lehrerin Michaela Krämer ihr Projekt „Gesundes Schulfrühstück“ vor und hatten ein köstliches vielseitiges Buffet vorbereitet, an dem es sich im Anschluss noch trefflich diskutieren ließ.
Die Robert-Bosch-Schule stellte ihr Konzept zu den Schülerfirmen Esperanza und Schokoduck dar, WO Schüler den Verkauf von nachhaltigem Schulmaterial (zum Beispiel Recyclinghefte) und fair-gehandelten Produkten zwar unter Anleitung von Projektlehrer Thorsten Ruf, überwiegend selbstständig betreiben.
Martina Bur-Scherer, Lehrerin an der Willi-Graf-Schule stellte eine Untersuchung zum Energieverbrauch von Schulcomputern vor. Dabei hatten die Schüler festgestellt, dass sehr viel Energie und damit tausende von Euro eingespart werden könnten, wenn die Computer in bestimmten Zeiten komplett abgeschaltet würden.
Die Schüler der Gesamtschule Bexbach hatten verschiedene Projekte im Gepäck, unter anderem hatten sie mit ihrer Lehrerin Frau Brück untersucht, wie viel Wasser die Herstellung eines T-Shirts verbraucht.
Projektlehrer Lars Schuffenhauer von der Mandelbachtalschule erklärte unter anderem, wie sich Luftgüte und Lärmpegel mit Luftgüte- und Lärmampel verbessern lassen.
Höhepunkt der Veranstaltung war wie immer die Preisverleihung. Eva Schwerdfeger freute sich, dass aufgrund guter Leistungen aller Schulen nur erste, zweite und dritte Plätze vergeben wurden. Neun Schulen erhielten aus der Hand von Umweltministerin Peter und Landrat Lindemann das Zertifikat „Nachhaltige und gesunde Schulen im Saarpfalz-Kreis“ das von der KUG entwickelt wurde und in dieser Form erstmalig verliehen wurde. Alle Schulen erhielten Geldpreise und Urkunden. Die Schüler durften auch kleine Geschenke mit nach Hause nehmen.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Sambagruppe der ERS St.Ingbert-Rohrbach unter Leitung von Nadine Brettar und der Musik-AG unter Leitung von Dorothee Steffen.
Wenn Ministerpräsident Peter Müller den Wegfall des Elterngeldes für Hartz-IV-Empfänger heftig kritisiert, so hat er Recht. Es werden damit Kinder und Eltern 1. und 2. Klasse geschaffen. Das Erziehen von Kleinkindern soll durch das Elterngeld erleichtert werden, unabhängig davon, ob die Mutter vorher gearbeitet hat oder nicht.
Der Landrat weist auch die Vorwürfe wegen der Streichung des Zuschusses des Bundes zur Rentenversicherung bei Langzeitarbeitslosen zurück. Funk müsse nur die Grundregeln der Mathematik anwenden, dann wisse er, dass bei nur 1000 Leistungsbeziehern, die über 5 Jahre in Hartz-IV sind, schon ein jährlicher Betrag von rund 150.000 Euro anfalle, den die Kreise und damit auch die Städte und Gemeinden ohne Mithilfe Dritter zu tragen haben. Wenn man weiter bedenkt, dass dieser Betrag für die gesamte Rentenzeit zu erbringen ist, dann sind in zehn Jahren schon 1,5 Millionen und in 20 Jahren 3 Millionen fällig.
Clemens Lindemann: „Es wäre menschenwürdiger, wenn die Rentner dieses Geld hätten, und es wäre für die Kommunen leichter, die Sozialleistung zu tragen. Im Übrigen verkennt Funk, dass für die Höhe der Rente auch die Anzahl der Beitragsjahre eine Rolle spielt und durch die Reduzierung der Beitragsjahre - wenn nichts eingezahlt wird - die Rente an sich schon niedriger ausfällt.“
Insofern entsteht eine doppelte Belastung der Kommunen - und der „Kommunalpolitiker Alexander Funk“ sollte dies bei seiner Arbeit im Bundestag beherzigen.
Im Mentoring-Programm lernen Frauen, ihre Fähigkeiten zu erkennen, erwerben soziale und kommunikative Kompetenzen und schaffen sich eigene Netzwerke, die ihnen den Einstieg in die Berufskarriere erleichtern. Kern des Mentorings bildet dabei die vertrauensvolle Beziehung zwischen MentorIn und Mentee. Die MentorInnen haben langjährige Berufserfahrung und bringen Fachwissen und Kompetenzen aus unterschiedlichen Branchen und Arbeitsbereichen mit. Diese erfahrenen, beruflich etablierten Frauen oder Männern nehmen sich der engagierten Frauen an und begleiten sie 10 Monate auf ihrem Weg. Neben dem professionellen Erfahrungsaustausch zwischen MentorInnen und Mentees gehören Mentoring-Cafés zum Netzwerken, gemeinsame Qualifizierungsmöglichkeiten sowie Seminare und Vorträge zum umfassenden Mentoring-Programm des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises.
Die kompetente Begleitung in den Arbeitsmarkt durch die Koordinierungsstelle Frau & Beruf komplettiert das Angebot. In Kooperation mit Agentur für Arbeit Saarland, der ARGE Saarpfalz und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz widmet sich das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises nun schon seit sechs Jahren diesem erfolgversprechenden Konzept, das aus Landesmitteln und durch den Europäischen Sozialfond gefördert wird. Die besondere Qualität des Angebots liegt dabei in der individuellen Beratung der Frauen, die auch das persönliche Umfeld mit berücksichtigt. Die Ausgestaltung des Mentorings richtet sich ganz nach den persönlichen Bedürfnissen und Wünschen der Mentees.
Die Informationsveranstaltung für Mentees zum Mentoring-Prozess 2010/11 findet am Dienstag, 24. August 2010, um 19.30 Uhr im Café Frauenzimmer, Scheffelplatz 1, in Homburg statt. Interessierte MentorInnen können sich eine Woche später, am Dienstag, 31. August, ab 19.30 Uhr im Café Frauenzimmer informieren. Anmeldung per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de oder telefonisch unter 0 68 41 / 104 – 8464.
MentorInnen gesucht!
MentorInnen spielen eine zentrale Rolle beim Mentoring-Prozess. Als erfahrene und beruflich etablierte Frauen oder Männer geben Sie ihr Wissen oder Ihren Erfahrungsschatz an Ihre Mentee weiter. Der rege Austausch zwischen Ihnen und der Mentee bietet Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, den eigenen beruflichen Werdegang zu reflektieren und neue Impulse zu setzen. Durch den Kontakt zu anderen MentorInnen können Sie Ihr berufliches Netzwerk weiter ausbauen
Falls Sie Interesse haben am Mentoring-Projekt des Saarpfalz-Kreises als MentorIn mitzuarbeiten, melden Sie sich bitte unter 0 68 41 / 104 – 8461.
Neben Professor Wiesner nahmen im Podium noch Dieter Ehre, pädagogischer Direktor der Arbeiterwohlfahrt, Professor Dieter Filsinger, Dekan an der Fakultät für Sozial-Wissenschaft der HTW in Saarbrücken, und Jörg Welter vom Hospital St. Wendel Platz. Die rund 100 Gäste im Haus der Begegnung nutzen die Gelegenheit, um mit den Experten über die Zukunft der Jugendhilfe rege zu diskutieren. Klaus Guido Ruffing, Leiter des Kreisjugendamtes: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir mit diesem hochkarätigem Podium diskutieren konnten. Damit wurde das Jubiläum des Kinder- und Jugendhilfegesetzes im Saarpfalz-Kreis würdig und inhaltsreich begangen".
Die Bliestalkliniken suchen zur Verstärkung des ehrenamtlichen Teams Interessierte für die Durchführung der Patientenbibliothek.
Die Homburger Tafel, die in der Inastraße 1 in Erbach zwei Mal wöchentlich Lebensmittel zu einem symbolisch niedrigen Preis an Bedürftige ausgibt, sucht zur Erweiterung des Teams ehrenamtliche Unterstützung.
Nähere Auskünfte erteilt Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 06841/104-8405, Email: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de
Zum Einen muss man wissen, dass jeder Wegfall von Rentenversicherungs-Beiträgen die Armut im Alter verfestigt. Sind die Renten im Alter nicht auskömmlich, kommen die Kommunen dafür auf; das heißt die Bundesregierung entlastet sich für eine lange Zeit zulasten der kommunalen Ebenen. Dies ist genau das Gegenteil von Hilfen für die kommunale Finanznot: es ist eine weitere deutliche Verschlechterung.
Zum Zweiten soll für die Kinder von Hartz-IV-Empfängern das Elterngeld gestrichen werden. Das Elterngeld beträgt in diesen Fällen rund 300 Euro. - Elterngeld wird bis zu 1.800 Euro gezahlt. - Warum ausgerechnet die Kinder von Hartz-IV-Beziehern von dieser Leistung des Staates ausgenommen werden, ist völlig unverständlich. Hier werden „Kinder 2. Klasse“ geschaffen. Und es werden „Eltern 2. Klasse“ geschaffen. Warum soll zum Beispiel eine allein stehende Mutter, die wegen fehlender Betreuung nicht arbeiten kann, vom Betreuungsgeld ausgeschlossen werden, obwohl sie für ihre Situation nichts kann. Dies ist herzlos und unsozial. Mit dem Elterngeld sollten gerade Familien mit Kindern gefördert werden - und dies ist nach Meinung des Landrates auch aufgegangen. Warum nun Hartz-IV-Bezieher von dieser Förderung ausgeschlossen bleiben, ist nicht nachvollziehbar. Der Landrat teilt insofern die Auffassung des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller.
Einen besondere Reiz vermittelt auf diesen beiden Routen die Begegnung der deutschen mit der französischen Kultur. Viele Menschen erwandern auf den Spuren der Jakobspilger die Großregion, um die Besonderheiten dieser facettenreichen Kultur- und Naturlandschaften kennen zu lernen. „Grenzerfahrungen“, das Innehalten und Begegnungen unterwegs spielen zudem beim Pilgerwandern eine große Rolle.
Vor diesem Hintergrund ist nun ,rechtzeitig zum Año Santo Jacobeo – Heiliges Compostelanisches Jahr, das 2010 zum 119. Mal in ganz Europa gefeiert wird, die erste grenzüberschreitende Wanderkarte für Pilger auf der Kulturachse Hornbach – Saarbrücken/Sarrguemines – Metz erschienen. Das neue Kartenwerk im Maßstab 1: 50 000 wurde von einer deutsch/französischen Arbeitsgruppe unter Leitung von Peter Michael Lupp, Regionalverband Saarbrücken, auf Grundlage einer Kartographie des süddeutschen Galli Verlags erarbeitet.
Die Wanderkarte für Pilger versteht sich als Wegweiser und Appetitmacher und bietet viele Informationen für alle Menschen, die den Jakobsweg auch in dieser Region erleben wollen oder solche, die sich auf eine Pilgerwanderung vorbereiten möchten.
Mit dieser neuen handlichen Wanderkarte für Pilger lässt sich nicht nur der genaue Wegverlauf der beiden Routen nachvollziehen, sondern auch die wichtigsten Hintergründe zu dieser einzigen Europäischen Kulturstraße, die von der UNESCO als geistiges Kulturerbe geschützt wurde, erfahren. Außerdem wird das Kultur- und Landschaftsprojekt „Sternenweg/Chemin des Étoiles“ vorgestellt, in dessen Rahmen Wegezeichen auf Besonderheiten auf den Jakobswegen hinweisen.
Schließlich werden auch die Pilgerstempelstationen am Wegesrand, sowie viele wichtige Informationen zum Pilgerwandern und zu den touristischen Ansprechpartnern bereit gehalten. Eine französische Kurzfassung wendet sich an die französischen Freunde des Pilgerwanderns.
Die neue Wanderkarte für Jakobspilger ist zum Preis von 5,90 € im Buchhandel, bei den Kultur- und Verkehrsämtern und der Saarpfalz-Touristik, Am Paradeplatz 4 in Blieskastel, Telefon: 06841-1047174, Mail: touristik@saarpfalz-kreis erhältlich.
Weitere Bezugsquellen:
Galli Verlag+Vertrieb GmbH,
Am Steinberg 1, 86558 Hohenwart,
Tel. 0 84 43/89 16, Fax: 0 84 43/89 17,
E-Mail: galli-verlag@t-online.de, www.galli-verlag.de
Tourismus Zentrale Saarland GmbH, Tel. 06 81/92 720-0, www.tourismus.saarland.de
Regionalverband Saarbrücken, Infobüro, Tel. 06 81/506-1313, www.regionalverband-saarbruecken.de, bzw. Tourist Information Region Saarbrücken, Tel. 06 81/93 80 9-16, www.die-region-saarbruecken.de
Die beiden Pfarrer Karl Josef Lindemann und Roland Wagner nahmen die ökumenische Segnung der St. Elisabeth-Kapelle vor. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von der Schola „Neue Lieder“ der Pfarrei St. Pirmin / St. Michael unter der Leitung von Ralph Buchstäber. Buchstäber spielte auch ein Stück auf dem Harmonium in der Kapelle – ein renoviertes Original. Und zum Abschluss sang die Feiergemeinde einen gemeinsamen Kanon.
Die Kapelle St. Elisabeth am ehemaligen Krankenhaus im Gesundheitspark in St. Ingbert ist ab sofort montags bis freitags von 8.30 bis 19.30 Uhr und samstags von 9 bis 13.30 Uhr geöffnet.
Insgesamt wurden an zwei Vormittagen sechs verschiedene Filme mit jugend- und suchtspezifischen Inhalten für verschiedene Altersgruppen gezeigt. Vor und nach den Filmvorführungen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zu den Themen Nikotin und Alkohol unter anderem bei dem Quiz „Weißt du Bescheid?“ überprüfen. Beim Promille-Run „Voll neben der Spur“ erlebten die Jugendlichen mit Hilfe aufgesetzter Spezialbrillen einen simulierten Rausch und die damit einhergehende Einschränkung ihrer Wahrnehmungsfähigkeit. In der Beratungs-Lounge „Der letzte Zug“ erhielten rauchende Schülerinnen und Schüler Tipps, wie sie mit dem Rauchen aufhören können.
Vielfältige Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit den Themen Alkohol und Nikotin boten weitere Mitmachstationen und Infostände.
Weitere Tourdaten der JugendFilmTage 2010
09. + 10. Juni Saarbrücken, CineStar
16. + 17. Juni Neunkirchen (Landkreis), Kino am Wasserturm
06. + 07. Juli Friedrichshafen (Bodenseekreis), Cineplex
12. + 13. Oktober Konstanz (Landkreis), CineStar
14. + 15. Oktober Biberach (Landkreis), Sternen-Palast/ Arthouse
19. + 20. Oktober Ulm (Alb-Donau-Kreis), Xinedom
21. + 22. Oktober Pforzheim (Enzkreis), Cineplex
02. + 03. November Hildesheim, Thega Filmpalast
04. + 05. November Goslar, Cineplex
23. + 24. November Dresden, CinemaxX
Termine noch offen: Essen, Kassel, Landkreis Merzig-Wadern
Zahlen zum Nikotin- und Alkoholkonsum
Seit einigen Jahren nimmt die Zahl der rauchenden Jugendlichen kontinuierlich ab. Dies bestätigen die aktuellen Ergebnisse der Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem Jahr 2008. So hat sich der Anteil der
12- bis 17-jährigen Raucher/-innen seit dem Jahr 2001 nahezu halbiert: Der Prozentanteil sank von 28 Prozent kontinuierlich bis auf 15,4 Prozent in 2008. Dies stellt einen historischen Tiefstand im Rauchverhalten dar. In keiner der seit 1979 regelmäßig durchgeführten repräsentativen Befragungen der BZgA konnte bei Jugendlichen ein so niedriger Wert im Zigarettenkonsum festgestellt werden. Der positive Trend zum Nichtrauchen ist bei weiblichen und männlichen Jugendlichen gleichermaßen nachzuweisen.
Aus der Perspektive der Prävention ist der Anteil Jugendlicher, die noch nie geraucht haben, ebenso wichtig. Je höher dieser Anteil liegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass in der Zukunft weniger Personen mit dem Rauchen anfangen. So zeigen die Studienergebnisse, dass der Anteil der Nierauchenden kontinuierlich steigt. Während 2001 nur 41 Prozent der 12- bis 17-Jährigen angaben, Nieraucher/-in zu sein, bezeichnen sich in der aktuellen Erhebung aus 2008 rund 61 Prozent der befragten jungen Menschen als Nieraucher/-innen.
Ein neues Gesundheitsproblem stellt das Rauchen von Wasserpfeifen (Shisha) dar. Der Anteil der aktuell Shisha konsumierenden Jugendlichen liegt – analog der Erhebung aus den Jahr 2007 – bei 12 Prozent. Dies lässt vermuten, dass sich shisharauchen bei einem Teil der Jugendlichen zu einer ernst zu nehmenden Variante des Tabakkonsums entwickeln könnte.
Die Ergebnisse der BZgA-Repräsentativuntersuchung 2008 zum Alkoholkonsum Jugendlicher zeigen, dass der Alkoholkonsum bei Jugendlichen – nach einem Anstieg zwischen 2005 und 2007 – zwar wieder rückläufig ist, aber immer noch Ausmaße hat, die Anlass zur Sorge geben. Aktuell konsumieren etwa 6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen eine selbst für Erwachsene riskante Alkoholmenge (als riskanter Alkoholkonsum gilt für erwachsene Männer eine Alkoholmenge von 24 bis 60 g reinem Alkohol pro Tag, für erwachsene Frauen 12 bis 40 g reinem Alkohol pro Tag).
Nach wie vor trinken deutlich mehr männliche als weibliche Jugendliche regelmäßig Alkohol. Auch das sogenannte Binge-Trinken (Trinken von mehr als 5 alkoholischen Getränken hintereinander) praktizieren häufiger männliche Jugendliche (23 Prozent) als weibliche Jugendliche (17,7 Prozent). Insgesamt geben 20,4 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren an, dass sie in den letzten 30 Tagen bei einer Gelegenheit fünf alkoholische Getränke oder mehr hintereinander getrunken haben.
Weitere Informationen: www.bzga.de >Studien/Untersuchungen
Internet-Tipps für Jugendliche
www.rauch-frei.info
Für alle, die mit dem Rauchen aufhören wollen oder mit dem Gedanken daran spielen oder ihren Freund/ ihre Freundin überzeugen wollen, mit dem Rauchen aufzuhören. Und für alle, die mit dem Nikotinkonsum gar nicht erst anfangen wollen. Dazu knallharte Fakten, Tests, Spiele, Spots und E-Cards.
www.bist-du-staerker-als-alkohol.de
Mit Antworten auf viele Fragen, u.a.: Was passiert bei wie viel Promille? Werde ich schneller nüchtern, wenn ich erbreche? Passen Alkohol und Sex wirklich zusammen? Dazu Tests, ultimative Cocktailrezepte, E-Cards und etliches mehr kostenlos zum Bestellen und Downloaden.
www.kenn-dein-limit.info
Hier gibt’s viele Infos rund ums Thema Alkohol, z.B.: Wie wirkt sich Alkohol auf meinen Körper aus? Wo ist mein Limit? Wieviel Alkohol enthält ein Mixgetränk und warum ist Rauschtrinken eigentlich so gefährlich? Dazu zahlreiche Tests, spannende Tipps, interessante Zahlen und Fakten.
Bundesweite Info- und Beratungsangebote
BZgA-Beratungstelefon zum Nichtrauchen
Das Beratungstelefon bietet eine persönliche Entwöhnungsberatung für Jugendliche und Erwachsene an, mit dem Rauchen aufhören wollen.
Tel. 0 18 05-31 31 31 (0,14 €/min aus dem Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,42 €/min).
Montag - Donnerstag von 10.00 - 22.00 Uhr und Freitag bis Sonntag von 10.00 - 18.00 Uhr
BZgA-Beratungstelefon zur Suchtvorbeugung
Bei Alkohol- oder anderen Abhängigkeitsproblemen bietet das BZgA-Telefon eine erste persönliche Beratung mit dem Ziel, Ratsuchende an geeignete lokale Hilfs- und Beratungsangebote zu vermitteln.
Tel. 0221-89 20 31
Montag - Donnerstag von 10.00 - 22.00 Uhr und Freitag - Sonntag von 10.00 - 18.00 Uhr
Sucht & Drogen Hotline
Telefonische Drogennotrufeinrichtungen aus Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Nürnberg haben sich auf Initiative der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zusammengeschlossen und bieten bundesweit telefonische Beratung in Sucht- und Drogenfragen für Betroffene und ihre Angehörigen an.
Tel. 0 18 05-31 30 31 (0,14 €/min aus dem Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,42 €/min).
Montag - Sonntag von 0.00 - 24.00 Uhr
Dieser Dienst wird unterstützt von NEXT ID.
Lokale Beratungsstellen:
„Praesent“ Fachstelle für Suchtvorbeugung und –beratung
Träger: AWO SPN
Karlsbergstraße 6, 66424 Homburg
Beratung: Kati Fischer-Werth 06841-9936322
Di. 8.30 – 16.30 Mi. 8.30 – 12.00 Do. 8.30 – 17.30
Prävention: Christine Maurer & Ralph Dejon 06841-9936323
Caritas-Zentrum Saarpfalz, Suchtberatung
Bexbacherstraße 4, 66424 Homburg
06841-9348520
www.suchtberatung-saarpfalz.de
Durch den Kreistag sei angedacht, neben Homburg und St. Ingbert auch in Blieskastel gemeinsam mit dem Biosphärenzweckverband Bliesgau eine weitere Kundenberatung aufzubauen. Lindemann lobte die bereits erfolgte Einrichtung von zehn dezentralen Informationsstellen in den Städten und Gemeinden im Saarpfalz-Kreis, zum Beispiel in Krankenhäusern und Rathäusern, wo Fahrpläne und Tarifinformationen für die Kunden an Infoständern ausliegen.
Neben der gewohnten Beratung in Fahrplan-, Tarif- und anderen Service-Angelegenheiten erhalten die Kunden in der Mobilitätszentrale seit Neustem Fahrpläne über Bus- und Bahnverbindungen im ganzen Saarland und darüber hinaus. Außerdem kann man sich über nachhaltige Mobilität und Naherholung in der Biosphärenregion Bliesgau informieren. Als ein erstes abgeschlossenes Projekt wurde im Frühjahr ein Wanderführer vorgestellt, mit dem man die Region auch am Wochenende mit Bus und Bahn entdecken kann.
Die Mobilitätsberater Christine Martin und Markus Philipp sind Ansprechpartner vor Ort und bilden das Team der Mobilitätszentrale. Ihre Aufgabe ist es, die Angebote im Nahverkehr zu bewerben, wie zum Beispiel das Landkreis SchülerTicket, JobTickets, Senioren- oder BürgerTicket. Die Aktivitäten der Mobilitätszentrale sind vielfältig, so ist Markus Philipp regelmäßig im gesamten Landkreis unterwegs und pflegt die Kontakte zu Kunden, Gemeinden, der Presse und anderen Kooperationspartnern. Er organisiert Infostände und Bürgersprechstunden. Informationsseiten zu den Mobilitätsangeboten im Saarpfalz-Kreis für die Gemeindeblätter sind in Vorbereitung.
Die Mobilitätszentrale Saarpfalz-Kreis und das Stadtbusbüro St. Ingbert sind unter 0 68 94/13-123 oder per Mail an stadtbus-igb@saarpfalzbus.de erreichbar.
Das Stadtbusbüro hat ab dem 2. Juni 2010 neue Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 7:30 – 12:00 Uhr
Mo bis Mi 12:30 – 16:00 Uhr
Do 12:30 – 18:00 Uhr
freitagnachmittags ist geschlossen.
Viele ihrer Bilder spiegeln die Eindrücke des mediterranen Flairs Südfrankreichs und der Provence wieder. Aber auch Motive aus der Saarpfalz sind unter den rund 30 ausgestellten Exponaten zu finden.
Die Ausstellung läuft bis 3. Juli in der Galerie im Forum und ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Derlei falsche Bescheidenheit ist in der Berufswelt (und privat) wenig hilfreich. Wer sich nicht zeigt, wird leicht übersehen und bleibt unter seinen Möglichkeiten. Jede Frau ist selbst verantwortlich dafür, ob sie im Licht oder Schatten steht und kann an Ihrer Außendarstellung arbeiten. Warum nicht klar und deutlich sagen, was man kann, damit das Gegenüber Kompetenzen auch erkennen kann? Warum also nicht ein „gesundes“ Selbstmarketing betreiben?
Ansetzend bei den persönlichen Kompetenzen werden sich die Teilnehmerinnen in diesem Kurs mit dem Handwerkzeug beschäftigen, das frau braucht, um nach außen überzeugend zu wirken. Es wird ausreichend Raum zum Ausprobieren und Trainieren der persönlichen Marketingkompetenzen geboten.
Schriftliche Anmeldung werden noch bis bis 4. Juni 2010 entgegen genommen. Kursleitung hat Monika Molter, Dipl. Soziologin, Personaltraining und Coaching, aus Köln. Der Kurs läuft an zwei Tagen, 11. und 12. Juni 2010, freitags von 15 bis 20 Uhr, samstags von 8.30 bis 16.15 Uhr. Kosten: 75 Euro.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Was bringt den Teilnehmerinnen dieses Seminar? Mehr Zeit, Gelassenheit, Entspannung, Freude und Gesundheit. Schriftliche Anmeldungen sind bis 18. Juni 2010 möglich. Kursleitung hat Noura Ben Hassine. Das Seminar läuft am Samstag, 26. Juni 2010 von 9 bis 17 Uhr. Das Kursentgelt liegt bei 77 Euro.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Nach dem Mähen wird die Sense auf dem Dengelamboß mit dem Dengelhammer geschärft. Beim eigenhändigen Gebrauch des Dengelhammers vermittelt Bernhard Lehnert den Besuchern eine Fülle von Tipps und Kniffen zum richtigen Dengeln. Es wird gezeigt warum und wie gedengelt wird, wie das Sensenblatt beim Dengeln geführt wird oder wie Beschädigungen der Schneide mit dem Dengelhammer behoben werden.
Die Teilnehmer sollten, wenn vorhanden, Sense und Wetzstein mitbringen. Für Teilnehmer, die keine eigene Sense besitzen, stellt Bernhard Lehnert „Übungssensen“ für den Mähkurs zur Verfügung. Zum Abschluss des Mähkurses besteht die Möglichkeit, Sense und Zubehör zu erwerben.
Die Kursgebühr beträgt 10 € pro Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist dringend erforderlich bis spätestens 7. Juni 2010. Anmeldeformulare und nähere Informationen gibt es bei der Kreisverwaltung in Homburg (Carmen Wulf, Telefon 06841/104-8287).
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus wird gebeten Parkplätze im Umfeld anzufahren oder Fahrgemeinschaften zu bilden.
Die schriftliche Anmeldung sollte bis 2. Juni 2010 erfolgen. Kursleitung hat Andrea Becker, Pädagogin M.A. und EDV-Dozentin. Der Kurs startet am 9. Juni und läuft an zwei Mittwochnachmittagen immer von 16 bis 18.30 Uhr. Die Kursgebühr beläuft sich auf 33 Euro.
Der zweite Kurs trägt den Titel „Papiermanagement – Die Papiere im Griff – von der "Hochstapelei" zum übersichtlichen Ablagesystem“.
Nach den Tipps aus dem ersten Papiermanagement-Kurs geht es jetzt daran, den Büroalltag zu optimieren, den Arbeitsplatz zuorganisieren, die Postbearbeitung zu beschleunigen, eine Adresskartei anzulegen und Bücher, Zeitschriften und Infomaterial wieder auffindbar abzulegen. Zielgruppe: Angestellte, Selbstständige, Existenzgründerinnen, alle interessierten Frauen. Die Teilnehmerinnen müssen den ersten Kurs nicht besucht haben, es empfehlen sich aber beide Kurse.
Die schriftliche Anmeldung für den Kurs sollte bis 3. Juni 2010 erfolgen. Kursleitung hat Heike Hagenau, Diplombibliothekarin und Ordnungstrainerin. Dieser Kurs beginnt am 10. Juni und läuft über drei Donnerstagsabende, immer von 18.30 bis 20.30 Uhr. Die Kursgebühr liegt bei 31 Euro.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Am Nachmittag soll Raum dafür bestehen, eigene Projekte anhand des Gelernten zu bewerten oder Projektideen für die Zukunft zu entwickeln.
Referentin ist Martha Rosenkranz, Diplomsoziologin, Stabstelle Bildungsmanagement beim Regionalverband Saarbrücken. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.
Um Anmeldung bis 7.Juni wird gebeten bei Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 0 68 41 / 1 04-84 05, Email: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de .
Landrat Lindemann abschließend: „Wir allen wissen um die angespannte Finanzlagen der Städte und Kommunen. Und der Saarpfalz-Kreis rechnet deshalb schon seit Jahren mit dem spitzen Stift, um die Städte und Gemeinden im Kreis nicht zu belasten, sondern zu entlasten. Pauschalierte Vorwürfe wie dieser von OB Jung bringen niemanden weiter. Die kommunale Finanznot trifft Kreise und Städte gleichermaßen und sollte daher gemeinsam angegangen und entsprechende Hilfen von Bund und Land gemeinsam eingefordert werden.“
Schriftliche Anmeldungen sind noch bis Montag, 31. Mai 2010 möglich. Kursleitung hat die EDV-Dozentin Gitte Tauch. Start ist dann am 7. Juni, danach immer Montagabend von 18.45 bis 21 Uhr. Die Kursgebühr für den dreitägigen Kurs beläuft sich auf 49 Euro.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Telefonische Anmeldung bis 25. Mai 2010 unter 0 68 41 / 1 04 – 84 64 oder per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de
Dieses Seminar mit Susanne Ritter, Dipl. Psychologin, startet am 1.Juni 2010 und geht über drei Abende, immer dienstags von 19 – 21.15 Uhr. Telefonische Anmeldung bis 25. Mai 2010 unter 0 68 41 / 1 04 – 84 64 oder per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de
Den Teilnehmerinnen werden die unterschiedlichen Marketing-Formen ausführlich vorgestellt. Sie lernen klassisches E-Mail-Marketing, Google Adwords & Co, Suchmaschinenoptimierung, Marketing mit Videos, Verkaufsseiten, Marketing im Web 2.0-Zeitalter mit Twitter, Facebook, Xing & Co.,sowie Social Media Marketing einzusetzen. Dieser Kurs richtet sich an alle Frauen, die Ihr Unternehmen erfolgreicher im Internet vermarkten wollen.
Die Veranstaltung startet am 29. Mai 2010, und geht über drei Vormittage. Weitere Termine sind der 12. und 19. Juni 2010, immer von 9 bis 12.15 Uhr.
Telefonische Anmeldung bis 22. Mai 2010 unter 0 68 41 / 1 04 – 84 64 oder per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de
Am Freitag, 28. Mai 2010, hält die Kommunikationstrainerin und Moderatorin Carolina Brauckmann um 19.30 Uhr im Café Frauenzimmer, Scheffelplatz 1, Homburg, den Vortrag „Schlagfertigkeit – ein Plädoyer für den Eigennutz“. Bei Schlagfertigkeit liegt das Hauptgewicht weder auf schlagen noch auf fertig machen. Schlagfertigkeit ist vielmehr eine kommunikative Kompetenz und hat viel mit Selbstwertschätzung zu tun. Wir vermissen schnelles Reaktionsvermögen in Situationen, die uns sprachlos machen: Bei kritischen Bemerkungen, Killerphrasen, rhetorischen Giftpfeilen, die genau dort treffen, wo sie treffen sollen. Als schlagfertig gelten Menschen, die in der Lage sind, in solchen Situationen spontan, treffend und geistreich zu reagieren. Wie aber soll das gelingen, wenn das Ego verletzt ist? Techniken sind hilfreich, aber sie allein reichen nicht aus. Schlagfertigkeit setzt voraus, dass wir unsere allergischen Punkte kennen und unsere „Nettigkeitsfallen“. Selbstkenntnis ist der Königsweg zur Selbstbehauptung. Der Rest ist gezielte Rhetorik – lernbar, alltagstauglich und übrigens auch sehr unterhaltsam.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
Am darauffolgenden Samstag, 29. Mai 2010, findet von 08.30-16.30 Uhr im FrauenForum, Scheffelplatz 1, Homburg, das Seminar „Gut gekontert! – Schlagfertigkeitstraining“ statt. Hier zeigt Carolina Brauckmann interessierten Frauen die entsprechenden Techniken und kommunikativen Kniffe, um die Souveränität in Stressgesprächen oder bei verbalen Tiefschlägen zu wahren. In gezielten Einzel- und Gruppenübungen kann das Gehörte sofort in die Praxis umgesetzt werden. Inhalte des Seminars: Redeblockaden abbauen, Schluss mit den Rechtfertigungen, Sich Gehör verschaffen, Strategien für alle Fälle, Eine "Ja-Haltung" aufbauen, Reagieren mit Humor, Gewinnen ohne zu verletzen.
Die Teilnahme am Seminar kostet Euro 40,- / 30,- (erm.).
Schriftliche Anmeldung zu den Veranstaltungen bitte bis spätestens Freitag, 21. Mai 2010 an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de oder telefonisch unter 0 68 41 / 104 8464.
Eine Existenz zu gründen ist oft ein großer Schritt. Um sich diesen etwas zu erleichtern haben Birgül Baser, Türkan Tuncer, Suna Özkaya, Selver Kurt, Reyhan Can und Filiz Akholat die Möglichkeit ergriffen, den Alltag als selbstständige Unternehmerinnen mit Unterstützung des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises und dem Verein Frau & Gesellschaft zu erproben. Sie gründeten den türkischen Mittagstisch „Kibele“. Hier bieten sie nun jeden Donnerstag (außer an Feiertagen und den Schulferien) zwischen 12-15 Uhr im Café Frauenzimmer landestypische Spezialitäten aus sechs verschiedenen Regionen der Türkei an. Ihrem Traum vom eigenen Türkischen Partyservice kommen die sechs engagierten Türkinnen damit immer näher.
Insbesondere der südliche Saarpfalz-Kreis ist durch ausgeprägte Streuobstbestände gekennzeichnet. Diese Bestände sind mittlerweile vielerorts zurückgegangen. Gründe für den Rückgang sowie Gründe für den Erhalt und die Erneuerung dieser landschaftsprägenden Elemente sollen bei der Wanderung ebenso angesprochen werden wie der Weg von der Blüte bis zur Frucht. Bei der Wanderung werden die verschiedenen Obstarten und deren Eigenarten und Eigenschaften vorgestellt und etliches zur Pflege der Obstbäume anschaulich vermittelt.
Weitere Informationen zu Haus Lochfeld und seinem Angebot erhalten Sie bei der Kreisverwaltung in Homburg unter der Telefon-Nr. 06841/104-8287.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
Tauchen Sie ein in die Fülle aus Düften und Aromen und lassen Sie sich von der schmackhaften Ayurveda-Küche inspirieren. Die Teilnehmerinnen werden gebeten eine Kochschürze und Schreibmaterial mitzubringen.
Das Seminar läuft am Samstag, 15.Mai 2010 von 10.30 bis 16 Uhr. Die Seminargebühr beträgt 50 Euro zuzüglich 10 bis 12 Euro für Essenszutaten. In diesem Preis sind Rezepte und ein ausführliches Skript enthalten.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Café Frauenzimmer unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 70.
Dieser Kurs richtet sich an Frauen, die ihren Verein ohne hohe Kosten anschaulich präsentieren möchten. Die Teilnehmerinnen lernen, wie sie Infoblätter mit Word einfach und selbst erstellen können. Mit den dort vorhandenen Möglichkeiten lassen sich einfache und anspruchsvolle Flyer gestalten. Die dafür notwendigen Kenntnisse werden in diesem Kurs bei der Erstellung eines dreiteiligen Faltblattes erarbeitet. In ähnlicher Weise lassen sich auch Einladungen, Programme und ähnliches erstellen. Voraussetzung sind Grundkenntnisse in Word.
Der Kurs erstreckt sich über drei Dienstagabende, jeweils von 18.30 bis 20.45 Uhr. Kursbeginn ist am 11. Mai. Die Kursgebühr beläuft sich auf 49 Euro (36,75 Euro ermäßigt).
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
Gerade vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen Jahren einige Treffen und Veranstaltungen durch einen übermäßigen Alkoholkonsum aufgefallen sind, will Kreisjugendpfleger Ralf Dittgen mit den Tankstellen-Betreibern sprechen, da an diesem Feiertag sehr viele Minderjährige versuchen, über diese Quelle an Alkohol zu kommen.
Ralf Dittgen: „Diese Aktion wird ein Baustein im Rahmen unserer Präventionsarbeit sein.“
"Nach der Übergabe des Buchpaketes mit Poe-Werken im Vorjahr sieht man, dass hier Menschen, die den gleichen Sinn für die Dinge, die es zu bewahren gilt, haben. Ich messe den Hörbüchern eine große Bedeutung zu. Bei Tom Sawyer und Huckleberry Finn werden insbesondere junge Leute über diesen Umweg zu den Büchern geführt." hebt der Kulturamtsleiter hervor. Die Bestellung der Buchtitel gestaltete sich selbst bei den Bibliotheksausstattern nicht so einfach. Auffallend ist, dass jetzt im zeitlichen Umfeld des Gedenktages aktuell viele Ausgaben erscheinen und druckfrisch auf den Markt kommen wie "Post aus Hawai" vom Hamburger Mare Verlag oder "Meine Weltreise nach Indien" vom Wiesbadener Marixverlag sowie "Mark Twain für Boshafte" erschienen am 20. April im Suhrkamp Verlag. "Den Trend über die Berichterstattungen in den Printmedien wie Rheinischer Merkur oder Spiegel oder 3-sat-Themenabenden bestätigt auch unsere Buchausleihe.
Alle unsere derzeitigen Mark Twain Medien sind ausgeliehen", berichtet Karina Kloos. Die Ausgabe "Bummel durch Europa" ergänzt bestens die vorhandene Ausgabe "Bummel durch Deutschland". Für diejenigen Leser, die auf der Suche nach englischer Literatur sind, sei neben "the adventures of Huckleberry Finn" auch die zweisprachige Ausgabe von "A couple of truly wonderful stories – ein paar wirklich wunderbare Geschichten" aus dem dtv-Verlag in der Stadtbücherei empfohlen. Dort lässt übrigens prima in den 20 Bändern der "Collier’s Encyclopedia", der Universal-Enzyklopedia in englischer Sprache in Twains Biographie nachlesen. Die Erstausgabe von "Huckleberry Finn" erschien in einem kanadischen Verlag. Das kanadische Buch "Anne of Green Gables" erschien jedoch bei einem amerikanischen Verlag. "Twains Sprache wurde oft als ungehobelt und teilweise primitiv verschrieben. 1885 wurden deshalb in der öffentlichen Bücherei der Stadt Concourd/Massachusetts die Twain-Bücher aus der öffentlichen Bibliothek verbannt", schildert Hannsgeorg Orth. Karina Kloos ergänzt eine Geschichte über Mark Twain aus ihrem Studium: "Globetrotter Twain war oft per Schiff unterwegs und pflegte es, dort die Leute regelrecht auszufragen. Erstaunt über das große Wissen der Mitreisenden, fragte er nach dem Ursprung ihrer Kenntnisse. Die Antwort war, dass sich die Leute das Wissen in den öffentlichen Bibliotheken angelesen haben."
So bleibt zu hoffen, dass die Twain Bücher stets ausgeliehen werden im Sinne von Klaus Friedrich, Ideengeber für diese Bücherspende, Mitglied des DAF und Initiator der englischsprachigen Stadtführungen durch die Homburger Altstadt.
Und Bürgermeister Herbst Kessler unterstrich, dass das Feld nicht nur für die Schule, sondern auch für das Vereinsleben eine wichtige und neue Anlaufstelle sein könne. Deshalb werde man auch auf flexible Öffnungszeiten achten.
Im Regelfall werden die Multifunktionsfelder mit 100 000 Euro gefördert. Wegen der Hanglage, an der das Multifeld gebaut wird, müssen in Ommersheim umfangreichere Bauarbeiten getätigt werden. Aufgrund dieser besonderen Umstände wird das Feld in Mandelbachtal mit 150 000 Euro vom Land bezuschusst.
Der zuständige Dezernent bei der Kreisverwaltung, Dr. Gerhard Mörsch freute sich über die Anpassung des Zuschusses. So könne der Kreis dieses Vorhaben leichter mittragen. Das Feld sei eine ideale Ergänzung für den Schulbetrieb und die Nachmittagsbetreuung, die schon im kommenden Schuljahr – sprich: nach den Sommerferien – genutzt werden könne
Hintergrund:
Das Projekt „ Neubau vom Multifunktionsfeldern“ wird vom Ministerium für Inneres uns Europaangelegenheiten und dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport durchgeführt. Mit einem Investitionsvolumen von über 6 Millionen Euro werden in der Umgebung saarländischer Gesamt- und Erweiterter Realschulen Multifunktionsfelder errichtet. Die Felder können sowohl in den Schulpausen als auch während Nachmittagsbetreuung und Freizeit für eine Vielzahl von Sportarten genutzt werde, wie Fußball, Handball oder Basketball.
Die Jury war begeistert von Textverständnis, Lesetechnik und Textgestaltung aller Kandidaten. Mitglieder der Jury waren Marlene Schneider in Vertretung für den Landrat, Karina Kloos und Roswitha Dietrich von der Stadtbücherei Homburg, Karin Florsch, Leiterin des Amtes für Schulverwaltung und Sport, Martin Baus von der Siebenpfeiffer-Stiftung, Udo Steigner von der Stabsstelle PR sowie die Vorjahressieger Marie Christine Flickinger und Moritz Philipp.
„Ihr habt alle Eure Sache gut gemacht“, betonte Marlene Schneider stellvertretend für den Landrat bei der Siegerehrung im kleinen Sitzungssaal des Homburger Forums, „aber leider kann es nur einen Sieger geben!“ Von den Siegern der 13 teilnehmenden Schulen im Saarpfalz-Kreis setzten sich in den beiden ausgeschriebenen Kategorien Jessica Rebmann (Geschwister Scholl Schule, ERS Blieskastel) und Helen Schwarz (Johanneum, Homburg) durch. Sie werden nun auf Landesebene ihr Können unter Beweis stellen.
Ebenfalls nur noch wenige Plätze frei sind bei der Kanu-Tagestour auf der Blies am 19. Juni 2010.
Die Broschüre mit detaillierten Informationen zu allen Freizeiten liegt in allen Rathäusern des Saarpfalz-Kreises aus. Weitere Informationen gibt's bei der Kreisjugendpflege des Saarpfalz-Kreises unter den neuen Rufnummern 0 68 41 / 1 04-81 11 (Ralf Dittgen), 1 04-81 22 (Monika Reichert) und 1 04-81 52 (Lisa Ruck) sowie unter www.saarpfalz-kreis.de .
Telefonische Anmeldung bis 21. April 2010 unter 0 68 41 / 104 – 8464 und 0 68 41 / 104 – 8462 oder per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de.
Am Donnerstag, 22. April 2010 werden jeweils sechs Girls vom Gymnasium Johanneum Homburg und der Erweiterten Realschule Kirkel, sowie ein Girl aus der Erweiterten Realschule II Homburg in der Kreisverwaltung in Homburg von der Personalsachbearbeiterin, Anja Rachel, empfangen. Nach einer Begrüßung und einer kurzen Einführung in das Aufgabengebiet der Verwaltung verteilen sich die Mädchen auf die verschiedenen Abteilungen. Auf besonderen Zuspruch stößt in diesem Jahr das Bauingenieurwesen mit den Bereichen Bauzeichner, Bauaufsicht, Gutachterausschuss und Sachverständigenwesen, für die sich sechs von 13 Schülerinnen angemeldet haben.
Andere Schülerinnen werden den Beruf und das Tätigkeitsfeld des Gesundheitsaufsehers kennen lernen oder Einblicke in eine regionale Tourismusorganisation des Kreises und deren vielfältigen Aufgaben bei der Saarpfalz-Touristik erhalten. Des Weiteren werden der Verkehrsüberwachungsdienst und die Heimat- und Denkmalpflege den Mädchen erste Berufskontakte ermöglichen.
Eine Abschlussrunde wird den „Girls' Day 2010“ in der Kreisverwaltung abschließen. Hier haben die Mädchen nochmals die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Erlebnisse des Tages auszutauschen und zu reflektieren.
Durch den Erweiterungsbau ist es auch möglich, über zwei Fluchttürme die notwendigen Wege für alle Schulgebäude zu schaffen. Der Saarpfalz-Kreis ist Schulträger und damit auch in der Verpflichtung, für die Mädchen und Buben wie für die Lehrer gute Bedingungen zu schaffen, um durch eine fundierte Bildung die Basis für die Zukunft folgender Generationen zu legen. Deshalb seien die Baukosten von rund 1,7 Millionen Euro, so der Landrat, gut angelegtes Geld. Geplant ist, dass nach den Sommerferien Richtfest gefeiert und im Frühjahr 2011 der Neubau seiner Bestimmung übergeben wird.
Das werde aber nicht die letzte Baumaßnahme an der Schule sein, prophezeite Landrat Lindemann: Der Neubau der Turnhalle sei kein Luxus, sondern aus energetischer und bautechnischer Seite ein absolutes Muss. Auch hier werde der Saarpfalz-Kreis als Schulträger aktiv und ein weiteres wichtiges Bauprojekt in Kürze in Erbach starten.
Schulleiter Karl-Peter Ranker dankte dem Landrat und dem Kreistag, dass trotz Sparzwängen dieses für die Schule und den Stadtteil so wichtige Projekt nun in Angriff genommen werde. Die Schule könne damit ihre engagierte Arbeit unter sehr guten Bedingungen fortführen und verbessern. Dieser Meinung schloss sich auch Oberbürgermeister Karlheinz Schöner an, der die Schule für ihre Ideen und Arbeit – besonders auch im Sinne des größten Stadtteils – lobte.
Der pädagogische Direktor der Arbeiterwohlfahrt, Dieter Ehre, unterstrich die Besonderheit des Projektes. Nicht nur, dass ein schöner wie funktionaler Bau entstehe, sondern auch eine einmalige Zusammenarbeit in den Bereichen Erziehung, Bildung und Jugendhilfe eine optimale Stätte erhalte. Ehre lobte in diesem Zusammenhang auch die hervorragende Kooperation zwischen den Partnern Schule, Kreisjugendamt und freien Trägern der Jugendhilfe, die so ein Netz bilden, das jungen Menschen mit unterschiedlichsten Problemen beste Hilfestellungen bieten könne.
Beim Vortrag „Das rechtssichere Testament“ geht es darum, typische Fehler beim Testament zu vermeiden. Den Vortrag hält die Fachanwältin Monika Fries am Dienstag, 20. April 2010 um 19.30 Uhr. Diese Veranstaltung läuft in Kooperation mit dem Cafe Frauenzimmer.
Beim neuen Kurs „Theater, Theater…!“ Die Teilnehmerinnen werden dabei eingeladen zu drei Einheiten geballten Theaters: „Geht nicht, gibt’s nicht!“ Für pure Anfänger und Theatereinsteiger und / oder jene, die sich erneut ausprobieren möchten. Der Kurs läuft über drei Termine: Freitag, 23. April 2010 von 16.30 bis 20.30 Uhr, Samstag, 24. April 2010 von 10 bis 14 Uhr sowie Freitag, 30. April 2010 von 16.30 bis 20.30 Uhr. Anmeldeschluss ist der 13. April 2010.
Der Kurs „Frau und Kraut“ ist als Tagesseminar geplant. Heilpflanzen sind für Frauen in der Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen uralte Verbündete. Sie regen auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene an und unterstützen Heilungsprozesse in den unterschiedlichen Lebensphasen. Mit Geschichten, Mythen, Legenden und Meditation zu den Kräuterpersönlichkeiten ist Kurzweile garantiert. Das Seminar ist am Freitag, 23. April 2010 von 15 bis 20 Uhr. Anmeldeschluss ist der 16. April 2010.
Beim Kurs „Neiyang Gong“ geht es darum, die Muskeln zu kräftigen und das Qi zu regulieren. Im Kurs beschäftigen die Teilnehmerinnen sich mit einer Qi Gong-Übungsmethode, die auf der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert. Es sind Übungen, die in äußerer Bewegung und innerer Ruhe zur Stärkung der Lebensenergie ausgeführt werden. Sie haben eine besondere Wirkung auf die Beweglichkeit der Wirbelsäule und die Regulierung der inneren Organe. Die Übungen sind leicht zu erlernen und zugleich aber auch anspruchsvoll, je nachdem wie man sie selbst gestaltet. Der Kurs streckt sich über zehn Dienstagabende, immer von 18.30 bis 19.30 Uhr. Beginn ist am 20. April 2010. Anmeldeschluss ist der 13. April.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Zur Ausstellungseröffnung wird nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann der Kenner der Gruppe, Thomas Wolf, einführende Worte zu den Exponaten sowie über die Künstlerinnen und den Künstler sprechen.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 4. März 2010 um 19 Uhr eröffnet. Zu sehen sind die Arbeiten der vier Kreativen in der Galerie im Forum dann bis 9. April 2010, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Michiko Takadera besuchte einige Kurse der Freien Kunstschule Saarpfalz ARTefix, um besonders die Aquarelltechnik zu verbessern. Nun hat sie ihren Stil gefunden und zeigt in der Galerie im Forum eine Auswahl ihrer Arbeiten, die fesseln und ganze Geschichten erzählen.
Die Ausstellung, die rund 30 Exponate der in Waldmohr lebenden Kreativen zeigt, wird am Donnerstag, 15. April 2010 um 19 Uhr eröffnet und ist dann bis 21. Mai in der Galerie im Forum in Homburg, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu sehen.
