Annahof und Weiher Niederwürzbach
Der "Runde Bau" am Niederwürzbacher Weiher
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In einem der schönsten Täler des Saarpfalz-Kreises liegt Niederwürzbach vor den Toren der Barockstadt Blieskastel. Erste urkundliche Erwähnung von „Wirtzbach bei Casteln“ datiert aus dem Jahre 1087. 1660 ging Niederwürzbach in den Besitz der Freiherren von der Leyen über. Reichsgräfin Marianne von der Leyen (1745 - 1804) erklärte Niederwürzbach zur Sommerresidenz und erbaute zusammen mit ihrem Sohn Phillipp ein repräsentatives Landschloss und einige kleinere Land- bzw. Lustbauten rund um den Weiher. 1773 wurde das Schloss durch französische Revolutionstruppen zerstört. Nur noch der Rote Bau, der Annahof und das Pförtnerhaus der Philippsburg erinnern noch heute an die Leyensche Residenzzeit.
Direkt am Weiher liegen heute noch: „Bon Voisin“ oder „Roter Bau“ und der gegenüberliegende „Annahof“ oder „Runder Bau“.
Den Annahof ließ Gräfin Marianne von der Leyen von ihrem Hofgärtner Simon Glattfelder um 1788 errichten. An den zweigeschossigen fünfachsigen Wohnbau mit Walmdach schließen sich an beiden Seiten halbkreisförmige, etwas niedrigere Wirtschaftstrakte an, so dass eine ovale Hofumbauung entsteht. Zwei viereckige, massive niedrige Türme mit Zeltdächern flankieren die Hofeinfahrt. Das Gebäude befindet sich heute in Privatbesitz und ist Hotel-Restaurant mit einem herrlichem Biergarten. Das große Waldgebiet rund um Niederwürzbach, eine Folgeerscheinung des landwirtschaftlich unergiebigen Buntsandsteinbodens, ist heute durch beschilderte Wanderwege sehr gut erschlossen. Eine echte barocke Genusswanderung ist der Mariannenweg, der von der barocken Altstadt Blieskastel ausgehend, auch einmal um den Niederwürzbacher Weiher führt und durch herrliche Wälder zum Ausgangspunkt, dem Paradeplatz in Blieskastel zurückführt.
Direkt am Weiher liegen heute noch: „Bon Voisin“ oder „Roter Bau“ und der gegenüberliegende „Annahof“ oder „Runder Bau“.
Den Annahof ließ Gräfin Marianne von der Leyen von ihrem Hofgärtner Simon Glattfelder um 1788 errichten. An den zweigeschossigen fünfachsigen Wohnbau mit Walmdach schließen sich an beiden Seiten halbkreisförmige, etwas niedrigere Wirtschaftstrakte an, so dass eine ovale Hofumbauung entsteht. Zwei viereckige, massive niedrige Türme mit Zeltdächern flankieren die Hofeinfahrt. Das Gebäude befindet sich heute in Privatbesitz und ist Hotel-Restaurant mit einem herrlichem Biergarten. Das große Waldgebiet rund um Niederwürzbach, eine Folgeerscheinung des landwirtschaftlich unergiebigen Buntsandsteinbodens, ist heute durch beschilderte Wanderwege sehr gut erschlossen. Eine echte barocke Genusswanderung ist der Mariannenweg, der von der barocken Altstadt Blieskastel ausgehend, auch einmal um den Niederwürzbacher Weiher führt und durch herrliche Wälder zum Ausgangspunkt, dem Paradeplatz in Blieskastel zurückführt.
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