Gollenstein
Über der Altstadt von Blieskastel steht der Gollenstein
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Hoch über der lebendigen Barockstadt Blieskastel erhebt sich ein fast sieben Meter hoher Sandsteinkoloss – der Gollenstein – das Wahrzeichen Blieskastels.
Seit etwa 4000 Jahren steht dieser schmucklose Riesenstein hier auf dem Hochplateau. Er ist eines der ältesten Kultur- und Baudenkmäler Deutschlands und gilt mit einer Höhe von 6,60 Metern als der größte „Menhir“ Mitteleuropas, was ihm sogar einen Eintrag in „Guiness-Buch der Rekorde“ brachte. Gerade wegen seiner Bedeutung regt er immer wieder Forscher zu phantasievollen Interpretationen und lebhaften Deutungsversuchen über Sinn und Zweck seines Daseins an.
Die Zeit der Errichtung dieses Monolithen wird von der jüngeren Forschung fast ausschließlich auf 2000 – 1800 v. Chr. datiert, dies ist der Übergang von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit. Den Gollenstein mit dem keltischen Begriff „Menhir“ zu benennen, wird jedoch mittlerweile von Fachleuten widerlegt. Denn als die Kelten in die Gegend um Blieskastel kamen, stand der Stein schon tausend Jahre. Heute neigen die Wissenschaftler dazu, im Gollenstein einen Zeugen mit religiösem oder kultischem Hintergrund zu sehen. Wie bei anderen heidnischen Kultstätten ging auch am Gollenstein die Christianisierung nicht spurlos vorüber: in der Höhe des unteren Drittels wurde ein kleiner Altar in Nischenform eingemeißelt und mit dem Christus-Monogramm versehen.
Witterung und Menschenhand haben an dem Stein unübersehbare Spuren hinterlassen. Sein Ende schien unwiderruflich zu Kriegsbeginn im Herbst 1939 gekommen. Aufgrund seiner exponierten Stellung sah man die Gefahr, dass er als "Richtpunkt für die französische Artillerie" genutzt werden könne. Der Gollenstein wurde daher umgelegt. Bei dieser Aktion zerbrach er in vier Teile. Es dauerte schließlich bis zum November 1951, als der Stein wieder zusammengesetzt und aufgerichtet wurde. Die ausgesplitterten Teile ergänzte man durch Beton.
Seit etwa 4000 Jahren steht dieser schmucklose Riesenstein hier auf dem Hochplateau. Er ist eines der ältesten Kultur- und Baudenkmäler Deutschlands und gilt mit einer Höhe von 6,60 Metern als der größte „Menhir“ Mitteleuropas, was ihm sogar einen Eintrag in „Guiness-Buch der Rekorde“ brachte. Gerade wegen seiner Bedeutung regt er immer wieder Forscher zu phantasievollen Interpretationen und lebhaften Deutungsversuchen über Sinn und Zweck seines Daseins an.
Die Zeit der Errichtung dieses Monolithen wird von der jüngeren Forschung fast ausschließlich auf 2000 – 1800 v. Chr. datiert, dies ist der Übergang von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit. Den Gollenstein mit dem keltischen Begriff „Menhir“ zu benennen, wird jedoch mittlerweile von Fachleuten widerlegt. Denn als die Kelten in die Gegend um Blieskastel kamen, stand der Stein schon tausend Jahre. Heute neigen die Wissenschaftler dazu, im Gollenstein einen Zeugen mit religiösem oder kultischem Hintergrund zu sehen. Wie bei anderen heidnischen Kultstätten ging auch am Gollenstein die Christianisierung nicht spurlos vorüber: in der Höhe des unteren Drittels wurde ein kleiner Altar in Nischenform eingemeißelt und mit dem Christus-Monogramm versehen.
Witterung und Menschenhand haben an dem Stein unübersehbare Spuren hinterlassen. Sein Ende schien unwiderruflich zu Kriegsbeginn im Herbst 1939 gekommen. Aufgrund seiner exponierten Stellung sah man die Gefahr, dass er als "Richtpunkt für die französische Artillerie" genutzt werden könne. Der Gollenstein wurde daher umgelegt. Bei dieser Aktion zerbrach er in vier Teile. Es dauerte schließlich bis zum November 1951, als der Stein wieder zusammengesetzt und aufgerichtet wurde. Die ausgesplitterten Teile ergänzte man durch Beton.
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