Die Autorin des saarländischen Seifenbuches, Anne Kerber aus Bliesmengen-Bolchen, führt die Teilnehmer in die hohe Kunst des Seifensiedens ein. Aus heimischen Ölen und Natronlauge sowie ein paar duftenden Zutaten aus der Natur wird eine herrlich duftende und pflegende Seife. Neben den theoretischen Grundlagen gibt es viele praktische Tipps, damit das "Selbermachen" von Seifen auch richtig funktioniert.
Der Workshop läuft am 16. April 2010 von 16 bis 19 Uhr und kostet pro Teilnehmer 15 Euro.
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus wird gebeten Parkplätze im Ort oder im Umfeld anzufahren. Der Workshop findet nur bei entsprechender Teilnehmerzahl statt. Eine Anmeldung ist dringend erforderlich bis spätestens 13. April. Anmeldungen und weitere Informationen bei Carmen Wulf unter der Telefonnummer 0 68 41 / 1 04 – 82 87 bei der Kreisverwaltung in Homburg.
Zum Landesentscheid konnte Lucas Umann nun auch nach Homburg kommen. Ermöglicht wurde ihm die Reise unter anderem von Landrat Clemens Lindemann, der einen Reisekosten-Zuschuss zahlte, um dem saarpfälzischen Projekt den internationalen Charakter zu verleihen.
Bei einem Lokaltermin in der Schule stellten die drei „Jugendforscher“ ihr Projekt Landrat Lindemann vor. Unterstützt wurden die drei von den beiden Informatiklehrern Axel Wagner und Michael Bergau. Schulleiter Dr. Jürgen Helwig freute sich über den Forscherdrang an seiner Schule. Weitere Unterstützung und Impulse erhielten die Kinder von Dr. Christoph Krick, dem Vater von Annabelle-Maria, der an den Universitätskliniken in Homburg an der Neurologie forscht.
Dass dieses Projekt, das die Jugendlichen vor dem Hintergrund der Amokläufe in Deutschland und den Vereinigten Staaten in Angriff nahmen, preisverdächtig ist, ahnte jeder bei der schulinternen Präsentation. Beim Landesentscheid in Saarbrücken kam dann auch die offizielle Bestätigung: die drei jugendlichen Forscher belegten den ersten Platz in der Kategorie Biologie und werden nun im Mai in Essen am Bundesentscheid teilnehmen.
Im zweiten Kurs werden die Teilnehmerinnen vormittags fit mit Callanetics. Diese äußerst intensive, aber auch sehr anstrengende Form der Gymnastik für Frauen baut mit schnell sichtbarem Erfolg Muskeln auf und hat neben der allgemeinen Konditionsverbesserung den Effekt, der Cellulite vorzubeugen beziehungsweise sie zu beseitigen.
Auch dieser Kurs wird von Michaela Kewerkopf geleitet. Er läuft über elf Mittwochvormittage von 9 bis 10 uhr. Start ist am 21. April. Auch dieser Kurs kostet 44 Euro.
Es folgt ein Vortrag zum Thema „Prävention durch Jin Shin Jyutsu – Gesundheitspflege im Alltag“.Jin Shin Jyutsu ist ein alte asiatische Heilkunst und ermöglicht, Selbstheilungskräfte zu stärken und Wohlbefinden zu fördern durch die angeborene Energie der Hände und die 26 „Kraftpunkte“ sogenannte Sicherheitsenergieschlösser innerhalb der Energiebahnen, die sich auf beiden Seiten des Körpers befinden. Diese Punkte stehen wie bei der Akupressur in Verbindung mit bestimmten Organen, Körperpartien und zu unseren Emotionen. Sie helfen, Lebensenergien zu harmonisieren, auch bei chronischen Erkrankungen. Auf leicht verständliche Art werden in dem Vortrag sowohl der philosophische Hintergrund als auch die wichtigsten Griffe zur Selbsthilfe vorgestellt, einige Energieströme erläutert und gleich in die Praxis umgesetzt.
Der Vortrag ist am Dienstag, 13. April 2010, 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Am 14. April startet ein neuer Meditationskurs mit dem Titel „Wege zur Mitte“. Gezeigt werden Sitz-Meditation im Stil des Zen, meditativer Tanz, Achtsamkeitsübungen, Textimpulse. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Kurs läuft über vier Mittwochabende, immer von 19 bis 20.30 Uhr.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
Da die Gesamtzahlen im Kreis mit 907 Anmeldungen fast identisch sind zu 2009 mit 911 Anmeldungen, bleiben die neun Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen oftmals auf Vorjahresniveau oder verzeichnen einen leichten Trend nach unten.
Das Raumprogramm an den einzelnen Schulen kann gut an das leicht veränderte Anmeldeverhalten angepasst werden.
Das nächste Angebot ist die Musicalfahrt "Thriller Live". "Thriller Live" feiert die Musik des Popidols Michael Jackson und den unvergesslichen Jackson Five auf besondere Weise. Das außergewöhnliche Talent und die Vielfalt des Künstlers Michael Jackson bedarf einer besonderen Annäherung an das Schaffen des Künstlers: Und so interpretieren hier fünf höchst unterschiedliche Sänger seine besten Popsongs. Die fünf Protagonisten nehmen die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch Jacksons größte Erfolge. Von den bekanntesten Songs der Jackson Five wie "ABC" bis hin zum Erfolgsalbum "Thriller" und dem bewegenden "Earth Song" präsentieren die Künstler die Magie der Musik des größten Popstars aller Zeiten. Die Interpretenriege besteht aus bezaubernden Kinderdarstellern des kleinen Michael Jackson und der Jackson Five über den täuschend echten Michael Jackson look-alike-Darsteller Ricko Baird bis hin zur weißen Rockröhre Peter Eldridge oder Popstar-Finalistin Hayley Evetts. Sie alle spenden dem König der Popmusik ihren Tribut. Energiegeladene bis akrobatische Choreografien und klug eingesetzte Videoprojektionen, die das Leben des großen Künstlers in seinen wichtigsten Stationen nachvollziehen, machen die Show zu mehr als einem Konzert: Ein Feuerwerk der bedeutendsten Popmusik der Gegenwart.
Die Gruppe wird morgens mit der Deutschen Bahn von Homburg/Saar nach Frankfurt am Main fahren, so dass vor dem Musical die Möglichkeit zum Beispiel zum Shopping oder Sightseeing in Frankfurt gegeben ist. Zum Angebot zählen die Eintrittskarte in das Musical "Thriller" in der Alten Oper in Frankfurt, Bahnticket für Hin- und Rückfahrt nach Frankfurt am Main, Betreuung durch geschulte MitarbeiterInnen des Kreisjugendamtes. Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche im Alter zwischen 14 bis 18 Jahren. Termin ist der 10. April 2010. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 35 Euro. Telefonische Auskunft erteilt ebenfalls Lisa Ruck unter Telefon 0 68 41 / 1 04-6 35.
Das dritte Angebot im Ferienprogramm ist eine Fahrt zum Museum Freudenberg. Das "Erfahrungsfeld Freudenberg" ist ein einzigartiges Museum – ein fast 100-jähriges, denkmalgeschütztes Schlösschen inmitten eines verwilderten Parks. Dies gilt es für die Kinder zu entdecken. Die Mädchen und Buben treten eine "Reise in die Welt der Sinne" an. Es darf an vielerlei Geräten, Spielzeugen und Skulpturen gespielt, entdeckt und ausprobiert werden. Die Tastgalerie, der Gang der Finsternis, die singende Trommel, Wasserprisma und Farbkreisel sind nur wenige Beispiele der vielen Stationen, die es im und um das Schloss zu entdecken gilt. Die Kinder erwartet ein Tag voller Spannung und Abenteuer.
Zu den Leistungen zählen der Eintritt in das Schloss Freudenberg, Hin- und Rückfahrt mit einem modernen Reisebus nach Wiesbaden, Betreuung durch geschulte MitarbeiterInnen des Kreisjugendamtes. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren. Die Fahrt ist am 7. April und kostet 10 Euro. Telefonische Auskunft erteilt auch hier Lisa Ruck unter Telefon 0 68 41 / 1 04-6 35.
Der Workshop läuft am Dienstag, 23. März 2010 von 19 bis 21.15 Uhr. Anmeldeschluss ist bereits am 16. März 2010.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
Bonell, geboren 1949 als Sohn spanischer Eltern in London, studierte am Royal College of Music und wurde dort 1972 zum Professor für Gitarre ernannt. Er konzertierte in der ganzen Welt und errang große Prominenz nicht zuletzt in der Zusammenarbeit mit weltbekannten Künstlern wie dem Gitarristen John Williams, seinem ehemaligen Lehrer, der Pianistin Alicia de la Rocha oder dem Ex-Beatle Paul McCartney, den er bei der Komposition eines Gitarrenkonzertes beriet.
Bonells Repertoire ist äußerst vielseitig und strebt nicht zuletzt künstlerischen Experimenten zu. So erzielt er zurzeit internationale Aufmerksamkeit mit seinem neuen Projekt „Queen Rhapsodies“, einer Komposition für Gitarre und Orchester über Themen der legendären Rock-Gruppe QUEEN. Neben seiner Tätigkeit auf den Bühnen internationaler Musikzentren widmet sich Bonell seiner ausgiebigen pädagogischen Arbeit und hilft jungen Talenten in der ganzen Welt bei der Vervollkommnung ihrer Fertigkeiten.
Das zweite Konzert ist am Samstag, 20. März, ebenfalls ab 19.30 Uhr in der Alten Kirche in Reinheim und steht unter dem Motto „Europäische Begegnungen – junge Virtuosen aus Polen und Frankreich“. Das Festival Gitarrenland versteht sich vor allem als Katalysator europäischer Kulturbegegnungen. So ist es nur folgerichtig, dass in Zusammenarbeit mit dem Verein „Begegnungen auf der Grenze“ ein Konzert mit jungen Talenten aus den Nachbarländern Polen und Frankreich angeboten wird, welches Gitarrenmusik aus beiden Nationen präsentiert.
Gäste sind drei junge Gitarrenvirtuosen, die Gebrüder Andrzej und Grzegorz Krawiec aus Polen und Giani Caserotto aus Frankreich. Die Gebrüder Krawiec treten seit 1996 als Duo gemeinsam auf. Sie spielen sowohl original geschriebene Musikstücke für Gitarrenduo, als auch eigenen Transkriptionen. Sie wurden mit einer Dotierung der Stadt Przemyśl ausgezeichnet, erhielten den Preis "Junge Artisten in Europa" in Paderborn und eine Auszeichnung von der Organisation Children´s Fund.
Grzegorz Krawiec, geboren 1980 in Przemyśl (Polen), lernte klassische Gitarre unter der Leitung von Prof. Wojciech Mandzyn in der Musik Schule in Przemyśl. Im Jahr 2004 beendete er sein Studium an der Fryderyk Chopin Musik Akademie in Warschau bei Prof. Marcin Zalewski. Grzegorz ist Gewinner zahlreicher Gitarrenwettbewerbe in Polen und auch im Ausland. Er tritt sowohl in Europa, als auch in Nord- und Südamerika auf und spielt in großen Konzerthallen wie Polish Radio Concert Studio in Warschau, Polnische Nationale Philharmonische Warschau, Wiener Konzerthaus und Glenn Gould Studio in Toronto. Im Jahr 2005 erschien seine erste Solo CD "Reise - Podròż" in MA Recordings. Diese befand sich in SoundStage! auf dem 12. Platz der besten CD´s des Jahres 2005.
Andrzej Krawiec wurde geboren am 28. November 1981 in Przemyśl (Polen). Mit 7 Jahren begann er, in der Musikschule in Przemyśl klassische Gitarre zu lernen. Im Jahr 2005 absolvierte er unter der Leitung von Prof. Joaquin Clerch die Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Seit kurzem studiert er an der Musik Akademie in Krakau bei Prof. Michał Nagy.
Der junge französische Gitarrist Giani Caserotto, geboren 1981, studierte Gitarre mit Professor Olivier Chassain, sowie Komposition und Improvisation am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Sein besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik. So spielte er bereits zahlreiche Uraufführungen von Werken französischer Komponisten. Sein musikalisches Universum ist weit: neben der klassischen Gitarre spielt er ebenso die E-Gitarre in verschiedenen Rock- und Jazzformationen. Als Komponist hat er einige Werke für Dokumentationen und Filmmusiken verfasst.
Das Abschlusskonzert von „Gitarrenland 2010“ ist dann am Sonntag, 21. März 2010, ab 17 Uhr auf der Burg Lichtenberg in Thallichtenberg bei Kusel
Im Rahmen des GITARRENLAND Festivals fand zum ersten Mal die EUROPEAN GUITAR ACADEMY statt, in der junge Musiker Gelegenheit zur Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit mit Meistern an interessanten musikalischen Projekten finden sollen. Den Abschluss der Aktivitäten bildet ein „Concert Surprise”, ein vielseitigen und buntes Programm aus unterschiedlichsten Genres der Gitarrenmusik von der elisabethanischen Epoche bis zu Rock und anderer Musik der Gegenwart. Neben den beiden Hauptprotagonisten Carlos Bonell und Wolfgang Weigel wirken sowohl bekannte Musiker wie die Sopranistin Sabine Eichler, als auch einige „Meister von Morgen”, Teilnehmer der Workshops aus der Musikschule Kusel, aus Homburg und vom Konservatorium in Forbach mit. Ein spektakuläres musikalisches Ereignis für das Publikum, das auch viel musikalischen Spaß für die Mitwirkenden garantiert.
Karten für die Konzerte am 19., 20. und 21. März sind erhältlich über das Service-Büro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-4 12, Fax 0 63 81 / 4 24-1 93, Mail: Molz@gitarrenland.eu oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Zum Hintergrund von Gitarrenland: Kaum ein anderes Musikinstrument ist derart offen für alle Musikstile und passt sich an alle globalen Musiksprachen an wie die Gitarre. In fünf Jahrhunderten hat sie sich zu einem der ausdrucksstärksten Kulturträger entwickelt. In ihrer Universalität eignet sie sich einzigartig, die Einheit in der Vielfalt Europas zu repräsentieren. So waren sich dann auch der Landkreis Kusel, der Saarpfalz-Kreis und die Communauté d´ Agglomération de Forbach einig, dass es keine sinnfälligere Symbiose gibt als die zwischen der Großregion Westpfalz, Saarpfalz und Moselle mit ihrer menschlichen, geographischen und kulturellen Vielfalt und der Gitarre. So fand der Vorschlag einer Kooperation im Projekt Gitarrenland ungeteilte Zustimmung.
„Gitarrenland“ präsentiert Programme aus unterschiedlichsten Musikkulturen zwischen klassischer und populärer, historischer und zeitgenössischer Musik. Insbesondere die Gitarre im Ensemble mit Stimme und anderen Instrumenten steht im Vordergrund der Programme. Interpreten von internationalem Rang, anerkannte Virtuosen stellen sich neben begabten und interessanten Nachwuchskünstlern unseren Musikfreunden dar.
Schriftliche Anmeldungen sind nur noch bis 8. März 2010 möglich. Der Kurs läuft ab 16. März an vier Dienstagabenden immer von 19 bis 21.15 Uhr.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
Glücklicherweise waren bei den Einsätzen keine Personenschäden zu verzeichnen, weder bei der Feuerwehr noch bei dritten Personen. Die Einsätze bezogen sich zum großen Teil auf beschädigte Dächer und gefallene Bäume, die Straßen blockierten oder auf Gebäude gestürzt waren.
In St. Ingbert waren zwei Bäume auf Autos gefallen, in Bexbach wurde das Dach eines Supermarktes fast vollständig weggerissen.
Insgesamt waren rund 850 Feuerwehrleute und 100 Angehörige des THW von 11 bis 21 Uhr im Einsatz. Koordinierung und Abwicklung der Einsätze funktionierten reibungslos. Landrat Clemens Lindemann und Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner danken in diesem Zusammenhang allen Wehren und dem THW für ihren vorbildlichen Einsatz im Katastrophenschutz.
Die Koordinationsstelle bietet Hilfestellungen bei der Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzsuche, beim Abfassen von Bewerbungen und im Umgang mit Behörden, Ämtern und Arbeitgebern. Sie bietet ihre Mithilfe ebenso bei der Suche nach Weiterbildungsmöglichkeiten, berufsvorbereitenden Maßnahmen oder Trainingsmaßnahmen an. Auch bei persönlichen Fragen und Problemen ist sie Ansprechpartner, gibt Tipps und vermittelt bei Bedarf an weiterführende Beratungsstellen. Auch Rat suchende Eltern können sich an sie wenden.
Die Koordinationsstelle Jugend und Arbeit – die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt wird – legt Wert auf eine niedrigschwellige Erreichbarkeit. Ihre Inanspruchnahme erfordert keine Antragstellung oder Einkommensprüfung. Sie steht allen Jugendlichen im Saarpfalz-Kreis offen, die Orientierungshilfen in Fragen beruflicher Perspektiven wünschen. Eine telefonische Terminabsprache genügt, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.
Ansprechpartnerin ist Claudia Möller. Sie ist unter der Telefonnummer 0 68 41/ 99 3 00 08 zu erreichen. Das Büro befindet sich unter der Adresse Am Scheffelplatz 1 in Homburg (ehemaliges Gesundheitsamt). Außensprechstunden bietet Claudia Möller an Montagen im Rathaus St. Ingbert und nach Vereinbarung an.
Am Montag, 8. März um 19 Uhr, zeigen die Schauspieler Hannelore Bähr und Rainer Furch unter dem Titel „Herrlich! Weiblich! Ein lustvoller Geschlechterkampf“ im Stadtcafé am Historischen Markplatz in Homburg, was aus der schönen und fatalen Begegnung zwischen Mann und Frau wurde. Bei dieser szenischen Lesung werden Texte von Brecht, Adorno, Shakespeare, Kästner, Keret, Gernhardt, Loriot und vielen anderen vorgetragen. Der Eintritt beträgt 3,- Euro.
Am Mittwoch, 10. März um 19 Uhr, hält die Kunsthistorikerin Dr. Jutta Schwan unter dem Titel „Ein Tanzsaal für Frau Esebeck – ein Ball bei Herzogin Maria Amalie – Leben wie im Märchen?“ einen Vortrag über die Frauen von Schloss Karlsberg. Wenn von Schloss Karlsberg die Rede ist, wird im gleichen Atemzug stets von Herzog Carl II. August gesprochen, der sich dieses Schloss ab 1777 in Homburg errichten ließ. Von den Frauen, die in seinem Leben eine entscheidende Rolle spielten, sind dagegen schon nicht einmal mehr die Namen geläufig. Bei diesem Vortrags sollen erstmals die wichtigen Frauen im Mittelpunkt stehen, die sein Leben teilten: Maria Amalie, seine Ehefrau und die Obristhofmeisterin Freifrau von Esebeck, seine Maitresse. Die Veranstaltung findet im Café Frauenzimmer im FrauenForum, Scheffelplatz 1 (ehemaliges Gesundheitsamt) in Homburg statt. Der Eintritt beträgt 3,- Euro, für Mitglieder des Frauenrings 1,50 Euro.
Beim diesjährigen Großen Karrierefrühstück am Sonntag, 14. März im Großen Saal im Forum, Homburg, widmet sich die bekannte österreichische Soziologin und Autorin Dr. Edit Schlaffer in ihrem Vortrag „Die Ökonomie der Arbeit und der Emotionen: Die neue Zukunft der Frauen“ dem schwierigen Balanceakt zwischen Beruf und Privatleben, dem sich die Frau von heute stellen muss. Frauen sind mit einer Absolventinnenquote von über 50 Prozent in fast allen Bildungsbereichen auf dem Vormarsch und auch in den mittleren Unternehmensbereichen zeichnet sich eine deutliche Feminisierung der Beschäftigten ab. Eine dramatische Rollenumkehr ist in Sicht. In ihrem Vortrag stellt Dr. Edit Schlaffer die Möglichkeiten einer kooperativen Lebensgestaltung von Frauen und Männern in den Vordergrund: Welche partnerschaftlichen Strategien gibt es, um Beruf und Familie zu vereinbaren? Was wird gewünscht, was klappt gar nicht? Welche Rolle sollen Männer aus Sicht der Frauen spielen? Wie definieren Männer selbst ihre Rolle in Familie und Haushalt?
Dr. Edit Schlaffer ist Gründerin der internationalen Organisation "Frauen ohne Grenzen". Gemeinsam mit Cheryl Bernard veröffentlichte sie unter anderem die bekannten Werke "Rückwärts und auf Stöckelschuhen... können Frauen so viel wie Männer", "Die Emotionsfalle. Vom Triumph des weiblichen Verstandes" oder "Glücklich trotz Mann. Partnerschaft und ihre Mythen." Die Karten für den Vortrag inklusive Frühstücksbüffet kosten im Vorverkauf: 12,- / 10,- (erm.) Euro, Kinder bis 10 Jahre frei. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten. Zur besseren Organisation bitten die Organisatorinnen um Anmeldung unter 06841 / 104 -8464.
Am Mittwoch, 17. März um 16 Uhr, eröffnet die Homburger Hobby-Künstlerin Karin Nalbach im Rahmen der 20. Frauen-Kultur-Aktionswochen ihre Ausstellung „Festgehaltene Momente in der Natur“. Karin Nalbach hat im Alter von 17 Jahren mit dem Malen begonnen und nie einen Malkurs besucht. Die Inspiration für ihre Bilder findet die Künstlerin in der Natur. Sie sieht die Natur als Urkraft, als Quelle ihres Schaffens und entwickelt dabei mit ihrem Farbspiel eine emotional ansprechende Bilderwelt. Die Vernissage findet im Café Frauenzimmer im FrauenForum, Scheffelplatz 1 (ehemaliges Gesundheitsamt), in Homburg statt. Der Eintritt ist frei.
Am Freitag, 19. März um 19 Uhr, enden die 21. Frauen-Kultur-Aktionswochen mit dem gemeinsamen Auftritt der Sängerin Heike Sutor mit der Achim Schneider-Band und dem Schauspieler Dieter Meier. Unter dem Titel „Marilyn Monroe – Mythos und Mensch“ haucht die Formation im Großen Saal des Homburger Forums der glamourösen Schauspielerin und Sängerin Marilyn Monroe neues Leben ein und präsentiert anhand von Musik und Texten den Facettenreichtum des beliebten Leinwandstars. Eintritt kostet im Vorverkauf 10,-/8,- (erm.) Euro, an der Abendkasse: 12,-/10,- (erm.) Euro.
Infos zu allen Veranstaltungen sowie Kartenreservierung und Kartenvorverkauf läuft über das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Scheffelplatz 1 (ehemaliges Gesundheitsamt), 66424 Homburg, Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64 und -84 62.
Lüften sorgt dafür, dass nicht nur ein Temperaturausgleich erfolgt, sondern vor allem auch Schwebstaub, Schadstoffe und Feuchtigkeit aus der Wohnung entfernt werden und somit der Schimmelbildung vorgebeugt wird.
Hier einige Tipps zum richtigen Lüften
Bei sichtbarem Schimmelpilzbefall sind normalerweise keine weiteren mikrobiologischen Untersuchungen notwendig, sondern die Ursachen sollten sogleich gesucht und beseitigt werden. Hat der Schimmelpilzbefall ein größeres Ausmaß (größer als 0,5 Quadratmeter) erreicht, ist eine Sanierung durch Fachpersonal erforderlich. Für Schimmelpilzbefall im eigenen Wohnbereich (Haus) ist der Eigentümer durch Beauftragung entsprechender Fachfirmen selbst verantwortlich.
In einer Mietwohnung gilt Schimmelpilzbefall als Mietmangel. Sie sollten den Wohnungseigentümer daher informieren. Der Schimmelpilzbefall ist ein wohnhygienisches Problem, das häufig zu Rechtsstreitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter führt. Der Mieter vermutet in aller Regel Mängel am Haus (z.B. schlecht isolierte Fassade, defektes Dach, veraltete Fenstersysteme), der Vermieter hingegen, nimmt bei seinem Mieter häufig falsches Lüftungs- und Heizverhalten an.
Welche Ursachen im Einzelfall wirklich ausschlaggebend sind, lässt sich meistens nur durch ein Expertengutachten beweisen. Dies ist jedoch unter Umständen mit hohen Kosten verbunden. Diese müssen vom Auftraggeber gezahlt werden und können später den tatsächlichen Verursacher in Rechnung gestellt werden.
Da es sich hier um private vertragliche Vereinbarungen zwischen Mieter und Vermieter handelt, können Streitigkeiten nicht durch das Gesundheitsamt reguliert werden. Bei rechtlichen Fragen geben zum Beispiel der Mieterbund oder die Verbraucherzentralen Auskunft. Das Gesundheitsamt steht jedoch bei Fragen und zu Beratung gerne zur Verfügung.
Weitere Auskünfte erteilen beim Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises die Abteilung Gesundheitsaufsicht unter der Servicenummer 0 68 41 / 1 04-71 32 oder die KUG (Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit) unter 0 68 41 / 1 04-83 19.
Zu diesem Kurs müssen sich die Frauen bis 23. Februar 2010 angemeldet haben. Der Kurs erstreckt sich über drei Samstagvormittage, jeweils von 9 bis 11.30 Uhr. Kursbeginn ist am 27. Februar. Die Kursgebühr beläuft sich auf 49 Euro (36,75 Euro ermäßigt).
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
Das vielfältige Programm bietet viele interessante Möglichkeiten. So sind unter anderem im Angebot Kinderferienfreizeiten, Abenteuerfreizeiten, Fahrten nach Holland, Freizeiten mit Reitstunden, Freizeiten auf Sylt, an der Ardeche sowie eine Bildungsfahrt in die Bundeshauptstadt oder Kurse bei der Sommerakademie von ARTefix.
Die Broschüre mit detaillierten Informationen zu allen Freizeiten liegt ab sofort in allen Rathäusern des Saarpfalz-Kreises aus. Weitere Informationen gibt's beim Kreisjugendpfleger des Saarpfalz-Kreises unter der Telefonnummer 0 68 41 / 1 04-1 26 oder unter www.saarpfalz-kreis.de .
Zudem sucht das Team der Kreisjugendpflege Betreuerinnen und Betreuer, die bei den zahlreichen Ausflügen und Unternehmungen die Kinder und Jugendliche beaufsichtigen. Interessierte können sich direkt mit Ralf Dittgen in Verbindung setzen.
„Die deutsch-französische Freundschaft ist nicht über Nacht vom Himmel gefallen. Sie war vielmehr eine Abfolge von Maßnahmen, die jede für sich den Freundschaftsprozess beschleunigt hat. Die Freundschaft mit dem größten Nachbarn im Westen, soll uns Ansporn sein, ebenso freundschaftliche Beziehungen zu Polen, unserem größten Nachbarn im Osten, aufzubauen,“ so begründete Gisbert Groh, Schulleiter am Berufsbildungszentrum (BBZ) St. Ingbert das Engagement seiner Schule bei der Zusammenarbeit mit der Berufsschule Nienadowa nahe an der ukrainischen Grenze von Polen. Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen des EU-Programms COMENIUS-Regio und dient dem Erfahrungsaustausch unter Lehrern und Schulleitungen zwischen dem Landkreis Przemysl und dem Saarpfalz-Kreis.
Nach dem Besuch des Schulleiters und des Stellvertreters, Heinz-Jürgen Schäfer, in Polen, erfolgte jetzt der Gegenbesuch. Eine Deutsch-Lehrerin, Elzbieta Glodowska, und zwei Lehrer, Adam Zurawski, Leiter der Kfz-Abteilung und Krzysztof Kielbasa, Lehrer im Kfz-Bereich der polnischen Schule in Nienadowa waren Gäste am BBZ St. Ingbert.
„Trotz aller Verschiedenheiten haben wir auch viele Gemeinsamkeiten. Und es interessierte mich sehr, wie man an einer Schule mit einem gut funktionierenden Qualitätsmanagementsystem die organisatorischen Herausforderungen in den Griff bekommt und welche Instrumente den Lehrer und die Verwaltung bei organisatorischen Aufgaben entlasten können, damit sie mehr Zeit für den Unterricht und die weiteren pädagogischen Aufgaben haben", umschrieb Adam Zurawski, Leiter der Kfz Abteilung seine Interessenlage. Dabei war er fasziniert, wie am BBZ St. Ingbert viele Abläufe vereinfacht wurden.
Eine zentrale Datenbank verwaltet Klassen und Lehrer. Auf einen Blick sieht man von jedem der über zwanzig Verwaltungsrechner, wo welcher Lehrer und jede Klasse sich gerade aufhalten. Das Klassenbuch wurde speziell an die Struktur der Schule angepasst, die Kommunikation mit Eltern, Schülern und Ausbildungsbetrieben wurde so vereinfacht, dass der Schriftverkehr in kürzester Zeit erledigt werden kann, weil Anschrift und Standardtexte hinterlegt sind, die nur noch nach Sachlage ergänzt werden müssen. „Dient die Datenbank überwiegend der Disziplinierung von Schülern?“, wollte der Gast aus Polen wissen.
Dem widersprach Schulleiter Gisbert Groh. Gerade weil die Schüler wissen, dass pädagogische Maßnahmen umgehend erfolgen, dass das Feedback an die Erziehungsberechtigten und Betriebe zeitnah möglich ist, gebe es am BBZ tatsächlich sehr wenig Grund zum Klagen.
„Wir haben hier eine gute Atmosphäre. Nur einer von Tausend verlässt normalerweise die Schule aus disziplinarischen Gründen“, wies Groh auf die aktuelle Statistik hin. Besonders beeindruckt waren die Gäste neben der EDV-gestützten Verwaltung von dem hohen technischen Stand der Ausstattung des Berufsbildungszentrums.
Bei Unterrichtsbesuchen in den Kfz-Mechatroniker und Berufkraftfahrerklassen präsentierte der Abteilungsleiter Bernhard Krastl den polnischen Gästen die eingesetzten Lehr- und Lernmittel sowie die von verschiedenen Verlagen bereitgestellte Unterrichtssoftware, die es leider in polnischer Sprache noch nicht gibt.
„Um diese Ausstattung beneiden wir Sie. Leider ist unser Schulträger noch nicht in der Lage, uns finanziell so zu unterstützen, wie der Saarpfalz-Kreis das BBZ unterstützt.
Wir müssen unsere Ausstattung selbst finanzieren, das heißt durch Reparaturaufträge erwirtschaften“, machte Adam Zurawski auf einen wesentlichen Unterschied aufmerksam. Dabei werde das BBZ aber auch sehr stark von den Firmen unterstützt, die ihre Lehrlinge dort ausbilden lassen. Reinhard Metz, stellvertretender Abteilungsleiter des technisch gewerblichen Zweigs am BBZ: „Die Urkunden vor zahlreichen Klassenräumen dokumentieren, welche Firma z.B. durch Bereitstellung moderner EDV-Anlagen unsere Schule fördert, selbst mehrere neue Lehr-Fahrzeuge wurden von namhaften Herstellern bereitgestellt, um ihren Auszubildenden eine Ausbildung an modernsten Technologien zu ermöglichen. Wir haben eine breite Unterstützung durch regionale Unternehmen, die auch Ausdruck für die Wertschätzung der Arbeit am BBZ ist.“ Doch nicht nur die Ausstattung imponierte den Gästen aus Polen, auch die Medien und die modernen Lernmaterialien, wie sie am BBZ eingesetzt werden. Bisher gebe es noch keine Verlage in Polen, die Lehrbücher oder Arbeitsmaterialien in so hoher Professionalität anböten, das verlange von den polnischen Lehrern einen großen Einsatz bei der Unterrichtsgestaltung , wies Zurawski auf einen weiteren Unterschied hin.
Ein Besuch bei der BMW Niederlassung Saar-Pfalz in Limbach verdeutlichte den Gästen die Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Berufsschule im Rahmen der dualen Ausbildung. Der Serviceberater Stefan Hopf zeigte in einer ausführlichen Führung die gesamt Niederlassung und speziell die Abläufe bei Neu- und Gebrauchtwagenverkauf. Werkstattmeister Markus Schmitt erläuterte Service- und Reparaturabläufe im Alltagsbetrieb und die Berücksichtigung der vorgegebenen Ausbildungsinhalte im Rahmen der Arbeit an Fahrzeugen.
„Wir haben mehr Gemeinsamkeiten als nur die Grenzlagen unserer Landkreise im äußersten Südwesten oder im äußersten Südosten unserer Länder. Unsere beiden Schulen bilden Kfz-Mechatroniker in den verschiedensten Bereichen aus; sowohl für PKW als auch Nutzfahrzeuge. Motivierte Schüler und motivierte Lehrer sind das wichtigste Kapital, mit dem wir im Saarland und aber auch in Polen weiterkommen können“, zogen alle Beteiligten Bilanz der Begegnung, die im April 2010 mit einem Gegenbesuch in Polen fortgesetzt werden soll.
In diesem Kurs können die Mädchen die Erfahrung machen: „Ich bin stark, ich kann „Nein“ sagen und mich wehren, ich weiß, was ich tun kann, wenn mir jemand zu nahe kommen will, ich weiß, wo ich Hilfe bekomme und wer mich unterstützt.“ Die Teilnehmerinnen werden reden, kämpfen, schreien, viele Spiele machen und einfache aber wirksame Selbstverteidigungstechniken lernen. Jedes Mädchen kann mitmachen.
Die Teilnehmerinnen sollen eine Decke, bequeme Kleidung, Sportschuhe sowie Verpflegung für den Tag mitbringen. Schriftliche Anmeldungen werden bis 18. März 2010 entgegen genommen. Termine sind am Samstag, 17. April 2010, 10 bis 16 Uhr und am Sonntag, 18. April 2010 von 10 bis 14 Uhr. Der Kurs kostet 65 Euro.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
Gäste sind herzlich zur Vernissage und zu den weiteren Öffnungszeiten, jeweils mittwochs und sonntags während der Öffnungszeiten des Kiosks von 14 Uhr - 18 Uhr, eingeladen. Die Ausstellung dauert bis zum 4. April 2010.
Da die Parkmöglichkeiten am Kulturlandschaftszentrum begrenzt sind, wird gebeten zur Ausstellungseröffnung den Ausweichparkplatz an der Kläranlage zwischen Wittersheim und Bebelsheim zu nutzen. Von diesem Parkplatz aus ist Haus Lochfeld in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Kulturlandschaftszentrum Lochfeld gibt es unter der Telefonnummer 06841/104-480 bei der Kreisverwaltung in Homburg.
Der Besuchsdienst "Türen öffnen" benötigt dringend weibliche Ehrenamtliche für St. Ingbert, Homburg (Erbach und Einöd) und Oberbexbach. Gesucht werden Frauen, die einmal wöchentlich 2 bis 3 Stunden Zeit haben ältere Menschen zu Hause zu besuchen, sich mit ihnen zu unterhalten, sie bei Spaziergängen oder auch mal zu Arztbesuchen zu begleiten. Interessentinnen können sich beim Pflegestützpunkt des Saarpfalz-Kreises, Tel. 06841-104254 melden.
Das Caritaszentrum Saarpfalz sucht für das Betreiben der Wissensbörse in St. Ingbert eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger.
Eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe ist die gelungene Integration von Aussiedlern und Ausländern, die neu nach Deutschland kommen. Die Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis sucht in Kooperation mit dem Internationalen Bund Ehrenamtliche, die beim Einleben und Eingliedern dieser neu eingewanderten Menschen im Saarpfalz-Kreis behilflich sind. Fünf Frauen aus den Herkunftsländern Tunesien, Elfenbeinküste, Syrien und dem Kosovo suchen Mentorinnen, mit denen sie ihre Deutschkenntnisse und ihre Kommunikation verbessern können.
Auskünfte erteilt Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 0 68 41 / 1 04-4 05, Email: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de
„Gitarrenland“ präsentiert Programme aus unterschiedlichsten Musikkulturen zwischen klassischer und populärer, historischer und zeitgenössischer Musik. Insbesondere die Gitarre im Ensemble mit Stimme und anderen Instrumenten steht im Vordergrund der Programme. Interpreten von internationalem Rang, anerkannte Virtuosen stellen sich neben begabten und interessanten Nachwuchskünstlern unseren Musikfreunden dar.
Karten für das Konzert am Sonntag, 21. Februar 2010, um 17 Uhr in der Aula des Christian von Mannlich Gymnasiums sind zum Preis von 15 Euro erhältlich über das Service-Büro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-4 12, Fax 0 63 81 / 4 24-1 93, Mail: Molz@gitarrenland.eu oder im Internet unter http://www.ticket-regional.de.
Auch im Saarpfalz-Kreis haben sich elf Bürgerinnen und Bürger gemeldet, um sich bei der Polizei in einem fünftägigen Fachlehrgang ausbilden zu lassen. Sie trafen sich nun erstmals mit Landrat Clemens Lindemann, seinen Mitarbeitern vom Seniorenbüro sowie den zuständigen Kontaktpolizisten und Vertretern des Polizeibezirks wie dem Landeskriminalamt.
Gegenstand des Gespräches waren ein erstes gegenseitiges Kennenlernen, aber auch die Tätigkeitsfelder, die die neuen Sicherheitsbeauftragten abdecken sollen. Wie ihre Bezeichnung schon nahe legt, sollen sie als Bindeglieder fungieren zwischen der älteren Generation und den Behörden. Wichtigste Aufgabe ist hierbei die Beratung von Seniorinnen und Senioren zu allen Fragen der Sicherheit. Dazu gehören beispielsweise das richtige Verhalten und die richtige Kleidung im Straßenverkehr gerade in der dunklen Jahreszeit, aber auch wichtige Tipps zur Verbrechensvorbeugung. Die richtige Absicherung der Wohnung und ihrer Türen kann dabei ebenso thematisiert werden wie der richtige Umgang mit Hausierern und Haustürgeschäften. Auch zu Betrügereien wie dem „Enkeltrick“, bei dem Anrufer sich als Verwandte ausgeben und um Geld bitten, können die neuen Beauftragten Auskunft geben. Immer wieder insbesondere bei Seniorinnen und Senioren ist auch vorbeugende Beratung über Kaffeefahrten ein Thema.
Ihr Wissen vermitteln die Senioren-Sicherheitsbeauftragten gerne bei den Treffen von Vereinen und Verbänden, die in der Seniorenarbeit aktiv sind.
Damit die elf Sicherheitsbeauftragten auch stets auf dem Laufenden bleiben, wurde mit der Polizei und dem Seniorenbüro des Saarpfalz-Kreises vereinbart, dass man sich zunächst ein Mal pro Quartal treffen sollte.
Die Senioren-Sicherheitsbeauftragten sind erreichbar über das Seniorenbüro des Saarpfalz-Kreises, Raimund Thul, Forum, Homburg, Telefon 0 68 41/1 04-2 23.
Auch bei den ganztägigen Betreuungsplätzen (über die Mittagszeit) liegt der Saarpfalz-Kreis mit 29,9 Prozent deutlich auf dem ersten Platz im Land. Es folgen die Landkreise Saarlouis mit 27,0 Prozent, Saarbrücken mit 20,9 Prozent und St. Wendel gar nur mit 15,7 Prozent. Diese Plätze sind besonders für Alleinerziehende sehr wertvoll und ermöglichen auch eine flexiblere Familienplanung.
Ein wesentliches Element zur Erzielung dieser sehr guten Betreuungsquote ist die fundierte Ausbildung in der Tagespflege. Auch hier ist der Saarpfalz-Kreis nicht nur Vorreiter, sondern auch bestens aufgestellt und engagiert: zur Zeit haben sich deutlich über 50 Frauen als Tagesmütter in den Kursen des Saarpfalz-Kreises qualifiziert.
Klaus Guido Ruffing betont zugleich, dass diese Betreuungsquoten nur durch die gute Zusammenarbeit mit den Kirchen und Wohlfahrtsverbänden erzielt werden konnten. Dieser konstruktive Dialog sei die Basis des kontinuierlichen Ausbau der Kindertagesbetreuung, die sich so auch auf die Zielvorgaben für die kommenden Jahre leicht einstellen können. Landrat Clemens Lindemann: „Ich bin stolz, dass unser Jugendamt in Kooperation mit Kirchen, Verbänden und Kommunen eine zukunftsorientierte Arbeit leistet, die durch solche Spitzenplätze in der Statistik auch dokumentiert wird.“
Beim Aktionstag in Homburg geht es um die ganz aktuellen Sicherheitsprobleme im Internet. Von 9 bis 10:30 Uhr ist man bei „Vorsicht: Fallen!“ gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Internetkriminellen und Abzockern auf der Spur. Über gefahrlose Kommunikation im Internet informiert „E-Mail: aber sicher!“ von 11 bis 13 Uhr. Am Nachmittag steht „Internet – mit Sicherheit“ auf dem Programm. Teil 1 informiert von 14 bis 15:30 Uhr über Gefahren und Angreifer, Teil 2 von 16 bis 18 Uhr über PC-Einstellungen und Sicherheitssoftware. Die Veranstaltungen finden im Landratsamt in Homburg, Am Forum 1, statt.
Der Aktionstag im Saarpfalz-Kreis wird durch ein eigenes Angebot für Schulen ergänzt. Bei „Rechtsextremisten im Internet“ erfahren Schülerinnen und Schüler, wie im Internet mit Parolen und Musik nach rechtsextremistischen Sympathisanten gesucht wird.
Rat und Hilfe erhalten alle Saarländerinnen und Saarländer am Aktionstag bei der Telefon-Hotline (06 81 / 3 89 88 12 und 06 81 / 40 05 212). Von 8 bis 17 Uhr stehen Experten der Landesmedienanstalt und der Arbeitskammer für Fragen zur Internetsicherheit zur Verfügung.
Die Teilnahme an allen Programmteilen des Aktionstages ist kostenlos. Wegen der begrenzten Zahl der Teilnehmerplätze wird empfohlen, sich frühzeitig anzumelden (Telefon 06 81 / 3 89 88 12 und 06 81 / 40 05 212).
Nähere Informationen zum Programm und den im Laufe des Jahres in den anderen Landkreisen stattfindenden Aktionstagen „Internet: mit Sicherheit!“ finden Sie im Internet unter www.onlinerland-saar.de und www.arbeitskammer.de
Die Bürger und anliefernde Firmen werden gebeten, Bauschutt-, Erdmassen- und Grünschnittabfälle möglichst zu Hause oder an der Baustelle zwischen zu lagern oder die Wertstoffhöfe der Gemeinden anzufahren.
Die Kreisverwaltung ist bemüht, die Anfuhr von Abfällen auf den Hölschberg wieder schnellstens zu ermöglichen.
Für Rückfragen kann die Deponie vor Ort unter der Telefonnummer 06803/3678 oder die Kreisverwaltung unter der Nummer 06841/104-404 (Yvonne Brocker) erreicht werden.
Nach der „Schlacht“ können sich die Akteure und Besucher des Rathaus-Sturms im Foyer des Forums stärken, um dann zu den Klängen der Band „Take Five“ zu tanzen. Voraussichtlich gegen 16 Uhr soll die Veranstaltung, die in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam von den Personalräten der Stadt- und Kreisverwaltung sowie der HNZ veranstaltet wird und zu der alle interessierten und feierlaunigen Bürger eingeladen sind, ausklingen.
Die Sängerin Heike Sutor lässt die glamouröse Marilyn in zahlreichen Songs wieder aufleben. Den original swingend jazzigen Sound liefert der saarländische Pianist, Komponist und Arrangeur Achim Schneider mit seiner Band.
Mit unvergessenen Hits, wie „Diamonds are a girl’s best friends“, „ My heart belongs to daddy“ oder „Little Girl from Little Rock“ wird an die Monroe erinnert, wie Millionen sie liebten und kannten – und wie sie sich selbst gerne sah. Doch was verbarg sich hinter der Fassade? Sorgfältig eingestreut in den musikalischen Ablauf liest der Schauspieler Dieter Meier Selbstzeugnisse Marilyns aus dem Buch von Guus Luijters. Hier kommt Norma Jean Baker zu Wort. Sie spricht über Intimes, wie ihre Jugend, Schauspielerei, Hollywood, Männer, ihr Leben und ihre Lieben. Die teilweise belustigend naiven, aber auch nachdenklichen und von kritischer Selbstreflexion geprägten Äußerungen malen ein neues, interessantes Bild der Sängerin und Schauspielerin.
Der Zuhörer wird im Laufe des Programms eine Marilyn Monroe treffen, die er so vorher nicht wahrnehmen konnte. Er wird mitgerissen durch die einzigartigen Songs, die nahe am Original wiedergegeben werden, und gleichzeitig erhält er einen Blick in die Gedankenwelt des Superstars.
Diese Abschlussveranstaltung findet im großen Saal im Homburger Forum statt. Der Eintritt liegt im Vorverkauf bei 10,- /8,- (erm.) Euro, an der Abendkasse bei 12,- / 10,- (erm.) Euro. In der Pause wird ein Büffet angeboten. Das Büffet kostet 8,- Euro.
Infos zu allen Veranstaltungen sowie Kartenreservierung und Kartenvorverkauf läuft über das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Scheffelplatz 1 (ehemaliges Gesundheitsamt), 66424 Homburg, Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64 und -84 62.
Mit großem Fleiß und gewaltigem Engagement klemmten sich die beiden Amateur-Fotografen hinter die Arbeit, kontaktierten Vereine, gingen auf Feste und Spiele, zu Trainingseinheiten oder in Konzerte. Das Spektrum an unterschiedlichen Ereignissen war gewaltig. Und stets ging es darum, das ganze Geschehen in einem Foto zu verdichten. Eine schwierige Aufgabe, die beide mit Bravour meisterten - wie die rund 30 Bilder in der Galerie im Forum deutlich belegen.
Zur Ausstellungseröffnung wird nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann die Leiterin der Ehrenamtbörse Saarpfalz, Renate Hirschfelder, einführende Worte zu den Exponaten und der Idee, das Ehrenamt zu dokumentieren, sprechen.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 21. Januar 2010 um 19 Uhr eröffnet. Zu sehen sind die Arbeiten der beiden Photographen in der Galerie im Forum dann bis 26. Februar 2010, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
"Alle Kühe fliegen hoch" ist eine lustige, ebenso einfache wie verzwickte Geschichte und ein tierisch musikalisches Durcheinander über zwei, die sich wieder finden.
Zu dem Theaterstück werden die Kinder in einem Bus gebracht. Zusteigemöglichkeiten sind in Homburg (Hallenbad) und St. Ingbert (Stadthalle). Der Preis der Theaterfahrt beträgt inklusive Eintritt 5 Euro.
Interessierte melden sich für Anmeldung und weitere Auskünfte beim Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Lisa Ruck, Telefon 0 68 41 / 1 04-6 35 oder per Mail lisa.ruck@saarpfalz-kreis.de.
Neu im Kursprogramm des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises ist das Tagesseminar „Räuchern mit heimischen Heilpflanzen“. Das Räuchern zu unterschiedlichen Anlässen im Leben eines Menschen ist kulturhistorisch über viele Jahrtausende, Völker und Religionen hinweg belegt. In diesem Tagesseminar befassen sich die Teilnehmerinnen mit Sinn und Zweck des Räucherns, seinen geschichtlichen Aspekten und Heilpflanzen, die sich besonders gut zum Räuchern eignen. Die Frauen werden gemeinsam räuchern und mischen eine Kräuterkomposition, die sich besonders für den Jahresbeginn eignet. Das Seminar leitet die Heilpraktikerin Gabriele Geiger am Samstag, 23. Januar 2010 von 10 bis 16 Uhr.
Und noch ein weiterer Termin steht in Kürze an: Der Vortrag „Ehegattentestament und Vorsorgevollmacht“. Es ist eine Besonderheit des deutschen Rechts, dass Ehegatten ein gemeinschaftliches Testament, zum Beispiel ein so genanntes „Berliner Testament“, errichten können. Fehlende oder – manchmal noch schlimmer – fehlerhafte oder unvollständige Formulierungen im Hinblick auf die Problempunkte Pflichtteilsstrafklausel, Bindungswirkung, Scheidungsvorsorge beziehungsweise Wiederverheiratung führen aber sehr häufig – meist nach dem Ableben des erstversterbenden Ehegatten – zu völlig ungewollten, ja manchmal katastrophalen Ergebnissen. Der Vortrag will hierzu in leicht verständlicher Sprache einen Überblick über die verschieden Gestaltungsmöglichkeiten bieten und das Bewusstsein für die Notwendigkeit solcher Regelungen schärfen. Die Thematik „Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung“ ist seit Monaten in aller Munde. Neben einer geordneten und möglichst rechtzeitigen Vermögensnachfolgeplanung durch Testamente und lebzeitige Übergabeverträge sollte jeder von uns bedenken, dass er durch einen Unfall, Krankheit oder durch Altersgebrechlichkeit jederzeit in eine Situation kommen kann, in der er grundlegende Angelegenheiten in vermögensmäßiger und persönlicher Hinsicht nicht mehr eigenverantwortlich regeln kann. Der Vortrag soll Hilfestellung dazu geben, wie solche Vollmachten und Verfügungen rechtssicher und zielgerichtet abgefasst werden können. Den Vortrag hält Monika Fries, Fachanwältin für Familienrecht, Erbrecht und lebzeitiger Vermögensübergabe, am Dienstag, 26. Januar 2010, 19.30 Uhr.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
• Überheizte Räume sind ungesund, kosten unnötig Energie und verursachen zuviel CO2. Normal beheizte Räume sollten nicht mehr als 21-22 ° haben. Bei der Reduzierung der Temperatur um nur ein Grad spart man 6% an Energie und Heizkosten.
• Auch kontrolliertes Lüften spart Heizenergie: Besser mehrmals am Tag für ca.5 Minuten mit weit geöffnetem Fenster lüften als ständig das Fenster „auf der Kippe“ stehen zu haben. Damit wird nämlich hauptsächlich die Außenluft geheizt.
