Das Volk wird gezählt
Michael Abel: Voraussetzung ist die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie ein freundliches und angenehmes Auftreten. Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit sind ebenso wie Mobilität, Flexibilität wichtige Voraussetzungen für diese verantwortungsvolle Tätigkeit.
Wie muss man sich die Tätigkeit als Interviewer genau vorstellen? Wie lange dauert ein Interview?
Stefan Pirrung: Die Befragung wird vom 9. Mai bis zum 31. Juli 2011 durchgeführt. Die Erhebungsbeauftragten werden vorher von der Erhebungsstelle beim Landkreis ausführlich geschult und können sich ihre Arbeitszeit flexibel einteilen.
Die Interviewerinnen und Interviewer stellen die Existenz der in den Haushalten lebenden Personen fest und füllen mit ihnen gemeinsam den Fragebogen aus. Bei den Haushaltsstichproben werden jedem Erhebungsbeauftragten rund 100 Personen zugeordnet, die nach vorheriger Terminvereinbarung persönlich zu befragen sind. Ebenso sind Befragungen in Studentenwohnheimen, Altersheimen und anderen Gemeinschaftsunterkünften durchzuführen. Die ausgewählten Personen sind den Erhebungsbeauftragten gegenüber zur Auskunft verpflichtet.
Wie viele Interviewer werden im Saarpfalz-Kreis gebraucht?
Michael Abel: Zur Durchführung aller Aufgaben des Zensus 2011 werden im Saarpfalz-Kreis etwa 250 Erhebungsbeauftragte benötigt.
Wird diese Aufgabe vergütet?
Stefan Pirrung: Die ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten erhalten für ihre Tätigkeit eine steuerfreie Aufwandsentschädigung. So werden beispielsweise für einen vollständig ausgefüllten Fragebogen 7,50 Euro gezahlt. Die Aufwandsentschädigung ist landesweit einheitlich. Maximal erhält ein Interviewer 750 Euro.
An wen muss man sich als Bewerber wenden?
Michael Abel: Interessenten wenden sich bitte telefonisch unter Tel. (0 68 41) 104 – 7240 oder per E-Mail an zensus@saarpfalz-kreis.de an die Erhebungsstelle im Saarpfalz-Kreis. Die entsprechenden Bewerbungsbögen finden Sie hier.