• Die Raumtemperatur sollte der Nutzung angepasst sein. Treppenhäuser, Toiletten, Schlafräume und kurzzeitig genutzte Räume kommen mit weniger Graden aus als Räume in denen man sich länger und zumeist ruhig sitzend aufhält.
• Elektrische Zusatzgeräte wie Heizlüfter haben es in sich. Bei 2000 Watt Leistung und fünf Betriebstunden täglich bedeutet das einen Verbrauch von etwa 300 kWh im Monat. Damit könnte ein Fernsehgerät ein ganzes Jahr lang betrieben werden. Heizlüfter und Co sind also energie-gierige indirekte CO2-Schleudern, die allenfalls für Notfälle akzeptabel sind. Keinesfalls sind sie als dauerhafte Ergänzung für eine defekte Raumheizung oder undichte Fenster anzusehen.
• Heizkörper sollten nicht abgedeckt oder zugestellt sein, da die erwärmte Luft sich sonst nicht im Raum verteilen kann.
• Rollläden, Fensterläden und Vorhänge sollten nachts geschlossen sein, dabei sollte aber beachtet werden, dass die Thermostatventile nicht verdeckt sind, da diese andernfalls die Raumtemperatur nicht mehr richtig regeln.
Noch mehr Tipps und eine Broschüre zum „Energiesparen im Haushalt“ gibt es bei der Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit.
Kursleitung hat die Psychologin Petra Lauterbach. Die Kurse starten am 14. Januar 2010 und laufen dann an drei Donnerstagabenden immer von 19 bis 22 Uhr. Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
Landrat Clemens Lindemann freute sich bei der Vorstellung des Kochbuchs im Forum, dass alle 13 Mitglieder des Clubs je ein dreigängiges Menü beisteuern, das als Basis die leckeren Produkte aus der Biosphäre Bliesgau haben muss. „So belegen wir, dass wir im Saarpfalz-Kreis nicht nur gut kochen können, sondern auch erstklassige Produkte haben, die keinen Vergleich scheuen müssen“, sprach der Landrat und stieß stilecht mit den Kochbrüdern auf das Buch mit einem Glas Apfelsecco aus Gersheim an.
Jürgen Baquet, Sprecher des Kochclubs, betonte das Engagement seiner Mitstreiter. In zahlreichen Sitzungen seien die Menüs entstanden. Dann wurden das Layout und die Fotos auch noch größtenteils selbst produziert. Bis hin zum Titelblatt, einem Aquarell aus dem Bliesgau, das der Kochbruder Walter Ruffing eigens für das Kochbuch malte.
Die Liebe zum Detail spiegelt sich auch in den Rezepten wider. Da findet sich für jeden Geschmack etwas: Vom Roastbeef vom Bliesgau-Rind über Bliesgau-Lammkeule oder Fischroulade vom Bliestal-Saibling bis hin zur Crepinette vom Blieskasteler Stallhasen an Trauben-Portweinsoße. Das Spektrum ist gewaltig und gibt nicht nur für die bevorstehenden Festtage so manchen guten Tipp.
Wichtig ist auch, dass die Kochbrüder vom „Heißen Löffel“ nicht nur die Rezepte sorgfältig ausgearbeitet haben, sondern auch im Anhang die Bezugsquellen für die Produkte nennen, aus denen die leckeren Speisen gemacht werden. So wird aus dem Kochbuch eine echte Werbung für die Biosphäre Bliesgau.
Das Kochbuch ist in der ersten Auflage mit 1000 Exemplaren erschienen. Der Erlös von 100 Büchern dieser Auflage kommt dem Afrikaprojekt von Dr. Schales zugute. Erhältlich ist das Kochbuch über die Mitglieder des Kochclubs. Die Kontaktadresse lautet Kochclub „Heißer Löffel“, Theresienstraße 9, 66440 Blieskastel-Niederwürzbach, Tel 06842-891547.
Das Alter allein ist jedoch nicht Grund genug, dieses Unternehmen anzugehen, erklärt Erich Steitz: „Es entspringt einem natürlichen Bedürfnis, zu sehen, was man gemacht und welche Spuren man hinterlassen hat.“ Doch weiß er auch, dass die wenigsten Künstler über ihr Werk Buch führen. Darum bot er, wie Fürst in Homburg aufgewachsen, dem Freund an, für ihn diese Aufgabe anzugehen. Erich Steitz hofft darauf, dass sich Besitzer und Sammler von Grafiken und Gemälden von Albert Fürst melden. Dabei muss sich kein Besitzer Sorgen machen, dass sein Name bekannt wird.
Ein Werkverzeichnis dokumentiert ein Werk, dessen Größe, das Entstehungsjahr und die darin angewandte Technik, etwa Aquarell oder Radierung. Im Falle eines in einem privat erworbenen Werks wird lediglich „Privatbesitz“, aber kein Name vermerkt. Erich Steitz sieht dabei seine Rolle „als Zuträger“ zum Werk des „Urgesteins der Moderne“, wie Fürst wegen seiner Aktivitäten in der Malerei der fünfziger Jahre genannt wird.
Damals gehörte er in Düsseldorf der „Gruppe 53“ an. Dort war man auf der Höhe der Zeit, arbeitete gegenstandslos und abstrakt oder sah sich ganz der dem Augenblick abgerungenen Geste verpflichtet. Kurzum, Fürst gehörte zum deutschen Informel, und das blieb nicht ohne Wirkung auf sein Werk. Hier zählte die jeweils eigene Aussage im Bild. „Ich war daher in der Grafik nie an großen Serien interessiert, eher an Einzeldrucken, in die ich noch hineinzeichnete und kleinen Auflagen.“
Kurzum: Auf Erich Steitz wartet viel Arbeit. Und die Zeit läuft, denn es soll zur für Juni in Homburg geplanten Ausstellung vorliegen. In welcher Form, ob im Druck oder auf CD-Rom, das Werkverzeichnis erscheint, „ist noch offen“, so Albert Fürst. Schließlich müssen erst einmal die Werke gefunden werden.
Kontakt: Dr. Erich Steitz, 0 68 94/3 45 01; Email: Erich.Steitz@arcor.de
Info: Albert Fürst
Geboren 1920 in Homburg. 1939-40, 1946-49 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, 1948-1951 Studium der Fächer Romanistik und Philosophie an den Universitäten Köln und Paris; 1953 Eintritt in den Schuldienst, 1956-57 Leitung der „Gruppe 53“, 1975-1990 Vorsitzender der Vereinigung „Malkasten“, Düsseldorf. 1982 Ausscheiden aus dem Schuldienst. Albert Fürst lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Wochen- und Monatelang hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichsten Lerninhalten auseinander zu setzen, denn schließlich sieht der Gesetzgeber eine gute Ausbildung für Personen vor, die Kinder in der Tagespflege betreuen. So umfasste der Lernplan unter anderem Rahmenbedingungen der Kindertagespflege mit rechtlichen wie finanziellen Grundlagen, Tätigkeitsprofil und Prozessgestaltung, Erziehungsziele und Kommunikation in der Erziehung, Themen wie Gesundheit, Ernährung und Sicherheit, die kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung in der Kindertagespflege, Kooperation und Kommunikation zwischen Kindertagespflegeperson und Eltern, Krisen-, Konflikt- und Stressbewältigung sowie die Erarbeitung eines individuellen pädagogischen Konzeptes.
Bei dieser Vielzahl von Lerninhalten griffen Marion Reugels und Vera Eckhardt auch auf Experten zurück, die spezielle Themen aufgriffen. Kein Wunder, dass nach diesem Büffeln und der Umsetzung in die Praxis nun am Ende des Kurses gefeiert wurde. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Sitzungstrakt des Homburger Forums überreichten Landrat Clemens Lindemann und Jugendamtsleiter Klaus Guido Ruffing den Frauen ihre Zertifikate. Der Landrat und der Jugendamtsleiter betonten bei der Feier, dass mit dieser Qualifizierung die Tagespflege noch weiter gefestigt und gestärkt werde. Lange seien die Zeiten vorbei, dass diese Pflege als zweitrangig angesehen werde. Gerade vor dem Hintergrund dieser umfassenden Ausbildung zeigte sich der Landrat stolz auf die Absolventinnen des Kurses, dem noch weitere folgen werden.
Der nächste Kurs für Kindertagespflegerinnen und -pfleger läuft am 2. Februar 2010 an. Noch sind einige Plätze frei. Weitere Infos gibt es beim Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Marion Reugels, Telefon 0 68 41 / 1 04-1 19, E-Mail: Marion.Reugels@saarpfalz-kreis.de.
Die neue Regelung besagt, dass der Kreis die Beiträge für Krippe, Kindergarten, Hort und das Kooperationsmodell Jugendhilfe-Schule gestaffelt nach Kinderzahl prozentual übernimmt. Angerechnet werden alle Geschwister-Kinder bis zum 14. Lebensjahr, unabhängig davon, in welcher Einrichtung sie sind. Für das zweite Kind gibt es eine Ermäßigung der Beiträge um 25 Prozent, für das dritte um 50 Prozent, das vierte um 75 Prozent und ab dem fünften ist eine Beitragsfreiheit erreicht.
Diese Reduzierung der Beiträge wird rückwirkend bis zum 1. August 2009 angewandt. In diesem Zusammenhang dankte Hans-Josef Daubaris, bei der Kreisverwaltung in Homburg zuständig für Kindergarten und Kindertagesstätten, den Trägern der Einrichtungen für deren Unterstützung und Mitarbeit im Sinne der Eltern.
Diese neue Regelung im Saarpfalz-Kreis basiert auf der Überlegung, dass es nicht sein darf, dass Eltern in einer Solidargemeinschaft die Kosten für kinderreiche Familien mittragen sollen. Zudem galt die bisherige Regelung immer nur auf Kinder, die in gleichen Einrichtungen untergebracht sind. Dies ist nun nicht mehr der Fall.
Landrat Clemens Lindemann: „Wir setzen damit ein familienpolitisches Signal, um Familien zu entlasten. Diese Rechnung greift deutlich bei den teilweisen erheblichen Beiträgen für Krippe- oder Ganztagesplätze. Wenn eine Familie mit drei Kindern für das dritte Kind in der Krippe 150 Euro statt 300 Euro monatlich zahlen muss, wirkt diese finanzielle Erleichterung durch den Saarpfalz-Kreis mehr als eine leichte Kindergeld-Erhöhung.“
Der Saarpfalz-Kreis wird in diesem Bereich jährlich zwischen 400 000 und 500 000 Euro investieren. Erste Rückläufe von den Trägern der Einrichtungen zeigen, dass die geschätzten Kosten sehr realistisch sind.
Dies ist besonders gravierend, da Kinder wesentlich empfindlicher sind als Erwachsene. Durch ihre größere Hautoberfläche im Verhältnis zum Gewicht, ihr erhöhtes Atemvolumen und eine erhöhte Stoffwechselrate nehmen sie mehr Schadstoffe auf. Ihr Immun- und Nervensystem befindet sich noch in der Entwicklung. Das europäische Warnsystem Rapex warnt jährlich vor Hunderten von unsicheren Produkten, darunter insbesondere Spielzeuge.
Worauf man als Verbraucher achten kann:
Kaufen sie kein Spielzeug, das chemisch oder parfümiert riecht
Vermeiden sie Billigspielzeug, Werbegeschenke oder Dekoartikel, hier gelten gesetzliche Grenzwerte nicht
Achten sie besonders bei Kleinkinderspielzeug darauf, dass sich keine Teile ablösen, die verschluckt werden können
Achten Sie bei Plastikspielzeug auf Kennzeichnungen wie „Phtalat-frei“ oder „PVC-frei“
Achten sie auf das deutsche GS-Zeichen, es zeigt, dass die gesetzlichen Richtlinien eingehalten werden.
Sehr empfehlenswert ist Spielzeug mit dem „Spiel-Gut-Zeichen“.
Vermeiden Sie batteriebetriebenes Spielzeug. Batterien enthalten giftige Metalle und gehören zum Batterie-Recycling. Sie wandern aber oft unentdeckt mit dem Spielzeug in den Hausmüll.
Bei Puppen und Teddybären sind waschbare Produkte von Naturtextilfirmen oder mit dem Öko-Tex-100-Siegel zu bevorzugen.
Tests wie Öko-Test und Stiftung Warentest geben Auskunft über das Abschneiden einzelner Produkte
In Kürze wird es Holzspielzeuge geben , das mit dem „Blauen Engel“ als gesundheitliche unbedenklich und umweltfreundlich hergestellt gekennzeichnet ist
Insgesamt gilt: Weniger ist mehr! Kaufen sie weniger Spielzeug, dafür mehr Qualität. Das kommt sowohl der Entwicklung Ihres Kindes als auch der Umwelt zugute.
Weitere Informationen über Tests, Bestimmungen sowie Umwelt -und Gesundheitsaspekte erhalten Interessierte bei der „Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit“ beim Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises: kug@saaarpfalz-kreis.de oder Telefon: 0 68 41 / 1 04-83 91.
Die Blieskastelerin Bärbel Riedinger (Linke) sagte der SPD vor den Wahlgängen die Schützenhilfe ihrer dreiköpfigen Fraktion zu. Erfolglos: SPD-Fraktionschef Dieter Hamm, der wegen eines Krankenhausaufenthalts an der Sitzung nicht teilnehmen konnte, zog als Gegenkandidat sowohl für Albert Bold als auch für Markus Schmitt mit jeweils 14:17 Kreistagsstimmen in Abwesenheit den Kürzeren.
Nach den Wahlen der Beigeordneten und der Besetzung der einzelnen Ausschüsse und Gremien befasste sich der Kreistag dann mit der Wiederbelebung der Bahnstrecke zwischen Homburg und Zweibrücken. „Auch ich persönlich habe zu diesem Thema eine positive Meinung“, bekannte Landrat Clemens Lindemann während der Kreistagssitzung: „Der Zweibrücker Bahnverein hat da in den vergangenen Monaten eine sehr gute Aufklärungsarbeit geleistet. Ich bin auch überzeugt davon, dass eine Verlängerung der S-Bahn den Homburger Hauptbahnhof stärken würde.“
Einstimmig beauftragte der saarpfälzische Kreistag den Landrat, die Resolution an die Landesbehörden weiterzuleiten. In dem Schriftstück werden die Regierungen der beiden benachbarten Bundesländer aufgefordert, „nicht mehr länger zu zögern, sondern partnerschaftlich die nötigen Schritte zu unternehmen, um die S-Bahn-Verbindung zwischen Homburg und Zweibrücken herzustellen und eine Inbetriebnahme bis 2015 zu ermöglichen“. Denn die „willkürlich gezogene Landesgrenze innerhalb eines verkehrlich und geschichtlich eng verbundenen Raumes“, so die Resolution weiter, dürfe „sinnvolle Verkehrsprojekte nicht länger verhindern“. Ziel der Resolution ist es, dass die Schienenstrecke von Homburg nach Zweibrücken in das S-Bahn-Netz Rhein/Neckar einbezogen wird. Der Kreistag in seiner Entschließung: „Ein fehlender Lückenschluss im Schienenverkehr im Städtedreieck Neunkirchen - Homburg – Zweibrücken mit Auswirkungen bis Pirmasens, Kaiserslautern und St. Wendel steigert die Attraktivität im Nahverkehr, verkürzt Fahrzeiten und wertet den Fernverkehrshalt Homburg auf. Das Biosphärenreservat Bliesgau erhält mit dem Haltepunkt Schwarzenacker und dem neuen Haltepunkt Einöd eine durchgehende Nahverkehrsanbindung in die Westpfalz und in den Rhein-Neckar-Raum.“ So sei es „offensichtlich, dass durch die S-Bahn-Verlängerung große Vorteile für Homburg und den Saarpfalz-Kreis, für Zweibrücken und die Südwestpfalz entstehen.“
Landrat Clemens Lindemann: „Diese stolze Summe geben wir gerne aus, den wir möchten nicht, dass Kinder anderen Kindern beim Essen zuschauen müssen, weil ihre Eltern nicht die notwendigen Einkünfte haben.“
Nachdem die Vorschulausschüsse der einzelnen Einrichtungen per Landesgesetz aufgelöst wurden und zu Elternvertretungen wurden, sind nun auch Kreis- und Landesebene vorgesehen.
Zur ersten Sitzung auf Kreisebene konnten Jugendamtsleiter Klaus Guido Ruffing und Hans-Josef Daubaris, zuständig für den Kindergarten- und Kindertagesstättenbereich bei der Kreisverwaltung, 42 Vertreterinnen und Vertreter saarpfälzischer Einrichtungen begrüßen. Eingangs informierten beide über die aktuelle Situation. Zurzeit gibt es im Kreis 76 Kindergärten und Kindertagesstätten. Zwei Einrichtungen kümmern sich um behinderte Kinder. Insgesamt werden rund 4 000 Plätze für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren angeboten, davon sind 1 400 ganztags. Weitere Eckdaten sind 565 Krippenplätze, 438 Hortplätze, 62 Plätze für das behinderte Kind und über 300 Plätze im Kooperationsmodell Jugendhilfe-Schule.
Bei den nachfolgenden Wahlen wurde Dr. Patric Hennes (Kindergarten St. Andreas, Erbach) zum Vorsitzenden, Silke Fuhrmann (Städtische Kita, Oberwürzbach) zu seiner Stellvertreterin bestimmt. Im anschließenden Gedankenaustausch kritisierten die Elternvertreter die Auflösung der Vorschulausschüsse, da sie dadurch deutlich an Kompetenzen eingebüsst hätten. Positiv werteten sie aber die Einrichtung der Gremien auf Kreis- und Landesebene.
Das Lebensmotto von Sigrid Lambrecht lautet: „Die Seele nährt sich von dem, woran sie sich erfreut“. Sigrid Lambrecht wurde 1934 geboren, wuchs in Berlin auf und lebt seit 1961 im Saarland. Zu ihren künstlerischen Neigungen sagt sie: „Tanz, Sport, Natur und jede Art von Kreativität sind für mich die schönsten Dinge des Lebens.“ Nachdem sie 30 Jahre lang erfolgreich als Trainerin in einem Sportverein tätig war und mit ihren Schützlingen nationale wie internationale Erfolge erzielen konnte, widmet sie sich seit 2000 der Malerei. Kurse bei freischaffenden Künstlern, bei der VHS und der Sommerakademie von ARTefix bilden die Basis für ihre Arbeiten.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 10. Dezember um 19 Uhr eröffnet. Zu sehen sind die Arbeiten der beiden Künstlerinnen in der Galerie im Forum dann bis 15. Januar 2010, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
„Ein zukunftsfähiges Unternehmen braucht heute vor allem gesunde und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, begründet Landrat Clemens Lindemann die Gesundheitsinitiative in der Kreisverwaltung, die unter anderem auch in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Prävention und Gesundheit (ZPG) durchgeführt wurde. Nun sollen weitere Gesundheitstage folgen.
"Ich hätte nie geglaubt, dass das Gebäude, das wir erst vor kurzem von der Stadt St. Ingbert übernommen haben, in einem so desolatem Zustand ist", betont Landrat Lindemann weiter. Er hätte sich gewünscht, dass Herr Schuh, der jetzt auch den traurigen Zustand beklagt, in der Zeit, in der er im Stadtrat für das Gebäude zuständig war, auf nachhaltige Sanierungen gedrängt hätte.
Die Kreisverwaltung habe derzeit vor, nach Abstimmung mit dem Kreistag gleich zu Beginn des neuen Jahres ein Gutachten an einen Statiker in Auftrag zu geben, um herauszufinden, was von dem Gebäudekomplex noch zu retten ist. Die Verwaltung empfiehlt dem Kreistag im kommenden Haushalt 15 000 Euro bereit zu stellen, um sichere Daten zu erhalten, wie mit dem Gebäude weiter umgegangen werden kann.
Grundsätzlich wolle man wenigstens die Turnhalle für die Nutzung durch die Erweiterte Realschule erhalten, wenngleich es Stimmen gäbe, die empfehlen, am besten gleich alles abzureißen und besser solide und stabil neu zu bauen. Viel Hoffnung hat die Kreisverwaltung dabei nicht für das ehemalige Hallenbad. Einen teuren Zuschussbetrieb will und kann sich der Saarpfalz-Kreis in Rohrbach nicht erlauben. Allein die Energiekosten seien horrend.
Gerne will sich die Kreisverwaltung demnächst mit Ortsvorsteher Hans Wagner (Familien-Partei) und dem Ortsrat zusammensetzen, um eine einvernehmlich getragene Entwicklungsperspektive für den Gebäudekomplex zu erarbeiten.
Für den Saarpfalz-Kreis ist vor allem wichtig, dass die Erweiterte Realschule St. Ingbert-Rohrbach die Gebäude nutzen kann und der Schulstandort in Rohrbach erhalten wird und attraktiv gestaltet werden kann.
Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien stehen in signifikant höherer Gefahr, selbst im Laufe ihres Lebens ein Suchtverhalten auszuprägen als andere Kinder. Experten sprechen von einem bis zu 6fach höheren Risiko. Auch die Gefahr, an anderen psychischen Störungen wie Angst, Depression, Persönlichkeitsstörungen zu erkranken, ist deutlich erhöht. In Deutschland sind etwa 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche von der Suchterkrankung eines oder beider Elternteile betroffen, jedes 12. Kind lebt dauerhaft in einer suchtbelasteten Familie.
Entscheidend für die Entwicklung eigener Störungen der Kinder ist, wie lange, in welcher Form und wie häufig sie dem süchtigen Verhaltens der Eltern ausgesetzt sind. Daher ist es wichtig, den Kindern so früh wie möglich Hilfen zur Verfügung zu stellen, um präventiv wirksam zu sein und erste auftretende Störungen direkt behandeln zu können.
Hier setzt das Projekt "Wiesel – Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien " an, das am 30. November im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Es hat zum Ziel, Kindern und Jugendlichen in Gruppenangeboten Raum zu schaffen, sich in vertrauensvoller Umgebung mit Gleichbetroffenen über die Probleme im familiären Umfeld auszutauschen und so Entlastung zu erfahren. Eigene Wünsche und Bedürfnisse, die oft durch die Suchtdynamik des Elternhauses in den Hintergrund gedrängt wurden, sollen wahrgenommen und ausgedrückt werden. Kreativangebote und freizeitpädagogische Maßnahmen ergänzen und fördern das Gemeinschaftserleben in der Gruppe. "Wir wollen die Lebenskompetenzen der Kinder und Jugendlichen erweitern, um so die Entwicklung von Schutzfaktoren für die kindliche Entwicklung zu begünstigen" betont Dr. Horst Arend, Leiter der Beratungsstelle "Die Brigg" in Neunkirchen, unter deren Federführung das Projekt durchgeführt wird.
Aber auch die Eltern werden angesprochen. Beratungsgespräche sollen sie in ihrer elterlichen Rolle und Verantwortung stärken. Ohne Schuldgefühle zu provozieren soll ihre Wahrnehmungsfähigkeit für die Betroffenheit ihrer Kinder geschärft und die häufige Annahme, die Kinder bekämen von der Suchtverhalten der Eltern nichts mit, widerlegt werden.
Dritte Zielgruppe des Projektes sind Fachkräfte und Multiplikatoren aus Jugendhilfe und -arbeit, der Suchthilfe, Erziehungsberatungsstellen und anderen jugendspezifischen Anlaufstellenstellen. "Wiesel bietet Informations- und Fortbildungsveranstaltungen an und erstrebt die Bildung eines regionalen Netzwerkes von Personen und Institutionen, die mit betroffenen Familien bereits Kontakte haben. Die Zusammenarbeit der Hilfesysteme soll so transparenter gestaltet und optimiert werden" erläutert Projektmitarbeiterin Corinna Oswald, die derzeit das erste Gruppenangebot für Kinder und Jugendliche vorbereitet. Start soll im Januar 2010 sein.
Das Projekt Wiesel sei eine gute Ergänzung bereits im Saarpfalz-Kreis bestehender Beratungs- und Präventionsangebote für Menschen mit Suchtproblemen erläuterte Landrat Clemens Lindemann. In Anwesenheit von Andreas Heinz, Leiter der Suchtberatung der Caritas im Saarpfalz-Kreis, und Kai Frisch als Vertreter der Präventionsfachstelle Praesent der Arbeiterwohlfahrt, betonte er den Kooperations- und Vernetzungsgedanken des Projektes. Es sei gelungen, in einem über die Kreisgrenze hinaus gehenden Zusammenwirken mit den Landkreisen Neunkirchen und St. Wendel die von der "Aktion Mensch" gewährte Projektbezuschussung so zu ergänzen, dass das Projekt Wiesel bis Oktober 2011 erprobt werden könne. "Wir sehen in dem Projekt Wiesel eine sinnvolle Ergänzung anderer jugendhilfespezifischer Angebote des Saarpfalz-Kreises. Insofern passt es sehr gut zu unserer auf Prävention und die Gewährung früher Hilfen ausgerichteten Unterstützung für Kinder, Jugendliche und deren Eltern", betonte Landrat Lindemann abschließend.
Interessierte wenden sich an:
Dipl.Psych. Corinna Oswald, Projekt Wiesel, Hüttenbergstr. 42, 66538 Neunkirchen, Tel: 06821 – 920940 (oder 920926), e-Mail: c.oswald@caritas-nk.de.
Auskunft erteilen auch bei der Kreisverwaltung in Homburg Hans-Josef Daubaris, Telefon 06841/104-125 und Norbert Höchst, Telefon 06841/ 104-220.
Alle Anfragen werden vertraulich behandelt.
Anschließend haben die Besucherinnen wie immer Gelegenheit, sich auszutauschen, näher kennen zu lernen und ihre beruflichen Netzwerke weiter zu knüpfen. Weitere Infos beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04- 84 64.
Mit viel Liebe zum Detail gingen die Freizeit-Bäcker unter der fachkundigen Anleitung von Klaus Schäfer und Johannes Lindemann, der zwei Jahrzehnte Gastgeber für diese Backaktion war und heute im wohl verdienten Ruhestand ist, zu Werke und zauberten „Spitzgebackenes“ und „Ausgestochenes“. In den nächsten Tagen werden die Plätzchen der Elterninitiative krebskranker Kinder gebracht, damit die kleinen Patienten die Vorweihnachtszeit im wahrsten Sinn des Wortes kosten können.
Eingerahmt wird die Natursteinbühne von einer schönen Hainbuchenhecke und einem Ahornbaum, der nun als grüner Schulbaum den Schulhof bereichert.
Die Schulleiterin Ursula Luckscheidter freut sich, dass der lang gehegte Wunsch der Schule und der Schülerinnen und Schüler, den Schulhof attraktiver zu gestalten, endlich in Erfüllung geht. Landrat Clemens Lindemann kündigte an, dass man in den kommenden Jahren gerne weitere Teile des Schulhofs umgestalten und sanieren wolle.
Die Beschäftigungsmaßnahme der Neuen Arbeit Saar wurde in Kooperation mit der Arge-Saarpfalz, dem Saarpfalz-Kreis, dem Ministerium für Justiz, Arbeit und Soziales und der Europäischen Union durchgeführt.
Info:
Arbeitsgelegenheiten der ARGE Saarpfalz
Das Projekt Öko-Schule St. Ingbert der Neuen Arbeit Saar (NAS) beschäftigt 15 Maßnahmen-Teilnehmer und einen Vorarbeiter. Im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Jobs) werden die Teilnehmer beschäftigt und berufspraktisch qualifiziert. Die Maßnahme umfasst mit 50 Prozent einen Qualifizierungsanteil mit intensiver, fachpraktischer und fachtheoretischer Schulung im Bereich Garten-und Landschaftsbau. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei allgemeinen und individuellen, vermittlungshemmenden Defiziten eine gezielte Unterstützung. Dies ist besonders wichtig, um die Chancen für den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt wesentlich zu verbessern.
Schild machte deutlich, dass das Saarland wie alle anderen Bundesländer auch den Impfstoff Pandemrix der Firma Glaxo Smith Kline bestellt habe. Diese Entscheidung, die zum Zeitpunkt des Ausbruchs der Pandemie im Mai getroffen wurde, war getragen von der Notwendigkeit, möglichst vielen Bundesbürgern einen Impfstoff zur Verfügung zu stellen. „Wir haben uns daher bewusst für Pandemrix entschieden, weil dieser Impfstoff für viele Menschen ein Schutz bietet und vor allem der ein breites Schutzspektrum abdeckt. Andere Firmen waren nicht in der Lage so große Mengen zu liefern. Der Impfstoff Pandemrix ist aber genauso sicher wie der nicht verstärkte Impfstoff“, so Schild.
„Wir werden die insgesamt 600.000 Dosen Impfstoff jedoch in wöchentlichen Lieferungen erhalten. Für die ersten Wochen sind uns wöchentlich ca. 25.000 Impfdosen zugesagt worden. Wir werden daher jeder Impfpraxis in den ersten Wochen nur ca. 100 Impfdosen zur Verfügung stellen können. In den Folgewochen erwarten wir größere Liefermengen“.
Damit sich die Saarländer informieren können, wurden zwei Hotlines eingerichtet: Unter der 06 81 / 5 01-36 94 gibt es allgemeine Informationen zur Neuen-Influenza-Grippe A/H1N1. Fragen zur Schutzimpfung oder zum Ablauf sowohl für Bürger, als auch für Impfpraxen beantworten die Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums unter der 06 81 / 5 01-36 95. Wichtige Hinweise und Informationen zur Schutzimpfung gibt es auch auf der Website des Ministeriums unter http://www.justiz-soziales.saarland.de/ . Auch kann kostenfrei ein Info-Flyer bestellt werden. Auch werden die Impfpraxen in Anzeigen und mit Info-Postern veröffentlicht.
Staatssekretär Schild macht jedoch darauf aufmerksam, dass nicht jede Hausarztpraxis eine Impfung durchführen kann. „Der Impfstoff ist nicht frei verfügbar und muss in größeren Einheiten verimpft werden. Daher ist es nicht möglich, dass jeder Hausarzt die Schutzimpfung gegen die Neue Influenza durchführt. Wer sich impfen lassen will, kann einen Impftermin in einer Impfpraxis seiner Wahl vereinbaren. Betriebsärzte können Mitarbeiter in Betrieben impfen. Gesundheitsämter organisieren die Impfung für Schlüsselpersonal im Bereich Sicherheit und öffentliche Ordnung
Die Impfung wird von allen Krankenversicherungen gezahlt. Die Entrichtung einer Praxisgebühr ist nicht notwendig. Alle Versicherten sollten ihre Krankenkassenkarte mitbringen. Auch ist es wichtig, den Impfausweis mitzubringen. Sollte dieser nicht vorhanden sein, wird in den Impfpraxen eine Impfkarte zur Dokumentationszwecken nach der Impfung ausgestellt. Vor der Impfung erhalten die Patienten in den Impfpraxen einen Aufklärungsbogen.
Bewohner von Altenheimen und Senioreneinrichtungen, aber auch von Einrichtungen der Fürsorge können von den Ärzten der Impfpraxen geimpft werden. Diese nehmen auch Impfungen gegen die Neue Influenza in den Einrichtungen wahr. Auch Patienten, die nicht zu den Impfpraxen kommen können, werden nach dem Impfkonzept des Saarlandes von den Ärzten der Impfzentren geimpft. Bei Engpässen kann auch eine Impfung durch Ärzte der örtlichen Gesundheitsämter erfolgen. Die Gesundheitsämter organisieren die Impfung für Schlüsselpersonal im Bereich Sicherheit und öffentliche Ordnung. Für Kinder und HIV-Patienten gibt es eigene Impfpraxen im Saarland. Schwangere sollen nach der Empfehlung der Impfkommission mit einem nicht verstärkten Impfstoff geimpft werden. Dieser sei in den kommenden Wochen auch im Saarland für Schwangere verfügbar.
Hintergrund:
Auch wenn die Erkrankungen in Deutschland und im Saarland überwiegend milde verlaufen sind, wird chronisch kranken Menschen und immungeschwächten Personen von der Ständigen Impfkommission ebenso wie Mitarbeitern in Gesundheitseinrichtungen oder Einrichtungen der Fürsorge eine Impfung empfohlen. Die Impfkommission und das zuständige Paul Ehrlich Institut empfehlen immungeschwächten Personen eine zweimalige Impfung. Kinder sollten zweimal mit der halben Impfdosis geimpft werden. Die Ständige Impfkommission weist darauf hin, dass die Impfung im Zweifelsfall nach individueller Nutzen-Risikoabwägung vorgenommen werden soll. Das gilt besonders für chronisch Kranke, Kinder und Schwangere. Schwangere sollten mit einem nicht adjuvantierten Spalt-Impfstoff geimpft werden.
Der neue Impfstoff ist, wie Arzneimittel allgemein, sicher und unterliegt der Zulassungspflicht gemäß dem Arzneimittelgesetz. Daher durchlaufen Impfstoffe ein Zulassungsverfahren, in dem neben der pharmazeutischen Qualität die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit durch die nationale oder europäische Zulassungsbehörde überprüft werden. Für die Zulassung ausschlaggebend ist dabei u.a. der Nachweis eines positiven Nutzen- Risiko-Verhältnisses. Die Zulassung und Anwendung eines Impfstoffes gegen die neue Influenza beruht auf der jahrelangen Erfahrung mit Grippeimpfstoffen und ergänzenden Untersuchungen von Musterimpfstoffen. Nicht auszuschließen ist jedoch, dass bei breiter Anwendung eines neuen Arzneimittels bislang unerwartete Nebenwirkungen entdeckt werden. Die Erfahrung zeigt, dass solche Nebenwirkungen – wenn überhaupt – sehr selten auftreten.
Seit den ersten Erkrankungsfällen in Mexiko im März diesen Jahres kam es im Saarland seit Anfang Juli – so Staatssekretär Wolfgang Schild – zu 270 bestätigten Fälle der Neuen-Influenza. „Die Erkrankungszahlen sind zwar in den letzten Wochen rückläufig gewesen, jedoch rechnen wir mit einem weiteren Anstieg in den kommenden Wintermonaten. Der Höhepunkt der Erkrankungen dürfte wie bei der saisonalen Grippe in den Monaten Februar und März erreicht werden“.
Liste der Impfpraxen im Saarpfalz-Kreis
Dr. med. Flohr Klaus Hinter den Gärten 8 66386 St. Ingbert 06894 – 51335 Dr. med. Meyer-Kuschefski Susanne Kaiserstraße 15 66386 St. Ingbert 06894 - 3252 Schuster Anton Poststraße 3 66386 St. Ingbert 06894 -2611 Dr. med. Winter Ute Poststraße 3 66386 St. Ingbert 06894 - 2611 Dr. med. Thamm Udo Blieskasteler Straße 2 66386 St. Ingbert 06894 - 36464 Dr. med. Steffens Günter Kaiserstraße 84-86 66386 St. Ingbert 06894 – 36162 Dr. med. Jost Wolfram Kaiserstraße 22 66386 St. Ingbert 06894 – 4209 Dr. med. Frisch Thorsten Oststraße 68 66386 St. Ingbert 06894 - 2092 Dr. med. Maurer Ursula Rathausstraße 63 66450 Bexbach 06826 – 2410 Dr. med. Betz Peter Aloys-Nesseler-Platz 1 66450 Bexbach 06826 – 92310 Dr. med. Dorst-Sebastian Petra Frankenholzer Straße 1 66450 Bexbach 06826 – 6417 Dr. med. Sebastian Peter Frankenholzer Straße 1 66450 Bexbach 06826 – 6417 Dr. med. Fell Dagobert Aloys Nesseler Platz 7 66450 Bexbach 06826 – 91133 Dr. med. Metz Wolfgang Talstraße 21 66424 Homburg 06841 – 172130 Dr. med. Lißmann Josef Dürerstraße 132 66424 Homburg 06841 – 759050 Dr. med. Beuter Thomas Karlstraße 2 66424 Homburg 06841 – 64055 Dr. med. Kuntz Wolfgang Berliner Straße 104 66424 Homburg 06841 – 79797 Dres. Wahlen, Büttner, Richter Talstraße 49 66424 Homburg 06841 – 932321 Dr.med. Rudolph Eckhard Talstraße 28a 66424 Homburg 06841 – 79001 Kwiet Klaus-Dieter Zweibrücker Straße 76 66424 Homburg 06841 – 2250 Dr. med. Schuh Kaiserstraße 16 66424 Homburg 06841 – 2098 Dr. med. Schuberth Karl Hauptstraße 66 66424 Homburg 06841 – 1590 Dr. med. Stiefler-Fritsch Susanne Hauptstraße 66 66424 Homburg 06841 – 1590 Dr. med. Wolfart Ingolf Karlstraße 2 66424 Homburg 06841 – 64055 Cordes Heinz Bliesgaustraße 65 66440 Blieskastel 06842 – 2326 Schegerer Stefan Bliesgaustraße 65 66440 Blieskastel 06842 – 2326 Dr. med. Teja Martina Ludwigsthaler Straße 5 66459 Kirkel 06841 – 81575 Berning Jürgen Bahnhofstraße 5 B 66453 Gersheim 06843 – 589595 Dr. med. Becker German An der Mühle 1 66453 Gersheim 06843 - 301 Schwendich Marina An der Mühle 1 66453 Gersheim 06843 – 301 Dr. med. Ziegler Jürgen An der Mühle 1 66453 Gersheim 06843 – 301 Bunge Johannes Adenauerstraße 85 66399 Mandelbachtal 06893 - 6885 Dr. med. Becker Marlene Rubenheimer Str. 10a 66399 Mandelbachtal 06893 – 1608 Kirsch Isabella Sains-Richaumont-Straße 1 66399 Mandelbachtal 06893 - 500
Zu dem Theaterstück werden die Kinder in einem Bus gebracht. Zusteigemöglichkeiten sind in Blieskastel (Busbahnhof), Homburg (Hallenbad) und St. Ingbert (Stadthalle). Der Preis der Theaterfahrt beträgt inklusive Eintritt 5,00 Euro. Wer seine Kinder für die Theaterfahrt jetzt noch anmelden möchte, sollte sich beeilen, da die Nachfrage sehr groß ist. Interessierte melden sich bitte für Anmeldung und weitere Auskünfte beim Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Lisa Ruck, Telefon 0 68 41/1 04-6 35 oder per Mail lisa.ruck@saarpfalz-kreis.de.
• Überheizte Räume sind ungesund, kosten unnötig Energie und verursachen zuviel CO2. Normal beheizte Räume sollten nicht mehr als 21-22 ° haben. Bei der Reduzierung der Temperatur um nur ein Grad spart man 6% an Energie und Heizkosten.
• Auch kontrolliertes Lüften spart Heizenergie: Besser mehrmals am Tag für ca.5 Minuten mit weit geöffnetem Fenster lüften als ständig das Fenster „auf der Kippe“ stehen zu haben. Damit wird nämlich hauptsächlich die Außenluft geheizt.
• Die Raumtemperatur sollte der Nutzung angepasst sein. Treppenhäuser, Toiletten, Schlafräume und kurzzeitig genutzte Räume kommen mit weniger Graden aus als Räume in denen man sich länger und zumeist ruhig sitzend aufhält.
• Elektrische Zusatzgeräte wie Heizlüfter haben es in sich. Bei 2000 Watt Leistung und fünf Betriebstunden täglich bedeutet das einen Verbrauch von etwa 300 kWh im Monat. Damit könnte ein Fernsehgerät ein ganzes Jahr lang betrieben werden. Heizlüfter und Co sind also energie-gierige indirekte CO2-Schleudern, die allenfalls für Notfälle akzeptabel sind. Keinesfalls sind sie als dauerhafte Ergänzung für eine defekte Raumheizung oder undichte Fenster anzusehen.
• Heizkörper sollten nicht abgedeckt oder zugestellt sein, da die erwärmte Luft sich sonst nicht im Raum verteilen kann.
• Rollläden, Fensterläden und Vorhänge sollten nachts geschlossen sein, dabei sollte aber beachtet werden, dass die Thermostatventile nicht verdeckt sind, da diese andernfalls die Raumtemperatur nicht mehr richtig regeln.
In "GG 19" - einem der außergewöhnlichsten Filmprojekte der letzten Jahre - stellt Regisseur und Produzent Harald Siebler die Frage, wie es in Deutschland um die Verwirklichung der Menschen - und Bürgerrechte steht.
In der anschließenden Diskussion, die unter der Moderation von Dr. phil. Burkhard Jellonnek von der Landeszentrale für politische Bildung in Saarbrücken stattfindet, soll unter anderem das Thema Grundgesetz und Grundrechte, sowie politisch zu hinterfragende Ideologien diskutiert werden.
Des Weiteren wird das Gesundheitsamt an zwei Tagen in den Jugendzentren vor Ort sein und unter anderem Kondom-Führerscheine, Fragebögen sowie weitere Mitmachangebote anbieten. „Give aways“ in Form von Schleifen, passend zum diesjährigen Motto, werden ebenso verteilt wie T-Shirts und andere kleine Geschenke. Es laufen Filme zum Thema AIDS und weiterer sexuell übertragbare Krankheiten sowie verschiedene Jugendspielfilme mit anschließenden Diskussionsrunden. Als Ansprechpartner sind Mitarbeiter der AIDS-Hilfe-Saar anwesend.
Weitere Themen sind Umgang mit AIDS in anderen Kulturen (Türkei, Russland und vergleichbare Länder) sowie die Verbreitung von AIDS in Deutschland, Afrika und anderswo. Darüber hinaus wird es im Foyer des Landratsamtes einen Info-Tisch zum diesjährigen Motto geben.
Kursleitung hat die Heilpraktikerin Gabriele Geiger. Der Kurs startet am 16. November und läuft an drei Montagvormittagen immer von 9 bis 12 Uhr. Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
Pfarrerin Petra Scheidhauer übernahm die Laudatio auf die Künstlerin, die sich mit sehr farbstarken Arbeiten präsentiert. Ihre Arbeite seien eine Lobeshymne auf die Schöpfung, meinte die Laudatorin. Die Motive zeugten von einer großen Liebe zur Natur und geben ausdrucksstark ihre Gefühle wieder, die sie beim Malen empfinde.
Dieser Meinung schlossen sich auch die zahlreichen Gäste an, die sich intensiv nach der Begrüßung und der Laudatio mit der Künstlerin über ihr Werk unterhielten. Die Ausstellung ist nun noch bis 4. Dezember in der Galerie im Forum zu sehen ist. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Nach einem Pilotprojekt im Jahr 2004 war dies der erste offizielle Lehrgang auf Kreisebene. In dieser Zeit hatte sich dieses Seminar als sehr positiv erwiesen. In einigen Übungen sowie im Einsatzfall konnten die ausgebildeten Feuerwehrangehörigen ihr Können und Wissen unter Beweis stellen. Bisher absolvierten 41 Feuerwehrangehörige diesen Lehrgang. Die Feuerwehren des Saarpfalz-Kreises stehen dabei in Zusammenarbeit mit der Feuerwehrschule des Saarlandes.
Was früher auf dem Schulhof stattfand, ist mittlerweile tagtäglich im Internet zu beobachten. Fast alle Fünft- bis Siebtklässler sind beim Internet-Portal "Schüler VZ" angemeldet. So werden persönliche Fotos, Videos und Informationen mit einem Klick ins Netz geladen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wer nicht in ein "angesagtes Muster" passt, sei es zu dick, zu dünn, falsche Herkunft, "blöde Meinung" wird virtuell entblößt und somit Opfer von Cyber-Mobbing. Schüler untereinander behandeln sich so, aber auch Lehrerinnen und Lehrer werden auf diese Weise diffamiert und geschädigt.
In einer äußerst kurzweiligen Inszenierung - einfühlsam und dennoch drastisch – bringt "r@usgemobbt.de" die unterschiedlichsten Beweggründe und Intentionen zum Thema Cyber-Mobbing auf den Punkt und zu den Zuschauern. Mit fetziger Musik, mit lauten und leisen Momenten, mit einer aufregenden Bühnenpräsentation versprechen wir ein spannendes "Schauspiel", das genügend Platz für eigene Gedanken und Gefühle lässt.
Im Rahmen dieser Veranstaltung stellen sich folgende regionale Frauennetzwerke und Beratungseinrichtungen vor: Agentur für Arbeit Saarland, Arbeit und Leben im Saarland, Arbeitskammer, ARGE Saarpfalz, BPW, Gründerinnenagentur, Handwerkskammer des Saarlandes, Just Saar, Ministerium für Wirtschaft, Saarländische Investionskreditbank, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz, Wirtschaftsförderung Saarpfalz, Zonta-Club.
Ab 10 Uhr können die Teilnehmerinnen das Frühstücksbüffet genießen. In der Zeit von 10 bis 14 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten (Anmeldung erforderlich bis 4.November). Zur besseren Organisation bittet das Team des Frauenbüros um Anmeldung für das Frühstück bis 4. November unter 0 68 41 / 1 04 – 8464 oder per Email an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de .
Die Informationsveranstaltung zu dem Erfolgsteam findet am Donnerstag, 12. November 2009 um 18.30 Uhr im FrauenForum in den neuen Räumen am Scheffelplatz 1 in Homburg, statt. Das erste Treffen des neuen Erfolgsteams ist am 17. November 2009 um 18.30 Uhr.
Die Koordinierungsstelle ist ein Projekt des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Saarpfalz, der Agentur für Arbeit Neunkirchen und der ARGE Saarpfalz. So vernetzt kann sie optimal auf alle Projekte und Programme des Kreises zu greifen. Gefördert werden die Angebote vom Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.
Info und Anmeldung beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 -84 60 oder -84 64.
Ein Gesundheitsvorsorge-Programm nach medizinischen Gesichtspunkten sollte ganzheitlich konzipiert sein. Es sollte jedem Einzelnen die Möglichkeit bieten, sich aktiv und individuell für die eigene Gesundheit stark zu machen. Gesundheitspflege kann unterschiedliche Schwerpunkte verfolgen und reicht vom Bewegungstraining, über gesunde Ernährung, Stressmanagement, Entspannungstraining.
Das Programm im Detail:
Dr. Josef Mischo, ärztlicher Direktor des Kreiskrankenhauses, hält um 15 Uhr einen Vortrag über die Vorsorge und Nachsorge bei Schenkelhalsbrüchen. Er steht anschließend gerne für Fragen zur Verfügung.
In der Folge finden drei Workshops statt, zu denen Sie sich bitte anmelden sollten, da die Kapazität begrenzt ist.
Der erste Workshop beginnt um 16 Uhr: Sturzprävention: Anleitung zur Verhinderung von Stürzen.
Der zweite Workshop hat als Thema Wirbelsäulengymnastik mit Elementen aus dem Rehasport. Er beginnt um 16.45 Uhr.
Im dritten Workshop geht es um allgemeine Fitnessgymnastik. Er beginnt um 17.30 Uhr.
Das Präventionszentrum befindet sich im Gesundheitspark 2 am Standort des Kreiskrankenhauses St. Ingbert. Anmeldung zu den Workshops unter Telefon 0 68 94 / 96 30 90.
Auskünfte erteilt Renate Hirschfelder von der Ehrenamtbörse des Saarpfalz-Kreises an Interessenten unter der Telefonnummer (0 68 41) 1 04-4 05 oder unter der folgenden Email-Adresse: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de .
In seiner Laudatio ging Christian Ambach mehr auf den Menschen Bernd Fahr ein, dem es gelinge, seine Lebenslust auf Leinwand zu bannen. „Glücksgefühle“ beziehe sich daher auf zwei Ebenen: zum einen auf das Glück, das der Künstler selbst erfährt, wenn er seine Landschaften und Blumen zu Papier bringt; zum anderen aber auch das Glück, das den Betrachtern beim Studium der Bilder widerfährt.
Die Ausstellung, die rund 30 Exponate des in Homburg-Schwarzenbach lebenden Kreativen zeigt, ist noch bis 31. Oktober in der Galerie im Forum, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu sehen.
Kursleitung hat Cornelia Krempel, Diplom-Gesangslehrerin und Moderatorin. Termin für das Seminar ist Samstag, 17. Oktober 2009, von 10 bis 17 Uhr. Nähere Auskünfte erteilt das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04- 84 64.
In der Lehrküche der Erweiterten Realschule in Blieskastel werden unter der professionellen Anleitung durch Malte Mehler passend zur Herbstzeit saisonale Produkte aus dem Biosphärenreservat Bliesgau gemeinsam zubereitet und verkostet.
Die Teilnehmer lernen außerdem während des Kurses Tricks und Kniffe rund um das Thema Kochen kennen.
Der Kurs beginnt um 18 Uhr und endet um 22 Uhr. Die Teilnahme kostet pro Person 48 Euro inkl. aller Lebensmittelkosten, Tafelwasser und einer Rezeptmappe.
Nähere Informationen und Anmeldung bei der Saarpfalz-Touristik, Kreisverwaltung, Postfach 1550, 66406 Homburg, Tel.: (0 68 41) 1 04 – 1 90, Fax: (0 68 41) 1 04 – 1 95, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Die Einführung zu diesem Mentoring-Café übernimmt Doris Gaa von der Wirtschaftsförderung Saarpfalz. Diese Veranstaltung ist terminiert auf Mittwoch, 30. September 2009, 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort ist die WFG im Saarpfalz-Park in Bexbach.
Insgesamt stehen vier verschiedene Stücke auf dem Programm der Kinder-Kultur-Tage:
• Ein Schaf fürs Leben (nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Maritgen Matter)
• Der Zauberer von Oz (nach der Erzählung von Frank L. Baum)
• Alle Kühe fliegen hoch (ein tierisches Minimusical von Eva Blum u. Matthias Witting)
• Mutig (von Sebastian Eilers/Ensemble)
Los geht es bereits am Samstag, 3. Oktober 2009 im Schloßtheater Ottweiler. Dort wird im Rahmen von SPIELSTARK, dem 8. Kinder- und Jugendtheaterfestival das Stück „Ein Schaf fürs Leben“ gezeigt. In dem Stück nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Margitten Matter, geht es darum, ob Schaf und Wolf sich gut verstehen können.
Der Teilnehmerbeitrag pro Veranstaltungstermin inklusive Busfahrt und Theaterkarte beträgt 5, 00 Euro / Kind. Die Theater-Busse werden den Busbahnhof in Blieskastel, den Bahnhof in Homburg, sowie die Stadthalle in St. Ingbert anfahren, dort können ihre Kinder dann zusteigen.
Verbindliche Anmeldung und Auskünfte ab sofort beim Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Kreisjugendpflege Lisa Ruck, Telefon 0 68 41 / 1 04-6 35 oder lisa.ruck@saarpfalz-kreis.de .
Landrat Lindemann begrüßte als Schirmherr des Projektes die zahlreichen Gäste und die Schulen, die sich an dem Wettbewerb im Jahr 2009 beteiligten. Er blickte zurück auf die Anfänge, als das Projekt zur Einsparung von Energie, Wasser und Abfall (EWA) begann und stellte fest, dass es sich im Laufe der Jahre zu einem Prozess für nachhhaltige und gesunde Schulen im Saarpfalz-Kreis entwickelt habe. Er betonte, dass die ökologische Gestaltung der Schulen dem Kreis als Träger ein großes Anliegen sei, aber die Mitarbeit der Schulnutzer ein unverzichtbarer Beitrag zum Erreichen der großen und kleinen Ziele sei.
Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, fand ebenfalls lobende Worte für die Projektidee, die schon so frühzeitig die Zeichen der Zeit aufgenommen und die Themen Klimaschutz und Ressourcenschonung in die Schulen getragen habe. Das Bundesumweltministerium unterstütze solche Aktivitäten mit zahlreichen Materialien.
Eva Schwerdtfeger erklärte, dass bei der Bewertung der eingereichten Arbeiten eine Pflicht und eine Kür zu absolvieren war. Die Pflicht bestand im Nachweis von Maßnahmen im Bereich Energie, Wasser und Abfall und deren nachhaltige Umsetzung im Schulleben. Die Kür bestand in zusätzlichen Projekten aus den Bereichen Energie, Ernährung, Bewegung, Klassenklima, Verkehr, Schulgeländegestaltung und vieles mehr.
So stellten auch einige Schulen ausgewählte Projekte selbst vor, wobei Kreativität und Innovation gefragt waren: Bernd Weißmann und Simone Käfer von der Paul-Weber-Schule erklärten die thermograpfischen Untersuchungen am Schulgebäude, die auf Veranlassung der Schüler und unterstützt von den Stadtwerken Homburg zur Aufdeckung von Wärmeverlusten durchgeführt wurden. Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Gersheim stellten zusammen mit ihrem Lehrer Andreas Lang z.B. die Gewässergüteuntersuchungen an der Blies und am Hetschenbach vor. Schülerinnen der ERS Blieskastel und Lehrer Matthias Glahn berichteten von ihren Bemühungen, das Klassenklima zum Beispiel durch Pflanzen, richtiges Lüften oder Lärmkontrollen umweltfreundlich und angenehm zu gestalten, und brachten dafür einige gute Tipps mit. Lars Schuffenhauer, Lehrer von der Mandelbachtalschule, war mit einigen Schülern sogar mit dem Fahrrad angereist. Er stellte das Konzept der Schule zur gesunden Ernährung vor. Der selbstgemachte Brotaufstrich durfte im Anschluss verkostet werden.
Höhepunkt der Veranstaltung war wie immer die Preisverleihung. Die Leistungen waren laut Jury so gut, dass nur erste, zweite und dritte Plätze vergeben wurden. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Rick-Henry Ginkel und Lukas Reidenbach von der Homburger Band „Jazzy Blue“.
Erste Plätze belegten die Franz-Carl-Schule in Blieskastel, die Mandelbachtalschule, die Siebenpfeifferschule in Homburg und die Gesamtschule Gersheim; zweite Plätze gingen an die Geschwister-Scholl-Schule inBlieskastel, das BBZ St. Ingbert und das BBZ Homburg (Paul-Weber-Schule); Drittplazierte waren die Erweiterte Realschule Kirkel und das Saarpfalz-Gymnasium in Homburg.
Angesprochen bei dieser Freizeit sind Jugendliche aus dem Saarpfalz –Kreis ab 16 Jahren. Veranstalter dieser Fahrt ist das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises. Weitere Informationen gibt es bei der Kreisjugendpflege unter 0 68 41 / 1 04-1 26 oder 0 68 41 / 1 04-1 22.
Am 21.Oktober geht es in Richtung Straßburg, ins Museum LeVaisseau. Wissenschaft kann Spaß machen: Im interaktiven Museum in LeVaisseau können Kinder das Abenteuer Technik und Wissenschaft hautnah erleben und selber ausprobieren. Die interaktive Ausstellung ist in vier Themenbereiche untergliedert: "Die Welt und ich", "Die Welt der Tiere", "Selbermachen" , "Die Geheimnisse der Bilder". Des Weiteren hat das Le Vaisseau einen 5000 Quadratmeter großen Garten zum Spielen und Toben.
Angesprochen bei dieser Freizeitmaßnahme sind Kinder aus dem Saarpfalz-Kreis im Alter von 7 bis 12 Jahren. Abfahrt ist am 21.Oktober in Homburg. Veranstalter dieses Angebots sind das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises und die JugendpflegerInnen der Städte Bexbach, Blieskastel, Homburg und St. Ingbert sowie der Gemeinde Kirkel.
Anmeldungen für diese Fahrt beim Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Lisa Ruck, Telefon 0 68 41 / 1 04-6 35.
Am 6. Oktober wird um 18.30 Uhr Dr. Holger Bachmann, Facharzt für innere Medizin, Angiologie, St. Ingbert über „Die arterielle Verschlusskrankheit“ referieren. Ursachen, Beschwerdebild und Behandlungsmöglichkeiten von Durchblutungsstörungen, insbesondere im Bereich der Beine stehen auf der Agenda.
Am 20. Oktober ist um 18.30 Uhr Dr. Oliver Schneider, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Kreiskrankenhaus St. Ingbert an der Reihe. Er spricht über Erkrankungen des Schultergelenkes. Abnutzungs- oder Überlastungsbedingte Erkrankungen des Schultergelenkes nehmen an Häufigkeit deutlich zu. Die wichtigsten Krankheitsbilder und deren Behandlungsmöglichkeiten werden vorgestellt.
Schließlich wird am 3. November ab 18.30 Uhr Dr. Josef Mischo, Ärztlicher Direktor, Kreiskrankenhaus St. Ingbert über die „Möglichkeiten der Prävention – Was erscheint aktuell gesichert zur Vorbeugung gegen Erkrankungen?“ sprechen. Viele Menschen schwören auf die unterschiedlichsten Maßnahmen, Erkrankungen vorzubeugen. Was erscheint nach dem aktuellen Wissensstand tatsächlich sinnvoll.
Alle Veranstaltungen im ZPG in St. Ingbert, im ehemaligen Krankenhaus sind kostenfrei. Telefonische Anmeldung unter 0 68 94 / 96 30 90.
Weiter im Programm geht es mit dem Meditationskurs „Wege zur Mitte“. Angeboten werden in diesem Kurs Sitz-Meditation im Stil des Zen, meditativer Tanz, Achtsamkeitsübungen und Textimpulse. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Anmeldungen sind noch bis 16. September 2009 möglich. Kursleitung hat Jutta Klicker, Dozentin für Meditation und Kreatives Schreiben. Kursbeginn ist am 23. September. Hier sind fünf Mittwochabende, immer von 19 bis 20.30 Uhr eingeplant.
Der Kurs „Die Papiere im Griff – von der "Hochstapelei" zum übersichtlichen Ablagesystem“ bietet die Grundlagen für ein effektives Arbeiten im Büro. Wenn Papiere verschwinden, ist die Sucherei lästig, die Zeit verloren und obendrein die Mahngebühr oft hoch. Über einen Zeitraum von zwei Wochen lernen die Kursteilnehmerinnen, Überflüssiges auszusortieren und Wichtiges einzusortieren. Papierstapel schmelzen und Ordnung ersetzt das Chaos. Ziel ist ein funktionierendes und übersichtliches Ablagesystem, bei dem Schriftwechsel, Kontoauszüge und Dokumente genauso einen Platz finden wie Kunden- und Lieferantenunterlagen. Zielgruppe sind Angestellte, Selbstständige, Existenzgründerinnen und alle interessierten Frauen. Anmeldungen sind bis 17. September 2009 möglich. Kurssleitung hat die Diplombibliothekarin und Ordnungstrainerin Heike Hagenau. Der Kurs startet am 24. September und läuft über drei Donnerstagabende, immer von 18.30 bis 20.30 Uhr.
Neu im Kursprogramm ist der Kurs „Neiyang Gong“. In diesem Kurs beschäftigen sich die Teilnehmerinnen mit einer Qi Gong-Übungsmethode, die auf der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert. Es sind Übungen, die in äußerer Bewegung und innerer Ruhe zur Stärkung der Lebensenergie ausgeführt werden. Sie haben eine besondere Wirkung auf die Beweglichkeit der Wirbelsäule und die Regulierung der inneren Organe. Die Übungen sind leicht zu erlernen und zugleich aber auch anspruchsvoll, je nachdem wie man sie selbst gestaltet. Anmeldungen sind noch bis 22. September 2009 möglich. Tania Brachtendorf, Ärztin, Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin, leitet den Kurs, der am 29. September anfängt und insgesamt über zwölf Dienstagabende, immer von 18.30 bis 19.30 Uhr geht.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
Auch in diesem Jahr laden die Glaubensgemeinschaften wieder zu einer Interreligiösen Andacht ein. Das Motto "Frieden und friedliches Miteinander - Frieden, wo fängt er an?" steht im Mittelpunkt. Die Friedenswünsche werden ihren Ausdruck in Gebeten, Psalmen, Friedensliedern und einem Friedenstanz.
Die Interreligiöse Andacht findet am Sonntag, 13. September 2009 ab 17 Uhr auf dem Historischen Marktplatz in Homburg statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Der Verein Ein-mal-eins e.V. hat eine Förderung des Bildungs- und Gesundheitswesen in der 3. Welt zum Ziel. Neben Informationen zur aktuellen Projektarbeit gibt es eine Filmdokumentation über die Einweihung einer Mädchenschule in Afghanistan, die vom Verein finanziert wurde, und einen Schulbetrieb in Nepal. Für drei Mädchen in dieser Schule stellt der Verein das nötige Schulmaterial und unterstützt zwei Englischlehrer.
Die saarländische Naturwacht hat den Auftrag, der Bevölkerung die Schutzgebiete im Land vorzustellen. Die Umwelt- und Friedenstage bieten für den Bereich Homburg hierzu eine gute Gelegenheit. Das Lambsbachtal zwischen Bechhofen und Kirrberg zeigt noch einen recht ursprünglichen Verlauf, typisch für ein Trogtal im Buntsandstein. Schlängelnd zieht der Lambsbach langsam durchs Tal und setzt die Talwiesen und Auwälder unter Wasser. Beste Bedingungen für Nasswiesen, Schilfgras, Röhricht, Hochstauden und Erlen. Dem Besucher bieten sich einzigartige Eindrücke. Besonders reizvoll und interessant ist das urwüchsige Übergangsmoor in einem kleinen Seitentälchen des Lambsbachtals. Wollgras, Sumpfblutauge und Torfmoospolster machen das Tälchen zu einem ganz besonders stimmungsvollen Platz, der die Exkursionsteilnehmer mit Sicherheit in seinen Bann ziehen wird.
Die Teilnahme an der Exkursion ist kostenfrei.
Treffpunkt ist derWaldparkplatz an der Käshoferstraße, vor der Brücke über den Lambsbach, links. Infos bei Julia Vogel, Dezernat für Umwelt, Bildung und Bauen des Saarpfalz-Kreises, Tel. 0 68 41 / 1 04-4 80 oder www.umwelt-und-friedenstag.de .
Im Saarland gibt es 17 verschiedene Fledermausarten, von denen gleich mehrere an den Jägersburger Weihern vorkommen. Abendsegler, Breitflügelfledermaus, Wasser- und Zwergfledermaus zeigen sich mit Sicherheit bei der Wanderung rund um den Jägersburger Schlossweiher. Mit Anbruch der Dunkelheit brechen die fliegenden Säugetiere zur Jagd nach Insekten auf. Erstaunlich wie wendig und sicher sich die Tiere in der Dunkelheit bewegen und orientieren. Möglich wird dies durch eine über viele Millionen Jahre alte Fähigkeit der Tiere – nämlich durch die Ultraschallortung. Lautlos fliegen die Könige der Nacht durch die Luft und nehmen mit ihren selbst erzeugten Ultraschalllauten ihre Umgebung auch bei absoluter Dunkelheit wahr. Man kann sagen, Fledermäuse hören, was wir sehen. Mit Bat Detektoren können die Exkursionsteilnehmer die Ultraschallrufe der Fledermäuse im hörbaren Bereich verfolgen und von Christine Harbusch Einiges über das Leben der Fledermäuse erfahren.
Die Teilnahme an der Exkursion ist kostenfrei. Treffpunkt ist in Jägersburg der Parkplatz an der Gustavsburg. Weitere Infos bei Julia Vogel, Dezernat für Umwelt, Bildung und Bauen des Saarpfalz-Kreises, Tel. 0 68 41 / 1 04-4 80 oder www.umwelt-und-friedenstag.de .
Dass gerade der Bliesgau eine besondere Bedeutung für die Erhaltung europaweit gefährdeter Schmetterlinge hat, wissen sicherlich nur die Weinigsten. Alarmierend ist, dass gerade der Goldene Skabiosen Scheckenfalter, wissenschaftlich auch Euphydrias aurinia genannt, als Highlight der Bliesgau-Fauna in ganz Europa nur noch an wenigen Stellen mit zurückgehenden Individuenzahlen vor. Im Bliesgau jedoch stellen Experten wie Rainer Ulrich noch zahlenmäßig große Populationen fest, die zum Teil noch am Wachsen sind.
Der Bliesgau und die Menschen, die dort wirtschaften, sind hier in einer verantwortlichen Rolle für die Erhaltung dieser Art zu sehen. Werden zum Beispiel die Wiesen zum falschen Zeitpunkt gemäht, bedeutet dies den Verlust von vielen jungen Raupen in ihren Gespinsten.
Weiß man, was Schmetterlinge brauchen, haben Euphydrias und Co auch im Bliesgau eine gute Chance weiterhin ihren Beitrag zur biologischen Vielfalt Europas zu leisten. Gerade auch im Verbandsgebiet des Naturschutzvorhabens „Saar-Blies-Gau/Auf der Lohe“ wird viel für die Erforschung der besonderen Lebensweise des Goldenen Scheckenfalters und seine Reaktion auf Pflegemaßnahmen getan. Dort finden sich auch die größten Populationen der seltenen Schmetterlinge.
Die Teilnahme am Vortrag und das Eintauchen in die Welt der Schmetterlings - Highlights des Bliesgaus - mit dem Experten Rainer Ulrich ist kostenfrei.
Aloysius Staudt entführt bei seiner Exkursion im Rahmen der Umwelt- und Friedenstage 2009 in die nicht alltägliche Welt der Spinnenkunde und versucht dabei auch, die Angst vor Spinnen zu nehmen.
Der Titel der Exkursion „Die spinnen die Spinnen“ ist durchaus wörtlich zu nehmen. Man kann bestimmte Spinnenarten auch anhand der Art und Weise unterscheiden, wie sie ihr Spinnennetz bauen. Dabei gibt es verschiedene Methoden des Fallenstellens. Eine Spinnengruppe baut keine Netze, sondern richtige Fangschläuche. Das ist weniger aufwändig, denn viele Spinnennetze müssen ständig gewartet werden. Alle diese Spinnenmethoden haben ein Ziel: Beuteerwerb. Jetzt im Spätsommer ist die Wiese voll mit Insekten, die sich nur noch im Netz verfangen müssen. Und wenn eine Spinne dann mal schnell von einem Punkt zum anderen segeln will, dann spinnt sie sich einen Faden und lässt sich von den lauen Spätsommerwinden treiben …
Treffpunkt für die Exkursion am Sonntag, 20. September, ab 15 Uhr ist das Wasserwerk der WVO im Königsbruch, ausgangs Bruchhof. Weitere Infos und Anmeldung bei Julia Vogel, Dezernat für Umwelt, Bildung und Bauen des Saarpfalz-Kreises, Tel. 0 68 41 / 1 04-4 03 oder www.umwelt-und-friedenstag.de .
Der Kompost des Kreises wird nur aus Grünschnitt- und Strauchabfällen hergestellt und eignet sich ideal als Bodenabdeckung im Herbst oder als feine dunkle Graberde für den Friedhof. Informationen zum Sonderverkauf und zur Qualität des Kompostes gibt es unter den Telefonnummern 0 68 03 / 36 78 (Kompostanlage) und 0 68 41 / 1 04-4 04 (Kreisverwaltung, Yvonne Brocker).
Marc-Oliver Dillinger vom saarländischen Sport- und Innenministerium erläuterte, dass landesweit 65 solcher Felder entstehen werden und damit rund 6,5 Millionen Euro investiert würden. Lindemann überreichte er einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 100 000 Euro und ergänzte dass auch Sportgeräte sowohl für Kindergärten und Kindertagesstätten als auch Grundschulen ausgeliefert würden, womit durch Sport und Spaß gemeinsame Ziele erreicht werden könnten.
„Jeder Euro, der für Kinder investiert wird, ist gut angelegtes Geld“, meinte Gersheims Beigeordneter Klaus Fischer. Immerhin könnten auf dem 30 mal 15 Meter großen Feld fast alle Ballsportarten wie Fußball, Handball, Volleyball oder Basketball gespielt werden.
Interessant ist auch zu erfahren, wie der Torf entstanden ist, was der historische Torfstich ist und wie er als Dämm- und Brennmaterial in der Region verwandt wurde. Besenginster und Korbweide dienten als Rohstoffe für die Herstellung von Besen und Körben. Aus den Kiefernbäumen wurde Harz gewonnen und verwertet. Der durch das Moor gewonnene Lehm diente als Baumaterial. Nachweislich sind die im Moor entstandenen Weißsande und Raseneisenerze als Rohstoffe für die historische Glasherstellung und Eisenerzgewinnung schon zur Keltenzeit verwandt worden.
Aber auch eine kulinarisches Entdeckungsreise durch das Moor lohnt sich. Spezielle Pilze und Wildkräuter sind anzutreffen. Einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert fand auch die Jagd im Moor beginnend im 17. Jahrhundert bis heute.
Ökologisch und historisch bedeutsam ist beispielsweise das Naturschutzgebiet Scheidenberger Woog, das sich von Homburg bis Kaiserslautern erstreckt. Durch die sich bietenden Bewirtschaftungsformen über Teichwirtschaft und Wiesenbau stellte der Woog im territorialen Grenzraum eine wichtige Nahrungserwerbquelle dar.
Natürlich gibt es auch schaurige Geschichten ums Moor. Die "Irrlichter im Bruch" liefern allerlei Stoff für Gespenstergeschichten.
Alle Themenkreise werden mit Schautafeln, die die Leiterin der Exkursion entworfen hat, und aussagekräftigen Grafiken und Fotos vertieft. Zum Abschluss der Moorwanderung können die Teilnehmer gemeinsam "Moorgespensterbrote" mit frischem Gemüse und Kräutern vorbereiten und vor Ort genießen.
Treffpunkt am Samstag, 12. September um 15 Uhr ist das Wasserwerk „Königsbruch“ bei Bruchhof. Weitere Infos und Anmeldung bei Julia Vogel, Dezernat für Umwelt, Bildung und Bauen des Saarpfalz-Kreises, Tel. 0 68 41 / 1 04-4 03 oder www.umwelt-und-friedenstag.de .
Je nach Wetter und Zugänglichkeit (Fernglas nicht vergessen!) sind auch Mitte September noch etwa 5 Arten zu erwarten, im günstigsten Fall sogar bis zu 10 Arten, darunter auch die auffälligen Mosaikjungfern und Heidelibellen!
An einigen Stellen kann man hier auch vom Weg aus einen Blick auf die Blies werfen, deren Libellenfauna sich in den letzten Jahr verbessert hat. Die Gebänderte Prachtlibelle fliegt trotz ungewöhnlichem Witterungsverlauf in diesem Jahr vermutlich noch, ev. sind auch noch weitere Fließwasserarten zu sehen.
Treffpunkt ist am Samstag, 19. September um 14 Uhr der Sportplatz in Beeden. Weitere Infos und Anmeldung bei Julia Vogel, Dezernat für Umwelt, Bildung und Bauen des Saarpfalz-Kreises, Tel. 0 68 41 / 1 04-4 03 oder www.umwelt-und-friedenstag.de .
Im Rahmen der Erkundung des bereits vom Freiherrn von Knigge durchquerten Parforcereviers mit seinen nach wie vor existenten „Sternwegen“, weitläufigen Wäldern und Weiheranlagen werden Hintergründe und Besonderheiten dieser Jahrhunderte alten Kulturlandschaft erschlossen und erstaunliche Perspektiven eröffnet. Zugleich wird das 18. Jahrhundert als Schlüsselepoche einer flächendeckenden Landschaftsumgestaltung in Mitteleuropa, eines pragmatischen, aber auch künstlerisch zum Ausdruck gebrachten Umweltbewusstseins sowie der modernen Klimaforschung aufgezeigt: Immerhin war es der 1768 in Auxerre (Burgund) geborene Jean Baptiste Joseph Fourier, der mit seiner Entdeckung des „Treibhauseffektes“ den Beginn der Erforschung der „globalen Erwärmung“ markiert.
Die öffentliche Thementour „Auf Sternwegen durch den Herzogswald“ findet anlässlich der Umwelt und Friedenstage 2009 am Sonntag, 13. September 2009, statt. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr der Innenhof des Jagdschlosses „Gustavsburg“ in Homburg Jägersburg; Kostenbeitrag: 5 Euro je TeilnehmerIn. Da die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzt ist, wird um rechtzeitige Anmeldung bis 11. September 2009 bei der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Saarpfalz, Telefon 0 68 94/9 63 05 16, gebeten.
Dr. Dieter Dorda, zuständig für das Sachgebiet Umweltschutz bei der Kreisstadt Homburg, hat sich in der Vergangenheit intensiv mit der Artengruppe der Heuschrecken befasst und ist Autor mehrerer wissenschaftlicher Studien. Er wird den Exkursionsteilnehmern die wunderbare Welt der Insektenkunde erschließen und dabei auch zeigen, dass längst nicht alle Heuschrecken Grashüpfer sind bzw. es außer dem bekannten Zirpen auf der Wiese auch andere Formen der Lauterzeugung bei den Heuschrecken gibt.
Das Naturschutz- und FFH-Gebiet Königsbruch bietet sich als Studienobjekt besonders an, kommen hier doch rund die Hälfte der saarlandweit 42 Arten vor, darunter auch so seltene Arten wie die Kurzflügelige Beißschrecke, die saarlandweit nur auf dem Gebiet der Stadt Homburg vorkommt und am Exkursionstag zusammen mit anderen Arten vorgestellt werden soll. Diese Exkursion gehört zum Programm der Umwelt- und Friedenstage 2009.
Treffpunkt ist am Freitag, 11. September um 16 Uhr das Wasserwerk „Königsbruch“ bei Bruchhof. Weitere Infos und Anmeldung bei Julia Vogel, Dezernat für Umwelt, Bildung und Bauen des Saarpfalz-Kreises, Telefon 0 68 41 / 1 04-4 03 oder www.umwelt-und-friedenstag.de .
Aktuelle Ergebnisse auf Landesebene gibt es unter http://www.saarland.de/wahlen.htm
Der Kurs am 26. August 2009 in der Lehrküche der Erweiterten Realschule in Blieskastel steht ganz im Zeichen der Verwendung des Leindotteröls. Dieses herausragende Öl aus der Produktion der Bliesgau Ölmühle hat einen sehr delikaten und außerordentlich feinen Geruch. Im Geschmack ist es mild, voll und rund, aber auch pikant. Das Öl war schon den Kelten bekannt und erlebt nun eine verdiente Renaissance. Das Leindotteröl ist ideal zur Anwendung in der kalten Küche. Gerade Rohkost und feine Salate werden schmackhafter.
Unter professioneller Anleitung durch Malte Mehler werden mehrere kalte und warme Gerichte mit dem Leindotteröl und weiteren regionalen Produkten aus dem Biosphärenreservat Bliesgau gemeinsam zubereitet und verkostet. Die Teilnehmer lernen während des Kurses Tricks und Kniffe rund um das Thema Kochen kennen. Der Kurs beginnt um 18 Uhr und endet um 22 Uhr. Die Teilnahme kostet pro Person 48 Euro inkl. aller Lebensmittelkosten, Tafelwasser und einer Rezeptmappe.
Nähere Informationen und Anmeldung bei der Saarpfalz-Touristik, Kreisverwaltung, Postfach 1550, 66406 Homburg, Tel.: (0 68 41) 1 04 – 1 90, Fax: (0 68 41) 1 04 – 1 95, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Hier ist auch die Broschüre "Kurs auf neue Ziele" mit allen Terminen der Kochkurse sowie weiteren Angeboten erhältlich.
Herzstück des achttägigen Aufenthalts im Biosphärenreservat Bliesgau wird jedoch die Teilnahme an einem A-Jugendturnier sein, das von der SG Parr Medelsheim/Brenschelbach zusammen mit den Kooperationspartnern der Begegnungswoche organisiert und durchgeführt wird. Die drei osteuropäischen Nachwuchsteams treffen am Mittwoch, 12. und Donnerstag, 13. August auf dem Rasenplatz in Brenschelbach und dem Kunstrasenplatz in Medelsheim auf die Formationen der Regionalligisten SG Obere Saar und der SG Rieschweiler sowie die Teams der SG Herbitzheim-Bliesdalheim, was einer Gemeindeauswahl Gersheims gleichkommt, der DJK Ballweiler-Wecklingen und dem SV Hornbach.
Am Freitag, 14. August finden ab 16.30 Uhr die Halbfinals und ab 19.30 Uhr das Finale in Medelsheim statt. Beim 1. Internationalen A-Jugendturnier im Biosphärenreservat Bliesgau wird ein Wanderpokal des saarländischen Innen- und Sportministers Klaus Meiser, der die Schirmherrschaft über das gesamte Turnier übernommen hat, an die Siegermannschaft vergeben.
Kooperationspartner der Begegnungswoche und des Turniers sind das saarländische Innen- und Sportministerium, Saar-Toto, das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, das Ökologische Schullandheim Spohns Haus, die Gemeinde Gersheim und das deutsch-polnische Jugendwerk sowie die Karlsberg Brauerei in Homburg.
ERS Homburg I:
Mi, 19. August: 10 – 18 Uhr
Sa, 22. August: 10 – 16 Uhr
ERS Homburg II:
Do, 20. August: 10 – 18 Uhr
Sa, 22. August: 10 – 16 Uhr
ERS Mandelbachtal:
Di, 18. August: 9 – 14 Uhr
Mi, 19. August: 9 – 14 Uhr
ERS St. Ingbert (Schmelzerwaldschule):
Do, 20. August: 10 – 18 Uhr
Fr, 21. August: 10 – 18 Uhr
ERS St. Ingbert-Rohrbach:
Do, 20. August: 10 – 18 Uhr
Fr, 21. August 10 – 18 Uhr
Christian-von-Mannlich-Gymnasium, Homburg:
Mi, 19. August: 9 – 15 Uhr
Fr, 21. August: 12 – 18 Uhr
Saarpfalz-Gymnasium, Homburg:
Do, 20. August: 10 – 15 Uhr
Fr, 21. August: 13 – 16 Uhr
Eltern können an diesen Tagen die schweren Buchpakete bequem abholen und eventuelle Fragen sofort vor Ort klären. Jedes Buchpaket stellt einen beachtlichen Wert dar und ist bereits einem Schüler als „Eigentum für ein Jahr“ zugewiesen. Deshalb bittet der Saarpfalz-Kreis die neuen „Eigentümer“ und deren Eltern um Mithilfe: Eltern oder beauftragte Personen sollten sich bei der Ausleihe legitimieren und den Personalausweis mitbringen. Wer es versäumt hat, die Leihgebühr zu bezahlen oder eine Kopie des Förderbescheids vorzulegen, sollte das jetzt umgehend nachholen, damit das neue Schuljahr mit den neuen Büchern erfolgreich beginnen kann.
An allen anderen weiterführenden Schulen in Trägerschaft des Saarpfalz-Kreises beziehungsweise für die Schüler, die mit Ihren Eltern die genannten Ferientermine nicht wahrnehmen können, startet die Ausleihe in der ersten Schulwoche. Es ist bestens vorgesorgt, dass alle Schüler, die sich für die Schulbuchausleihe angemeldet haben, gleich in den ersten Tagen ihr Bücherpaket bekommen.
So wird die Kreisverwaltung in den kommenden Jahren drei weitere Verwaltungsfachangestellte ausbilden; zwei schlagen die Laufbahn zur Beamtin ein. Bei der Saarpfalz-Touristik wird eine Kauffrau für Tourismus und Freizeit ausgebildet. Außerdem sind neun Praktikanten der Fachoberschule in der Kreisverwaltung im Einsatz.
Der Kurs richtet sich in erster Linie an Anfänger und vermittelt die Grundlagen und Techniken des Kletterns im Mittelgebirge und das Begehen von Klettersteigen in den Alpen. Er ist auch für Kinder geeignet, die zusammen mit Vater oder Mutter eine naturnahe Sportart erlernen wollen.
Kursbeginn ist jeweils um 10 Uhr, Ende gegen 17 Uhr. Die Leitung des Kletterkurses hat das Team von Wolfgang Kraus, dem ehemaligen Nationaltrainer der deutschen Sportkletterer, übernommen.
Die Teilnahme kostet 38 Euro pro Person inkl. Klettermaterial.
Die Einsteiger- und Aufbaukurse können auch zusammenhängend gebucht werden.
Ein weiterer Einsteiger- und Aufbaukurs findet am 22. und 23. August 2009 statt.
Eine vorherige Anmeldung für den Kurs ist erforderlich.
Ambrosiasamen verbreiten sich überwiegend über den internationalen Handel mit landwirtschaftlichen Produkten, wie Saatgut und Futtermittel, sowie den Transport von Grüngut und Erdmaterialien in Bau- und Landwirtschaft. Entsprechend häufig sind erste Ambrosia-Vorkommen an Straßenränder, Neubaugebieten und Schutthalden zu beobachten. Da sie auch häufig als Verunreinigungen in Vogelfutter enthalten sind, kommen sie auch in Hausgärten vor und können dort zu einem Herd der Ausbreitung werden.
Die Ambrosiapflanze hat eine gedrungene, buschige Wuchsform. Ihre Blätter sind doppelt bis dreifach gefiedert, gestielt, auf beiden Seiten grün und mit heller Nervatur. Der robuste Stängel verzweigt sich stark und ist im oberen Bereich der Triebe stark behaart und rötlich. Die Blütenstände sind am Ende der Triebe fingerförmig in aufrechten ährigen Trauben angeordnet. Diese sind bis 20 cm lang und tragen viele dutzend Blütenkörbe mit gelben Röhrenblüten. Ambrosia kann leicht verwechselt werden mit dem gemeinen Beifuß (Artemisia vulgaris), der jedoch an der silbrigen Blattunterseite und dem unbehaarten Stängel zu erkennen ist.
Zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung kann jeder etwas beitragen:
Um einen besseren Überblick über den Zustand der Verbreitung in Deutschland zu bekommen und um die weitere Ausbreitung zu begrenzen, wurde ein bundesweites Aktionsprogramm Ambrosia ins Leben gerufen, das vom Julius-Kühn-Institut koordiniert wird. Über einen Meldebogen können Ambrosiavorkommen gemeldet werden unter www.jki.bund.de/ambrosia (Warnmeldung ignorieren) oder e-mail-Adresse: ambrosia@jki.bund.de. Weitere Fotos von der Pflanze sind unter www.ambrosia.de/ambrosia-fotos.html zu sehen.
Sollten Sie bei der Bestimmung der Pflanze unsicher sein oder ein Ambrosia-Vorkommen im öffentlichen Bereich entdecken, können Sie sich an die Stadtverwaltung Homburg Telefon 0 68 41 / 1 01-6 09 (Volker Willig) oder 1 01- 4 14 (Dr. Dieter Dorda) wenden.
Weitere Auskünfte und ein Faltblatt zu Ambrosia erhalten Sie bei der Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit beim Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises unter Tel: 0 68 41 / 1 04-83 91 (Eva Schwerdtfeger) oder per e-mail unter kug@saarpfalz-kreis.de.
Weitere Informationen erteilen Birgit Tobae oder Silke Lichtblau vom Pflegestützpunkt des Saarpfalz-Kreises, Telefon: 0 68 41 / 1 04-2 44 oder 1 04-2 43.
Über 70 Prozent der Schüler der weiterführenden Schulen im Kreis nehmen an der entgeltlichen Schulbuchausleihe teil. Die Eltern kostet das Ausleihen der Bücher je nach Schulform und Jahrgang zwischen 30 und 60 Euro pro Ausleihe.
Die Schulen des Kreises haben insgesamt fast 60.000 Bücher mit einem Gesamtwert von nahezu einer Million Euro bestellt. Die Bestellung der großen BBZs in Homburg und St. Ingbert erfolgt wegen der noch ausstehenden Schülerzugänge wohlgemerkt erst Anfang September. Letztlich übernimmt in diesem Jahr noch das Land die Kosten für die Beschaffung der Bücher. In den nächsten Jahren muß der Saarpfalz- Kreis jedoch die Kosten über die eingezogenen Leihentgelte der Eltern decken.
Landrat Clemens Lindemann begrüßt es, dass die Eltern bei den Kosten der Schulbücher deutlich entlastet werden. Weniger Verständnis hat er jedoch dafür, dass die Landesregierung weitergehende Kosten der Ausleihe auf die Schulträger, also die Kommunen und Landkreise im Saarland, abwälzt. „Wir haben bisher erhebliche Kosten für die Ausstattung der Schulen mit Computern, Scannern und Internetanschlüssen. Das zugesagte Geld der Landesregierung reicht hier bei Weitem nicht aus. Ebenso haben wir die Ausleihe ausreichend personalisieren müssen und nochmals Kosten übernommen“, klagt der Landrat.
Dennoch ist er zusammen mit Schulleiter Klaus-Peter Ranker glücklich, dass in einigen Schulen, wie an der Sandrennbahnschule in Homburg Erbach, bereits die vollständig gepackten Schülerpakete in den Sälen stehen und die teilnehmenden Schüler sich diese im neuen Schuljahr abholen können. Die Eltern können also beruhigt in Urlaub fahren. Alle Schüler, die sich für die Ausleihe angemeldet haben, bekommen gleich zu Schuljahresbeginn Ihre Bücher, so die Kreisverwaltung. Übrigens beträgt die Teilnahme der Schüler am Leihsystem in der Sandrennbahnschule 87 Prozent. Für den Schulleiter ein Zeichen für die Verbundenheit seiner Schüler mit der Schule.
Lob zollte der Landrat seinem Schulverwaltungsamt, dem Schuldezernenten und vor allem den Schulbuckoordinatorinnen und ihren fleißigen Helferteams, die sich bunt aus Schülern, Eltern und sonstigen Helfern aus dem Umfeld der Schule zusammensetzen. Allein an der Sandrennbahnschule wurden fast 3 000 Strichcodeaufkleber zur Erkennung auf die Bücher und nochmals die gleiche Zahl an Schutzfolien darüber geklebt. Zur Sicherheit wurden nochmals so viele Stempel in die Bücher gedrückt, damit ja jeder Schüler sein geliehenes Buch wieder erkennt und sorgsam behandelt. Letztlich mussten alle Bücher in zwei weiteren Gängen in die spezielle Schulbuchsoftware per Scanner aufgenommen werden.
Die Pilger können in Hornbach, Altheim, Böckweiler und Medelsheim ihre Pilgerstempel erhalten. Die Kosten betragen pro Person 25 Euro einschließlich Bus-Transfer, Pilgermahlzeit, Kaffee und Kuchen und Tagesinformation.
Es sind noch Anmeldungen möglich bei der Saarpfalz-Touristik in Homburg, Telefon Nr. (0 68 41) 1 04 – 1 90, per Fax Nr. (0 68 41) 1 04 - 1 95 oder E-Mail touristik@saarpfalz-kreis.de
Der Kreistag stimmte der Stiftung zu, wobei Theophil Gallo (SPD) und Peter Nagel (CDU) bemängelten, dass der Kreis in der Stiftung mit nur einem Sitz nicht genügend repräsentiert sei. Dies sollte nachgebessert werden.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt der letzten Sitzung des Kreistages in dieser Legislaturperiode war die Regelung der Geschwisterermäßigung bei Kinderbetreuungseinrichtungen. Hier stimmten die Abgeordneten einstimmig dafür, in
Zukunft die dem Träger entstehenden Mindereinnahmen nicht mehr auf die Gesamtelternbeiträge einer Einrichtung umzulegen, sondern diese aus eigenen Haushaltmitteln des Kreises zu bestreiten. Landrat Clemens Lindemann: „Dies ist für mich die einzig sinnvolle Auslegung des Gesetzes.“ Dies bedeutet, dass für das zweite Kind in einer Familie 25 Prozent der Beiträge der Kreis übernimmt, für das dritte Kind sind es dann 50 Prozent. Für den Kreis heißt dies Mehrkosten in Höhe von rund 400 000 Euro.
Ein weiteres Projekt, das einstimmig verabschiedet wurde, war die Teilnahme am Projekt „Wiesel“ für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien. Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien haben ein deutlich höheres Risiko zur Ausprägung eines Suchtverhaltens als andere Kinder. Das Risiko liegt bis zu sechsfach höher. Daher sei es wichtig, so Landrat Lindemann, den Kindern so früh wie möglich Hilfen zur Verfügung zu stellen, um präventiv wirksam zu sein und erste auftretende Störungen direkt behandeln zu können. Der Caritasverband Schaumberg-Blies hält ein solches Präventionsprojekt vor, das unter anderem von der „Aktion Mensch“ stark unterstützt wird. Den Saarpfalz-Kreis kostet die Teilnahme an dem Projekt pro Jahr 6 000 Euro. „Gut angelegtes Geld, weil wir Kindern direkt und effektiv helfen können“, so der Landrat.
Der Landrat konnte den Kreistag dann auch über eine wichtige Planung informieren, die den Gesundheitsstandort St. Ingbert wesentlich stärken könnte: Den Bau eines Ärztehauses am Kreiskrankenhaus. Die Planungen sehen ein Haus mit vier Etagen vor, das 2 500 Quadratmeter Nutzfläche haben soll. Vorgesehen sind die Unterbringung eines ambulanten OP-Zentrums sowie Arztpraxen in den Bereichen HNO, Gynäkologie, Orthopädie und Nephrologie inklusive einer Dialysestation. Ferner soll eine Apotheke, ein Hörgerätegeschäft, ein Wundzentrum, Verkaufsshops und ein Bistro eingerichtet werden. In diesem Zusammenhang könnten auch die Liegendaufnahme, die Pforte, die Parkplätze und die Zufahrt mittels einer Kreisellösung neu konzipiert werden. Peter Nagel (CDU) und Dieter Knicker (SPD) sahen in diesem Angebot eine wichtige Chance für das Kreiskrankenhaus. Und Landrat Lindemann erklärte zu geäußerten Bedenken einer Schwächung der Innenstadt durch Grüne und Familien-Partei, dass der Kreis eine große Verantwortung gegenüber dem Krankenhaus habe, das einer der größten Arbeitgeber in St. Ingbert sei. Deshalb gelte es, jede Chance zu nutzen das Kreiskrankenhaus als Gesundheitsstandort zu festigen.
Ebenfalls informierte der Verwaltungschef über die Planungen für den Neubau der Freiwilligen Ganztages-Schule an der „Sandrennbahn“-Schule in Homburg-Erbach. Der Neubau werde nach dem neusten Stand der Energiesparverordnung geplant und werde mit zwei Fluchttürmen mit den beiden bestehenden Trakten verbunden. Die Gesamtkosten für diesen Neubau belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein.
Schließlich ging es noch um die Verteilung der Feuerschutz-Steuermittel. Der Saarpfalz-Kreis erhält rund 300 000 Euro, von denn rund 37 000 Euro an Bexbach, 60 000 Euro an Blieskastel, 35 000 Euro an Gersheim, 60 000 Euro an Homburg, 21 000 Euro an Kirkel, 32 000 Euro ans Mandelbachtal und 55 000 Euro an St. Ingbert gehen.
Unter dem Punkt Verschiedenes machte Alexander Haas von der Familien-Partei auf eine weitere Ungerechtigkeit im Tarifgefüge bei den Bussen aufmerksam: Es sei günstiger, von St. Ingbert nach Bruchmühlbach zu fahren als von St. Ingbert nach Homburg. Die Tarifstruktur des SaarVV verstehe kein Mensch. Dieser Meinung schloss sich der Kreistag an. Die Verwaltung werde diesen Missständen nachgehen und bei weiteren Verhandlungen einfließen lassen.
Sie erlernen im Rahmen dieser Touren das Canadierfahren schonend und naturgerecht. Die geführten Eintagestouren sind selbst von Anfängern leicht zu bewältigen. Auch für Kinder ist das Canadierfahren gut geeignet. Um an der Tour teilnehmen zu können, müssen Schwimmkenntnisse vorhanden sein.
An den Terminen 18. Juli und 23. August 2009 sind noch Plätze frei.
Start der Tour ist um 10 Uhr in Blieskastel-Breitfurt. Dort werden die Teilnehmer in die Grundtechniken des Canadierfahrens eingeführt und erleben danach zusammen mit dem Team von walkabout die wildromantische und in ihrem Lauf unveränderte Blies und erhalten Einblicke in ein einzigartiges Ökosystem.
Ein Picknick in freier Natur gibt Kraft für die letzte Etappe bis zum Tagesziel. Die Tour dauert bis ca. 16 Uhr.
Die Preise für den Tag am Fluss inkl. Picknick betragen für Erwachsene 39 Euro, 24 Euro für Kinder und der Familienpreis für 2 Erwachsene und 2 Kinder 92 Euro.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Saarpfalz-Touristik, Postfach 1550, 66406 Homburg, Tel.: (0 68 41) 1 04 - 1 90, Fax: 1 04 - 1 95, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
In der Galerie im Forum zeigt der bekannte Künstler und ehemalige Kunsterzieher am Christian von Mannlich-Gymnasium Arbeiten aus den Jahren 2008 und 2009. Sie belegen, dass er auch im achten Jahrzehnt außerordentlich kreativ ist und durch seinen gewaltigen Erfahrungsschatz sehr subtile Kompositionen schafft, die den Betrachter sofort in seinen Bann ziehen.
Vernissage dieser „Geburtstags“-Ausstellung „Aquarelle und Zeichnungen“ ist am Montag, 22. Juni um 19 Uhr in der Galerie im Forum in Homburg. Nach der Begrüßung durch den Kreisbeigeordneten Peter Nagel wird Udo Steigner in die Ausstellung und die Arbeitsweise von Hermann Th. Juncker einführen. Geöffnet ist die Ausstellung bis 21. August, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Über die richtige Auswahl des Waschmittel hinaus können Sie beim Waschen aber noch mehr für die Umwelt tun:
• Nicht jedes Kleidungsstück muss nach einmaligem Tragen zur Wäsche gegeben werden, manchmal reicht zwischendurch auch Auslüften.
• Kochwäsche sollte im Privathaushalt die Ausnahme sein
• Volle Beladung der Maschine und Dosierung nach Wasserhärte sowie Verschmutzungs-grad sollten selbstverständlich sein.
• Vorwäsche ist bei normaler Verschmutzung immer entbehrlich.
• Verzichten Sie auf Weichspüler.
Der Workshop läuft am Nachmittag des 3. Juli 2009 von 16 Uhr bis 19 Uhr und kostet pro Teilnehmer 12 Euro. Die Teilnehmer müssen wegen des Umgangs mit Chemikalien mindestens 16 Jahre alt sein und sollten unempfindliche Kleidung bzw. eine Schürze tragen. Schutzbrillen und Handschuhe werden gestellt.
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus wird gebeten Parkplätze im Ort oder im Umfeld anzufahren. Der Workshop findet nur bei entsprechender Teilnehmerzahl statt. Eine Anmeldung ist dringend erforderlich bis spätestens 26. Juni 2008. Anmeldeformulare und nähere Informationen bekommen Sie bei der Kreisverwaltung in Homburg, Julia Vogel unter der Telefon-Nr. 0 68 41 / 1 04-4 03.
Karl Stiller, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin im Homburg, Landesverbandvorsitzender des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) referiert zum Thema am Dienstag, 16. Juni 2009, um 18 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Forums. Jugendärztinnen vom Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises stehen für Fragen zur Verfügung.
Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung wird gebeten beim
Kinder- und Jugendbüro, Barbara Emser 06841/101-145, oder barbara.emser@homburg.de.
CDU 35,1 % (45,0 % 2004)
SPD 31,8 % (33,7 % 2004)
Grüne / B 90 6,2 % (6,5 % 2004)
Familien-Partei 4,5 % (5,9 % 2004)
FDP 6,9 % (- 2004)
Linke 10,3 % (- 2004)
Freie Wähler 5,1 % (- 2004)
In Sitzen für den Kreistag:
CDU 13 Sitze
SPD 11 Sitze
Grüne / B 90 2 Sitze
FDP 2 Sitze
Linke 3 Sitze
Familien-Partei 1 Sitz
Freie Wähler 1 Sitz
Landrat Clemens Lindemann: „Ich bin mir sicher, dass der Kreistag, der offiziell noch den Startschuss für das Projekt geben wird, dieses zukunftsweisenden Konzept für die Schule und den größten Homburger Stadtteil mit Begeisterung mittragen wird. Als Schulträger geht der Kreis mit seinen Kooperationspartnern hier neue Wege. Gerade für diesen Standort werden so neue Perspektiven eröffnet und die Attraktivität der Schule weiter gesteigert!“
Das Projekt beläuft sich in dem Verwaltungsentwurf inklusive zweier Fluchttreppen für den bestehenden Schulkörper auf rund 2,5 Millionen Euro. Dafür entsteht ein zweigeschossiger Baukörper mit zahlreichen Räumen für die Nachmittagsbetreuung, die Cafeteria und Räumen für die Projekte der Jugendhilfe. Baubeginn könnte schon im Herbst diesen Jahres sein.
Eine wichtige Investition für den Schulstandort an der ehemaligen Sandrennbahn, die sich durch ihren präventiven Ansatz mit Maßnahmen der Jugendhilfe auch schnell „rechnen“ kann. Landrat Lindemann: „Für jeden Euro, den wir an vorbeugenden Jugendhilfe-Maßnahmen einsetzen, sparen wir zehn Euro, die wir zahlen müssen, wenn das Jugendamt als Reparaturbetrieb eingreifen muss.“
Und schließlich kann noch ein Herzenswunsch von Landrat Clemens Lindemann in Erfüllung gehen: Die Brücke auf die kleine Insel im Karlsberg Weiher steht kurz vor der Bauphase. Zusammen mit der Stadt Homburg hat man sich dieses Projekt auf die Fahnen geschrieben. Die Brücke existierte in den 40er und 50er Jahren. Nun soll eine kleine Brücke – höchstwahrscheinlich aus Holz – wieder eine Verbindung zur Insel herstellen. Damit hätte der Karlsberg Weiher eine kleine, aber feine Attraktion mehr. „Eine Attraktivitätssteigerung, die unserem gemeinsamen Projekt von Stadt und Kreis sehr gut zu Gesicht steht“, unterstreicht Landrat Lindemann die Bemühungen der beiden Verwaltungen, diese Holzbrücke sehr kostengünstig zu bauen. „Ich bin mir sicher, dass OB Schöner und ich – wie viele weitere Bürger – noch in diesem Jahr über die Brücke flanieren werden.“
Zum Hintergrund
Im November 2008 haben der Saarpfalz-Kreis, die Kreisstadt Homburg, der SaarForst und das Ministerium für Umwelt einen Kooperationsvertrag geschlossen, um „die kulturhistorischen Relikte des ehemaligen Residenzschlosses und die dazu gehörigen Garten- und Parklandschaften des Herzogs Karl II. August zu erhalten und wieder erlebbar zu machen“.
Aus mehr als 2.000 eingereichten Bewerbungen von Unternehmen, Forschungsinstituten, Kunst- und Kultureinrichtungen wurde die Informatik am Saarpfalz-Gymnasium als einer von 365 ausgewählten Orten 2009 ausgezeichnet.
Das WebClass-Projekt wird sich am 8. Juli 2009 in dem bundesweit hierfür reservierten Tag der breiten Öffentlichkeit vorstellen und den Erfolg in einer Abendveranstaltung feiern (weitere Informationen folgen).
Kurzbeschreibung des WebClass-Projekts
Das Saarpfalz-Gymnasium besitzt einen bundesweit einmaligen Informatikzweig. In den Klassenstufen 8 und 9 ist Informatik Hauptfach. Die Klassenstufe 10 bereitet auf das Neigungsfach der Oberstufe (11 und 12) vor.
Innerhalb des Informatikzweigs wurde von Herrn Bergau das WebClass-Projekt konzipiert.
Im Rahmen eines Blended-Learning-Ansatzes können alle Beteiligten (Schüler, Eltern und Lehrer) über eine schuleigene Moodle-Plattform (in Kooperation mit VSE-NET) kommunizieren, lernen und interagieren.
Es werden in den Informatikklassen verschiedene Lernmethoden, Medien und spezielle Ausrichtungen von Lernorganisation kombiniert und erprobt (Blended Learning) . Insbesondere wird der Einsatz neuester Technik forciert. Dabei sollen auch Antworten auf Fragen wie selbst organisiertes Lernen oder Binnendifferenzie¬rung gesucht werden.
Die Vorzüge moderner Formen des E-Learning ermöglichen einen intensiven Kontakt zwischen Eltern, Schülern und Lehrern, auch nach der Unterrichtsstunde, unabhängig von Zeit- und Raumbeschränkungen.
Da die Auszeichnung mit einer finanziellen Anerkennung in Höhe von 5 000 Euro dotiert ist, wird ein fairer Anteil an dieser Prämierung der Kunstschule als Veranstalter der Saarpfälzischen Sommerakademie sehr gut tun.
Die Ausschussmitglieder zeigten sich angesichts dieses Formates empört und beschlossen einstimmig, sich gegen die Ausstrahlung dieser menschenverachtenden Sendung auszusprechen. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, die zum Schutze des Kindeswohls durch den Gesetzgeber eingerichtet wurden, hat die Jugendhilfe dazu beizutragen, dass Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr leibliches und seelisches Wohl zu schützen sind. Die Gefahren, die in erster Linie für das seelische Wohl der hier missbrauchten Kinder zu erwarten sind, können in keinster Weise abgeschätzt werden. Alle pädagogischen Erkenntnisse zur Unersetzlichkeit der Bindung von Kindern zu ihren primären Bezugspersonen, also ihren Eltern, werden durch solche Experimente gänzlich außer Acht gelassen.
Die Verantwortlichen dieses Formates spielen auf leichtfertigste Weise mit der psychischen Gesundheit der betroffenen Kinder und transportieren ein äußerst fragwürdiges Menschenbild. Sowohl Landrat Lindemann als auch alle für die Entwicklung der Jungendhilfe im Saarpfalz-Kreis Verantwortlichen im Jugendhilfeausschuss verurteilen Formate einer solchen Ausprägung und äußern starke Bedenken bezüglich der sich immer weiter auflösenden Tabus im Umgang mit Menschen in den Medien.
„Damit haben Sie sich nicht nur um Ihre Angehörigen verdient gemacht“, unterstrich der Minister. „Das was Sie tun oder getan haben, ist eine wichtige Dienstleistung, die nicht nur Privatsache ist. Sie haben damit auch ein wichtiges Beispiel gegeben für die Gesellschaft, indem Sie bereit sind, selbst anzupacken, statt den Staat für alles verantwortlich zu machen“, so Vigener. Deshalb sei es wichtig, wegen der Verdienste um die Angehörigen und um das gesellschaftliche Miteinander durch die Verleihung der Pflegemedaille des Saarlandes und der entsprechenden Urkunde ein Zeichen der Wertschätzung zu setzen.
„Die demographische Entwicklung wird zu einer steigenden Anzahl von Pflegebedürftigen führen, während gleichzeitig die Anzahl derjenigen Menschen, die für die Pflege eines Angehörigen zuhause zur Verfügung stehen, abnimmt. Deshalb setzen wir uns für Berufstätige, die einen Angehörigen pflegen ein“, so der Minister. Durch die Einführung einer Pflegezeit wurde der seit langem vom Saarland erhobenen Forderung nach Freistellung der pflegenden Angehörigen von ihrer beruflichen Tätigkeit mit einem Rückkehrrecht an den Arbeitsplatz entsprochen. Die gesetzlich vorgesehene Freistellung von 6 Monaten wird nicht als ausreichend angesehen. Um eine wirksame Entlastung pflegender Angehöriger zu erreichen, wird eine Freistellung für mindestens 1 Jahr als notwendig angesehen, wobei eine mögliche Verlängerung der Freistellung bis zu 3 Jahren der aktuellen Situation pflegender Familienangehöriger entspricht.
Trotz der Stärkung der Pflege im häuslichen Bereich ist der Wechsel in eine stationäre Einrichtung nicht immer zu vermeiden. „Auch hier haben wir Sorge getragen, dass im Saarland inzwischen ein ausreichendes Platzangebot in den Städten und Gemeinden vorgehalten wird“, unterstrich der Sozialminister. Die Landesregierung habe seit 1999 viele Anstrengungen unternommen, um die Qualität in den 139 saarländischen Alteneinrichtungen im Saarland weiter auszubauen und zu steigern. „Gemeinsam mit der Saarländischen Pflegegesellschaft wurde die Website www.pflegeheime-saar.de installiert. Sie gibt Einblicke über die einzelnen Einrichtungen und sorgt somit für mehr Transparenz für Angehörige und Bewohner. Zudem wurde das „Saarländische Plus“ geschaffen, dass eine Vergleichbarkeit der Einrichtungen bei der Zertifizierung und im Qualitätsmanagement sichert“, erklärte Vigener.
Abschließend ehrte Sozialminister Vigener zusammen mit Landrat Clemens Lindemann acht Bürgerinnen und Bürger mit der Pflegemedaille des Saarlandes und überreichte ihnen als Anerkennung der Landesregierung die Dankurkunde. Ausgezeichnet für ihr besonderes soziales Engagement wurden Rosemarie Giese (Bexbach), Walter Zimmer (Bexbach), Jutta Lion (Bexbach), Heiderose König (Bexbach), Hans Drobczyk (Bexbach), Maria Holzer (Homburg), Gerlinde Emich (Homburg), Inge Wimberger (St. Ingbert)
Hintergrund:
Bundesweit werden 92 Prozent aller Pflegebedürftigen innerhalb des näheren Familienum¬feldes gepflegt. In 28 Prozent der Fälle wird diese Arbeit vom Ehe- oder Lebenspartner ge¬leistet. Zu 36 Prozent pflegen Kinder ein Elternteil, mit 26 Prozent überwiegt der Anteil der Töchter. Schwiegertöchter kümmern sich in sechs Prozent der Fälle um ein Elternteil ihres Ehemannes.
Landrat Clemens Lindemann zeigte sich sehr zufrieden über die Akzeptanz dieses Angebots: „Das Angebot wird gut angenommen. Deshalb haben wir noch eine gehörige Portion an Verwaltungsarbeit zu leisten. Das tun wir für die Bildung unserer Kinder gerne, denn so gestalten wir die Zukunft mit!“
So vernetzt kann sie optimal auf alle Projekte und Programme des Kreises zu greifen. Zudem haben die Mitarbeiterinnen des Frauenbüros einige Maßnahmen entwickelt, die erfolgreich laufen und in den kommenden Wochen neu starten. Gefördert werden die Maßnahmen vom Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.
Der laufende Mentoring-Prozess feiert im Juni seinen offziellen Abschluss. Nach den Sommerferien beginnt der nächste Mentoring-Prozess.
Das Mentoring-Projekt richtet sich vorwiegend an Frauen, die eine Existenz gründen wollen oder bereits gegründet haben, beziehungsweise an Frauen, die einen beruflichen Aufstieg oder eine Neuorientierung planen. Hierzu die Frauenbeauftragte des Saarpfalz-Kreises, Birgit Rudolf: „Mentoring ist eine berufliche Patenschaft: Die Mentorin oder der Mentor – erfahrene Fach- oder Führungskraft – unterstützt die berufliche und persönliche Entwicklung der Mentee.“ Für dieses interessante Projekt sucht die Koordinierungsstelle immer Mentorinnen, die ihre beruflichen Erfahrungen weitergeben möchten. Sandra Wiegand von der Koordinierungsstelle: „Dieses ehrenamtliche Engagement ist die Basis des Mentoring-Projektes. Immer mehr Frauen erkennen, dass durch solche Patenschaften ein effektives Netzwerk entsteht, das für alle Frauen förderlich sein kann.“
Über zehn Monate bietet das Programm eine individuelle Förderung in monatlichen Gesprächen zwischen Mentorin und Mentee, kompetente Begleitung in den Arbeitsmarkt durch die Koordinierungsstelle Frau & Beruf, Mentoring-Cafés zum Netzwerken und Seminare zu Schlüsselqualifikationen.
Interessentinnen, die am Mentoring-Prozess 2009/10 teilnehmen möchten, vereinbaren bitte einen Beratungstermin in der Koordinierungsstelle Frau & Beruf, Am Scheffelplatz 1, Telefon (0 68 41) 1 04-8460 oder -84 62. Die Informationsveranstaltung für Mentees ist terminiert auf Mittwoch, 1. Juli 2009, 19.30 Uhr, im Café Frauenzimmer, Paul-Weber-Schule, Homburg.
Der Kurs am 20. Mai in der Lehrküche der Erweiterten Realschule in Blieskastel steht ganz im Zeichen der mediterranen Küche. Diese hat auch in unserer Region längst Fuß gefasst. Frischer Fisch, frisches Gemüse, Kräuter, Obst und Wein – diese Zutaten werden nicht nur in der Mittelmeerküche gerne verwendet. Unter professioneller Anleitung durch Malte Mehler werden mehrere Gänge mit regionalen Produkten aus dem Biosphärenreservat Bliesgau auf mediterrane Art gemeinsam zubereitet und verkostet. Die Teilnehmer lernen während des Kurses Tricks und Kniffe rund um das Thema Kochen kennen. Ein weiterer Schwerpunkt an diesem Abend wird die richtige Verwendung der einheimischen Öle sein. Der Kurs beginnt um 18 Uhr und endet um 22 Uhr. Die Teilnahme kostet pro Person 48 Euro inkl. aller Lebensmittelkosten, Tafelwasser und einer Rezeptmappe.
Nähere Informationen und Anmeldung bei der Saarpfalz-Touristik, Kreisverwaltung, Postfach 1550, 66406 Homburg, Tel.: (0 68 41) 1 04 – 1 90, Fax: (0 68 41) 1 04 – 1 95, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
Hier ist auch die Broschüre "Kurs auf neue Ziele" mit allen Terminen der Kochkurse sowie weiteren Angeboten erhältlich.
Kurzfristige Anmeldung sind noch möglich bei Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 0 68 41 / 1 04-4 05, Email: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de.
Ausstellungseröffnung: Freitag 15. Mai, 18 Uhr
Ausstellung: 16. Mai – 30. August 2009
Öffnungszeiten: Di 10 – 18 Uhr, Mi – So/Feiertage 14 – 18 Uhr
Eintritt: 3,00 €, ermäßigt (mit Ausweis) 1,50 €
Jugendliche unter 16 Jahren sowie Schulklassen haben freien Eintritt
Kontakt: Stadtmuseum Zweibrücken
Herzogstr. 9 (Petrihaus)
66482 Zweibrücken
Tel: 06332-871-381 oder 380, Fax: 06332-871-462
E-Mail: stadtmuseum@zweibruecken.de
www.museum.zweibruecken.de
Auf Initiative von Klaus Guido Ruffing, Leiter des Kreisjugendamtes fand die Tagung statt. Ruffing: „Im Jahre 2005 wurden bei der Fortschreibung des Kinder- und Jugendhilferechts im Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (Kick) die Verfahrensweisen in Kinderschutzfragen durch die Einführung des § 8 a SGB VIII neu geregelt. Entsprechend den politischen Forderungen nach einem weitergehenden Kinderschutz wurden die öffentlichen Jugendhilfeträger verpflichtet, mit Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe Kinderschutzvereinbarungen zu schließen. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung wurde den Trägern der Kindertageseinrichtungen im Saarpfalz-Kreis gerne zugesagt, spezifische Fortbildungen zu Fragen von Kindeswohlgefährdungen, Krisenintervention und sinnvollen Hilfegestaltungen anzubieten. Mit dem Fachtag 2009 soll hier ein Ausrufezeichen gesetzt werden! Die Veranstaltung soll dazu beitragen, einen guten fachlichen Standard und einen sensiblen Umgang mit dieser schwierigen Thematik zu erreichen. Kindeswohl ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher sollten alle Kräfte im Kinderschutz vernetzt und themenzentriert zusammenarbeiten. Kinderschutz ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft und nicht nur der Jugendhilfe.“
Deshalb war das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises mit seiner Kita-Fachberaterin Ute Müller auch sehr bemüht, bundesweit geschätzte Dozenten zu finden, mit denen zusammen ein informativer wie effektiver Fachtag ablaufen konnte. Auch Dank der bundesweiten Anerkennung der Arbeit des Kreisjugendamtes gelang es, Doris Beneke zu verpflichten, die als Referentin für Tageseinrichtungen für Kinder beim Diakonischen Werk der EKD einen sehr guten Ruf genießt. Ebenso bekannt und geschätzt ist Lydia Schönecker vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht in Heidelberg, die über „Datenschutz als Schutz der Vertrauensbeziehung in Kindertageseinrichtungen sprach.
Die Veranstaltung, die für alle Mitarbeiterinnen in Kitas im Saarpfalz-Kreis kostenlos war, hat viel Wissenswertes vermittelt und aus den gewonnenen Erkenntnissen wurden auch Handlungsstrategien für den Kreis entwickelt. So gelang es den beiden Referentinnen, Gesetze sehr gut auf die Praxis zu übertragen und damit viele Unsicherheiten zu klären. Auch die Elternarbeit wurde eingehend beleuchtet.
Und für die Veranstalter, die Mitglied im Kitaforum Saarpfalz – Kreisjugendamt, die Arbeiterwohlfahrt, die Diakonie, die Caritas und die Lebenshilfe Saarpfalz – steht jetzt schon fest, dass eine Fortführung der Veranstaltungsreihe für das kommende Jahr nicht mehr wegzudenken ist. Das Kitaforum ist ein im Saarland einmaliger Zusammenschluss von Verantwortlichen in Kinderbetreuungsbereich. Das Kreisjugendamt ist besonders dankbar, dass durch die tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten ein reibungsloser Ablauf dieser großen Fachtagung möglich wurde.
Die Veranstaltung im Café Frauenzimmer ist am 27. Mai ab 19 Uhr. Gefeiert wird im FrauenForum in der Paul-Weber-Schule, Eingang Karlstraße. Der Eintritt beläuft sich auf 12 Euro inklusive Buffet. Nähere Infos und Voranmeldung im Café Frauenzimmer unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 70 oder im Frauenbüro unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64. Gefördert wird der Interkulturelle Treff durch den Europäischen Integration Fond.
Am Samstag, 16. Mai 2009, wird von 8.30 bis 16.16 Uhr das Thema in einem eintägigen Workshop vertieft: In diesem Workshop erarbeiten die Teilnehmerinnen Strategien, um aufbauend auf ihrer eigenen Persönlichkeit bessere Entscheidungen zu treffen und Schwierigkeiten zu meistern.
Weitere Infos: Koordinierungsstelle Frau & Beruf, Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises Tel. 0 68 41 / 104 – 8464.
Am 6. Mai 2009 macht die Kinderliedertour mit dem Bühnenstück „Das Märchen von Nase, Bauch und Po“, der Kindergartenbox „Entdecken, schauen, fühlen!“ und begleitenden Fortbildungsseminaren für pädagogisch Tätige Station in St. Ingbert. Diese drei Elemente sind die Bestandteile einer umfassenden Initiative zur Körpererfahrung und Sexualerziehung im Kindergarten.
In allen Empfehlungen und Programmen der Bundesländer zur Erziehung und Bildung im Vorschulbereich ist das Thema Körper, Bewegung und Gesundheit ein eigener Bildungsbereich. Dazu gehört auch, dass Kinder ein unbefangenes Verhältnis zu ihrem Körper entwickeln und ein Grundver-ständnis über Körperfunktionen und Sexualität erwerben können. Sexualerziehung ist somit integraler Bestandteil von Gesundheitsförderung und Persönlichkeitserziehung. Auf diesem Hintergrund hat die BZgA eine bundesweite Initiative mit drei kommunikativen und lebendigen Elemente entwickelt: Hierzu gehört das Musikmärchen „Das Märchen von Nase, Bauch und Po“, das auf unterhaltsame Weise die Fragen und Erfahrungen der Kinder zu Freundschaft, Liebe und Berührung behandelt. Mit der Kindergartenbox „Entdecken, schauen, fühlen!“ können Erzieherinnen und Erzieher mehr Sicherheit im Umgang mit dem „heißen Eisen“ Sexualerziehung gewinnen. Die Puppen „Lutz und Linda“, Kinderlieder, ein Hörspiel, über 100 Spielideen und viele weitere kreative Medien bieten die Möglichkeit, das Thema altersgerecht und lebendig in die pädagogische Arbeit im Kindergarten einzubetten. In begleitenden Fortbildungen erhalten pädagogische Fachkräfte von Kindertageseinrichtungen sowie Sexualpädagoginnen und Sexualpädagogen der Schwangerenberatungsstellen fachliche Informationen und konkrete methodische Anregungen zur Sexualerziehung im Kindergarten. Durch das Angebot dieser gemeinsamen Wokshops soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit beider Institutionen noch weiter verbessert werden.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat mit diesen drei miteinander verzahnten Elementen ein Medienpaket zur frühkindlichen Sexualerziehung entwickelt, das Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher gleichermaßen anspricht und mit dessen Hilfe eine körperbewusste Erziehung schon im Kindergartenalter umgesetzt werden kann. Ziel ist es, die Fragen und Erfahrungen der Kinder zu den Themen Körper, Zärtlichkeit, Liebe und Sinne aufzugreifen und ihnen altersgemäße Lern- und Erfahrungsräume zu ermöglichen.
„Theater und Kinderlieder eignen sich hervorragend, um Gesundheitsbotschaften und sensible Themen unterhaltsam zu transportieren. Kinder müssen die Welt über sinnliche Erfahrungen - durch Berühren, Ausprobieren und Mitmachen - entdecken und begreifen. Hier hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereits mit der Kinderliedertour zur gesunden Ernährung und Bewegung gute Erfahrungen gemacht“, erklärt deren Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott. „Durch die inhaltliche Verzahnung der drei Elemente Musikmärchen, Kindergartenbox und Fortbildungen wollen wir mit dem jetzigen Programm zur vorschulischen Sexualerziehung den Kindertageseinrichtungen ein fundiertes Angebot an die Hand geben, das altersgerecht den Umgang mit diesem Thema ermöglicht. Gerade jetzt, wo Bildung das zentrale Thema im Elementarbereich ist, kann eine umfassende und ganzheitliche Sozial- und Persönlichkeitserziehung im Rahmen des Bildungsauftrags und der Bildungspläne in Kindertageseinsrichtungen aufgegriffen werden“, so Prof. Dr. Elisabeth Pott.
In St. Ingbert finden zwei Konzerte für ca. 700 Kinder, Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern in der Stadthalle statt. Der Termin am Vormittag ist mit Kindergärten ausgebucht, am Nachmittag (Einlass 14 Uhr) sind Eltern mit ihren 4- bis 6jährigen Kinder willkommen. Der Eintritt liegt bei zwei Euro. Reservierung der Karten sind über das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Hans-Josef Daubaris, Telefon 0 68 41 / 1 04- 1 25 möglich. Die Kinderliedertour „Nase, Bauch und Po“ der BZgA wird in St. Ingbert in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Donum vitae im Saarland e.V.- Schwangerenkonfliktberatung, Evangelische Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung und Sexualpädagogik und der Pro Familia Neunkirchen umgesetzt.
Gemeinsam mit der Ottweiler Druckerei und Verlag GmbH, der Schülerhilfe in
St. Ingbert, Wadgassen und Beckingen sowie dem Autohaus La Linea kann somit nicht nur eine größere Anzahl von Stipendien gewährt werden; die Stiftung gewinnt zusätzliche Ausbildungspartner, welche den Stipendiaten die Möglichkeit geben, praktische Erfahrungen zu sammeln.
Von den Praktikumsplätzen - im kaufmännischen und gewerblichen Bereich - können alle ehemaligen sowie derzeitigen Stipendienempfänger profitieren. Die Vermittlung und Organisation übernimmt die Baustoffwerk Sehn-Stiftung.
Noch eine Möglichkeit steht den Stipendiaten offen: Die Beratungsstelle Hochbegabung des Ministeriums für Bildung, Familie, Frauen und Kultur bietet bei entsprechender Eignung und auf Empfehlung der Schule die kostenfreie bzw. vergünstigte Teilnahme an von Ihnen angebotenen Studientagen oder Ferienakademien an.
Auch mit einmaligen Zuwendungen oder Spenden von Privatpersonen kann geholfen werden. „Es gibt immer weniger Eltern, die sich individuellen Förderunterricht für Ihre Kinder leisten können. Mit speziell auf sie zugeschnittener und meist für kurze Zeit angelegter Unterstützung bieten sich den Kindern langfristig bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt“ so Stefan Burk, Vorstand der Baustoffwerk Sehn-Stiftung.
Am vergangenen Donnerstag übergaben Bernd Birtel, Geschäftsführer der Baustoffwerke Sehn Straßenbauprodukte GmbH & Co. KG, und Daniela von Dreden, Mitarbeiterin der Sehn-Stiftung, eins der begehrten Stipendien an die Geschwister-Scholl-Schule in Blieskastel.
Stellvertretend für die Stipendiatin – welche derzeit die siebte Klasse der Erweiterten Realschule besucht - nahmen die Schulleiterin Sylvia Behet und die Klassenlehrerin Irene Kaiser die Bewilligung entgegen. Beide loben vor allem die schnelle und unbürokratische Vorgehensweise, denn meist sei bei den Kindern Hilfe in Verzug und unverzügliches Handeln dringend notwendig.
Clemens Lindemann, Landrat des Saarpfalz-Kreises, findet zustimmende Worte „Vorbildlich, dass sich das Baustoffwerk Sehn gesellschaftlich in diesem Maße engagiert. Mit Ihrer Arbeit leisten Sie präventive Unterstützung. Dies kommt nicht nur den Kindern zugute, sondern auch den Lehrern und Familien. Und kostenintensive Jugendhilfemaßnahmen werden unter Umständen überflüssig“.
Über die Baustoffwerk Sehn Stiftung
Die Baustoffwerk Sehn Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche des Saarlandes aktiv und bedarfsgerecht zu unterstützen. Als alteingesessenes und mit der Region verbundenes Unternehmen stellt sich das Baustoffwerk Sehn seiner gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung. Neben der Hilfe in akuten Notlagen sollen die Stiftungsgelder auch dazu beitragen, dass sich die Situation der Kinder und Jugendlichen langfristig verbessert.
Kontakt:
Daniela von Dreden, Tel.: 06894-3873-132, E-Mail: daniela.vondreden@sehn.de oder unter www.sehn.de.
Anmeldungen und weitere Informationen beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04 84 64.
Stärken
Statistisch stehen 100 Nachfrager im Saarpfalz-Kreis einem Angebot von 101,5 Ausbildungsplätzen gegenüber. Mit dieser Ausbildungsplatzdichte wird Rang 86 im bundesweiten INSM-Vergleich belegt. Deutschlandweit stehen im Schnitt 98,9 Lehrstellen für 100 Bewerber zur Verfügung. Im Saarland bedeutet das Platz zwei unter sechs kreisfreien Städten und Landkreisen.
Im Saarpfalz-Kreis werden 57,0 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren in Kindertageseinrichtungen betreut. Bundesweit liegt der Anteil bei 54,3 Prozent. Damit belegt der Saarpfalz-Kreis Rang 104 im INSM-Ranking. Unter sechs Städten und Kreisen im Saarland wird Rang eins erreicht. Statistisch verfügt jeder Einwohner im Saarpfalz-Kreis über eine Kaufkraft von 18.980 Euro. Rang 155 bei einem bundesweiten Mittelwert von 18.541 Euro. Im Saarland ergibt sich dadurch Rang eins von sechs Städten und Kreisen.
Schwächen
Negativ angelastet wird dem Kreis, dass sich die Arbeitskosten je Arbeitnehmer auf 35.463 Euro belaufen. Landrat Lindemann dazu: „Diese Zahl belegt, dass wir im Saarpfalz-Kreis gute Löhne zahlen. Ob dies der saarländischen Wirtschaft und dem Kreis speziell negativ auszulegen ist, halte ich für falsch. Vielmehr können sich viele Saarpfälzer glücklich schätzen, einen guten Lohn für ihre Arbeit zu erzielen!“
Insgesamt ist der Saarpfalz-Kreis, der im Saarland mit dem Kreis St. Wendel an der Spitze ist, sehr gut aufgestellt.
Diese Auszeichnung sei nicht nur ein kleines Dankeschön für den ehrenamtlichen Einsatz, so der Innenminister. Vielmehr wolle man damit auch öffentlich machen, dass diese Personen „Beispiel für gelebte Menschlichkeit und Solidarität sowie Vorbilder für junge Menschen sind“. Vor allem für die junge Generation seien die ausgezeichneten Männer und Frauen Ansporn, ihnen in ihrem ehrenamtlichen Einsatz nachzueifern.
„Wir ehren hier über 400 Jahre ehrenamtliches Engagement“, meinte Landrat Clemens Lindemann. Eine Gesellschaft funktioniere nur mit Engagement. Aus diesem Grund brauche man „Menschen, die sich gerne im kulturellem, sportlichen und sozialen Bereich engagieren, die etwas bewegen und so die Gesellschaft zusammenhalten“, würdigte Lindemann die Bedeutung des Ehrenamtes. Darüber hinaus seien diese Personen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung sozusagen auch „ein Stück lebendes Archiv“, fügte der Landrat hinzu.
Folgende Personen aus dem Saarpfalz-Kreis wurden im Beisein von einigen Bürgermeistern und Ortsvorstehern von Innenminister Meiser und Landrat Lindemann mit Ehrenamtsnadel und Urkunde ausgezeichnet: Karlheinz Omlor, Anton Poll (beide Bexbach), Ottmar Schuler, Norbert Schwarz (Blieskastel), Manfred Freyler, Wolfgang Weyer (Gersheim), Gertrud Giesen, Josef Wannemacher (Homburg), Hans-Peter Richter (Kirkel), Günter Lauer, Manfred Nagel (Mandelbachtal), Heinz Abel (St. Ingbert). Gerhard Hilker (Kirkel) und Christel Michély-Fickinger (St. Ingbert) erhalten die Auszeichnung zu einem späteren Zeitpunkt.
Darüber hinaus gab es vom Kreis noch die neueste Ausgabe des Saarpfalz-Kalenders sowie ein feines Tröpfchen aus der Region. Für die musikalische Umrahmung der Homburger Feierstunde sorgte das Akkordeonensemble der Homburger Musikschule.
Und Landrat Clemens Lindemann weiterführend: „Mit dem Fachtag 2009 soll hier ein Ausrufezeichen gesetzt werden! Die Veranstaltung soll dazu beitragen, einen guten fachlichen Standard und einen sensiblen Umgang mit dieser schwierigen Thematik zu erreichen. Kindeswohl ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher sollten alle Kräfte im Kinderschutz vernetzt und themenzentriert zusammenarbeiten. Kinderschutz ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft und nicht nur der Jugendhilfe.“
Deshalb war das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises mit seiner Kita-Betreuerin Ute Müller auch sehr bemüht, bundesweit geschätzte Dozenten zu finden, mit denen zusammen ein informativer wie effektiver Fachtag ablaufen soll. Auch Dank der bundesweiten Anerkennung der Arbeit des Kreisjugendamtes belang es Doris Beneke zu verpflichten, die als Referentin für Tageseinrichtungen für Kinder beim Diakonischen Werk der EKD einen sehr guten Ruf genießt. Ebenso bekannt und geschätzt ist Lydia Schönecker vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht in Heidelberg, die über „Datenschutz als Schutz der Vertrauensbeziehung in Kindertageseinrichtungen sprechen wird.
Die Veranstaltung, die für alle Mitarbeiterinnen in Kitas im Saarpfalz-Kreis kostenlos ist, hat nach Anmeldeschluss über 160 Teilnehmerinnen, die am 24. April von 9 bis 16 Uhr im Gemeinschaftszentrum des Jugenddorfs viel Wissenswertes vermittelt bekommen und daraus Handlungsstrategien für den Kreis entwickeln werden. Mitglied im Kitaforum Saarpfalz sind neben dem Kreisjugendamt die Arbeiterwohlfahrt, die Diakonie, die Caritas und die Lebenshilfe Saarpfalz.
Landrat Clemens Lindemann kennt den „Neuen“ bereits von anderen Aktivitäten und begrüßte Kausch mit den Worten: „…in welcher Funktion sind Sie heute hier?“. In seinem zivilen Berufsleben ist Kausch Jurist und leitet seine eigene Kanzlei. Dann sieht man ihm seine ehrenamtliche Tätigkeit in Uniform nicht an. Doch er hat sich nach seiner Bundeswehrzeit als Wehrpflichtiger in Bexbach und der zivilen Berufsausbildung entschieden, eine ehrenamtliche Tätigkeit anzunehmen, in der zivile Stellen und Bundeswehr zusammenarbeiten.
Die Zivilmilitärische Zusammenarbeit wird bei der Bundeswehr im Schwerpunkt durch Reservisten durchgeführt. Damit die Zusammenarbeit mit dem Katastrophenschutzstab in Homburg „im Ernstfall“ auch erfolgreich ist, trifft man sich schon bald. Dann wird nach dem Prinzip „Übung macht den Meister“ im Lagezentrum Platz genommen. Dies ist eigens für den Katastrophenschutzstab des Landkreises eingerichtet. Major Kausch wird sich dort mit seinen Soldaten des Kreisverbindungskommandos Saarpfalz und den zivilen Akteuren austauschen.
Die getöteten Tiere müssen dem Jagdpächter gemeldet werden, da diese auf der jeweiligen Abschussliste mit zählen.
Landrat Lindemann: „Der Kreis ist damit in dieser Diskussion der absolut falsche Ansprechpartner. Als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises schalten wir uns gerne in diesen Dialog ein und helfen mit, Klarheit in diesen Sachverhalt zu bringen.“
Vor diesem Hintergrund hat der Landrat nun auch einen Brief an den saarländischen Wirtschaftsminister geschrieben. Dem Wirtschaftsministerium sind die Straßenmeistereien unterstellt. „Vielleicht hilft dieser Brief, dass nicht noch mehr Tierkadaver an den saarpfälzischen Straßen liegen bleiben.“
Und damit ist auch klar, dass die Jäger vom Kreis keine Entschädigung für die Entsorgung von Tierkadavern einfordern können. Ansprechpartner in diesem Fall wäre ganz klar das Land. Die ganze Diskussion um die Tierkadaver entstand daraus, dass die Jäger vom Kreis einen Erlass oder teilweisen Erlass der Jagdsteuer eingefordert hatten. Der Kreis wird aber auf diese – übrigens seine einzige – Steuereinnahmen in Höhe von 50 000 Euro nicht verzichten. In diesem Sachverhalt sind sich Landrat und Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Kreis einig.
Der Verzicht auf diese Steuer würde bedeuten, dass die 50 000 Euro durch die Städte und Gemeinden über die Kreisumlage getragen werden müsste. Gerade in der jetzigen Finanzsituation wäre diese eine unnötige Mehrbelastung der Städte und Gemeinden.
Landrat Clemens Lindemann abschließend: „Die Jagdsteuer hat damit absolut nichts mit der Entsorgung der Tierkadaver zu tun. Wir zahlen keine Entschädigung für Angelegenheiten, für die wir nicht zuständig sind!“
Seit 1987 erscheint zudem alljährlich ein Sonderheft, das sich einem Schwerpunktthema widmet – so dem Kalkbrennen im Bliesgau, der Geschichte der Juden, der Geschichte der Frauen, dem Malafels und der Merburg, den Glocken, der Geschichte Gräfinthals, den Fürstengräber der Späthallstatt- und Frühlatènezeit, den Westwallanlagen, dem Nationalsozialismus in Blieskastel, der Alten Schmelz in St. Ingbert, dem Bahnhof Bexbach, der gallo-römischen Villenanlage in Reinheim, dem Mittelalter und der Frühneuzeit Homburgs, dessen historischen Landkarten, dem Grab der Keltenfürstin in Reinheim, der gallorömischen Kleinstadt Bliesbruck, der Saarabstimmung 1955, der Reichsgräfin Marianne von der Leyen.
Allein schon diese Titel der Sonderhefte geben das thematische Spektrum der Saarpfalz-Zeitschrift wieder.
Bei 100 Normal- und 20 Sonderausgaben kommen überschlägig über 7.000 Seiten zusammen, auf denen die Geschichte des Saarpfalz-Kreises dokumentiert wird.
Am Dienstag, 7. April 2009 (17.00 Uhr), wird im Pfarrzentrum St. Sebastian (Kardinal-Wendel-Saal)Blieskastel (oberhalb der Schlosskirche) die 100. Ausgabe präsentiert. Zu dieser Veranstaltung sind alle Autor(inn)en eingeladen. Prof. Dr. Heinz Quasten hält die Laudatio.
Der neue Pilgerpass ist ein weiteres Ergebnis einer fruchtbaren kulturtouristischen Zusammenarbeit von Regionalverband Saarbrücken, Saarpfalz Touristik, Biosphärenzweckverband Bliesgau und Tourismus Zentrale Saarland.
Nach dem die Erstauflage eines ersten regionalen Pilgerpasses für die Wegerouten von Kloster Hornbach bis nach Metz auf Grund der großen Nachfrage schnell vergriffen war, ist jetzt eine völlig neu gestaltete Auflage erschienen, welche die Faszination und Schönheit des als Weltkulturerbe geschützten europäischen Kulturweges in dieser Region vor Augen führt.
Dieses kleine Brevier im Taschenformat versteht sich als Wegbegleiter, Appetitmacher und Erstinformation für alle Menschen, die den Jakobsweg auch in dieser Region erleben wollen oder solche, die sich darauf vorbereiten möchten. Er weckt Sehnsüchte und schöne Erinnerungen und ist außerdem eine Entdeckung für Liebhaber der mittelalterlichen Baukultur.
Wie im Mittelalter dient auch heute noch ein Pilgerpass als Nachweis für die zurückgelegte Strecke auf dem Jakobsweg. Auf 25 Seiten beschreibt der regionale Pilgerpass nicht nur die wichtigsten Hintergründe zu dieser wichtigen Europäischen Kulturstraße, die von der UNESCO als geistiges Kulturerbe geschützt wurde, sondern beinhaltet außerdem 24 Pilgerstempelstationen von Kloster Hornbach durch den Saarpfalz Kreis, den Regionalverband Saarbrücken und Lothringen bis zur Kathedrale in Metz. Darüber hinaus werden wichtige Informationen zum Pilgerwandern und zu den touristischen Ansprechpartnern bereit gehalten.
Ein Einleger informiert darüber hinaus über spezielle touristische Angebote für Jakobspilger am Wegesrand. Herausgeber sind der Regionalverband Saarbrücken, die Saarpfalz-Touristik und der Biosphärenzweckverband. Die Broschüre ist u.a. bei der Saarpfalz-Touristik, Am Forum 3 in Homburg bestellt werden, Telefon: 06841/104190; Mail:touristik@saarpfalz-kreis.de.
Der Reisepreis beträgt incl. aller Nebenkosten, Halbpension und Reiserücktrittversicherung 640 Euro/Person im Doppelzimmer, Einzelzimmer-Bucher zahlen einen Aufschlag von 120 Euro.
Interessenten können sich unter der Telefon-Nummer 0 68 41 / 1 04-4 08 oder -4 09 bei der Kreisverwaltung, Marianne Hepp melden.
Geboten wird neben einem reichhaltigen Buffet ein tolles Programm. Passend zum 20jährigen wurden einige Akteure engagiert, die das Jubiläum noch einmal feiern werden. Den Auftakt des Abends übernehmen die Evolution Lady Singers. Es folgt der erste von drei Auftritten des Duos Ana und Anda, die unter dem Motto „von wahllos bis gedankenfrei“ gesungene Kommentare von 60 Jahren Gleichberechtigung und 90 Jahren Frauenwahlrecht darbieten. Vor der großen Pause mit dem reichhaltigen Buffet gibt das Frauenkabarett „Tollkirschen“ noch einige Ausschnitte aus ihrem aktuellen Programm zum Besten.
Nach der Pause werden Ana und Anda das Programm fortsetzen. Ihnen folgt die Frauentanzgruppe der Homburger Narrenzunft, ein Flamenco-Trio und zum Abschluss nochmals die Evolution Lady Singers. Ein gewaltiges Programm, das die Jubiläumsauflage der Frauen-Kultur-Aktionswochen würdig ausklingen lässt.
Karten für diese Veranstaltungen im Rahmen der 20. Frauen-Kultur-Aktionswochen gibt es beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter der Rufnummer 0 68 41 / 1 04-84 64 und im Internet unter http://www.saarpfalz-kreis.de. Der Kartenverkauf ist schon angelaufen, ebenfalls über das Frauenbüro des Kreises, Am Scheffelplatz 1, 66424 Homburg und an der Infozentrale der Kreisverwaltung (7.30 bis 16.30 Uhr).
Anmeldung und Info über das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter der neuen Rufnummer 0 68 41 / 1 04-84 64, per Email: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de und im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de
Der Auftakt zur Jugendbegegnungswoche ist die Eröffnung der Ausstellung "Wege zur Freundschaft – Drogi ku przyjazni" mit Hans Bollinger, dem Leiter von Spohns Haus, Landrat Clemens Lindemann und Vizekonsul Jakub Wawrzyniak vom Generalkonsulat der Republik Polen in Köln. Die beiden SchülerInnengruppen sorgen für die musikalische Umrahmung.
Über vierhundert Städtepartnerschaften, das dreifache an Schulpartnerschaften und über tausend Jugendbegegnungen jährlich verdeutlichen, dass die deutsch-polnische Verständigung bei den Menschen in beiden Ländern "angekommen" ist, ganz besonders bei der jungen Generation.
Die Ausstellung zeigt Beispiele deutsch-polnischer Zusammenarbeit, die seit vier Jahren von Stadt zu Stadt wandert, in zwei gleichen Fassungen und in beiden Ländern. Es geht um Inhalte und Programme von Städtepartnerschaften, Schüleraustausch, Jugendbegegnungen und besonderen Projekten auf 56 Tafeln. Dazu gehören sicherlich die Anne-Frank-Friedenstage, zu denen jährlich die niedersächsische Stadt Bergen einlädt, oder die eher politischen Jugendwochen in Krzyżowa (Kreisau), die mit Zeitzeugengesprächen verbunden sind. Das Motto "Vorwärts - doch nicht vergessen" ist den Verantwortlichen für jeden Austausch wichtig.
Aber die Vergangenheit wird auch aufgearbeitet: So besuchen ehemalige Zwangsarbeiter aus Chodzież das westfälische Nottuln, mit dem jetzt eine Partnerschaft besteht, und pflanzen gemeinsam einen "Baum der Verständigung", Jugendliche aus Wesendorf in Niedersachsen erarbeiten mit Polen und Franzosen gemeinsam eine Ausstellung, die der Aufarbeitung von Auschwitz und dem Warschauer Ghetto gewidmet ist und der Frage nachgeht "Was können wir tun, um so etwas in Zukunft zu verhindern?" Kinder und Jugendliche aus dem sächsischen Grünau führten jetzt in Auschwitz die Oper "Brundibár" auf, die 1943 illegal im tschechischen Lager Theresienstadt entstanden war.
Die Partnerschaften und Jugendbegegnungen drehen sich wie bei anderen Partnerländern um kulturelle Begegnungen, Musik und Sport, Naturschutz-Workshops. Aber etwas ist doch anders: Schüler aus Stawiguda und Wallenhorst haben erstmals die Gelegenheit, das Europaparlament in Straßburg gemeinsam zu besuchen; in Guben vereint die Europaschule junge Leute aus beiden Ländern im gemeinsamen Unterricht oder schafft das Projekt "Translokal" Möglichkeiten der Bildungszusammenarbeit über die Grenze. Oder die Idee jenes Bürgermeisters aus Chojnice, der bei Besuchen in der Partnerstadt Emsdetten stets die Kamera dabei hatte, um Ideen für neue Gebäude und Straßen in seine Stadt mitzunehmen, die dann dank EU-Geldern auch gebaut werden konnten...
Im Landkreis Schönebeck (Sachsen-Anhalt) haben Kooperationen mit Krankenhäusern in Jarosław begonnen und zwischen Unternehmen - sogar eine gemeinsame deutsch-polnische Firma wurde gegründet, die neue Arbeitsplätze für Polen und Deutsche bietet.
Die Ausstellung informiert auch auf zwanzig Tafeln über Institutionen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Da steht an herausragender Stelle das Deutsch-Polnische Jugendwerk, das tausende von Begegnungen gefördert hat, daneben Sprachkurse und Seminare.
Und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau, die viele bilaterale Kulturprojekte überhaupt erst ermöglichte. Beide Einrichtungen haben auch die Erstellung dieser Ausstellung gefördert, in der über sechshundert Einzelbeiträge gesichtet, zugeordnet und montiert werden mussten. Ein kleines Team deutscher und polnischer Werkstudenten hat die Tafeln in vier Monaten zusammengestellt. Sie soll auch für bereits bestehende Partnerschaften neue Ideen und Anregungen vermitteln, zu Neukontakten ermutigen und dazu, Land und Sprache der Partner (weiter) kennenzulernen.
Die Ausstellung ist für die Öffentlichkeit vom 23. bis 30. März 2009, montags bis freitags vom 8 bis 18 Uhr zu sehen.
Für weitere Fragen stehen Ihnen die Verwaltung (Yvonne Homberg, Telefon 0 68 41 / 1 04-4 04) und die Mitarbeiter der Deponie (Telefon 0 68 03 / 36 78) zur Verfügung.
Zur Vorbereitung der Betreuer auf die Ferienfreizeiten führt das Jugendamt verschiedene Seminare durch. Neben einem spielpädagogischen Seminar bietet das Jugendamt auch ein Seminar über die rechtlichen und organisatorischen Belange einer Ferienfreizeit an. Zielsetzung dieser Seminare ist es, die Betreuer zu befähigen, Kinder und Jugendliche bestmöglich und verantwortlich zu betreuen.
Anmeldungen und weitere Infos bei Ralf Dittgen unter 0 68 41 / 1 04-1 26 oder Lisa Ruck 0 68 41 / 1 04-6 35.
Anmeldungen sind erwünscht bei Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 0 68 41 /1 04-4 05, Fax 0 68 41 / 1 04-2 00 oder Email renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de.
Das zweite Angebot ist eine Tagesfahrt ins Science-Center „Dynamikum“ nach Pirmasens. Für den 15. April ist diese Fahrt für Mädchen und Buben im Alter von 7 bis 12 Jahren geplant. Das Dynamikum ist ein Museum, das Phänomene aus Natur und Technik rund um das Thema „Bewegung“ im wahrsten Sinn des Wortes begreifbar macht. Die Teilnahme kostet 10 Euro.
Anmeldungen und weitere Informationen über das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-6 35 oder -1 26.
Der Kompost des Kreises wird nur aus Grünschnitt- und Strauchabfällen hergestellt und eignet sich ideal als Bodenverbesserer im Frühjahr, als Pflanzerde für Balkonkästen sowie als feine dunkle Graberde für den Friedhof.
Informationen zum Sonderverkauf und zur Qualität des Kompostes gibt es unter den Telefonnummern: 0 68 03 / 36 78 (Kompostanlage) und 0 68 41 / 1 04-4 04 (Kreisverwaltung Homburg, Yvonne Homberg).
Die Ausstellung ist nun bis 27. März in der Galerie im Forum zu sehen, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Die Referentin Sabine Asgodom ist eine der bekanntesten Management-TrainerInnen im deutschsprachigen Raum, Inhaberin des Unternehmens „Asgodom Live“, München, und hat einen Lehrauftrag für Selbst-PR an der Berufsakademie Heidenheim.Von der „Financial Times“ wurde sie 2004 als „Trainerin der Manager“ zu den 101 wichtigsten Frauen der deutschen Wirtschaft gezählt, 2007 in der Kategorie „Moderation und Entertainment“ von Deutschlands Veranstaltungsplanern mit dem „Conga Award“ geehrt. Zudem ist sie Präsidentin der German Speakers Association (GSA e.V.), der Vereinigung deutscher Spitzentrainer.
Veranstaltet wird das Karrierefrühstück im Rahmen der 20. Frauen-Kultur-Aktionswochen vom Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises in Zusammenarbeit mit der Frauenbeauftragten Stadt Homburg, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz und der Koordinierungsstelle Frau & Beruf des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises. Zudem wird die Veranstaltung gefördert aus Mitteln der EU, Europäischer Sozialfonds, und der Saarland Sporttoto GmbH.
Für den Vortrag mit Frühstücksbüffet kosten die Karten im Vorverkauf: 12,- / 10,- (ermäßigt) Euro, Kinder bis 10 Jahre sind frei. Kartenreservierung übernimmt das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter seiner neuen Rufnummer 0 68 41 / 1 04 – 84 64. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten. Zur besseren Organisation bitten die Veranstalter um Anmeldung unter der gleichen Rufnummer.
Am Montag, 16. März geht es weiter im Programm mit einem Vortrag über das Mütterbild im Wandel der Zeit unter der Überschrift „Rabenmutter oder Supermutter“. Dieser Vortrag ist eine Veranstaltung des Deutschen Frauenrings in Homburg, Veranstaltungsort ist das Café Frauenzimmer in der Paul-Weber-Schule in Homburg. Der Eintritt beläuft sich auf 3 Euro. Beginn ist um 19 Uhr.
Am Mittwoch, 18. März ist im Rahmen der 20. Frauen-Kultur-Aktionswochen ein interkultureller Abend mit Filmabend, Infoständen und Fingerfood geplant. Ab 18 Uhr startet diese Veranstaltung im Café Frauenzimmer unter dem Motto „Aus aller Frauen Länder“. Der iranische Zeichentrickfilm „Persepolis“ steht im Mittelpunkt des Abends. Der Eintritt für den Film mit Büffet liegt bei 12 und 10 Euro. Veranstalterinnen sind das Café Frauenzimmer und das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises.
Ein weiterer Höhepunkt im Programm ist das Karrierefrühstück am Sonntag, 22. März ab 10 Uhr, zu dem das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises Sabine Asgodom ins Forum einladen konnte. Die bekannte Management-Trainerin und von der „Financial Times“ zu den 101 wichtigsten Frauen der deutschen Wirtschaft Gewählte spricht zum Thema „Lebe wild und unersättlich“. Der Vortrag mit Frühstücksbuffet kostet 12 und 10 Euro; Kinder bis 10 Jahre sind frei. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten.
Unter dem Titel „Finanzkrise: Was ist geschehen? Was können Frauen für ihre Finanzen tun?“ läuft am Mittwoch 25. März ab 19 Uhr ein höchst interessanter Informationsabend. Das Café Frauenzimmer und das Frauenbüro laden zu diesem Vortrag ins Café Frauenzimmer nach Homburg ein. Der Eintritt ist frei.
Den Abschluss der 20. Frauen-Kultur-Aktionswochen bildet am Freitag, 27. März ein bunter Abend mit vielfältigem Programm und Buffet mit Spezialitäten aus verschiedenen Ländern im Forum. Ab 19 Uhr läuft diese interessante und abwechslungsreiche Veranstaltung, die 12 und 10 Euro Eintritt kostet.
Karten und weitere Informationen über die Veranstaltungen im Rahmen der 20. Frauen-Kultur-Aktionswochen gibt es beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter der Rufnummer 0 68 41 / 1 04-84 64 und im Internet unter http://www.saarpfalz-kreis.de. Der Kartenvorverkauf ist schon angelaufen, ebenfalls über das Frauenbüro des Kreises, Am Scheffelplatz 1, 66424 Homburg und an der Infozentrale der Kreisverwaltung (7.30 bis 16.30 Uhr).
Das vielfältige Programm bietet viele interessante Möglichkeiten. So sind unter anderem im Angebot Kinderferienfreizeiten, Abenteuerfreizeiten, Fahrten nach Holland, Freizeiten mit Reitstunden, Freizeiten auf Sylt, in der Tarnschlucht und an der Ardeche sowie eine Bildungsfahrt nach München.
Die Broschüre mit detaillierten Informationen zu allen Freizeiten liegt ab sofort in allen Rathäusern des Saarpfalz-Kreises aus. Weitere Informationen gibt's beim Kreisjugendpfleger des Saarpfalz-Kreises unter der Telefonnummer 0 68 41 / 1 04-1 26 oder unter www.saarpfalz-kreis.de .
Das Programmheft umfasst neben den eigentlichen Kursangeboten des Frauenbüros in Bereichen wie Gesundheit, EDV, Recht oder Fitness auch alle Veranstaltungen der Frauen-Kultur-Aktionswochen, die Angebote im Rahmen des Projekts „Frau und Beruf“, die Aktivitäten im Café Frauenzimmer und die Projekte und Aktionen des Ateliers für Mädchen und junge Frauen.
Nähere Informationen zu den Kursen und anderen Angeboten sowie das Programmheft gibt es beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Am Scheffelplatz 1, 66424 Homburg, Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64 oder im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de.
Jedes Mädchen kann mitmachen. Egal, ob, klein oder groß oder „normal“, dick oder dünn oder dazwischen, schüchtern oder mutig, sportlich oder nicht, in einen Jungen verliebt, in ein Mädchen oder gar nicht, schwarz, weiß oder grün, laut oder leise, kurz-, weit- oder hellsichtig.
Mitbringen sollten die Teilnehmerinnen eine Decke, bequeme Kleidung, Sportschuhe und Verpflegung für den Tag.
Anmeldung nimmt das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter der Telefonnummer 0 68 41 / 1 04-84 64 oder per Mail: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de bis 19. Februar 2009 entgegen
Das Wochenend-Seminar läuft am Samstag, 21. März 2009, von 10 bis 16 Uhr, und Sonntag, 22. März 2009, von 10 bis 14 Uhr.
Anmeldung bis 27. Februar erbeten bei Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 0 68 41 / 1 04-4 05, Email: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de.
Vor diesem Hintergrund konnte der Förderverein, der eigens für die Renovierung der Kapelle ins Leben gerufen wurde, mit großer Zufriedenheit seine jüngste Mitgliederversammlung halten. Auf dem Programm standen neben der Information über den aktuellen Stand des Baufortschritts auch Neuwahlen des Vorstandes. Einstimmig wurden gewählt Landrat Clemens Lindemann als Vorsitzender, OB Georg Jung und Sparkassendirektor a.D. Karl-Heinz Scherer als seine Stellvertreter. Weiter gehören dem Vorstand an Sparkassendirektor Ralph Marx, der Peter Cervi als Schatzmeister ablöst, Verwaltungsdirektor Karl-Heinz Gehring und Prokurist Uwe Kunz als Schriftführer. Als Beisitzer wurden gewählt Pfarrer Karl Josef Lindemann, Pfarrer Roland Wagner, die Kreistagsmitglieder Kurt Schwan, Klaus-Josef Tussing und Markus Schmitt sowie der Ärztliche Direktor Dr. Josef Mischo. Die beiden Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses, Frank Banowitz und Wolfgang Steil, wurden Kassenprüfer.
Als vorrangiges Ziel für die nächste Zukunft einigte sich das Gremium darauf, Wand- und Altarschmuck anzuschaffen. Hierfür werden auch Sach- und Geldspenden entgegen genommen, für die der Verein wegen seiner Gemeinnützigkeit auch Spendenquittung ausstellen kann. Die Bankverbindung des Fördervereins Kapelle St. Elisabeth ist das Konto 10 11 42 64 40 bei der Kreissparkasse Saarpfalz, BLZ 594 500 10. Ansprechpartner bei Sachspenden ist Uwe Kunz, der unter der Rufnummer 0 68 94 / 1 08-1 12 tagsüber erreichbar ist.
Anmeldung sind unter der Rufnummer 0 68 94 / 96 30 90 oder per Email: info@zpg-igb.de möglich. Das Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung befindet sich im Gesundheitspark2, (vormals Elversberger Straße 90) im alten Kreiskrankenhaus St. Ingbert.
Eine Frau aus Syrien, zwei Frauen aus der Türkei und eine Frau aus Rumänien suchen deutsche Mentorinnen, mit denen sie ihre Deutschkenntnisse und ihre Kommunikation verbessern können.
Auskünfte erteilt Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 0 68 41 / 1 04-4 05 Email: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de.
Kursleitung hat die EDV-Dozentin Gitte Tauch. Der Kurs läuft an drei Samstagvormittagen, immer von 9 bis 12 Uhr. Beginn ist der 7. Februar 2009, weitere Termine sind 14.2. und 28.2.2009. Die Kursgebühr beläuft sich auf 65 Euro, ermäßigt auf 48,75 Euro. Anmeldung und weitere Infos beim Frauenbüro der Saarpfalz-Kreises unter der neuen Rufnummer 0 68 41 / 1 04-84 64.
Verbunden mit dem Umzug war auch die Umstellung der Telefonanlage. Die neuen Rufnummern sind
• für das Sekretariat: 0 68 41 / 1 04-84 64 oder -84 65
• für das Café Frauenzimmer 0 68 41 / 1 04-84 65.
Die Veranstaltungs- und Schulungsräume sowie das Café Frauenzimmer bleiben vorläufig im FrauenForum in der Paul-Weber-Schule (BBZ Homburg).
In dem Vortrag werden die Zuhörerinnen erfahren, wie sie lernen können, sich zu entspannen, Stress abzubauen und ihre vitale Lebensenergie zu erhalten oder zu vermehren. Den Vortrag hält Roswitha Ecker, Ayurveda-Therapeutin, Yoga-Lehrerin BDY/EYU und Ganzheitliche Kosmetikerin. Der Vortrag läuft am Mittwoch, 28. Januar 2009, ab 19.30 Uhr im Café Frauenzimmer, Paul-Weber-Schule, Homburg. Der Vortrag ist kostenfrei. Anmeldung und weitere Infos beim Frauenbüro der Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-84 64.
Beate Ruffing vom Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis erläuterte, dass Klaus Friedrich – ebenfalls Mitglied des DAF – auf das Jubiläum aufmerksam wurde. So entwickelte sich die Idee, der Stadtbücherei einige Werke Poes zu schenken, denn der Literat von Weltformat verbrachte einen großen Teil seines Lebens in Richmond / Virginia. Virginia's Hauptstadt ist umgeben von einem geographischen Gürtel dem Landkreis Henrico County, dem Partnerkreis des Saarpfalz-Kreises. Geographisch gesehen ist dies fast eine Parallele zu Homburg.
In Richmond wurde 1922 das Poe Museum im "Old Stone House" eröffnet, ein paar Straßen von Poe's erstem Wohnhaus und seinem ersten Arbeitsplatz bei "Southern Literay Messenger" entfernt. Gezeigt werden neben vielen Informationen über das Leben des Autors Anfang des 19. Jahrhunderts in Richmond auch Persönliches wie Manuskripte, Briefe, Erstausgaben und Besitztum. In Amerika feiert man den Jahrestag mit Musik, Ausstellungen, Lesungen, Workshops, einer Abendwanderung durch Richmond vorbei an seinen Lebensstätten und einem Symposium.
Karina Kloos freute sich sehr über die Spende von Saarpfalz-Kreis und DAF. Bisher gebe es in der Stadtbibliothek nur zwei Bücher mit Primärtexten und eine Biografie in der Ausleihe. Jetzt könne man auf eine stattliche Auswahl verweisen, zumal die Bücher von Edgar Allan Poe auch zur Schulliteratur zählten.
Zur Person:
Edgar Allan Poe wurde in Baltimore als Sohn eines Schauspielerehepaares geboren. Der Vater verließ die Familie und verschwand. Die Mutter starb als Poe zwei Jahre alt war in Richmond. Dort fand Poe bei dem kinderlosen Ehepaar Allan eine neue Familie. Nach einem Aufenthalt in England mit den Allans, ging er in Richmond von 1821 bis 1825 zur Schule. Mit 17 Jahren immatrikulierte sich Poe an der kurz zuvor von Thomas Jefferson gegründeten Universität von Virginia in Charlottesville. 1827 ging er nach Streitigkeiten mit seinem Stiefvater nach Boston, dann zur Armee und West Point. Der militärische Trill widerstand ihm und es zog in nach Baltimore. 1835 zog er zurück nach Richmond und heiratete Virginia Clemm. Seine weiteren Lebensstationen waren New York und Philadelphia. Er kam jedoch immer wieder nach Richmond zurück. Seine Frau Virginia starb 1847. Am 7. Oktober 1849 verstarb er von einer Vortragreise aus Richmond kommend in Baltimore. Über die Todesursache gibt es viele Spekulationen. Sie ist ungeklärt und könnte Stoff für eine neue Detektivgeschichte werden.
Diesem Ansatz folgte dann auch Gunther Altenkirch, der die photographische Leistung seines Schwiegersohns in den Kontext der musealen Arbeit einband. Bei den abgebildeten Sackarbeiten handele es sich um Unikate aus der bereits vergangenen Arbeiterkultur, hergestellt in den Industriebetrieben im Saarland, mit Materialien und Werkzeugen der Arbeitgeber – und auch während der Arbeitszeit. Es sind Exponate aus den Notzeiten des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie den entsprechenden Nachkriegszeiten. Sackarbeiten dienten der Linderung der eigenen Not. Altenkirch: „Die Gegenstände wurden nicht zur persönlichen Bereicherung hergestellt. Das Material war in der Regel Schrott, die Herstellungsmethoden oft speziell zu dem Exponat eigens entwickelt, nicht zu vergleichen mit sauber produzierter Industrieware oder in einer durch jahrelanger Lehre erlernten Handwerkskunst.“
Den Charakter dieser Gegenstände ins rechte Licht zu rücken, sei für Marcus Altenkirch-Fess keine leichte Übung gewesen, denn schließlich sollte der dokumentarische Charakter der Bilder dem künstlerischen Anspruch des Fotografen nicht im Wege stehen. Vielmehr sei es zum gemeinsamen Ziel geworden, den eigentlichen Charakter der Gegenstände zu betonen. Im eigentlichen Sinn entstanden so „Portraits“ von Gegenständen, die auf ihre Weise Geschichten erzählten, Geschichten von Glück und Leid, Not und Entbehrung, aber vor allem auch von Phantasie, denn wer kommt schon auf die Idee, aus einem Stück Messingrohr am Wasserhahn einen Ehering zu basteln, der in besseren Zeiten dann vergoldet wurde.
Diese und viele andere Geschichten kann man in der Ausstellung „Sackarbeit“ in der Galerie im Forum bis zum 20. Februar, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr nachleben.
Anmeldung und Info über das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter der neuen Rufnummer 0 68 41 / 1 04-84 64, per Email: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de und im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de.
"Kleider machen Leute“, "Wie du kommst gegangen…" - Diese Sprichwörter haben heute mehr Bedeutung denn je. Kleiderfragen sind Persönlichkeitsfragen und ein überzeugender Bekleidungsstil hängt von vielen Faktoren ab. Gefragt sind Individualität und Trendunabhängigkeit ebenso wie der typgerechte Stil, der die Persönlichkeit unterstreicht und die Figur zur Geltung bringt.
Aus organisatorischen Gründen bitten die Organisatorinnen um Rückmeldung unter der Telefon-Nummer 0 68 41 / 1 04-3 30.
Die Büros der Wohngeldstelle befinden sich im Erdgeschoss des Landratsamtes, in den Zimmern 175 und 176. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 Uhr bis 12.30 Uhr sowie nachmittags nach vorheriger Terminvereinbarung. Telefonisch zu erreichen ist die Wohngeldstelle unter den Rufnummern 0 68 41 / 1 04-1 75 oder 1 04-1 76.
Der Impfschutz braucht zehn bis 14 Tage, bis er durch das körpereigene Immunsystem aufgebaut wird. Risikopatienten, die bereits erkrankt sind oder die Kontakt zu Influenzakranken hatten (zum Beispiel bei einem Ausbruch in einer Gemeinschaftseinrichtung), sollten frühzeitig ihren Arzt aufsuchen, der dann rasch die Diagnose stellen und je nach individueller Risikoeinschätzung auch antivirale Arzneimittel zur Therapie oder Prophylaxe verschreiben kann. Eine Infektion mit den jeden Winter zirkulierenden Influenzaviren bedeutet für Menschen mit Grundleiden, zum Beispiel Herzkreislaufkrankheiten oder chronischen Lungenerkrankungen, und für ältere Menschen (über 60 Jahre) eine erhöhte Gefährdung. Bei ihnen kommt es im Krankheitsverlauf häufiger zu Komplikationen, zum Beispiel bakteriellen Lungenentzündungen, die tödlich enden können. Der beste Zeitraum für die Impfung gegen Grippe, die durch Influenzaviren verursacht wird, ist Oktober und November.
Bei Influenzaviren unterscheidet man die Typen A, B und C. Influenzaviren vom Typ A werden in so genannte Subtypen untergeteilt. Die saisonalen Influenzaviren, die in den letzten Jahrzehnten in der menschlichen Bevölkerung zirkulieren, sind Viren der Subtypen A/H1N1 und A/H3N2 sowie des Typs B. Mit H und N werden die beiden wichtigsten Eiweiße der Virushülle Hämagglutinin und Neuraminidase abgekürzt.
Dominierender Subtyp der beginnenden Welle ist A/H3N2. In den ersten beiden Kalenderwochen (KW) 2009 wurden in 57 Rachen- oder Nasenabstrichen Influenzaviren nachgewiesen, 52 gehörten zum A/H3N2-Subtyp, zwei zu A/H1N1 und drei zum Typ B. Insgesamt sind 94 Proben untersucht worden. Auch die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen ist in den letzten Wochen stark gestiegen, vor allem in den nordwestlichen Landesteilen von Schleswig-Holstein bis Rheinland-Pfalz.
Die Influenza-Aktivität wird von der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) überwacht. Das RKI hat die wissenschaftliche Federführung. Das Überwachungs- oder Surveillance-System hat drei Schwerpunkte: zum einen melden Arztpraxen so genannte akute respiratorische Erkrankungen (Rachenentzündung, Lungenentzündung oder Bronchitis); diesen Teil koordiniert das Deutsche Grüne Kreuz. Hinzu kommt die virologische Diagnostik von Rachenabstrichen, durchgeführt vom Nationalen Referenzzentrum für Influenza. Dritte Säule sind die Meldedaten direkter Virus-Nachweise von Influenza, die beim RKI eingehen. Der direkte Nachweis von Influenza ist gemäß Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Die AGI informiert auf ihrer Internetseite mit einem Wochenbericht, der alle wichtigen Daten enthält; dort sind auch tagesaktuelle Informationen zu den Virus-Nachweisen und der Zahl der gemeldeten Influenzafälle abrufbar.
Weitere Informationen: www.rki.de/agi.
Aufgrund dieser Eigenarten und der besonderen Situation der beiden Bäume wurde die Entscheidung, zu fällen und nachzupflanzen getroffen. Gleiches gilt für die Salix alba am Leibniz-Gymnasium.
Auskünfte erteilt Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis, Telefon 0 68 41 / 1 04-4 05, Email: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de.
Nicht nur die dortige römische Villa, deren großflächige Dimension Jean-Claude Golvin dazu bewog, die gesamte Anlage in seinem Buch über Metropolen der Antike neben Großstädten wie Rom und Athen aufzuführen, sondern auch die kleine gallo-römische Stadt mit ihrer Thermenanlage und ständig neue Grabungsergebnisse lassen die gesamte Örtlichkeit als herausragend hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Forschung erscheinen.
Aus diesem Grund besteht bereits, neben dem Wissenschaftlichen Beirat, ein Netzwerk von Kooperationen des Kulturparks mit Wissenschaftlern verschiedener Einrichtungen, wie der Universität des Saarlandes, der Universität Parma oder des Landesdenkmalamtes Saarbrücken, zum Zwecke der wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gelände des Freilichtmuseums. Diese fruchtbare Zusammenarbeit wurde offiziell am 18.12.2008 um einen neuen Verbund erweitert.
Denn den Spuren der Menschen, die hier lebten und arbeiteten, gleich ob Kelten oder Römer, gehört das ganze Interesse von Prof. Dr. Peter Herz, dem Inhaber des Lehrstuhls für Alte Geschichte in Regensburg, und seinen Mitarbeitern. Sie haben zusammen mit Kollegen ein interdisziplinäres Forschungsprogramm entwickelt, das verschiedene althistorische Ansätze im Verbund mit Methoden der Archäologie und naturwissenschaftlichen Analysemodellen (wie etwa der Untersuchung antiker Pflanzenpollen) zur Anwendung bringt, um die Geschichte einer Region mit ihren vielfältigen Faktoren erfassen zu können. Aspekte wie die Nutzung wichtiger Ressourcen im Umland, der Zugang zu Transport- und Fernstraßen, Veränderungen der Ökologie und der Lebensumstände im Laufe der Zeit stehen dabei im Mittelpunkt.
Antworten auf diese Fragen sollen in enger Zusammenarbeit der Stiftung Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim und der Universität Regensburg gefunden werden, die vor allem der praktischen Ausbildung Studierender in der Feldforschung dienen wird. Zu diesem Zweck haben Landrat Clemens Lindemann und Prof. Dr. Peter Herz am 18. Dezember eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Aber nicht nur Forscher und Studenten der bayerischen Donaustadt sollen in die Arbeit vor Ort miteinbezogen werden. Es besteht bereits eine Zusammenarbeit des Kulturparks mit den Universitäten in Nancy, Metz und Trier sowie mehreren Archäologen, Historikern und Interessierten aus Deutschland und Frankreich.
Es ist des Weiteren geplant, ein regelrechtes Netzwerk von Wissenschaftlern aus ganz Europa zu formieren. Neben den genannten Universitäten haben bereits Archäologen der Universität Graz (Österreich) ihr Interesse an einer Kooperation mit der Stiftung bekundet. Somit wird sichergestellt, dass die Untersuchungen im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim auf Basis europäischer Zusammenarbeit im Bereich der Wissenschaft erfolgen werden.
Ebenfalls um die Fitnesse geht es im Callaneticskurs am Vormittag. Diese äußerst intensive, aber auch sehr anstrengende Form der Gymnastik für Frauen baut mit schnell sichtbarem Erfolg Muskeln auf und hat neben der allgemeinen Konditionsverbesserung den Effekt, der Cellulite vorzubeugen bzw. sie zu beseitigen.
Auch hier hat die Kursleitung Michaela Kewerkopf. Termine sind an elf Mittwochvormittagen, immer von 9 bis 10 Uhr. Beginn ist am 14. Januar 2009.
Neu im Kurs-Programm ist das Seminar „Anti-Aging fürs Gehirn - Ganzheitliches Gedächtnistraining zur Förderung der geistigen Fitness“. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass ein regelmäßiges Gedächtnistraining unabhängig vom Alter und Lebenssituation zur geistigen Fitness führt, und dass wir unser Gehirn in jedem Alter trainieren können. Das Seminar gibt einen Überblick über die verschiedenen Kategorien des Denkens und wie man unter anderem die Wahrnehmung, Konzentration, Merkfähigkeit, Fantasie und Kreativität durch gehirngerechtes Lernen steigern kann. In lockerer Atmosphäre ohne Leistungsdruck und Stress werden die verschiedenen Gehirnfunktionen geschult. Dazu gehören Entspannungs-, Koordinations-, Atemübungen und Übungen aus dem Brain-Gym, sowie einen Brain Fit Walk (Wahrnehmungsübungen im Freien). Die Teilnehmerinnen lernen, die grauen Zellen auf spielerische Art und Weise aktivieren und mit der entsprechenden Ernährung das Gedächtnis verbessern kann.
Kursleitung hat Gisela Dennerlein, Ayurvedatherapeutin und ganzheitliche Gedächtnistrainerin. Termine sind am Freitag, 16. Januar 2009 von 15 bis 19 Uhr, und am Samstag, 17. Januar 2009 von 9 bis 13 Uhr.
Weniger mit Fitness, dafür aber mehr mit Organisation beschäftigt sich der Kurs „Die Papiere fest im Griff – Büroorganisation für Fortgeschrittene“. Die Teilnehmerinnen haben mit den Tipps aus dem ersten Papiermanagement-Kurs Ihre Papierstapel abgebaut und Ihr Ablagesystem eingerichtet. Jetzt möchten die Teilnehmerinnen ihren Büroalltag optimieren, ihren Arbeitsplatz organisieren, die Postbearbeitung beschleunigen, eine Adresskartei anlegen und Bücher, Zeitschriften und Infomaterial wieder auffindbar ablegen. Zielgruppe sind Selbständige, Angestellte und alle interessierten Frauen, die den ersten Kurs besucht haben. Kursleitung hat Heike Hagenau, Diplombibliothekarin und Ordnungstrainerin. Termine sind an drei Donnerstagabende von 18.30 bis 20.30 Uhr, Beginn ist am 15. Januar 2009.
Im neuen Jahr starten auch wieder neue EDV-Kurse für Frauen. Der erste Kurs 2009 beschäftigt sich mit der Tabellenkalkulation in Excel XP. Was Word nicht kann … fürs Büro ist auch Excel mittlerweile unerlässlich. Mit Excel kann man Tabellen erstellen und berechnen, mit Zahlen jonglieren und die Ergebnisse grafisch auswerten. In diesem Kurs lernen die Teilnehmerinnen die Grundfunktionen von Excel kennen und führen einfache Berechnungen durch. Die Erstellung von Diagrammen rundet ihr Wissen ab. Kursleitung hat Andrea Becker. Termine sind an drei Samstagvormittagen, immer von 9 bis 12 Uhr. Beginn ist am 17. Januar 2009.
Sehr beliebt ist der Kurs „Internet für Einsteigerinnen“. Das Internet für den täglichen Gebrauch sinnvoll nutzen, darauf liegt der Schwerpunkt in diesem sehr praktisch orientierten Einführungskurs. Im Mittelpunkt stehen folgende Themen: Sicherheit im Netz, Internet und Kinder, Cookies, aus dem Netz drucken und speichern, effektive Suche, e-Mails, Adressen für Kinder, SchülerInnen, Hobbies und vieles mehr. Kursleitung hat Gitte Tauch, EDV-Dozentin. Termine sind an drei Montagabenden, immer von 18.30 bis 20.45 Uhr. Beginn ist am 19. Januar 2009.
Und schließlich wird mit dem Kurs „Generation 50+… oder sich Schritt für Schritt dem Computer nähern“ eine Reihe fortgesetzt. Für alle, die es langsam angehen und die sich in angenehmer Lernatmosphäre Computer-Wissen rund um Text und Grafiken aneignen wollen und über Grundkenntnisse der Textverarbeitung verfügen, ist dieser Kurs genau der Richtige. An vier Nachmittagen erfahren die Frauen Schritt für Schritt wie man Texte gestaltet, Grafiken aus anderen Programmen oder dem Internet in die Dokumente einbindet und bearbeitet und daraus individuelle Einladungen, Briefköpfe oder Grußkarten zusammenstellt. Kursleitung hat Andrea Becker. Termine sind an vier Mittwochnachmittagen, immer von 16 bis 18.30 Uhr. Beginn ist am 21. Januar 2009, weitere Termine sind 28.1., 4.2., 11.2.09.
Nähere Infos beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Telefon 0 68 41 / 1 04-3 30 oder -3 41, Email: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de und im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de.
Um gute Erfolge zu erzielen, werden besondere Ziele und strategische Ansätze in diesem Projekt verwirklicht. Neben der schnellen Kontaktaufnahme zum vorgeschlagenen Kunden sind dies auch Motivationsarbeit und ein enges Coaching, wozu auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit zählt.
Die Zahlen sprechen ihre eigene deutliche Sprache, auf die Landrat wie ARGE-Leitung stolz sind: Seit Januar 2008 konnten bisher insgesamt 142 Hilfebedürftige über 50 Jahre in den Arbeitsmarkt integriert werden. Im Jahresdurchschnitt wachsen in den anderen saarländischen Kreisen die Zahl der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen über 50 deutlich an. Nur im Saarpfalz-Kreis konnte dank dem speziellen Projekt der ARGE die Zahl reduziert werden.
Landrat Clemens Lindemann: „Als besonders hilfreich hat sich hierbei der Einsatz von Eingliederungszuschüssen und betrieblichen Trainingsmaßnahmen erwiesen.“ Beispielhaft für die Erfolgsgeschichte besuchte die ARGE in Rohrbach die Bäckerei von Rudolf Anstatt. Seit einigen Monaten arbeitet hier in seinem alten Beruf Bäckermeister Karl-Heinz Westrich, dem mit 58 Jahren über das Projekt der Einstieg ins Berufsleben gelang.
„Kürzlich hat uns die Anfrage eines Traditionsvereins aus Oberammergau erreicht, ob es im Saarpfalz-Kreis denn noch sichtbare Zeugnisse jener Zeit gibt, in der die Region zum Königreich Bayern gehörte. Auf ungläubiges Staunen stieß unser Hinweis darauf, dass sich diese über 100 Jahre währende Epoche der Regionalgeschichte bis heute im Ortsnamen des zu Limbach gehörenden Weilers „Bayrischer Kohlhof“ sichtbar erhalten hat“, skizziert Landrat Clemens Lindemann, wie aktuell das Grenzthema noch immer ist. Als Beleg dafür sei ein Foto des Ortseingangsschildes nach Oberbayern geschickt worden.
Aber nicht nur die einstige Grenze zwischen der Rheinprovinz des Königreichs Preußen und der königlich-bayrischen Pfalz, auch die vorherigen Herrschaftsgebiete Nassau-Saarbrücken, Pfalz-Zweibrücken und von der Leyen haben ihre Spuren hinterlassen. Von besonders fataler Tragweite war die deutsch-französische Grenze, die immer wieder tragische Konsequenzen zeitigte, während die pfälzisch-saarländische Grenze eher folkloristischen Charakter hatte und nach wie vor hat. Vor diesem Hintergrund beschreibt Gerd Meiser ganz sensibel die persönlichen Verbindungen zwischen Reinheim hüben und Bliesbruck drüben, während die saarländische „Mundartpäpstin“ Edith Braun liebevoll-ironisch skizziert, wie französische Wörter hierzulande „gut pfälzisch“ zerkaut wurden. Welche Opfer die Grenze hingegen in Zeitläuften gefordert hat, ist das Thema des Beitrages von Jürgen Beuster. Eine Ruhebank, die heute auf der längst nicht mehr sichtbaren Trennungslinie zweier Staaten bei Brenschelbach steht, ist der Ausgangspunkt für seine Überlegungen. Auch die Rubrik Natur und Umwelt kommt im neuen Saarpfalz-Jahrbuch nicht zu kurz: Dass die Beeder Störche zehnjähriges Jubiläum feiern können, berichtet Christoph Braunberger, während sich Dieter Dorda um die Vernichtung des Jägersburger Moores Gedanken macht. Doris Grieben geht in ihrem nicht ganz ernst zu nehmenden Beitrag dem Restvorkommen von „Elwetritschen“ in Homburg nach, und Horst Imbsweiler erinnert sich an das „Millichheisje“ in Niederbexbach. Die Entstehungsgeschichte des Homburger Waldstadions, die Jagd auf den letzten Wolf in der Saarpfalz, die Mühle Folz in Niedergailbach oder der Bismarckstein auf dem Homburger Schlossberg sind weiteren Themen des neuen Jahrbuchs.
Der Saarpfalz-Kalender, der einer Auflage von 5000 Exemplaren erscheint, ist zum Preis von 5,00 Euro erhältlich beim Amt für Heimatkunde und Denkmalschutz des Saarpfalz-Kreises im Homburger Landratsamt, Zimmer 419, Tel. 06841/104419, sowie im Buchhandel und bei den Verkehrsämtern und Museen der saarpfälzischen Städte und Gemeinden.
Das Gesundheitsamt des Kreises ist an Montag und Dienstag mit einer Kernmannschaft für die Bürgerinnen und Bürger da, an beiden Tagen von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 15.30 Uhr. Die Außenstelle Blieskastel und die Nebenstelle St. Ingbert des Gesundheitsamtes bleiben an den beiden Tagen geschlossen.
Die Bauschutt- und Erdmassendeponie des Saarpfalz- Kreises „Auf dem Hölschberg“ in Biesingen, die Erdmassendeponie Assweiler sowie die Kompostanlage „Auf dem Hölschberg“ bleiben, vom 24. Dezember 2008 bis einschließlich 3. Januar 2009 geschlossen. Bauherren und Baufirmen werden gebeten, dies zu beachten. Die Annahme von Bauschutt, Erdmassen und Grünschnitt kann erst wieder ab Montag, 5. Januar 2009 erfolgen.
Wie das Amt für Schulverwaltung und Sport des Saarpfalz-Kreises mitteilt, sind die Sporthallen im Kreis während den Winterferien vom 19. Dezember bis einschließlich 3. Januar wegen Renovierungs- und Reinigungsarbeiten für jeglichen Spiel- und Trainingsbetrieb geschlossen.
Aus mehr als 2.000 eingereichten Bewerbungen von Unternehmen, Forschungsinstituten, Kunst- und Kultureinrichtungen, sozialen Projekten und Initiativen hat die 18-köpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, die Sieger in sieben Kategorien ausgewählt. Als Botschafter für das Land der Ideen stellen sie das vielfältige Potenzial des Innovationsstandortes Deutschland unter Beweis. Unter dem Titel „365 Orte - eine Reise zu den besten Ideen Deutschlands“ erscheint im DuMont-Verlag die Begleitpublikation zum Wettbewerb, die ab Januar 2009 im deutschen Buchhandel erhältlich sein wird.
Das SPG musste dabei folgende Auswahlkriterien erfüllen
• Die Idee oder das Projekt ist zukunftsorientiert und einzigartig.
• Der „Ausgewählte Ort“ vermittelt neue, unerwartete Aspekte von Deutschland, ist umsetzungsstark und richtungsweisend tätig.
• Die Veranstaltungsidee des „Ortes“ ist originell und attraktiv.
• Die Idee des „Ausgewählten Ortes“ ist dem Gemeinwohl verpflichtet und setzt auf Nachhaltigkeit im ökologischen, ökonomischen oder sozialen Bereich.
• Der „Ausgewählte Ort“ hat eine Vorbildwirkung und ist ein Ansporn für andere.
Die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“
„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. Ihr Ziel ist es, im In- und Ausland ein zeitgemäßes Deutschlandbild zu vermitteln und die Stärken des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu betonen. Die Kernbotschaft vom Land der Ideen umfasst ein breites Themenspektrum, das die Initiative in ihre Aktivitäten einbindet: technologische Innovationen, kreative kulturelle und gesellschaftliche Impulse und wissenschaftlichen Forschergeist.
Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ wird getragen vom Verein
Deutschland – Land der Ideen e.V. und der Marketing für Deutschland GmbH.
Die Initiatoren
„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. Ihr Ziel ist es, ein positives Deutschlandbild im In- und Ausland zu vermitteln und darüber hinaus die Stärken des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu betonen. Die Kernbotschaft aller Aktivitäten im Rahmen der Standortinitiative lautet
„Deutschland ist führend durch Innovation“.
Kurzbeschreibung des WebClass-Projekts
Das Saarpfalz-Gymnasium besitzt einen bundesweit einmaligen Informatikzweig. In den Klassenstufen 8 und 9 ist Informatik Hauptfach. Die Klassenstufe 10 bereitet auf das Neigungsfach der Oberstufe(11 und 12) vor.
Innerhalb des Informatikzweigs wurde von Herrn Bergau das WebClass-Projekt konzipiert:
Im Rahmen eines Blended-Learning-Ansatzes können alle Beteiligten (Schüler, Eltern und Lehrer) über eine schuleigene Moodle-Plattform kommunizieren, lernen und interagieren.
Es werden in den Informatikklassen verschiedene Lernmethoden, Medien und spezielle Ausrichtungen von Lernorganisation kombiniert und erprobt (Blended Learning) .
Der Einsatz der Moodle-Plattform ermöglicht Gruppenarbeit, bietet vertiefende Angebote (Übungsmaterialien, Kontrollmöglichkeiten), unterstützt die Dokumentation und Aufbereitung von Projektergebnissen und ermöglicht Feedback von Mitschülern, Eltern und Lehrern.
Der Zugriff auf das Moodle-System kann sowohl in der Schule als auch von zu Hause über geschützte Zugänge erfolgen.
Moodle bietet Kursräume, die von Lehrern, Lehrenden und Trainern mit eigenen Inhalten frei gefüllt werden können. Im schulischen Rahmen könnte die Rolle des Trainers durch ältere erfahrene Schüler ausgefüllt werden, wie das in unserem IT-Patensystem schon realisiert wird.
Der Fachbereich Informatik erwartet von der Kombination verschiedener Medien und Methoden eine stärkere Motivation und eine noch bessere Lernsituation für die Schüler.
Dabei sollen auch Antworten auf Fragen wie selbst organisiertes Lernen oder Binnendifferenzie¬rung gesucht werden.
Die Vorzüge moderner Formen des E-Learning ermöglichen einen intensiven Kontakt zwischen Eltern, Schülern und Lehrern, auch nach der Unterrichtsstunde, unabhängig von Zeit- und Raumbeschränkungen.
In der Klassenstufe 8 werden die Schüler an das Arbeiten mit dem Lernsystem herangeführt. Die Eltern wurden zuvor über die Planungen informiert.
Informatikunterricht wird erfasst, dokumentiert und strukturiert:
Elektronische Schülermitschriften des Unterrichts und deren Aufbereitung (E-Pens, Smartboards)
Bereitstellung von Materialien, Skripten, Programmen, Software, Hausaufgaben, Übungsaufgaben (über das Internet abrufbar)
Führen eines elektronischen Klassenbuchs
Erstellen eines schul- und klassenspezifischen Terminkalenders (Schulveranstaltungen, Klassenarbeiten, ..)
Informationen für die Elternschaft mit Feedback-Möglichkeit
Klassenstufen 8 und 9
Schüler erstellen Videoaufzeichnungen besonderer Unterrichtssequenzen und fertigen elektronische Lernmaterialien zu Themen aus dem Informatikunterricht an.
Ein Votingsystem ermöglicht interaktive Tests und Umfragen mit einer gezielten
Förderung von Schülern.
Die Aufzeichnungen sollen (im geschützten Bereich) wiederum allen Schülern zur Verfügung gestellt werden. Damit kann gehaltener Unterricht von zu Hause nochmals wiederholt und auch von den Eltern "gesehen" werden.
Mit viel Liebe zum Detail gingen die Freizeit-Bäcker unter der fachkundigen Anleitung von Klaus Schäfer und Johannes Lindemann, der fast zwei Jahrzehnte Gastgeber für diese Backaktion war und heute im wohl verdienten Ruhestand ist, zu Werke und zauberten „Spitzgebackenes“ und „Ausgestochenes“. In den nächsten Tagen werden die Plätzchen der Elterninitiative krebskranker Kinder gebracht, damit die kleinen Patienten die Vorweihnachtszeit im wahrsten Sinn des Wortes kosten können.
Ende Oktober startete die erste Gruppe mit zehn Tagesstättenkinder. Immer freitags von 13.45 Uhr bis 15 Uhr werden Nicole Meyer-Kalsch und Laura Klein mit den Kindern Voltigierübungen und Bewegungsspiele in der Reithalle durchführen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Sportwissenschaftlichen Institut der Universität des Saarlandes.
Zu dem Projekt erklärt Annette Molter-Klein vom Vorstand des Reiterverein Einöd: „Die Bewegungen des Pferdes sind immer und in jeder Gangart rhythmisch und dynamisch. Die Balance auf dem Pferd zu halten, ist eine ganzheitliche Leistung, welche die gesamte Muskulatur der Kinder, ihren Gleichgewichtssinn und ihr Wahrnehmungsvermögen sowie ihr Selbstbewusstsein fordert und fördert. Darüber hinaus bietet der Pferdesport eine Erlebniswelt, die Bewegung mit Natur und Verantwortung für den Partner Pferd verbindet.“
Wichtigster Partner neben den Kindern ist bei diesem Projekt das 16 Jahre alte, sehr kinderliebe Pony Creta, vielen Einöder Kindern auch als das St. Martins-Pferd bekannt.
Verantwortlich für das pferdesportliche Training ist Laura Klein, Schülerin am Johanneum in Homburg, begeisterte Reiterin und in 2007 Saarlandmeisterin im Modernen Vierkampf. Laura war selbst auch Kindergartenkind in Einöd. Im Frühjahr hat sie ihr Schulpraktikum in der Kita absolviert, im Osterferienprogramm des Horts Reitunterricht angeboten und nun ist sie mit Nicole Meyer-Kalsch, zuständig für Bewegungs-Früherziehung, und der Kita-Leiterin Beate Schlosser mitten im Projekt „Kids in Bewegung“.
Nach drei Übungsstunden, die bislang absolviert wurden, ist Kita-Leiterin Beate Schlosser begeistert davon, wie schnell die Kinder Vertrauen zum Pony und den Übungsleiterinnen gefasst haben. „Sehr gut funktioniert auch der Ablauf in der Reithalle: Während ein Kind auf dem Pferd seine Übungen macht, werden die anderen Mädchen und Buben mit Balance-Übungen und Lauftraining fit gemacht.“
Ein besonderer Dank der Kita und des RV Einöd geht an das Unternehmen MPS Gabriel aus Limbach, die – begeistert von der Aktion – die Kindern und Übungsleitern T-Shirts spendeten: damit die Kids in Bewegung auch einheitlich auftreten können.
Erklärtes Ziel der Rahmenvereinbarung zwischen den vier Partnern ist es, an die „Denkmalobjekte und Kulturlandschaftselemente auf Schloss Karlsberg zu erinnern, sie zu erhalten und zu pflegen, das Schloss erlebbar zu machen und das Gesamtareal in besonderer Forum zu erschließen sowie touristisch in Wert zu setzen.“ Hierzu soll unter anderem eine Grundinfrastruktur mit Wegesystem, Parkplätzen und Informationspunkten aufgebaut werden. Auch sei daran gedacht, so Landrat Lindemann weiter, einzelne Flächen durch kulturelle Aktivitäten besonders hervorzuheben.
Die Federführung für das Projekt hat der Saarpfalz-Kreis, wobei die archäologischen und denkmalpflegerischen Maßnahmen und die Inwertsetzung des Waldparks wie seine kulturelle Bespielung unter der gemeinsamen Leitung von Stadt Homburg und Kreis stehen. Die Stiftung Karlsberger Hof wird auf mehreren Ebenen in die Arbeit mit einbezogen. Und vor dem Hintergrund, dass etwa ein Fünftel der Fläche des Waldparks Schloss Karlsberg zu Rheinland-Pfalz gehören, ist eine permanente Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz wie mit der Stadt Zweibrücken und der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land sichergestellt.
Doch die Vertreter der vier „Parteien“ trafen sich nicht nur, um im historischen Ambiente des Karlsberger Hofes die Rahmenvereinbarung zu unterzeichnen, sondern man nutzte auch die Gelegenheit, um mit den ebenfalls anwesenden Experten über konkrete Maßnahmen für die nächste Zukunft zu sprechen. Priorität hat zurzeit die Trockenlegung der Orangerie. Nur so könne das Mauerwerk stabilisiert und damit gesichert werden. Erst dann könne der Bauzaun wieder entfernt werden, der allen Anwesenden ein echter Dorn im Auge ist. Auch soll die Sichtachse von der Orangerie über den Karlsberg Weiher auf die Stadt wieder hergestellt werden. Das Tosbecken (Wasserauffangbecken) an den Schwanenweihern soll so gestaltet werden, das seine barocke Ausgestaltung wieder erkennbar wird.
Und schließlich wird ein Herzenswunsch vieler realisiert: Der hölzerne Steg, der einst die kleine Insel auf dem Karlsberg Weiher erschloss, soll wieder aufgebaut werden. Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner erteilte den Auftrag zur Erstellung der Statik für den Steg, der SaarForst will den Bau übernehmen.
Beim abschließenden Blick auf das Modell von Schloss Karlsberg wurde allen Beteiligten deutlich, dass es noch viel zu tun gibt – und man deshalb nun auch gezielt auf Zuschüsse zuständiger Ministerien und Europäischer Gremien hinarbeite.
Dieser neue Kurs im Programmfindet im FrauenForum, Paul-Weber-Schule (BBZ) in Homburg statt. Nähere Infos beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Telefon 0 68 41 / 1 04-3 31, Email: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de und im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de.
Mit in diesen Reigen integriert sich auch das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises. In diesem Jahr haben die beiden Mitarbeiterinnen des Amtes, die mit Aids-Prävention beauftragt sind, Judith Bost und Ricarda Thul, gleich zwei Projekte ins Leben gerufen. Zum einen werden rund 500 Infopakete mit Broschüren, Flyern, Kondomen und rote Mini-Aids-Schleifen aus Fruchtgummi an die Jugendzentren im Saarpfalz-Kreis überreicht. So will das Gesundheitsamt die Thematik gerade bei den Jugendlichen deutlicher ins Bewusstsein rufen.
Außerdem wird ein Infostand am 1. Dezember in der Zeit von 8.30 bis 15.30 Uhr im Foyer der Kreisverwaltung in Homburg aufgebaut, wo sich interessierte Bürger über das Thema Aids informieren können.
Weitere Informationen auch zum Thema HIV-Beratung oder Testungen sind direkt über die Aids-Beratung beim Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises, Am Forum1, 66424 Homburg unter der Rufnummer 0 68 41 / 1 04-83 62 erhältlich.
Hilfe gibt es auch, wenn das Baby z. B. zu früh geboren, chronisch krank oder behindert ist. Dr. Sigrid Thomé-Granz, Leiterin des Gesundheitsamtes: „Eine wichtige Möglichkeit ist die Begleitung und Unterstützung des Kindes und seiner Eltern durch eine so genannte Familienhebamme. Im Saarpfalz-Kreis sind vier Hebammen im Einsatz. Inzwischen besteht eine große Nachfrage. Bisher wurden über 30 Familien betreut.“
Ein weiterer Baustein des Projektes ist der Elternkurs „Das Baby verstehen“, der sich sowohl an werdende Eltern als auch an Eltern mit Säuglingen richtet. Inhalt des Kurses ist die Vermittlung von Wissen darüber, wie Babys ihre Bedürfnisse signalisieren und wie Eltern angemessen und feinfühlig darauf eingehen können. Es geht vor allem auch darum, Missverständnisse in der Entwicklung und Erziehung des Kindes vorzubeugen und einen vertrauensvollen stabilen Beziehungsaufbau zu ermöglichen.
Die Koordinationsstelle von Familienhilfezentrum und Gesundheitsamt sieht sich auch als Anlaufstelle für alle Personen und Institutionen im Kreis, die von der Schwangerschaft bis zur Einschulung sonst Kontakt mit dem Kind haben, wie zum Beispiel Familien- und Schwangerenberaterinnen, Frauenärzte, Hebammen, Klinikmitarbeiter, Kinderärzte, Frühförderstellen und Kindertagesstätten. Dr. Thomé-Granz: „Die Koordinationsstelle hat deshalb auch den Arbeitskreis „Netzwerk für Eltern“ ins Leben gerufen. Hier treffen sich regelmäßig Praktiker, die vor Ort mit Familien und Kindern arbeiten zum gegenseitigen Kennenlernen und Informationsaustausch.“
Ein weiterer wichtiger Zugangsweg zu den Familien wurde auch geschaffen, indem der Gesetzgeber die Vorsorgeuntersuchungen der Kinder verpflichtend gemacht hat. Wenn eine Vorsorgeuntersuchung nicht gemacht wurde, wird dies vom Zentrum für Kindervorsorge in der Universitätsklinik erfasst und an das Gesundheitsamt weitergemeldet. Im weiteren Verlauf haben die Sozialmedizinischen Assistentinnen und die Ärztin des Gesundheitsamtes die Möglichkeit, im Rahmen von Hausbesuchen die Familien zur Teilnahme an der ausstehenden Vorsorgeuntersuchung zu motivieren. Die Leiterin des Gesundheitsamtes des Saarpfalz-Kreises abschließend: „Was aber außerdem ganz wichtig ist: nicht selten zeigt sich gerade bei diesen Hausbesuchen ein großer Beratungs- und Unterstützungsbedarf, der dann zeitnah und unproblematisch angeboten werden kann.“
Baab: „Viele meiner Blumengemälde haben ihren Ursprung im Zweibrücker Rosengarten, in dessen unmittelbarer Nähe ich wohne, nicht zuletzt aber auch im eigenen Garten, in dem ich das ganze Jahr über unzählige Blumenschönheiten vor Augen habe. Neben Stillleben befasse ich mich gerne auch mit Portraits und Szenen aus dem ländlichen Alltag. Oft sind meine Bilder Erinnerungen an schöne Urlaubstage oder an die Jugendjahre in meinem Heimatdorf.“ Und weiter: „Ich bin ein Freund der naturalistischen Darstellung. So bedürfen meine Bilder keiner langen Erklärung, sie sprechen für sich selbst, können aber dennoch die Phantasie von Betrachtern anregen oder Erinnerungen wachrufen.“
Vernissage der Ausstellung „Blumen und Landschaften“ ist am Donnerstag, 13. November um 19 Uhr in der Galerie im Forum in Homburg. Nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann wird Edgar Steiger in die Ausstellung und die Arbeitsweise von Klaus Baab einführen. Geöffnet ist die Ausstellung bis 9. Januar, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Kursleitung hat Nico Janzen, Diplom-Psychologe aus dem Mandelbachtal. Die Termine für dieses Seminar sind Freitag, 21. November 2008, 15 bis 20 Uhr, und Samstag, 22. November 2008, 9 bis 15 Uhr. Veranstaltungsort ist die Paul-Weber-Schule (BBZ) in Homburg.
Anmeldungen nimmt das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreise, Telefon 0 68 41 / 1 04-3 31 oder email: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de entgegen.
Minister Klaus Meiser ehrte die beiden engagierten Frauen, die sich in besonderem Maße um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben, durch die Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Medaille. Der Minister betonte, dass neben Ehrungen durch die Gemeinde selbst auch von staatlicher Seite die ehrenamtliche Tätigkeit von Bürgern in den Räten der Gemeinden und Gemeindeverbände herausgestellt und gewürdigt werden sollte.
Die Ehrung erfolgte durch die Überreichung einer eigens hierfür gestalteten Silbermedaille nebst einer Urkunde sowie zusätzlich einer kleinen Anstecknadel. Die Medaille trägt das Profilkopfbild des Reichsfreiherrn Karl vom und zum Stein, der am 25. Oktober 1757 geboren wurde und am 29. Juni 1831 verstarb.
Der Reichsfreiherr Karl vom und zum Stein gehört zu den Großen der deutschen Geschichte. Sein Name ist mit wichtigen Reformen verknüpft: der Selbstverwaltung der Städte und der Befreiung der Bauern vom Joch der Leibeigenschaft. Freiheit im Gemeinwesen und Teilhabe an seiner Gestaltung - das waren die wichtigsten Ziele, denen er mit seiner Arbeit diente.
Stein war kein Diplomat und blieb Zeit seines Lebens ein umstrittener Mann. Einige biographische Daten verdeutlichen dies: Im Jahre 1804 wurde er von König Friedrich Wilhelm III. zum preußischen Wirtschafts- und Finanzminister ernannt - nach der Niederlage von Jena und Auerstädt am 3. Januar 1807 jedoch wieder entlassen.
Bevor Stein nach dem Tilsiter Frieden mit Frankreich am 30. September 1807 als leitender Minister in die preußische Regierung zurückkehrte, verfasste er auf seinem Besitz in Nassau im Juni 1807 die berühmt gewordene „Nassausche Denkschrift“ - sein Programm einer Erneuerung des preußischen Staates durch die Beteiligung der Bürger an öffentlichen Aufgaben. Vom 30. September 1807 bis zu seinem endgültigen Ausscheiden aus dem preußischen Staatsdienst am 24. November 1808 gelang es ihm, dank seiner Entschlossenheit und Tatkraft ein grundlegendes Reformprogramm in wichtigen Teilbereichen durchzusetzen.
Die daraus resultierende Reformpolitik verfolgte primär das Ziel, die Wiederherstellung der im absolutistischen Feudalstaat verlorenen Bindung des Bürgers an den Staat. Seine zentrale Fragestellung lautete deshalb konsequenterweise: Wie kann der Bürgersinn („Gemeingeist“) wieder belebt werden. In der kommunalen Selbstverwaltung erkannte Stein die Antwort darauf und die Möglichkeit, den geänderten gesellschaftlichen Grundlagen Rechnung zu tragen und den politischen Entscheidungsprozeß auf die Bürgerschaft zu übertragen. Eckstein dieser damals unerhörten Neuerung war die Städteordnung vom 19. November 1808, die zunächst für die Städte wirksam wurde. Wenn auch die gegen den Obrigkeitsstaat gerichteten Freiheits- und Reformbemühungen an den altpreußischen Konservativen scheiterten und letztlich nur unvollständig realisiert werden konnten, so war die Forderung nach Gemeindefreiheit als Element liberalistischen Denkens und das Postulat der Unabhängigkeit kommunaler Körperschaften gegenüber dem Staat für die zukünftige Entwicklung dennoch von prägender Bedeutung für die Zukunft.
Freiherr vom Stein bezeichnete die kommunale Selbstverwaltung als „tätige Mitarbeit an gemeinsamen Interessen und Aufgaben“. An die Stelle von Befehl und Gehorsam tritt der Aufruf des selbstverantwortlichen Menschen in Staat und Gesellschaft. Sein Appell lautete: „Bürgersinn, der am Gemeinwesen (...) Anteil nimmt, muss an die Stelle der Passivität gesetzt werden“.
Laudatio Sonja Redel
Am Öschweg 26a, 66386 St. Ingbert
Frau Redel gehörte von 1979 - 1984 dem Stadtrat der Mittelstadt St. Ingbert an. Seit 1989 ist sie Mitglied des Kreistages des Saarpfalz-Kreises. Von 1994 - 1999 hatte sie zudem das Amt einer Kreisbeigeordneten inne. Ihr Fachwissen brachte sie auch in die Arbeit verschiedener Kreistagsausschüsse ein. Beispielhaft seien hier die Ausschüsse für Kultur, Schule und Sport, der Krankenhausschuss und der Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Raumordnung genannt. In der laufenden Amtszeit der Kreistages ist sie Mitglied im Finanz- und im Sozialausschuss. Seit 2004 ist Frau Redel ferner Aufsichtsratsmitglied der Kreiskrankenhaus St. Ingbert Service Gesellschaft und Mitglied der Kommission „Unser Dorf soll schöner werden“.
Kennzeichnend für das jahrzehntelange ehrenamtliche Wirken von Frau Redel im Saarpfalz-Kreis ist ihr vorbildliches soziales Engagement in Vereinen und Verbänden. So ist sie seit Jahrzehnten Mitglied des Vorstandes der Arbeiterwohlfahrt St. Ingbert; seit 1992 bzw. 1996 ist sie auch Mitglied des AWO-Kreis- bzw. AWO- Landesvorstandes. Ihr aktives Wirken reicht dabei von der Verbandsarbeit bis hin zum Mitgestalten und -wirken in konkreten Projekten (Nähprogramme, Kleiderkammer).
Ihrem Naturell entsprechend liegt ihr auch die Betreuung älterer Menschen am Herzen. So besucht sie wöchentlich Altenheime im Saarpfalz-Kreis und kümmert sich vor Ort um die Anliegen der Seniorinnen und Senioren.
Laudatio Marlene Schneider
Kandelgrundstraße 9, 66424 Homburg
Frau Schneider ist seit 1994 Mitglied des Kreistages des Saarpfalz-Kreises; zudem nimmt sie seit 1999 das Amt einer Kreisbeigeordneten wahr. Ein Blick auf die Ausschüsse, denen sie angehört, verdeutlicht, wo sie ihre Arbeitsschwerpunkte gesetzt hat, nämlich im Umwelt- und Jugendbereich sowie insbesondere im sozialen Bereich.
Von 1994 - 2004 war sie Mitglied im Beirat für Sozialhilfe, im Aufsichtsrat der Kreiskrankenhaus St. Ingbert gGmbH. Seit 1999 ist sie Mitglied im Psychiatriebeirat, im Kreispflegeausschuss und im Aufsichtsrat der gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung im Saarpfalz-Kreis.
Neben ihrer politischen Tätigkeit ist ihr großes ehrenamtliches Engagement im Bereich der Krankenpflege hervorzuheben. Auch im Ruhestand bleibt sie ihrem ehemaligen Arbeitgeber, der Universitätsklinik Homburg, verbunden und ist weiterhin (seit 2000) Patientenfürsprecherin des Klinikums. Als Gründungsmitglied hat sie darüber hinaus die Initiative Krankenpflege e. V. mit ins Leben gerufen und nachhaltig geprägt.
Frau Schneider hat ferner maßgeblichen Anteil an der Etablierung des Pflegekongresses in Homburg, der jährlich von einem breiten Fachpublikum besucht wird. Abgerundet wird ihr beispielhaftes soziales Wirken durch ihre Mitgliedschaft bei der Lebenshilfe.
Ob von Werbung überquellende Briefkästen, telefonische Belästigungen zu Unzeiten, SpamMails, Gewinnmitteilungen oder Lockvogelangebote der Unternehmen – diese Szenarien kennen alle Verbraucher. Kein Tag vergeht, an dem nicht irgendeine Art von Werbung ins Haus flattert, ob man das nun möchte oder nicht. Wie kommen die Unternehmen an diese Daten? Was steckt hinter diesen Sachen? Und wie sieht die rechtliche Situation aus (insbesondere die Datenschutzvorschriften in Deutschland)?
Diese und weitere Informationen sind Thema des Vortrages der Verbraucherzentrale des Saarlandes am Mittwoch, 19.November 2008 um 19.30 Uhr im Café Frauenzimmer, im Frauen-Forum in der Paul-Weber-Schule, Eingang Karlstraße. Der Eintritt ist frei.
Nähere Infos erhalten Sie beim Café Frauenzimmer, Telefon 0 68 41 / 1 20 - 3 21, Email: cafe.frauenzimmer@saarpfalz-kreis.de und im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de.
Diese Veranstaltung findet im Café „Frauenzimmer“ im FrauenForum Homburg, Paul-Weber-Schule, Trakt 1, Eingang Karlstraße statt. Der Eintritt ist frei.Nähere Infos beim Café Frauenzimmer Telefon 0 68 41 / 12 03 21, Email: cafe.frauenzimmer@saarpfalz-kreis.de und im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de
Beginn ist am15. November 2008, von 9 bis 12.15 Uhr. Der Kurs umfasst drei Termine, jeweils samstags, und findet statt in der Paul-Weber-Schule in Homburg. Dozentin ist Susanne Braun.
Um Anmeldung bis zum 8.November beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Tel. 0 68 41 / 1 04 – 3 31 oder frauenbuero@saarpfalz-kreis.de wird gebeten.
Zur Unterstützung und Förderung der Werkstattbeschäftigten werden ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht, die ihr Wissen und Können weitergeben wollen. Möglichkeiten hierzu besteht in einem vielfältigen Angebot wie der Teilnahme im Entspannungs- oder Sprachkurs, beim Sportangebot, im kreativen Angebot oder durch die Vermittlung von Grundlagen beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten.
Weitere Informationen erteilt Renate Hirschfelder, Ehrenamtbörse Saarpfalz-Kreis,
Telefon 0 68 41 / 1 04-4 05, Email renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de
Die Veranstaltung findet am 05.November 2008 statt im Café Frauenzimmer, Paul-Weber-Schule, Eingang Karlstraße und beginnt um 19 Uhr. Der Unkostenbeitrag für das Büffet beträgt 12 Euro.
Nähere Infos erhalten Sie beim Café Frauenzimmer, Telefon 0 68 41 / 1 20 - 3 21, Email: cafe.frauenzimmer@saarpfalz-kreis.de und im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de.
Termin des Karrierefrühstücks ist Sonntag, 9. November 2008, ab 10 Uhr. Treffpunkt ist das Café Frauenzimmer in der Paul-Weber-Schule in Homburg. Kosten für den Vortrag mit Frühstücksbüffet sind 6 Euro, Kinder bis 10 Jahre sind frei. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten.
Voranmeldung ist dringend erforderlich beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-3 30 oder – 3 31.
Zu Beginn dieses Mentoring-Cafés wird Doris Gaa, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz und Kooperationspartnerin des Mentoring-Projektes des Saarpfalz-Kreises, die Angebote der WFG vorstellen. Als unbürokratische Schnittstelle zwischen Unternehmen und Behörden ist sie Ansprechpartnerin in allen Fragen der Wirtschaftsförderung und Existenzgründung.
Das Hauptthema an diesem Abend lautet dann „Frauen- und Männerkommunikation - Strategien zur effektiven Kommunikation im Beruf“. Nirgendwo treten die Unterschiede zwischen Männern und Frauen so deutlich zutage wie in ihrer Kommunikation. Obwohl sie glauben, dieselbe Sprache zu sprechen, kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Der Vortrag zeigt auf praktische Weise und mit humorvollen Beispielen, wie die Kommunikation zwischen Männern und Frauen abläuft und warum Frauen und Männer im Team trotz allem unschlagbar sind.
Referenten des Abends sind Marion Bredebusch vom Institut für Kommunikation und Kompetenz, Saarbrücken, und Martin Conrath, Kommunikationstrainer aus Saarlouis. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Den Auftakt zu den Waldprojekttagen machte die Staatliche Förderschule für Körperbehinderte im Gelände der Universitätsklinik Homburg. Hier war zunächst die größte Herausforderung, ein geeignetes rollstuhlgerechtes Waldgelände zu finden. Doch der Waldpädagoge und Diplom-Forstwirt Arnulf F. Staap von MALTIZ wurde im unmittelbaren Umfeld der Schule fündig, und alle Kinder, Lehrern und Betreuern werden den Tag noch nachhaltig in Erinnerung halten. „Gerade für diese Kinder, die aufgrund ihrer Behinderung von vielen alltäglichen Dingen ausgeschlossen sind, ist es wichtig, dass auch sie Zugang zu Natur- und Walderlebnissen haben.“ erläutert Staap. „Ich habe selten so engagierte Kinder im Rahmen der Waldwerkstatt und beim Einstudieren des Waldkonzertes erlebt wie hier, auch wenn es für die Mitarbeiter der Schule eine besondere Herausforderung darstellte, die Rollstühle durch das stellenweise unwegsame Gelände zu bugsieren.“ ergänzt seine Kollegin, die Waldpädagogin Andrea Hollenbach.
Neben den Förderschulen (Schule für Körperbehinderte, der Albert-Schweitzer-Schule in St. Ingbert und der Siebenpfeiffer-Schule in Erbach) haben sich auch eine Reihe von Grundschulen an dem Waldprojekt beteiligt: so die Schillerschule in Frankenholz, die Luitpoldschule in Erbach, die Grundschule Bexbach, die Albert-Weisgerber- und die Rischbachschule in St. Ingbert. Auch die Grundschule in Blieskastel-Lautzkirchen verbrachte einen spannenden Tag im heimatlichen Wald.
Wie kommt ein derartiges Projekt bei den Schülern an? „Das ist viel besser als Schule,“ war oft von den Kindern zu hören, „und gelernt haben wir heute auch etwas!“ Auch die beteiligten Lehrer haben sich positiv geäußert. Der exotische Rahmen außerhalb des Schulgeländes schafft neue Beziehungen zwischen Schüler und Lehrer, und manch eine Lehrerin hat festgestellt, dass in ihren Schützlingen Fähigkeiten schlummern, die im schulischen Alltag kaum zur Geltung kommen.
Angetan von dem Projekt war nach der Fülle der positiven Erfahrungen auch Nina Reinhard vom Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, die das Waldprojekt im vergangenen und in diesem Jahr auf die Wege gebracht und organisiert hat. Finanziert wurde das vorbildliche Projekt zu 50 Prozent vom Saarpfalz-Kreis und die andere Hälfte trugen die Schulen aus ihrem eigenen Etat.
Die Veranstaltungen finden am 5. November um 16 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Einöd und am 6. November um 19 Uhr im Kulturhaus in Gersheim statt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen muss eine Anmeldung bis zum 3. November 2008 unter der Telefon-Nummer 0 68 41 / 1 04-4 08 oder -4 09 erfolgen.
Die Kurse und Vorträge finden im FrauenForum, Paul-Weber-Schule (BBZ) in Homburg statt. Nähere Infos beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Telefon 0 68 41 / 1 04-3 30 oder 1 04- 3 31, Email: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de und im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de.
Landrat Clemens Lindemann freute sich bei der Vertragsunterzeichnung mit den beiden Frühförderstellen im Kreis, die von der Lebenshilfe Saarpfalz und der Caritas St. Ingbert gestellt werden, dass gerade der jugendärztliche Dienst des Gesundheitsamtes einen sehr niederschwelligen und direkten Zugang zu Familien mit Kindern biete, die Probleme im Gesundheits- und Entwicklungsbereich hätten.
Dieser Meinung schlossen sich auch der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Michael Immig, und der Spartenleiter des Caritasverbandes, Joachim Mergen an, die betonten, dass in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt eine enge Verzahnung mit dem schon jetzt laufenden Angebot der Frühen Hilfen gegeben sei.
Susanne Kasper, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes, umriss den Kreis der Kinder, die von der Frühförderung profitieren könnten. Entwicklungsverzögerungen bei Kindern kann durch unterschiedliche Belastungsfaktoren verursacht werden. Dies können angeborene oder erworbene Behinderungen, chronische Erkrankungen, psychosoziale Belastungssituationen oder auch milieubedingte Einflüsse sein.
Neben der Eingangsuntersuchung zur Frühförderung werden die Kinder dann ohnehin öfter vom Gesundheitsamt kontaktiert, zum Beispiel bei Kindergartenuntersuchungen oder Einschulungsuntersuchungen, so dass eine kontinuierliche Begleitung der Kinder durch das Gesundheitsamt erfolgt und somit auch eine Vertrauensverhältnis erwachsen kann. Diese frühe und auch vorbeugende Arbeit helfe den betroffenen Kindern effektiv und spare – auf lange Sicht gesehen – dem Kreis Mittel in der Jugendhilfe.
Die Kooperation ist direkt angelaufen und schon wurden die ersten Kinder von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes untersucht. Auf das Jahr umgelegt werden es über 300 Untersuchungen sein, die das Gesundheitsamt im Rahmen dieser Kooperation mit den beiden Frühförderstellen im Kreis leisten wird.
Und bei der offiziellen Staffelübergabe zeigten sich alle rundum begeistert. Der Landesportverband mit seinem Vorsitzenden Gerd Meyer ebenso wie Staatssekretärin Gaby Schäfer, die Projektleiterin Karin Schneider und auch Professor Georg Wydra als sportwissenschaftlicher Begleiter.
Als letzte Projekt-Station im Saarland kommt jetzt der Saarpfalz-Kreis in den Genuss der Möglichkeiten von Kids in Bewegung. Der Neunkircher Landrat Rudolf Hinsberger übergab den symbolischen Staffelstab an die Kreisbeigeordnete Marlene Schneider in Vertretung von Landrat Clemens Lindemann.
Im Saarpfalz-Kreis geht es jetzt direkt weiter mitfolgenden Partnern:
• TV 06 Limbach und die Kath. Kindertagesstätte Christ König
• TV Oberbexbach e.V. und der Städt. Kindergarten Oberbexbach
• TV Bexbach und die AWO Kindertagesstätte Pfiffikus
• Kneippverein Gersheim und die Kath. Kindertagesstätte St. Alban
• RV Einöd e.V und die Prot. Kindertagesstätte Einöd
• SSV Homburg Erbachund das AWO Kinderzentrum Homburg
• DJK SG St. Ingbert und die Prot. Kindertagesstätte Christuskirche
• SC Frankenholz und der Städt. Kindergarten Frankenholz
• SV 1910 Reiskirchen und das AWO Kinderhaus Reiskirchen
• Skate Network Saar e.V. und die AWO Kindertagesstätte Schwarzenbach
• SGH St. Ingbert und die Ev. Kindertagesstätte Sonnenblume
• RuFV Limbach und die Prot. Kindertagesstätte Pusteblume
Norbert Weber, Gründungsmitglied der Gruppe Photo 95, ging bei seiner Laudatio auf die Gruppe ein: „Unsere Vereinigung von fünf engagierten Fotografen stellt ein ausgezeichnetes Forum dar, um im gegenseitigen Gedankenaustausch die eigene Fotografie wesentlich weiterzuentwickeln. Diese Fotografen bringen auf ihrem eigenen Motiv- und Arbeitsgebiet vertieftes Wissen und erprobte Erfahrung mit sich, die sie bereitwillig an die übrigen Gruppenmitglieder weitergeben. Der oft mühevolle Anmarschweg zu neuen Techniken kann dadurch im Einzelnen wesentlich verkürzt werden. Darüber hinaus steht jedem Mitglied der gesamte Sachverstand der Gruppe unterstützend zur Seite.“
Im Anschluss an die kurze Rede gingen die Fotografen mit den Gästen durch die Ausstellung und erläuterten vor den einzelnen Bildern ihre Vorgehensweise von der Visualisierung bis hin zum technischen Part in der Dunkelkammer oder am Computer. Diese Art, die Arbeiten zu präsentieren, stieß bei den zahlreichen Gästen auf große Zustimmung.
Geöffnet ist die Ausstellung bis 9. November, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Doch der Zahn der Zeit in Form von Regen, Wind und Kälte hinterließ seine Spuren an dem Kunstwerk: es verlor an Standfestigkeit. Bernd Paul, Lehrer an der Paul-Weber-Schule, erkannte die Gefahr und hatte die Idee, dass der Bereich Metallbau an der Schule die Plastik retten könne. In Absprache mit der Galerie Beck ging dann der Lehrer und Metallbauer Fredi Weisenbach mit einigen Schülern ans Werk und erarbeitete die Skulptur von neuem. Gesponsert wurde die Restaurierung und Rekonstruktion von der Kreissparkasse Saarpfalz.
Nun konnte das „neue“ Original wieder an seinen angestammten Platz, wo es von Schulleiter Christoph Schwarz, den Lehrern Bernd Paul und Fredi Weisenbach, Galerist Mathias Beck, Christian Müller von der Marketing-Abteilung der Kreissparkasse Saarpfalz und der Leiterin des Schul- und Sportamtes der Kreisverwaltung, Karin Florsch, in Augenschein genommen wurde.
An einer in Wolfersheim angelegten Bienenweide demonstrierte bei einem Vorort-Termin der Landwirt Hans Dieter Welker, der diesen Blühstreifen betreut, den regen Insektenflug. Über elf Blühstreifen wurden im Kreisgebiet auf unterschiedlichen Standorten angelegt, um zu testen, ob die Saatgutmischung aus verschiedenen einjährigen Blütenpflanzen wie Phacelia, Buchweizen, Gelbsenf, Koriander, Schwarzkümmel oder Ölrettich und Wildmalve sich für die Verwendung in der Landwirtschaft eignet. Die Mischung wurde für die Begrünung von brachgelegten Feldern entwickelt. Und von diesen, so der Kreisvorsitzende des Bauernverbandes Richard Schreiner, Kirchheimerhof, gibt es trotz Aufgabe des Flächenstilllegungs- programm der EU genügend im Kreis, zum Beispiel solche, die wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll zu bestellen sind und heute sich selbst begrünen. Schreiner bittet seine Berufskollegen gerade diese Standorte für die Anlegung von Blühstreifen zu nutzen.
Imker Horst Reichert, Gersheim, der auf die Idee kam, die vom Netzwerk „Blühende Landschaft“ bundesweit durchgeführte Aktion auch im Saarpfalz Kreis umzusetzen und selbst in Gersheim seit Jahren Blühstreifen anlegt, lobte die Bereitschaft der Landwirte, gemeinsam mit den Imkern an einem Strang zu ziehen und bat den Leiter des Amtes für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau Norbert Lamberty dem Umweltausschuss des Kreistages zu empfehlen diese für die Insekten interessante Saatgutmischung in die Förderung des Zwischenfruchtbaus aufzunehmen.
Der Saarpfalz Kreis fördert seit Jahren als bodenverbessernde Maßnahme den Zwischenfruchtanbau in der Landwirtschaft.
Norbert Weber zur Gruppe 95: „Diese Vereinigung von fünf engagierten Fotografen stellt ein ausgezeichnetes Forum dar, um im gegenseitigen Gedankenaustausch die eigene Fotografie wesentlich weiterzuentwickeln. Diese Fotografen bringen auf ihrem eigenen Motiv- und Arbeitsgebiet vertieftes Wissen und erprobte Erfahrung mit sich, die sie bereitwillig an die übrigen Gruppenmitglieder weitergeben. Der oft mühevolle Anmarschweg zu neuen Techniken kann dadurch im Einzelnen wesentlich verkürzt werden. Darüber hinaus steht jedem Mitglied der gesamte Sachverstand der Gruppe unterstützend zur Seite.“
Bei der Vernissage am 25. September um 19 Uhr in der Galerie im Forum (Kreisverwaltung in Homburg) wird nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann Norbert Weber einführende Worte sprechen. Im Anschluss werden die Fotografen ihre Werke im Einzelnen erläutern.
Geöffnet ist die Ausstellung bis 9. November, immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Die Kurse finden im FrauenForum, Paul-Weber-Schule (BBZ) in Homburg statt. Nähere Infos beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Telefon 0 68 41 / 1 04-3 30 oder 1 04- 3 31, Email: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de und im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de.
Ebenfalls entschieden hat der Kreistag die Bestellung von drei Aufsichtsratsmitgliedern für die Standortentwicklungsgesellschaft (SEG). Die personelle Neuordnung war nötig geworden, nachdem die Kreissparkasse Saarpfalz künftig die Mehrheit der Gesellschaft halten wird. Für den Kreis als Gesellschafter werden Peter Nagel von der CDU, Dieter Hamm von der SPD und St. Ingberts Oberbürgermeister Georg Jung (CDU) die Aufgabe wahrnehmen.
Mit einer Resolution zum militärischen Fluglärm, die von dem Mitglied der Linken nicht fristgemäß eingebracht wurde, werden sich der Umweltausschuss und anschließend der Kreistag in ihren nächsten Sitzung befassen.
Die zweite Übung läuft fast zeitgleich ab: das Fallschirmjägerbataillon 261 aus Zweibrücken wird am 23. September mit rund 100 Soldaten und fünf Radfahrzeugen eine Rekrutenbesichtigung mit Gewässerausbildung und Orientierungsmarsch durchführen. Der Übungsraum im Saarland umfasst die Bereiche Jägersburg, Bexbach, Homburg und Bruchhof. In Jägersburg ist die Überquerung des Brückweihers mit Schlauchbooten geplant.
Damit so viele Bürger wie möglich die Gelegenheit nutzen, sich mit der Idee des Eurodistrikts SaarMoselle bekannt zu machen und die verschiedenen Regionen kennen zu lernen, startet die
Saarmesse GmbH während der Welt der Familie eine große Aktion: Bürger der beteiligten Regionen haben an bestimmten Tagen freien Eintritt zur Messe. Da sich der Stadtverband Saargemünd und der Saarpfalz-Kreis gemeinsame präsentieren, haben auch die Bürger beider Regionen gemeinsam freien Eintritt - und zwar am Dienstag, 23. September 2008.
Als Wohnortsnachweis ist die Vorlage des Personalausweises oder eines anderen amtlichen Papiers wie Führerschein, Strom- oder Telefonrechnung erforderlich.
Der Saarpfalz-Kreis präsentiert sich gemeinsam mit dem Stadtverband von Saargemünd in der Halle 9. Gezeigt wird auf dem schmucken Stand das Projekt Ecopass oder auch die vielen gemeinsamen Radtouren, die von der Saarpfalz nach Saargemünd führen. Auch gemeinsame Umweltschutz- und Naturvorhaben werden dargestellt, selbst der gemeinsame Hochwasserschutz ist Thema. Und natürlich werden die Besucher auch kulinarisch überrascht. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall – nicht nur wegen dem freien Eintritt am 23. September.
Kürzlich präsentierten Kirkels Bürgermeister Armin Hochlenert, Landrat Clemens Lindemann und Vertreter der Jugendpflege aus Kreis und Gemeinde dieses besondere Joint-Venture der Öffentlichkeit. Clemens Lindemann stellte der Burggemeinde dabei ein gutes Zeugnis in der Familien- und Jugendarbeit aus. „So ist Kirkel im Bereich des Angebotes für Krippenplätze im Saarpfalz-Kreis führend, dicht gefolgt von Homburg.“ Die neue Broschüre soll jungen Eltern helfen, schnell und auf einen Blick die richtigen Ansprechpartner und Angebote zu finden, die im Laufe der Zeit für die Betreuung von Kindern hilfreich oder sogar nötig sein können. Armin Hochlenert: „Damit passt dieses Angebot sehr gut in das Konzept der frühen Hilfe des Kreises.“ Und genau diese frühe Hilfe ist auch für Clemens Lindemann von entscheidender Bedeutung. „Wenn man die Weichen rechtzeitig stellt, dann ist dies viel besser, als später einen entgleisten Waggon wieder auf die Schienen zu heben.“
Mit der Übersendung der Broschüre einher geht das Angebot der Gemeinde, auf freiwilliger Basis einen Gesprächstermin mit Jugendpflegerin Sandra Hamann-Kohr zu vereinbaren, für diese eine gute Chance, ohne Zwang einen ersten Kontakt mit jungen Eltern herzustellen. Mit diesem aktiven Angebot beschreitet Kirkel in der Familienbetreuung neue Wege. „Dies ist in dieser Form ein einzigartiges Projekt“, verdeutlichte Wolfgang Steiner, Leiter des Sozialbüros der Burggemeinde. Und dass Kirkel damit durchaus einen Nerv treffen könnte, scheinen auch aktuelle Zahlen zu belegen.
„Der Hilfebedarf junger Familien steigt“, bilanzierte Klaus Guido Ruffing, Leiter des Kreisjugendamtes, die vergangenen Monate. „Das liegt zum einen daran, dass sich das Hilfebewusstsein geändert hat. Es gilt nicht mehr als Versagen, wenn man sich Unterstützung holt. Zum anderen sind Familien aber auch zunehmend verunsichert. Und da althergebrachte innerfamiliäre Hilfesystem nicht mehr greifen, steigt der Bedarf nach Angeboten Dritter.“
Das Auftaktseminar leitet Monika Molter: Jede Arbeitssuchende sollte die eigenen Stärken und Potentiale kennen und sich darüber klar sein, wie sie sich auf dem Arbeitsmarkt am besten einsetzen lassen. Potentialanalyse, berufliche Standortbestimmung und Zielfindung sind deshalb die zentralen Stichworte dieses Seminar. Die Teilnehmerinnen beschäftigen sich mit der Frage, wie sich die persönliche Kompetenzen und beruflichen Wünsche in konkrete Ziele verwandeln und Schritt für Schritt verwirklichen lassen.
Kursleitung hat Monika Molter, Diplom-Soziologin, Personaltraining und Coaching aus Köln. Das Seminar läuft am 26. und 27. September 2008, freitags von 15 bis 20 Uhr, samstags von 8.30 bis 16.30 Uhr.
Nähere Informationen und Anmeldungen sind über das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises unter Telefon 0 68 41 / 1 04-3 31 oder unter der Mailadresse frauenbuero@saarpfalz-kreis.de möglich.
Die Veranstaltung ist gleichzeitig einer der Beiträge des Team des Café Frauenzimmer zur Interkulturellen Woche, die vom 22. bis 27. September in Homburg stattfindet.
Der Eintritt ist frei, weitere Infos unter Telefon 0 68 41 / 12 03 21.
Eine weitere Veranstaltung läuft am 22. September um 10 Uhr. Marion Reugels vom Jugendamt des Saarpfalz-Kreises referiert über „Eine Möglichkeit der Kinderbetreuung im Saarpfalz-Kreis: Kindertagespflege“. Der Vortrag läuft im Familienzentrum Blieskastel, Amtsgerichtsgebäude, Seiteneingang Florianstraße. Weitere Infos unter Telefon 0 68 41 / 7 77 83-0.
„Die Schulträger Saarpfalz-Kreis und Stadt Bexbach hatten von Anfang an offene Ohren für das Projekt“, betonte Gesamtschul-Leiterin Gaby Schwartz. Sie sprach von einer „schwierigen Planungsphase, insbesondere, was die Finanzierung angeht“. Es sei wichtig gewesen, dass man mit eingebunden war in die Planung. „So konnten wir unser pädagogisches Konzept verwirklichen“, freute sich die Schulleiterin.
Landrat Clemens Lindemann betonte, 2,3 Millionen Euro seien ein „Haufen Geld“. „Die Regierung zahlt uns ein Drittel, für den Kreis bleiben zwei Drittel, aber das ist ordentlich angelegtes Geld“, meinte der Landrat. Die gemeinsame freiwillige Ganztagsschule von Grundschule und Gesamtschule nannte Lindemann „beispielgebend und zur Nachahmung auffordernd“.
„Auch die Stadt Bexbach freut sich, dass das Werk Gestalt angenommen hat“, meinte Bürgermeister Heinz Müller. Für das pädagogische Konzept für die freiwillige Ganztagsschule, das die beiden Schulleiterinnen Gaby Schwartz und Kornelia Sieber erarbeitet haben, müsse man beiden ein großes Kompliment machen, meinte Müller. Es sei wichtig, dass „die Kinder in unserer Stadt die Möglichkeit der Bildung von morgens bis abends erhalten“, betonte der Bürgermeister.
Bernd Seiwert vom Kultusministerium dankte dem Saarpfalz-Kreis für die Zusammenarbeit und erinnerte daran, dass in den vergangenen Jahren über 50 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln in das Projekt freiwillige Ganztagsschulen im Land gesteckt wurden. „Unser Ziel ist, dass alle Familien, die für ihre Kinder eine Betreuung brauchen, diese auch tatsächlich finden.“
Im Anschluss an den offiziellen Teil sagte Zimmermannsmeister Rainer Wagner in luftiger Höhe den Richtspruch.
Im Rahmen der regulären Öffnungszeiten (10:00 bis 18:00 Uhr) werden die Besucher abwechselnd auf der deutschen und französischen Parkseite und in der Sondererausstellung „Der Barbarenschatz“ geführt. Die genauen Führungszeiten sind den Aushängen im Park zu entnehmen.
Hintergrund: Im Zuge der „European Heritage Days“ unter der Schirmherrschaft des Europarats findet entsprechend in Deutschland und Frankreich der Tag des offenen Denkmals statt. Die der europäischen Kulturkonvention angehörenden 49 Länder beteiligen sich in diesem Jahr im September und Oktober an dem Ereignis. Bundesweit wird seit 1993 der Tag des offenen Denkmals von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.
Weitere Informationen:
Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Gersheim-Reinheim
Telefon: 0 6843 900211, Fax: 0 6843 900225
E-Mail: info@europaeischer-kulturpark.de
Internet: www.europaeischer-kulturpark.de
Öffnungszeiten:
15. März bis 31. Oktober täglich 10 bis 18 Uhr.
Gruppenführungen während des ganzen Jahres nach Voranmeldung.
Jeden Sonntag um 15 Uhr kostenlose Führungen zu regulärem Eintrittspreis:
Treffpunkt Informationszentrum Reinheim (deutsch) und Accueil Bliesbruck (französisch).
Jetzt heißt es für die Einöder, sich fit zu machen für den Landeswettbewerb. Und auch hier ist Landrat Clemens Lindemann überzeugt, dass sich der Kandidat aus dem Saarpfalz-Kreis wacker schlagen wird.
Vier Tage lange bereiste die Jury den Saarpfalz-Kreis und begutachtete insgesamt 18 Dörfer, die sich für den Wettbewerb gemeldet hatten. Und nach einer langen Jurysitzung stand dann fest: Einöd ist auf Platz eins. Die Jurybegründung lautet: „Für den Durchreisenden und flüchtigen Betrachter ist Einöd durch seine beiden Ortsdurch-fahrten L 423 und L 110 geprägt. Wer diese Strassen verlässt, wird rechts und links ein typisches Dorf mit entsprechender Bausubstanz und einer sehr lebendigen Dorfgemeinschaft entdecken. Diese Dorfgemeinschaft ist geprägt durch eine starke Bindung an den Heimatort.
Der Wille trotz misslicher Verkehrssituation ein reges dörfliches Leben aufrechtzuerhalten und die unermüdlichen Bestrebungen aller Beteiligten Lösungen für die Verkehrssituation zu finden hat die Kommission beeindruckt.
Mit Hilfe und Mitarbeit des Ortsrates, der Bevölkerung, der Stadtverwaltung und der beteiligten Interessenträgern sind Konzepte zur Verkehrsberuhigung, zur Förderung des Wander- und Radtourismus, zur Einrichtung eines Bahnhaltepunktes erarbeitet und vorangetrieben worden.
In Einöd wurden seit dem letzten Kreiswettbewerb sehr viele Dinge in überwiegender Eigenregie und Eigenleistung umgesetzt, z.B.: die Gestaltung des Dorfplatzes, die Um- und Neugestaltung der Anlage rund ums Feuerwehrhaus, die Anlage des Bolzplatzes und die Umgestaltung des Kirchenvorplatzes.
Die sozialen und kulturellen Aktivitäten sind vielgestaltig und sehr lebendig. Dies wurde durch die Vertreter der Vereine, durch Schautafeln zu den Vereinen und Projekten und durch die rege Anteilnahme vieler Bürger demonstriert. Das Vereinsleben in Einöd ist sehr rege, die Vereine bringen sich auch in das Dorfgeschehen ein.
Die Baugestaltung und Bauentwicklung in Einöd belegen auf der einen Seite einen sorgfältigen Umgang der öffentlichen Seite mit alter Bausubstanz, auf der anderen Seite eine rege Bautätigkeit mit teils sehr modernen Neubauten in den Neubaugebieten. Alte Bausubstanz im privaten Bereich ist vorhanden, hier muss jedoch einiges instand gesetzt werden.
Private wie öffentliche Flächen in Einöd sind ansprechend gestaltet. Im öffentlichen Bereich werden überwiegend standortgerechte Pflanzen verwendet, im privaten Bereich ist das ganze Spektrum an Gartenpflanzen zu finden. Viele Nutz- und Ziergärten unterstreichen den dörflichen Charakter Einöds.
Trotz seiner Größe von fast 2.900 Einwohnern sind die Einwohner Einöds für viele Projekte sowie für den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" zu begeistern und zur tatkräftigen Mithilfe zu aktivieren.“
Als zweiter Kreissieger des Wettbewerbes "Unser Dorf hat Zukunft" folgt ganz knapp Höchen.
Die Mitglieder der Jury sind Sonja Redel (SPD-Kreistagsfraktion), Albert Welsch / Roland Engel (CDU-Kreistagsfraktion), Elke Bernd (Landfrauen), Stefanie Klingler (Biosphären Zweckverband), Siegfried Schmidt (Gartenbauvereine), Bernhard Lehnert (Grüne Verbände), Wolfgang Henn (Saarpfalz-Touristik), Dr. Bernhard Becker (Kreisverwaltung), Norbert Lamberty (Kreisverwaltung) und Harry Lavall (Kreisverwaltung).
Der Workshop läuft am Nachmittag des 26. September von 16 Uhr bis 19 Uhr und kostet pro Teilnehmer 15 Euro.
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus wird gebeten Parkplätze im Umfeld anzufahren oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Der Workshop findet nur bei entsprechender Teilnehmerzahl statt. Eine Anmeldung ist dringend erforderlich bis spätestens 19. September 2008. Anmeldeformulare und nähere Informationen bekommen Sie bei der Kreisverwaltung in Homburg, Julia Vogel unter der Telefon-Nummer 0 68 41 / 1 04-4 03.
Während des bereits seit vielen Jahren stattfindenden Grabungscamps sammeln die Archäologiestudenten einerseits wertvolle praktische archäologische Erfahrungen und tragen andererseits mit ihrer Mitarbeit dazu bei, die noch im Boden liegenden Zeugnisse des antiken Lebens in Reinheim und Bliesbruck zu entdecken und zu sichern. Unter fachtechnischer Begleitung des archäologischen Personals in Reinheim und Bliesbruck waren bereits in den vergangenen Jahren an der Archäologie interessierte Jugendliche und Studenten aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Polen, Tschechien, Litauen, Rumänien und den USA an verschiedenen Grabungsprojekten beteiligt. Neben den fachlichen Kenntnissen, die bei den Grabungsarbeiten den jungen Menschen vermittelt werden, dient das Grabungsprojekt als Begegnungsstätte auch der allgemeinen Völkerverständigung.
Dieses Jahr steht in den vier Wochen, in denen die Studenten zu Gast im Kulturpark sind, die weitere Erforschung des Nebengebäudes B6 der römischen Villa auf dem Programm. Es weist eine imposante Größe von 22 Meter x 12 Meter auf und stellt zusammen mit zwei anliegenden Innenhöfen einen beachtlichen Gebäudekomplex dar.
Die bisherigen Grabungsarbeiten der jungen Nachwuchswissenschaftler in Begleitung von Bilyana Meyer und Michael Ecker lassen die Vermutung bestätigen, dass der große Gebäudekomplex kein Wohnhaus war, sondern ein Bau zum Zwecke der Landwirtschaft, in dem vermutlich Ackerbaugeräte sowie Nutztiere Raum fanden. Das Vorhandensein von lediglich auf den Außenseiten des Gebäudes verputzten Wänden – was die gefundenen Wandputzfragmente bezeugen – verifiziert diese Ansicht.
Des Weiteren wurde im Zuge des diesjährigen Grabungscamps die Verbindungsmauer zwischen den Nebengebäuden B5 und B6 freigelegt, wodurch die gesamte Westseite des Hofareals vollständig erfasst werden konnte. Darüber hinaus ist die Trennmauer freigelegt und dokumentiert worden, die den privaten (Hauptgebäude) und öffentlichen (Hofareal mit Nebengebäuden) Bereich der Villa trennte. Ferner werden Sondierungsarbeiten am einstigen Weg entlang des Gebäudekomplexes B6, der zur die westliche Seite des Hofareals begleitenden Wegstrecke führt, verrichtet.
Einige der für die Archäologen offenen Fragen konnten bereits während der Grabungskampagne beantwortet werden, andere sollen noch im Verlauf des diesjährigen Camps gelöst werden. So soll im nächsten Schritt die Datierung des Gebäudekomplexes erfolgen. Diese wird mittels des Fundmaterials vorgenommen, zu dem insbesondere Keramikteile, aber auch – wenn man Glück hat – Münzen gehören.
Angesichts der anvisierten Rekonstruktion des Gebäudekomplexes sind die abschließenden archäologischen Grabungscamparbeiten an dem Nebengebäude und an dessen Innenhöfen sehr bedeutend.
Auch auf der französischen Parkseite werden zurzeit wichtige Hypothesen mit Hilfe der Grabungscampteilnehmer in Begleitung von Frau Professor Sara Santoro verifiziert. Dort am Platz vor den Thermen, am so genannten Forum, wo es den Marktplatz der römischen Siedlung gab, wird ein einstiger Brunnen vermutet. Die archäologischen Untersuchungen der Nachwuchswissenschaftler dienen der Überprüfung dieser Annahme.
Bereits seit Jahren wird im Bereich des römischen Gutshofs von den Teilnehmern des Internationalen Grabungscamps gegraben: Die alten Grabungsflächen wurden geputzt, um die Strukturen für das Auge wieder klar hervortreten zu lassen. Da jüngere Kultur- und Naturschichten sich auf älteren Schichten ablagern, beginnen die Archäologen dementsprechend bei den jüngeren Schichten und arbeiten sich langsam zu den älteren vor, um die antiken Reste freizulegen. Dabei ist die Villa von Reinheim eine der wenigen, fast vollständig untersuchten Villenkomplexe im Rhein-Mosel-Raum.
Das Internationale Grabungscamp in Reinheim wird von der Stiftung Europäischer Kulturpark getragen, in der sich der Saarpfalz-Kreis, die Gemeinde Gersheim und die Karlsberg Brauerei befinden. Weiterhin wird das Grabungscamp von der Saartoto GmbH, dem Umweltministerium und dem Kultusministerium mitfinanziert, ohne deren Unterstützung das pro-europäische Projekt kaum durchführbar wäre. In Bliesbruck wird die Maßnahme durch das Département de la Moselle sowie den französischen Staat finanziert.
Für die Besucher des Kulturparks stellt das Archäologiecamp die so genannten „Wochen der Archäologie“ dar, in denen sie täglich montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr in Bliesbruck und Reinheim Einblicke in die Arbeit der Archäologen erhalten können. Wie sieht die alltägliche Arbeit der Archäologen aus? Welche verborgenen Schätze warten auf die Ausgräber unter dicken Erd- und Gesteinsschichten? Antworten auf diese Fragen und vieles mehr erfährt man beim Blick über die Schultern der Archäologen. Beim Besuch des Grabungsgeländes haben die Parkgäste die Möglichkeit, die Ausgrabungen einmal aus der Sicht der Archäologen kennen zu lernen und Interessantes quasi aus erster Hand zu erfahren.
Im Rahmen der Feierstunde unterstrichen dann auch Festredner die Nachhaltigkeit des Projektes. Landrat Clemens Lindemann betonte dabei die Vorreiterrolle des Kreises, der schon vor 10 Jahre die Zeichen der Zeit erkannt habe. Auch betonte die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundes-Umweltministeriums, Astrid Klug, dass sie sich besonders darüber freue, dass sich Jahr für Jahr etwa zehn Schulen aktiv beteiligen und so zahlreiche Ideen eingebracht hätten, ihre Schule ökologisch zu verbessern. Ein Indiz für die gute Arbeit, die beim EWA-Projekt geleistet werde, sei die Tatsache, dass der Kreis schon mehrfach mit dem bundesweiten Titel „Schulträger 21“ ausgezeichnet worden sei.
Der Staatssekretär des saarländischen Umweltministeriums, Rainer Grün, lobte ebenfalls die Arbeit des Kreises und der Schulen. Er verwies unter anderem darauf, dass viele EWA-Schulen die vom saarländischen Umweltministerium ausgelobt „Grüne Hausnummer“ erhalten hätten.
Eva Schwerdtfeger stellte die Vielseitigkeit des Projektes vor und zeigte innerhalb eines Powerpoint-Vortrages die Entwicklung von „EWA“ auf. Ihr Fazit: „Durch die Schaffung von Problembewusstsein sind langfristige Verhaltensänderungen aller Beteiligten – auch über die Schule hinaus – zu erwarten. Schüler und Lehrer können ihr Schulgebäude aus einer anderen Sichtweise kennen lernen. Dadurch werden Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein der Schüler sowie die Identifizierung mit der eigenen Schule gefördert.“ EWA habe sich weit über die Themen Energie. Wasser und Abfall hinaus zu einem Projekt für nachhaltige und gesunde Schulen im Saarpfalz-Kreise entwickelt.
Doch nicht nur das Jubiläum stand an. Auch die alljährliche Prämierung der Schulen, die sich 2007 / 2008 am EWA-Projekt beteiligten, war angesagt. Dank der Unterstützung durch die Kreissparkasse Saarpfalz werden Jahr für Jahr stattliche Preise für die aktiven Schulen ausgelobt. Zwei erste Preise gingen an die Franz-Carl-Schule in Blieskastel und die Erweiterte Realschule im Mandelbachtal. Auf Platz zwei folgte die Gesamtschule Bexbach, Platz drei belegten die Siebenpfeiffer-Schule in Homburg, die Willi-Graf-Schule (BBZ) in St. Ingbert, die Gesamtschule in Gersheim und die Robert-Bosch-Schule in Homburg. Den vierten Platz teilen sich das Saarpfalz-Gymnasium in Homburg, die Ludwigschule in St. Ingbert und die Erweiterten Realschule Kirkel in Limbach. Platz fünf ging an die Paul-Weber-Schule (BBZ) in Homburg und Platz sechs an die Geschwister-Scholl-Schule in Blieskastel.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Samba-Gruppe der Ludwigschule, einer Singspiel-Gruppe der Siebenpfeiffer-Schule und einem Chor der Franz-Carl-Schule.
Im Anschluss an den offiziellen Teil konnte die Ausstellung besichtigt werden, die von zwölf EWA-Schulen gestaltet worden war. Jede Schule hatte ein Schwerpunktthema zum Klimawandel und den eigenen Aktivitäten dargestellt. Die Palette reichte von verschiedenen Aspekten zu den Themen Energie, Abfall und Wasser bis hin zu Recycling-Papier, Erneuerbaren Energien, Öko-Audit und Schulgeländegestaltung.
Da die ortsübliche Vergleichsmiete von den fünf Wohnwertfaktoren Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage abhängt, werden neben den Fragen zur Miethöhe und Wohnungsgröße auch Fragen zur Wohnungsausstattung, zur Modernisierung der Wohnung und des Gebäudes sowie zum Baujahr des Hauses gestellt. Sämtliche Angaben sind freiwilliger Natur. Es besteht also keinerlei Verpflichtung seitens der Mieter, den Fragebogen zu beantworten. Dennoch streben die Verantwortlichen eine entsprechend große Beteiligung an und rufen deshalb an dieser Stelle zur Mitwirkung auf.
Fritz Lehmann, Vorsitzender des Gutachterausschusses des Saarpfalz-Kreises: „Alle erhobenen Daten werden mit Hilfe statistischer Verfahren vom Gutachterausschuss unter Mithilfe des Fachbereiches Betriebswirtschaft der Fachhochschule Kaiserslautern, Standort Zweibrücken, völlig anonym ausgewertet. Die Anonymität wird durch verbindliche einzuhaltende Vorgaben, die vom Gesetzgeber an den behördlichen Datenschutz gestellt werden, gewährleistet. Darüber hinaus bleibt festzuhalten, dass die zurückgesandten Umfragebögen keine Rückschlüsse auf personenbezogene Daten ermöglichen. Unter keinen Umständen werden die erhaltenen Daten an Dritte, wie zum Beispiel das Finanzamt, weitergeleitet.“
Die jeweiligen Mietspiegel für die Städte und Gemeinden werden nach Beschlussfassung durch die verantwortlichen Gremien veröffentlicht. Lehmann abschließend: „Durch das freiwillige Mitwirken von Vermietern wird eine gute Basis für die anonymisierte Datenauswertung geschaffen, die wiederum eine aktuelle Darstellung der Wohnungsmieten des Saarpfalz-Kreises ermöglicht.“
Mittlerweile ist eine große Sammlung mit erprobten Rezepten aus der internationalen Küche vorhanden. Daraus entstand die Idee zu einem Kochbuch, das schon von vielen Kennern des Café Frauenzimmer und seinen Veranstaltungen sehnsüchtig erwartet wird. Natürlich wird auch am Abend der Präsentation ein Büffet mit Spezialitäten aus dem Kochbuch auf die Gäste warten. Aus dem Erlös, der durch den Verkauf des Buches erzielt wird, soll ein Teil für wohltätige Zwecke gespendet werden.
Da diese Veranstaltung mit Buffet einiger Vorarbeit bedarf, wird um Voranmeldung unter den Telefonnummern 0 68 41 / 12 03 21 oder 0 68 41 / 1 04 – 3 31 gebeten. Beginn der Buchvorstellung ist um 19 Uhr im Café Frauezimmer in der Karlstraße. Der Preis für das mit angebotene Buffet beträgt 10 Euro.
Umso wichtiger ist es, dass Frauen sich gut vorbereiten, wenn sie die Übernahme planen. Was es hierbei zu beachten und welche Fallstricke es zu vermeiden gilt, wird die Referentin des Abends darstellen, wobei sie vor allem die juristische und die familiendynamische Seite eines solchen Übergabeprozesses erläutert.
Andrea Böwendorf ist selbständige Rechtsanwältin in Homburg und wird die rechtlichen Gesichtspunkte einer Nachfolgeregelung aufzeigen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung des Café Frauenzimmer ist frei, Weitere Informationen sind unter Telefon 0 68 41 / 12 03 21 zu erfragen.
Inzwischen sind daraus 68 Mitglieder geworden, die sich über ganz Deutschland bis hin nach Österreich verteilen. Schwerpunkt dieser “AG” ist der schwarz/weisse „Fine-Art-Print“ auf Baryt-Papier und die daraus resultierende Theorie und Praxis. Analoge Kamerasysteme von Kleinbild bis hin zum “königlichen” Großformat finden Verwendung. Die überlieferte alte, klassische Vorgehensweise wird praktiziert und neue Erfahrungen fließen ein. Zur Unterstützung werden auch Profis zu den verschiedenen Treffen im Jahr eingeladen. So wurden inzwischen Theorie- und Dunkelkammerseminare mit Andreas Weidner, Martin Blume, Werner Kumpf, Helmut Hirler und Wolfgang Moersch durchgeführt.
Workshops im Tessin, in der Bretagne und den Dolomiten folgten; Fototermine in Frankfurt zum Thema “Hochhäuser und Spiegelungen”; Fotopraxis im Spessart und in einem Lokmuseum in Tuttlingen sowie der gemeinsame Besuch von Fotoausstellungen standen auf dem Programm. So war die Gruppe im Herbst 2002 in Berlin und besuchte die Ausstellung “Ansel-Adams-at-100”, dem amerikanischen Großmeister der Fotografie. Er ist einer ihrer großen Vorbilder.
Workshops zum Thema “Portraitfotografie” und “Aktfotografie” wurden in Studios oder in den Räumen des SKF Fotokreises abgehalten. Ein “Highlight” war hier das Seminar mit dem tschechischen Meister der künstlerischen Fotografie und Hochschulprofessor Dr. Miloslav Stibor. Auch das Thema “Infrarotfotografie” wurde in Theorie und Praxis behandelt.
Unter dem Motto “Exercitium” wurde eine Woche lang im Fränkischen fotografiert und gefachsimpelt. Alte photographische Drucktechniken finden wieder ihre Anwendung bzw. werden aktiviert: zum Beispiel Platin/Palladium-Druck, Kallitypie, Cyanotypie und Albumindruck. Gummidruck und Öldruck stehen seminarmäßig an. Negativ- und Bildbesprechungen finden statt - auch im Austausch über den Postweg. Über Fotofachbücher oder Foto-Bildbände wird informiert beziehungsweise rege diskutiert.
In der Galerie im Forum zeigen die Mitglieder der AG einen Querschnitt aus ihrem Schaffen. Und die Besucher können sich sicher sein: gezeigt werden schwarz-weiße Kunstwerke, die mit viel Liebe entstanden sind - von Amateuren, die - im wahrsten Sinne des Wortes - das lieben, was sie schaffen.
Vernissage ist am Donnerstag, 14. August 2008 um 19 Uhr. Nach der Begrüßung durch Landrat Clemens Lindemann wird der Fotohistoriker und Fotograf Franz Toth aus Bingen in das Schaffen der Gruppe einführen.
Den Besuchern und Gästen der Classic Photography 2006 in Homburg ist die Gruppe bekannt. Sie stellte bei dieser Veranstaltung im kleinen Rahmen bereits aus.
Geöffnet ist die Ausstellung dann bis 22. September, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
Die schöne Fahne fällt sicherlich auf und manch einer, der bisher noch nicht mitbekommen hat, dass sein Dorf am Wettbewerb teilnimmt, wird aufmerksam und beginnt vielleicht selbst in seinem Bereich Hand anzulegen oder unterstützt Gemeinschaftsaktionen, die das Dorf nach vorne bringen und fit machen für eine erfolgreiche Zukunft. Gerade in diesen schwierigen Zeiten der öffentlichen Finanzen sind das Engagement und die Ideen der Bürger zur Gestaltung ihres Umfelde und ihres Dorfes gefragter denn je.
Zu der offiziellen Übergabe der ersten Fahne in Höchen waren viele Bürger gekommen, um diesen symbolischen Startschuss mitzuerleben. Ortsvorsteher Dr. Karl-Heinz Klein und der Erste Beigeordnete von Bexbach, Wolfgang Imbsweiler, erhielten von Landrat Clemens Lindemann die Fahne, die dann an der Ecke Saarpfalz-Straße / Websweiler Straße von der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes und dem Ortsvorsteher fachmännisch aufgehängt wurde.
So wird die Kreisverwaltung in den kommenden Jahren drei weitere Verwaltungsfachangestellte ausbilden; ein Auszubildender wird den Beruf des Fachinformatikers lernen. Bei der Saarpfalz-Touristik wird eine Kauffrau für Tourismus und Freizeit ausgebildet. Außerdem sind fünf Praktikanten der Fachoberschule in der Kreisverwaltung im Einsatz.
Der Kurs richtet sich in erster Linie an Anfänger und vermittelt die Grundlagen und Techniken des Kletterns im Mittelgebirge und das Begehen von Klettersteigen in den Alpen. Er ist auch für Kinder geeignet, die zusammen mit Vater oder Mutter eine naturnahe Sportart erlernen wollen.
Kursbeginn ist jeweils um 10 Uhr, Ende gegen 17 Uhr. Die Leitung des Kletterkurses hat das Team von Wolfgang Kraus, dem ehemaligen Nationaltrainer der deutschen Sportkletterer, übernommen.
Jeder Kurs kostet 35 Euro pro Person inkl. Klettermaterial.
Die Einsteiger- und Aufbaukurse können auch zusammenhängend gebucht werden.
Eine vorherige schriftliche Anmeldung für den Kurs ist erforderlich.
Nähere Informationen und Anmeldung bei: Saarpfalz-Touristik, Kreisverwaltung, Postfach 1550, 66406 Homburg, Tel.: (0 68 41) 1 04 - 1 90, Fax.: (0 68 41) 1 04 - 1 95, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
So fiel der Entschluss, dass die rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes nun vom Scheffelplatz ins Forum ziehen. Das Hauptamt des Saarpfalz-Kreises plante in den vergangenen Wochen den kompletten Umzug des Amtes, wobei es nicht nur die Möbel, sondern vor allem die Akten sind, die im wahrsten Sinn des Wortes „schwer wiegen“.
Schon am 28. Juli werden die ersten Abteilungen des Gesundheitsamtes wie Sekretariat, Amtsärztin, Jugendärztlicher Dienst oder Gesundheitsaufseher mit dem Umzug in die frisch renovierten Büros beginnen. Die restlichen Abteilungen folgen bis 31. Juli. Somit kann das Gesundheitsamt dann ab 1. August in der dritten Etage des Forums seine Arbeit aufnehmen. Klaus-Peter Ernst vom Hauptamt der Kreisverwaltung: „Der Übergang soll fließend sein, so dass die Arbeit für den Bürger nicht unter dem Umzug leidet.“
„Das schmucke Gebäude am Scheffelplatz nutzen wir, um andere Abteilungen, die bislang dezentral untergebracht waren, zusammenzuführen. Das Haus bleibt daher in einer kommunalen Nutzung“, so der Leiter des Fachbereichs „Zentrale Steuerung“ Karl-Heinz Gehring abschließend.
Wichtig ist auch, dass ab 1. August das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises über die Zentrale der Kreisverwaltung (Telefon 0 68 41 / 1 04-0) erreichbar ist.
Eine der großen Baumaßnahmen läuft in der Paul-Weber-Schule, dem Berufsbildungszentrum in Homburg. Hier werden zur Zeit drei Lehrküchen komplett saniert. Mit rund einer halben Million Euro ein echtes Großprojekt für die Schule.
Ganze 180 000 Euro sind bei der Franz-Carl-Schule in Blieskastel veranschlagt für eine Hofüberdachung und die Sanierung der Außen-WCs. Ebenfalls eine Hofüberdachung erhält die Siebenpfeiffer-Schule in Homburg. Hiefür veranschlagte Kosten: 120 000 Euro.
Die stattliche Summe von 250 000 Euro fließt in das Saarpfalz-Gymnasium in Homburg. Dort wird die Turnhallen-Fassade rundum saniert. Zudem wird das Erdgeschoß im Altbau umgestaltet. Betroffen hiervon sind Flur, Bibliothek und Lehrerzimmer.
Mit 920 000 Euro das zweitgrößte Projekt an den saarpfälzischen Schulen ist nach Angaben des Pressesprechers des Saarpfalz-Kreises, Udo Steigner der Beginn der energetischen Grundsanierung an der Albert-Schweitzer-Schule in St. Ingbert. In den Sommerferien laufen Arbeiten an der Fassade, den Fenstern und dem Dach.
Landrat Clemens Lindemann betont abschließend: „Wir beschränken uns bei allen Arbeiten nicht nur auf Reparaturen, sondern sehen die Baumaßnahmen neben der Wertsteigerung für die Gebäude und der Senkung von Energiekosten als wichtigen Beitrag, um den Saarpfalz-Kreis als eine Region zu erfahren, der es wichtig ist, seinen Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Im wahrsten Sinn des Wortes sind dies deshalb Investitionen für unser aller Zukunft!“
Angesprochen bei dieser Freizeitmaßnahme sind Kinder aus dem Saarpfalz-Kreis im Alter von 7 bis 12 Jahren. Abfahrt ist am 8. Oktober in Homburg. Veranstalter dieses Angebots sind das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises und die JugendpflegerInnen der Städte Bexbach, Blieskastel, Homburg und St. Ingbert sowie der Gemeinde Kirkel.
Anmeldungen für die Fahrt sind ab sofort möglich beim Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Nina Reinhard, Telefon 0 68 41 / 1 04-6 35.
Der Mietspiegel stellt eine Übersicht über die in Homburg gezahlten Mieten für frei finanzierten Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage dar. Damit finden sich in diesem Mietspiegel die Werte, die als „ortsübliche Vergleichsmieten“ bezeichnet werden.
Der Landrat des Saarpfalz-Kreises Clemens Lindemann und Homburgs Oberbürgermeister Karl-Heinz Schöner bei der Vorstellung des Werks: „Mit einem Blick in den Mietspiegel kann ein Mieter schnell prüfen, ob er eine „normale“ Miete für seine Wohnung zahlt. Für Personen, die eine Wohnung neu mieten möchten, aber auch für Vermieter kann der Mietspiegel als erstklassige Orientierungshilfe dienen.“
Außerdem kann der Mietspiegel einen Beitrag leisten, Mietstreitigkeiten zu vermeiden oder diese außergerichtlich zu klären. Mit Hilfe der in dieser Übersicht zu findenden Vergleichsmieten können viele Fragen geklärt werden, ohne Zeit und Geld für die Suche nach Vergleichsobjekten oder für erforderliche Gutachten zu investieren.
Den Mietspiegel für Homburg findet man auf den Webseiten www.saarpfalz-kreis.de und www.homburg.de als kostenlosen Download. Außerdem ist der Mietspiegel in kopierter Form bei der Kreisverwaltung in Homburg (Infozentrale) für eine Schutzgebühr von 1 Euro erhältlich. Zurzeit entsteht auch eine Broschüre, in der der Mietspiegel dann in gedruckter Form präsentiert wird.
Die Seiten bieten einen schnellen Überblick über alle Dienstleistungen der Kreisverwaltung und ihrer angeschlossenen Einrichtungen. Auch Wirtschaftsförderung und Kreiskrankenhaus nutzen die Möglichkeiten, sich im Internet optimal zu präsentieren. Auch Broschüren und Karten können über das Internet geordert werden. Gerade im touristischen Bereich steigt auch hier die Besucherzahl.
Durchschnittlich 23 000 Besucher klicken monatlich auf die Seiten des Saarpfalz-Kreises.
„Viele Kinder, auch bei uns, sind von den Folgen der Bewegungsarmut betroffen“, begrüßte LSVS-Präsident Gerd Meyer das Interesse an dem „Kids“-Erfolgsmodell auch im Saarpfalz-Kreis: „Im Herbst starten wir damit schon ins sechste Jahr.“ Dem Landessportverband als Initiator gehe es vornehmlich darum, in Kooperation mit den Sportvereinen und Kindergärten den zunehmenden motorischen Defiziten bei den Kleinsten entgegenzuwirken. Deshalb unterstütze das Projekt auch die Sportvereine finanziell, damit eine Bewegungsfrühförderung gewährleistet werden könne. Die bisherigen Ergebnisse – insbesondere die Wissenschaftler verweisen auf positive Veränderungen - hätten die Erwartungen bei weitem übertroffen.
Die Ziele und Inhalte des Projektes – Förderer ist die Deutsche BKK - erläuterte die LSVS-Beauftragte Karin Schneider. Die Sportlehrerin verwies insbesondere auf die finanzielle Unterstützung von 7 500 Euro, die bei insgesamt zehn Kooperationen zwischen Sportvereinen und Kindergärten als Übungsleiterzuschuss (750 Euro) festgeschrieben ist. Diese Unterstützung gewährleistet, dass der Kindergarten während des Projektjahres mindestens eine wöchentliche, kostenfreie Bewegungseinheit erhält. Weiterhin werden sportpraktische Weiterbildungen angeboten, es gibt Zuschüsse für Bewegungsmaterialien und vieles mehr.
Nun wurde die Bewerbungsfrist für die Kindergärten und Vereine angesichts der Sommerferien verlängert. Anmeldeschluss ist nun der 8. August 2008. Die Meldeformulare gingen an alle Einrichtungen und Vereine bereits im Juni heraus. Melden können sich Interessierte auch bei der Kreisverwaltung, Udo Steigner, Telefon 0 68 41 / 1 04 - 82 04, eMail: udo.steigner@saarpfalz-kreis.de.
Mehr im Internet unter: www.sportverein-kindergarten.de und www.saarpfalz-kreis.de
Landrat Lindemann abschließend: „785 Kinder aus dem Saarpfalz-Kreis nehmen dieses Angebot in Anspruch; Kinder, die ohne diesen Zuschuss wohl nicht am Essen hätten teilnehmen können und auch die Nachmittagsbetreuung nicht in Anspruch genommen hätten.“
Goldene Hochzeit wird nach 50 Jahren Eheschließung gefeiert, Diamantene Hochzeit nach 60 Jahren und Eiserne Hochzeit nach 65 Jahren.
Die Ausstellung wird bis 6. August verlängert und ist während den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu sehen.
Der Saarpfalz-Kreis wird in Zukunft überprüfen, ob eine als angemessen eingestufte Wohnstätte auch wirklich am Wohnort verfügbar ist. Dafür wurde nun beim Kreissozialamt ein Wohnungspool für Wohnungsangebote im Bereich der einfachen bis mittleren Ausstattung eingerichtet. Der Bestand des vorhandenen Wohnraumes wird ab sofort erfasst und ständig aktualisiert. Damit wird sichergestellt, dass die Arge Saarpfalz und das Kreissozialamt in Zukunft jedem Anspruchsteller ein konkretes Wohnungsangebot im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zur Verfügung stellen können.
Vermieter können ihre Wohnungen melden an Gudrun Bier, Telefon 0 68 41 / 1 04 - 2 21 oder an gudrun.bier@saarpfalz-kreis.de.
Sein Dank ging auch an die „Kollegen vor Ort“ und natürlich die Sponsoren. Unter anderem wird das Projekt von der Bundesagentur für Arbeit, dem Sozialministerium und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Die sechs hätten, so Wagner, nach außen dargestellt, „dass sich die Arbeit lohnt. Alle haben eine neutrale Prüfung gemacht. Das sind Vorbilder für alle, die noch an diesem Projekt teilnehmen und dort Zeit und Gehirnschmalz investieren. Sie haben für sich beste Voraussetzungen geschaffen. Machen Sie etwas draus“, forderte der Aquis-Geschäftsführer die frisch gebackenen Absolventen auf.
Joachim Omlor, der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit in Neunkirchen, betonte: „Es gibt viele Gespräche, dass Hauptschüler keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hätten. Das ist ein Trugschluss. Wer einen guten Hauptschul-Abschluss macht, hat durchaus Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitgeber können sich für solche Absolventen interessieren.“ Aquis-Prokuristin Dr. Ulrike Zawar betonte, die Berufswünsche der sechs gingen in unterschiedliche Richtungen, „von Mechatroniker über Garten- und Landschaftsbau bis hin zum Verkaufsbereich.“ Die Arge könne mit verschiedenen Programmen bei der Integration in den Arbeitsmarkt helfen.
Firmen, die sich für die sechs Hauptschul-Absolventen interessieren, können sich bei der Arge Saarpfalz mit Tine Klein, Tel. (0 68 41) 9 22 31 50, in Verbindung setzen. 40 Leute sind laut Dr. Zawar insgesamt involviert in das Aquis-Programm „Stabil“. Die Absolventen haben in den Räumen der ERS Kirkel in Limbach eine ganz normale Prüfung gemacht.
Ludwig Wasemann wird ab 1. Juli neuer Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Saarpfalz. Der Kreistag ernannte ihn in seiner jüngsten Sitzung zum Nachfolger von Peter Cervi, der das Haus Ende Juni verlassen und in den vorzeitigen Ruhestand gehen wird.
Neuer zweiter Mann bei dem Geldinstitut wird Gunar Feth. Ludwig Wasemann wird das Führungsamt bis zu seinem Ruhestand ausüben. Danach könnte ihm Gunar Feth im Amt als Vorstandsvorsitzender folgen. Der Kreistag hat Feth bereits ein Nachfolge-Angebot unterbreitet.
Für Nachtschwärmer
Mit einem Modellprojekt im Öffentlichen Personen-Nahverkehr beschäftigte sich der Kreistag in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause. Das Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft hat über die Einführung von "Nachtschwärmerverbindungen" als Modellprojekt im Saarpfalz-Kreis informiert und eine Kostenübernahme in Höhe von jährlich 55.000 Euro für zwei Jahre in Aussicht gestellt. Darüber hinaus bittet das Ministerium um eine Beteiligung an den Marketingkosten. Diese wurden in der gemeinsamen Arbeitsgruppe auf 15.000 Euro geschätzt.
Das gemeinsam entwickelte Projekt sieht folgende Linien vor:
Linie 1: Saarbrücken – St. Ingbert – Homburg (im Wesentlichen parallel zur Zugverbindung Homburg – St. Ingbert – Saarbrücken).
Linie 2: Saarbrücken – Aßweiler – Blieskastel (Im Wesentlichen parallel zur Linie R 10 Blieskastel – Saarbrücken).
Die Hinfahrten erfolgen im regulären Fahrplanangebot; nur freitags wird eine Fahrt der Linie R 10 ab Aßweiler bis Saarbrücken verlängert. Die Rückfahrten beginnen um 3 Uhr in Saarbrücken. Dieses Grundgerüst kann wie folgt ergänzt werden mit Verlängerung der Rückfahrt der Linie 2 (R10) ab Blieskastel nach Bierbach oder Niederwürzbach sowie der Verlängerung der Rückfahrt der Linie 1 von Homburg nach Bexbach; alternativ Anschluss in Aßweiler oder in Blieskastel Richtung Gersheim. Die Anbindung von Niederwürzbach, Bexbach und Gersheim war in einem Vorschlag der Jungen Union enthalten, der den Anstoß für dieses Modellprojekt gab.
Der Kreistag stimmt dem Modellprojekt zu, wobei Dieter Hamm für die SPD einwarf, das Projekt nach einer gewissen Zeit einer Überprüfung zu unterziehen, und Alexander Hass von der Familien-Partei darauf bestand, dass eine automatische Fortführung der Linie nach der Modellphase nicht verpflichtend sein dürfe. Peter Nagel nannte das Projekt einen „guten Ansatz“, um junge Menschen mobiler zu machen.
Gute Arbeit fortsetzen
Einen einstimmigen Beschluss fasste der Kreistag in seiner Juni-Sitzung im Homburger Forum zum Themenfeld der „sozialpädagogischen Betreuung“ für bestimmte Schulformen an den Berufsbildungszentren in Homburg und St. Ingbert.
Die Zusammenarbeit der Sozialpädagogen mit der Schule hat sich mittlerweile gut etabliert. Landrat Clemens Lindemann, der die Sitzung leitete: „Bisher vorliegende Erfahrungen zeigen, dass der Einsatz sozialpädagogischer Fachkräfte sinnvoll und notwendig ist. Neben der individuellen sozialpädagogischen Betreuung der Schüler und Schülerinnen fungieren die Sozialpädagogen auch als Bindeglied zwischen Elternhaus und Schule.“ Elternarbeit ist ein wesentlicher Aufgabenschwerpunkt ihrer Tätigkeit, ebenso wie auch die Akquise und Betreuung von Praktikumsplätzen sowie die Pflege entsprechender Betriebskontakte.
Die Projekte verfügen über eine gute Vernetzung mit anderen relevanten Akteuren in der Region und arbeiten eng mit dem Jugendamt, der ARGE, der Jugendkoordination und den Schoolworkern zusammen. Im Rahmen der Projektarbeit werden verschiedene freizeitpädagogische Maßnahmen umgesetzt und die Entwicklung von Gruppenverhalten und sozialem Lernen gefördert. Besonders bewährt haben sich Einführungsveranstaltungen, die die sozialpädagogischen Fachkräfte gemeinsam mit den Lehrern zu Beginn des Schuljahres zum besseren Kennenlernen der Schüler und zur Förderung des Sozialverhaltens in der Schulklasse durchgeführt haben.
Alle Fraktionen waren sich einig, dass die insgesamt fünf Sozialpädagogen im Rahmen des Projektes weiter beschäftigt werden sollen. Gefördert werden die Stellen zudem über Landesmittel und Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds.
Natürlich ist auch für die Verpflegung gesorgt, welche die Kinder zusammen mit den Betreuern zubereiten werden. Von Feuerkartoffeln mit Kräuterquark bis hin zu Spaghetti ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Kinder erleben die Geschichte der Antike hautnah und verbringen unvergessliche Stunden im Europäischen Kulturpark.
Pro Kind werden für fünf Tage, inklusive Verpflegung und Material, 70 Euro veranschlagt. Informationen und Anmeldung unter: Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Gersheim-Reinheim, Tel.: 0 68 43 / 90 02 11, Fax: 0 68 43 / 90 02 25 oder unter: info@europaeischer-kulturpark.de.
Das Erleben von Psychosen und die Frage, wie Betroffene, deren Umfeld und professionelle Helfer damit umgehen, waren zentrale Inhalte des Seminars. Nicht die Vermittlung wissenschaftlicher Fachkenntnisse stand dabei im Vordergrund, sondern vielmehr die individuellen Erfahrungen und Lösungsansätze der im Durchschnitt 30 Teilnehmer. Und so unterschiedlich der Verlauf und die Schwere psychischer Erkrankungen sein können, so individuell waren auch die Sichtweisen und Meinungen, die im Verlauf des Psychoseseminars – teilweise kontrovers - diskutiert wurden.
Dass die Teilnehmer den Mut hatten, dabei auch sehr persönliche Erfahrungen zu beschreiben, verlieh dem Seminar eine besondere Authentizität. Die behutsame Gesprächsmoderation durch Franz Gigout von der Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e. V. (LAGS) und die Offenheit und Diskretion der Teilnehmer schufen eine vertrauliche Gesprächsatmosphäre, in der auch gegensätzliche Sichtweisen konstruktiv dargelegt werden konnten.
Auch konkrete Anforderungen und Erwartungen an die Ausgestaltung von Hilfesystemen wurden von den Teilnehmern angesprochen, verbunden mit dem Wunsch, dass diese bei den zuständigen Stellen Gehör finden.
Mittels Fragebogen wurde das Seminar - dessen Durchführung das Saarland aus Totomitteln förderte - am Ende von den Teilnehmern bewertet. Dabei wurde der Verlauf durchweg als positiv beschrieben. Das Psychoseseminar wurde als förderlich für das Krankheitsverständnis angesehen und als Chance, im gegenseitigen Austausch mehr Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung zu erlangen. Dass es gelang, dabei Psychoseerfahrene, Angehörige und Professionelle zum "Trialog" an einen Tisch zu bekommen wurde als Bereicherung erlebt.
Auch die Organisatoren des Psychoseseminars – der Saarpfalz-Kreis, der Landes-verband Psychiatrieerfahrener, der Landesverband der Angehörigen, die Caritas und die PsychoSozialen Projekte – zeigten sich mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Seminars zufrieden. Die gute Beteiligung habe den Bedarf an derartigen Gesprächsangeboten bestätigt. Es verwundert daher auch nicht, dass die Teilnehmer dafür plädierten, den Grundgedanken und die Idee von Psychoseseminaren weiter zu verfolgen und derartige Angebote zu wiederholen. Und in Einem waren sich alle Teilnehmer einig: Die Krankheit nach außen zu tragen, den Austausch mit anderen Betroffenen zu pflegen und auch die Öffentlichkeitsarbeit zu fördern stärkt nicht nur den Einzelnen im Umgang mit Psychosen, sondern hilft, Vorurteile zu überwinden und Missverständnisse abzubauen.
Die Mitarbeiterinnen der Saarpfalz-Touristik, Katja Weber und Kirsten Schwarz, die zugelassene Prüferinnen für Klassifizierungen des Deutschen Tourismusverbandes sind, haben die Wohnung unter die Lupe genommen. Insgesamt 9 Hauptkriterien mit insgesamt ca. 160 Unterkriterien, die bundeseinheitlich vom Deutschen Tourismusverband festgelegt sind, wurden vor Ort in den Wohnungen überprüft. Viele kennen die Sterne aus den Urlaubskatalogen der großen Reiseveranstalter. Hier bieten die Sterne der Hotels und der Ferienwohnungen eine gute Orientierung für die Auswahl des Urlaubsdomizils. Im Saarpfalz-Kreis werden momentan über 130 Ferienwohnungen zur Vermietung angeboten.
Gemäß den Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes sind die Vier-Sterne eine hohe Auszeichnung und bedeuten eine „Hochwertige Gesamtausstattung mit gehobenem Komfort. Ausstattung in gehobener und gepflegter Qualität. Aufeinander abgestimmter optischer Gesamteindruck von Form und Materialien. Lage und Infrastruktur des Hauses genügen gehobenen Ansprüchen.“
Die Mitarbeiterinnen der Saarpfalz-Touristik überprüfen und bewerten die Ferienwohnungen nach den Richtlinien des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) in Bonn - ähnlich wie die Hotels – und zeichnen diese mit, dem jeweiligen Standard entsprechenden, Sternen aus. Nach außen hin sichtbar wird die Teilnahme an der Klassifizierung durch ein Schild, das vom DTV herausgegeben wird und das Ergebnis dokumentiert. So sieht jeder Gast schon an der Haustür, was ihn erwartet. Zudem werden die Sterne der bewerteten Wohnungen im Gastgeberverzeichnis des Saarlandes besonders hervorgehoben.
Die Klassifizierung der Ferienwohnungen dient der Qualitätssicherung im deutschen Tourismus. Da Sterne eine international übliche und verlässliche Kennzeichnung sind, kann der Gast das Angebot besser einschätzen und vergleichen. Darüber hinaus wird durch die Klassifizierung die Zusammenarbeit mit der Saarpfalz-Touristik enger verzahnt, da sie den Vermietern der Ferienwohnungen und –häusern als Ansprechpartner und Berater zur Seite steht. Ein weiterer Service des DTV ist das Internetportal für Gastgeber: www.dtv-gastgeberportal.de. Hier findet man Hinweise zur Produkt-, Zielgruppen- und Preisgestaltung und bekommt Antworten auf rechtliche Fragestellungen. Um Praxisbezogenheit und Anwenderfreundlichkeit zu gewährleisten beinhalten die Themenkomplexe auch Musterbögen, Bilder von Wohnungen, „Best-practice“-Beispielen, Qualitätsmanagement und Umgang mit Beschwerden.
Vermieter, die noch unschlüssig sind, können sich auch den Überprüfungsbogen anfordern, um sich ein Bild darüber zu machen, welche Kriterien gefordert werden.
Falls sich ein Vermieter für eine Klassifizierung entscheidet, genügt ein Anruf bei der Saarpfalz-Touristik und die Mitarbeiter kommen vor Ort und überprüfen die Wohnung anhand des Fragebogens. Je nach Standard werden für erfüllte Kriterien Punkte verliehen. Die erreichte Gesamtpunktezahl entscheidet über die Anzahl der Sterne. Die Sterne werden für drei Jahre verliehen, danach erfolgt wie beim TÜV eine Nachprüfung.
Nähere Informationen zum Thema Ferienwohnungen und der DTV-Klassifizierung sind erhältlich bei der Saarpfalz-Touristik, Kreisverwaltung, Am Forum 3, 66424 Homburg, Telefon (0 68 41) 1 04 – 1 90, Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de.
Amtsleiterin Dr. Sigrid Thomé-Granz: „Wir nehmen die Aufgabe, die Gesundheit der Bürger unseres Kreises zu schützen, sehr ernst. Wir legen großen Wert darauf, dass das Badewasser hygienisch einwandfrei ist.“ Zahlreiche Freibäder und auch die im Sommer geöffneten Hallenbäder in St. Ingbert und Blieskastel werden von dem Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises regelmäßig überprüft. Hinzu kommen weitere der Allgemeinheit zugängliche Bäder wie Therapiebecken in Krankenhäusern, Vereins- und Hotelschwimmbäder sowie Schulschwimmbäder. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsaufsicht überwachen regelmäßig die mikrobiologischen und chemischen Ergebnisse der Wasserproben. Sie sind jedoch auch mehrfach in der Saison vor Ort, um sich die hygienischen Verhältnisse im Bad selbst anzusehen. In erster Linie wird die Qualität des Wassers in Augenschein genommen. Es interessieren vor allen Dingen die Klarheit, der Geruch, die Farbe sowie der Chlorgehalt. „Eine Chlorung ist notwendig“, so Thomé-Granz, „weil jeder Mensch Hautschuppen, Salben- und Deoreste, aber auch unerwünschte Keime ins Wasser mitbringt.“
An dieser Stelle habe jeder Badbesucher die Möglichkeit, die Wasserqualität des von ihm besuchten Bades selbst zu verbessern. Durch Duschen unmittelbar vor dem Schwimmen könne die Menge der eingetragenen Stoffe um 70 bis 90 Prozent verringert werden. „Dies führt zu weniger Chlorgeruch, weniger roten Augen und einfach zu mehr Spaß!“
Bei den Hygienebegehungen interessiert jedoch nicht nur das Wasser sondern die allgemeine Hygiene im gesamten Badbereich, wie zum Beispiel Umkleiden, Duschen, Sanitärbereiche und vieles mehr.
Öffentliche der Allgemeinheit zugängliche Badeseen sind im Saarpfalz-Kreis nicht ausgewiesen. Im Jägersburger Weiher, dem Niederwürzbacher Weiher sowie dem Glashütter Weiher in St. Ingbert ist das Baden verboten.
„Aber an attraktiven Möglichkeiten, ins Kühle Nass zu springen, haben wir im Saarpfalz-Kreis wahrhaftig keinen Mangel. Die Qualität des Badewassers im Saarpfalz-Kreis ist sehr gut, was sicher auch daran liegt, dass die Betreiber selbst ihre Aufgaben sehr ernst nehmen“, so Thomé-Granz. Als Ärztin liegt ihr vor allen Dingen noch eine Sache am Herzen: „Damit das Badevergnügen auch in Hinblick auf die Haut ungetrübt bleibt, sollte jeder auf einen individuell angepassten Sonnenschutz achten. Denn auch in unseren Breitengraden ist der Hautkrebs auf dem Vormarsch!“.
Im Saarpfalz-Kreis sind mit der Kooperation zwischen Grundschule Einöd und der Protestantischen Kindertagesstätte und der Kooperation zwischen Grundschule Langenäcker und den Kindertagesstätten Maria von Frieden und Bodelschwingh insgesamt bereits sechs Kooperation geschlossen, die sich allesamt bewährt haben.
Die Nachmittagsbetreuung übernehmen die Erzieherinnen der Horteinrichtungen, die gemeinsam mit dem Kollegium der Schule für eine optimale Nacharbeit der schulischen Aufgaben sorgen. Es geht aber nicht nur um schulische Pflichten, sondern auch um eine sinnvolle Freizeitgestaltung für die Kinder, bei der sich die Mädchen und Buben austoben können und sollen – und auch ihre Kreativität ausleben dürfen. Wesentlicher Bestandteil des Modells ist dabei auch die Zusammenarbeit mit den Vereinen vor Ort.
Es folgte eine „Unterzeichnungsmarathon“, denn jede Kooperation musste in fünffacher Ausfertigung von allen Beteiligten unterzeichnet werden. Homburgs Oberbürgermeister Karl-Heinz Schöner nutzte die Gelegenheit, sich bei den Grundschulen und Kindereinrichtungen für die hervorragende Zusammenarbeit zu bedanken. Als Schulträger der Grundschulen sei die Stadtverwaltung von solchen Projekten begeistert, die die Qualität der Kinderbetreuung deutlich anhebe.
Wochen- und Monatelang hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichsten Lerninhalten auseinander zu setzen, denn schließlich sieht der Gesetzgeber eine gute Ausbildung für Personen vor, die Kinder in der Tagespflege betreuen. So umfasste der Lernplan unter anderem Rahmenbedingungen der Kindertagespflege mit rechtlichen wie finanziellen Grundlagen, Tätigkeitsprofil und Prozessgestaltung, Erziehungsziele und Kommunikation in der Erziehung, Themen wie Gesundheit, Ernährung und Sicherheit, die kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung in der Kindertagespflege, Kooperation und Kommunikation zwischen Kindertagespflegeperson und Eltern, Krisen-, Konflikt- und Stressbewältigung sowie die Erarbeitung eines individuellen pädagogischen Konzeptes.
Bei dieser Vielzahl von Lerninhalten griffen Marion Reugels und Christine Steinmetz auch auf Experten zurück, die spezielle Themen aufgriffen. So waren unter anderem auch das Gesundheitsamt und die Erziehungsberatungsstelle des Kreises stark in die Schulungstätigkeit involviert.
Kein Wunder, dass nach diesem Büffeln und der Umsetzung in die Praxis nun am Ende des zweiten Kurses gefeiert wurde. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Café Frauenzimmer in Homburg überreichte Kreisbeigeordnete Marlene Schneider in Vertretung für Landrat Clemens Lindemann den Frauen ihre Zertifikate. Sie und Jugendamtsleiter Klaus Guido Ruffing betonten bei der Feier, dass mit dieser Qualifizierung die Tagespflege noch weiter gefestigt und gestärkt werde. Lange seien die Zeiten vorbei, dass diese Pflege als zweitrangig angesehen werde. Gerade vor dem Hintergrund dieser umfassenden Ausbildung zeigte sich die Beigeordnete stolz auf die Absolventinnen des zweiten Kurses, dem sicherlich noch weitere folgen werden.
Für alle die diese Gelegenheit nicht aktiv nutzen, sondern die Künste lieber aus sicherer Entfernung beobachten wollen, besteht die Möglichkeit, Novotnys Fähigkeiten bei einer Reit- und Schießshow am Samstag, 28. Juni um 17 Uhr, und am Sonntag, 29. Juni 2008, um 15 Uhr, auf dem Gelände des Europäischen Kulturparks zu bewundern.
Vorab wird es allerdings Novotnys größte Aufgabe sein, ein ihm fremdes Pferd in kürzester Zeit – er landete erst am 24.06. auf dem Frankfurter Flughafen - an sich und seinen Reitstil zu gewöhnen. Dankenswerter Weise hat Herr Schmitz von dem AV-Gestüt „Al Chadim“ in Niedergailbach genügend Vertrauen in Lukas Novotny, um ihm eins seiner Araberpferde zur Verfügung zu stellen.
Nähere Auskünfte unter www.europaeischer–kulturpark.de.
Die 1. Etappe mit einer Länge von circa 15 Kilometern startet freitags in St. Ingbert-Hassel am Startportal des Nordic Walking Parks (Fröschenpfuhl). Sie führt über Blieskastel nach Lautzkirchen. Mit ihr werden somit Strecken des Nordic Walking Parks St. Ingbert mit Strecken der Parks von Kirkel und Blieskastel verbunden. Vom Bahnhof Lautzkirchen aus können die TeilnehmerInnen dann wieder per Bahn zum Ausgangspunkt Hassel zurück gelangen. Start ist um 13 Uhr; Ende der Walking-Tour wird gegen 17 Uhr sein. Hinzuzurechnen ist die Zeit der Bahnfahrt von Lautzkirchen bis zum Bahnhof Hassel zurück.
Die 2. Etappe mit circa 20 Kilometern Länge startet samstags an den MediClin Bliestalkliniken und ist als Rundtour geplant, so dass der Startpunkt nach einer Walking Tour über Kirkel und Lautzkirchen wieder erreicht wird. Wir laufen im Streckennetz der Nordic Walking Parks von Kirkel und Blieskastel. Der Start ist für 10 Uhr vorgesehen. Die Tour wird gegen 15 Uhr beendet sein.
Die 3. Etappe startet sonntags am Bahnhof in Kirkel und führt nach Homburg. Es ist eine Strecke von etwa 25 km zurückzulegen. Dabei werden Strecken des Nordic Walking Parks Kirkel mit Strecken des Parks in Homburg verbunden. Die Rückreise kann dann vom Bahnhof Homburg aus mit der Bahn angetreten werden, so dass alle TeilnehmerInnen wieder am Bahnhof in Kirkel ankommen können. Der Start ist für 10 Uhr vorgesehen. Ende der Tour wird gegen 17 Uhr sein. Hinzuzurechnen ist die Zeit der Bahnfahrt von Homburg bis zum Bahnhof Kirkel zurück.
Wegen der vorgesehenen Streckenlängen ist dieses Wochenende besonders für TeilnehmerInnen mit entsprechender sportlicher Fitness gedacht. Für die Verpflegung unterwegs muss selbst gesorgt werden – an den Strecken sind auch Einkehrstationen vorgesehen. Für die Versorgung mit geeigneter "flüssiger Nahrung" wird die Saarpfalz-Touristik im Begleitfahrzeug passende Getränke bereithalten, die unterwegs angeboten werden. Bernd Neuhardt, Leiter der Nordic Walking Schule Saarpfalz, wird auch die Möglichkeiten der Herzfrequenz-Messung erläutern und die praktische Erprobung anbieten.
Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Tag und TeilnehmerIn. Die Anreise der Teilnehmer erfolgt zum jeweiligen Zielpunkt. Die Rückreise mit der Bahn bei Etappe 1 und 3 ist selbst zu organisieren. Die Züge fahren in regelmäßigen Abständen vom Ziel- zum Startbahnhof zurück.
Anmeldung und weitere Informationen zu der dreitägigen Nordic Walking Tour bei: Saarpfalz-Touristik, Am Forum 3, 66424 Homburg, Tel. (0 68 41)1 04 – 1 90, Fax (0 68 41) 1 04 – 1 95 sowie E-Mail touristik@saarpfalz-kreis.de.
Das traditionelle Johannisfest im Kulturpark wird am Samstag, 21. Juni 2008, entzündet. Das Fest steigt ab 17 Uhr. Ab 20.30 Uhr ist Musik und Tanz mit der Gruppe „Hexeschuss unplugged project“ vorgesehen. Und bei Einbruch der Dunkelheit gegen 23 Uhr wird das große Johannisfeuer entzündet. Zur Stärkung werden Flammkuchen, Pizza, Pasta, Würste und Schwenker angeboten.
Die Italienische Matinee läuft am Folgetag, Sonntag, 22. Juni 2008, ab 11.30 Uhr. Star der Matinee ist der Tenor Vincenzo di Rosa, der klassische Melodien wie Chansons zum Besten gibt. Abgerundet wird diese Matinee mit einem kalten italienisches Buffet von der Firma „Issimo“ sowie warmen römischen und italienischen Speisen aus der „Taberna Apicius“.
Im Juni 2002 vom Bundestag beschlossen und in einzelnen Modellregionen Deutschlands erprobt wurden die Screeningeinheiten flächendeckend in den letzten zwei Jahren schrittweise aufgebaut, so auch im Saarland.
Die Referenten des Abends, Dr. med. Michael Schröder und Dr. med. Guido Justinger; führen eine frauenärztliche Gemeinschaftspraxis und sind beide an der St. Ingberter Erstellungseinheit für das Screening, sowie auch Ärzte innerhalb des Programms.
Der Eintritt zu dieser wichtigen wie informativen Veranstaltung ist frei.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) hat dazu ein eigens für Freiwilligenagenturen angepasstes und übersichtliches Qualitätsmanagementsystem entwickelt. So wurden in dem 150-seitigen Handbuch elf Aufgabenbereiche dieser Agenturen aufgenommen. Insgesamt sind 32 Qualitätsmerkmale beschrieben, welche anhand überprüfbarer Standards konkretisiert wurden. Das vorliegende Handbuch beinhaltet darüber hinaus verschiedene Hilfestellungen zur Tätigkeit in Freiwilligenagenturen.
Das Zentrale im Tätigsein von Freiwilligenagenturen ist es, niedrig schwellige, sinnvolle und kompetente Zugänge in die Freiwilligenarbeit zu schaffen. So informieren und beraten sie, entwickeln Projekte oder qualifizieren für freiwilliges Engagement vor Ort. Etwa 300 solcher lokalen Einrichtungen gibt es in der Bundesrepublik inzwischen. Im Saarpfalz-Kreis ist Renate Hirschfelder seit Jahren für das Ehrenamt aktiv. Telefonisch zu erreichen ist die Ehrenamtbörse Saarpfalz unter der neuen Rufnummer 0 68 41 / 1 04-4 05.
Gefördert wird die bagfa vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Heidi Hagedorn stamme aus dem Norden der Republik, wie die Laudatorin Edith Miles-Gül zu berichten wusste. Aber seit Jahrzehnten lebe sie nun im Saarland, habe hier ihre Heimat und nun auch ihre künstlerische Wurzeln.
Der Titel der Ausstellung „Stationen“ belegt, dass Heidi Hagedorn sich Zug um Zug der Kunst genähert hat. Unterschiedliche Stilmittel wurden ausprobiert, unterschiedliche Ansätze der Malerei getestet, um schließlich einen eigenen Stil zu finden. Rund 30 Bilder aus den unterschiedlichen Schaffensperioden sind nun in der Ausstellung in der Kreisverwaltung zu sehen.
Die Ausstellung läuft bis 11. Juli und ist während den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu sehen.
Die Kursteilnehmerinnen sollten Decken, bequeme Kleidung, Sportschuhe sowie Verpflegung für den Tag mitbringen. Kursleitung haben die beiden WenDo-Trainerinnen Annette Flämig und Helga Schmitt. Das Seminar wird in einer Turnhalle in Homburg durchgeführt.
Anmeldungen nimmt das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Am Forum 1, 66424 Homburg, Telefon 0 68 41 / 1 04-3 30, Email: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de nur noch bis 16. Juni 2008 entgegen.
Damit wird die saarlandweite Umsetzung des Erfolgsmodells vom Initiator, dem Landessportverband für das Saarland (LSVS), unterstützt vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft, und wissenschaftlich begleitet vom Sportwissenschaftlichen Institut der Universität des Saarlandes, nahtlos weiter fortgeführt. 2003 als Pilotprojekt im Stadtverband Saarbrücken gestartet, ist die Idee auch in der Folge in den Landkreisen St. Wendel, Merzig-Wadern, Saarlouis und Neunkirchen – dort laufen die Aktionen noch bis Oktober - begeistert aufgenommen worden.
„Viele Kinder, auch bei uns, sind von den Folgen der Bewegungsarmut betroffen“, begrüßte LSVS-Präsident Gerd Meyer das Interesse an dem „Kids“-Erfolgsmodell auch im Saarpfalz-Kreis: „Im Herbst starten wir damit schon ins sechste Jahr.“ Dem Landessportverband als Initiator gehe es vornehmlich darum, in Kooperation mit den Sportvereinen und Kindergärten den zunehmenden motorischen Defiziten bei den Kleinsten entgegenzuwirken. Deshalb unterstütze das Projekt auch die Sportvereine finanziell, damit eine Bewegungsfrühförderung gewährleistet werden könne. Die bisherigen Ergebnisse – insbesondere die Wissenschaftler verweisen auf positive Veränderungen - hätten die Erwartungen bei weitem übertroffen.
Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath: „Bereits im Juli 2004 hat die saarländische Landesregierung das Bildungsprogramm für saarländische Kindergärten vorgelegt. Darin sind Ziele und Inhalte der Bildungsarbeit in den Kindergärten festgelegt worden, so auch der Bereich „Körper, Bewegung und Gesundheit“. Das Projekt „Kids in Bewegung“ fügt sich in hervorragender Weise in den Bereich des Bildungsprogramms „Körper, Bewegung und Gesundheit“ ein. Das kindliche Lernen ist maßgeblich an Körper-Erfahrung gebunden. Dabei spielt die Bewegung eine zentrale Rolle. Hinzu kommt, dass Kinder über die Bewegung auch ihre Gefühle bilden und ausdrücken.“
Bei der Planung und Realisierung des Projektes „Kids in Bewegung“ wurde nach Angaben der Staatssekretärin insbesondere auf Nachhaltigkeit geachtet. Diese ist aufgrund der Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und den Landkreisen gewährleistet.
Klar, dass sich auch der Kreisbeigeordnete Peter Nagel darauf freut, im Oktober vom benachbarten Landkreis Neunkirchen den Staffelstab für das neue Projekt im Saarpfalz-Kreis zu übernehmen: „Unsere Kindergärten und Sportvereine haben schon im Vorfeld großes Interesse angemeldet“, ist er sicher, dass das Modell gut laufen werde. „Wir brauchen die Frühförderung, um der weithin vorherrschenden Bewegungsarmut begegnen zu können. Mit dieser Aktion wird aktiv etwas bewegt“, bekräftigte Nagel für den erkrankten Landrat.
Die Ziele und Inhalte des Projektes – Förderer ist die Deutsche BKK - erläuterte die LSVS-Beauftragte Karin Schneider. Die Sportlehrerin verwies insbesondere auf die finanzielle Unterstützung von 7 500 Euro, die bei insgesamt zehn Kooperationen zwischen Sportvereinen und Kindergärten als Übungsleiterzuschuss (750 Euro) festgeschrieben ist. Diese Unterstützung gewährleistet, dass der Kindergarten während des Projektjahres mindestens eine wöchentliche, kostenfreie Bewegungseinheit erhält. Weiterhin werden sportpraktische Weiterbildungen angeboten, es gibt Zuschüsse für Bewegungsmaterialien und vieles mehr.
Nächster Schritt: Am 17. Juni 2008, 18 Uhr, findet in der Kreisverwaltung (Raum 508) in Homburg eine Infoveranstaltung zum Projekt für alle interessierten Sportvereine und Kindertageseinrichtungen statt.
Mehr im Internet unter: www.sportverein-kindergarten.de und www.saarpfalz-kreis.de
Die vom Saarpfalz-Kreis nun angebotene Qualifizierung basiert auf dem Curriculum des Deutschen Jugendinstituts. Sie umfasst 60 Unterrichtseinheiten und endet im Dezember mit einer Zertifikatsvergabe. Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit, während der Grundqualifizierung an dem Kurs „Erste Hilfe am Kind“ teilzunehmen. Die Grundqualifizierung läuft am 19. August an und wird im Forum in Homburg durchgeführt. Zugangsvoraussetzungen sind eine Gesundheitszeugnis und ein polizeiliches Führungszeugnis. Zudem erfolgt ein einführendes Gespräch mit der Jugendamtsmitarbeiterin. Der Kurs läuft dienstags von 8 bis 12 Uhr.
Kontakt- und Anmeldeadresse ist das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises, Marion Reugels, Am Forum 1, 66424 Homburg, Telefon 0 68 41 / 1 04 - 1 19, Mail: marion.reugels@saarpfalz-kreis.de.
Eine dieser Maßnahmen läuft unter der Überschrift „Frauen im Aufbruch – Coaching für Frauen“. Hinter diesem Titel steht eine zwölfwöchige Qualifizierungs- und Trainingsmaßnahme zur Integration von Berufsrückkehrerinnen in den Arbeitsmarkt. Annette Molter-Klein von der Koordinierungsstelle: „Wir haben sehr großen Wert darauf gelegt, dass diese Maßnahme vormittags in Teilzeit angeboten wird und damit besonders interessant für Frauen mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen ist.“ Das Coaching-Projekt richtet sich an Frauen, die auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt sind, aber nicht genau wissen, welche Möglichkeiten es für sie gibt. In der Maßnahme werden die Teilnehmerinnen darin unterstützt, ihre eigenen Kompetenzen zu erkennen und ihre beruflichen Ziele neu zu definieren.
Die Frauen werden auch über den regionalen Arbeitsmarkt informiert und erhalten Tipps und Hinweise für erfolgreiche Bewerbungsstrategien. Auch die Formulierung einer Bewerbung wird geübt wie das Vorstellungsgespräch. Weitere Themen-Schwerpunkte sind Selbstmarketing, Business-Outfit, Zeitmanagement oder berufliche Kommunikation. Ebenfalls sehr wichtig ist das EDV-gestützte Bewerbungstraining mit der Vermittlung von Basiswissen in Windows und Word, der Stellensuche oder der Bewerbung im Internet wie der Erstellung von Bewerbungsunterlagen am PC.
Startschuss für die nächste Coaching-Maßnahme in der Kreisstadt Homburg ist am 8. September. Das Programm läuft immer vormittags von 8.15 bis 12.15 Uhr. Innerhalb der Maßnahme ist auch ein vierwöchiges betriebliches Praktikum vorgesehen. Dort können sich die Frauen dann vor Ort am Arbeitsplatz beweisen und ihre Chancen für den Wiedereinstieg deutlich verbessern. Eine Infoveranstaltung zum Coaching findet am Montag, 18. August 2008 um 10 Uhr im Café Frauenzimmer, Karlstraße (Paul-Weber-Schule, BBZ) in Homburg statt.
Auf eine andere Gruppe von Frauen zielt das Mentoring-Projekt der Koordinierungsstelle: Dieses richtet sich vorwiegend an Frauen, die eine Existenz gründen wollen oder bereits gegründet haben, beziehungsweise an Frauen, die einen beruflichen Aufstieg oder eine Neuorientierung planen. Hierzu die Frauenbeauftragte des Saarpfalz-Kreises, Birgit Rudolf: „Mentoring ist eine berufliche Patenschaft: Die Mentorin oder der Mentor – erfahrene Fach- oder Führungskraft – unterstützt die berufliche und persönliche Entwicklung der Mentee.“ Für dieses interessante Projekt sucht die Koordinierungsstelle immer Mentorinnen, die ihre beruflichen Erfahrungen weitergeben möchten. Hierzu Sandra Wiegand von der Koordinierungsstelle: „Dieses ehrenamtliche Engagement ist die Basis des Mentoring-Projektes. Immer mehr Frauen erkennen, dass durch solche Patenschaften ein effektives Netzwerk entsteht, das für alle Frauen förderlich sein kann.“
Das Programm bietet daher eine individuelle Förderung in monatlichen Gesprächen zwischen Mentorin und Mentee, Mentoring-Cafés zum Netzwerken und Seminare zu Schlüsselqualifikationen. Eine Infoveranstaltung zum Mentoring läuft am Mittwoch, 27. August 2008 um 19.30 Uhr ebenaflls im Café Frauenzimmer in Homburg. Unterstützt wird dieses Projekt ebenfalls durch den Europäischen Sozialfonds.
Weitergehende Informationen und Anmeldungen für beide Projekte gibt es bei der Koordinierungsstelle Frau und Beruf, Am Forum 1, 66424 Homburg, Telefon 1 04- 3 31 oder 0 68 41 / 12 03 21, eMail: frauenbuero@saarpfalz-kreis.de und im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de .
Der Workshop läuft am Nachmittag des 20. Juni von 16 bis 19 Uhr und kostet pro Teilnehmer 12 Euro.
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus wird gebeten Parkplätze im Ort oder im Umfeld anzufahren. Der Workshop findet nur bei entsprechender Teilnehmerzahl statt. Eine Anmeldung ist dringend erforderlich bis spätestens 13. Juni 2008. Anmeldeformulare und nähere Informationen bekommen Sie bei der Kreisverwaltung in Homburg, Julia Vogel unter der Telefonnummer 0 68 41 / 1 04-4 03.
Der Workshop beginnt um 9 Uhr und endet um 16 Uhr. Der Unkostenbeitrag beträgt 45 Euro. Anmeldung unter 0 68 43 / 9 00-2 11 oder info@europaischer-kulturpark.de ist unbedingt bis zum 5.Juni erforderlich.
Sehr große Resonanz fand auch das spezielle Angebot für Schüler/innen zum Thema „Extremismus und Internet“ im Christian von Mannlich Gymnasium in Homburg. In der neuen Aula der Schule verfolgten die Jugendlichen gebannt, wie insbesondere Rechtsextremisten ihre Parolen und ihre Musik über das Internet verbreiten.
Erstmalig standen ganztägig Experten der Veranstalter den Menschen im Saarpfalz-Kreis an der neu eingerichtete Telefon-Hotline für ihre ganz persönlichen Fragen zur Sicherheit im Internet zur Verfügung.
Um möglichst viele Saarländer/innen über die Sicherheit im Internet aufklären zu können, werden im Laufe des Jahres weitere Aktionstage in allen saarländischen Landkreisen angeboten. Der nächste Termin: 3. September in Saarlouis.
Das Projekt wird unterstützt von allen saarländischen Kreisen, dem Landeskriminalamt, der Landeszentrale für politische Bildung, der Bank 1 Saar und der Sparkasse Saarbrücken.
Nähere Informationen zum Veranstaltungsprogramm können Sie auf www.arbeitskammer.de bzw. www.onlinerland-saar.de abrufen oder unter 0681-3 89 88 12 anfordern.
Insgesamt drei Workshops stehen zur Auswahl. Zum einen „Bogenschießen vom Pferd mit Reiterbogen und Daumenring“: Sollten die Gäste von den Vorführungen angeregt worden sein das auch zu lernen und ein eigenes Pferd haben, das Sie mitbringen können, wird sie der Profi in ganztägigen Workshops (7 bis 8 Stunden) anleiten und ihre Bemühungen unterstützen. Der Unkostenbeitrag für das Erlernen des Bogenschießens vom Pferderücken aus beträgt 100 Euro pro Person und Tag. Ideal wäre eine Teilnahme an 3 bis 4 Tagen, es geht aber auch als 1 bis 2tägiger Schnupperkurs.
Beim zweiten Kurs geht es um den Hornbogenbau. Unter Anleitung von Lukas Novotny werden die Teilnehmer in Gruppen von maximal 20 Personen in die Theorie und Praxis des Hornbogenbaus nach asiatischer Tradition eingeführt. Der Unkostenbeitrag für den ca. 3 bis 4-stündigen Workshop beläuft sich auf 50 Euro pro Person.
Zu guter letzt geht es um das Daumenringschießen. Der dritte angebotene, 3 bis 4-stündige Workshop befasst sich mit der Theorie und Praxis des Daumenringschießens, einer Variante des Bogenschießens, bei der der Bogen mit Hilfe eines Daumenrings gespannt wird. Für diesen Workshop, für den eine maximale Gruppenstärke von 20 Personen vorgesehen ist, wird ein Unkostenbeitrag von 50 Euro pro Person fällig.
Die genauen Zeiten werden noch angegeben. Die Termine werden je nach Nachfrage und Bedarf vereinbart und abgestimmt. Deshalb muss die Anmeldung bis spätestens 30. Mai verbindlich vorliegen, wobei die halbe Kursgebühr als Anzahlung überwiesen sein soll.
Anmelden können sich Interessenten unter Telefon 0 68 43 / 90 02 11, per E-Mail an info@europaeischer-kulturpark.de oder direkt vor Ort im Park.